07 Mai 2019

BALTISCHE STUNDE 14. Mai 2019

Scherenschnitt + estnische Klänge

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 14. Mai 2019 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 25. Mai 2019, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - oder 101,85 im  Kabelnetz im Raum Bremen
 
LIVESTREAM:
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oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


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GESPRÄCHSGÄSTE


Haio + Gunthild Zimmermann
(Ärchäologe / Scherenschnittexpertin)

 

Für uns war Litauen ein enormes Erlebnis! 

Über persönliche Erfahrungen mit dem Scherenschnitt, Anfänge im Alter von 11 Jahren im Frankenwald, Verwendung mit Schulklassen und die bisherige Tätigkeit im deutschen Scherenschnittverein. Über Kontakte in die Niederlande und die Schweiz, eine Fahrt nach Lettland und die Suche nach Scherenschnitt-Künstler/innen. Über Motive des bäuerlichen Lebens, Brüderchen und Schwesterchen, und erste eigene Ideen. Über eine Kutterfahrt vor Amrum, die Zeitschrift des deutschen Scherenschnitt-Vereins und Kontakte die sich über einen Scherenschnitt-Schüler entwickelten. Über Hinweise in Wien und in Moskau auf litauischen Scherenschnitt, die Tätigkeit als Archäologe, und die Suche nach Scherenschneidern in Irland und in Lettland. Über die Ausgrabung eines Dorfes Dalem und eventuelle Bezüge zur lettischen Grabungsstätte auf der Insel Dole in der Daugava. 
Über ein lettisches Kaufhaus, die ersten Besuche in Vilnius und Utena und zwei Ausstellungen an einem Tag. Über die Wahl der Werkzeuge, Abstraktes und Gegenständliches und persönliche Kontakte zu Scherenschnitt-Künstlerinnen. Über die litauischen Volkslieder (Dainos), den Verband der Volkskünstler/innen und litauische Ausstellungen in Osteuropa. Über Kontakte zur Kunsthochschule Vilnius, litauische Lebensbäume und andere Motive der Scherenschnitte. Über private Ateliers, Bücher und Veröffentlichungen zum Scherenschnitt und die Motive von Engel, Tod und Glauben.
Über das ethnografische Museum Vilnius, alte noch bewahrte Motivbeispiele und litauischen Scherenschnitt als Fenstergardine. Über die Verwendung von Computern, historische Papiersiegel in Litauen, Gebrauchskunst im 19. Jahrhundert und Scherenschnitt an Deckenbalken, Schränken und Fenstern. Über Papiermühlen, gute Werkzeuge und das Beispiel eines Schweizer Scherenschneiders mit einer Schafsschere. Über verschiedene Nagelscheren als Werkzeuge, Nachschärfen, genaues Arbeiten und das Wiederauflebens des litauischen Scherenschnittes im Jahr 1956. Über Julija Daniliauskienė, Verbannung und Rückkehr nach Litauen, Übernahme von Motiven alter Volkskunst. Über Hausschlangen, Falttechnik, farbige Arbeiten und eine im Dezember geplante Sonderausstellung zum modernen Scherenschnitt in Litauen.
Über Scherenschnitt in Israel und in Polen, Arbeiten aus einem Stück, schneiden ohne und mit Vorzeichnung und das Mut machen zum Scherenschnitt. Über Frauen und Männer als Scherenschnitt-Künstler/innen, alte Poesiealben, das Bedürfnis zu schmücken, litauische und polnische Bauernhäuser und die litauischen Holzschnitzer. Über Litauer als "letzte Heiden Europas" und gläubige Menschen, Naturverbundenheit und Aberglauben, den Ruf eines Kuckucks und Ehre und Pflege für die Ringelnattern zum Schutz des Hauses.
Über religiöse Darstellungen, Bibeln an den Decken von Kirchen, Himmel und Hölle, den Berg der Kreuze und die litauischen Teufelchen. Über Engelsymbole, die Sehnsucht nach Freiheit und Barrikaden gegen Panzer.
Über Pläne für Wanderausstellungen, Tipps und Kontakte in Litauen, notwendige Aufarbeitung von persönlichen Nachlässen, Hoffnung auf jüngere Generationen und vielseitigen Künster/innen auch mit Strohkunst. Über internationale Kontakte mit den Niederlanden, Polen, Weißrussland, der Ukraine und nach Japan. Über die Pfege der Traditionen in Litauen, Dank an Dr. Ralf Vogeding vom Kreismuseum Syke und die Möglichkeiten, litauische hochwertige Kunstwerke in Syke noch günstig zu erwerben.

dazu:
ein Lied gesungen von Scherenschnitt-Künstlerin Lina Kabelkaite

Ausgestellt im Kreismuseum Syke sind Scherenschnitte (lit.= Karpiniai) von Irma Barauskaite-Klimkiene (Vilnius), Laimute-Benešiūnaite-Fedosejeva (Vilnius), Aušra Būgiene (Utena), Roma Gudaitiene (Vilnius), Bronislava Jankaitiene (Panevežys), Nijole Angele Jureniene (Vilnius), Lina Kabelkaite (Druskininkai), Irena Katinauskiene (Irena), Rischarda Kozubovskaya (Trakai), Diana Lukošiūnaite (Druskininkai), Albina Mackevičiene (Kedainiai), Klaidas Navickas (Vilnius), Lina Paukštiene (Utena), Rasa Slesoriūniene (Utena), Vilija Šmitaite-Jurkuviene (Taurage), Odeta Tumenaite-Braženiene (Utena), Rūta Vanagickiene (Utena), Vilija Visockiene (Zarasai) und Aurika Urboniene (Vilnius).

Weitere Informationen: 

Kreismuseum Syke

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Undiné Radzevičiūtė: Das Blut ist blau

aus dem Litauischen übersetzt von Cornelius Hell. Residenz Verlag, Salzburg / Wien 2019, 400 Seiten, ISBN: 9783701717002, 24 Euro. 

Verlagsinfo:
Das Adelsgeschlecht von der Borch war nicht minder einflussreich und machtgierig als ihre italienischen Verwandten, die berühmten Borgia. An der Schwelle zwischen Mittelalter und früher Neuzeit kämpft Bernhard von der Borch, Landmeister des Deutschritterordens, in Livland um den Erhalt seiner Macht, er will einen neuen Kreuzzug ins Leben rufen – doch die Zeiten der Ritterlichkeit sind vorbei. Undiné Radzevičiūtė, in deren Adern das blaue Blut der Borchs fließt, folgt ihrer eigenen Familiengeschichte und erzählt fesselnd und gewitzt vom Kampf der letzten Ordensritter um ihre Vormachtstellung. Wird es Bernhard von der Borch gelingen, sich mit Putsch und Intrige in einer Welt zu behaupten, die bereits in Auflösung ist?

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Markas Petuchauskas: Der Preis der Eintracht

Erinnerungen, Künstlerportraits, kulturelle Wechselbeziehungen. Übersetzt aus dem Litauischen von Markus Roduner, nach dem Originalmanuskript "Santarves kaina". Reihe "Anpassung - Selbstbehauptung - Widerstand", Band 45. LIT-Verlag, Münster / Berlin 2019, 272 Seiten, ISBN 978-3-643-14130-9, 44.90 EUR / 44.90 CHF.

Verlagsinfo:
"Der Preis der Eintracht" erzählt vom Leben und dem Theater im Wilnaer Getto. Von der Rettung des Autors durch Mitbürger mit Gewissen. Vom Leben als Jude und Intellektueller unter der Sowjetherrschaft und später im wieder freien Litauen. Vom Engagement für das Wiederaufleben der jüdischen Kultur in Vilnius und ganz Litauen sowie dem Einsatz für den Dialog der Kulturen. Der Leser trifft auf weltberühmte und weniger bekannte Litwaken. Und schließlich berichtet Markas Petuchauskas von der exemplarischen Geschichte seiner Familie, deren Mitglieder über die ganze Welt verstreut leben. Ein Buch, das zur Versöhnung und Eintracht aufruft und ihren Preis aufzeigt.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T




  KADRI VOORAND QUARTETT


- Papagoid = Parrots -
- Kui Need Laiad Meretuuled = When The Stormy Winds Do Blow -
- A Woman = Naine -
- Improlude ''Silence'' = "Vaikus" -
- Armupurjus = Love Intoxication -
- Agony = Piin -
- Eluhelbed = Flakes Of Life -
- Ärgata = To Wake -
- Ää Mine Uhkele Mehele = Don't Marry The Lofty -

Marek Talts – Gitarre
Taavo Remmel – Bass
Kadri Voorand – Gesang, Piano, el.Effekte, Kalimba
Ahto Abner – Schlagzeug, Percussion
 (vom Album "Armupurjus")
Webseite

Armupurjud
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Laura Põldvere / Villu Veski

- HoneyBunny Blues -

Info Laura Põldvere / Laura + Villu



IVI RAUSI

- Kevadöö -

Info zu Ivi Rausi

(aus dem Album "Best selection of Estonian Jazz Music" 2109)

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Dienstag, 11. Juni 2019 - 19.00 - 21.00 Uhr
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10 April 2019

BALTISCHE STUNDE 16. April 2019

literarisch, estnisch, lettisch - Bücherfrühling!

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 16. April 2019 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 27. April 2019, 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST 



Aija Sakova
(Germanistin, Übersetzerin, Literaturwissenschaftlerin, Kritikerin)

  Für mich ist Tartu ein intellektuelles Zentrum Estlands! 

Über den Weg zur deutschen Sprache, ein deutsches Gymnasium in Estland, Aufwachsen in einem estnisch-russischen Haushalt, Deutsch sprechende Freunde und internationale Kontakte. Über ein Germanistik-Studium, ein deutsches Sprachdiplom, Studieren in Tartu und die Liebe zur Literatur. Über Tartu als Literaturstadt, über Ene Mihkelson, Auslandsaufenthalte in Wien und in Konstanz, über Migrationsliteratur, Interessantes an deutscher Literatur und die Entdeckung des Poetry-Slams auch für Estland. 
Über eine Kooperation mit dem Goethe-Institut, deutsche Autor/innen als Gast zum Poetry-Slam in Estland, Literatur zum leise lesen und tanzbare Dichtung. Über das Einbeziehen des Publikums, Kulturveranstaltungen, und weitere Aufenthalte in Deutschland. Über Übersetzer/innen, Verleger und die Schwierigkeiten der Vermittlung. 
Über das Thema von Erinnerung und Gedächtnis in der Literatur, Ingeborg Bachmann, Maarja Kangro, Christa Wolf und Liebe fürs Leben. Über die Auswirkungen historischer Ereignisse auf den Menschen und die Wiederspiegelung in der Literatur. Über Einflüsse, Unbewußtes, Prägungen und die Menschwerdung. Über Bezüge zwischen DDR und Sowjet-Estland, Christa Wolfs "Kindheitsmuster" und dessen Aufnahme in Estland, Aimee Beekmann und sozialistische Denkmuster. Über ideologische Schubladen, Übersetzungen aus ideologischer Notwendigkeit und das Interesse der Schriftsteller an Menschen und Personen. Über die Darstellung von Frauenrollen, einen bulgarischen Germanisten und ein bulgarischer Sohn. Über russische Literatur, russisch-estnische Autor/innen, Grenzerfahrungen und die Arbeit am estnischen Literaturmuseum. Über estnische Archive, Leben in Tallinn und Arbeiten in Tartu, und die Bedeutung und den Einfluss Deutschlands für Estland. Über das Interesse der Deutschen an Estland und die Perspektive kleinerer Länder. Über estnischs Selbstbewußtsein, estnische Sprache und Literatur und die Präsentation Estlands in Deutschland. Über die Gleichwertigkeit estnischer Autorinnen und Autoren, deutsche Prägungen, Menschenseelen, Vermittler und die Suche nach Ansprechendem für Leserinnen und Leser. Über Auftritte deutscher Autor/innen in Estland, Überraschendes und Neues, über "Schattenspiel" von Viivi Luik und eine mutige, offene Einstellung gegenüber sich selbst. Über Konventionen und Normen, Höflichkeit, Zuhören können und fehlgeschlagene Kommunikation. 
Über deutschbaltische Vergangenheit und estnische Gegenwart, Gutshäuser, Studienmöglichkeiten und den deutschsprachigen Teil Europas. Über Deutsch als Sprache der Wirtschaft und Kulturveranstaltungen für Manager.

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Arvis Viguls: Die Handschrift einer Nadel

Gedichte, aus dem Lettischen übersetzt von Astrid Nischkauer. Verlag Parasitenpresse, Köln 2019. Reihe nummernlose Bücher, poetry international, 86 Seiten, ISBN 978-3-947676-37-8. 12,- €

Verlagsinfo:
Mit Lyrik aus Lettland geht es weiter in unserer Reihe Die nummernlosen Bücher. Der lettische Dichter Arvis Viguls stochert im Leben herum, kratzt alte Narben auf, verkriecht sich im Bett, wäscht seinen Vater. Cut your hair!, diesem Ruf, halb Rat, halb Befehl, folgt er und steht als neuer Mensch da, „jemandem ähnlich, / dem die schwere Krone vom Kopf gehoben wird / und der jetzt / ohne Zepter oder Schirm / durch die kalten verregneten Straßen laufen muss“. Erstmals liegt nun auf Deutsch ein Gedichtband von Viguls vor, den die Wiener Dichterin Astrid Nischkauer für uns übersetzt hat.
Arvis Viguls, geb. 1987 in Jēkabpils, lebt als Dichter und Übersetzer in Riga. Er veröffentlichte bisher drei Gedichtbände Istaba (Raum, 2009), 5:00 (2012) und Gramata (Buch, 2018) und erhielt dafür mehrere Preise, u.a. den Preis des Lettischen Autorenverbandes für das beste Debüt, den Preis des lettischen Poesiefestivals
Dzejas dienas für den besten Band des Jahres und den Preis der Anna-Dagda-Stiftung. Einzelne Gedichte wurden in mehr als vierzehn Sprachen veröffentlicht. 2017 erschien ein Auswahlband auf Spanisch, La caligrafía de la aguja.
Astrid Nischkauer, geb. 1989, Dichterin und Übersetzerin.

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Wegweiser zur Geschichte - Baltikum

Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2018. Redaktion: Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. 302 Seiten, ISBN: 978-3-506-79331-7,EUR 16.90 / CHF 21.90

Verlagsinfo:
Die baltischen Staaten sind in den letzten Jahren immer stärker in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Dies hat mit der krisenhaften Entwicklung in Osteuropa zu tun, in deren Zentrum die Konflikte zwischen Russland und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion stehen, vor allem der Bürgerkrieg in der Ostukraine und die völkerrechtswidrige Besetzung der Krim 2014.
Estland, Lettland und Litauen, die seit 2004 Mitglieder in der NATO und der EU sind, waren militärisch von diesen Entwicklungen zwar nicht betroffen, haben aber die politischen Auswirkungen deutlich zu spüren bekommen. Auch die drei Bündnispartner gehörten, wie die Ukraine, zum Staatsgebiet der UdSSR. Die Befürchtungen sind groß, dass Moskau langfristig eine Revision der Verhältnisse anstrebt.
Die NATO hat beschlossen, Truppenverbände in das Baltikum und nach Polen zu schicken, um die Region zu stabilisieren und Bündnissolidarität zu zeigen. Vier Kontingente sind daher seit Mitte 2017 in diesem Teil Europas stationiert. Außerdem wurde 2015 eine Schnelle Eingreiftruppe (Very High Readiness Joint Task Force) aufgestellt, die bei Bedarf rasch in die Region verlegt werden kann.
Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften fügt vor diesem Hintergrund den bereits für zahlreiche Länder und Regionen vorliegenden Bänden der Reihe »Wegweiser zur Geschichte« eine weitere Publikation hinzu. Dieses Buch versammelt zahlreiche Beiträge von renommierten Experten aus verschiedenen wissenschaftlichen Fachdisziplinen. Die Beiträge sind übersichtlich und allgemeinverständlich formuliert und mit Bildern, Grafiken und Karten sowie einem umfassenden Anhang ausgestattet. 
Mit Beiträgen von Uwe Sperling, Anti Selart, Klaus Milizer, Ralph Tuchtenhagen, Martin Meier, David Feest, Karsten Brüggemann, Kaarel Piirimae, Bernd Lemke, Rolf-Dieter Müller, Jochen Tauber, Rolf Winkelmann, Aušrele  Pažeraite, Kevin C. O'Connor, Katja Wezel, Mark Webber, Derek Averre, Ingmar Oldberg, Gedeminas Vitkus, Stephan Maximilian Brenner, Justyna Zajac, Kamal Makili-Aliyev, Robin Allers und Paal Sigurd Hilde.

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Margarita Li Blue: Mein steiniger Weg


Ein Lettenmädchen erzählt. Teil 1. Roman. NOEL-Verlag, Oberhausen 2018, 244 Seiten, ISBN: 978-3-95493-303-7, 16,90 Euro.

Verlagsinfo:
Dieser Roman basiert auf wahrem Hintergrund und erzählt über das Leben in Lettland, welches sich für Margarita vorwiegend auf dem Lande abspielt. Der Roman ist durchflochten von: Liebe, Freundschaften, Existenz-Kampf, Intrigen und sogar Verrat. Eine Prise politischer und wirtschaftlicher Hintergründe der damaligen Zeit rundet den Roman ab. Eines hatte sich Margarita aber immer zum Ziel gesetzt: Schon von Kindheit an träumte sie von einem Leben, in dem es ihr besser gehen sollte. Wird sie es im Teil 1 des Buches finden?



M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T




 DUO MALVA + PRIKS

- - Must Naine / Black-Haired Woman -
- Pulmalaul / Wedding Song -
- Tuletants / Fire Dance -
- Torupillitants / Bagpipe Dance -
- Moistatus / Riddle -
- Euralla / Euralla -

(aus der CD "Mässiv")

nordic notes

Kulno Malva

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SVJATA VATRA

- Kohannja zminyt vse / Love changes everything -
- Hobusemäng / The horse game - 
- Oj u poli dva dubky / Two oaks in the field -
- Torupilli jussi valts -
- Muutused / zminy / Changes -
- Marichka chycheri -
- Oj u Vyshnevomu sadu / in the cherry garden -

aus der CD "Muutused / Zminy"

nordic notes

Homepage Svjata Vatra

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08 März 2019

BALTISCHE STUNDE 12. März 2019

intensiv lettisch!
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

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GESPRÄCHSGAST 



Isa Nolle 
(Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge)

 

  Wir bringen regelmäßig alt und jung zusammen! 

Von den Ansätzen der Jugendarbeit des Volkbundes, von Wurzeln in Ostpreußen, Jugendbegegnungen des Volksbundes in Riga 1995, Jugendlager 1992, damalige Rahmenbedingungen und jugendliche Erwartungshaltungen. Von Pionieren, Abenteurern und geänderten Erwartungen. Von Luxus und Alltagsleben, Skepsis und Begeisterung, bis dahin unbekannte Sprachen, erste lettische Kontakte mit Deutschen und Einsichten in Armut und soziale Aspekte. Von Kontakten zu Kinderheimen und Kindergärten, Kinderfesten und Kontakt zur Bevölkerung. Von einfachem Leben, Bedürfnisse und Wünsche, Gastfreundschaft, freundschaftlichem Austausch und ersten Schritten der Kriegsgräberfürsorge. Von politischen Entscheidungen, gegenseitigen Abkommen und Einladungen nach Bremen. Von Lettisch und Russisch, neuen englischkundigen Generationen, mutige lettische Jugendliche und Fortschritten international. 
Von bodenständigen Lett/innen, unterschiedlichen Generationen, der Sorge für fast vergessene Gräber, Kontakt zu Zeitzeugen und wichtigen Hinweisen alter Leute. Von spannenden Zusammentreffen, speziell lettischen Prägungen, Aufbruchstimmung und Zukunftsmut, dem Zusammentreffen mehrerer Nationalitäten, von Völkerverständigung, Ost und West, engagierten Jugendlichen, modisch und politisch. Vom Friedensprojekt Europa, EU-Beitritt 2004, Euphorie und Ernüchterung, Euro und Wohlstandsträumen. 
Von jungen Leuten in verantwortlichen Positionen, anfänglicher Verunsicherung, feste Partnerschaftsvereinbarungen. Von Eižens Upmanis, Austausch mit Schulen und Jugendheimen, Zusammenarbeit mit der Bundesgeschäftsstelle, Friedensarbeit und Aufarbeitung des Holocaust. Von der Errichtung der Gedenkstätte im Wald von Bikernieki, der Gründung des Riga-Komitées und dem Bremer Bezug jüdischer Leidenswege. 
Von Soldatenbiographien und jüdischen Opfern und vom notwendigen Verständnis der Auswirkungen von Kriegen. Von Diskussionen mit Kriegsveteranen, Kontakten zu Zeitzeugen, gepflegten Gräbern in fremden Ländern und verschollenen Söhnen. Von Demokratiebewußtsein, dem lettischen Brüderfriedhofskomitée, Sommerworkcamps und Schulaustausch. Von realisierten Ideen, sparsamem Wirtschaften, Fördermitteln und gewachsenen Kontakten und Netzwerken. 
Von langjährigen Mitarbeiter/innen, Weiterbildung und dem Volksbund-Virus. Von ausgeglichen besetzen Leitungsteams, wachsenden Freundschaften und der Musikschau der Nationen. Von finanziellen Standbeinen, Erinnerungskultur und lettischen Tanzgruppen. Von Lettland als Nachbar von Estland und Litauen, vom Kennenlernen der Menschen in Bezug auf ein spezielles Thema, von Begegnungen und Änderungen der vergangenen 25 Jahre. Von weltoffenen, international eingestellten Jugendlichen, überwundenen Verunsicherungen und der lettischen Absicht, im eigenen Lande etwas zum Positiven zu verändern. Von singenden Lett/innen, Übergabe an einen Nachfolger Matthias Sobotta und weiter bestehenden Möglichkeiten zum Mitmachen beim Volksbund. 

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VERANSTALTUNGSHINWEIS

TAUTUMEITAS

... ein stimmgewaltiges Frauen-Vokalensemble aus Bremens Partnerstadt Riga, das sich der vielstimmigen Gesangstradition seiner baltischen Heimat tief verpflichtet fühlt und diese Kultur auch selbstbewußt in unsere Gegenwart überführt. Die Sängerinnen wurden in ihrer lettischen Heimat bereits als wichtigste neue Gruppe gefeiert, die sich von traditionellen Volksliedern inspirieren läßt, aber ihre eigenen Lieder schreibt. Zur Eröffnung des "Women in (e)motion"-Festivals kommen TAUTUMEITAS zu einem exklusiven Auftritt nach Bremen, der auch gleichzeitig die Premiere des Ensembles in Deutschland ist. 
Mittwoch, 13. März 2019, 20 Uhr
Kulturzentrum Schlachthof, Bremen

Webseite Tautumeitas
CPL-Music
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Franziska Jahn: Das KZ Riga-Kaiserwald und seine Außenlager 1943–1944

Strukturen und Entwicklungen. 471 Seiten, Metropol Verlag Berlin 2018, ISBN:
978-3-86331-427-9, 29 Euro. 


Verlagsinfo: „So schrecklich wie es war, so viele Tage werden wir noch daran zurückdenken. Wer weiß, was uns jetzt wieder bevorsteht“, schrieb Lore Oppenheimer am Tag ihrer Überstellung aus dem Rigaer Ghetto in das wenige Kilometer entfernte KZ Riga-Kaiserwald. Die Auflösung der Ghettos und die Errichtung von Konzentrationslagern im deutsch besetzten Baltikum stellten seit Frühjahr 1943 eine erneute Radikalisierung der NS-Judenpolitik dar und waren ein weiterer Schritt zur Vernichtung der dort inhaftierten Jüdinnen und Juden. Die Studie rekonstruiert erstmals die Strukturen und Entwicklungen des KZ Riga-Kaiserwald und seiner Außenlager und gibt umfassende Einblicke in die Lebenswelt seiner Häftlinge.




M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


SAVIEŠI

- Brālīt Tavu Kumeliņu -
- Dzeltains Manis Kumeliņis -
- Baltus Zirgus Nejūdzati -
- Pērkonītis Augstu Brauca -
- Es Jums Teikšu Jauni Zēni -
- Kur Tur Brauci Rudzu Jumi -
- Aiz Daugavys Augsti Kolni -
- Melni Muni Kumeleņi -
- Ne Ošam Tādas Lapas -

(aus der CD "Zirga Pase")

Musikverlag LAUSKA

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 LAIMAS MUZYKANTI

- Vokors -
- Kevit, Mana Svilpastite / Barabola -
- As Gribieju Meza Braukt -
- Upe Nesa Ozolinu ("Cukai Nukai") -
- Gauzi Raud Saulite -
- Moute -
- Sorgengels -
(aus der CD "RODI")
Artūrs Uškāns Gesang, Akkordeon, Dudelsack, Kokle, Pfeifen
Inga Zeile Gesang, Geige
Kristīne Kārkle Gesang, Geige
Inta Uškāne Gesang, Flöten, Percussion
Armands Varslavāns Gesang, Gitarre, Mandoline
Matīss Uškāns Gesang, Schlagzeug 
Valdis Rundzāns BassGitarre 

Musikverlag LAUSKA 

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ASTRO'N'OUT

- Daļas Rīga -
- Ketamine -

Māra Upmane-Holšteine (Gesang)
Juris Kalnišs (Gitarre)
Mārtiņš Elerts (Gitarre)
Mārtiņš Miļevskis (Schlagzeug, Rhythmusinstrumente)
Toms Poišs (Bass)
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07 Februar 2019

BALTISCHE STUNDE 12.Februar 2019

Erinnerungen, Erinnerungen
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

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Ein wahrer Jahrhundert-Litauer!

Jonas Mekas

- ein Nachruf - 

Geboren am Weihnachtsabend des Jahres 1922 in dem kleinen litauischen Dorf Semeniškiai. 1944 sah er sich zur Flucht aus Litauen gezwungen, allerdings griffen ihn die Nazis in Deutschlad auf und steckten ihn zusammen mit seinem Bruder Adolfas in ein Lager für Zwangsarbeiter in Elmshorn. 
Nach dem Krieg lebte er in verschiedenen Lagern der sogenannten „Displaced people“, den DP-Lagern in Deutschland. Es gelang ihm aber einen Studienplatz für Philosophie an der Universität Mainz zu bekommen. 
Jonas Mekas lebte lange Zeit in New York – die Stadt, die er 1949 zum ersten Mal sah und gleich entschied: das ist die Stadt in der ich leben will. Zusammen mit seinem Bruder ließ sich Mekas in Williamsburg, Brooklyn nieder. Schon zwei Monate nach seiner Ankunft in New York kaufte er sich seine erste Filmkamera, eine Bolex 16mm. Mehr als 20 Bücher hat Jonas Mekas veröffentlicht, darunter auch Gedichte. Es liegen bis heute Übersetzungen in einige Dutzend verschiedene Sprachen vor, und die Litauer zählen Jonas Mekas sowohl zu den Filmemachern wie auch als Teil der Litauischen Literatur. 
Berühmt geworden ist Mekas aber für seine ganz spezielle Form des Filmemachens. Aber interessant ist auch, aus dokumentarischer Sicht, dass Jonas Mekas auch Momente seines eigenen Lebens filmt, wie auch das anderer Exilanten in New Yorck. Zum Beispiel in dem Film „100 Glimpses of Lithuania“ aus dem Jahr 1971. 
Jonas Mekas war dafür bekannt, seine Kamera immer zur Hand zu haben – wie andere viellleicht Papier und Bleistift nehmen, um etwas zu notieren was ihnen wichtig erscheint. „Der entscheidende Punkt ist nur: der Tag hat 24 Stunden,“ meint Mekas, „daraus wählst Du vielleicht nur einige Sekunden aus, um sie zu zeigen. Das ist eine wichtige Entscheidung.“ 
Der Philosoph Theodor Adorno sagte einmal: „Wer keine Heimat mehr hat, dem wird wohl das Schreiben zum Wohnen“. Im Fall von Jonas Mekas muss man sagen: hier ist es das Filmen. „Eigentlich ist mir klar geworden, dass ich gar kein Filmemacher bin“, bekennt Mekas. „Ich filme einfach. Also bin ich eigentlich ein Filmer.“ Er dokumentierte die ersten Konzerte von Velvet Underground, filmte unter anderem Salvador Dali oder die Kennedies, er kannte Andy Warhol und John Lennon. Martin Scorcesee und Al Pachino. 
Am 22. Januar 2019 ist Jonas Mekas ist im Alter von stolzen 96 Jahren in New York gestorben. Ein wahrer Jahrhundert-Litauer!
Jonas Mekas Webseite

Jonas Mekas Art Centre Vilnius

Jonas Mekas: "Ich hatte keinen Ort" 

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Joseph Kazickas: Wege der Hoffnung

Flucht, Emigration und Rückkehr in ein freies Litauen. Simon Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2015. 333 Seiten, ISBN 978-3-940862-74-7, 22,00 €. 

Verlagsinfo: 

In seiner autobiographischen Erzählung Wege der Hoffnung Zeichnet der Litauer Joseph Kazickas seinen turbulenten Lebensweg nach, der stark von den Geschehnissen des 20. Jahrhunderts geprägt ist.
Angefangen von den Erlebnissen seiner Familie, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts von Kosaken in die russische Steppt verschleppt wurde, bis zu den Erfolgen von Joseph Kazickas als Unternehmer in den USA und im unabhängigen Litauen zu Beginn des 21. Jahrhunderts, schildert der Autor seine persönlichen Erlebnisse.

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Helmuth Reske: Fremde Heimat Kurland

Eine Familiengeschichte. Tredition Verlag, Hamburg 2018, 492 Seiten. ISBN: 978-3-7439-2390-4, 18.00 Euro.

Verlagsinfo:
Die Geschichte meiner Großeltern und meines Vaters beginnt mit einem Rückblick auf die Siedlerzeit in Wolhynien (Ukraine) und konzentiert sich im ersten Teil auf die dramatische Umsiedlung im Jahr 1908 nach Kurland. Eingeladen von einem baltischen Baron und angetrieben von der jahrzehnte alten Sehnsucht nach eigenem Grund und Boden überlebt die Familie den 1. Weltkrieg, der im westlichen Teil von Lettland fast bürgerkriegsähnliche Zustände erreicht.

Nach dem frühen Tod des Vaters und der ältesten Tochter gelingt es der Mutter trotz mehrerer Umsiedlungen die Familie in der turbulenten Nachkriegszeit zusammenzuhalten, bis schließlich 1922 die Ausreise in die noch unbekannte Heimat Deutschland möglich wird. 


M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Trump Conception

- Wait for it -
- Pablo's View of Life -
- Püha Müristus -
- Those who stay -

(aus der CD "Wait for it")
 Janno Trump - Bass, Kompositionen
Madis Muul - Tasteninstrumente
Pent Järve - Gitarre
Dmitri Nikolajevski - Schlagzeug
Caspar Salo - Perkussion
Danel Aljo - tenorsax
Keio Vutt - baritonsax
Allan Järve - Trompete
Jason Hunter - Trompete
Johannes Kiik - Posaune

www.jannotrump.com 

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 United Jazz Collective

- Young plant -
- Senses of blue -
- Brooklyn dreams -
- Tuules -
- Meditation -
(aus der CD "United")
Deniss Paškevičs – Saxophon (Lettland)
Andrei Kondakov – Piano (Russland)
Rickard Malmsten – Bass (Schweden)
Tanel Ruben – Schlagzeug (Estland)
 
special guest: Jolanta Gulbe-Paškēviča (Gesang) 
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DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 12.März 2019 - 19.00 - 21.00 Uhr
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08 Januar 2019

BALTISCHE STUNDE 15. Januar 2019

Valmiera, estnische Sängerinnen & verwobene Kulturen
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 15.Januar 2019 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 26. Januar 2019, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - oder 101,85 im  Kabelnetz im Raum Bremen
 
LIVESTREAM:
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oder "Medialab Nord"
 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST 

 Rudīte Markus
(Schuldirektorin, Deutschlehrerin, Partnerschaftsbeauftragte)

 

  Valmiera ist eine wachsende, grüne Stadt!

Über den Weg Deutsch zu lernen und Germanistik zu studieren, die Bedingungen der Sowjetzeit, spärliche Kontakte nach Deutschland und die Entscheidung Lehrerin zu werden. Über die Option Physiklehrerin zu werden, eine engagierte Deutschlehrerin und die kleinen Freiheiten auch im Sowjetsystem. Über begrenzte Möglichkeiten Hochschulen besuchen zu können, eine Ärztin als Schwester und der Bildungsweg im Vergleich zur Alternative Physik zu studieren. Vom Traum mehr Kontakte mit Deutschland zu haben, Studienabschluß 1987, eine Partneruniversität und ein Sommerkurs in Rostock, das Bedürfnis Deutsch praktisch anwenden zu können und die Anfänge der Partnerschaft Valmiera's mit dem Kreis Gütersloh. Von der Heimatstadt Ape, eine Grenzstadt zu Estland, und die Wahl des Wohnorts in Valmiera. Über die Zuweisung freier Lehrer/innenplätze im Sowjetsystem, eine Bewerbung in Valmiera und der Beginn von 31 Jahren Berufspraxis in derselben Schule.
Über geringe Gehälter für Lehrerinnen und Lehrer, den Vergleich der sowjetischen mit heutigen Verhältnissen, Spaß an der Arbeit und Freude an der Arbeit mit Kindern.
Über beliebte und weniger beliebte deutsche Sprache in Lettland, Fremdsprachenunterricht in Lettland, sinkendes Interesse an Deutsch unter den lettischen Jugendlichen, Fachbücher in Russisch und die Wahl von Deutsch als zweite Fremdsprache.
Von der Praxis als Schulleiterin in Valmiera, die Fachhochschule Vidzeme und den Umgang mit Arbeitslosigheit. Über lettische Familien in Irland, England, Schweden und Norwegen, Rückkehr nach Lettland Angebote für Rückkehrer. Über Schulreform in Lettland, kleine Dorfschulen, Landflucht und Pläne zur Schließung von Schulen unter 50 Schüler/innen. Über lange Fahrzeiten zur Schule, Schulbusse, Planung mit Schulen über 400 Schüler/innen und die langandauernden Diskussionen um die Schulreform. Über große Nachfrage für Lehrer/innen der Naturwissenschaften, Stelleneinsparungen und Schulschließungen. Über Gewohnheiten in jeder Schule, Zusammenhalt im Kollegium, kleine und größere Klassen, ein hohes Durchschnittsalter unter den Lehrerinnen und Lehrern und über Generationswechsel in der Schule.
Über Arbeitgeber in Valmiera, eine grüne Stadt, Wohnungen für mehrere Familien und Fabrikarbeiter/innen. Über Kultur und Sport in Valmiera, neue Mietwohnungen für Lehrpersonal, Kunst-, Musik- und Sportschulen, den neuen Trend zum Hollenhockey, das neue olympische Sportzentrum in Valmiera und eine neue Schwimmhalle. Über den BMX-Doppel-Olympiasieger Maris Strombergs, die Tradition des Gehers Jānis Daliņš, und andere Trainingsmöglichkeiten für Sportler. Über die Nachbarstadt Sigulda als mögliche Olympiastadt, Boot- und Kanufahren auf der Gauja, den Gauja-Nationalpark, touristische Sehenswürdigkeiten, kulturelle Höhepunkte und das Theater von Valmiera.
Über den Junggesellenpark, einen neuen Konzertsaal, einen Ausflug zum Schloss Dikļi, über die Brauereien der Region, neue Radwege und die der Sage nach nie fertige Stadt Valmiera.

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Maarja Kangro: Kind aus Glas

Aus dem Estnischen von Cornelius Hasselblatt (Originaltitel: "Klaaslaps", Nähtamatu Ahv 2016). 218 Seiten, Kommode Verlag, Zürich 2018. ISBN 978-39524626-8-3, EUR 19.90.

Verlagsinfo:

„Kind aus Glas“ ist ein schonungsloser Bericht über den Verlust eines ungeborenen, lang erwarteten Kindes, vor dem Hintergrund der politischen Unruhen in der Ukraine und öffentlicher Debatten in Estland. Maarja Kangro geht die Themen Tod, Trauma, Leiden und das „bittere“ Erlebnis der Demut vor der Existenz mit düsterem, sarkastischem Humor an. Gleichzeitig legt sie sensibel und mit fast chirurgischer Präzision die innere Not frei.


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Kristina Wuss: Verwobene Kulturen im Baltikum

Zwei Musikgeschichten in Lettland von 1700 bis 1945. Isensee Verlag Oldenburg 2018, 228 Seiten. ISBN: 978-3-7308-1478-9, 12.00 Euro.

Verlagsinfo:
Das Buch führt in eine reizvolle Gegend Europas, nach Lettland, wo sich über die Jahrhunderte ein intensives Musikleben herausbildete.
Die immensen Leistungen der deutschen Musikkultur trafen dabei auf die eigenständige Kraft des lettischen Daina-Liedschatzes, der heute zum Weltkulturerbe zählt. Gemeinsame musikalische Momente, und noch öfters Ungleichzeitiges aus der Kulturgeschichte beider Völker werden in der Betrachtung miteinander verwoben.
Die Begegnungen mit dem Beethoven-Freund Carl Amenda, dem Dichter Jakob Michael Reinhold Lenz, dem Theatergründer Otto Hermann von Vietinghoff, die Reiseeindrücke von Clara und Robert Schumann oder Richard Wagners Livländische Tonart sowie die Berichte von den ersten lettischen Liederfesten, der Entstehung der lettischen Nationaloper „Feuer und Nacht“ des Komponisten Janis Mediš u. v. a. m. schaffen eine Sichtweise, die die wechselseitigen Einflüsse zwischen den unterschiedlichen Kulturen erkennbar macht und die Rolle der Deutschbalten würdigt. Gestützt auf anschauliche Belege und vielsprachiges Archivmaterial betritt die Monographie wissenschaftliches Neuland.

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Manfred Bründl's Silent Bass

feat. Liisi Koikson & Wolfgang Schlüter

 - Pompeji Red -
- Night Bird -
- The Sublime intro -
(aus der CD "Crosshatched")
 MANFRED BRÜNDL double-bass
HUGO READ soprano, alto saxophone
ACHIM KAUFMANN piano, rhodes
JONAS BURGWINKEL drums
LIISI KOIKSON vocals
WOLFGANG SCHLÜTER vibes
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Janika Sillamaa

- Ei Leia Ma Sõnu -
- Rahutu -
- Jälgi Jätmata -
- Köögikuninganna -
- Sõidame Võidu -
- Täiskohaga Naine -
- Kivi All Peidus -
- Hunt Minu Sees Pole Surnud -
- Wolandi Valss -
(aus der CD "Täiskohaga naine")
Virgo Sillamaa (Gitarre), Lauri Lehtsaar (Klavier), Ahto Abner (Schlagzeug), Janno Trump (Bassgitarre), Mingo Rajandi (Kontrabass), Anna-Maria Rannamägi (Geige), Merike Heidelberg (Viola), Kristian Plink (Cello).
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Dienstag, 12. Februar 2019 - 19.00 - 21.00 Uhr
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10 Dezember 2018

BALTISCHE STUNDE 18.12. 2018

Vydunas, Rom, Latgale, Latgaliete + Rothko-Jazz
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 18. Dezember 2018 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 29. Dezember 2018, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - oder 101,85 im  Kabelnetz im Raum Bremen
 
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GESPRÄCHSGAST

Aija Mežale
(Germanistin & Latgaliete)

  Ich dachte, ich wähle einfach den schwierigsten Weg ...

Über ein Germanistik-Studium in Lettland, Deutschland-Aufenthalte, Erfahrungen in Freiburg / Breisgau und Lettisch-Kurse für Deutsche. Über die Motivation Deutsch zu lernen, eine gute Lehrerin, die Freude an verschiedenen Sprachen und eine Schule in Kārsava. Über Sprach-Olympiaden, Ehren- und Geldpreise, Urkunden und Belobigungen. Über die Unterschiede zwischen Kārsava und Riga, 300km Busfahrt frühmorgens, das Bedürfnis etwas von der Welt zu sehen, die Suche nach Gleichgesinnten und einer Studienmöglichkeit. Über Dozenten aus dem Ausland und den Unterschied zwischen Deutschsprechenden in Lettland und Deutschsprechenden in Deutschland. Über die Schulzeit in den 1990iger Jahren, Erasmus-Austauschprogramme, Zurückhaltung gegenüber Auslandsaufenthalten und Arbeit als Guide im Okkupationsmuseum in Riga.
Über Berufschancen für Germanisten, Projekte am Goetheinstitut Riga, das Image des Goetheinstituts aus lettischer Sicht, ein Projekt in Island, deutsche Professoren und ein kritischer Umgang mit dem Lehrstoff.
Über den ersten Besuch in Deutschland, ein Sommerkurs in Essen, den ersten Kontakt mit Deutschen, über Selbstzweifel und Mühen weiterzukommen. Über Schwierigkeiten im deutschen Alltag, regionale Unterschiede zwischen Essen, Freiburg, Greifswald und Berlin.
Über Berlin als "letzte Version von Europa", Lettisch-Lernende Deutsche, Stammtische in Greifswald, Kommunikation per Internet und das Bedürfnis immer mal wieder die eigene Sprache sprechen zu können.
Über mutiges Auftreten in Deutschland, Selbständigkeit und Bereitschaft sich zu ändern. Über die drei Phasen der Eingewöhnung in Deutschland, Unterschiede zur lettischen Mentalität, zögerliche Letten und Überbleibsel der Sowjetzeit. Über Offenheit und Bedenken, Eltern und Kinder, Berlin und Kārsava. Über neue Ausstellungen und Aktivitäten für junge Leute in Kārsava, Orientierung in Richtung Kultur, gestern und heute und die Nachbarstadt Ludza. Über die Selbstdefinition, Verortung in Latgale, Arbeitsmigration und Modernisierung. Über Unterstützung für junge Unternehmer/innen, Tourismus und Rückkehrer in Kārsava.
Über Aussichtstürme und Ausflugsziele, Latgale und Vidzeme, Aktivitätsangebote für deutsche Gäste, Unterschiede zwischen Lettisch und Latgallisch. Über den Konzertsaal GORS in Rēzekne, Seen, Bootfahren, Angeln und Wandertouren. Über die Altstadt von Ludza als eine der ältesten Städte Lettlands, Holzarchitektur, Kirchenbesuche und das, was nicht im Reiseführer steht. Über Touristinformationszentren, persönliche Ratgeber, Touren für Selbstversorger, traditionelles Handwerk und Tendenzen zur Modernisierung.
Über Landschaftsnutzung durch Fahrzeuge, Naturschutz und menschliche Nutzung, Umweltschutz und rücksichtsvolles Verhalten. Über Jagdgäste aus Deutschland, die wachsende Biberpopulation und die Attraktivität von Latgale als Abwechslung zu Riga.
Über die Ähnlichkeit großer Städte in Europa, deutsche Exporte und lettische Produkte.
Über neue Programmiererin, die lettische Gemeinschaft in Berlin und in anderen Städten in Deutschland. Über eine lettische Schule in Berlin, Veranstaltungen, Jugendarbeit und ehrenamtlich organisierte Netzwerkarbeit.

Lettische Jugendliche in Berlin

Lettische Gemeinschaft in Berlin

Webseite der Stadt Kārsava
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Viivi Luik: Schattenspiel

Roman. Aus dem Estnischen von Cornelius Hasselblatt. 272 Seiten, Wallstein Verlag 2018. ISBN: 978-3-8353-3339-0, € 22,00 (D) | € 22,70 (A).

Verlagsinfo:
Ein Streifzug durch die Ewige Stadt und ein Spaziergang durch Europas vielfältige Geschichte.
In »Schattenspiel« ist Rom einerseits mythischer Sehnsuchtsort, anderseits eine lebendige, von liebenswerten und skurrilen Gestalten bevölkerte Stadt. Die Erzählerin trifft auf Pastoren und Bettlerinnen, auf geliebte Hühner und gerissene Taschendiebe.
Mit viel Humor schildert sie das Leben an der Seite eines estnischen Diplomaten, und blickt dabei zurück auf ihre Zeit in Berlin und die Kindheit im stalinistischen Estland.
Viivi Luik lässt ihre Protagonistin in einer Welt lange nach Fall des Eisernen Vorhangs unterwegs sein. Zwar sind die Erinnerungen an frühe Erfahrungen, in denen Rom nur ein unerreichbarer Traum war, noch ganz plastisch. Doch stets gab die Ewige Stadt einen Maßstab ab, eine Richtung vor.
Als der Traum endlich Wirklichkeit wird, ist die Erzählerin eine »gestandene« Frau, die schon in anderen Ländern Europas gelebt hat, nicht nur besuchsweise, sondern beruflich und über Jahre. Sie kennt sich aus, aber hier, am verzauberten Ort, trifft Traum auf raue Wirklichkeit, etwa wenn bei Wohnungsbesichtigungen römisches Temperament und nordisches Gemüt aufeinanderprallen. Das ist so abenteuerlich wie hochkomisch. Überhaupt scheint die Nord-Süd-Trennung durch die Alpen viel einschneidender (und plausibler) als ein abstrakter Ost-West-Gegensatz.
Viivi Luik hat mit leichter Hand einen europäischen Roman geschrieben, der durch einen fremden Blick auf das Vertraute besticht.

Viivi Luik, geb. 1946 in Tänassilma / Estland, arbeitete als Bibliothekarin und Archivarin, heute lebt sie als freiberufliche Schriftstellerin in Tallinn. Sie war Stipendiatin in Finnland,Lettland, Deutschland, Schweden und Italien. Sie hat zehn Gedichtbände, Essays, Kinderbücher und drei Romane veröffentlicht, darunter »Der siebte Friedensfrühling« (1985; deutsch 1991), der in zehn Sprachen übersetzt wurde, und »Die Schönheit der Geschichte« (1991, deutsch 1995, Übersetzungen in über ein Dutzend Sprachen). In ihren ersten beiden Romanen beschäftigte sich Viivi Luik mit der Zeit des Stalinismus und der Stagnation in Estland und den verheerenden Auswirkungen auf das individuelle Dasein von Kindheit und Jugend an. Viivi Luik gehört zu den bedeutendsten estnischen Schriftstellerinnen der Gegenwart.
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Bagdonavicius / Martisiute-Linartiene / Storost / Danys: Vydunas und Deutsche Kultur

Vacys Bagdonavicius, Ausra Martisiute-Linartiene, Brita Storost, Miroslav Danys:
Vydunas und Deutsche Kultur. Neue Perspektiven zum 150. Geburtstag des preußisch-litauischen Brückenbauers und 100. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung Litauens
Reihe: Geschichte: Forschung und Wissenschaft, Bd. 58, 2., erweiterte Auflage, LIT Verlag, Münster 2018. 296 Seiten, 39.90 EUR (39.90 CHF), ISBN 978-3-643-13987-0.

Verlagsinfo:
"Vydunas übertraf alle Persönlichkeiten der litauischen nationalen Wiedergeburt durch seine feste Überzeugung, dass die nationale Identität nicht ein Ziel für sich, sondern eine Voraussetzung für die Entfaltung der Menschlichkeit sei." (Vacys Bagdonavičius, Ehrenvorsitzender der Vydunas Gesellschaft)
"Für das Verhältnis zwischen Deutschen und Litauern hat er Hervorragendes geleistet. Er hat eindrucksvoll die Idee der Völkerverständigung vertreten." (Matthias Mülmenstädt, Deutscher Botschafter in Litauen)

Wilhelm Storost Vydunas, geb. 1868 in Jonaten, Ostpreußen, Preußisch-litauischer Nationaldichter, Linguist, Philosoph und Theosoph, verfolgt durch das NS-Regime, ab 1944 auf der Flucht vor den Sowjets, ab 1946 Bürger in Detmold, dort verstorben 1953. Nach der Erklärung der Litauischen Unabhängigkeit exhumiert und überführt zum Nationalfriedhof am Sagenberg Rambynas (Rombinus) in Litauen.



M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Māris Briežkalns Quintett

Rothko In Jazz

 Against The Current / Pret Straumi - Komposition von Lolita Ritmanis
Memories Landscape / Atmiņu Ainava - Komposition von Rihards Dubra
Yellow-And-Red / Dzeltensarkans - Komposition von Artūrs Maskats
Autumnal / Rudenīgi - Komposition von Pēteris Vasks
Red-And-White / Sarkanbalts - Komposition von Jēkabs Jančevskis
Waltz / Valsis - Komposition von Vilnis Šmīdbergs
Two In Three / Divi Trijos - Komposition von Jēkabs Nīmanis
aus der CD "Rothko in Jazz"

Māris Briežkalns - Schlagzeug
Viktors Ritovs - Keyboard, Piano
Gints Pabērzs - Saxophone
Edvīns Ozols - Bass
Raimonds Macats - Cello, Harmonica

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Auld lang syne 

aus der CD "Snowman's Express"
von Kristīne Prauliņa, Ralfs Eilands & VERY COOL PEOPLE

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