15 August 2017

BALTISCHE STUNDE 22. August 2017

Auf der Suche nach Liebe, der Freundschaft und den Ursprüngen!
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 22. August 2017 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 2. September 2017, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST


Hermann Schröder
 (Vorsitzender des Fördervereins Städtepartnerschaft Achim - Cēsis)

Unsere deutschen Schülerinnen und Schüler haben ihre Eltern anmimiert, auch mal Urlaub in Lettland zu machen !


 Über den Förderverein Städtepartnerschaft,die berufliche Tätigkeit als stellvertretender Schulleiter, über Schüleraustausch und den Lettland-Virus. Über die Suche nach Schulpartnerschaften, herzliche Aufnahme in Lettland und Städtefreundschaft. Über Vorstellungen und Erwartungen, die Wirtschaftskrise in Lettland und den Weg aus der Krise. Über Schulen in Lettland und deren gute Ausstattung, Förderung der Europäischen Union, Internet in der Schule und elektronische Tafeln im Unterricht.
Über den Aufbau eines Landes, Entwicklungspotential und die engagierte, kreative Bevölkerung in Cēsis. Über den alten deutschen Namen "Wenden", Unkenntnis bei deutschen Schülern über lettische Geschichte, Ähnlichkeiten im Denken und lettischen Vorstellungen von Deutschland. Über deutsche Autos, Deutsch als Fremdsprache, Lettisch und Russisch, und lettische Jugendliche mit Ausbildungsperspektiven in Deutschland. Über die Begeisterung der deutschen Jugendlichen für Lettland, über Schülerinnen und Schüler und deren Eltern, und über neue Urlaubspläne.
Über Achimer Reisegruppen in Lettland, Anregungen durch Kinder und Enkel, deutsche Vergangenheit Lettlands und lettische Arbeitsmigranten in Europa. Über lettische Gastfreundschaft, Verbrechen der Nazis im Krieg, russische Besatzung und heutige Perspektiven. Über die Notwendigkeit Sprachen zu lernen, Englisch als gemeinsame Sprache deutscher und lettischer Jugendlicher, Freuden der Englischlehrer, gewachsenes Selbstbewußtsein und der Weg frei sich auszudrücken. Über vielfältige Aktivitätsmöglichkeiten, wunderschöne Natur, den Nationalpark Gauja, Bootsfarten, nistende Störche und schöne Strände. Über unglaubliches Entgegenkommen der lettischen Gastgeber, Gastgeschenke, soziale Unterschiede und Verhältnisse in lettischen Familien. Über deutschen Wohlstand und lettische ungleiche Verhältnisse, über das Bemühen um Ausgleich und miteinander auskommen, gemeinsames und individuelles Besuchsprogramm, und über Baden im April. Über Kaffeetrinken und Risikosport, jährlicher, kontinuierlicher Austausch, wachsende Nachfrage und Angebote für den 8. Jahrgang, Smartphones und Angebote für die Jugend in Cēsis.
Über Projekte der Finanzhilfe für die lettischen Partner, neue Turnhallen und Nachholbedarf auf beiden Seiten. Über Reiseangebote nach Cēsis, kulinarische Genüsse in Lettland, Qualität der Unterkünfte und ein dichtes Besuchsprogramm. Über Abende in der Weinstube, Ausflüge zu Schlössern und Burgen, Bezüge zwischen Cēsis und Heidelberg, ein neues Kulturhaus in Cēsis und der Begeisterung der Besucher.
Über Lettland als Kulturland, Kultur, Musik und Theater als identitätsstiftendes Element für die Letten. Über lettische Kulturgeschichte, die Frage nach einer deutschen Identität, Amerikanisierung und globale Tendenzen. Über Jugendchöre und -orchester, kulturell überlegenen Letten und lettische Kunst- und Musikschulen. Über Ausstrahlung und Atmosphäre bei den Auftritten der lettischen Gäste, Mindest- und Durchschnittslöhne, Butterpreise und Überlebensstrategien. Über Spaltungen in der lettischen Gesellschaft, billige Handwerker und sparsame Einkäufe. Über die Kluft zwischen Arm und Reich, teure Autos und Armut, gut verdienende junge Leute und die Suche nach Marktlücken. Über Förderungen des kreativen Potentials, industrielle Entwicklung in Deutschland und kulturelle Berufe in Lettland. Über die Entwicklung von Cēsis als Kulturstadt, lettische Produkte in Deutschland und die Suche nach neuen Perspektiven in der Wirtschaft. Über hochklassig ausgebildete Künstler und Musiker aus Lettland als Exportschlager, Bevölkerungsschwund, Zuzug in Riga und Landflucht. Über die Suche Lettlands nach einer eigenen Position in Europa. Über Arbeitsmigranten, fehlende industrielle Exportschlager und Aussichten für Künstlerinnen und Künstler. Über ein Start-up-Zetrum in Cēsis in einer ehemaligen Schule, junge lettische Firmen, T-Shirts und Gürteltaschen und lettische Rückkehrer von München nach Cēsis. Über schnelle Datenleitungen, leichter Zugang zum Internet, die Höhepunkte eines Besuchs in Cēsis, die Aussicht vom Schloßturm, eine neue Skateranlage und Überwachungskameras auf den öffentlichen Plätzen. Über Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Cēsis, Pfadfinder und Basketballspieler, und Planungen für die Zukunft.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Jurgis Kunčinas: Tūla

Roman eines Streunenden auf der Suche nach einer Liebe, die es vielleicht nie gegeben hat. Übersetzt von Markus Roduner. Nachwort von Martin Pollack. Corso 58 im Verlagshaus Römerweg, Wiesbaden 2017. 222 Seiten, EAN: 978-3-7374-0740-3, 19 Euro.

Verlagsinfo:
Der Erzähler, Trinker und Fledermaus, Anstaltsbewohner und Herumtreiber, herumgeschubst vom Leben und seiner Zeit, ist auf der Suche nach einer vergangenen Liebe, die vielleicht nur eine Idee ist, ein Traum, eine Hoffnung, die Sehnsucht selbst. Für Liebhaber von Dörte Hansen, Günter Bruno Fuchs, Ludwig Harig.

Jurgis Kunčinas (1947–2002) schrieb Kinderbücher, Essays, Novellen, Romane. Seine torkelnden Helden erinnern gelegentlich an Charaktere Charles Bukowskis oder der Beatniks. Tula erschien bislang in England und Polen, Schweden und Russland – es wurde Zeit für eine deutsche Übersetzung dieses ungewöhnlichen Buches.

Martin Pollack, 1944 in Bad Hall geboren, ist ein österreichischer Journalist, Schriftsteller und Übersetzer. 2010 wurde sein Roman »Kaiser von Amerika: Die Flucht aus Galizien“ mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2011 ausgezeichnet.

Markus Roduner, geboren 1967, studierte Slawistik-Baltistik und historisch-vergleichende Sprachwissenschaft; lebt seit 1999 in Vilnius und arbeitet als Lektor und freier Übersetzer. Er übersetzte u. a. den auch in Deutschland erfolgreichen Roman »Die Regenhexe« von Jurga Ivanauskaitė (dtv) und den litauischen Klassiker »Der Wald der Götter von Balys Sruoga« (BaltArt Verlag).

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Stefan Donecker: Origines Livonorum

Frühneuzeitliche Hypothesen zur Herkunft der Esten und Letten. Böhlau-Verlag, Köln 2017, 470 Seiten, ISBN 978-3-412-22395-3, Preis: € 60.00 [D] | € 62.00 [A].

Verlagsinfo:
Für Gelehrte der Frühen Neuzeit war die Frage nach der Genealogie und den Ursprüngen eines Volkes von zentraler Bedeutung. Livland stellt dabei keine Ausnahme dar: Zwischen 1550 und 1700 bemühten sich deutsche und schwedische Gelehrte, die "origines Livonorum", die Herkunft der Esten und Letten, zu enträtseln. Auch wenn manche ihrer Hypothesen aus heutiger Sicht abwegig erscheinen – wie etwa die vermeintlichen römischen oder jüdischen Wurzeln –, stellten sie vor vierhundert Jahren legitime Theorien dar, die den damaligen Prämissen der Gelehrsamkeit entsprachen. Die Traktate zu den "origines Livonorum" verdeutlichen, wie Esten und Letten von frühneuzeitlichen Gelehrten wahrgenommen wurden und welche Rolle jenen „Undeutschen“ im Weltbild des 16. und 17. Jahrhunderts zukam.

Stefan Donecker ist Historiker am Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien. 
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


LIISI KOIKSON
(Estland)

- Tuul -
- Väikeste Asjade Võlu -
- Sel Ööl -
- Kodu -
- Enekene -
- Virmalised -
- Rannal -
- Ööviiul -
- Unetus -
- Minu Jälgedes -
- Veel Tuld -
(aus der CD "Väikeste Asjade Võlu")

www.liisikoikson.ee
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 19. September 2017 - 19.00 - 21.00 Uhr
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20 Juli 2017

BALTISCHE STUNDE 25. Juli 2017

Sportlich, kross und märchenhaft! 
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 25. Juli 2017 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 5. August 2017, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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GESPRÄCHSGAST


Sigitas Stropus
 (Handballspieler, Sonderschulpädagoge)

Litauer mit offenem Herzen und rheinische Mentalität: das passt gut zusammen!


 Über die ersten Schritte als Handballspieler in Deutschland, über den sportlichen Anfang in Litauen, die Suche nach Möglichkeiten als Handball-Profi in Deutschland, Anfänge bei der HSG Römerwall. Über den Status des Handballs in Litauen, den großen Erfolg von "Granitas Kaunas" aus dem Jahr 1987, die sowjetische Handball-Goldmedaille 1988 bei der Olympiade in Seoul und den litauischen Anteil daran. Über Karriereaussichten, finanzielle Perspektiven, Anfänge unter fast nur deutschen Spielern und engagiertes Deutsch lernen. Über das Leben in einer kleinen Ortschaft am Rhein, rheinische Landschaft und Lebensart, Karneval, liebevolle Gastgeber und drei Jahre Handball in einem "Dorfverein".
Über eigene sportliche Grenzen, ein Studium in Köln, einem neuen Angebot in Diepholz und einem Arbeitsangebot. Vom Studium der Sonderpädagogik in Bremen, beruflichen Chancen, Fortschritte bei den Sprachkenntnissen, freundliche Gastgeber und das Zusammentreffen von litauischer und rheinischer Mentalität.
Über die Erkundung des Rheinlandes, der deutschen Weinstraße, Trier, Luxembourg und Belgiens. Über Freundin und Heirat, familiäre Perspektiven. Über die notwendige Unterstützung der Eltern, einen hilfsbedürftigen Bruder, und die Beendigung der Handballkarriere mit 33 Jahren. Über den Studienabschluß in Bremen, Arbeit als Lehrer und vielfach nützliche Deutschkenntnisse. Über Studienalternativen in den Niederlanden, Jobs als Sonderpädagoge und Überlegungen zwischen Litauen und Deutschland. Über Rückkehrperspektiven nach Litauen, Berufserfahrung in der Sonderpädagogik, unterschiedliche Wertung der Berufserfahrung in Litauen und Wechsel des Wohnorts nach Litauen. Über weitere Arbeit in Deutschland, Aussichten in Bremen, Alltag als Arbeitspendler zwischen zwei Ländern, flexiblen Arbeitszeiten und Drei-Tage-Jobs in Bremen.
Über gegenseitige Anpassung der Sitten und Gewohnheiten zwischen Deutschland und Litauen, deutsche Essenszeiten, litauisches Landleben, Bevölkerungs- und Siedlungsdichte in Deutschland, Ruhe der Natur in Litauen. Vom Stellenwert des Familienlebens und der Generationen und Kontakte zwischen Eltern, Großeltern und Enkeln. Von Lebensumständen in Litauen im Vergleich zu Deutschland, Sicherheit, Klima und Lebensmittelversorgung, Preisniveau. Von Rückkehrwünschen der Arbeitspendler, Rückgang der Bevölkerung in Litauen und den Gründen dafür. Von der Qualität litauischer Schulen, Krankenhäusern und den Möglichkeiten im Umfeld von Vilnius.
Über die Krankenkassen und Gesundheitsversicherung, und einer möglichen Zukunft in Litauen.
Über Kontakte zu litauischen Künstler/innen, Aktivitäten der litauischen Gemeinschaft in Bremen, Kulturprojekte und das Bestreben, litauische Kultur auch in Deutschland bekannt zu machen. Über mangelnde Kenntnisse von Deutschen über Litauen und dem Gefühl selbst etwas tun zu können. Über Kontakte zu einer Künstlerin in Palanga und einer Ausstellung in der Stadtbibliothek Bremen. Von der Freude an kreativen und "nicht normalen" Menschen in Deutschland und Litauen.
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Ausstellungseröffnung - Vernissage
Mittwoch, 2. August 2017 - 17.00 Uhr
Stadtbibliothek Bremen, Wallsaal
(Ausstellungsdauer: bis 3. September 2017)
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Jaan Kross: Wikmanns Zöglinge

Roman, aus dem Estnischen von Irja Grönholm. Osburg Verlag, Hamburg 2017. Mit einem Nachwort von Cornelius Hasselblatt. 574 Seiten. ISBN: 978-3-95510-129-9, 24,00 €.

Verlagsinfo:
In Estland gehört dieser Roman des bedeutendsten Gegenwartsautors des Landes zum Kulturgut. Protagonist des Romans ist der junge Jaak Sirkel, der das Wikmannsche Gymnasium in Tallinn besucht, eine der anerkanntesten Lehranstalten Estlands. Es ist die Zwischenkriegszeit, die goldene Zeit aller drei baltischen Staaten. Während sich die Esten in dieser Phase an der Unabhängigkeit ihres Landes erfreuen, ist die Schulzeit der Zöglinge ereignisreich und voll der Herausforderungen des Erwachsenwerdens. Übermütige Schulstreiche, harsche Auseinandersetzungen mit Lehrern und Eltern und erste zarte Liebesgeschichten bestimmen ihren Alltag. Der impulsive Jaak und sein eher stiller Freund Riks verehren beide Virve, die reizende Zwillingsschwester eines Klassenkameraden – aus Freunden werden Rivalen. Die unbeschwerte Zeit endet jäh, als der Krieg beginnt. Die muntere kleine Gesellschaft wird in alle Himmelsrichtungen zerstreut. Jaak macht sich verzweifelt auf die Suche nach Virve …

Jaan Kross wurde 1920 in Tallinn geboren und starb dort 2007. Im Frühjahr 1944 wurde er von den deutschen Besatzern und 1946 von den Sowjets verhaftet. Bald nach seiner Rückkehr aus Sibirien 1954 folgten erste Veröffentlichungen. Seitdem war er als freier Schriftsteller tätig. Sein Werk umfasst u.a. 13 Romane, die in viele Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. 1997 und 1998 war er für den Literatur-Nobelpreis nominiert.

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Ein glücklicher Mensch

Märchen aus Litauen. Ausgewählt und übersetzt von Irena Ülkekul. Mit Illustrationen von Lara Ülkekul. 256 Seiten, Mitteldeutscher Verlag, Halle / Saale 2017. ISBN 978-3-95462-806-3, 19,95 €. 

Verlagsinfo: 
Volksmärchen aus Litauen weisen noch viele Elemente des Heidentums auf, war es doch das zuletzt christianisierte Land in Europa. Es geht um Auseinandersetzungen mit dem Bösen und Unbekannten, um Verarbeitung von Trauer, Ängsten und Tod. Und stets vollbringen Liebe, Geduld, Zuversicht, Mut und der gesunde Menschenverstand große Wunder. Es heißt auch hier: »So ging er in die weite Welt hinaus, um sein Glück zu finden …« Die Sammlung nimmt den Leser mit in diese Welt – auf die Suche nach dem Glück.
Irena Ülkekul, geb. 1966 in Vilnius/Litauen, studierte Germanistik. Ein zweiwöchiger Aufenthalt in Deutschland verlängerte sich wegen Turbulenzen in ihrem Heimatland 1990 und dauert bis heute an. Nach Dolmetscherlehrgängen beim Auswärtigen Amt arbeitet sie als freiberufliche Übersetzerin und Dolmetscherin. Die Märchen und Geschichten, die ihre Großmutter bei jeder Gelegenheit erzählt hat, prägten sie in besonderer Weise.
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

Inga Bērziņa

(Lettland)

- atceries mani vēl -
- reiz nāksi tu -
- aizsnigusi taka -
- neizteiktie vārdi -
- tikai tev -
- pie ezera -
- vasara aiziet -
- pavasara dziesmiņa -
(aus der CD "Neizteiktie vārdi")
Inga Bērziņa (Gesang), Madars Kalniņš (Piano), Artis Orubs (Schlaginstrumente, Vibraphon) und Andris Grunte (bass)
dazu als Gäste: Deniss Paškēvičs (Flöte, Saxophon), Konstantīns Jemeļjanovs (Flügelhorn), Gints Pabērzs (Saxophon), Raimonds Macats (Mundharmonika), Mārcis Auziņš (Gitarre) und Kristaps Rullis (Gitarre).
Jazzmusic.lv


Rīgas Estrādes Orķestris (Leitung: Egils Švarcs)und Aino Bāliņa (Gesang): 
- pavasara dziesmiņa -

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 22. August 2017 - 19.00 - 21.00 Uhr
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20 Juni 2017

BALTISCHE STUNDE 27. Juni 2017

Sportlich, very cool! 
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 27. Juni 2017 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 8. Juli 2017, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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GESPRÄCHSGÄSTE


Dr. Ulrich Mix
(Projektleiter, Sozialwissenschaftler)
(Leitung der Stabsstelle für Europaangelegenheiten, Bremer Senator für Inneres) 
Klavs Krastiņš
(Basketballspieler, Projektteilnehmer)


Wir wollen herausfinden, ob es möglich ist Profisport und einen beruflichen Ausbildungsgang miteinander zu verbinden


Herr Dr. Mix über die Entstehung des Projektes zu dualen Karrieren in Sport und Ausbildung, die Suche nach Partnern, die Unterstützung der Europäischen Union, und den Beginn 2016. Über die "Eisbären Bremerhaven" als Partner, das Projektinteresse von Bremerhavener Seite, die Kontaktsuche in Lettland, Mindestanforderungen und Partnerbörsen, und der Basketballschule "Ķeizars" in Riga, die im Sport- und Freizeitzentrum "Ķeizarmežs" ("Kaiserwald") beheimatet ist.
Über die Präsentation von Projektideen, Finanzierungsstrategien, und eine Zwischenbilanz. Über einfache und schwierige Projektteile, motivierte Basketballspieler und Anforderungen deutscher Berufsausbildung. Über das Kennenlernen neuer Kulturen, Sprachenlernen, notwendige Organisationsstrukturen die Mühen alles unter einen Hut zu bringen. Über die notwendige Bereitschaft neue Wege zu gehen, über Erfolge und Misserfolge, sprachliche Probleme und die Suche nach adäquaten Arbeitsplätzen. Über Anforderungen von verschiedenen Seiten, Erfahrungen und Änderungsperspektiven. Über die Wichtigkeit der Deutschkenntnisse, monatliche Skype-Konferenzen und Treffen der Projektpartner, Besuche in Riga und gemeinsame Spielerauswahl.
Über Möglichkeiten ein ähnliches Projekt in anderen EU-Ländern oder sogar in Lettland zu machen, über Deutsche in Lettland, die lettische Sprache und lettische Universitäten und Schulen. Über das deutsche duale System und dessen Wertigkeit für andere Länder, und die verbleibende Projektzeit.

Mehr Infos zum Projekt: "Decaproject"

Klavs Krastiņš über seine Motivation am Projekt teilzunehmen, die frühere sportliche Karriere, Basketballschulen in Riga und ein mögliche Fortsetzung in Bremerhaven, zusammen mit beruflichen Überlegungen. Über die Deutschen und Basketball, die Popularität des Fußballs und gleichzeitig hohem Niveau in der ersten deutschen Basketball-Liga. Über gute Honorarverträge und damit steigendem Interesse von ausländischen Spielern in Deutschland zu spielen, über Basketball in Bremerhaven und lettische Basketballspieler in der deutschen Bundesliga. Über Spiele in Cuxhaven, Basketball dort und Erfahrungen im Team. Über die Schwierigkeiten, beruflich etwas in Bremerhaven ohne Deutschkenntnisse zu finden, Gewöhnen an neue Verhältnisse und die Motivation, das Projekt trotz Schwerigkeiten weiterzuführen. Über das Kennenlernen von Basketballspielern aus der ganzen Welt, Bremerhaven als Sportstadt und das Kontakthalten zu Freunden, Bekannten und Familie. Über Versuche Deutsche kennenzulernen, das anhaltende Bestreben besser Deutsch zu lernen und das Projekt erfolgreich abzuschließen.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Maurin / Wohlfahrt: VERSschmuggel - perVERSmai

Gedichte aus Litauen. Herausgegeben von Aurélie Maurin und Thomas Wohlfahrt. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2017. ISBN: 978-3-88423-563-8. 134 Seiten, 19,80 Euro.

Verlagsinfo:
Zwölf Dichterinnen und Dichter aus dem litauischen und deutschen Sprachraum finden sich in der vorliegenden Anthologie vereint und geben darin in mehrfacher wie auch ungewöhnlicher Weise Einblicke in ihr Schaffen.
Alle Gedichte erscheinen zweisprachig, über den gedruckten QR-Code und mithilfe eines Mobiltelefons können die Stimmen der Dichter zugeschaltet werden, sodass sich der private Lese- zu einem Konzertraum erweitern lässt. In kurzen Essays berichten die Dichterinnen und Dichter zudem aus ihren poetischen Werkstätten. Bislang wissen wir recht wenig über die Entwicklungen im Bereich der Lyrik, die in beiden Sprachräumen innerhalb der letzten zehn Jahre vonstattengegangen ist, und auch nichts darüber, welche Dichterinnen und Dichter diese maßgeblich geprägt haben. Die nun vorliegende Anthologie, die zeitgleich in zwei Verlagen in Deutschland und Litauen erscheint, unternimmt den Versuch, dies zu ändern, und zwar im beste Sinne: sie will eine Brücke bauen zwischen den beiden poetischen Räumen und diese dadurch einander ein kleines Stück näherbringen. Mit Gedichten von: Antanas A. Jonynas, Giedrė Kazlauskaitė, Gytis Norvilas, Sigitas Parulskis, Aivaras Veiknys, Agnė Žagrakalytė; übersetzt von Christian Filips, Norbert Hummelt, Orsolya Kalász, Sabine Scho, Mathias Traxler, Christoph Wenzel, mit Hilfe der Interlinearübersetzer Laima Lekevičiūtė, Vilija Gerulaitienė, Nida Matiukaitė, Jurgita Mikutytė, Edita Štulcaitė und Rūta Jonynaitė.

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Kotowski / Schoeps (Hg.): Vilne - Wilna - Wilno - Vilnius

Elke-Vera Kotowski (Hg.), Julius H. Schoeps (Hg.). Eine jüdische Topografie zwischen Mythos und Moderne. Verlag Hentrich&Hentrich, Berlin 2017. 202 Seiten, ISBN: 978-3-95565-204-3, 22,00 €.

Verlagsinfo:
Der Band bietet eine historische Rückschau auf die wechselvolle Geschichte zwischen der Etablierung eines Zentrums rabbinischer Gelehrsamkeit und der Ghettoisierung und Ermordung der Wilnaer Juden durch Hitler-Deutschland. Ein weiterer Fokus wird auf die wechselseitigen Einflüsse der Ost- und Westjuden zwischen Wilna und Berlin gelegt. Im Zuge der jüdischen Aufklärung (Haskala) waren es die sogenannten „Berliner“, Maskilim, die die Wilnaer Juden für die Haskala begeistern wollten. Das Wilnaer Verlagswesen, das die Literatur aus Berlin ins Jiddische übersetzte, brachte diese Texte wiederum der Wilnaer Leserschaft nahe. Umgekehrt wirkten sowohl die rabbinische Gelehrsamkeit und Einflüsse der Kabbala als auch moderne politische Strömungen von Wilna aus auf Berlin.
Autorinnen und Autoren aus Litauen und Deutschland stellen ihre Forschungsprojekte vor und erörtern Fragen zu den bisher kaum betrachteten Wechselwirkungen der verschiedenen jüdischen, insbesondere jiddischen Kulturen in Berlin und Wilna zwischen Haskala und Holocaust.
Mit Beiträgen von Christoph Dieckmann, Margret Heitmann, Elke-Vera Kotowski, Stephan Kummer, Mindaugas Kvietkauskas, Ruth Leiserowitz, Lara Lempert, Sarunas Liekis, Gertrud Pickhan, Julius H. Schoeps, Gudrun Schroeter, Sandra Studer, Irena Veisaite, Markas Zingeris
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Tomas Venclova: Der magnetische Norden

Gespräche mit Ellen Hinsey. Erinnerungen. Aus dem amerikanischen Englisch von Claudia Sinnig. Suhrkamp Verlag, Berlin 2017. 652 Seiten, ISBN: 978-3-518-42633-3.
D: 36,00 € A: 37,10 € CH: 47,90 sFr. 

Verlagsinfo:
Er hat sie alle noch gekannt: Joseph Brodsky und Czeslaw Milosz ebenso wie Wislawa Szymborska, Anna Achmatowa, Boris Pasternak und die sowjetischen Dissidenten. Als Kind erlebte Tomas Venclova die Okkupation seiner Heimat – erst durch die Sowjets, dann durch die Nazis. Sein Hunger nach Welt war unstillbar: Er ging nach Leningrad, lernte Sprachen, befasste sich mit der modernen Poesie und geriet als Übersetzer und Dichter früh ins Visier des KGB. 1976 gehörte er zu den Mitbegründern der litauischen Helsinki-Gruppe für Menschenrechte. Während eines Aufenthaltes in den USA wurde ihm 1977 die sowjetische Staatsbürgerschaft entzogen. Er lehrte bis 2012 an der Yale University und lebt seit 1990 auf zwei Kontinenten – ein Emigrant, der am unabhängigen Litauen zu viel auszusetzen hatte, um in sein Heimatland zurückzukehren, und sein Exil als »Glücksfall« empfand.
In Gesprächen mit seiner Dichterkollegin und Übersetzerin Ellen Hinsey rekapituliert er sein Leben und lässt das 20. Jahrhundert wiederauferstehen: Ob es um Freundschaften geht oder um Fragen der Poesie, ob er über die Politik der Großmächte oder über die verwickelte Geschichte Mittelosteuropas spricht – Venclovas Klugheit und Selbstironie geben dieser großen europäischen Erzählung von Entwurzelung und Heimatlosigkeit etwas heiter Gelassenes.
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

VERY COOL PEOPLE
(Lettland)

- Very cool people -
- sexual beats -
(aus der CD "Very cool people")


- Trolley bus ride -


(aus der CD "Cruising in the Trolley")


- Camel's desert party -
- Spiediens -
- Squash express -
- Bouncy balls -
- Conde de pimientos -
- Bug race -
- Hugo -
(aus der CD "Heya, some kind of fish!")
www.verycoolpeople.org 

 

www.verycoolpeople.org
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 25.Juli 2017 - 19.00 - 21.00 Uhr
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23 Mai 2017

BALTISCHE STUNDE 30. Mai 2017

Baltische Jazztrends
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 30.Mai 2017 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 10. Juni 2017, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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GESPRÄCHSGÄSTE

zwei junge Jazzmusiker 
Tõnu Tüür
(Musiker, IT-Experte, Kulturmanager)
CD-Tipp:

Irgendwie ist das alles zusammen passiert!

Vom Studium, Verlagserfahrungen, Arbeit im IT-Bereich und Skype-Entwicklung, Aufenthalt in Karlsruhe und Stuttgart, Wochenendkonzerte, Musik und CD-Produktion, Mathematik und Musik, vom Deutschland der 1990iger Jahre, der Insel Muhu und den Musikfestivals auf estnischen Inseln. Über estnische Dialekte, Unterschiede innerhalb Estlands, Jazzkontrabaß und die Liebe zum Jazz. Über Jazzstandards, Improvisation, Aufwärtstrends für den Jazz in Estland, die estnische Repräsentanz auf der "Jazzahead", die estnische Jazz-Union, das estnische Potential, Studium und Erfahrungen im Ausland, bekannte Musiker und Publikumszuspruch. Über das Festival "Jazzkaar" und Weihnachtsjazz. Über eine musikalische Familie, Arvo Pärt, Kulturmanagement und Public Relation, die Familien Tüür, Unterschiede zwischen Hiiumaa und Muhu und das "Gourmet-Duo".



Dmitrij Golovanov
(Musiker)

Mein musikalischer Weg geht in Richtung Litauen

Über die Eltern, zweisprachiges Aufwachsen in Litauen, litauische Namensverianten, russische und litauische Schulen, litauische Freunde, Worte in verschiedenen Sprachen, Inspirationen für Jazzmusik, das Gefühl Litauer und Russe zu sein, litauische Sozialisation, und Verbindungen mit russischer und litauischer Kultur. Über Minderheiten in Litauen, polnische und jüdische Musikerkollegen, Nationalität und Kultur, Studium an der Musikschule in Vilnius und Jazz mit Kindern. Musik in der Familie, ein Klavier und einen Jazzfan als Vater. Jazz-Bekanntschaften des Vaters, Sowjetjazz und anderer Jazz, über Musikgeschmack und Trends der 1970iger Jahre. Über US-Musiker in Moskau, den Einfluß der Mutter, Klavierüben als Kind und der Vater als bester Freund.
Über Geldverdienen als Musiker, Fragen nach dem Schulabschluß und Klavierspielen um die gute Laune wiederzufinden.
Über den Willen etwas ganz bestimmt tun zu wollen, die Karriere der großen Schwester, Arbeitsmigration in Litauen, und Konzerte in vielen Ländern Europas. Als Gast auf dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, über Fragen nach der Herkunft, Modalitäten europäischer Wettbewerbe, und Musik ohne Fragen. Über neue Herausforderungen, Studium in Leipzig, Klavierlehrer aus den USA, Vergleiche Leipzig mit Vilnius und musikalische Qualität der Konzerte. Über Erfahrungen auf der "Jazzahead", Präsentation der litauischen Kultur und der Jazzszene und ein neues Motto für Jazz aus Litauen.
Über Harmonie, Rhythmus und Swing, das Gemeinschaftsgefühl der litauischen Jazzunion und neue Wege als Jazzmusiker. Über eine neue Generation Jazzmusiker in Litauen, neue Netzwerke, schwierige Finanzierung und langsame Besserung. Über Presseresonanz der baltischen Staaten, Pläne für neue Messeschwerpunkte und persönliche Perspektiven.

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Jurgita Ludavičienė: Kein Streicheln

Junge Literatur aus Litauen. Deutsch von Magda Doering, Berthold Forssman und Markus Roduner. Mitteldeutscher Verlag, Halle / Saale 2017. Anthologie, 248 Seiten, ISBN 978-3-95462-812-4, 14,95 €.

Verlagsinfo:
Eine talentierte Autorengeneration stellt sich vor
Vierzehn junge litauische Autoren, sechs Frauen, acht Männer, das sind vierzehn unterschiedliche Weltanschauungen, die ganz besonders vom jeweiligen Blickwinkel des Einzelnen abhängen. Gemeinsam haben sie trotz allem, dass sie mehr oder weniger aus einer Epoche stammen, die man noch immer gemeinhin als das »sowjetische Litauen« bezeichnet. In Prosatexten und Lyrik erzeugen sie ein buntes und überaus uneinheitliches Bild von der zeitgenössischen litauischen Literatur.
Autoren: Tomas Vaiseta, Rimantas Kmita, Mykolas Sauka, Aistė Jūrė, Dovydas Grajauskas, Žygimantas Kudirka, Giedrė Kazlauskaitė, Jurgita Jasponytė, Vytautas Sankus, Mindaugas Nastaravicius, Aivaras Veiknys, Ramunė Brundzaitė, Ilzė Butkutė, Ieva Krivickaitė.
Jurgita Ludavičienė, geb. 1972, promovierte Kunsthistorikerin und -kritikerin; Studium an der Höheren Schule für angewandte Kunst Telšiai und an der Universität Leipzig. Dozentin an der Vilnius Academy of Art in Vilnius, Kuratorin und Herausgeberin.

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Eugenijus Ališanka: Risse

Streifzüge und Fluchtpunkte. Essays. Aus dem Litauischen von Claudia Sinnig. KLAK Verlag Berlin 2017, 272 Seiten, ISBN: 978-3-943767-76-6, 16,90 €.

Verlagsinfo:
„Wir sind aus Sibirien zurückgekehrt. Ich bin zwei.“ Der Einbruch des Politischen ins Private verursacht den ersten Bruch im Leben des Litauers Eugenijus Ališanka. In seinem neuen Essayband wird über die nachfolgenden fünf Jahrzehnte weniger linear und faktografisch, als vielmehr mit einer faszinierendenFabulierkunst erzählt. Ausgehend von Lebenserinnerungen in seiner Heimatstadt Vilnius erkundet er mit feinsinniger Wahrnehmung Städte und Räume, erzähltvon Abenteuern und Menschen und webt mit erfrischend abgründiger Sprache phantasiereiche assoziative Netze. Das Buch lässt sich auf unterschiedlichen Ebenen lesen: als Lebensgeschichte des Autors, als existenzielle Reise zu sich selbst oder als kulturelle Selbstverortung zwischen Herkunft und globaler Welt.Die Essays von Ališanka sind von sanfter Ironie, elegant und weitsichtig. Das literarische Werk eines reifen Autors, das den Vergleich mit den Besten seines Genres nicht scheuen muss.
Eugenijus Ališanka, geb.1960 in Barnaul/ Sibirien, studierte Mathematik an der Universität Vilnius und ist Dichter, Übersetzer, Essayist. Er war mehrere Jahre Chefredakteur der Zeitschrift „Vilnius Review“, die auf Englisch und Russisch erscheint, sowie im Institut für Kultur und Kunst tätig. Als Dichter übersetzt er Poesie aus dem Englischen und Polnischen und zählt selbst zu den meistübersetzten litauischen Schriftstellern, unter anderem ins Deutsche, Englische, Russische, Slowenische und Schwedische.
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Marianne Zückler: Osteuropaexpress

Erzählungen über Freiheit, Liebe, Sexualität und Ausgrenzung. Europa Verlag, Berlin / München / Zürich / Wien 2017, 240 Seiten. 978-3-95890-079-0, 16,90 € (D) / 17,40 € (A).

Verlagsinfo:
Vom Leben und Lieben neben der Heterosexualität
Die Lebensfäden von acht Protagonisten verweben sich zu einem großen Teppich, in dem Einschüchterung und Ausgrenzung, aber auch Liebe und Freiheit ineinander gehen. Sie gewähren uns Einblicke in eine Welt, in der viele Menschen wegen ihrer sexuellen Identität verfolgt werden und gegen Anfeindungen und Diskriminierung ankämpfen müssen.
Osteuropaexpress ist hochaktuell und führt mitten hinein in ein Thema, das so sozialpolitisch drängend wie menschlich packend ist. Die Autorin vermittelt realistische Eindrücke vom Alltag in Polen, Ungarn, Litauen und Lettland, wo Anfeindungen und Schikane im Beruf, in der Kirche und auch in der Familie keine Seltenheit sind, wenn es um sexuelle Selbstbestimmung geht. Die Protagonisten zeigen ihren Weg heraus aus der Opfer-Rolle – Wege voller Mut, Beharrlichkeit und Selbstvertrauen.
Die Geschichten in diesem Buch beruhen auf Recherchen und Interviews, die Marianne Zückler geführt und als dokumentarische Erzählungen verknüpft hat. In den acht Protagonisten lebt die Sehnsucht nach den Freiräumen der Europäischen Gemeinschaft und nach dem freiheitlichen Selbstverständnis der westeuropäischen Kultur – ein Buch für alle, die sich für mutige Identitätskämpfe begeistern.
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Amanda Aizpuriete: Die Untiefen des Verrats

Gedichte. Auswahl von Manfred Peter Hein, Aus dem Lettischen übertragen von Manfred Peter Hein zusammen mit Amanda Aizpuriete und Margita Gũtmane. Mit einem Nachwort von Matthias Göritz. Neuausgabe. Reihe Tadoma 2, Ink-Press, Zürich 2017. ISBN 978-3-906811-05-5, CHF 23.90 (UVP) / € (D) 17.- / € (A) 17.40.

Verlagsinfo:
Zutiefst persönlich, sinnlich und kompromisslos verdichtet Amanda Aizpuriete ihre Emotionen, die Essenz ihres Lebens. Die Gedichte sprechen für sich. Sie sind schlicht, widerborstig, ohne Pathos und ohne Beschaulichkeit. Die Grande Dame der lettischen Dichtung ist seit dem Erscheinen ihres ersten Gedichtbandes Die Untiefen des Verrats 1993 in der Übertragung der Interlinearversionen aus dem Lettischen von Margita Gũtmane und der Dichterin durch Manfred Peter Hein bekannt. Dieser Band erscheint jetzt in einer neuen Ausgabe in der Reihe tadoma bei Ink Press.


M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Kadri Voorand Quartett
"Kui need laiad meretuuled"
Taavo Remmel - bass
Virgo Sillamaa - gitarre
Ahto Abner - drums
Kadri Voorand - vocals, piano

Trump Conception
"Fiesta eskandinavia"
Janno Trump - El. bass
Madis Muul - Keyboards
Pent Järvi - Gitarre
Dmitri Nikolajewski - Schlagzeug
Francois Archanjo - Percussion
Allan Järve - Trompete
Johannes Kiik - Posaune
Danel Aljo - Tenor Sax
Keio Vutt - Bariton Sax

(aus der CD "Estonian Jazz 2017")
www.jazz.ee

"7"
TRIO INFILTRATORS
Jan Maksimowicz - sax, eletronics
Dmitri Golovanov - keyboards, electronics
Arkadij Gottesman - drums, electronics

aus der CD "Infiltrators"
https://www.facebook.com/infiltrators 

 Dmitri Golovanov
- Up and out -
- self reflection no 3 -

(aus der CD "ME")
Dmitri Golovanov bei "Soundcloud"

- I loves you, Porgy -
- There's a place -
- Dedication -
- A little piece for a big occasion -
Dmitri Golovanov - piano
Veronika ChiChi (Čičinskaite-Golovanova) - vocal
Neringa Žukauskaite - artworks

(aus der CD "Dedication")

Facebookseite

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 27.Juni 2017 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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Mehr Infos:
INFOBALT - Veranstaltungsübersicht
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Estland-Blog / Lettland-Blog / Litauen-Blog
 
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Mehr zur Baltischen Stunde HIER



23 April 2017

BALTISCHE STUNDE 2. Mai 2017

jazzig in die Führerscheinprüfung !
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 2.Mai 2017 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 13. Mai 2017, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST

Felix Ackermann
(Historiker, Kulturwissenschaftler, Stadtanthropologe)

Ich wußte schon, dass ich an Orte fahre an die sonst niemand fährt

Über die Umstände tatsächlich einen Führerschein in Litauen machen zu wollen, über Bezüge zu Weißrussland und Russland, über vorhergehende Erfahrungen in den Nachbarländern, Sprachkenntnisse und Wissen über Hintergründe. Über das allgemeine Unwissen über Litauen, die Arbeit für den Deutschen Akademischen Austauschdienst, die Weißrussische Exil-Universität in Vilnius und die Unterstützung aus dem Westen. Über das Dasein als Angestellter einer Privatuniversität, die Aufgabe Kontakte nach Deutschland zu vermitteln, die Promotion bei Karl Schlögel und die Arbeit in Grodno. Über das Bedürfnis etwas über das "Making-off" zu schreiben, die Chancen der Exil-Universität, Konflikte und Grenzen. Über die lange andauernden Bemühungen den Führerschein zu machen, Gespräche in der Familie und Optionen zum litauischen Führerschein. Über landeskundliche Exkursionen, Prüfungsvarianten, die litauische Provinz und nur wenigen Journalisten, die darüber berichten. Vom Umgang der Litauer mit den Vorgängen des 2.Weltkriegs, von den eigenen Kindern in litauischen Schulen, deren litauischen Sprachkenntnissen und der Verbundenheit mit Vilnius.
Von der Sichtweise der Deutschen auf Orte des Holocaust, deutschen Besatzern, dem Judenmord und litauischen Kollaborateuren. Von litauischen Museen, jüdischen Opfern und möglicher Pflichtlektüre deutscher Soldaten in Litauen. Von vernachlässigten Themen, Versuchen Urlaub in Litauen zu machen, problematische Nazi-Verehrung und Geschichten aus anderen Perspektiven.
Über Vergleiche mit Steffen Möller, Verlagsstrategien und Aufgaben für Historiker. Von Korruption und Inkompetenz in Litauen, litauischen Spezifika, den Bedrohungen für Litauen, die Kleinstadt Ignalina und deren Bedeutung für Europa. Über den Litauen-Schwerpunkt der Buchmesse Leipzig, über den April der in Litauen noch Januar ist, und über Kinder die in Litauen Gediminas oder Vytautas heißen. Über Vilnius und Kaunas in der Zwischenkriegszeit, über das Verhältnis litauischer Geschichte zur Sowjetunion und das polnische und das litauische Vilnius. Über eingelöste und nicht eingelöste Studienplätze, stalinistische Zeiten, litauische Architekten und unnahbare Litauer. Über private Kommunikation in Berlin und Litauen, über Distanz und Privatheit, Höflichkeit und Unhöflichkeit. Über den Umgang mit dem langen Winter, den Vergleich mit Belorus, Eishockey-WM in Minsk, Computer, Internet und Fahrschulen in Litauen. Über die litauische Online-Gesellschaft, analoger Austausch und begrenzte Räumlichkeiten an der weißrussischen Exil-Universität. Über das Innenleben des "Ecotels" in Vilnius, eine Etage mit Studenten, Frühstück mit Hering und Bratkartoffeln und Geräusche aus dem Nachbarzimmer. Über ein spezielles litauisches Frühstück, der Märchenfilm für deutsche Touristen in Litauen, Übernachtungsstatistik, Outdoorjacken, Wanderstiefel und Ostpreußentouren. Über Gebetsinhalte, deutsche Rentner und Unterstützung durch den deutschen Staat. Über mögliche Bezugspunkte für Deutsche, fehlende Schnittstellen und langjähriger Beschäftigung mit Litauen. Über fehlendes Verständnis, litauische politische Diskussionen, litauische Trolleybusse, Lesungen vor Soldaten und noch ausstehende Antworten: was wird aus Litauen, was wird aus Europa?

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Felix Ackermann: Mein litauischer Führerschein

Viva Lithuanica oder Kleines litauisches Einmaleins. Suhrkamp taschenbuch 4763, 300 Seiten, ISBN: 978-3-518-46763-3. D: 10,00 €, A: 10,30 €, CH: 14,90 sFr.

Verlagsinfo:
Was hält Europa heute zusammen? Wie gehen die Menschen in Litauen mit der Freiheit um, die sie vor einem Vierteljahrhundert gewonnen haben? Wie funktioniert die Europäische Union an ihren östlichen Außengrenzen, zwischen Kaliningrad und der Republik Belarus? Statt über diese Fragen am Berliner Schreibtisch nachzudenken, bricht Felix Ackermann 2011 auf, um Gastwissenschaftler in der litauischen Hauptstadt zu werden. Seine Familie erlebt in Wilna ein Europa der ganz praktischen Herausforderungen. Die Kinder lernen Litauisch und werden zu kleinen Patrioten erzogen. Seine Frau bringt eine Tochter zur Welt, die sogleich einen litauischen Personencode erhält. Und er selbst macht endlich doch noch seinen Führerschein in einer Kleinstadt namens Utena.
Der Historiker und Stadtanthropologe Felix Ackermann porträtiert kurzweilig und pointenreich eine mehrsprachige Gesellschaft, deren Aufbruch in eine bessere Zukunft immer wieder empfindlich gestört wird: von den eigenen sowjetischen Gewohnheiten, der Migration Hunderttausender Bürger in den Westen, der russischen Annexion der Krim und von der allgegenwärtigen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.

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 Giedra Radvilavičiūtė: Der lange Spaziergang auf einer kurzen Mole

oder: Mein Spiel gegen mich selbst. Erzählte Essays.Übersetzt von Cornelius Hell, mit einem Nachwort von Nora Bossong. Corso 57 im Verlagshaus Römerweg, Wiesbaden 2017. 172 Seiten, EAN: 978-3-7374-0739-7, 19 Euro.

Verlagsinfo:
Die Welt ist ein Fass ohne Boden, auf dem hier – mal laut, mal leiser – überraschend, heiter, ironisch und ätzend getrommelt wird: Alltagsbeobachtungen, Beziehungskisten, Zwischenfälle, Trinksprüche. Für Liebhaber von Sibylle Berg und Margarete Stokowski.

Giedra Radvilaviciute, geboren 1960 in Panevžys, Essayistin und Prosa-Autorin, beendete 1983 ihr Studium der Lituanistik, anschließend Lehrerin und Redakteurin; 1994-1997 lebte sie mit ihrer Familie in Chicago, danach wieder in Vilnius. Als Autorin von Erzählungen debütierte sie 1985, ihr eigentlicher Eintritt in die litauische Literatur begann jedoch 1999 mit Essays; ausgezeichnet wurde sie u. a. mit dem Elena-Mezginaite-Preis, dem Literaturpreis der Europäischen Union und dem Litauischen Nationalpreis.

Nora Bossong, 1982 in Bremen geboren, studierte in Berlin, Leipzig und Rom Philosophie und Komparatistik. Zuletzt erschienen von ihr bei Hanser »Sommer vor den Mauern«, »Gesellschaft mit beschränkter Haftung«, »Schnelle Nummer« und »36,9 Grad«.

Cornelius Hell, geb. 1956 in Salzburg, 1984–86 Lektor für deutsche Sprache und österreichische Literatur an der Universität Vilnius, danach Verlagslektor, Literaturveranstalter und Feuilleton-Redakteur, lebt als freier Autor, Übersetzer und Literaturkritiker in Wien. Er ist Herausgeber und Übersetzer der Anthologien Meldung über Gespenster. Erzählungen aus Litauen und Europa erlesen: Vilnius.
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Romualdas Granauskas: Die traurigen Flüsse

Legenden von Heiligen. Aus dem Litauischen von Saskia Drude, mit einem Nachwort von Elke Heidenreich. Corso 56, Verlagshaus Römerweg, Wiesbaden 2017. 140 Seiten, EAN: 978-3-7374-0738-0, 19 Euro.

Verlagsinfo:
Wie Menschen sich behaupten gegen Unterdrückung, Rassismus und den Lauf der Geschichte – ein melancholisches Buch über Menschlichkeit und Hoffnung in schwierigen Zeiten. Für Liebhaber von Elke Heidenreich und Alice Munro.

Romualdas Granauskas (1939–2014) ist einer der meist gelesenen litauischen Autoren, ein Meister der Prosa, der in seinen Geschichten Mythen und Legenden, Geschichte und Gegenwart zu einem sehr eigenen Klang verknüpft. Auf Deutsch erschien von ihm bislang »Das Strudelloch« bei Wallstein.

Elke Heidenreich, geboren 1943 in Korbach, lebt als Schriftstellerin, Literaturkritikerin, Moderatorin, Journalistin und Opern-Librettistin in Köln. Zuletzt war ihr bei Hanser erschienenes Buch »Alles kein Zufall« wochenlang auf den Bestsellerlisten.

Saskia Drude, geboren 1968, freie Übersetzerin. Lebte nach ihrem Studium der Baltistik 1995-2005 in Litauen, Aufbaustudium an der Universität Vilnius; seit 1997 freiberufliche Übersetzerin für Litauisch. Lebt in Maastricht, Niederlande, und in Vilnius. Übersetzte u. a. Werke von Tomas Venclova, Nijole Strakauskaite, Julija Reklaite, Juozas Erlickas, Sigitas Parulskis und Kristina Sabaliauskaite.
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Zum Beispiel Estland

Das eine Land und die vielen Sprachen. Herausgegeben von Silke Pasewalck, Anna Bers und Reet Bender. Wallstein Verlag, Göttingen, Reihe "Valerio" - Das Magazin der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung; Bd. 19/2017. ISBN: 978-3-8353-1594-5. 188 Seiten, € 10,00 (D) | € 10,30 (A).

Verlagsinfo:
Ein Blick in die europäische Peripherie, um am Beispiel Estlands Fragen des kulturellen Zusammenlebens zu reflektieren.
Wenig wird in deutschen Medien, Schul- und Sachbüchern über Estlands Geschichte und Gegenwart vermittelt. Dabei war dieses kleine Land im äußersten Nordosten Europas 700 Jahre lang Schauplatz deutscher (Kolonial-)Geschichte. Estland steht heute, nach fast 50 Jahren unter sowjetischer Herrschaft, als souveräner Staat und Mitglied der Europäischen Union vor kulturellen und politischen Herausforderungen, die Europa insgesamt betreffen und dort in nuce verhandelt werden. Hier stellen sich Fragen nach dem Mit- und Gegeneinander der Sprachen und Kulturen, nach deren Konkurrenzen, Asymmetrien und Überlagerungen, die einerseits Ausdruck von Herrschaft und Machtausübung sind, andererseits von produktiven Adaptationen und Übersetzungsvorgängen zeugen.
Der Band befasst sich mit den sich palimpsesthaft überlagernden, bestreitenden und durchdringenden Kulturen Estlands in Literatur, Alltagskultur, Film und so weiter. Angesichts weltpolitischer Spannungen, die eine kulturelle und politische Stabilität im Baltikum in Bedrängnis bringen, bemüht sich der Band um eine möglichst unaufgeregte Haltung und um unterschiedliche Perspektiven.
Mit Beiträgen u.a. von Karsten Brüggemann, Ljubov Kisseljova, Terje Loogus, Heinrich Detering, Liina Lukas und Ruth Florack.


M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Gražvydas Januškevičius

Iš Šaltinio

Gražvydas Januškevičius - p, ep, perc, str
Vytautas Labutis - as, ss
Eugenijus Kanevičius - db
Andrius Kairys - dr

 - Šaltinėlis -
- Nendrelė -
- Trepsinis -
- Dundutis -

- Tautinė -

(aus der LP "Iš Šaltinio", 2012)
www.mic.lt
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DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 30.Mai 2017 - 19.00 - 21.00 Uhr
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im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
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