04 Februar 2016

BALTISCHE STUNDE 9.Februar 2016

25 Jahre Unabhängigkeit !
 
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 9.Februar 2016 - 19.00-21.00 Uhr 

Wiederholung am Samstag, den 20.Februar 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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Neu in der Baltischen Stunde: 

BALTISCHES
LEXIKON

Heute: Die Buchstaben B bis D
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L-E-S-E-S-T-O-F-F 


Margot Bankonin: Norderstedt – Kohtla-Järve, eine Städtepartnerschaft

80 Seiten, Kadera-Verlag, Norderstedt 2015. ISBN 978-3-944459-22-6, 8,50 €.

Verlagsinfo:
Eindrücke und Begegnungen
Städtepartnerschaften sind Brücken in fremde Länder und Kulturen – manchmal auch hilfreiche Freundschaft auf dem Weg in eine andere Lebensart. Margot Bankonin schildert die Städtepartnerschaft zwischen Norderstedt und dem estnischen Kohtla-Järve seit der Begründung vor 25 Jahren.
Damals gehörte die Stadt, am finnischen Meerbusen zwischen Tallinn und St. Petersburg gelegen, zur Sowjetunion und hatte überwiegend russische Bürger. Die Auflösung der Sowjetunion veränderte die Lebenssituation in Estland. Norderstedt wurde zum Hilfspartner der bisher vom Ölschieferabbau geprägten Region. Die Kontakte zum Westen wurden lebenswichtig für die Autonomie der baltischen Staaten. Inzwischen sind die Hilfkonvois Geschichte, Norderstedt unterstützt noch eine Altentagesstätte, eine Lehrlingswerkstatt wird durch den dort geründeten Lions-Club betreut. Die Freundschaft zwischen den Städten dauert fort – heute für erlebnisreiche Ferientage in der wilden Natur, am Peipussee und in der historischen Altstadt von Tallinn.

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Anne Sommerlat-Michas (Hg.): Das Baltikum als Konstrukt
(18.-19. Jahrhundert)

Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2015. ISBN: 978-3-8260-5422-8, 266 Seiten, 39,80 Euro.

Verlagsinfo: / Kurzinhalt:
J. Hackmann: Die Entstehung des „Baltikum“ in öffentlichen Debatten im 19. Jahrhundert
Y.-G. Mix: Transkulturalität in den est-, liv- und kurländischen Wissensgesellschaften zwischen Aufklärung und Restauration
H.-J. Lüsebrink: der Essai critique sur l’Histoire de la Livonie (Dorpat, 1817) des Comte de Bray als interkulturelle Geschichtsschreibung
M. Grimberg: Der junge J.M.R. Lenz und sein dramatisches Erstlingswerk „Der verwundete Bräutigam“
S. Kessler: August Wilhelm Hupels Idiotikon (1795). Einige soziolinguistische und sprachphilosophische Aspekte
T. Taterka: Geschichtsmythologien und Literaturprogramme. Kolonialkulturelle Vorgeschichte und nationalkulturelles Nachleben von Garlieb Merkels „lettischer Sage“ Wannem Ymanta (1802)
M. Grudule: Der neue Lette am Kreuzpunkt der deutschen und lettischen Ansichten
A. Sommerlat: Lettische Literatur aus deutschbaltischer Sicht: Ulrich Ernst Zimmermann und der Versuch einer Geschichte der lettischen Literatur (1812)
L. Lukas: „... an einem Sommermorgen bei gutem Wetter denkt man nicht an die soziale Frage. Das kommt abends, wenn der Rücken schmerzt.“ (Eduard von Keyserling) Die soziale Frage im deutschbaltischen Roman
K. Schenk: Literarische Ethnographie realistischen Erzählens bei Theodor Hermann Pantenius
U. Plath: Kolonialphantasien in der baltischen Geschichte
J. Joachimsthaler: Polen im (deutsch-)baltischen Diskurs
R.-M. Pille: Der Beitrag der Deutschbalten zu den ersten russischen Weltumsegelungen
M. Müller: Das Konsumverhalten der Deutschbalten in Est- und Livland während der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts: Die Luxusdebatte 1780/81
M. Saagpakk: Zur Diskussion um die Zukunft der estnischen Sprache in der Zeitschrift „Das Inland“ (1845)
A. Šemeta: Kurländische Öffentlichkeit in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Zur Entstehung eines lettischen bürgerlichen Lesers

Die Herausgeberin Anne Sommerlat ist seit 2006 Dozentin für deutsche Sprache und Landeskunde am Institut für Germanistik an der Universität Amiens. Nach einem Studium der Germanistik und der Geschichte promovierte sie mit einer Arbeit über die Aufklärungszeit im Herzogtum Kurland (La Courlande et les Lumières, 2010). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kulturstudien über die deutsche Präsenz in den baltischen Provinzen seit dem 18. Jahrhundert und die Begegnungsebenen mit den dort lebenden Völkern, sowie die Untersuchung der deutschsprachigen Literatur in der Region bis zum Ersten Weltkrieg.

  M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


ULTIMA THULE
(Estland)

- Dilemma kumma -
- Hallaöö -
- Arusaamatus -
- Liivimaa pastoraal -
- Vader Rein -
- Roosa toss -
- Polaarpäev -
- Öine -
- Inemene pole kala -
- Laulev jõgi -
- Suusalugu -
(aus der "Kogutud Teosed", Elwood 2002, 3CD)


Texte von ULTIMA THULE - Info (estnisch)

Toomas Rull / Riho Sibul / Kalle Vilpuu

Tõnis Mägi zum 65.sten (Video) / Elwood / MySpace

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 8. März 2016 - 19.00 - 21.00 Uhr
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07 Januar 2016

BALTISCHE STUNDE 12.Januar 2016

estnische Kinderbücher, voll im Trend ...
 
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 12.Januar 2016 - 19.00-21.00 Uhr 

Wiederholung am Samstag, den 23. Januar 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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Unser Hörangebot diesmal

Gesprächsgäste
Christiane Ehlers, Dr. Reinhard Goltz
Institut für Niederdeutsche Sprache, Bremen

- Papas Söcken (Papas Socken)
- De Schiet un dat Fröjohr (Der Schiet und das Frühjahr)
in plattdeutscher Fassung gelesen von Christiane Ehlers.

Plattdeutsch gehört nicht auf den Misthaufen der Geschichte!

Vom Niederdeutschen und vom Plattdeutschen, dem wissenschaftlichen und dem praktisch praktizierten Ansatz, vom Fehlen einer Standardsprache und vielen regionalen Besonderheiten, von Schreibweisen und vereinheitlichter Schreibweise, Plattdeutsch in den Schulen, in verschiedenen Bundesländern und stressfreiem Lesen. Von breit angelegter Informationsarbeit zu plattdeutscher Kultur und Veranstaltungen, plattdeutschem Theater, von veralteten Ansichten und dem "Misthaufen der Geschichte".
Vom Plattdeutschen als Sprache der Hanse, der Verbreitung des Niederdeutschen im Ostsee- und Nordseeraum, der Sprache der Handelskontore und dem Aufkommen des Hochdeutschen. Von Wörtern aus dem Niederdeutschen, von niederdeutschen Inschriften auf alten Häusern in den baltischen Staaten. Vom Boom plattdeutscher Kinderliteratur, von Harry Potter, Pippi Langstrumpf bis Schiet un dat Fröjohr, von plattdeutschen Muttersprachlern und Übersetzern, und von der Bibliothek und der Datenbank zu plattdeutschen Büchern im Niederdeutschen Institut. Von plattdeutschen Büchern im Internet, von Plattschapp und plattdeutschen Büchern bei kleinen Verlagen. Von Neuerscheinungen in plattdeutscher Sprache, von Theaterliteratur und bekannten plattdeutschsprachigen Autorinnen und Autoren.
Von der Schnelllebigkeit des Kinderbuchmarktes, Plattdeutsch in Kindergärten, Vorleseaktionen, den Rahmenbedingungen des Übersetzens und von Plattdeutsch digital.

Webseite des Instituts für Niederdeutsche Sprache (INS)
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L-E-S-E-S-T-O-F-F 


Andrus Kivirähk: De Schiet un dat Fröhjohr

Übersetzt von Heiko Frese. 76 Seiten, Plaggenhauer Verlag, Lümborg (Lüneburg) 2015. ISBN 978-3-937949-19-2, 14,95 Euro. Illustriert von Heiki Ernits, bekannt auch durch die Kinderfilme "Lotte im Dorf der Erfinder" und "Lotte und die Mondsteine".

Verlagsinfo:
Faken vertellt Kinnerböker vun söte Boren, vun fidele Hasen oder vun kregele Müüs. So’n Deere sünd in düt Kinnerbook nich in to finnen. Düt Book sien Helden sünd en romantischen Schiet, en Spökel, wat in’n Pisspott wahnt, en Söcken, de Eier leggt oder de Seeröver Lepel un anner wunnerliche Kumpanen, de betto keen Utsichten harn, in en Kinnerbook optoduken. Man nu sünd se dor!
De estnische Autor Andrus Kivirähk is in dat lütte Land an de Oostsee för sien Kinnerböker jüst so bekannt as för sien Fiktschoon för de Groten. Nich blots mit düt Book hett he dat in sien Heimat bet ganz baven op de Bestsellerlist schafft.
De Illustratschonen sünd vun Heiki Ernits, den sien Figuren de een oder anner kinnt ut de Filme över Lotte ut dat Erfinnerdörp.

siehe auch die deutschsprachige Ausgabe im Willegoos-Verlag, illustriert von Meike Teichmann (dort sind 14 Geschichten enthalten, in der plattdeutschen Version 23).

Mehr plattdeutsche Bücher sind zu finden auf plattschapp.de

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Kätlin Vainola, Ulla Saar: LIFT

Kätlin Vainola (Text), Ulla Saar (Illustration). Willegoos Verlag, Potsdam 2015. Kinderbuch emphohlen ab 3 Jahren, 32 Seiten. ISBN 978-3-944445-14-4, € 10,95.


Verlagsinfo:
Ich will aber drücken!“ – eine Fahrt mit dem Aufzug ist für kleine Leute immer eine aufregende Sache. Sie lieben Kätlin Vainolas Geschichte, die mit Ulla Saars humorvollen Bildern von den liebenswert-skurrilen Bewohnern eines Hauses erzählt, die der kleine Lift geschäftig nach oben oder unten fährt. So saust Lift vergnügt los, wenn Frau Oktopus ihre gewaschenen Kleider mit den vielen Ärmeln auf dem Dach aufhängen möchte oder die quirligen Eichhörnchen zum Spielen in den Park losziehen. Manchmal hat Lift es aber auch nicht einfach, zum Beispiel, wenn Herr Giraffe aus dem 3. Stock seinen Hals nicht schnell genug einrollt und dann aus Versehen schon die Türen zugehen. Auch Känguru ist kein einfacher Fahrgast, denn die Sportskanone liebt es, bereits auf der Fahrt nach unten mächtig zu hopsen und zu springen, was Lift ganz schön ins Schwanken bringt …

Blick ins BuchMehr zu Kätlin Vainola
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Andrus Kivirähk: Frösche küssen

Andrus Kivirähk (Text), Anne Pikkov (Illustration). Willegoos Verlag, Potsdam 2015. 32 Seiten, für Kinder ab 3 Jahren (Titel der Originalausgabe: Konna musi, Varrak Tallinn 2013). ISBN 978-3-944445-15-1,10,95 EUR.
Verlagsinfo:
Was passiert, wenn man einen Frosch küsst, weiß doch jedes Kind. Doch nicht immer gehen vermeintlich bekannte Geschichten wie erwartet aus – vor allem nicht, wenn der Kinderbuchautor Andrus Kivirähk seine Hand im Spiel hat. Alles fängt damit an, dass der Weihnachtsmann auf dem Rückweg von seinen Einkäufen über dem Wald einige Märchenbücher verliert und sie Fuchs, Wolf und Hase in die Hände fallen. Die machen sich ihren eigenen Reim aufs Frösche küssen und erleben eine unerwartete Überraschung …
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Alexandra Rolova: Ein jüdisches Leben aus dem Baltikum

Verlag Shaker Media, Herzogenrath 2015, 292 Seiten, ISBN 978-3-95631-256-4, 24,90 EUR.

Verlagsinfo:
Ein langes, ereignisreiches Leben vollzieht sich vor den Augen des Lesers. Die Autorin schildert in ihrer Biografie eindrucksvoll ihr Leben von den Anfängen in der freien, 1918 gegründeten lettischen Republik, bis zur stalinistischen Okkupation im Jahr 1940. Sie beschönigt nicht die entbehrungsreichen Jahre der Evakuation sowie ihr jüdisches Dasein unter sowjetischer Diktatur. Ihre Angst vor einer
Deportation nach Sibirien, die Bespitzelungen durch den KGB und die von den kommunistischen Behörden nur selten genehmigten Auslandreisen werden authentisch beschrieben. Die Entspannungspolitik unter Gorbatschow empfand sie als echte Befreiung. Doch die Politik bildet nur den Rahmen der vorliegenden Memoiren. Der Augenmarkt der Autorin richtet sich hauptsächlich auf Dinge, die die totalitäre Sowjetherrschaft erträglich machten: Ihre wissenschaftliche Arbeit, kulturelle Aktivitäten und bedeutende Menschen in ihrem Leben; darunter ihre Eltern, Professoren und Begegnungen mit berühmten Persönlichkeiten. Ihr Bericht endet schließlich in Aachen. Alexandra Rolova resümiert ihr Leben mit folgenden Worten: „Ich hatte immer Glück.“.

Frau Professorin Dr. Alexandra Rolova wurde am 16. November 1920 in Russland geboren. Erst wenige Monate alt, übersiedelte sie mit ihren Eltern in deren Heimat - nach Riga/Lettland. Nach dem Abitur studierte sie in ihrer Heimatstadt Geschichte und beendete ihr Studium an der Universität von Leningrad. Ihre Familie war vor den deutschen Besatzern in das Innere der Sowjetunion geflohen. 1945 kehrte sie nach Riga zurück. Dort arbeitete sie nach bestandener Dissertation an der Historischen Fakultät der Universität als Dozentin, sowie nach ihrer Habilitation als Ordentliche Professorin und Lehrstuhlleiterin. Ihr Forschungsgebiet war Italien in der Renaissance. Sie wurde und wird nach wie vor von italienischen Wissenschaftlern hoch geschätzt. Seit 1991 lebt sie in Aachen/BRD.

V-E-R-A-N-S-T-A-L-T-U-N-G-S

H-I-N-W-E-I-S-E  

 aktuell im Kino:
"Die Kinder des Fechters" 
Ein Film über einen Sportlehrer in Haapsalu zur Stalinzeit, der an einer Schule Fechtunterricht anbietet und dann mit seinen Fechtschüler/innen an einem Wettbewerb in St.Petersburg teilnimmt. Verwoben mit einer Liebesgeschichte und der Atmosphäre Estlands Anfang der 1950iger Jahre.
Zorrofilm / Rezension (Estland-Blog) / Kinofinder

11. Norddeutsche Handpressenmesse
16. und 17.Januar 2016, Stiftung Historische Museen Hamburg, Museum der Arbeit
Wiesendamm 3, 22305 Hamburg
mit Sonderausstellung
Kestutis Vasiliusas (Litauen) - ERROR, internationale Buchobjekte
www.buchdruckkunst.de

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Dr. Hermann Kuhn: Abraham Sutzkever - Dichter des Ghettos von Wilna
Dienstag 19. Januar 2016, 19.00 Uhr
Landeszentrale für politische Bildung, Osterdeich 6, Bremen
www.lzpb-bremen.de

  M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Alanas Chošnau

- Aistra -
- Už sapnų -
- Be tavęs -
- Vien tik tau esu -
- Uždek -
- Laužo liepsna -
- Tavo akių dangus -
- Mano žodžiai -
- Sapnavau -
- Pasiimk mane -
- Apie žvaigždę -
(aus der CD "Aš kaip ir tu")

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DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 9. Februar 2016 - 19.00 - 21.00 Uhr
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10 Dezember 2015

BALTISCHE STUNDE 15. Dezember 2015

diesmal mit ganz leichtem Duft nach Kirschtabak ...
 
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 15.Dezember 2015 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung
am Samstag, den 26. Dezember 19.00 - 21.00 Uhr


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Gesprächsgast
Katrin Maimik
Filmemacherin, Drehbuchautorin, Theaterwissenschaftlerin


In Deutschland gibt es kein Filmfestival, das unverzichtbar für estnische Filme wäre

Über Anfänge des Filmemachens, die Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann Andres Maimik, Anregungen zum Drehbuchschreiben und den ersten Kurzfilm "Das Foto". Über ihre frühere Arbeit als Galeristin, das Studium der Theaterwissenschaften in Tartu, dem Schreiben von Theaterkritiken und die Berufschancen in diesem Bereich.
Vom Einbeziehen guter estnischer Schauspieler auch in studentische Projekte, den Kontakten von Andres, der Zusammenarbeit mit Jan-Erik Nõgisto, Arvo Kukumägi und Anne Reeman, und dem Schauspieltalent von Viju Maimik - Andres' Tante.
Über Ideen beim Drehbuchschreiben für "Kirschtabak", das Arbeiten mit der jungen Hauptdarstellerin und lange Drehs in einem Stück. Über Ähnlichkeiten der Filmgeschichte mit dem realen Leben, junge Mädchen und ältere Männer, über Dreharbeiten im August und Sommerfilme und Winterfilme. Über den weiblichen Blick im Film, starke Frauen und gute Schauspieler, über Charaktere und Frauen als Drehbuchschreiberinnen. Über die Arbeiten an einem neuen Film, Landleben in Estland und in Deutschland, den sozialen Zusammenhang in kleinen Dörfern, das Aufwachsen auf dem Lande und die Umsetzung eigener Erfahrungen im Film.
Über seltene Premieren estnischer Filme in Deutschland, die Hierarchie der Filmfestivals, freundliche Aufnahme beim Festival in Karovy Vary (Karlsbad) in Tschechien, und das mäßige Interesse in Deutschland an estnischen Filmen.
Vom kreativen Zweck des Spazierengehens, von der Lust am Drehbuchschreiben, anderen Orten für gute Einfälle und Erlebnisse beim Fliegen. Vom Kinderwunsch Zauberin oder Löwenbändigerin werden zu wollen, der wichtigen Funktion der Selbstkritik und dem ständigen Dazulernen.
Von der Rollen- und Aufgabenteilung beim Filmemachen, von studentischen Liedern übers estnische Theater und satirischen Texten für Insider.

(die Übersetzung des Interviews erfolgte durch Kristiina Jessen)

Trailer zu "Kirschtabak" /  "Kirschtabak" auf den Lübecker Filmtagen 2014

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L-E-S-E-S-T-O-F-F 

 

Maria Bosse-Sporleder: Im fünften Koffer ist das Meer

160 Seiten, Libelle Verlag, Lengwil / Schweiz. ISBN 978-3-905707-52-6. Euro 18,80 [D] / 19,35 [A]

Verlagsinfo:
Autobiograhische Erzählungen – sie heben ab vom Gewicht der Erfahrungen und geben in Neugier und heiterem Stolz weiter, was einem geglückten Leben entspricht.
Das Buch - Wenn eine Kindheit in Ortswechseln, Flucht und Fremde ungesichert bleibt, können Erzählungen das Erlebte anders erfinden. Sprache und die Phantasie für Lebensläufe belichten die fragmentarischen Erinnerungen neu.
Die Geschichten von Maria Bosse-Sporleder gewinnen so ihre eigentümliche Leichtigkeit. In Begegnungen, Arbeit und Begehren suchen sie wieder auf, was befremdlich war und doch die Selbstvergewisserung ermöglicht hat.
Ein Stil von Achtsamkeit und gelassener Neugier überführt in Geschichten, was als Freude, durchlebte Angst, erinnerte Beschämung und nachwirkendes Glück bleibt: von den Sommern ihrer estnischen Kindheit, der Kälte zielloser Fluchten, dem Durchstehen der Notzeit und immer wieder dem überraschend Schönen. Eine Frau, die in fremden Ländern und neuer Sprache ihre eigene Stärke findet. (Ja, auch Bären tauchen auf. Bäume brennen im kanadischen Schnee …)

Maria Bosse-Sporleder wurde 1932 in Tallinn (Reval) geboren und erlebte ihre Schuljahre unter Umsiedlung, Flucht und Emigration in Tallinn, Poznan, Bad Kissingen und im kanadischen Edmonton.
Nach Studienjahren (Romanistik, Germanistik) an der University of Alberta, der Pariser Sorbonne und der McGill University Montreal war sie Dozentin für Deutsche Sprache und Literatur, u. a. in Montreal und in Turku (Finnland), wo auch zwei ihrer drei Töchter geboren wurden.
Maria Bosse-Sporleder ist vor allem als Übersetzerin mehrerer Tagebücher von Virginia Woolf sowie von deren Roman »Die Wellen« bekannt. Sie schrieb u. a. für den WDR Radioessays über französische Literatur, eine monatliche Lyrik-Kolumne für die »Badische Zeitung« und leitet seit 30 Jahren Schreibwerkstätten, überwiegend im süddeutschen Raum. Sie lebt in Freiburg i. Br. und ist Lehrbeauftragte für Neuere Deutsche Literatur im Seniorenstudium an der dortigen Pädagogischen Hochschule.

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Bernd Biedermann: Ostwärts

Auf dem Europaradweg R1 nach St. Petersburg. Traveldiary.de Reiseliteratur-Verlag, Hamburg 2015. 224 Seiten, ISBN 9783944365794, 14,80 Euro.

Verlagsinfo:
Der Europaradweg R1 ist der europäische Radweg schlechthin. Er verbindet West- und Osteuropa, führt auf mehr als 3.600 Kilometern durch 9 Länder zwischen Ärmelkanal und Finnischem Meerbusen. Über mehrere Jahre bereisen Uschi und Bernd Biedermann ihn ostwärts ...
Obwohl die Auswahl an Radfernwegen groß ist, fällt schnell die Entscheidung für eine Route, die die Grenzen zwischen Ost und West überwindet. Dazu zählen die ehemaligen innerdeutschen Grenzen im bergigen Harz und in Berlin, streng bewachte wie die zur russischen Exklave Kaliningrad, Sprach-, Währungs-, Zeit- und Schmerzgrenzen. Im Osten locken Litauen, Lettland und Estland, wo frische Farben mehr und mehr das Einheitsgrau der Sowjetzeit verdrängen, aber auch St. Petersburg, die ehemalige Hauptstadt des Zarenreiches.

  M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


TRAD. ATTACK!

- Aitumakest / Thanks -
- Vihmakene / Rain -
(aus dem Album "TRAD ATTACK!")

- Kooreke / Precious Cream -
- Tuna-tuna / Tuna-tuna -
- Nirr-nurr / Nirr-nurr -
- Oleks minu olemine / If i were -
- Must madu / Black Snake -
- Unes / In a dream -
- Jaan'kene / Jaan'kene -
- Kuukene / Moon -

(aus dem Album "AH!")

Webseite TRAD. ATTACK!


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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 15.Dezember 2015 - 19.00 - 21.00 Uhr
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10 November 2015

BALTISCHE STUNDE 17.November 2015

Jubiläumssendung: Nr. 200 !
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 17.November 2015 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholungen
am Samstag, den 21. November 19.00 - 21.00 Uhr und
am Samstag, 28.November 2015, 16.00-18.00 Uhr !


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Wiederhörens-Gäste zum 200sten:

Deniss Hanovs, Kultur- und Kommunikationswissenschaftler
Cornelius Hasselblatt, Buchautor zur estnischen Literatur, Finnougrist
Katrin Laur, Filmregisseurin
Barbara Lison, Direktorin der Stadtbibliothek Bremen
Ulrich Mädge, Oberbürgermeister der Stadt Lüneburg
S.E. Deividas Matulionis, Botschafter d.Republik Litauen
Anna Muhka, Europäische Kulturhauptstadt Riga 2014
Christina Nikolajew, Mitherausgeberin der „Annaberger Annalen"
Inga Žiukiene, stellvertr.Vorsitzende Verein INFOBALT


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L-E-S-E-S-T-O-F-F 

  
Gustav Rosenstein: "Ihr steht schon auf unserer Liste"
Die estnische Exildichterin Salme Raatma. Biographie. Ihleo Verlag, Husum 2015, 368 Seiten, ISBN: 978-3-940926-46-3, 19,95 Euro.

Verlagsinfo:
1915 in der ersten freien estnischen Republik geboren, begeisterte sich Salme Raatma für die Literatur und Kultur ihres Landes, wollte Schriftstellerin werden.

Doch ihr privater Weg wie auch die zeitgeschichtlichen Wirren verhinderten nicht nur ihre Pläne, sondern machten sie und ihren Mann zu Opfern des Hitler-Stalin-Paktes – als Pfarrersfamilie standen sie „schon auf unserer Liste“, wie ein sowjetischer Offizier der Besatzungsvorhut ihnen verriet. Ihr Weg führte über Deutschland schließlich nach Finnland, über das Ehefraudasein und Mutteraufgaben zurück zur Sprache, zur Literatur. Ein oftmals schmerzlicher, intensiver Weg, geprägt von der Suche nach Heimat, Identität und einer poetischen Sprache über ihren Verlust.
Salme Raatmas Leben und Werk wird in dem vorliegenden Band erstmals umfassend und im Spiegel der historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts in Estland und Deutschland dargestellt: ein nachdrückliches Dichterinnen-Leben.
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Alvydas Šlepikas: Mein Name ist Maryte
Roman. Aus dem Litauischen von Markus Roduner, mit Illustrationen von Helmut Stabe. Bibliothek der Entdeckungen, Bd. 9, Mitteldeutscher Verlag, Halle / Saale 2015. 200 Seiten, ISBN 978-3-95462-535-2, 19,90 Euro.

Verlagsinfo:
Einer beginnt den Krieg, einer geht als Sieger hervor, Witwen und Kinder aber zählen stets zu den Verlierern. Der Zweite Weltkrieg fand ein Ende, sie haben ihn verloren, denn die Gefallenen waren ihre Väter, die Witwen ihre Mütter. Die Welt war voller Wut und ermattet. Und sie – nur Kinder. Wolfskinder.
Alvydas Šlepikas’ Roman »Mein Name ist Maryte« erzählt in berührender Weise die lange in Vergessenheit geratene Geschichte ostpreußischer Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg, nach dem Einmarsch der Roten Armee. Von Hunger und materieller Not getrieben, gingen sie über die Memel nach Litauen, um dort bei Bauern um Essen und Obdach zu betteln oder auch bei diesen für Brot und Unterkunft zu arbeiten.
Der Roman beruht auf langen Gesprächen des Autors mit diesen Wolfskindern, von denen nicht wenige von litauischen Familien großgezogen wurden und einige bis heute im Land leben. Ein Buch über Liebe, Mitgefühl und Erinnerung.

Der Autor
Alvydas Šlepikas, geb. 1966, studierte am Staatlichen Konservatorium (heute Musik-Akademie) Schauspiel (bis 1992) und Regie (bis 1994). Regisseur, Drehbuchautor für Kino- und Fernsehfilme sowie TV-Serien. Gedichtbände »Taika tavo kraujui« (Friede deinem Blut, 1997), »Tylos arte jantis« (2004), Prosaband »Lietaus dievas« (Der Regengott, 2005). Der Roman »Mein Name ist Maryt?« (2012) wurde mehrfach ausgezeichnet. Der Autor lebt in Vilnius.
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Auf die Ohren: Hörbuch


Benedict Wells: Becks letzter Sommer
Aktuell zum Kinostart der Verfilmung:

Diogenes Hörbuch, 8 CDs, 9 Std. 37min. Diogenes Verlag Zürich 2015. Gelesen von Christian Ulmen, ISBN 978-3-257-80366-2, € 25.00 / sFr 34.00.

Verlagsinfo:
»But I was so much older then, I’m younger than that now.« (Bob Dylan). Robert Beck wollte einst Musiker werden, doch stattdessen setzte er auf Sicherheit und wurde Lehrer. Nun ist er Ende dreißig und angeödet von seinem Leben. Bis er in seiner Klasse den Außenseiter Rauli Kantas aus Litauen entdeckt. Ein Musikgenie, das singt und E-Gitarre spielt wie ein junger Gott. Beck will ihn als Manager groß ausbringen, allerdings nicht nur aus Selbstlosigkeit: der Junge ist gleichzeitig seine letzte Chance, um sich seine Träume von der Musikkarriere doch noch zu erfüllen. Aber wie Beck hat auch der rätselhafte Rauli seine Geheimnisse... Der Beginn eines Sommers, in dem noch einmal alles möglich scheint – und alles auf dem Spiel steht. Denn die Suche nach einem Label gestaltet sich für Beck schwieriger als gedacht, seine Beziehung zur Studentin Lara hängt am seidenen Faden, und sein bester Freund, der Deutschafrikaner Charlie, zieht den Ärger magisch an. Alle Figuren sind auf einem langen Weg zu sich selbst, und sie werden ankommen – wenn auch nicht immer da, wo man es erwartet. Denn am Ende muss Beck sich entscheiden, wie viel er für seine Freiheit wirklich zu opfern bereit ist. Becks letzter Sommer ist Künstlerroman, Roadmovie und eine universelle Geschichte über die Musik, die Liebe und das Leben. Schräg, witzig, weise und berührend.

Zum Autor Benedict Wells / Blogbeitrag Lesung in Bremen

Als Buchfassung (2009 erschienen) im Diogenes Verlag in der Reihe Detebe 24022, 464 Seiten, ISBN 978-3-257-24022-1, € (D) 12.00 / (A) 12.40 / sFr 16.00.

  M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


ARMATūRA 
- Trys Dienos -
- Visi -
- Šiandien Pamokysiu Aš Jus -
- Mes Ne Dievai -
- Pietų Pertrauka -
- Boria -
- Kalėdos -
- Padavėja -
- Vienas Objekte -
- Darbas Ne Priot -
- Laimė -
(aus der Cd "Pietų Pertrauka")

Vėjas - Gesang
Uraganas - Banjo, Gitarre
Tornado - Bass, Gitarre
Taifūnas - Synthesizer
Skvazniačiokas Antrasas - Schlagzeug


Žvėrys Records
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 Atmostas Baltija

(litauisch: "Bunda jau Baltija", estnisch: "Ärgake, Baltimaad")
Text von
Valda Pavlovska, Melodie Boriss Rezņiks, gespielt von
E O L I K A
es singen: Viktors Burakovs-Zemgals (Lettland), Žilvinas Bubelis (Litauen) und Tarmo Pihlaps (Estland)

Atmostas Baltija, atmostas Baltija,
Lietuva, Latvija, Igaunija!

Bunda jau Baltija, bunda jau Baltija,
Lietuva, Latvija, Estija!

Ärgake Baltimaad, ärgake Baltimaad,
Leedumaa, Lätimaa, Eestimaa!

vollständiger Text

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 15.Dezember 2015 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
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13 Oktober 2015

BALTISCHE STUNDE 20.Oktober 2015

Cep', Cep', Kuchenbäcker!  

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 20.Oktober 2015 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 31.Oktober 2015, 16.00-18.00 Uhr !

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal

Gesprächsgast
Jöran Steinhauer,
 Musiker, Sänger, Student und Eurovisionsteilnehmer

Das Lied über den Lat ist mehr als nur ein Lied gewesen!  

Über eine deutsch-lettische Gegenwart, Ausruhen vom Eurovisionstrubel, der Notwendigkeit von Abstand und Pause und Erledigen wichtiger Dinge. Vom Leben in Lettland, vom Umzug von Riga nach Liepaja, von schnellen Veränderungen und der Musikhauptstadt Liepaja, einem neuen Konzertsaal, von Musiklegenden wie Austra Pumpure und "Līvi" und kreativen Menschen. Von aktuellen Themen in Liepaja und Lettland, von heimatverbundenen Menschen und touristischen Sehenswürdigkeiten.
Von den Anfängen des Liedermachens in Lettland zusammen mit Nik Massey, von der Kontaktsuche nach Musikern, von nicht geschlagenen Nächten und der Lust selbst Lieder zu machen. Von Simon & Garfunkel, von überraschenden YouTube-Effekten, Anfragen lettischer Journalisten und sich überschlagenden Ereignissen innerhalb weniger Monate.
Vom Entstehen des Eurovisions-Beitrags, fehlendem Management und Werken im kleinen Zimmerlein. Von anstrengenden Zeiten, der Last der Verantwortung für Lettland im Wettbewerb anzutreten, schwierigen Umständen und der Möglichkeit, in Liedform Abschied zu nehmen.
Vom Singen darüber, sich Hilfe zu suchen und Dinge gemeinsam zu machen. Von "Cep, cep" als geflügeltem Wort, dem Gefühl zum Gegenstand von Parodien zu werden, und dem Bedürfnis die Menschen zu bewegen.
Von rationalen Deutschen und emotionalen Letten, der Schwierigkeit die Rolle des "Deutschen" zu spielen, von dem Bedürfnis nach Autenzität und dem Umgang mit Ansprüchen und dem Ergeiz sich weiterentwickeln zu wollen. Von Leichtigkeit und Balance, Lagerfeuerromantik und dem Schwimmen nicht gegen den Strom. Vom Wind der entgegen weht, dem lettischen Popstar "Don" als Konkurrent im Eurovisions-Wettbewerb und lettischen Skeptikern in der Musikszene. Von Eifersüchteleien, Funkstille zwischen Konkurrenten, vom Zusammenhalten und dem immer noch nicht publizierten ersten Album. Von der Eurovision als Business-Grundlage, der Band "Aarzemnieki" und dem Bedürfnis, noch ganz oft verlieren zu wollen. Über Aminata Savadogo, über das Gefühl nicht zu wissen warum man gewonnen hat, ein angefangenes und sich in die Länge ziehendes Studium und ein Praktikum bei Werder Bremen. Über Eigenvermarktung, Europa-Studien und die Flüchtlingsproblematik als Spitze des Eisbergs.
Über den Abschied vom Lit, der Gefahr ein Image zu missbrauchen, dem moderieren von Veranstaltungen und sozialen Projekten in Lettland. Über Beiträge sich den Lebensunterhalt zu verdienen, Weihnachtslieder für Kinder und den Weihnachtskater.
Über Engagement zu leerstehenden Häusern, die Bewegung "Free Riga", von einem politisch denkendem Mensch und dem Musikmachen. Von Erinnerungen an den Mathelehrer, unnötigen Eingrenzungen und falschen Rollenbildern. Über die Berichterstattung in der deutschen Presse, Kontakten zu Raimonds Pauls und Haralds Simanis, dem lettischen Liedermachertreffen in Jaunpiebalga und persönlichen Kontakten zu Renārs Kaupers. Von Äpfeln auf dem Markt, der natürlichen Art der Begegnung, lettischen Berühmtheiten und lettischen Spitznamen. Von fröhlichen Liedern, Hoffnung für die Menschen und dem ewigen Weg nach Hause.

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L-E-S-E-S-T-O-F-F 

Entwicklung einer nationalen Markenidentität unter besonderer Berücksichtigung von Public Relations am Beispiel von Litauen, Lettland und Nigeria. Diplomica Verlag Hamburg 2013, 212 Seiten, 49,50 Euro. ISBN: 978-3-8428-5717-9

Verlagsinfo:
Die Imagebildung von Nationen basiert auf einem sehr komplexen Kommunikationsprozess. Es gibt verschiedene Informationsquellen, welche das jeweils eigene Bild einer Nation formen. Ein Land wird von vielen Seiten nach außen präsentiert. Verschiedenste Organisationen, Einrichtungen, Unternehmen sowie die gesamte Bevölkerung haben Kontakt mit anderen Nationen, sei es in politischem, wirtschaftlichem, privatem oder kulturellem Kontext. Ein Staat ist kein Produkt, sondern ein komplexes und multidimensionales Gebilde. Dieses zu einer Marke zu machen, erfordert ein umfassendes Repertoire an Wissen und ein ausgeklügeltes Konzept. Durch professionelle Imagebildung hat eine Nation die Möglichkeit, eventuell unentdeckte bzw. ungenutzte Ressourcen ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken und positiv auf sich aufmerksam zu machen. Durch gezieltes Nation Branding kann sich die Chancengleichheit von Nationen, welche aufgrund der zunehmenden Globalisierung und der damit verbundenen Verflechtung der Weltwirtschaft einem starken Konkurrenzdruck am internationalen Markt ausgesetzt sind, verbessern. Die vorliegende Untersuchung beinhaltet die wichtigsten theoretischen Grundlagen des umfangreichen Themengebietes Nation Branding. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Rolle der Public Relations im Nation Branding Prozess gelegt. Des Weiteren wird anhand von drei Ländern (Litauen, Lettland und Nigeria) veranschaulicht, wie Nation Branding aktuell in der Praxis betrieben wird.

zur Autorin:  Angelika Gimpl wurde 1980 in Hallein bei Salzburg geboren. Nach ihrer Ausbildung als Bürokauffrau und einem Arbeitsaufenthalt in Irland entschied sich die Autorin für ein Kommunikationswissenschaftsstudium in Salzburg mit den Schwerpunkten Public Relations und interkulturelle Kommunikation. Bereits während dem Studium beschäftigte sie sich mit dem Thema Nation Branding.
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 Veranstaltungsvorschau:

Estnische Filmabende

EESTI FILM 103
 10.November 2015 im CITY46 in Bremen
11. November 2015 in der "Pumpe" in Kiel 
12. November im 3001 Kino
14. November im Kino Babylon in Berlin

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


SVIESTS 6
RAXTU RAXTI un AUĻI - Gervė -
DĀRDI - Listen -
RASATA - Dolo -
JĒKABS ZARIŅŠ - Manssani - Bitelė -
SYMBOLIC - Listen -
DJ MONSTA - Saula Yay -
(aus der CD "Sviests 6")
www.lauska.lv

AARZEMNIEKI
- Paldies latiņam -
- Cake to bake -
 www.aarzemnieki.com
dziesmas.lv
youtube 
facebook
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 17.November 2015 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
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17 September 2015

BALTISCHE STUNDE 22.September 2015

heute und wie immer: mehrsprachig! 

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 22.September 2015 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 3.Oktober 2015, 16.00-18.00 Uhr !

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
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Gesprächsgast
Nijolia Buinovskaja,
 Leiterin der Spracharbeit des Goethe-Instituts Vilnius


In der Spracharbeit ist es nötig möglichst nachhaltig zu arbeiten!  

Über Deutsch in Litauen, den Wandel der Berufschancen für Sprachkundige, den Wunsch nach einem Germanistikstudium und sowjetischen Zeiten. Vom Studienabschluß 1992, vielen Jobangeboten und der Faszination des Unterrichtens und der westeuropäischen Sprachen. Von schwankenden Zahlen der Deutschlernenden, dem Aufbau der Goetheinstitute in den baltischen Staaten, Arbeit an der Pädagogischen Universität Vilnius und einem Stipendium 1994 in München.
Vom Erfahrungsaustausch der Deutsch-Vermittelnden, Deutschland als unbekanntes Land und dem Interesse am Sprachen-Lernen. Vom Kennenlernen der deutschen und der Weltliteratur, einem spannenden Studium und selbstbewußten Dozenten und Studierenden. Über Menschen die Faust auswendig zititieren können, Vorlieben für Remarque, Hesse, Kafka und Thomas Mann, vom Vorgang des sich Erschließens anderer Kulturen, Goethe in litauischen Schulklassen, der Zusammenarbeit der litauischen Deutsch-Lehrkräfte mit dem Goethe-Institut und dem Wirken des Instituts in der litauischen Öffentlichkeit.
Von Veranstaltungen in deutscher Sprache mit Experten aus verschiedenen Ländern, vom Sprechen in der Muttersprache, der Zusammenarbeit mit Dolmetschern, spannenden Ideen und strukturierter Arbeit mit regionalen Strategien. Über die Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, die Förderung der deutschen Sprache und den Gedankenaustausch mit litauischen Partnern.
Über Litauen in Europa, unterschiedliche Schwerpunkte in den Regionen Litauens, Deutsch im Kindergarten, von der deutschen Minderheit, dem deutschen Verein in Klaipeda und dem Thomas-Mann-Festival auf der Kurischen Nehrung. Über litauischen Film, viele litauische Filmfestivals, die Berlinale und deutschen Film in Litauen. Von litauischen Filmen in deutschen Kommunalen Kinos, deutschen Filmfassungen und Filmen mit litauischen Untertiteln in Litauen. Von Übersetzungshilfe für litauische Bücher, dem litauischen Kulturinstitut und Kontakten zu den Botschaften beider Länder. Von gut integrierten Litauern in Deutschland, dem gegenseitigen Verständnis für aktuelle Probleme beider Länder, vom Fremdsprachenunterricht im Teenageralter, vom Spielen im Unterricht und vom Lernen verschiedener anderer Fächer in deutscher Sprache.
Über deutsche Umweltkoffer, der deutschen Sprache als Zugang zu spannenden Experimenten, von fachübergreifendem Unterricht und Mehrarbeit für die Lehrkräfte. Über die EXPO2000 in Hannover, Litauen als Buchmessenschwerpunkt Frankfurt, dem EU-Beitrittsland Litauen und der Kulturhauptstadt Vilnius. Von gewonnener Erfahrung und Schauen mit neuen Augen, sich schnell ändernder Gesellschaft und Plänen für die Buchmesse Leipzig 2017. Von der wichtigen Rolle der Dichtung und der Literatur in Litauen, vom Wunsch nach vielen Übersetzungen litauischer Literatur. Über den Vergleich mit Literatur in Skandinavien, Büchern von Jurga Ivanauskaité, die Leipziger Buchmesse 1997, Arbeitsgruppen des litauischen Kulturministeriums und Kontakte zu deutschen Verlegern.
Von interessanten Entwicklungen des litauischen Theaters, Theater als Möglichkeit der Auseinandersetzung mit der litauischen Geschichte, Faust-Aufführungen und der Zusammenarbeit von Oskaras Koršunovas mit Marius von Mayenburg.
Vom Theaterpublikum in Litauen, Theaterbesucher aller Generationen und jungen Menschen im Theater.
Von deutschen Touristen in Litauen, dem Werben dafür, Deutsch zu sprechen, internationalen Konferenzen und gut deutsch sprechenden Litauern. Über den guten Ruf Deutschlands in Litauen, die deutsche Politik und die These litauischer Politikwissenschaftler "Merkel ist das beste, was Europa passieren konnte".
Von der Aufarbeitung schwieriger Themen wie dem Holocaust in Litauen, von Vilnius als Stadt mit multikultureller Geschichte, von sprechenden Skulpturen und von fehlenden Sprachvarianten in der Vilnius-Werbung. Über nötige Anregungen durch deutsche Touristen und der großen Bereitschaft auf Englisch auszuweichen. Von Vorlieben für die Ökolandwirtschaft, vom Gefühl etwas bewegen zu können, von der Zusammenarbeit mit litauischen Behörden, wechselnden Chefs im Goetheinstitut und vermiedener Routine und neuen Inspirationen. Von angeblichen deutschen Namen für die Stadt Vilnius, der Orientierung am heutigen Litauen und abweichender Sprachregelung bei der deutschen Botschaft in Vilnius.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Anu Allas: Spiel der Unsicherheit / Unsicherheit des Spiels

Experimentelle Praktiken in der estnischen Kunst und im estnischen Theater der 1960er Jahre. Transcript Verlag, Bielefeld 2015. 312 Seiten, ISBN 978-3-8376-2966-8, 37,99 Euro.

Verlagsinfo:
Während das Verhältnis zwischen Zentrum und Peripherie heute in den Geisteswissenschaften neu bestimmt wird, bietet dieses Buch eine anregende Perspektive für die Untersuchung der künstlerischen Prozesse der 1960er Jahre. Anu Allas beschreibt den kulturellen Umbruch der 1960er Jahre am Rande der damaligen Sowjetunion mit Blick auf die Ambivalenz des spätsozialistischen kulturellen Milieus. Sie zeigt: Die Kunst- und Theaterexperimente in Estland wurden von der westlichen Neo-Avantgarde ebenso wie vom aktuellen Lebensumfeld beeinflusst und zeichneten sich durch ihre Affinität zum Spielphänomen und durch eine paradoxale Verknüpfung der Neo-Avantgarde zur existenzialistischen Philosophie aus.

Anu Allas arbeitet als Kuratorin im Kumu Kunstmuseum in Tallinn. Ihre Forschungsschwerpunkte sind künstlerische Neo-Avantgarde der 1960er Jahre und osteuropäische Kunst der Nachkriegszeit.

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


SOLO & Indré
Solo Cissokho an der Kora aus Senegal,
an der Kanklė Indrė Jurgelevičiūtė aus Litauen.

- Damma - Gervė -
- Listen -
- Dolo -
- Manssani - Bitelė -
- Listen -
- Saula Yay -
- Petit Pois - Sanoy -
- Kaira - Upelė -
- Leliumoj - Bamba -
(aus der CD "Solo & Indrė")
Worldmusic.net 
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WOMEX
Music Information Centre Lithuania 

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