22 Juni 2016

BALTISCHE STUNDE 28. Juni 2016

Musik machen, Musik hören!
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 28.Juni 2016 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 9. Juli 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


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GESPRÄCHSGAST

Tanel Ruben
Musiker, Komponist, Produzent

Jazzmusik ist für mich wie ein nie endendes Gespräch mit anderen!  

Über estnische Musiker und Musikerinnen auf der Messe JAZZAHEAD in Bremen, über das Wiedersehen mit Bremen fast in jedem Frühjahr, über das bekannt machen estnischer Musiker mit der internationalen Jazzszene und über die Möglichkeit der Präsentation durch die "Showcases". Über Tipps die Stadt Bremen kennenzulernen, über die Jugend in Tallinn und die Beziehung zum estnischen Landleben, über verschwundene Traditionen und Veränderungen, Vielfalt der Natur in Estland.
Über die Tradition der estnischen Musikschulen, über die ersten Versuche mit dem Akkordeon und dem Bass, über erste Konzertreisen als Jugendlicher in der Sowjetunion, über die damaligen Perspektiven und vergangene Zeiten. Über die erste Band im Alter von 11 Jahren, Berufswünsche und Aussichten, über unterschiedliche Rollen von Akkordeonspieler und Schlagzeuger, über die Exaktheit und Ruhe im Schlagzeugspiel und die Ausdrucksformen anderer Musiker.
Über weitergehende Studien in Schweden, Studien in Göteborg, den Einstieg in die Jazzmusik und die etwa gleichzeitigen gesellschaftlichen und politischen Umbrüche. Über Erfahrungen als Schlagzeugspieler, das eigene Selbstverständnis und das Bedürfnis, mit anderen zusammen zu spielen. Über verschiedene Musiksparten, das Zusammenspiel innerhalb einer Band, kleine Tricks und Möglichkeiten des Schlagzeugers und die ständig präsenten Techniken der Jazzmusik. Über die zeitweise Dominanz von Schlagzeugern in anderen Bands, über Schlagzeug-Solos und über zwei verschiedene Typen von Drummern. Über den Drang sich auf der Bühne zu präsentieren, anderen sorgfältig zuzuhören, über Outfit und Unscheinbarkeit von Musikern.
Über die eigene Flexibilität beim Zusammenspielen mit anderen, über Cross-over-Musik und Musik von Bach, über Konzerte in Tel Aviv, langjährige Kooperationen, die Brandenburgischen Konzerte und die Goldberg-Variationen.
Über verschiedene Bands und verschiedene Projekte, über das Projekt "Million Years" und die Zusammenarbeit mit der Sängerin "Victoria" und das Selbstverständnis als "Drummer-Songwriter". Über frühere Projekte in derselben Zusammensetzung, über das Komponieren von Liedern, über den ukrainisch-russischen Hintergrund von "Victoria", ihre besondere Stimme und ihren Gesang in mehreren Sprachen. Über die Ukrainer in Estland, über die Zusammenarbeit mit dem lettischen Komponisten und Pianisten Raimonds Pauls und mit der Lettin Laima Vaikule, und über den Vergleich Raimonds Pauls mit Ralph Siegel. Über Raimonds Pauls als ausgezeichneten Musiker, seine vielen Lieder die er meist auswendig spielen kann. Über Fehler junger Musiker, Leadsänger und Taxifahrer, über die staatliche Unterstützung der estnischen Musikszene, die musikalischen Farben der estnischen Flagge und den "doppelten Frühling" in Bremen.
.
www.tanelruben.com
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Julija Rekleitė (Hg.): Architekturführer Kaunas 
DOM Publishers, Berlin 2016 (Original bei Verlag Lapas, Vilnius 2015). Übersetzung aus dem Litauischen: Saskia Drude. ISBN 978-3-86922-441-1 (deutsch), 352 S., 38,00 € .

Verlagsinfo: Kaunas ist ein architektonisches Juwel im europäischen Städtetourismus. Liebevoll als das »Herz Litauens « bezeichnet, weist die 300.000-Einwohner-Stadt neben ihrer mittelalterlichen Altstadt ein beachtliches architektonisches Erbe der Moderne auf – vor allem durch den Einfluss des Dessauer Bauhauses in den Zwanziger- und Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts. Dieser von litauischen Kunst- und Architekturhistorikern, Fotografen und Grafikern zusammengestellte Architekturführer erkundet die zweitgrößte Stadt des Landes anhand von über 200 Bauwerken, die seit der ersten Unabhängigkeit Litauens 1918 und der anschließenden Ernennung von Kaunas zur provisorischen Hauptstadt am Zusammenfluss von Memel und Neris errichtet wurden. Ergänzt wird die bis in den Beginn des 21. Jahrhunderts reichende Darstellung der Kaunasser Baugeschichte durch umfangreiches Kartenmaterial sowie zahlreiche weiterführende Essays.

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 M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


AGITA RANDO TRIO

- Movement -
- A too long winter 1 -
- A too long winter 2 -
- Drive -
(aus der CD "Agita Rando Trio")
 Agita Rando (p), Stefan Weeke (b), Christoph Schlemmer (dr)

TANEL RUBEN & VICTORIA
- Million years - 
- Is this your love - 
- Vilgas elu -
- Lendan körgelt -
- Teekond -
(aus der CD "Million Years")
Tanel Ruben - Schlagzeug
Victoria - Gesang
Taavi Kerikmäe - Piano
Taavo Remmel - Bass
Hele-Riin Uib - Vibraphon
Meelis Vind - Bassklarinette
Glaire Helilaid-Ruben - Geige
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 26. Juli 2016 - 19.00 - 21.00 Uhr
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25 Mai 2016

BALTISCHE STUNDE 31.Mai 2016

Lust auf Linguistik!

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 31.Mai 2016 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 11. Juni 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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GESPRÄCHSGAST


Dr. Christiane Schiller
Linguistin, Dozentin für Litauisch

Man muss einfach motiviert sein, die Sprache lernen zu wollen - und dann ist es nicht so wichtig, ob man sprachbegabt ist oder nicht!


Zur Einordnung des Litauischen, Lettischen und Estnischen, zur Aufgabenstellung der Baltistik, zu möglichen Berufsperspektiven, zur Organisation des Studiums, Linguistik und Indo-Germanistik und zweigleisiger Orientierung. Zum Alt-Preussischen, geringen sprachlichen Zeugnissen dazu und notwendiger besonderer Auswertung. Von möglichen Studienorten, vom Studiengang Baltistik in Greifswald, Möglichkeiten in Frankfurt und Berlin, und dem Heranführen von Studierenden an die Baltistik. Von historischer Linguistik, dem Interesse am Litauischen und Lettischen, vom Litauisch-Intensiv-Kurs in Berlin und der Zusammenarbeit mit der Universität Vilnius.
Von Kursteilnehmern aus ganz Deutschland, von Litauisch-lernenden Männern und deren Interessen, von deutsch-litauischen Freundschaften und Stipendien in Litauen.
Von Erfolgen und Mißerfolgen beim Sprachenlernen, Schnupperkursen, Sommerkursen und Semesterkursen, und der Motivation zum Sprachenlernen. Von unterschiedlichen Herangehensweisen, dem Schwierigkeitsgrad verschiedener Sprachen, der Ausrichtung nach Studienschwerpunkten und unterschiedlichen Motivationen beim Sprachenlernen. Von unterschiedlicher staatlicher Unterstützung für die Baltistik, schwieriger Situation in Greifswald und Perspektiven an der Humboldt-Universität in Berlin.
Von Unterstützung und Engagement auf lettischer und litauischer Seite, von Finanzierungen und Aufgaben als Gastlektorin, von Intensivkursen und den intensiven historischen Beziehungen zu Lettland und Litauen.
Von der eigenen Studienzeit in der DDR, Geburt in Rostock als Partnerstadt von Riga, Jugendaustausch und der Orientierung am Litauischen. Von Rostocks Lieder auf Riga, Litauisch-Lernen Ende der 1980iger Jahren, von der Baltistin Dr. Gertrud Bense, ersten Besuchen in Litauen und von bewegten Wendezeiten. Von intensiven Kontakten nach Litauen, guten Freunden und Famlienanschluß, und von faszinierenden Menschen. Vom litauischen Charakter, offenem Wesen, Unterschieden zu Lettland, von Offenheit und Freundschaft. Von der Konzentration auf die Wissenschaft, von der Gründung der Gesellschaft für baltische Studien, den Zielsetzungen des Vereins, der Entstehung aus dem Baltistenkreis Berlin, geplanten Themen und Fragestellungen und Zielgruppen für die Mitgliedschaft. Von der ersten Jahrestagung 2016, deutsche Gelehrte und die baltischen Sprachen, Jakob Grimm als Märchensämmler und Verfasser des Deutschen Wörterbuches und seinen Interessen für das Litauische. Vom Reformationsjubiläum und möglichen Zusammenhängen mit der Baltistik, Ausblick auf 2018 und möglichen Mitgliedschaften und Mitarbeit bei der Gesellschaft für baltische Studien.

Dr. Christiane Schiller an der Humboldt-Universität Berlin

zur Jahrestagung der Gesellschaft für Baltische Studien e.V.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Günther Heydemann / Clemens Vollnhals: Nach den Diktaturen 
Der Umgang mit den Opfern in Europa. Schriften des Hannah-Arendt-Instituts - Band 059 . Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2016. 288 Seiten, ISBN 978-3-525-36971-5,60,00 €.
Verlagsinfo:
Der Band untersucht erstmals in vergleichender Perspektive den politischen und gesellschaftlichen Umgang mit den Opfern nach dem Fall der Diktaturen. Welche Entschädigungsleistungen erhielten die Opfer der faschistischen und der nationalsozialistischen Diktatur nach 1945 in Italien, in der Bundesrepublik Deutschland und Österreich? Wie gingen die Gesellschaften in Spanien, Portugal und Griechenland nach dem Fall der Militärdiktaturen in den 1970er Jahren mit den Opfern um? Was erreichten die Opfer kommunistischer Diktaturen nach 1989 im wiedervereinten Deutschland, in Tschechien, Polen, Ungarn, Lettland und Russland? Das gesellschaftspolitische Umfeld brachte für die Opfer zumeist nur geringe Empathie auf, dennoch gibt es beachtliche Unterschiede in der staatlichen Rehabilitierungs- und Entschädigungspolitik, die von ausgewiesenen Experten in 13 Beiträgen analysiert werden.

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Olaf Mertelsmann: The Baltic States under Stalinistic Rule

Band 4 der Reihe "Das Baltikum in Geschichte und Gegenwart", herausgegeben von: Michael Garleff und Paul Kaegbein. Boehlau Verlag 2016, ISBN 978-3-412-20620-8, 258 Seiten, Preis: € 35.00 [D] / € 36.00 [A]

Verlagsinfo:
In the history of Estonia, Latvia and Lithuania the period of Stalinist rule marked the time of loss of independence, Sovietization and enormous political, social and cultural change. Large segments of the population fell victim to repression or forced deportation. Some Balts fought in a partisan war against the Soviets, others fled in 1944. Until today, those events are present in Baltic societies. The volume assembles thirteen historians from eight countries discussing in their contributions different aspects of Stalinist rule in the annexed Baltic states. The authors make extensive use of recently opened archives.
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 M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


JAZZ AUS LITAUEN

Skirmantas Sasnauskas "Friendly chat" - Skirmantas Sasnauskas (bag, voc)
Pranas Kentra Trio "Centrifuge" - Pranas Kentra (g), Mark Haanstra (elb), Stefan Goranov (d)
Jazz Miniatures "Draugai / friends" - Giedre Kilčiauskiene (voc), Andrej Polevikov (p), Vytis Nivinskas (b), Darius Rudis (d)
Dainius Pulauskas Group "Deep impact" - Dainius Pulauskas (key), Valerijus Ramoška (tp), Liutaras Janušaitis (ts), Kestutis Valginis (ss), Vytautas Labutis (bcl), Domas Aleksa (elb), Linas Būda (d), Arkady Gotesman (perc)
Tarasov, Kanevičius, Mockūnas "Celebrating Life I" - Vladimir Tarasov (d), Eugenijus Kanevičius (b), Liudas Mockūnas (bcl)
THE SCHWINGS feat. Migloko "Guilty" - Migloko (voc), Remigijus Rančys (sax), Gedeminas Svilas (b), Paulius Volkovas (g)
Domas Aleksa "Harmonix" - Domas Aleksa (elb, vocoder), Moses Oladekun (prod.), Fulvio Sigurta (tp), Marius Aleksa (d), Robin Aristorenas (g)
CinAmona "Fascinating rhythm" - Laura Budreckyte (voc), Dovydas Stalmokas (bs), Paulius Volkovas (g), Vytis Nivinskas (b), Darius Rudis (d)
Reinless "Peat fare" - Vytis Smolskas (key), Paulius Volkovas (g), Paulius Vaicekauskas (elb), Ažuolas Paulauskas (d), Valerijus Ramoška (flgn), Laurinas Lape (tp), Liutaras Janušaitis (sax), Jievaras Jasinskis (tb)
THE DITTIES "The man I need" - Paulius Volkovas (uke), Veronika Čičinskaite-Golovanova (voc, kaz), Rūta Švipaite (voc, kaz), Kristina Svolkinaite (voc)
Algis Kilis Quartett "From the beginning" - Algis Kilis (sax), A.Jankūnas (elb), P. Stonkus (elb), V. Krasnopiorov (d)
Heavy beauty "Out of here" - Liudas Mockūnas (sax), Jaak Sooäär (g), Henno Kelp (elb), Andrus Lillepea (d)

Weitere informationen: Lithuanian Jazz Federation
www.jazzlt.lt 

Live-Jazz in Vilnius:
JAZZ CELLAR 11 / Baras
www.jazzcellar11.lt 

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
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Dienstag, 28. Juni 2016 - 19.00 - 21.00 Uhr
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27 April 2016

BALTISCHE STUNDE 3. Mai 2016

Estnische Stimmen + Litauen in Europa

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
 Dienstag, 3.Mai 2016 - 19.00-21.00 Uhr 

Wiederholung am Samstag, den 14. Mai 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

Stefan Moster
Schriftsteller, Autor, Übersetzer


  Neringa - ein Roman darüber, wie ein Deutscher einer Litauerin begegnet

Litauen ist nicht nur identisch mit denjenigen Leuten, die aus finanziellen Gründen ins Ausland gehen! 


Von der Figur Neringa im Roman, persönlichen Bezügen zu Litauen, und dem Interesse an der Entwicklung der Länder in Osteuropa, an Migrationsbewegungen und persönlichen Bekanntschaften mit Litauern. Von Arbeiten in London, europäischen Themen und dem eigenen Leben in Finnland. Von Figuren, die es aus der Heimat verschlagen haben, Arbeitsemigranten und Flüchtlingen. Vom "Anderswo-sein", einer Linie Litauen-Deutschland-London, und Vergleichen mit der Lebensgeschichte der Großeltern. 
Von Heimkehr und Heimat, Entfremdung und Globalisierung, notwendiger Mobilität und neuen Definitionen abseits des Nationalen.
Von Mainzer Lokalgeschichte, von unterschiedlichen Lebensvorstellungen, Spurensuche nach den Vorfahren und holzgepflasterten Straßen in Mainz. Von der Geschichte des eigenen Großvater, lückenhafter familiärer Überlieferung und verschiedenen Methoden alte Fotos aufzubewahren. Von litauischen Spuren in London: Basketball, die Legende von Neringa, künsterischen Projekte, litauische Frisöre, einem litauischen Supermarkt und einem litauischen Juwelier. Von Ortsteilen von Klaipeda, von "richtigem" Erzählen, von Unkenntnis in Deutschland über litauische Geschichte, von Fremdheit und Irritation, litauischer Sprache und neuen Erfahrungen. 
Von eigenen Reiseerfahrungen in Litauen, sozialen und ökonomischen Ungleichkeiten zwischen Deutschland und Litauen, von notwendiger differenzierter Betrachtungsweise beim Kennenlernen bisher unbekannter Länder, von der Notwendigkeit die Menschen in den Mittelpunkt zu rücken. 
Von den Dingen, die "nach dem Roman" passieren, litauischer Prägung und litauischem Umfeld, von beruflichen Kontakten mit Litauern, litauischen Übersetzern und dem baltischen Zentrum für Schriftstellern und Übersetzern in Visby, von Kontakten auch nach Estland und Lettland. Von einem weiteren Roman der teilweise in Estland spielt, von der Generation der jungen Leute in den baltischen Staaten, vom Organisieren des eigenen Studiums bei finanziellen Engpässen.
Von der eigenen Herkunft aus Westdeutschland, den vielen Litauern in London und der Anziehungskraft der Neringa-Sage. Von Bezügen auf verschiedene Filme im Buch, vom Film als das Medium der Einsamen, und von Leuten die in ihrem Leben Filme nachahmen. Von Figuren in Filmen, die anders sind, von "Männerbüchern" und dem Umgang mit Frauen, vom Nachdenken über sich selbst, starken Frauenfiguren und männlichen Erzählern.

.Von einer litauischen Putzfrau und deren seltsamer Entlassung, von der Funktion von Therapeuten, drei Zeitebenen im Buch, persönlichen Defiziten und der Liebe als unwahrscheinlichem Ereignis.
Von unterschiedlichem Wohlstandsniveau, gleichgewichtigen ausgewogenen Beziehungen und Menschen aus verschiedenen Ländern. Vom Schlußakt mit dem Therapeuten, dem Durchbrechen von Ritualen, notwendiger Hilfe, der Selbstabschaffung der Therapie, und von literarischen Plänen für die Zukunft.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Stefan Moster: Neringa
oder die andere Art der Heimkehr. Roman. 288 Seiten, MareVerlag GmbH, Hamburg 2016. ISBN 978-3-86648-245-6, 20,00 € /26,90 SFR.

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Arndt Künneke: Migrationspolitik der baltischen Staaten 
Litauen, Lettland und Estland im Vergleich. Verlag BoD - Books on Demand, Norderstedt, 2015. 132 Seiten, ISBN 978-3-7392-2062-8, € 14,90.

Verlagsinfo:
Migrationspolitik ist eines der Politikfelder, die innerhalb der EU noch unzureichend geregelt sind, in Zukunft aber immer mehr an Bedeutung gewinnen werden. Während für die meisten EU-Mitgliedsstaaten die Regelung der Zuwanderungsströme von Asylsuchenden, Flüchtlingen oder Arbeitsmigranten die größte Herausforderung darstellt, haben die baltischen Staaten vor allem mit der Abwanderung großer Teile ihrer arbeitsfähigen Bevölkerung zu kämpfen.
Dieses Buch erörtert die Migrationspolitik der drei baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland jeweils anhand der Bereiche Migrationsgeschichte, Emigration, Immigration und Minderheiten und macht dabei deutlich, dass deren Migrationspolitik trotz vieler Gemeinsamkeiten auch signifikante Unterschiede aufweist.

Assist. Prof. Dr. Dr. Arndt Künnecke ist Dozent für Rechts- und Politikwissenschaften an der MEF Universität in Istanbul. Seine dortigen Forschungsschwerpunkte sind Minderheitenrechte sowie Verbraucherschutzrecht in der EU. Daneben ist er noch als Berater, Journalist und Rechtsanwalt tätig.
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Vaida Andriukaitytė: Filme von Traum und Freiheit 
Poetischer Dokumentarfilm in Litauen. 140 Seiten, Tectum Verlag, Marburg 2009.
ISBN 978-3-8288-9971-1, 24,90 €.

Verlagsinfo:
Weg von Russland – diese Tendenz ist nach dem Ende der Sowjetunion auch im litauischen Dokumentarfilm unverkennbar. Dabei gingen junge Vertreter dieses Genres wie die Regisseure Arūnas Matelis und Audrius Stonys in den vergangenen zwei Jahrzehnten einen eigenen nationalen Weg, der sich von den Entwicklungen in den baltischen Nachbarstaaten Estland und Lettland unterschied. Beide haben in der Umbruchzeit ab 1988 debütiert. Sie gehören zur ersten Generation Filmschaffender, die nicht mehr direkt von der russischen Schule geprägt wurden. Henrikas Šablevičius hat ihnen die litauische Filmtradition vermittelt. Ihre Filme demaskieren den fortdauernden Umbruch im Land wie im einzelnen Menschen. Sie laden ein zu einer Suche nach neuen Mythen oder zur Entdeckung der alten. Die Tradition des Poetischen Dokumentarfilms, in der sie arbeiten, trägt eine vertraute Ästhetik in sich. Zugleich aber ist der zeitgenössische Film mit frischen Formen durchsetzt, die in eine noch unentdeckte Welt führen. Trotz seiner intensiv ausgeprägten Handschrift ist der Litauische Film für die westliche Filmwissenschaft noch immer Terra incognita. Nach der vier Jahrzehnte anhaltenden sowjetrussischen Okkupation suchen seine Macher heute neue Perspektiven und nehmen diese auf innovative Weise in bewegten Bildern ein. Vaida Andriukaitytė vermittelt eine spannende Begegnung mit dem Filmland Litauen.
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BALTISCHE STUNDE - LEXIKON

vor 30 Jahren:
der Atomunfall von Tschernobyl, die litauische Anti-Atombewegung und das AKW Ignalina

 M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


ESTONIAN VOICES

- Hey Mr Bubble -
- Ja jahtund süda jäta ilmale -
- Cantaloupe Island -
- Forgotten Garden -
- Tüli -
- Oota head meest -
- N’anga nala -
- Ole hea -
- Little Love Songs -
- Merel -
- Kõik, mis sa teed, tee praegu -
- Eriline -

www.estonian-voices.com

Konzerthinweis:
Sonntag, 29. Mai 2016, 19.00 Uhr - Gewandhaus Leipzig
Abschlußkonzert "Internationales Festival für Vokalmusik"
u.a. mit
ESTONIAN VOICES
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 31. Mai 2016 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
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30 März 2016

BALTISCHE STUNDE 5.April 2016

Litauen fortgesetzt literarisch!

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

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GESPRÄCHSGAST

Aušrinė Žilinskienė
Litauisches Kulturinstitut (LCI), Vilnius


Wer möchten uns auch ein wenig von der Perspektive der Nachbarn aus betrachten 

Von der Vorbereitungszeit zur Leipziger Buchmesse 2017, von den in Deutsch übersetzten Buchtiteln, von Übersetzungszielen und Neuausgaben. Von gesteigerter Aufmerksamkeit auch bei den Verlegern, von der Präsentation litauischer Kultur durch das Litauische Kulturinstitut, der Darstellung des Landes, vor dem Horizont des 100-jährigen Jubiläums des modernen Staates Litauen. Vom Zwischenstatus Litauens, in der Mitte aller Ereignisse, als Hintergrund für spannende Debatten und Gespräche. Von der Einbeziehung der Nachbarn Litauens, vom Rückblick auf die Frankfurter Buchmesse 2002, der Kulturhauptstadt Vilnius 2009 und der Beibehaltung des Mottos "Fortsetzung folgt". 
Von kleinen Erzählungen und Geschichten, dem Panorama litauischer Kultureindrücke, von guten Erfahrungen in der Vergangenheit und dem Raum und Platz lassen auch für die Zukunft. 
Von Gesprächen mit deutschen Kollegen und Kolleginnen, von Einladungen nach Litauen, von der Perspektive der Nachbarn, von Erfahrungen in der Europäischen Union, von Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Von den deutsch-litauischen Beziehungen, von inzwischen offener diskutierten Themen wie Krieg, Holocaust, Wolfskinder. Von Globalisierung, Gefahren für das gemeinsame Europa und Vorteilen der europäschen Einigung. Von schmerzhaften Erfahrungen der Arbeitsemigration, zwischen Verlust und möglichen neuen Entdeckungen. Von Flüchtlingen aus der Ukraine in Litauen, von der Buchmesse als breit aufgestelltem Themenspektrum. 
Von Entwicklungsperspektiven der europäischen Union, von der Leipziger Buchmesse 1997, der Zusammenarbeit mit Estland und Lettland, von gemeinsamem Buchmessenauftritt in London, von der Architekturbiennale in Venedig, von "Baltikum" als Region und Sichtweise von außen und von innen. 
Von Trennendem und Gemeinsamen zwischen den drei baltischen Staaten, Gemeinsamkeiten mit Polen, kultureller Kooperation und Übersetzungen litauischer Litreratur ins Lettische oder Estnische. Von Vorlieben der Litauer für Frankreich, Italien oder Südamerika, vom Fehlen von Übersetzungen neuerer deutscher Literatur ins Litauische. Vom Wachstum im Tourismus, vom Entdecken der Nachbarn, Urlaub in Lettland und Polen, von Ratgebern als Buch, Architektur und Literatur, Interessen der deutschen Reisenden, von Kooperation mit den Tourismusämtern und von notwendiger Sprachenvielfalt bei der Betreuung der Gäste. Von der Unterstützung des Goethe-Instituts und des Litauischen Kulturinstituts, von gemeinsamen Veranstaltungen, optimistischen Planungen, notwendigen Vorab-Informationen und tatkräftiger Vorbereitung.

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L-E-S-E-S-T-O-F-F 

 
Grigori Kanowitsch: Kaddisch für mein Schtetl 
Roman, übersetzt von Ganna-Maria Braungardt. Aufbau Verlag, Berlin 2015, 509 Seiten. ISBN 978-3-351-03610-2, 24,95 € / 35,50 Sfr.

Verlagsinfo:
Ein wunderschöner Familienroman voller Poesie und Altersweisheit über die letzten zwanzig Jahre des Schtetls in Osteuropa. Ein anrührendes und sehr poetisches Denkmal für ein verschwundenes Stück jüdischen Lebens.
Der junge Schneider Schlojmke wird für zwei Jahre in die litauische Armee eingezogen, doch seine Liebe zu Chanke überdauert diese Zeit. Schließlich setzt er sich gegen seine strenge Mutter Roche durch und darf seine Chanke heiraten. Ihr gemeinsamer Sohn Hirschele – Grigori Kanowitsch selbst – erzählt die Geschichte seiner Familie in den zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts, die zugleich die Geschichte vom Untergang des Schtetls in Osteuropa ist. Ein warmherziger, nostalgischer Blick zurück. Trotz der Umwälzungen und Bedrohungen der Zeit nicht im Zorn, sondern mit viel Sympathie und ein wenig Wehmut erzählt.

"Ich bin kein jüdischer Schriftsteller, weil ich russisch schreibe, kein russischer Schriftsteller, weil ich über Juden schreibe, und kein litauischer Schriftsteller, weil ich nicht auf Litauisch schreibe." Grigori Kanowitsch

Grigori Kanowitsch wurde 1929 als Sohn eines jüdischen Schneiders in Jonava, einem kleinen Ort unweit der litauischen Stadt Kaunas, geboren. Noch während seines Slawistikstudiums begann er zu schreiben. Er veröffentlichte Gedichtbände, Romane, Filmszenarien, Theaterstücke und übersetzte. Mit seinen in russischer Sprache geschriebenen Romanen setzte er dem vom Aussterben bedrohten litauischen Judentum ein Denkmal. Seine Romane erschienen in zwölf Sprachen. Vielfach wurden sie in Litauen, Israel und Russland ausgezeichnet. Für sein Gesamtwerk erhielt er 2014 den Litauischen Nationalpreis für Kunst und Kultur. Seit 1993 lebt er mit seiner Frau in Israel. In deutscher Sprache sind erschienen: „Kerzen im Wind“ (1984, 1993, 2014 unter dem Titel „Ewiger Sabbat“), „Tränen und Gebete der Einfältigen“ (1985, 1992), „Sklaven winkt kein Paradies“ (1985) und „Ein Zicklein für zwei Groschen“ (1990).

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Knuts Skujenieks: Samen im Schnee 
Gedichte. (Sēkla sniegā). Zweisprachige (deutsch-lettische) Ausgabe. Aus dem Lettischen nachgedichtet von Valdis Bisenieks. Verlag Jumava Riga / Wieser Klagenfurt 2016.208 Seiten, ISBN 978-3-99029-173-3, 12.38 Euro.

Verlagsinfo:
Knuts Skujenieks (1936) und Valdis Bisenieks (1928) sind zwei Gipfel, die gleich hoch in Lettlands Himmel der Poesie ragen. Sie beide sind sich in der Erkenntnis einig, dass Nachdichtung die höchste aller Künste ist. Skujenieks wurde zum Dichter im Straflager an der Wolga unter gleichgesinnten internationalen Geistesgrößen der Sowjetunion. Sein Element ist Vielsprachigkeit. Es gibt kaum eine europäische Sprache, aus der er etwas nicht nachgedichtet hätte. Durch seinen prägnanten Ausdruck und prophetischen Ton lässt er sich mit dem großen Rainis gleichsetzen.
Valdis Bisenieks ist Sprachwissenschaftler von Beruf, habilitierter Doktor der Philologie und war in seinem Fach an der Universität Lettlands tätig. In der Presse wird er lettischer Dante und Goethe genannt. Er hat insbesondere Lorbeer mit Nachdichtung von Dantes Göttlicher Komödie, Goethes Faust, der Bhagavadgita, von Goethes und Rilkes Lyrik aus den Originalsprachen geerntet.

 M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


EASTBAM 
(Roberts Gobziņš, Lettland)
- Aka aka -
- Theme from Riga -
(auf 12''-Vinyl unter dem Titel "Aka aka")


LARISSA MONDRUS
- Svešā zemē stādu rozes -
- Vaidaviņa -
- Draugs nejautā -
- Dzīve ir kā spēle -
- Jeder echte Lette -
- Dažu skaistu ziedu -
- Ak vai, bet lai -
- Katram reiz dzivē -
- Tavās rokās -
- Šupļa dziesma -
(von der LP "Svešā zemē stādu rozes", Polydor 1975)

- Ausschnitt aus der "Ivan-Rebroff-Show" 1975 -

- Winterwäldchen -
- Tum Balaleika -
(aus der LP "Wo fern die Wolga rauscht", Polydor 1975)


"Лариса Мондрус - Синий лен" (Blauer Lein)

Mehr von Larissa Mondrus: www.mondrus.info 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 3. Mai 2016 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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Mehr Infos:
INFOBALT - Veranstaltungsübersicht
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Estland-Blog / Lettland-Blog / Litauen-Blog
 
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04 März 2016

BALTISCHE STUNDE 8.März 2016

25 Jahre Unabhängigkeit !
 
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 8.März 2016 - 19.00-21.00 Uhr 

Wiederholung am Samstag, den 19.März 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal




BALTISCHES
LEXIKON


Heute: Die Buchstaben E bis G

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L-E-S-E-S-T-O-F-F 

 
Vasilijus Safronovas: Kampf um Identität
Die ideologische Auseinandersetzung in Memel/ Klaipeda im 20. Jahrhundert. Aus dem Litauischen übersetzt von Markus Roduner, herausgegeben von Joachim Tauber (Nordost-Institut Lüneburg). Harrossowitz Verlag, Wiesbaden 2015. 342 Seiten, ISBN: 978-3-447-10352-7, Preis 34,00 Eur[D] / 39,10 Eur[A] / 50,90 CHF.

Verlagsinfo:
Wenige Städte haben ein Schicksal erlitten wie das ostpreußische Memel/ Klaipeda im 20. Jahrhundert. Die Stadt an der Memel gehörte in den vergangenen 100 Jahren zum Deutschen Reich (bis 1920, 1939-1945), zur Republik Litauen (1923-1939), zur Sowjetunion (1945-1990) und schließlich wieder zu Litauen. Die wechselvolle Geschichte führte dazu, dass verschiedene Staaten, Nationen und politische Systeme ihren Anspruch auf die Stadt auch ideologisch zu untermauern suchten. Hieraus entstanden differente, ja meist konträre Identitätskonstrukte, die immer darauf abzielten, die Zugehörigkeit Memels/ Klaipedas zur eigenen Kultur, Nation oder Weltanschauung zu dokumentieren.
Vasilijus Safronovas ist in seiner mehrfach ausgezeichneten litauischsprachigen Untersuchung eine beeindruckende plastische Darstellung dieser Identitätsideologien gelungen. Das vorliegende Buch leistet nicht nur einen wichtigen Neuansatz für die Geschichte der Stadt Memel/ Klaipeda, sondern darüber hinaus wird deutlich, wie sehr die Suche nach und die Konstruktion von Identitäten historische Entwicklungen (mit)bestimmt. Safronovas arbeitet die von deutschen, litauischen und sowjetischen Intellektuellen und nationalen Dogmatikern entwickelten Aneignungsstrategien heraus, analysiert sie und ordnet sie in eine fast 100-jährige historische Entwicklung ein. Seine Untersuchung bietet einen methodologischen Ansatz, der für weitere Städte an der Ostsee nutzbringend Anwendung finden kann.
Für die deutsche Fassung wurde das litauische Original vom Autor überarbeitet und aktualisiert.

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Thomas Kunze / Thomas Vogel: Das Ende des Imperiums
Was aus den Staaten der Sowjetunion wurde. Christoph Links Verlag, Berlin, 2. aktualisierte Auflage 2015. 328 Seiten, ISBN: 978-3-86153-894-3, 20.00 Euro.

Verlagsinfo:
Für die Neuauflage des erstmals 2011 erschienenen Buches haben sich der Historiker Thomas Kunze und der Journalist Thomas Vogel erneut auf die Reise durch die 15 ehemaligen Sowjetrepubliken begeben. In ihrer Beschreibung der dramatischen Veränderungen der vergangenen 25 Jahre berücksichtigen sie somit auch die jüngsten Ereignisse und Konflikte, wie z. B. die Auseinandersetzungen in der Ukraine. Das Buch ist eine Verbindung aus zeitgeschichtlicher Analyse und lebendigem Reisebericht.

Aus dem Inhalt:
Seite 61 - Das Baltikum auf dem Weg nach Europa
Seite 71 - Litauen
Seite 85 - Lettland
Seite 98 - Estland

 M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


FOJE
(Litauen)

- Baltame Name -
- Upė Iš Lėto Plauks -
(aus der CD " Gali Skambėti Keistai")

- Krantas -
- Laužo Šviesa -
(aus der CD "Vilnius-Kaunas-Klaipeda")

- Žvakių Šviesoje -
- Muzika -
- Arbata -
- Ir Nieko Panašaus -
(von der MC "Aš Čia Esu")

"Paskutinis Traukinys"
(aus der CD "Paveikslas")

Mehr Info:
FOJE  (Wikipedia)
FOJE (Youtube)

LT United als Eurovisions-Teilnehmer / Andrius Mamontovas

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 5. April 2016 - 19.00 - 21.00 Uhr
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