08 Januar 2015

BALTISCHE STUNDE 13.Januar 2015

im 15.Jahr ihres Bestehens! ...
 
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 13.Januar 2015 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 24.Januar 2015, 16.00-18.00 Uhr !

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
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oder nachzuhören auf
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Unser Hörangebot diesmal

Gesprächsgast


Nerita Pokvytytė

(Sängerin)

Eine Stimme ist eine delikate Sache die immer geschliffen werden muss!

Über Bremen, die Stadtmusikanten, sowjetische Märchenfilme, erste Begegnungen in Bremen und einem Projekt der Deutschen Kammerphilharmonie an einer Schule. Von Klaipeda und dem deutschen Memel, Umzug aufs Dorf, von Žemaitija, Plattdeutsch und Plattlitauisch, und von musikalischen Wurzeln in Litauen. Von später Begegnung mit dem Gesang, Jugendträume als Englischlehrerin, Liebe zu Büchern und plötzlicher Entdeckung des Interesses für den Gesang durch einen Schulwettbewerb.
Vom Einfluß von Lehrerinnen und Lehrern, einer Verehrerin der englischen Königin, Besuche einer jüdischen Schule, und dem "Liedchen der Lieder". Vom Auftritt beim Musikwettbewerb und der Entscheidung Musik und Gesang zu studieren. Von der Reaktion der Familie, Eltern die im Bereich Laientheater aktiv waren, und der Aufnahme am Konservatorium in Kaunas. Von Schauspielerei und Kunstgeschichte im Studium, und dem Verständnis für Regisseure durch Schauspielerfahrung. Vom Studium in Hamburg, vom Schleswig-Holstein-Musikfestival als Sprungbrett, einem Stipendium und einem guten Lehrer in Litauen. Von den Vorteilen in Hamburg zu leben, den Kontakten nach Litauen und der Bedeutung guter Zusammenarbeit mit guten Lehrern. Von Jahren der Suche, gute Rahmenbedingungen für ein Studium in Deutschland, Projekte mit Orchestern zum Abschluß des Studiums und Ausspracheübungen.
Vom überfüllten Markt und vielen gut ausgebildeten Sängerinnen und Sängern, einem schwer durchschaubaren System von Agenturen und dem Kampf um Engagements. Von der Liebe zum Kochen, von vielen anderen litauischen Opernsängerinnen in Deutschland, vom Interesse an Bühnen in Österreich und Italien, und vom der Vorliebe für den Raum Bremen-Hamburg.
Von zukünftigen Projekten in Bremen, befristeten Verträgen und Traumrollen. Von litauischen Spezialitäten die in Deutschland noch fehlen, von einem litauischen Restaurant in Hamburg, vergleichbaren Landschaften und der Suche nach guten Zeppelinis.

L-E-S-E-S-T-O-F-F

Ruta Sepetys: Und in mir der unbesiegbare Sommer

aus dem Englischen von Henning Ahrens. Carlsen Verlag, Hamburg 2011. 304 Seiten, ISBN 978-3-551-58254-6, 16,90 € (A: 17,40 € / CH: 24,50 sFr).

Verlagsinfo:
Litauen, Sommer 1941: Die fünfzehnjährige Lina trägt noch ihr Nachthemd, als man sie, ihre Mutter und ihren jüngeren Bruder Jonas abholt. Sie weiß noch nicht, dass die sowjetische Geheimpolizei auch ihren Vater an der Universität verhaftet hat. Und auch nicht, dass sie - wie Zehntausende andere Balten - nach Sibirien deportiert wird. Von einem Tag auf den anderen ist Lina konfrontiert mit unvorstellbarem menschlichem Leid, mit Hunger, Krankheiten und furchtbarer Gewalt. Doch Lina fängt an zu zeichnen, in den Staub, auf jedes kleinste Stück Papier, das sie finden kann. Und sie verliebt sich in Andrius. Lina kämpft um ihr Leben und um das ihrer Familie. Doch wird sie stark genug sein?

Ruta Sepetys, geboren und aufgewachsen in den USA, hat selbst Vorfahren aus Litauen, einem Land, das wie Estland und Lettland 1940 für fünfzig Jahre von den Landkarten verschwand. Mit ihrem Buch will die Autorin all jenen Hunderttausenden Balten eine Stimme geben, die während der Schreckensherrschaft Stalins ums Leben kamen. Ruta Sepetys lebt mit ihrer Familie in Tennessee, USA. "Und in mir der unbesiegbare Sommer" ist ihr erstes Buch.
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 Ruta Sepetys:Ein Glück für immer.

Übersetzt von Henning Ahrens. Carlsen Verlag Hamburg , 384 Seiten, ISBN 978-3-551-56002-5, 17,90 Euro. 
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Imbi Paju: Estland! Wo bist Du?

Verdrängte Erinnerungen. 392 Seiten, Verlag Inspiration UN Limited, Berlin 2014. Übersetzung: Irja Grönholm. ISBN 978-3-9451270-1-8, 18,90 €.

Verlagsinfo:
Ohne Bitterkeit oder Anklage beschreibt die estnische Filmemacherin und Autorin Imbi Paju das Schicksal ihrer Mutter, die im Alter von 18 Jahre in ein sowjetisches Lager deportiert wurde.
Vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts, mit der die Geschichte ihrer Familie verwoben ist, zeichnet Imbi Paju zugleich ein eindrucksvolles, "impressionistisches" Bild der neuesten Geschichte Estlands und Ostmitteleuropas.
Die Politik Russlands unter Wladimir Putin hat diesem Buch drängende Aktualität gegeben. In Schweden und Finnland jahrelang ein Bestseller, erscheint dieses Buch nun auch auf Deutsch.
Mit Vorworten des estnischen Präsidenten Toomas Hendrik Ilves und von Edward Lucas.
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Reny Klas-Glass: Ein Stück Leben

184 Seiten, Mecklenburger Buchverlag 2014, ISBN 978-3-944265-33-9, 14,90 €.

Verlagsinfo:
Estland 1941. Die 29-jährige Reny ist glücklich. Zusammen mit ihrem Mann Leopold und ihrer kleinen Tochter Gaby lebt sie seit einigen Jahren in Estland und führt ein idyllisches Familienleben. Doch so vollkommen Ihr Glück auch scheint, das Leben in der Stadt Tallinn ist schon sehr bald von politischen Unruhen gezeichnet. Reny und Lolo, wie sie ihren Ehegatten liebevoll nennt, fahren an diesem schönen Junimorgen gut gelaunt zur Arbeit, als sie plötzlich schockiert mit ansehen müssen, wie Soldaten der Sowjetarmee in den Straßen skrupellos Menschen in die Lastwagen vor den Häusern drängen. Nur wenig später stehen auch sie vor Zivilbeamten und werden in einen dieser Transportwagen geführt. Eine letzte Umarmung. Ein letzter Blick in die geliebten Augen. Und die Frage, ob sie jemals zurückkehren werden...

Dieses Buch ist die Autobiografie von Reny Klas-Glass. Eindrucksvoll erzählt sie in ihrer Geschichte, wie sie einen Teil ihrer insgesamt 14-jährigen Verbannung im fernen Sibirien erlebte und überlebte, getrennt von ihrer Familie und unter brutalsten Bedingungen. Sie verstarb 2006 und doch bleiben ihre Erinnerungen, die sie mit anderen Menschen teilen möchte.

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

  d e r   B a l t i s c h e n   S t u n d e

 

- Vytautas Bacevičius: Septieme mot op.73, 3rd movement -
- Bronius Kutavičius. Cranes' Dances, 2nd movement -
- Bronius Kutavičius. Debate with a Stranger, 1st movement -
- Bronius Kutavičius. Debate with a Stranger, 3rd movement -
- Gintaras Sodeika. Tone Ontology No.2 -

aus der CD "Bacevičius, Narbutaitė, B. Kutavičius, Sodeika, Martinaitis
Rūta & Zbignevas Ibelhauptas
Music for two pianos"
www.mic.lt
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Ausschnitte aus
Anna Karenina
- Drei Atmosphären von Thomas Kürstner und Sebastian Vogel -
Text von Armin Petras, nach dem Roman von Leo Tolstoi
(Uraufführung am 25.10.2014 am Theater Bremen)
in der Rolle der Kitty: Nerita Pokvytytė
www.theaterbremen.de

Nerita Pokvytytė am Theater Bremen:

Anna Karenina Kitty
Carmen Frasquita
Le Nozze di Figaro Barbarina
L’elisir d’amore (Der Liebestrank) Giannetta
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 10.Februar 2015 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
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12 Dezember 2014

BALTISCHE STUNDE 16.Dezember 2014

zur Jahresendstimmung ...
 
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 16.Dezember 2014 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 27.Dezember 2014, 16.00-18.00 Uhr !

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Gesprächsgäste

Elita Treilone und Kārlis Rācenis

(Tanzgruppe Ačkups, Riga)

Wer in Riga Medizin studiert kann bei uns mittanzen!

Von den Vorbereitungen zur Musikschau der Nationen im Januar, von der Kontaktaufnahme zum Volksbund in Bremen, von Folkloretänzen und von Bühnentanz, und von neuen Herausforderungen. Von Unterschieden verschiedener Tanztradtitionen, vom lettischen Tanz- und Sängerfest, vom Tanz in großen Hallen, auf Freilichtbühnen und in Stadien. Von Tausenden von Tänzern und von den Vorbereitungen auf das Tanzfest 2018. Von Ačkups, dem festlichen Tanz mit dem man gerne ein ganzes Konzern beginnen kann, von den Trchten in Nīca in Kurland - eine der prachtvollsten in Lettland. 
Von der Tanzgruppe Ačkups, deren Mitglieder vielfach Studierende der Stradiņš Universität in Riga sind, vom Medizinstudium, der Uni-Tanzgruppe und der Unterstützung der Universität für Reisen, Kostüme und Auftritte. Vom ERASMUS-Programm und einem Studienaufenthalt an der Charité in Berlin, von möglichen Kontakten nach Bremen und von konkreten Plänen für die Musikschau der Nationen.
Vom guten Ruf des Medizinstudiums in Riga, von deutschen Studierenden dort, von der Entwicklung der lettischen Studienpläne, von 2.000 Studierenden der Medizin und dem hohen Prozentsatz der Studierenden aus Deutschland. Von einem anspruchsvollen Studium in Riga und den Unterschieden zu deutschen Universitäten, von Theorie und Praxis, von fleissigen Studierenden und zahlenden Eltern. Von Nobelpreisträger Ostwald und seinen möglichen Nachfolgern, von strukturiertem Studium, Anschauungsunterricht in der Praxis und vom Dickicht der Theorie.
www.ackups.lv   /    www.musikschau.de

L-E-S-E-S-T-O-F-F

Magdalena Solska: Die Systemkrise des Kommunismus und die Entwicklung der Parteiensysteme in Estland, Lettland und Litauen 1988-2011

Nationale Identität, Cleavage-Politik und Parteienwettbewerb in Nordosteuropa. Reihe Osteuropa, Band 7. LIT Verlag, Berlin 2013. 328 Seiten, ISBN 978-3-643-12288-9. 44,90 Euro.

Verlagsinfo:
Die unterschiedliche Entwicklung der Parteiensysteme in Estland, Lettland und Litauen geht auf das Fortwirken der gesellschaftlichen Konfliktlinie (Cleavage) zwischen dem kommunistischen System und den neuen anti-kommunistischen Kräften zurück, die während der Systemkrise des Kommunismus (1988 - 1991) manifest wurde. Im ethnisch vergleichsweise homogenen Litauen ist dieses Cleavage ideologisch geprägt, während es in Estland und Lettland ethnischen Charakter besitzt. Die entlang dieses Konfliktes entstandene Konstellation der politischen Parteien wurde "eingefroren" und bestimmt bis heute das jeweilige Parteiensystem in den baltischen Staaten. Die Cleavage-Theorie und die Freezing-These erfahren somit eine Neufassung.
Magdalena Solska promovierte 2013 im Fach Politikwissenschaft an der Universität Regensburg. htsdidaktikerin und lehrt am Institut für Geschichte und internationale Beziehungen der Ermländisch-Masurischen Universität in Olsztyn.
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Der Herbst kommt jedes Mal zu früh ...

Jüngere Literatur aus Finnland, Estland und Ungarn. Heft 255 der Zeitschrift "Die Horen", Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik. Zusammengestellt von Maximilian Murmann. Wallstein Verlag, Göttingen 2014. 200 Seiten, ISBN: 978-3-8353-1455-9, € 14,00 (D) | € 14,40 (A) | SFr 20,00.

Verlagsinfo:
Zum Buchmesseschwerpunkt »Finnland«: Eine literarische Entdeckungsreise durch Europa. Von Lappland in die Puszta, über Helsinki und Tallinn nach Budapest.
Das diesjährige Gastland der Frankfurter Buchmesse kann im internationalen Vergleich mit dem besten Bildungssystem und der niedrigsten Korruptionsrate aufwarten, aber auch mit dem höchsten Kaffeekonsum und den meisten Heavy-Metal-Bands (pro Kopf). Finnland eilt der Ruf des Sonderbaren voraus, was nicht zuletzt an der Landessprache mit ihren 15 Fällen liegt. Finnisch gehört wie das Estnische und Ungarische zu den finnougrischen Sprachen, die auf den ersten Blick recht wenig mit den großen Sprachen Europas verbindet. Die außergewöhnliche Stellung ihrer Nationalsprachen hat Finnland, Estland und Ungarn nachhaltig geprägt, doch kann man von einer finnougrischen Kultur kaum sprechen. Gemeinsame Erfahrungen gibt es dennoch reichlich. Nachwuchsautoren aus Finnland, Estland und Ungarn gewähren einen Einblick in drei europäische Literaturen im Spannungsfeld zwischen West und Ost, Gestern und Heute.
Mit Holz- und Acrylschnitten von Ari Pelkonen.

In der Sendung vorgestellt: Auszüge aus
Jürgen Rooste - Generationen
Urmas Vadi - Wie wir einer nach dem anderen gehen
Mehis Heinsaar - Die Rast

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

  d e r   B a l t i s c h e n   S t u n d e

ANTI-S

- Alio, alio -
- Vyturio daina -
- Kažkas atsitiko -
- Mafija -
- Funkcionieriai -
- Kažkas atsitiko -
- Zombiai -
- Lietuvos valstybė -
- Ką darai, daryk gerai (Taip, taip, taip) -
- Mes rimti! -

Alben von ANTI-S:
Antis (1987), Ša! (1988), Anties dovanėlė (1988), Bjaurioji antis (1994), Retas paukštis (1994), Geriausios dainos (1995), Dovanėlė (2003), Kažkas atsitiko (2003), Ančių dainos (2007), „Rugpjūčio 33„ DVD 2008, Zuikis Pleibojus (2009), Baisiai džiugu!  (2013)

ALGIRDAS ‘PABLO’ KAUSPEDAS - vocals
PETRAS ‘SNIEGIUS’ UBARTAS - trumpet, guitar
ARUNAS BLUSHIUS - guitar
VACLOVAS AUGUSTINAS - keyboards
LINAS BUDA - drums
GINTAUTAS RAKAUSKAS - bass
PAVELAS KOVALIOVAS - saxes
ARTURAS LUCKUS - trombone
VYTAUTAS KUBILIUS - tuba

 www.zona.lt/antis
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COSMOS
- Circenītis Ziemassvētkus -

www.dziesmas.lv
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
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Dienstag, 13.Januar 2015 - 19.00 - 21.00 Uhr
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12 November 2014

BALTISCHE STUNDE 18.November 2014

speziell zum lettischen Nationalfeiertag!
 
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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 18.November 2014 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 29.November 2014, 16.00-18.00 Uhr !

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Gesprächsgast

Anna Muhka

Presse- und Marketingabteilung zur Europäischen Kulturhauptstadt Riga

Am 31.Dezember wird nicht einfach alles vorbei sein!

Von der Fülle von Veranstaltungen, Ereignissen und Treffen, von der Wichtigkeit etwas von 2014 behalten zu können. Von der Zusammenarbeit mit der Bevölkerung Rigas, von Projekten die weiterführen und von verschiedenen Maßstäben von Erfolg. Von Zuwächsen im Tourismus, vom gemeinsamen Gestalten von Innenhöfen, der falschen Annahme dass Kultur nur etwas kostet, von nachhaltigen Investitionen, vom Wiederentdecken des Singens, von privatem Engagement im Stadtteil und dem Gefühl, als Bürgerin und Bürger doch etwas erreichen zu können.
Von anfänglicher Skepsis und Anschub durch die Nachbarn, von der Liebe der Rigenser zu ihrer Stadt, von gemeinsamen Aktionen und Initiativen, vom Kennenlernen der Aktiven untereinander, von Veränderungen in einzelnen Stadtteilen und von der Arbeit der Kulturhäuser. Von Leseinitiativen, Bücherfavoriten und Kultur im weitesten Sinne.
Vom Zusammenhang zwischen Richard Wagner und dem Aufräumen hinter dem Hund. Vom Angebot und von Projekten für und mit Kindern, von Schneewitchen bis Harry Potter, von der Kette der Bücherfreunde und die Geschichte der Kartoffel.
Vom Bewußtsein was es heißt Lette zu sein, die Beziehungen zum Landleben, vom Pilzesammeln und von Verwandten auf dem Dorf. Von Gurken für Stadtkinder und Bibern im Stadtkanal.
Von vielen speziellen internationalen Ereignissen 2014 in Riga, vom Rothko-Zug nach Daugavpils, dem Europäischen Filmpreis, der Chorolympiade, dem Theaterfestival Forte-Forte und einer Bernstein-Konferenz. Von privaten Besuchen der Journalisten, Mund-zu-Mund-Propaganda, von dem strahlenden Punkt namens "Riga" auf der Karte Europas. Von gestrickten Handschuhen, Geschenken für Ehrengäste und vom dicken Programmbuch. Von der Seele der Arbeit, von geänderter Stimmung in Riga, vom Verschwinden des Grimmigen und netten Rigensern. Vom Mitmachen auch bei ungewöhnlichen Angeboten, von hitzigen Diskussionen um vier große Buchstaben, von ungünstig angebrachten Herzchen und einem allseits bekannten Stadtlogo.
Von ausbleibenden Sponsoren, dem Verständnis einer Kulturhauptstadt auf Seiten der Unternehmen, von der WiFi-Ausbreitung in Riga und technologischen Neuheiten. Von Riga-Eiskrem, Riga2014-Balsam, Riga2014-Sekt, von Verkaufsstrategien und Bilanzen. Von Riga als technologischem Wunderland, der Ausbreitung von Produktwerbung in alle Bereiche, und großen und kleinen Firmen-Logos. Von den Küken im Herbst, Jahresbilanzen und Fortsetzung im nächsten Jahr. Von Netzwerken, internationalen Kontakten, vielfältigen Medienberichten und der Notwendigkeit das weiter zu nutzen. Von der gestiegenen Bandbreite der Reiseveranstalter, der Kurzfristigkeit der Medien, aktiven Bürgerinnen und Bürgern und von deutsch-lettischen Initiativen. Von neuen Kontakten nach München, Buchaustellungen und Bibliotheken, von mangelndem Interesse deutscher Verlage für Übersetzungen lettischer Literatur, und von sieben Straßen und einer Brücke. Von übermäßig strapazierten deutschbaltischen Themen, unterschiedlichen Mentalitäten, Privilegien und Gewohnheiten bei Filmemachern und Medienleuten, Stereotypen beim Blick auf Rigas Geschichte, und geänderten Sichtweisen auch bei Deutschbalten. Von Veränderungen in der Tourismuswerbung, von der Selbstdarstellung Rigas und vielfach strapazierten Stereotypen.

L-E-S-E-S-T-O-F-F

Stephanie Zloch, Izabela Lewandowska (Hg.) Das ›Pruzzenland‹ als geteilte Erinnerungsregion

Konstruktion und Repräsentation eines europäischen Geschichtsraums in Deutschland, Polen, Litauen und Russland seit 1900. Schriftenreihe Studien des Georg-Eckert-Instituts zur internationalen Bildungsmedienforschung - Band 135. Verlag V&R unipress, 1. Auflage 2014, 400 Seiten mit 30 Abbildungen, ISBN 978-3-8471-0266-3. 54,99 € (als e-book 44,99 €).

Verlagsinfo:
Das »Pruzzenland« ist eine Region im nordöstlichen Europa, die von vielfältigen kulturellen und multiethnischen Traditionen, aber auch historisch von konkurrierenden nationalen Ansprüchen zwischen Deutschland, Polen, Litauen und Russland gekennzeichnet war. Die wohl weitreichendste Zäsur stellten die Verschiebung der nationalstaatlichen Grenzen und der nahezu vollständige Austausch der Bevölkerung im Gefolge des Zweiten Weltkriegs dar. In jüngster Zeit dient der Umgang mit der Vergangenheit als wichtige Ressource für die Suche nach regionaler Identität in Polen, Litauen und Russland. Für das Medium Schulbuch ist die vorliegende Studie in einem internationalen Vergleich über das 20. Jahrhundert hinweg bis zur Gegenwart erstmals Narrativen und Repräsentationen der Region nachgegangen, systematisch gebündelt in der Analyse von mental maps und sieben zentralen Topoi: die Pruzzen, Grunwald/Tannenberg/Žalgiris, Migration, Konfessionen, Persönlichkeiten, Wirtschaft und Gesellschaft und Landschaft.

Dr. Stephanie Zloch ist Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig.
Dr. Izabela Lewandowska ist Historikerin und Geschichtsdidaktikerin und lehrt am Institut für Geschichte und internationale Beziehungen der Ermländisch-Masurischen Universität in Olsztyn.

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

  d e r   B a l t i s c h e n   S t u n d e

Nepieradinātā Folka Orķestris

- Antarktīda kūst -
- Tilti sapņo par bezgalību -
- Psihopāta Mihaela deja -
- Pasaka par aizmirstu salu -
- Austrumu ekspresis -
- Saldā tuksneša upe -
- Ivans un Danmoras meitenes -
- Krepatka -
- Kalns, no kura var redzēt visu pasauli -
(aus der CD "Antarktīda kūst")

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 16.Dezember 2014 - 19.00 - 21.00 Uhr
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17 Oktober 2014

BALTISCHE STUNDE 21.Oktober 2014

die Blätter fallen - die Radiowellen bleiben!:
 
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Prof. Dr. Ainārs Dimants

Journalist, Kommunikations- und Politikwissenschaftler,
Mitglied des lettischen Rats für elektronische Massenmedien
(Nacionālās elektronisko plašsaziņas līdzekļu padomes NEPLP)

Wenn alle Medien von den reichen Onkeln abhängig wären - das wäre nicht die richtige Zukunft!

Von den verschiedenen Aufgaben zwischen Journalismus, Hochschule und Rat für elektronische Massenmedien, dem Status eines in Lettland staatlich Angestellten, gewählten Amtspersonen und Sonderaufgaben für Experten. Von der Vergangenheit Lettlands mit staatlich gelenkten Medien, dem alten Pressehaus, der Sonderrolle der Zeitschrift "Schach", von umbenannten und privatisierten Zeitungen, von Namensänderungen und beständigen Lokalmedien. Von der Gründung der "Latvijas Avize", anderen noch bestehenden umstrukturierten lettischsprachigen und russischsprachigen Medien, von den Anfängen der "Neatkarīga Rīta Avize", von Abhängigkeiten und Subventionen, und von aktuellen Problemen der Zeitung "Diena". Von verschiedenen Hintergründen und möglichen Motivationen von Zeitungsherausgebern, von Oligarchen und deren Einfluß auf die Medien, von unabhängigen Redaktionen und profitablen Zeitungen. Von unterschiedlicher politischer Ausrichtung der Medien, russischsprachigem Publikum und "unseren Helden".
Von den lettischen Oligarchen, der nationalen Linie und dem Zusammenhang mit lettischer Politik. Von fehlender unabhängiger russischsprachiger Presse, "Putins Stimme" und Ähnlichkeiten zur "Rigaer Rundschau" in den 1930er Jahren, von Fusionen, der lokalen Presse in Daugavpils und von Plänen für öffentlich-rechtliche Medien.
Von Mediennutzung im Internet, von Bedürfnissen der Mediennutzer, Finanzierung durch den Staatshaushalt, Abgaben und Gebühren die neu eingeführt werden sollen, und von Konzepten der Medienaufsicht. Von politischem Proporz, vielfältigen Funktionen des lettischen Medienrats, vom Zurückdrängen des politischen Einflusses, von Professionalität und Widerstand gegen zusätzlichen Belastungen für Mediennutzer.
Über die notwendige Bestätigung der Konzeption zur Medienreform und des politischen Willens öffentlich-rechtliche Medien zu stabilisieren. Von Bettlern vor der Regierung, notwendiger Kontrolle der Nutzer, von der Tagesordnung der neuen Regierung nach der Wahl, von Projekten auf dem Tisch und stufenweisen politischen Entscheidungen. Von Werbung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, notwendiger Zusammenarbeit von Radio und Fernsehen, gemeinsamen Internetportalen und von Entlastungen für Studierende, Arbeitslose und Rentner. Von der fünfjährigen Wahlperiode des Medienrats und der Zusammenarbeit mit einer neu gewählten Regierung.
Über Lizenzen, Medienanstalten und drei Funktionen innerhalb einer Institution. Von Verboten sich in den öffentlich-rechtlichen Medien sich schlecht zu benehmen oder zu fluchen, von "Jargon", verbotenen Worten und Verhaltensweisen bei Sendungen im Internet. Von Arbeitsaufgaben für das Ministerium für Kultur, Interessenkonflikten und Kapazitäten, einem Medienministerium, der Sicherstellung von Transparenz, Begrenzung der Medienkonzentration und der Förderung von Vielfalt der Medienlandschaft. Von der Priorität der Freiheit, von Ethik-Kodexen und dem guten Ton, von Vergleichen mit der Wirkung von Karikaturen und von der Aufsicht in öffentlich-rechtlichen Medien. Von Pfeiftönen und schnellem Ausblenden, von Interviews mit schimpfenden Gesprächspartnern, von den Interessen auf der Seite der Herausgeber, von journalistischer Ethik und gesetzlichen Vorschriften. Von Diskussionen im Medienrat, Geldstrafen, Rügen und fehlender Objektivität. Von der Möglichkeit der Überprüfung der Entscheidungen des Medienrats durch die Gerichte, vom Unterschied von Kontrolle und Zensur, von Internetmedien und europäischen Rahmenbedingungen, und von der Definition von Massenmedien. Über den Journalismus, von Privilegien und der Polizei, von proffessionellen Standards und den Grenzen zwischen Medienarbeit und Öffentlichkeitsarbeit (Reklame). Von den Publika der Medien, von der wirtschaftlichen Grundlage journalistischer Arbeit, der Glaubwürdigkeit der Medien und fragwürdigen Varianten.
Von Einschaltquoten, Nischenprojekten im öffentlich-rechtlichen Bereich, Kinder- und Kulturprogrammen, von Zwischmühlen und erfolgreichem lettischen Radio. Von Programmen für Jugendliche, der Zukunft der Demokratie und möglichem Einfluß von Medien aus dem Ausland. Von den Interessen der Nation, nationaler Identität, hoher Kultur und Unterhaltung mit Zusatzwert. Von Informationszielen, lettischen Regionalprogrammen, Kooperationen und hoher Auflage der Regionalzeitungen. Von gemischer Print- und Internetstrategie der Zeitschrift "IR", kostenlosen Mittagessen und von schweizer Medienkommissionen. Von Grenzen der Finanzierungsmöglichkeiten durch Werbung, reichen Onkeln, Bezahlfernsehen und qualitativem Journalismus.

NEPLP

L-E-S-E-S-T-O-F-F

Indrek Hargla: Apotheker Melchior und das Rätsel der Olaikirche

Ein Hansekrimi aus dem alten Reval Aus dem Estnischen übersetzt von Uta Kührt. Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2014, Taschenbuch 390 Seiten. ISBN: 978-3-86393-056-1. EUR 14,80.

Verlagsinfo:
Tallinn (früher Reval) im Jahre 1409: Auf dem Domberg wird ein hochrangiger Ordensritter, der von Visby unterwegs nach Marienburg ist, auf grausame Weise ermordet. Alles deutet darauf hin, dass der Mörder vom Domberg in die Stadt geflohen ist. Denn weitere Morde versetzen die Stadt in Aufregung. Stadtapotheker Melchior Wakenstede sucht gemeinsam mit dem Gerichtsvogt Wentzel Dorn nach der Lösung der Mordserie. Auf seiner Suche nach dem Mörder stößt er auf die unterschiedlichsten Menschen und deren mögliche Motive: auf festlichen Gelagen in der Gilde der Schwarzhäupter, in prächtigen Kaufmannshäusern, im Kloster der Dominikanermönche und in zweifelhaften Kneipen außerhalb der Stadtmauern. Einen zentralen Platz im Geschehen nimmt die gotische St. Olaikirche mit ihren alten, mystischen Legenden ein – damals einer der höchsten Türme der Welt.
Kaum scheint der Apotheker der Lösung ein Stückchen näher zu sein, als der Mörder erneut zuschlägt und neue Rätsel aufgibt. War es jedes Mal Mord – oder etwa Selbstmord? Unkonventionelle Mittel wie z.B. ein Schachspiel und unvollständige Gedichtstrophen helfen dem Apotheker zum Ziel zu kommen, er fügt die Bruchstücke des Rätsels zusammen und stellt so den tatsächlichen Täter bloß. Der Mörder scheint gefasst und der Fall abgeschlossen – doch am Ende des Romans wartet eine weitere Überraschung...

Indrek Hargla ist einer der beliebtesten Science-Fiction- und Fantasy-Autoren Estlands. Mit dem vorliegenden Roman hat er sich erstmals dem reinen Krimi-Genre zugewandt und damit seinen bisher größten Erfolg verzeichnet. Inspiration für den Roman fand er in der Geschichte des mittelalterlichen Tallinn und in alten Legenden, die sich um die Stadt ranken. In der Reihe über den Apotheker Melchior sollen in Estland insgesamt mindestens fünf Bände erscheinen. In den bisherigen vier Bänden, die jeweils im Abstand von einigen Jahren spielen, spürt der scharfsinnige Apotheker gefährlichen Mördern nach, die aus verschiedensten Motiven heraus die Sicherheit seiner Heimatstadt bedrohen, sei es aus über Generationen hinweg gehegtem Hass, oder aus bloßer Habgier.

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

  d e r   B a l t i s c h e n   S t u n d e

- Parmu matus -
- Tere õhtust -
- Sarvelugu - 
aus der CD "Teisele Kaldale" 
TUULE KANN / JAAK SOOÄÄR
 myspace
virufolk
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- Preliudas – aus „Mažasis spektaklis / the small spectacle“ (1975, für 2 Geigen, 2 Klaviere und eine Schauspielerin) -

- Monologue – aus „Mažasis spektaklis / the small spectacle“ (1975, für 2 Geigen, 2 Klaviere und eine Schauspielerin) -

- Postliudas – aus „Mažasis spektaklis / the small spectacle“ (1975, für 2 Geigen, 2 Klaviere und eine Schauspielerin) -

- Pianissimo – aus „Sonata fortepijonui / Piano Sonata“ (1975) -
- Perpetuum mobile 1979 (für Cello und Klavier) –

- Prutena / Užpustytas kaimas Prutena / sand-covered village (1977, für Geige, Orgel und Glocken) -
(Kompositionen von Bronius Kutavičius aus der CD "„Mažasis spektaklis / the small spectacle“ LMIPC 2011)

Litauisches Musikinformationszentrum

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 18.November 2014 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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19 September 2014

BALTISCHE STUNDE 23.September 2014

in Gedenken an "25 Jahre Baltischer Weg":
 
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 23.September 2014 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 4.Oktober 2014, 16.00-18.00 Uhr !

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal

Gesprächsgäste

Prof. Dr. Eberhard Demm, 
Historiker, Autor, Herausgeber
Dr. Christina Nikolajew

Historikerin, Herausgeberin, Übersetzerin

Für ein unabhängiges Litauen wurde im Ersten Weltkrieg gebetet und gesammelt - das Geld ging auf ein einziges Konto!

Von dem Werdegang der Beschäftigung mit Juozas Gabrys, Arbeiten über Alfred Weber und dessen Ostpolitik, über Friedrich von der Ropp und den Aufzeichnungen von Juozas Gabrys. Von Besuchen im Historischen Institut Vilnius, von der Kommunikation und Kontakten zwischen Hüttenfeld und Vilnius, von der Russischen Revolution und ersten Initiativen für die Unabhängigkeit Litauens während des 1.Weltkriegs. Von Propaganda für eine freies Litauen mit Informationsbüro in Paris, von Kontakten zu anderen nach Unabhängigkeit strebenden Nationalitäten, und von der "Union des Nationalités". Von russischem Geheimdienst in Paris, von Forderungen zwischen Autonomie und Unabhängigkeit und versuchten Zusagen an die zaristische russische Seite.
Vom republikanischen Paris als Zufluchtsort vieler Revolutionäre, Kontakten zu Letten und Esten, der Herausgabe verschiedener Publikationen, Unterschieden und Gemeinsamkeiten gegenüber dem späteren Projekt der "Vereinten Nationen", von unerlösten Nationalitäten und der Frage internationaler Anerkennung. Von Nationalitätenkongressen, politischen Salons, dem ausbrechenden Weltkrieg, unklaren Grenzziehungen und Abgrenzungen zu Polen. Von Zeiten vor der polnisch-litauischen Union, Groß-Litauen, einem Festungsdreieck und von der Entscheidung Litauer zu sein.
Vom Umzug nach Lausanne, der neutrale Schweiz im 1.Weltkrieg, von Spionen, Agenten und Revolutionären, und vom Schlüssel in Berlin. Von der deutschen Besetzung Litauens, kaiserlichen Vorstellungen von der Neuordnung Osteuropas, von Satellitenstaaten und deutschen Fürsten, und der Rolle des Herzogs von Urach. Von sächsischen Avancen, Annektionsstrategien und deutschen Kolonisten. Von Spenden der amerikanischen Litauer, vom Konkurrenzkampf zwischen Smetona, Voldemaras und Yčas, und von Autokraten und Christdemokraten. Von Kontakten und Fundraising in den USA, vom Aufbau eines litauischen Informationsbüros und der schwierigen Verhandlungslage Litauens zwischen Polen, Russland, Deutschland, England und Frankreich. Vom gemeinsamen Vorgehen einiger Nationalitäten, Bestechungsgeldern für Zeitungen, katholischen Elementen und einem ethnischen Unternehmer. Von einem Bet- und Sammeltag für Litauen, Konten in der Schweiz und Putschversuchen in Litauen. Von erträumten Karrieren und großen Geschäften, von Bezügen zum heutigen Osteuropa und von der Recherche internationaler Aktenbestände. Über die Herkunft der handschriftlichen Erinnerungen von Juozas Gabrys, Ideen zu einer litauisch-englischen Ausgabe, stockende Kooperation mit Partnern in Kaunas und die Schwierigkeiten bisheriger litauischer Ausgaben. Von der litauischen Taryba und dem Betreben ein unabhängiges Litauen an Deutschland zu binden, von den Ungenauigkeiten den 16.Februar als Unabhängigkeitstag zu feiern und der Erklärung vom 11.Dezember 1917.

L-E-S-E-S-T-O-F-F

Eberhard Demm / Christina Nikolajew (Hrsg.):
Auf Wache für die Nation

Erinnerungen. Der Weltkriegsagent Juozas Gabrys berichtet (1911-1918). Unter Mitwirkung von Nathalie Chamba. Verlag Peter Lang, 2013. 399 Seiten, ISBN 978-3-631-64451-5 br.  (Softcover), ISBN 978-3-653-03148-5 (eBook). 57,95 Euro.

Verlagsinfo:
In seinen Erinnerungen enthüllt ein ethnischer Unternehmer, wie er sich ab 1911 mit seiner «Nationalitätenunion» für die Befreiung der unterdrückten Nationalitäten Europas einsetzte, im Ersten Weltkrieg als Agent des Auswärtigen Amtes für die Befreiung Litauens von der russischen Herrschaft agitierte und wie er schließlich zwischen den deutschen Annexionswünschen und den großpolnischen Plänen der Alliierten jonglieren musste: massive Propagandakampagnen, schwierige protodiplomatische Verhandlungen, Spionage, Intrigen, trickreiche Geldbeschaffung und Pressebestechung gehörten zu seinem Repertoire. Besonders informativ sind die auf Grund seines Tagebuchs wortgetreu überlieferten Gespräche mit deutschen, alliierten und litauischen Politikern, Diplomaten, Offizieren, Emissären und Agenten, wie sie in den Ministerialakten zumeist nur resümiert werden. Eine unverzichtbare Quellenlektüre für jeden, der die Sprengkraft des «Selbstbestimmungsrechts der Völker» und die Stoßwirkung der Nationalitätenbewegungen im Weltkrieg, aber auch Strategie und Taktik der deutschen imperialistischen Ostpolitik verstehen will. Der direkt aus den Originalkopien im Litauischen Kulturinstitut Lampertheim übersetzte Text enthält eine ausführliche sachliche und biographische Kommentierung.

Eberhard Demm, o. Professor i.R. der Universität Lyon III; Publikationen über Alfred Weber, Erster Weltkrieg, Wilhelminische Zeit.
Christina Nikolajew, Dr. phil., Privatgelehrte; Übersetzerin und Mitherausgeberin der Annaberger Annalen; Publikationen über Religion und Kirche in Litauen.
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E.A.Hermann: Litauisches Grün

& Der Schlittschuhläufer. Roman. 304 Seiten, United P.C. Verlag / Novum Publishing, Neckenmarkt Österreich 2014. ISBN: 978-3-7103-1328-8, 20,90 Euro.

Verlagsinfo:
Arabische, russische und israelische Geheimdienste be-stimmen kurzfristig das Geschehen in Litauens Hauptstadt Vilnius. Die handelnden Personen veranschaulichen temporeich das Gute wie das Böse, die Auswirkungen sind für alle dramatisch, letztlich auch für Harry und die hübsche Dolmetscherin Regina, die beide unfreiwillig in diese Machenschaften geraten. Im Ganzen verinnerlicht, ein durchaus geeigneter Stoff für ein Filmwerk à la Gorky Park.


M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

  d e r   B a l t i s c h e n   S t u n d e

- Chor aus dem 2.Akt „Der fliegende Holländer“ (Richard Wagner) –
- Chor aus dem 3.Akt „Mephistopheles“ (Arigo Boito) -
- Chor aus dem 1.Akt „Carmen“ (George Bizet) –
- Chor der Hexen aus dem 1.Akt „Macbeth“ (Guiseppe Verdi) –
- Chor aus dem 1.Akt „Macbeth“ (Guiseppe Verdi) –
- Chor aus dem 3.Akt „Ruslan und Lyudmila“ (Mikhail Glinka) -
- Chor aus dem Oper „Russalka“ (Alexander Dargomishky) -
- Chor aus der Oper „Prinz Igor“ (Alexander Borodin) -
- Chor aus dem 1.Akt der Oper „Pik Dame“ (Peter Tschaikovsky) -
- Chor aus dem 1.Akt der Oper „Eugene Onegin“ (Peter Tschaikovsky) -
Latvijas Nationālais simfoniskais orķestris – diriģents Aleksandrs Viļumanis
Sieviešu koris DZINTARS

aus der CD
"Great Opera Choruses"
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DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 21.Oktober 2014 - 19.00 - 21.00 Uhr
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19 August 2014

BALTISCHE STUNDE 26.August 2014

der Spätsommergenuß:
 
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 26.August 2014 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 7.September 2014, 16.00-18.00 Uhr !

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
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www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal

Gesprächsgast

Irja Grönholm

Estnisch-Übersetzerin

Wichtig ist, in den Köpfen der Leserinnen und Leser  Bilder entstehen zu lassen!

Von estnischen Kinderbüchern und Möglichkeiten deutscher Übersetzung, von den Arbeiten am Buch von Kairi Look, von estnischen Lemuren und der Umsetzung der deutschen Buchfassung. Von symbolischen Wäldern, dem Schauen über den Tellerrand und dem nicht Estland-Typischen. Von Ville, der Illustratorin des Buches und der Frage, ob Lemuren Socken tragen. Von der Vorliebe für Gestreiftes, der Vermenschlichung von Tieren, einer einfachen Sprache und dem Geschichteerzählen für Kinder. Von deutschen und estnischen Sprichwörtern und Redensarten, Wortneuschöpfungen und Absprachen mit der Autorin. Von bildhafter Sprache, der Wiedergabe von Stimmungen und Atmosphäre, von einer jungen Autorin und ihrem erstem Buch. Vom Großvater als Vorbild für den Affenvater, neugierigen Kindern und dem Verhältnis von Estinnen und Esten zu Paris.
Von erwachsenen Kinderbuchlesern, möglicher Unterschätzung von Kindern und einer Grenzlinie zwischen Kindern und Erwachsenen. Von Khatern in Amsterdam, dem Spiel mit Rechtschreibmöglichkeiten und Verhaltensregeln für gute Lemuren. Von ausführlichen Sockenbetrachtungen, dem Lachen beim 8ten Mal, estnischem Sommerschlußverkauf, möglichen Fortsetzungen des Buches und den Planungen der Buchautorin. Von den Unterschieden zwischen "Kultur" und "Museum", unbedarften Waldbewohnern und leicht blasierten Eichhörnchen. Von Mona Lisa mit Hakennase, anstrengendem Nüssesammeln, kleinen Schöpsen, vom Regnen in Strippen und vom Mythos der großen Wand.
Vom estnischen Kinderbuchwettbewerb und neuen Geschichten von Ungeziefer auf dem Flughafen.

Lesung mit Ausschnitten aus "Ville macht sich auf die Socken" 

BALTART Verlag

L-E-S-E-S-T-O-F-F

Kairi Look: Ville macht sich auf die Socken

Band 5 in der Reihe «Baltische Bibliothek» im BaltArt-Verlag, Langenthal (Schweiz), Dezember 2013. Estnischer Originaltitel «Leemuripoeg Ville teeb sääred». Übersetzt aus dem Estnischen von Irja Grönholm, Illustriert von Elina Sildre. Lektorat / Korrektorat: Arnd Mathias Schuppius. ISBN: 978-3-9523109-6-0, 25 Euro / 32 SFR (plus Porto). 
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HANS WERNER RICHTER -STIFTUNG
JUNGE LITERATUR IN EUROPA 2013
14. Internationale Autorentagung, 7.-9.November 2013, Internationales Begegnungszentrum der Universität Greifswald
enthält:

„Andrei Hvostov – Sillamäe Passion“ (Romanauszug)


M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

  d e r   B a l t i s c h e n   S t u n d e

Marga Muzika --- Turėjo Liepa
Saulius Petreikis --- Vyrų Žaidimas
Visi --- Miežis Atsakė
Algirdas Klova --- Kaimo Smuikininko Melodija
Linas Rimša --- Apie Apeigas
Shorena --- Didou Nana
Merope --- Sodai
Daiva Vyčinienė + Evaldas Vyčinas --- Smūtna Liūdna Mano Širdele
Skirmantas Sasnauskas --- Dūda
MaLituanie (Indrė Jurgelevičiūtė, Saulius Petreikis, Victor Diawara, Baba Sissoko, Laurita Peleniūtė) --- Leyila

aus der CD "FOLK WORLD - NOTE LITHUANIA"
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