01 März 2017

BALTISCHE STUNDE am 7. März 2017

Bücherfreunde's Vorfreude !
 
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 7.März 2017 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 18. März 2017, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
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Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST

Sebastian Guggolz
(Verleger)

Auch wenn man eine sehr kleine Nische besetzt, kann man als Verlag sichtbarer werden

Über die neuen Übersetzungen der Bücher von Anton Hansen Tammsaare und Antanas Škėma, Ideen und Ziele eines jungen Verlages, über unbekannte Klassiker und die Planung des Verlagsprogramms. Über Entdeckungen der modernen Literatur, Erfahrungen aus dem Verlagswesen, Studium Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften, und von der Gründung eines eigenen Verlags. Über Marktstrategien, Vorlieben des Verlegers, Design und Marktnischen. Über die Mitte des Interessenspektrums, Ost- und Nordeuropa, Begriffe und Hilfsbegriffe, fehlendem Wissen und Nachholbedarf beim deutschen Publikum. Über Auswirkungen des Untergangs der DDR, notwendiges Anknüpfen und langfristiger Planung. Über Profit, das Finanzamt, Steuerberatung, Lizenzen und den notwendigen Vorlauf. Über Buchmessen-Gastländer, Zwischenbilanz und Enthusiasmus.
Über unterschiedliche Strukturen in anderen Ländern, Auslieferung und Verbreitung, Messekontakte und der großen Verwunderung bei den Esten und Litauern. Von Literatur-Informationszentren, Übersetzungsförderung, engagierte Gesprächspartner, moderne Organisationsstrukturen und selbst gesuchten Übersetzer/innen. Über die Zusammenarbeit mit Irja Grönholm, Cornelius Hasselblatt und Claudia Sinnig. Über kulturelle Hintergrund, Sprachkenntnisse, die Arbeit von Lektoren, vertrauensvolle Zusammenarbeit und unterschiedliche sprachliche Lösungen. Über Übersetzernachwuchs, Baltistik-Studien, vergangene Messeauftritte Litauens, Probetexte und die gute Mischung zwischen etablierten Übersetzern und dem Nachwuchs. Über die nächsten Buchprojekte, Literaturinstitute, Workshops und Arbeitsproben, Kulturvermittler, Agenten und kleine Sprachen. Über Kommunikationswege, Öffentlichkeitsarbeit, Vorschläge zu Übersetzungen, angemessenen Realisierungszeiträumen, unterschriebenen Verträgen, Wartezeiten und Messeauftritten. Über erprobte Vertriebswege, technische Prozesse, kleine Überraschungen und Hilfe durch die Kurt Wolff Stiftung. Über unabhängige Verlage, Solidarität unter Verlegern, Gestaltung von Büchern und dem Wiedererkennungswert des Verlages. Über individuell gestaltete Bücher und ein gemeinsames Gesicht. Von Buchherstellung ohne Kompromisse, Haptik und wertiger Ausstrahlung und Veranstaltungen mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern. Über Autoren auf Lesereise, Buchpremieren mit Übersetzerinnen und Übersetzern, Leben ausgerichtet nach Literatur und das Genießen beim Buchverlegen.
Über Besuche auf der Buchmesse in Litauen, Einladungen für Verleger, Brüten am Schreibtisch, Kontakte zu Buchhandlungen und die Unterschiede des Buchmarktes in Litauen. Von jungem Publikum in Litauen, eine lebendige Buchmesse Vilnius, und dem Status von deutschen Verlagen. Über die Buchpreisbindung, unterschiedliche Preisgestaltung in Litauen, Bücher des Verlags "Baltos Lankos" und Deutschsprachiges in Litauen. Über Bücher im Supermarkt, preisgünstige Bücher auf der Buchmesse, litauische Buchhandlungen mit Cafés und ein thematisch beschränktes Buchsortiment.
Über Vilnius und Tallinn als Reiseziele, überraschende Stadtbilder, lebendiges Straßenbild und längst vergangene Umbruchzeiten. Vom Umgang mit der jüngeren Generation, Berufschancen und Arbeitsmigration, guter Ausbildung und gute Fremdsprachenkenntnissen. Von Chancen etwas bewegen zu können, arbeitssuchende Esten und Litauer in Berlin, von notwendigen Nebenjobs, zukünftigen Verlagsplänen und der noch anstehenden Kontaktaufnahme auch mit Lettland.
Vom bevorstehenden Litauen-Schwerpunkt in Leipzig und dem Potential für Litauens Literatur.

Neuerscheinungen im Guggolz-Verlag
Anton Hansen Tammsaare: Das Leben und die Liebe
Antanas Škėma: Das weisse Leintuch
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L-E-S-E-S-T-O-F-F



Kestutis Kasparavičius: Die Reise ins Schlaraffenland

Verlag Freies Geistesleben & Urachhaus GmbH, Stuttgart 2017. Deutsche Fassung von Kęstutis Kasparavičius und Michael Stehle. 56 Seiten. ISBN-13: 978-3-8251-5121-8. €17,90

Verlagsinfo:
Kestutis Kasparavicius, der Grandseigneur der Illustrationsszene Litauens, zeigt uns seine ganz persönliche Idee von diesem Reich der Faulpelze, Schlemmer und Naschkatzen. Köstlich illustriert und geistreich erzählt. Für Kinder ab 5 Jahren.

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Laurynas Katkus: Moskauer Pelmeni

Essay. Aus dem Litauischen von Claudia Sinnig. 114 Seiten, Leipziger Literaturverlag 2016,
978-3-86660-214-4, 12,95 Euro.

Verlagsinfo:
Dieser autobiographische Essay erkundet die geschichtlich motivierte Hassliebe zwischen Litauern (stellvertretend für Ostmitteleuropäer) und Russen. Aufgewachsen in einer zweisprachigen Umgebung im sowjetischen Vilnius, schildert der Autor Einflüsse der russischen Denkweise, Reisen durch Russland, die Auseinandersetzung mit der russischen Literatur und Kunst sowie die Jahre der Perestroika, die Unabhängigkeitsbewegung und schließlich persönliche Bekanntschaften mit russischen Schriftstellern und Intelektuellen. In Litauen wurde der Essay noch vor der Ukraine-Krise veröffentlicht und löste ein weites Echo in der Literaturkritik aus. Die gegenwärtigen Schwierigkeiten des Westens, Russlands Mentalität zu verstehen, verleihen ihm erneut Aktualität.

Laurynas Katkus: geb. 1972 in Vilnius (Litauen), studierte Lituanistik in Vilnius sowie Vergleichende Literaturwissenschaft in Leipzig und Berlin, arbeitete beim Radio, in Verlagen und als Übersetzer, promovierte über Exil in der modernen Lyrik, mehrere Gedichtbände, ein Roman und eine Essaysammlung, Übersetzungen u. a. von Gottfried Benn, e. e. cummings, Peter Handke, Menke Katz, Susan Sontag ins Litauische, seine Texte wurden ins Englische, Deutsche, Slowenische, Polnische und Lettische übertragen, Mitglied im P.E.N., wurde mit verschiedenen Stipendien und Residenzen ausgezeichnet. Laurynas Katkus lebt als freischaffender Autor und Übersetzer mit seiner Familie in Vilnius.

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Ulrich Rosengarten: Litauen - ein europäischer Staat zwischen Ost und West

Nomos Verlag, Baden-Baden 2016. 136 Seiten,ISBN 978-3-8487-3417-7, 29 Euro. 

Verlagsinfo:
Ulrich Rosengarten, Botschafter a.D. der Bundesrepublik Deutschland in Litauen (1996–1998), analysiert in 20 Kapiteln Historie und aktuelle Entwicklung Litauens. Das Buch zeigt auf, wie Litauen heute wie einst Bindeglied und Mittler zwischen West- und Osteuropa ist und war.
Insbesondere das Spannungsverhältnis zu Russland im Zuge der EU- und NATO-Mitgliedschaft Litauens ist von großer Bedeutung für das Verständnis der litauischen Politik. Aber auch ansonsten weniger in den Fokus gerückte Aspekte wie der Innenpolitische Wechsel sowie die Volkswirtschaft und Wirtschaftspolitik des südlichsten und größten baltischen Staates werden in diesem Buch aufgegriffen. Das Buch schließt mit interessanten Dokumenten rund um die Unabhängigkeit Litauens und Wiederherstellung des Litauischen Staates, die sich 1990 endgültig vollzog.


M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

Kompositionen von
VELJO TORMIS
(* 7. August 1930 Kuusalu / † 21. Januar 2017 Tallinn)

- Koer (dialectical aphorisms) -
- Üksik kaasik (dialectical apforisms) -
- Meile antakse (We are given) -
- Soovid (wishes) -

(aus der CD "Vision of Estonia III"
Estonian National Male Choir / Ants Soots)

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- Pulmaliste saabumine (arrival of the wedding guests) -
- noorpari õpetamine (instructing the newly weds) -
- pulmalaul (wedding song) -
- mõõk merest (sword from the sea) -
- ringmängulaul (a roundalay) -
- kukku ja kukku (cuckoo and cuckoo) -
- kiisu miisu (pussy cat, pussy cat) -
- kus sa täna magasid (where did you sleep last night) -
- Äiutus (cradle song) -

(aus "Forgotten peoples", 2 CDs, ECM 1992
Estonian Philharmonic Chamber Choir / Tõnu Kalluste)

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 4. April 2017 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
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im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
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01 Februar 2017

BALTISCHE STUNDE 7. Februar 2017

Erinnern, erinnern !

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 7.Februar 2017 - 19.00-21.00 Uhr


Wiederholung am Samstag, den 18. Februar 2017, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
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GESPRÄCHSGAST


Chris Kraus
(Regisseur, Autor, Filmemacher)

Ich war ein Teil dieser Verdrängung und habe mich dann gefragt: wie konnte das passieren!

Rückblick auf den Film "Poll", über den Zusammenhang zwischen verschiedenen Projekten, über den Film "Scherbentanz" und den neuen Roman "Das kalte Blut".
Über die Zeit der Beschäftigung mit baltischen Themen, Aufwachsen in einer baltischen Familie, Anhänglichkeit an das verlorene Land, scheinbare Idylle und einen Besuch im Baltikum 1993. Über die Geschichte des Großvaters, dessen SS-Vergangenheit und daraus entstandene Filmstoffe. Über die wissenschaftliche Diskussion um den Holocaust, Kontakte mit Wissenschaftlern, ein abgebrochenes Geschichtsstudium, André Angrick und Anita Kugler und deren Werke, und über das Gefühl etwas Erzählen zu können.
Über die spezielle Ironie und den Zynismus von manchen Holocaust-Überlebenden, von Enkeln der Kriegsgeneration und über die Chancen der Liebe. Über Versöhnung und Aufarbeitung, Nachforschungen in Archiven, Treffen mit Juden und die Leichtigkeit von Stimmungen. Von scheinbarer Verbundenheit, Gräben zwischen Menschen und dem Bedürfnis eine Geschichte erzählen zu wollen. Über moralische Ansprüche von Wissenschaftlern, typische Abläufe in bestimmten Institutionen, die Schwierigkeit mit dem Thema Holocaust Menschen zu berühren und dem Vermeiden sich damit zu beschäftigen was tatsächlich passiert ist. Von den Schwächen der traditionellen Gedenkkultur, von der persönlichen Ebene der Wissenschaft, vom Delegieren der Schuld auf "Nazis aus dem Weltall", US-Filmen und Diskussionen mit den eigenen Kindern.
Über Fragen an die Vätergeneration, über ein Sachbuch nur für die eigene Familie, über die Schwierigkeiten etwas außerhalb der Rituale zu vermitteln, über den Holocaust-Gedenktag und die Gespräche mit den eigenen Kindern. Von der Beteiligung der eigenen Tochter am Film, von der Schuld bis ins siebte Glied und dem Arschrecken über eine breite rechtspopulistische Bewegung heute. Über das Lernen aus der Geschichte, über das Lernen aus Büchern oder durch Begegnungen mit den Opfern. Über Symbolik mit Hunden und Äpfeln, einen Mops und deutsche Schäferhunde, über das Finden von Bildern und das Drehbuch von "Blumen von gestern". Über Aufgaben eines Regisseurs, das Erzählen von Geschichten in Bildern und die Zusammenarbeit mit den Kameraleuten. Vom Arbeiten aus der Hand, die Kameraführung und die Verteilung der Rollen. Über die Hauptdarsteller Lars Eidinger, Jan Josef Liefers und Adèle Haenel, über vorgeprägte Bilder bei Literaturverfilmungen, über Wagnisse, und über Heinz Rühmann.
Über die Filmarbeit in Riga, das Reisen in die Vergangenheit, über den Holocaust in Lettland, das Wiedererkennen bestimmter Orte im Film, über die Besonderheiten zum Entstehen des Abspanns des Films, und die Anküdigung des neuen Buches "das kalte Blut" (im Verlag Diogenes).

Webseite zum Film "Die Blumen von gestern"

Kinofinder 

Filmkritik (Lettland-Blog)


DAS BUCH ZUM FILM:

Chris Kraus: Die Blumen von gestern

Ein Filmbuch. Diogenes Verlag, Zürich 2017. Mit farbigem Bildteil und einem Nachwort des Regisseurs. 192 Seiten, ISBN 978-3-257-30049-9, € (D) 20.00 / sFr 27.00* / € (A) 20.60.

Verlagsinfo:
Mitten in seiner tiefsten Lebenskrise gerät der Holocaust-Forscher Toto an die französische Assistentin Zazie, eine Jüdin mit ausgeprägter Teutonen-Phobie. In ihrer exzentrischen Art stellt sie Totos berufliches und privates Leben so lange auf den Kopf, bis nichts mehr davon übrig bleibt – außer Schrecken und Schönheit einer unmöglichen Romanze.
Eine unwiderstehlich charmante Geschichte von tollkühnem Humor und untergründiger Melancholie. (Drehbuch zum aktuellen Kinofilm "Die Blumen von gestern" - mit Bezug zu Riga)
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L-E-S-E-S-T-O-F-F



Ekaterina Makhotina: Erinnerungen an den Krieg - Krieg der Erinnerungen

Litauen und der Zweite Weltkrieg. Reihe "Schnittstellen Studien zum östlichen und südöstlichen Europa". Verlag Vandenhoek & Ruprecht, Göttingen 2017. 478 Seiten gebunden, ISBN 978-3-525-30090-9, 90 Euro (als PDF e-book 74,99).

Verlagsinfo:
Dieses Buch schreibt die Geschichte der litauischen Erinnerungskultur auf eine neue und unkonventionelle Art und Weise. Durch den Fokus auf die Geschichte der Gedenkstätten und Denkmale des Zweiten Weltkrieges werden vielfältige Akteure, Erinnerungspraktiken und historische Diskurse umfassend ausgeleuchtet. Hatten die ersten Kriegsdenkmale und Museen die Funktion, auf die Präsenz der Sowjetmacht hinzuweisen, wurde in den 1960er Jahren das Motiv des litauischen Heldenmutes und Widerstandes zentral. Diese Nationalisierung des Widerstandes ging auf Kosten der jüdischen Untergrundkämpfer; und auch für jüdische Opfer der Massenvernichtung während der deutschen Besatzung war in der sowjetischen Erinnerungspolitik kaum Platz. Nach dem politischen Umbruch und der Wiedererlangung der Staatssouveränität im Jahr 1990 bekam die »erlebte« Geschichte – und vor allem die Erfahrung der Opfer des stalinistischen Terrors – einen zentralen Platz in der öffentlichen Geschichtspräsentation. Fast alle Erinnerungsstätten, die mit der deutschen Besatzung im Zusammenhang standen, wurden als sowjetische Propagandastätten begriffen und beseitigt. In wenigen Fällen wurden »doppelte Gedenkstätten« eröffnet und somit die These der Gleichwertigkeit der Verbrechen des Nationalsozialismus und des Kommunismus museal gefestigt. Bestimmte Strategien der geschichtlichen Repräsentationen lassen die Opfer- und Heldendiskurse ausschließlich national deuten. Zugleich wird die staatliche Erinnerungspolitik aber durch Prozesse der Europäisierung der Erinnerung sowie die Entwicklung neuer, transnationalen Erinnerungsdiskurse herausgefordert.

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Beate Kowalski / Michaela C. Hastetter: Die Johannespassion von Arvo Pärt

Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2015. ISBN: 978-3-460-08603-6, 224 Seiten, 16,95 Euro.

Verlagsinfo:
Arvo Pärt ist einer der bedeutendsten lebenden Komponisten der neuen Musik, seine Werke sind durchgehend spirituell ausgerichtet. Die Vertonung der biblischen Johannespassion gehört zu den Höhepunkten seines Schaffens. Musik und biblischer Text verbindet sich bei dem estnischen Komponisten zu einem Klangerlebnis, das Menschen in der Stille zu sich selbst und zur Gottesbegegnung führen will. In diesem Band der Reihe "bibel & musik" wird die Tiefenstruktur von Pärts Vertonung als musikalische Bibelauslegung, ja als musikalisches Gebet erschlossen. 

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



Tikai Valši !

(nur Walzer)

 Skaista ir jaunība - Viktors Lapčenoks

Likteņa sūtnis - Inga un Normunds A.Eriņš

Es zinu ka vienreiz - Ojārs Vītoliņš

Tur augša uy bēniņiem - Margerita Vilcāne

Virši zili, virši sārti - Harijs Užāns (M.Zālīte)

Ugunskurs - Lietus Blūzs

Iesim blakus - Inga un Normunds

Uz straujā Gaujas krasta - Kārlis Ārgalis

Ak, Isabella - Ojārs Vītoliņš

Meldermeitiņa - Vladimirs Sisojevs

Ķirši zied - Žoržs Siksna

Atmiņas - Laimonis Beginskis

(aus der CD "Tikai valši")

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- melanholiskais valsis - 
aus der CD "Teici to stundu, to brīdi - Emils Dārziņš"
Lettisches Radioorchester, Dirigent: Leonīds Vīgners


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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 7.März 2017 - 19.00 - 21.00 Uhr
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05 Januar 2017

BALTISCHE STUNDE 10. Januar 2017

Auf ein neues !

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 10.Januar 2017 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 21. Januar 2017, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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GESPRÄCHSGAST

Rita Valiukonytė
(Kulturattaché an der Botschaft Litauens in Berlin)

Wir freuen uns riesig, dass jetzt so viele neue Bücher aus Litauen übersetzt und herausgegeben werden!

Von der Aufgabenstellung als Kulturattaché, von Kulturprojekten in Hamburg und einem Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung, vom Literaturhaus in Hamburg und der Veranstaltungsreihe "Lieben Sie Litauen?". Vom Studium Kulturmanagement in Berlin, der Suche nach einem Veranstaltungspartner und die Suche nach guten Konzepten bei der Vorstellung litauischer Literatur in Deutschland.
Vom deutschen Buchmarkt, Planungen für den Litauen-Schwerpunkt in Leipzig 2017, Neuerscheinungen und Vergleiche mit der Frankfurter Buchmesse 2002. Von bekannten Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Neuentdeckungen und Übersetzungen, litauischen Klassikern und die Aussicht auf das litauische Jubiläumsjahr 2018.
Über das Nachdenken über sich selbst, als Litauerin und Litauer, über den Rückblick auf die vergangenen 25 Jahre und die Vorausschau auf das nächste Jahr.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Wolfgang Machreich: EU-Gipfel

28 Höhepunkte Europas, auf die man stehen muss. Das Gipfel-Tourenbuch der Europäischen Union. Verlag Traveldiary.de Reiseliteraturverlag, Hamburg 2016. 200 Seiten, ISBN 9783944365879, 14,80 Euro.

Verlagsinfo:
Dieses Buch ist eine gewanderte, gekletterte Liebeserklärung an Europa und seine Erhebungen und Berge. Es nimmt „EU-Gipfel“ wörtlich, rettet sie vor der Vereinnahmung durch die Politik, holt sie raus aus Brüsseler Konferenzen und beschreibt sie wie sie sind: von sanft und niedrig bis hoch und wild.

Aus dem Inhalt:
Egal, ob er mit seiner Angst vor Bären im slowenischen Karst fertig werden muss, der Olymp sich seiner Besteigung mit einem Hagelschauer erwehren will oder er auf päpstlichen Spuren über die Südflanke des Mont Blanc klettert – Wolfgang Machreich erklimmt in jedem Mitgliedsstaat der Europäischen Union dessen höchsten Punkt. Dabei ist in manchen Ländern die Herausforderung diesen zu finden größer als hinauf zu steigen. Die einem Österreicher angeborenen alpinen Vorkenntnisse sorgen aber von den Azoren bis nach Zypern für den nötigen (Über-)Mut.
Machreich ist in den Bergen aufgewachsen, hat sich als Journalist seine Sporen verdient und ist seit 2010 Pressesprecher der Vizepräsidentin des Europaparlaments Ulrike Lunacek. Mit EU-Gipfeln beschäftigt er sich somit regelmäßig, hat aber auch jene 28 EU-Gipfel bestiegen, auf denen Bergfexe und nicht Politiker das Sagen haben.
Konsequent folgt Wolfgang Machreich seiner selbst gesteckten Aufgabe und berichtet humorvoll und hintergründig von der Vielfalt Europas und den traumhaften Aus- und Einsichten auf den Höhepunkten dieses Kontinents, die erst ein Blick von ganz oben zu zeigen vermag.

Zusatz: Das Buch enthält auch je ein Kapitel über den Suur Munamägi, den Gaisiņkalns und den Aukštojas.

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Aija Sakova: Ausgraben und erinnern

Denkbilder des Erinnerns und der moralischen Zeugenschaft im Werk von Christa Wolf und Ene Mihkelson. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Frank Hörnigk. V&R unipress Verlag, Göttingen 2016. 177 Seiten, ISBN 978-3-8471-0557-2, 35,00 Euro.

Verlagsinfo:
Die Romane der estnischen Schriftstellerin Ene Mihkelson und der deutschen Autorin Christa Wolf transportieren eine Poetik des Erinnerns, auf deren Spur sich die Autorin begibt. Sakova vergleicht die Romane »Kindheitsmuster« und »Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud« von Wolf und »Der Schlaf Ahasvers« und »Das Pestgrab« von Mihkelson miteinander und deckt so die erinnerungspoetologischen Strukturen und Philosophien in diesen Werken auf. Um dem philosophischen Potenzial dieser Texte näher zu kommen, zieht sie das Konzept der moralischen Zeugenschaft von Avishai Margalit und Giorgio Agamben und die Schreibpraxis des Denkbildes von Walter Benjamin heran.

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Albert Caspari (Hg.): Europa erlesen - Riga

284 Seiten, Lesebändchen, Prägedruck. Wieser Verlag, Klagenfurt 2016, ISBN 978-3-99029-212-9, 14,95 Euro.

Verlagsinfo:
Die alte Hansestadt Riga, heute Hauptstadt Lettlands, an der Mündung der Daugava in die Ostsee gelegen, blickt auf eine über 800-jährige Geschichte zurück. Beim näheren Hinsehen verbirgt sich hier Lesestoff aus vielen Perspektiven, die sich heutigen Besuchern nicht immer sofort erschließen. Verschiedene Völker, Händler, Geistesrichtungen und Einflusssphären waren hier anzutreffen, bis vor 100 Jahren war Riga vorwiegend deutsch geprägt. Die Texte erzählen vom Wachsen und Werden der Stadt, reichen von Kindheitserinnerungen über Alltagserfahrungen bis zu wichtigen historischen Begebenheiten.
Mit Beiträgen von: Inga Ābele, Lola von Amelung-Wendt, Harald Anderson, Alexander Andreas Badendick, Alexander Bahris, Pauls Bankovkis, Alberts Bels (Jānis Cirūlis), Vizma Belševica, Werner Bergengruen, Alexander Bergmann, Katryn Berlinger, Friedrich Bienemann, Alwine Bock, Eva-Maria Borchert, Robert Büngner, Friedrich Georg von Bunge, Aleksandrs Čaks (Aleksandrs Čadarainis), Joseph Anton Christ, Augusts Deglavs, Guido Heinrich Eckardt, Anšlavs Eglītis, Sergej Eisenstein, Elina Garanča, Alfred von Hedenstroem, Karl von Holtei, Jānis Jaunsudrabiņš, Sandra Kalniete, Aivars Kalve, Paul Kerkovius, Elisabeth Kersten, Andris Kolbergs, Herbert Kraft, Gidon Kremer, Bernhard Lamey, Johann Gotthelf Lindner, Käthe Köster, Johann Georg Kohl, Jānis Leja, Henning Mankell, Oskar Masing, Ernst von Mensenkampff, Constantin Gottfried Karl Mettig, Max Michelson, Laima Muktupāvela, Wilhelm Ostwald, Hans Parlow, Johann Christoph Petri, Basilius Plinius, Fricis Rokpelnis / Vladimir Kreps, Gundega Repše, Dace Rukšāne, Paul Schiemann, Edzard Schaper, Rudolf Schulz, Astrid und Bernt Schumacher, Rudolf Seuberlich, Alise Tīfentāle, Uldis Tirons, Ojārs Vācietis, Siegfried von Vegesack, Imants Ziedonis, Heinz-Jürgen Zierke.
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Jorė - remixed

- Savučių pirmoji -
- Jurgi Jurgi -
- Čiūto čiūto čiūutelio / Untyta -
- Putins augo su šermukšniu -
- Jurgi, tėvas šaukia -
- Obelyt gražolyt -(aus der CD "JORÈREMIXED")

Jorė - Gesang, Holzblasinstrumente, Kanklés
Domas Aleksa - bass
Liutauras Janušaitis - tenor sax, akkordeon, percussion, synths
Marijus Aleksa -Schlagzeug

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MALITUANIE

 Baba Sissoko, Victor Diawara, Laurita Peleniutė, Saulius Petreikis, Indrė Jurgelevičiūtė

 - Laydou - Pažadas -
- Ne Djarabi - Meilė -
- Bamako - Vilnius -
- Leyila - Liepa -
- SodaiSia -
- Baba - Saulius -
(aus der CD "MaLituanie")

 
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VORSCHAU
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nächster Sendetermin:
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08 Dezember 2016

BALTISCHE STUNDE 13.Dezember 2016

Kalado, Kalėdų, jõulud ...


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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

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GESPRÄCHSGAST

Merit Kopli
(Journalistin, Kulturattaché an der Botschaft Estlands in Berlin)


Die Menschen lesen keine Zeitungen mehr!

Von der Arbeit im Medienbereich und als Journalistin in Estland, vom Bedürfnis nach Wechsel, von der Liebe zur Deutschland und dem Bestreben, sich nützlich machen zu wollen. Vom eigenen Netzwerk, von der eigenen Leidenschaft und der Arbeit in Deutschland. Vom Partner Deutschland, dem kleinen Land Estland, der Außenpolitik und deutscher Politik. Von Deutschland als Stabilitätsanker, gemeinsamer Geschichte und dem Lernen der deutschen Sprache. Vom Rang des Deutschen Estland, dem Verhältnis zum Englischen, von der Arbeit als Chefredakteurin und vom Finden der richtigen Menschen. Vom sinkender Popularität als Journalist zu arbeiten, von gedruckten Medien und dem Internet, von den sozialen Medien und den zeitungslesenden Menschen.
Von estnischen Themen in deutschen Medien, vom spärlichen Wissen über Estland, von Skandalen und Korruption, und vom ruhigen nordischen Land Estland.
Von Estland als Internet-Land, von den kulturellen Stärken Estlands, Orchestern, Theater und Film. Von menschenleeren Stränden, einsamen Wäldern und der Natur in Estland.
Von den Menschenmassen in Berlin, der estnischen Esskultur und den Restaurants, dem Vergleich zur nordischen Küche und der Lage des Tourismus. Von Flugverbindungen, von einer Estin mit deutscher Pünktlichkeit, vom Vertrauen in zuverlässige Verabredungen und von Lieblingsstädten in Deutschland. Von Kontakten in andere Bundesländer, aktiven Estinnen und Esten in Berlin, München, Hamburg, Stuttgart und Frankfurt. Von regionalen Kontakten, Rudolstadt, Greifswald, Leipzig und Fellbach.
Vom Bremer Roland, der Arbeit bei der Nord-West-Zeitung in Oldenburg, vom Zeitung machen, der Deutschen Welle und Vorteile durch Erfahrungen in Deutschland. Von der Henri-Nannen-Schule, guten Lehrern und Problemen der Medien international. Von norwegischen Innovationen bei den digitalen Medien, neuen Business-Modellen und digitale Zeitungsabos. Von der Sicht Estland auf Skandinavien, der Bedeutung der Deutschbalten für die deutsch-estnische Zusammenarbeit und die Entwicklungen der vergangenen 25 Jahre. Von der steigenden Bedeutung Deutschlands nach dem Brexit, sinkender Popularität europäischer Themen und estnischem Optimismus. Von der estnischen Loyalität gegenüber EU und NATO, der neuen estnischen Regierung zwischen Trump und Putin, der Steurerreform in Estland, und der neuen estnischen Präsidentin. Vom langwierigen Präsidenten-Wahlverfahren, Stimmenauszählung im Parlament und vom estnischen Verhältnis zu Russland.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F



Ruta Sepetys: Salz für die See

Historischer Roman. Übersetzt von Henning Ahrens. Carlsen Verlag, Hamburg 2016. ISBN 978-3-551-56023-0, 416 Seiten, D: 19,99 € / A: 20,60 €.

Verlagsinfo:
Die letzten Kriegstage des Jahres 1945: Tausende Menschen flüchten aus Angst vor der Roten Armee nach Westen. Darunter Florian, ein deutscher Deserteur, Emilia, eine junge Polin, und Joana, eine litauische Krankenschwester. Eine Notgemeinschaft, in der jeder ein Geheimnis hat, das er nicht preisgeben will. Denn der Krieg hat sie Misstrauen gelehrt.
Im eiskalten Winter wählt der kleine Flüchtlingstrek den lebensgefährlichen Weg über das zugefrorene Haff. In Gotenhafen, so heißt es, warte die Wilhelm Gustloff, um sie nach Westen zu bringen. Doch auch dort sind sie noch lange nicht in Sicherheit.

Andere Bücher von Ruta Sepetys:
"Und in mir der unbesiegbare Sommer

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Gerlach / Liivrand / Pappel (Hg.): August von Kotzebue im estnisch-deutschen Dialog

Reihe Berliner Klassik, eine Großstadtkultur um 1800, Studien und Dokumente. Band 22, herausgegeben von Klaus Gerlach, Harry Liivrand, und Kristel Pappel. Wehrhahn Verlag, Hannover 2016. 304 Seiten, ISBN 978–3–86525–492–4, ISSN 1864–158X, 34,00 €.

Verlagsinfo:
Die im vorliegenden Band enthaltenen Beiträge tragen der Konstellation, dass der in Weimar geborene August von Kotzebue (1761-1819) einen Großteil seiner Werke in Estland verfasste, aber seine Wirkung vor allem in den deutschsprachigen Ländern entfaltete, insofern Rechnung, als der Blick auf ihn und seine Werke ganz wesentlich von der Nationalität der Forscher bestimmt ist. Der Band eröffnet zwei Perspektiven: erstens den Blick aus Estland und zweitens den Blick aus Deutschland. Für das nationale Selbstverständnis der estnischen Forscher ist Kotzebue wichtig, weil er der erste war, der die estnische Sprache auf die Bühne gebracht und sich in die Diskussion um die Bauernbefreiung in Estland eingemischt hat. Erst neuerdings beginnt man, Kotzebue auch kritisch zu sehen. In Deutschland hingegen war Kotzebue schon zu Lebzeiten umstritten und angefeindet. Schon früh wurde er zum Antipoden Goethes stilisiert. Die Verbrennung seiner Geschichte des Deutschen Reiches auf dem Wartburgfest 1817 zementierte seine negative Kanonisierung endgültig. Erst seit der Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert vollzieht sich in Deutschland ein zaghafter Diskurswechsel, der ermöglicht, vorurteilsfrei über Kotzebues Dichtungskonzepte zu sprechen. Die Feststellung der Dramaturgin Bettina Bartz in einem Diskussionsbeitrag während des Tallinner Gesprächs 2012, dass die sogenannte Goethe-Zeit mit gutem Grund auch Kotzebue-Zeit heißen könnte, charakterisiert dieses neue Nachdenken, dem auch die hier vorgelegten Beiträge verpflichtet sind.

Neben diesen Studien präsentiert der Band erstmals den zwischen 1791 und 1803 geführten Briefwechsel zwischen Kotzebue und Ludwig Ferdinand Huber. Die Briefe sind ein eindrucksvolles Zeugnis des zielgerichteten Gestaltungswillens August von Kotzebues.


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 POLITIK:
Nach den Parlamentswahlen in Litauen 
(Kurzbericht)
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


LAIKSNE

- Ai, bagāti ziemassvētki -
- Lūdzama māmiņa -
(von der CD "Traditional Folk / World Music Latvia") 
www.laiksne.lv 

DZELS VILKA JAUNO JĀŅU ORĶESTRIS

- Dancodama Laima dzēra -
- Pūti, pūti, šurp, vējiņi -
- Sala sala rociņas -
(von der CD "Traditional Folk / World Music Latvia") 
www.dzelzsvilks.com 

THE SHIN, Owl's ethnografic orchestra

  - KALADO -
- ES ARI -
(von der CD "Traditional Folk / World Music Latvia") 

www.lauska.lv

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TORUPILLI JUSSI TRIO

- Torupilli Jussi lugu nr34 -
- Rännulaul -
- Veimevaka lugu -
- Iiut tiiut -
- Torupilli Jussi lugu nr26 -
- Torupilli Jussi lugu nr21 -

aus der CD "Mengin Nagu Taevatitt!"
Torupilli Jussi Trio
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 10.Januar 2017 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
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im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
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04 November 2016

BALTISCHE STUNDE 15. November 2016

immer nur die Liebe! 


 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 15.November 2016 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 26. November 2016, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST

Indrek Koff 
(Schriftsteller, Übersetzer, Autor)


Die eigenen Kinder sind die ehrlichsten Kritiker !

Wie es zur Vorliebe für das Französische kam, von Edith Piaf und l'amour, vom Ansehen und der Stellung des Französischen und des Deutschen im Estland der 1990iger Jahre, vom Klang der Sprachen, falschen Einordnungen des Deutschen als Militärsprache und vom Deutschen als Sprache von Goethe und Schiller.
Vom Rang des Französischen in estnischen Schulen, vom Wirken europäischer Institutionen in Estland, zum guten Ruf von Paris aus estnischer Sicht, von estnischen Künstlern in Frankreich, und von einer engagierten Französisch-Lehrerin in Tartu. Von neueren deutschen Aktivitäten in Estland, von notwendigen Deutschkenntnissen im Studium und von den Beziehungen zwischen Estland und Deutschland. Von Literaturübersetzungen, Übersetzertätigkeit und dem eigenen Schreiben. Von frühen Gedichten und der Motivation zu schreiben, von bewegten Zeiten des Umbruchs und von Vergleichen mit heute.
Von rebellierender Kultur, vom Schreiben von Kindergeschichten als Vater von vier Kindern, Gute-Nacht-Geschichten und vom wichtigen ständigen Kontakt mit Kindern. Vom Vermeiden der Langeweile, vom Spielen mit der Sprache und vom testweisen Vorlesen vor den eigenen Kindern. Vom Höflichkeitsniveau unter Kindern, von Geschichten die zu Filmen werden könnten, von Crowdfunding-Projekten und Werbeclips.
Vom estnischen Schriftstellerstipendium als Pilotprojekt, geregelter Bezahlung für fünf Schriftsteller/innen und drei Jahre. Von aktuellen Aktivitäten dieser Schriftsteller/innen, möglichen Übersetzungsprojekten, Auftritten auf Messen und kreativem Optimismus.

Übersetzung: Kristiina Jessen

Indrek Koff als estnischer Kinderbuchautor (Kinderbuchzentrum)

Indrek Koff im Institute Français

Indrek Koff und die Französisch-Estnische Zusammenarbeit (Prantsusmaa-Eestis)

Lesungen in Deutschland (Info der Estnischen Botschaft)

Estnisches Literatur-Informationszentrum über Indrek Koff
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Anton Hansen Tammsaare: Das Leben und die Liebe
aus dem Estnischen von Irja Grönholm (Originaltitel: Elu ja armastus, 1934). Guggolz-Verlag, Berlin 2016, 533 Seiten, ISBN 978-3-945370-08-7. Mit einem Nachwort von Cornelius Hasselblatt. € 24 [D] | € 24,60 [A]

Verlagsinfo:

Anton Hansen Tammsaare (1878–1940) nimmt in »Das Leben und die Liebe« ebendieses Leben und ebendiese Liebe so tiefenscharf unter die Lupe, dass beides sich aufzulösen scheint. Irma, ein junges, unbedarftes Mädchen, zieht vom Land in die Stadt. Dort möchte sie ihre diffusen Sehnsüchte und namenlosen Träume verwirklichen. Sie nimmt eine Stelle als Hausmädchen bei dem alleinstehenden Herrn Ikka an, und ein vertracktes Spiel um Liebe und Geliebtwerden beginnt. Liebt Herr Ikka Irma? Oder schwärmt umgekehrt Irma heimlich für Herrn Ikka? Will er sie verführen? Oder wünscht sie sich nichts sehnlicher, als von ihm geliebt zu werden?
Die Liebe muss immer wieder ausgehandelt, bestätigt, infrage gestellt oder ein- und ausgeredet werden in diesem tänzelnden Roman, der zugleich federleicht und zentnerschwer, gewitzt und tragisch, mitfühlend und schonungslos ist. Sobald man denkt, Gewissheit über die Gefühle der Figuren erlangt zu haben, werden die Vorzeichen im nächsten Kapitel verschoben. Und plötzlich ist alles anders, als es gerade noch schien. Es kommt auf die Perspektive an und darauf, wessen Gefühlen oder wessen Behauptungen man Glauben schenkt. Anton Hansen Tammsaare, der große Klassiker der estnischen Literatur des frühen 20. Jahrhunderts, behält immer alle Fäden in der Hand, seine große Kunst besteht in einer vermeintlich harmlosen, aber glasklaren Sprache, die in ihrer Präzision auf einen tieferen Kern abzielt. »Das Leben und die Liebe« zeigt: Über das ewige Thema der Liebe ist noch längst nicht alles gesagt und geschrieben!
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Peeter Helme: Am Ende der gestohlenen Zeit
Was wird aus der Liebe, wenn wir keine Zeit mehr für sie haben? Aus dem Estnischen übersetzt von Uta Kührte. Karl-Rauch-Verlag, Düsseldorf 2016. 120 Seiten, ISBN-13: 978-3-7920-0362-6. € 18,00* (D) / € 18,50* (A)

Verlagsinfo:
Erzählt wird von der Liebe zwischen zwei Menschen, von ihrer heimlichen Beziehung, die von gestohlener Zeit lebt. Zeit, die dem Alltagsleben gestohlen wird, den Ehepartnern, Freunden und Bekannten. Der Roman wirft Fragen auf, die uns alle betreffen: Woran erkennt man die wahre Liebe? Wie geht man mit ihrer emotionalen Last um? Ist sie mit der Realität vereinbar? In die Handlung eingewoben sind philosophische Überlegungen zur Zeit, von der wir immer zu wenig haben und die doch eine scheinbare Ewigkeit dauern kann.


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ZAKHOR! Das jüdische Vilnius in moderner litauischer Kunst
Imaginations of the former Jewish Vilne in modern Lithuanian Art. Herausgegeben von Elke-Vera Kotowski, Linas Lianzbergis, Julius H. Schoeps, Gabriele Zaidyte. Verlag Hentrich & Hentrich, Berlin 2016. Moses Mendelssohn Stiftung, Artist's Associaton Galery, Vilnius. 80 Seiten, 56 Abbildungen, ISBN: 978-3-95565-143-5, 19,90 €.

Verlagsinfo:
„Zakhor“ bedeutet im Hebräischen „Erinnere Dich!“. Unter diesem Motto wurden
Künstlerinnen und Künstler aus Vilnius aufgefordert, sich kreativ mit dem Thema „Jüdisches Leben und jüdische Kultur in Vilnius“ auseinander zu setzen und ihre Erinnerungen, Gedanken und Vorstellungen auf Papier oder Leinwand zu bringen. Dreißig der im Wettbewerb eingereichten Arbeiten finden sich im vorliegenden Katalog. Diese Werke werden in den nächsten Jahren weltweit ausgestellt, an Orten, in denen heute Nachfahren litauischer Juden leben, u.a. Argentinien, Brasilien, Israel, Südafrika und den USA. (Buchtext in Englisch) 
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


MEROPE 

- Dabile -
- Sunday love -
- Rainbow -
- Petite pois -
- Wolf -
- Cenote -
- Tralara -
- Bijune -

(aus der CD "Amaranthine")

Merope Music

Jean–Christophe Bonnafous (Frankreich) – bansuri
Indre Jurgeleviciute (Litauen) – voice, kankles
Bert Cools (Belgien) – guitar and effects
Marcello Windolph (Deutschland/Brasilien) – acoustic bass
Miguel Hiroshi (Spanien) – percussion

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ARVYDAS MALCYS

- Plexus / Raizginys -
Lithuanian Chamber Orchestra unter der Leitung von Robertas Šervenikas

(aus der CD "Cleaved Silence")

Music Information Centre Lithuania
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 13.Dezember 2016 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
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im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
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