23 Mai 2017

BALTISCHE STUNDE 30. Mai 2017

Baltische Jazztrends
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 30.Mai 2017 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 10. Juni 2017, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
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Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGÄSTE

zwei junge Jazzmusiker 
Tõnu Tüür
(Musiker, IT-Experte, Kulturmanager)
CD-Tipp:

Irgendwie ist das alles zusammen passiert!

Vom Studium, Verlagserfahrungen, Arbeit im IT-Bereich und Skype-Entwicklung, Aufenthalt in Karlsruhe und Stuttgart, Wochenendkonzerte, Musik und CD-Produktion, Mathematik und Musik, vom Deutschland der 1990iger Jahre, der Insel Muhu und den Musikfestivals auf estnischen Inseln. Über estnische Dialekte, Unterschiede innerhalb Estlands, Jazzkontrabaß und die Liebe zum Jazz. Über Jazzstandards, Improvisation, Aufwärtstrends für den Jazz in Estland, die estnische Repräsentanz auf der "Jazzahead", die estnische Jazz-Union, das estnische Potential, Studium und Erfahrungen im Ausland, bekannte Musiker und Publikumszuspruch. Über das Festival "Jazzkaar" und Weihnachtsjazz. Über eine musikalische Familie, Arvo Pärt, Kulturmanagement und Public Relation, die Familien Tüür, Unterschiede zwischen Hiiumaa und Muhu und das "Gourmet-Duo".



Dmitrij Golovanov
(Musiker)

Mein musikalischer Weg geht in Richtung Litauen

Über die Eltern, zweisprachiges Aufwachsen in Litauen, litauische Namensverianten, russische und litauische Schulen, litauische Freunde, Worte in verschiedenen Sprachen, Inspirationen für Jazzmusik, das Gefühl Litauer und Russe zu sein, litauische Sozialisation, und Verbindungen mit russischer und litauischer Kultur. Über Minderheiten in Litauen, polnische und jüdische Musikerkollegen, Nationalität und Kultur, Studium an der Musikschule in Vilnius und Jazz mit Kindern. Musik in der Familie, ein Klavier und einen Jazzfan als Vater. Jazz-Bekanntschaften des Vaters, Sowjetjazz und anderer Jazz, über Musikgeschmack und Trends der 1970iger Jahre. Über US-Musiker in Moskau, den Einfluß der Mutter, Klavierüben als Kind und der Vater als bester Freund.
Über Geldverdienen als Musiker, Fragen nach dem Schulabschluß und Klavierspielen um die gute Laune wiederzufinden.
Über den Willen etwas ganz bestimmt tun zu wollen, die Karriere der großen Schwester, Arbeitsmigration in Litauen, und Konzerte in vielen Ländern Europas. Als Gast auf dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, über Fragen nach der Herkunft, Modalitäten europäischer Wettbewerbe, und Musik ohne Fragen. Über neue Herausforderungen, Studium in Leipzig, Klavierlehrer aus den USA, Vergleiche Leipzig mit Vilnius und musikalische Qualität der Konzerte. Über Erfahrungen auf der "Jazzahead", Präsentation der litauischen Kultur und der Jazzszene und ein neues Motto für Jazz aus Litauen.
Über Harmonie, Rhythmus und Swing, das Gemeinschaftsgefühl der litauischen Jazzunion und neue Wege als Jazzmusiker. Über eine neue Generation Jazzmusiker in Litauen, neue Netzwerke, schwierige Finanzierung und langsame Besserung. Über Presseresonanz der baltischen Staaten, Pläne für neue Messeschwerpunkte und persönliche Perspektiven.

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L-E-S-E-S-T-O-F-F



Jurgita Ludavičienė: Kein Streicheln

Junge Literatur aus Litauen. Deutsch von Magda Doering, Berthold Forssman und Markus Roduner. Mitteldeutscher Verlag, Halle / Saale 2017. Anthologie, 248 Seiten, ISBN 978-3-95462-812-4, 14,95 €.

Verlagsinfo:
Eine talentierte Autorengeneration stellt sich vor
Vierzehn junge litauische Autoren, sechs Frauen, acht Männer, das sind vierzehn unterschiedliche Weltanschauungen, die ganz besonders vom jeweiligen Blickwinkel des Einzelnen abhängen. Gemeinsam haben sie trotz allem, dass sie mehr oder weniger aus einer Epoche stammen, die man noch immer gemeinhin als das »sowjetische Litauen« bezeichnet. In Prosatexten und Lyrik erzeugen sie ein buntes und überaus uneinheitliches Bild von der zeitgenössischen litauischen Literatur.
Autoren: Tomas Vaiseta, Rimantas Kmita, Mykolas Sauka, Aistė Jūrė, Dovydas Grajauskas, Žygimantas Kudirka, Giedrė Kazlauskaitė, Jurgita Jasponytė, Vytautas Sankus, Mindaugas Nastaravicius, Aivaras Veiknys, Ramunė Brundzaitė, Ilzė Butkutė, Ieva Krivickaitė.
Jurgita Ludavičienė, geb. 1972, promovierte Kunsthistorikerin und -kritikerin; Studium an der Höheren Schule für angewandte Kunst Telšiai und an der Universität Leipzig. Dozentin an der Vilnius Academy of Art in Vilnius, Kuratorin und Herausgeberin.

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Eugenijus Ališanka: Risse

Streifzüge und Fluchtpunkte. Essays. Aus dem Litauischen von Claudia Sinnig. KLAK Verlag Berlin 2017, 272 Seiten, ISBN: 978-3-943767-76-6, 16,90 €.

Verlagsinfo:
„Wir sind aus Sibirien zurückgekehrt. Ich bin zwei.“ Der Einbruch des Politischen ins Private verursacht den ersten Bruch im Leben des Litauers Eugenijus Ališanka. In seinem neuen Essayband wird über die nachfolgenden fünf Jahrzehnte weniger linear und faktografisch, als vielmehr mit einer faszinierendenFabulierkunst erzählt. Ausgehend von Lebenserinnerungen in seiner Heimatstadt Vilnius erkundet er mit feinsinniger Wahrnehmung Städte und Räume, erzähltvon Abenteuern und Menschen und webt mit erfrischend abgründiger Sprache phantasiereiche assoziative Netze. Das Buch lässt sich auf unterschiedlichen Ebenen lesen: als Lebensgeschichte des Autors, als existenzielle Reise zu sich selbst oder als kulturelle Selbstverortung zwischen Herkunft und globaler Welt.Die Essays von Ališanka sind von sanfter Ironie, elegant und weitsichtig. Das literarische Werk eines reifen Autors, das den Vergleich mit den Besten seines Genres nicht scheuen muss.
Eugenijus Ališanka, geb.1960 in Barnaul/ Sibirien, studierte Mathematik an der Universität Vilnius und ist Dichter, Übersetzer, Essayist. Er war mehrere Jahre Chefredakteur der Zeitschrift „Vilnius Review“, die auf Englisch und Russisch erscheint, sowie im Institut für Kultur und Kunst tätig. Als Dichter übersetzt er Poesie aus dem Englischen und Polnischen und zählt selbst zu den meistübersetzten litauischen Schriftstellern, unter anderem ins Deutsche, Englische, Russische, Slowenische und Schwedische.
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Marianne Zückler: Osteuropaexpress

Erzählungen über Freiheit, Liebe, Sexualität und Ausgrenzung. Europa Verlag, Berlin / München / Zürich / Wien 2017, 240 Seiten. 978-3-95890-079-0, 16,90 € (D) / 17,40 € (A).

Verlagsinfo:
Vom Leben und Lieben neben der Heterosexualität
Die Lebensfäden von acht Protagonisten verweben sich zu einem großen Teppich, in dem Einschüchterung und Ausgrenzung, aber auch Liebe und Freiheit ineinander gehen. Sie gewähren uns Einblicke in eine Welt, in der viele Menschen wegen ihrer sexuellen Identität verfolgt werden und gegen Anfeindungen und Diskriminierung ankämpfen müssen.
Osteuropaexpress ist hochaktuell und führt mitten hinein in ein Thema, das so sozialpolitisch drängend wie menschlich packend ist. Die Autorin vermittelt realistische Eindrücke vom Alltag in Polen, Ungarn, Litauen und Lettland, wo Anfeindungen und Schikane im Beruf, in der Kirche und auch in der Familie keine Seltenheit sind, wenn es um sexuelle Selbstbestimmung geht. Die Protagonisten zeigen ihren Weg heraus aus der Opfer-Rolle – Wege voller Mut, Beharrlichkeit und Selbstvertrauen.
Die Geschichten in diesem Buch beruhen auf Recherchen und Interviews, die Marianne Zückler geführt und als dokumentarische Erzählungen verknüpft hat. In den acht Protagonisten lebt die Sehnsucht nach den Freiräumen der Europäischen Gemeinschaft und nach dem freiheitlichen Selbstverständnis der westeuropäischen Kultur – ein Buch für alle, die sich für mutige Identitätskämpfe begeistern.
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Amanda Aizpuriete: Die Untiefen des Verrats

Gedichte. Auswahl von Manfred Peter Hein, Aus dem Lettischen übertragen von Manfred Peter Hein zusammen mit Amanda Aizpuriete und Margita Gũtmane. Mit einem Nachwort von Matthias Göritz. Neuausgabe. Reihe Tadoma 2, Ink-Press, Zürich 2017. ISBN 978-3-906811-05-5, CHF 23.90 (UVP) / € (D) 17.- / € (A) 17.40.

Verlagsinfo:
Zutiefst persönlich, sinnlich und kompromisslos verdichtet Amanda Aizpuriete ihre Emotionen, die Essenz ihres Lebens. Die Gedichte sprechen für sich. Sie sind schlicht, widerborstig, ohne Pathos und ohne Beschaulichkeit. Die Grande Dame der lettischen Dichtung ist seit dem Erscheinen ihres ersten Gedichtbandes Die Untiefen des Verrats 1993 in der Übertragung der Interlinearversionen aus dem Lettischen von Margita Gũtmane und der Dichterin durch Manfred Peter Hein bekannt. Dieser Band erscheint jetzt in einer neuen Ausgabe in der Reihe tadoma bei Ink Press.


M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Kadri Voorand Quartett
"Kui need laiad meretuuled"
Taavo Remmel - bass
Virgo Sillamaa - gitarre
Ahto Abner - drums
Kadri Voorand - vocals, piano

Trump Conception
"Fiesta eskandinavia"
Janno Trump - El. bass
Madis Muul - Keyboards
Pent Järvi - Gitarre
Dmitri Nikolajewski - Schlagzeug
Francois Archanjo - Percussion
Allan Järve - Trompete
Johannes Kiik - Posaune
Danel Aljo - Tenor Sax
Keio Vutt - Bariton Sax

(aus der CD "Estonian Jazz 2017")
www.jazz.ee

"7"
TRIO INFILTRATORS
Jan Maksimowicz - sax, eletronics
Dmitri Golovanov - keyboards, electronics
Arkadij Gottesman - drums, electronics

aus der CD "Infiltrators"
https://www.facebook.com/infiltrators 

 Dmitri Golovanov
- Up and out -
- self reflection no 3 -

(aus der CD "ME")
Dmitri Golovanov bei "Soundcloud"

- I loves you, Porgy -
- There's a place -
- Dedication -
- A little piece for a big occasion -
Dmitri Golovanov - piano
Veronika ChiChi (Čičinskaite-Golovanova) - vocal
Neringa Žukauskaite - artworks

(aus der CD "Dedication")

Facebookseite

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 27.Juni 2017 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
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23 April 2017

BALTISCHE STUNDE 2. Mai 2017

jazzig in die Führerscheinprüfung !
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 2.Mai 2017 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 13. Mai 2017, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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GESPRÄCHSGAST

Felix Ackermann
(Historiker, Kulturwissenschaftler, Stadtanthropologe)

Ich wußte schon, dass ich an Orte fahre an die sonst niemand fährt

Über die Umstände tatsächlich einen Führerschein in Litauen machen zu wollen, über Bezüge zu Weißrussland und Russland, über vorhergehende Erfahrungen in den Nachbarländern, Sprachkenntnisse und Wissen über Hintergründe. Über das allgemeine Unwissen über Litauen, die Arbeit für den Deutschen Akademischen Austauschdienst, die Weißrussische Exil-Universität in Vilnius und die Unterstützung aus dem Westen. Über das Dasein als Angestellter einer Privatuniversität, die Aufgabe Kontakte nach Deutschland zu vermitteln, die Promotion bei Karl Schlögel und die Arbeit in Grodno. Über das Bedürfnis etwas über das "Making-off" zu schreiben, die Chancen der Exil-Universität, Konflikte und Grenzen. Über die lange andauernden Bemühungen den Führerschein zu machen, Gespräche in der Familie und Optionen zum litauischen Führerschein. Über landeskundliche Exkursionen, Prüfungsvarianten, die litauische Provinz und nur wenigen Journalisten, die darüber berichten. Vom Umgang der Litauer mit den Vorgängen des 2.Weltkriegs, von den eigenen Kindern in litauischen Schulen, deren litauischen Sprachkenntnissen und der Verbundenheit mit Vilnius.
Von der Sichtweise der Deutschen auf Orte des Holocaust, deutschen Besatzern, dem Judenmord und litauischen Kollaborateuren. Von litauischen Museen, jüdischen Opfern und möglicher Pflichtlektüre deutscher Soldaten in Litauen. Von vernachlässigten Themen, Versuchen Urlaub in Litauen zu machen, problematische Nazi-Verehrung und Geschichten aus anderen Perspektiven.
Über Vergleiche mit Steffen Möller, Verlagsstrategien und Aufgaben für Historiker. Von Korruption und Inkompetenz in Litauen, litauischen Spezifika, den Bedrohungen für Litauen, die Kleinstadt Ignalina und deren Bedeutung für Europa. Über den Litauen-Schwerpunkt der Buchmesse Leipzig, über den April der in Litauen noch Januar ist, und über Kinder die in Litauen Gediminas oder Vytautas heißen. Über Vilnius und Kaunas in der Zwischenkriegszeit, über das Verhältnis litauischer Geschichte zur Sowjetunion und das polnische und das litauische Vilnius. Über eingelöste und nicht eingelöste Studienplätze, stalinistische Zeiten, litauische Architekten und unnahbare Litauer. Über private Kommunikation in Berlin und Litauen, über Distanz und Privatheit, Höflichkeit und Unhöflichkeit. Über den Umgang mit dem langen Winter, den Vergleich mit Belorus, Eishockey-WM in Minsk, Computer, Internet und Fahrschulen in Litauen. Über die litauische Online-Gesellschaft, analoger Austausch und begrenzte Räumlichkeiten an der weißrussischen Exil-Universität. Über das Innenleben des "Ecotels" in Vilnius, eine Etage mit Studenten, Frühstück mit Hering und Bratkartoffeln und Geräusche aus dem Nachbarzimmer. Über ein spezielles litauisches Frühstück, der Märchenfilm für deutsche Touristen in Litauen, Übernachtungsstatistik, Outdoorjacken, Wanderstiefel und Ostpreußentouren. Über Gebetsinhalte, deutsche Rentner und Unterstützung durch den deutschen Staat. Über mögliche Bezugspunkte für Deutsche, fehlende Schnittstellen und langjähriger Beschäftigung mit Litauen. Über fehlendes Verständnis, litauische politische Diskussionen, litauische Trolleybusse, Lesungen vor Soldaten und noch ausstehende Antworten: was wird aus Litauen, was wird aus Europa?

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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Felix Ackermann: Mein litauischer Führerschein

Viva Lithuanica oder Kleines litauisches Einmaleins. Suhrkamp taschenbuch 4763, 300 Seiten, ISBN: 978-3-518-46763-3. D: 10,00 €, A: 10,30 €, CH: 14,90 sFr.

Verlagsinfo:
Was hält Europa heute zusammen? Wie gehen die Menschen in Litauen mit der Freiheit um, die sie vor einem Vierteljahrhundert gewonnen haben? Wie funktioniert die Europäische Union an ihren östlichen Außengrenzen, zwischen Kaliningrad und der Republik Belarus? Statt über diese Fragen am Berliner Schreibtisch nachzudenken, bricht Felix Ackermann 2011 auf, um Gastwissenschaftler in der litauischen Hauptstadt zu werden. Seine Familie erlebt in Wilna ein Europa der ganz praktischen Herausforderungen. Die Kinder lernen Litauisch und werden zu kleinen Patrioten erzogen. Seine Frau bringt eine Tochter zur Welt, die sogleich einen litauischen Personencode erhält. Und er selbst macht endlich doch noch seinen Führerschein in einer Kleinstadt namens Utena.
Der Historiker und Stadtanthropologe Felix Ackermann porträtiert kurzweilig und pointenreich eine mehrsprachige Gesellschaft, deren Aufbruch in eine bessere Zukunft immer wieder empfindlich gestört wird: von den eigenen sowjetischen Gewohnheiten, der Migration Hunderttausender Bürger in den Westen, der russischen Annexion der Krim und von der allgegenwärtigen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.

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 Giedra Radvilavičiūtė: Der lange Spaziergang auf einer kurzen Mole

oder: Mein Spiel gegen mich selbst. Erzählte Essays.Übersetzt von Cornelius Hell, mit einem Nachwort von Nora Bossong. Corso 57 im Verlagshaus Römerweg, Wiesbaden 2017. 172 Seiten, EAN: 978-3-7374-0739-7, 19 Euro.

Verlagsinfo:
Die Welt ist ein Fass ohne Boden, auf dem hier – mal laut, mal leiser – überraschend, heiter, ironisch und ätzend getrommelt wird: Alltagsbeobachtungen, Beziehungskisten, Zwischenfälle, Trinksprüche. Für Liebhaber von Sibylle Berg und Margarete Stokowski.

Giedra Radvilaviciute, geboren 1960 in Panevžys, Essayistin und Prosa-Autorin, beendete 1983 ihr Studium der Lituanistik, anschließend Lehrerin und Redakteurin; 1994-1997 lebte sie mit ihrer Familie in Chicago, danach wieder in Vilnius. Als Autorin von Erzählungen debütierte sie 1985, ihr eigentlicher Eintritt in die litauische Literatur begann jedoch 1999 mit Essays; ausgezeichnet wurde sie u. a. mit dem Elena-Mezginaite-Preis, dem Literaturpreis der Europäischen Union und dem Litauischen Nationalpreis.

Nora Bossong, 1982 in Bremen geboren, studierte in Berlin, Leipzig und Rom Philosophie und Komparatistik. Zuletzt erschienen von ihr bei Hanser »Sommer vor den Mauern«, »Gesellschaft mit beschränkter Haftung«, »Schnelle Nummer« und »36,9 Grad«.

Cornelius Hell, geb. 1956 in Salzburg, 1984–86 Lektor für deutsche Sprache und österreichische Literatur an der Universität Vilnius, danach Verlagslektor, Literaturveranstalter und Feuilleton-Redakteur, lebt als freier Autor, Übersetzer und Literaturkritiker in Wien. Er ist Herausgeber und Übersetzer der Anthologien Meldung über Gespenster. Erzählungen aus Litauen und Europa erlesen: Vilnius.
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Romualdas Granauskas: Die traurigen Flüsse

Legenden von Heiligen. Aus dem Litauischen von Saskia Drude, mit einem Nachwort von Elke Heidenreich. Corso 56, Verlagshaus Römerweg, Wiesbaden 2017. 140 Seiten, EAN: 978-3-7374-0738-0, 19 Euro.

Verlagsinfo:
Wie Menschen sich behaupten gegen Unterdrückung, Rassismus und den Lauf der Geschichte – ein melancholisches Buch über Menschlichkeit und Hoffnung in schwierigen Zeiten. Für Liebhaber von Elke Heidenreich und Alice Munro.

Romualdas Granauskas (1939–2014) ist einer der meist gelesenen litauischen Autoren, ein Meister der Prosa, der in seinen Geschichten Mythen und Legenden, Geschichte und Gegenwart zu einem sehr eigenen Klang verknüpft. Auf Deutsch erschien von ihm bislang »Das Strudelloch« bei Wallstein.

Elke Heidenreich, geboren 1943 in Korbach, lebt als Schriftstellerin, Literaturkritikerin, Moderatorin, Journalistin und Opern-Librettistin in Köln. Zuletzt war ihr bei Hanser erschienenes Buch »Alles kein Zufall« wochenlang auf den Bestsellerlisten.

Saskia Drude, geboren 1968, freie Übersetzerin. Lebte nach ihrem Studium der Baltistik 1995-2005 in Litauen, Aufbaustudium an der Universität Vilnius; seit 1997 freiberufliche Übersetzerin für Litauisch. Lebt in Maastricht, Niederlande, und in Vilnius. Übersetzte u. a. Werke von Tomas Venclova, Nijole Strakauskaite, Julija Reklaite, Juozas Erlickas, Sigitas Parulskis und Kristina Sabaliauskaite.
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Zum Beispiel Estland

Das eine Land und die vielen Sprachen. Herausgegeben von Silke Pasewalck, Anna Bers und Reet Bender. Wallstein Verlag, Göttingen, Reihe "Valerio" - Das Magazin der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung; Bd. 19/2017. ISBN: 978-3-8353-1594-5. 188 Seiten, € 10,00 (D) | € 10,30 (A).

Verlagsinfo:
Ein Blick in die europäische Peripherie, um am Beispiel Estlands Fragen des kulturellen Zusammenlebens zu reflektieren.
Wenig wird in deutschen Medien, Schul- und Sachbüchern über Estlands Geschichte und Gegenwart vermittelt. Dabei war dieses kleine Land im äußersten Nordosten Europas 700 Jahre lang Schauplatz deutscher (Kolonial-)Geschichte. Estland steht heute, nach fast 50 Jahren unter sowjetischer Herrschaft, als souveräner Staat und Mitglied der Europäischen Union vor kulturellen und politischen Herausforderungen, die Europa insgesamt betreffen und dort in nuce verhandelt werden. Hier stellen sich Fragen nach dem Mit- und Gegeneinander der Sprachen und Kulturen, nach deren Konkurrenzen, Asymmetrien und Überlagerungen, die einerseits Ausdruck von Herrschaft und Machtausübung sind, andererseits von produktiven Adaptationen und Übersetzungsvorgängen zeugen.
Der Band befasst sich mit den sich palimpsesthaft überlagernden, bestreitenden und durchdringenden Kulturen Estlands in Literatur, Alltagskultur, Film und so weiter. Angesichts weltpolitischer Spannungen, die eine kulturelle und politische Stabilität im Baltikum in Bedrängnis bringen, bemüht sich der Band um eine möglichst unaufgeregte Haltung und um unterschiedliche Perspektiven.
Mit Beiträgen u.a. von Karsten Brüggemann, Ljubov Kisseljova, Terje Loogus, Heinrich Detering, Liina Lukas und Ruth Florack.


M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Gražvydas Januškevičius

Iš Šaltinio

Gražvydas Januškevičius - p, ep, perc, str
Vytautas Labutis - as, ss
Eugenijus Kanevičius - db
Andrius Kairys - dr

 - Šaltinėlis -
- Nendrelė -
- Trepsinis -
- Dundutis -

- Tautinė -

(aus der LP "Iš Šaltinio", 2012)
www.mic.lt
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 30.Mai 2017 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
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29 März 2017

BALTISCHE STUNDE 4.April 2017

Frühlingsfreuden !
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 4.April 2017 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 15. April 2017, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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GESPRÄCHSGAST

Andrejs Urdze
(Soziologe, Geschäftsführer "Haus Annaberg", "Baltischer Christlicher Bund", ehemaliger bevollmächtigter Vertreter Lettlands in Deutschland)

Annaberg kann dich schon ein wenig auffressen!

Über Kindsein und Aufwachsen im Haus Annaberg, über den Baltischen Christlichen Studentenbund, die Arbeit des Vaters und Mithelfen beim Aufbau. Über Stationen am Lettischen Gymnasium, Studium in Münster und München, Tod des Vaters und Perspektiven persönlich und für das Haus. Über das ruhige Leben an der Uni, Annaberg rund um die Uhr, Einzug 1986 mit der ganzen Familie und spannende Ereignisse in Bonn.
Über die Gorbatschow-Zeit, die Arbeit des Baltischen Christlichen Bundes, die über-konfessionelle Arbeit des Vaters zwischen Litauen und Lettland, Not und Tugend, über die Suche nach einem Haus, Zwischenlösung in Hangelar, Aufbau eines Studentenheimes und der wundersame Weg zu "Schloss Annaberg".
Über Zufälle und Unwahrscheinlichkeiten, Utopien und Visionen, Beziehungen und Vitamin B, über Baron von der Ropp, Empfehlungen und Türöffner. Über fehlende Finanzmittel, einen alleinstehenden Grafen und Verhandlungsgeschick.
Über Wirtschaften auf Kredit, Verhandlungen mit kirchlichen Einrichtungen, internationale Aufbaulager und Arbeiten für Kost und Logie. Über den Aufbau mit eigenen Kräften, der Weg weg von den Schulden und der Glücksfall Infrastruktur. Bezüge der Baltischen Universität in Pinneberg, ein Baltisches Institut und übrig gebliebene Reagenzgläser. Über das christlich-ökumenische Element, ein offenes Haus, breite Einladungen und Kontakte und eine lettische Insel in Münster. Über direkte Kontakte nach Lettland und Litauen, Verdächtigungen und Verunglimpfungen, innerlettische Interessengegensätze, Erzkonservative und Kommunisten und Gemeinsamkeiten von Sohn und Vater.
Über kulturelle Kontakte, direkten Kontakt zu Politikern verschiedener Parteien, Infoarbeit und persönliche Gespräche. Über die Herausgabe des Baltischen Jahrbuchs, Vertretung der lettischen "Volksfront" in Deutschland, der "verschlossene" Bundeskanzler Kohl und dessen mangelndes Interesse am Baltikum, engagierte Politiker wie Freiherr von Stetten, Stefan Schwarz, Gerd Weisskirchen, Markus Meckel, die Familie Lambsdorff, Kontakte zu Bündnis90 die Grünen, und über den Versuch politisch unabhängig zu informieren.
Über die Zeiten der Unabhängigkeitserklärung Lettlands 1990, den neuen Status als "bevollmächtigter Vertreter", ein Buch im Rowohlt-Verlag, Visumerteilung bei Urzde's und die komplizierte Herstelliung neuer Stempel. Über Faxe in alle Welt, den engen Zusammenhalt zwischen den drei Botschaften Estlands, Lettlands und Litauens, über gemeinsame Räumlichkeiten und die Ernennung und Ankunft der ersten Botschafter. Über Visumszwang und lange teure Reisewege, regelmäßige Besuche in Lettland, die Tätigkeit als Reiseleiter und mühsames Visabeantragen in Litauen, Lettland und Estland. Über improvisierte deutsche Botschaften in Rigaer Hotels, deutsch-lettische Konferenzen im Goethe-Institut, Projekte mit der Heinrich-Böll-Stiftung und den Status eines "Westlers". Über "Wessis" im lettischen Parlament, eigene politische Ambitionen und Angebote von Parteien.
Über das Bewahren der eigenen Unabhängigkeit, Träume von einem demokratischen Lettland ohne Armee, der notwendigen Repräsentation von Realpolitik und zu starken nationalistischen Tönen. Von einer Zukunft gemeinsam mit der russischen Minderheit, von Mohren und deren Schuldigkeit und individueller Staatsangehörigkeit ehrenhalber. Über Einflußnahme aus Moskau, den Zwiespalt in den Medien, russisch-lettisches Zusammenleben im Alltag und Vergleiche mit der Situation in Deutschland. Über lettische und russische Nationalisten, Ängste gegenüber Putin's Russland, russisch-deutsche Mentalitäten, Gasmann Schröder und Riga's russischen Bürgermeister. Über die Mitgliedschaft in EU und NATO, Militärunterricht in der Schule und gemeinsame Verteidigungsanstrengungen. Über die Zukunft des Hauses Annaberg, persönliche Pläne und Veranstaltungsankündigungen, die Regierung in Berlin, der Wegzug einer Stadt, Kontakte zur lettischen Botschaft und estnische Kulturtage auf Annaberg.

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L-E-S-E-S-T-O-F-F



Alvydas Šlepikas: Der Regengott

... und andere Erzählungen. Aus dem Litauischen von Markus Roduner. Mitteldeutscher Verlag, Halle/Saale 2017. 192 Seiten, ISBN 978-3-95462-813-1, 14,95 €. 

Verlagsinfo:
Kunstvoll erzählte Geschichten aus der litauischen Provinz
Die neun Erzählungen des litauischen Meistererzählers Alvydas Šlepikas entführen in ein Dorf irgendwo in der litauischen »Provinz«. Mit viel Einfühlungsvermögen und Liebe zum Detail erzählt der Autor aus den verschiedenen Perspektiven seiner Helden in authentischer Weise leicht surrealistisch wirkende Geschichten, die zu fesseln vermögen. Unversehens wird der Leser von dieser nicht ganz alltäglichen Alltagswelt »eingesogen«, der er nur schwerlich wieder entrinnen kann.
Alvydas Šlepikas, geb. 1966, studierte am Staatlichen Konservatorium (heute Musik-Akademie) Schauspiel (bis 1992) und Regie (bis 1994). Regisseur, Drehbuchautor für Kino- und Fernsehfilme sowie TV-Serien, schreibt Prosa und Lyrik. Sein mehrfach ausgezeichneter Roman »Mein Name ist Marytė« (2015) war 2012 Litauens Buch des Jahres. Der Autor lebt in Vilnius.

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Günter Mühlpfordt / Erich Donnert (Hg.): Baltische Geschichte - Esten, Letten und Litauer unter fremden Mächten

Von der Frühzeit bis zu Beginn der nationalen Befreiungsbewegung. Mitteldeutscher Verlag, Halle / Saale 2016. 320 Seiten, ISBN 978-3-95462-688-5, 29,95 Euro.

Verlagsinfo:
Die Rolle der Esten, Letten und Litauer im gesellschaftlichen und politischen Leben des Ostseeraums hat in unseren Tagen erneute Aktualität erfahren. Denn die baltischen Völker und Staaten bilden seit jeher mit ihren Territorien, Menschen und Schicksalen, gekennzeichnet von Jahrhunderte währender Fremdherrschaft, auch eine Brücke zwischen den Zivilisationen des Westens und des Ostens.
Die Autoren, durchweg ausgewiesene Experten der osteuropäischen Geschichte, geben kenntnisreich Einblick in die historische Entwicklung des Baltikums und erlauben so ein Verständnis der Gegenwart.
Den ersten Teil des Bandes bildet eine überblicksartige Gesamtdarstellung der Entwicklung der Vorläufer der jetzigen baltischen Staaten bis zur beginnenden Befreiungsbewegung im 19./20. Jahrhundert. Im zweiten Teil folgen Exkurse zu diversen Themen der baltischen Geschichte, so zu Fragen des Schul- und Universitätswesens, der Freimaurerei oder der Ausstrahlung des Pietismus ins Baltenland im Wandel der Zeitalter.

Enthält Beiträge von: Arvo Tering, Erich Donnert, Heinrihs Strods, Friedhelm Hinze, Gertrud Bense.


M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


A P E L S I N

- Western -
- Capri saarel -
- Tuukri laul -
- hop-hopp -
- Armurõõm -
- Igatsus -
(aus der LP "Apelsin")


- Shakespeare -
- Leierkast -
- Aeg ei peatu -
(aus der LP "Apelsin", 1981)


- Mootorratta lugu -
- Kalemehe twist -
- Raamid -
- Kodu ja ristikhein -
- Laululilled -
(aus der CD "Apelsin 30")
www.apelsin.ee
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 2.Mai 2017 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
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01 März 2017

BALTISCHE STUNDE am 7. März 2017

Bücherfreunde's Vorfreude !
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 7.März 2017 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 18. März 2017, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST

Sebastian Guggolz
(Verleger)

Auch wenn man eine sehr kleine Nische besetzt, kann man als Verlag sichtbarer werden

Über die neuen Übersetzungen der Bücher von Anton Hansen Tammsaare und Antanas Škėma, Ideen und Ziele eines jungen Verlages, über unbekannte Klassiker und die Planung des Verlagsprogramms. Über Entdeckungen der modernen Literatur, Erfahrungen aus dem Verlagswesen, Studium Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften, und von der Gründung eines eigenen Verlags. Über Marktstrategien, Vorlieben des Verlegers, Design und Marktnischen. Über die Mitte des Interessenspektrums, Ost- und Nordeuropa, Begriffe und Hilfsbegriffe, fehlendem Wissen und Nachholbedarf beim deutschen Publikum. Über Auswirkungen des Untergangs der DDR, notwendiges Anknüpfen und langfristiger Planung. Über Profit, das Finanzamt, Steuerberatung, Lizenzen und den notwendigen Vorlauf. Über Buchmessen-Gastländer, Zwischenbilanz und Enthusiasmus.
Über unterschiedliche Strukturen in anderen Ländern, Auslieferung und Verbreitung, Messekontakte und der großen Verwunderung bei den Esten und Litauern. Von Literatur-Informationszentren, Übersetzungsförderung, engagierte Gesprächspartner, moderne Organisationsstrukturen und selbst gesuchten Übersetzer/innen. Über die Zusammenarbeit mit Irja Grönholm, Cornelius Hasselblatt und Claudia Sinnig. Über kulturelle Hintergrund, Sprachkenntnisse, die Arbeit von Lektoren, vertrauensvolle Zusammenarbeit und unterschiedliche sprachliche Lösungen. Über Übersetzernachwuchs, Baltistik-Studien, vergangene Messeauftritte Litauens, Probetexte und die gute Mischung zwischen etablierten Übersetzern und dem Nachwuchs. Über die nächsten Buchprojekte, Literaturinstitute, Workshops und Arbeitsproben, Kulturvermittler, Agenten und kleine Sprachen. Über Kommunikationswege, Öffentlichkeitsarbeit, Vorschläge zu Übersetzungen, angemessenen Realisierungszeiträumen, unterschriebenen Verträgen, Wartezeiten und Messeauftritten. Über erprobte Vertriebswege, technische Prozesse, kleine Überraschungen und Hilfe durch die Kurt Wolff Stiftung. Über unabhängige Verlage, Solidarität unter Verlegern, Gestaltung von Büchern und dem Wiedererkennungswert des Verlages. Über individuell gestaltete Bücher und ein gemeinsames Gesicht. Von Buchherstellung ohne Kompromisse, Haptik und wertiger Ausstrahlung und Veranstaltungen mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern. Über Autoren auf Lesereise, Buchpremieren mit Übersetzerinnen und Übersetzern, Leben ausgerichtet nach Literatur und das Genießen beim Buchverlegen.
Über Besuche auf der Buchmesse in Litauen, Einladungen für Verleger, Brüten am Schreibtisch, Kontakte zu Buchhandlungen und die Unterschiede des Buchmarktes in Litauen. Von jungem Publikum in Litauen, eine lebendige Buchmesse Vilnius, und dem Status von deutschen Verlagen. Über die Buchpreisbindung, unterschiedliche Preisgestaltung in Litauen, Bücher des Verlags "Baltos Lankos" und Deutschsprachiges in Litauen. Über Bücher im Supermarkt, preisgünstige Bücher auf der Buchmesse, litauische Buchhandlungen mit Cafés und ein thematisch beschränktes Buchsortiment.
Über Vilnius und Tallinn als Reiseziele, überraschende Stadtbilder, lebendiges Straßenbild und längst vergangene Umbruchzeiten. Vom Umgang mit der jüngeren Generation, Berufschancen und Arbeitsmigration, guter Ausbildung und gute Fremdsprachenkenntnissen. Von Chancen etwas bewegen zu können, arbeitssuchende Esten und Litauer in Berlin, von notwendigen Nebenjobs, zukünftigen Verlagsplänen und der noch anstehenden Kontaktaufnahme auch mit Lettland.
Vom bevorstehenden Litauen-Schwerpunkt in Leipzig und dem Potential für Litauens Literatur.

Neuerscheinungen im Guggolz-Verlag
Anton Hansen Tammsaare: Das Leben und die Liebe
Antanas Škėma: Das weisse Leintuch
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L-E-S-E-S-T-O-F-F



Kestutis Kasparavičius: Die Reise ins Schlaraffenland

Verlag Freies Geistesleben & Urachhaus GmbH, Stuttgart 2017. Deutsche Fassung von Kęstutis Kasparavičius und Michael Stehle. 56 Seiten. ISBN-13: 978-3-8251-5121-8. €17,90

Verlagsinfo:
Kestutis Kasparavicius, der Grandseigneur der Illustrationsszene Litauens, zeigt uns seine ganz persönliche Idee von diesem Reich der Faulpelze, Schlemmer und Naschkatzen. Köstlich illustriert und geistreich erzählt. Für Kinder ab 5 Jahren.

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Laurynas Katkus: Moskauer Pelmeni

Essay. Aus dem Litauischen von Claudia Sinnig. 114 Seiten, Leipziger Literaturverlag 2016,
978-3-86660-214-4, 12,95 Euro.

Verlagsinfo:
Dieser autobiographische Essay erkundet die geschichtlich motivierte Hassliebe zwischen Litauern (stellvertretend für Ostmitteleuropäer) und Russen. Aufgewachsen in einer zweisprachigen Umgebung im sowjetischen Vilnius, schildert der Autor Einflüsse der russischen Denkweise, Reisen durch Russland, die Auseinandersetzung mit der russischen Literatur und Kunst sowie die Jahre der Perestroika, die Unabhängigkeitsbewegung und schließlich persönliche Bekanntschaften mit russischen Schriftstellern und Intelektuellen. In Litauen wurde der Essay noch vor der Ukraine-Krise veröffentlicht und löste ein weites Echo in der Literaturkritik aus. Die gegenwärtigen Schwierigkeiten des Westens, Russlands Mentalität zu verstehen, verleihen ihm erneut Aktualität.

Laurynas Katkus: geb. 1972 in Vilnius (Litauen), studierte Lituanistik in Vilnius sowie Vergleichende Literaturwissenschaft in Leipzig und Berlin, arbeitete beim Radio, in Verlagen und als Übersetzer, promovierte über Exil in der modernen Lyrik, mehrere Gedichtbände, ein Roman und eine Essaysammlung, Übersetzungen u. a. von Gottfried Benn, e. e. cummings, Peter Handke, Menke Katz, Susan Sontag ins Litauische, seine Texte wurden ins Englische, Deutsche, Slowenische, Polnische und Lettische übertragen, Mitglied im P.E.N., wurde mit verschiedenen Stipendien und Residenzen ausgezeichnet. Laurynas Katkus lebt als freischaffender Autor und Übersetzer mit seiner Familie in Vilnius.

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Ulrich Rosengarten: Litauen - ein europäischer Staat zwischen Ost und West

Nomos Verlag, Baden-Baden 2016. 136 Seiten,ISBN 978-3-8487-3417-7, 29 Euro. 

Verlagsinfo:
Ulrich Rosengarten, Botschafter a.D. der Bundesrepublik Deutschland in Litauen (1996–1998), analysiert in 20 Kapiteln Historie und aktuelle Entwicklung Litauens. Das Buch zeigt auf, wie Litauen heute wie einst Bindeglied und Mittler zwischen West- und Osteuropa ist und war.
Insbesondere das Spannungsverhältnis zu Russland im Zuge der EU- und NATO-Mitgliedschaft Litauens ist von großer Bedeutung für das Verständnis der litauischen Politik. Aber auch ansonsten weniger in den Fokus gerückte Aspekte wie der Innenpolitische Wechsel sowie die Volkswirtschaft und Wirtschaftspolitik des südlichsten und größten baltischen Staates werden in diesem Buch aufgegriffen. Das Buch schließt mit interessanten Dokumenten rund um die Unabhängigkeit Litauens und Wiederherstellung des Litauischen Staates, die sich 1990 endgültig vollzog.


M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

Kompositionen von
VELJO TORMIS
(* 7. August 1930 Kuusalu / † 21. Januar 2017 Tallinn)

- Koer (dialectical aphorisms) -
- Üksik kaasik (dialectical apforisms) -
- Meile antakse (We are given) -
- Soovid (wishes) -

(aus der CD "Vision of Estonia III"
Estonian National Male Choir / Ants Soots)

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- Pulmaliste saabumine (arrival of the wedding guests) -
- noorpari õpetamine (instructing the newly weds) -
- pulmalaul (wedding song) -
- mõõk merest (sword from the sea) -
- ringmängulaul (a roundalay) -
- kukku ja kukku (cuckoo and cuckoo) -
- kiisu miisu (pussy cat, pussy cat) -
- kus sa täna magasid (where did you sleep last night) -
- Äiutus (cradle song) -

(aus "Forgotten peoples", 2 CDs, ECM 1992
Estonian Philharmonic Chamber Choir / Tõnu Kalluste)

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DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 4. April 2017 - 19.00 - 21.00 Uhr
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01 Februar 2017

BALTISCHE STUNDE 7. Februar 2017

Erinnern, erinnern !

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 7.Februar 2017 - 19.00-21.00 Uhr


Wiederholung am Samstag, den 18. Februar 2017, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


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GESPRÄCHSGAST


Chris Kraus
(Regisseur, Autor, Filmemacher)

Ich war ein Teil dieser Verdrängung und habe mich dann gefragt: wie konnte das passieren!

Rückblick auf den Film "Poll", über den Zusammenhang zwischen verschiedenen Projekten, über den Film "Scherbentanz" und den neuen Roman "Das kalte Blut".
Über die Zeit der Beschäftigung mit baltischen Themen, Aufwachsen in einer baltischen Familie, Anhänglichkeit an das verlorene Land, scheinbare Idylle und einen Besuch im Baltikum 1993. Über die Geschichte des Großvaters, dessen SS-Vergangenheit und daraus entstandene Filmstoffe. Über die wissenschaftliche Diskussion um den Holocaust, Kontakte mit Wissenschaftlern, ein abgebrochenes Geschichtsstudium, André Angrick und Anita Kugler und deren Werke, und über das Gefühl etwas Erzählen zu können.
Über die spezielle Ironie und den Zynismus von manchen Holocaust-Überlebenden, von Enkeln der Kriegsgeneration und über die Chancen der Liebe. Über Versöhnung und Aufarbeitung, Nachforschungen in Archiven, Treffen mit Juden und die Leichtigkeit von Stimmungen. Von scheinbarer Verbundenheit, Gräben zwischen Menschen und dem Bedürfnis eine Geschichte erzählen zu wollen. Über moralische Ansprüche von Wissenschaftlern, typische Abläufe in bestimmten Institutionen, die Schwierigkeit mit dem Thema Holocaust Menschen zu berühren und dem Vermeiden sich damit zu beschäftigen was tatsächlich passiert ist. Von den Schwächen der traditionellen Gedenkkultur, von der persönlichen Ebene der Wissenschaft, vom Delegieren der Schuld auf "Nazis aus dem Weltall", US-Filmen und Diskussionen mit den eigenen Kindern.
Über Fragen an die Vätergeneration, über ein Sachbuch nur für die eigene Familie, über die Schwierigkeiten etwas außerhalb der Rituale zu vermitteln, über den Holocaust-Gedenktag und die Gespräche mit den eigenen Kindern. Von der Beteiligung der eigenen Tochter am Film, von der Schuld bis ins siebte Glied und dem Arschrecken über eine breite rechtspopulistische Bewegung heute. Über das Lernen aus der Geschichte, über das Lernen aus Büchern oder durch Begegnungen mit den Opfern. Über Symbolik mit Hunden und Äpfeln, einen Mops und deutsche Schäferhunde, über das Finden von Bildern und das Drehbuch von "Blumen von gestern". Über Aufgaben eines Regisseurs, das Erzählen von Geschichten in Bildern und die Zusammenarbeit mit den Kameraleuten. Vom Arbeiten aus der Hand, die Kameraführung und die Verteilung der Rollen. Über die Hauptdarsteller Lars Eidinger, Jan Josef Liefers und Adèle Haenel, über vorgeprägte Bilder bei Literaturverfilmungen, über Wagnisse, und über Heinz Rühmann.
Über die Filmarbeit in Riga, das Reisen in die Vergangenheit, über den Holocaust in Lettland, das Wiedererkennen bestimmter Orte im Film, über die Besonderheiten zum Entstehen des Abspanns des Films, und die Anküdigung des neuen Buches "das kalte Blut" (im Verlag Diogenes).

Webseite zum Film "Die Blumen von gestern"

Kinofinder 

Filmkritik (Lettland-Blog)


DAS BUCH ZUM FILM:

Chris Kraus: Die Blumen von gestern

Ein Filmbuch. Diogenes Verlag, Zürich 2017. Mit farbigem Bildteil und einem Nachwort des Regisseurs. 192 Seiten, ISBN 978-3-257-30049-9, € (D) 20.00 / sFr 27.00* / € (A) 20.60.

Verlagsinfo:
Mitten in seiner tiefsten Lebenskrise gerät der Holocaust-Forscher Toto an die französische Assistentin Zazie, eine Jüdin mit ausgeprägter Teutonen-Phobie. In ihrer exzentrischen Art stellt sie Totos berufliches und privates Leben so lange auf den Kopf, bis nichts mehr davon übrig bleibt – außer Schrecken und Schönheit einer unmöglichen Romanze.
Eine unwiderstehlich charmante Geschichte von tollkühnem Humor und untergründiger Melancholie. (Drehbuch zum aktuellen Kinofilm "Die Blumen von gestern" - mit Bezug zu Riga)
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L-E-S-E-S-T-O-F-F



Ekaterina Makhotina: Erinnerungen an den Krieg - Krieg der Erinnerungen

Litauen und der Zweite Weltkrieg. Reihe "Schnittstellen Studien zum östlichen und südöstlichen Europa". Verlag Vandenhoek & Ruprecht, Göttingen 2017. 478 Seiten gebunden, ISBN 978-3-525-30090-9, 90 Euro (als PDF e-book 74,99).

Verlagsinfo:
Dieses Buch schreibt die Geschichte der litauischen Erinnerungskultur auf eine neue und unkonventionelle Art und Weise. Durch den Fokus auf die Geschichte der Gedenkstätten und Denkmale des Zweiten Weltkrieges werden vielfältige Akteure, Erinnerungspraktiken und historische Diskurse umfassend ausgeleuchtet. Hatten die ersten Kriegsdenkmale und Museen die Funktion, auf die Präsenz der Sowjetmacht hinzuweisen, wurde in den 1960er Jahren das Motiv des litauischen Heldenmutes und Widerstandes zentral. Diese Nationalisierung des Widerstandes ging auf Kosten der jüdischen Untergrundkämpfer; und auch für jüdische Opfer der Massenvernichtung während der deutschen Besatzung war in der sowjetischen Erinnerungspolitik kaum Platz. Nach dem politischen Umbruch und der Wiedererlangung der Staatssouveränität im Jahr 1990 bekam die »erlebte« Geschichte – und vor allem die Erfahrung der Opfer des stalinistischen Terrors – einen zentralen Platz in der öffentlichen Geschichtspräsentation. Fast alle Erinnerungsstätten, die mit der deutschen Besatzung im Zusammenhang standen, wurden als sowjetische Propagandastätten begriffen und beseitigt. In wenigen Fällen wurden »doppelte Gedenkstätten« eröffnet und somit die These der Gleichwertigkeit der Verbrechen des Nationalsozialismus und des Kommunismus museal gefestigt. Bestimmte Strategien der geschichtlichen Repräsentationen lassen die Opfer- und Heldendiskurse ausschließlich national deuten. Zugleich wird die staatliche Erinnerungspolitik aber durch Prozesse der Europäisierung der Erinnerung sowie die Entwicklung neuer, transnationalen Erinnerungsdiskurse herausgefordert.

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Beate Kowalski / Michaela C. Hastetter: Die Johannespassion von Arvo Pärt

Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2015. ISBN: 978-3-460-08603-6, 224 Seiten, 16,95 Euro.

Verlagsinfo:
Arvo Pärt ist einer der bedeutendsten lebenden Komponisten der neuen Musik, seine Werke sind durchgehend spirituell ausgerichtet. Die Vertonung der biblischen Johannespassion gehört zu den Höhepunkten seines Schaffens. Musik und biblischer Text verbindet sich bei dem estnischen Komponisten zu einem Klangerlebnis, das Menschen in der Stille zu sich selbst und zur Gottesbegegnung führen will. In diesem Band der Reihe "bibel & musik" wird die Tiefenstruktur von Pärts Vertonung als musikalische Bibelauslegung, ja als musikalisches Gebet erschlossen. 

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



Tikai Valši !

(nur Walzer)

 Skaista ir jaunība - Viktors Lapčenoks

Likteņa sūtnis - Inga un Normunds A.Eriņš

Es zinu ka vienreiz - Ojārs Vītoliņš

Tur augša uy bēniņiem - Margerita Vilcāne

Virši zili, virši sārti - Harijs Užāns (M.Zālīte)

Ugunskurs - Lietus Blūzs

Iesim blakus - Inga un Normunds

Uz straujā Gaujas krasta - Kārlis Ārgalis

Ak, Isabella - Ojārs Vītoliņš

Meldermeitiņa - Vladimirs Sisojevs

Ķirši zied - Žoržs Siksna

Atmiņas - Laimonis Beginskis

(aus der CD "Tikai valši")

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- melanholiskais valsis - 
aus der CD "Teici to stundu, to brīdi - Emils Dārziņš"
Lettisches Radioorchester, Dirigent: Leonīds Vīgners


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nächster Sendetermin:
Dienstag, 7.März 2017 - 19.00 - 21.00 Uhr
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