14 November 2018

BALTISCHE STUNDE 20. November 2018

Bücher, Büchermacher, Lesestoff & Geschichte
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 20. November 2018 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 1. Dezember 2018, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und imuf 101,85 ( Kabelnetz im Raum Bremen).
 
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oder "Medialab Nord"
 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST
Juris Visockis
(Verleger und Publizist)

  Für einen kleinen Moment war ich auch schon mal Nostradamus ...

Über die ersten Leseerlebnisse, lettische, sozialistische und deutsche Märchen, über Ideologie in Büchern, Goethe, deutsche Kultur und Buchreihen der DDR. Über die eingeschränkten Möglichkeiten heute in Riga Deutsch sprechen zu können, die Dominanz des Englischen und die Arbeitsmigration innerhalb Europas. Über Arbeitssuche im Westen, die Brüsseler Bürokratie, und den Bedarf an Übersetzungen. Über eine Karriere als Basketball-Nationalspieler, Arbeit als freier Journalist und die Anregung, einen Verlag zu gründen. Über Klaus Wolfermann und Janis Lusis, Anfänge als kleiner Verlag und die inzwischen aufgebauten Strukturen. Über anfängliche organisatorische Schwierigkeiten und Buchhandlungen als Defizit zu Sowjetzeiten. Über eine Phase der Privatisierung aller Verlage und der staatliche Betrieb aller Buchhandlungen.
Über die Veränderungen der 1990iger Jahre, alte Konzepte und neue Verleger, die Eröffnung eigener Buchhandlungen und Filialen und die Schwierigkeiten der Wirtschaftskrise. Über Lettland und den Euro, Bücher in Fremdsprachen und die Entwicklung von Verlagskonzepten. Über weniger erfolgreiche Bücher, die zwei Bereiche des Verlags "Jumava", anspruchsvolle Bücher und Kooperationen mit dem Wieser Verlag in Österreich. Über gut und schlecht Verkäufliches und Zusammenarbeit mit Partnern und externen Auftraggebern.
Über die Unterschiede im Vertriebssystem in Lettland und Deutschland, verschiedene Verlagskonzepte und den Verkauf im Internet. Über komplizierte Details im Buchgeschäft, kleine und große Verleger, die Zusammenarbeit mit Museen und Kulturinstitutionen und einen großen Verlag mit einer kleinen Buchhandlung. Über die Probleme bei der Suche nach guten Büchern, russische Investoren und Ideen einen zentralen Buchvertrieb in Lettland aufzubauen. Über lettische Mentalität, Schwierigkeiten bei der menschlichen Zusammenarbeit, lettische Kulturstiftungen und das Netzwerk das ein Verleger braucht. Über lettische Druckereien als Projektpartner, lettische Qualität im Vergleich und die Tendenz zu e-books. Über Trends die sich in Lettland nur langsam durchsetzen, die Buchhandlungen im Internet und das Wachsen der Pilze nach dem Regen.
Über "Books on demand", drucken auf Abruf und Dinge, die im Westen geboren werden und im Westen auch sterben. Über Lettland als nordisches Land, Lesefreude, Buchhandlungen in Konkurrenz zum übrigen Wirtschaftsleben und den Neubau der neuen lettischen Nationalbibliothek. Über das Gefühl in einer Pyramide zu sein und ein Gebäude als Symbol.
Über die Vision des Verschwindens gedruckter Bücher, über Ehrungen für den Übersetzer und Kulturmenschen Valdis Bisenieks und den Mangel an Übersetzungen lettischer Bücher ins Deutsche. Über neue Jumava-Projekte, lettische-deutsche Kontakte, ein neues deutsch-lettische Buch über den Maler Vilhelms Purvītis und die immer noch bestehenden Schwerigkeiten für die Kundinnen und Kunden, gute Bücher auch zu finden. Über die Schließung des lettischen Literaturinformationszentrums, mühsame Kontakte zum Goethe-Institut Riga und die deutsche Bürokratie. Über die Abhängigkeit von wenigen, sehr aktiven Persönlichkeiten, Aktivitäten der Deutschbalten und Domus Rigensis.
Über die Rezeption der Frankfurter Buchmesse in Lettland, die lettische Buchmesse in Riga und Pläne für die Zukunft.

www.jumava.lv 
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

K.Brüggemann / N.Angermann: Geschichte der baltischen Länder

Reclam Verlag, Ditzingen 2018. ISBN: 978-3-15-011167-3. 360 Seiten, 29 Euro.

Verlagsinfo:
Seit 1989/90 sind die aus der Konkursmasse der Sowjetunion wieder erstandenen baltischen Staaten Lettland, Litauen und Estland neu in unser Blickfeld gerückt. Alle gehören der EU an, Riga war 2014 Kulturhauptstadt Europas, der Ostseetourismus boomt, Estland nimmt eine Spitzenstellung in der Digitalisierung ein. Um die aktuellen Entwicklungen verstehen zu können, ist der Blick in die Geschichte unabdingbar. Seit dem Mittelalter waren diese Länder eng mit ihren westlichen Nachbarn verflochten: Namentlich zur Blütezeit der Hanse war der deutsche Einfluss stark, Litauen war jahrhundertelang mit Polen verbunden, seit dem 17. Jahrhundert beherrschten Schweden und Russland den Raum. Alle so gern in einen Topf geworfenen Länder hatten dabei ihre je eigene Historie: auch das lässt sich mithilfe dieses Buchs begreifen.

Norbert Angermann (emeritierter Professor für Osteuropäische Geschichte der Universität Hamburg), Karsten Brüggemann (Professor für Estnische und Allgemeine Geschichte an der Universität Tallinn).
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Lauris Gundars: Hallo Walfisch!

Eine Erzählung aus Lettland. Illustrationen von Anete Melece. Aus dem Lettischen von Matthias Knoll. Baobab Books, Basel 2018. (Titel der Originalausgabe: "Sveiks, Vali!", Verlag Liels un mazs 2017). 88 Seiten, ISBN 978-3-905804-87-4, CHF 21.80 / € (D) 15,90 / € (A) 16,40.
Ab 8 Jahren.

Verlagsinfo:
Diese Geschichte handelt von Mücke und Walfisch. Die beiden haben auch normale Namen, aber Mückes Spitznamen hat Walfisch erfunden und Walfischs Spitznamen Mücke. Doch das ist schon lange her, und darum geht es in dieser Geschichte nicht. Der Großvater und seine Enkelin sind im lettischen Riga zuhause und verbringen oft und gerne Zeit miteinander.
Es gibt immer vieles, das Mücke beschäftigt. »Walfisch, warum grüßt du die Menschen nicht?«, fragt sie eines Tages geradeheraus. Ihr war beigebracht worden, immer und überall zu grüßen, sogar den unwirschen Verkäufer im Eckladen. Der Großvater ringt um eine Erklärung, doch die erscheint Mücke nicht plausibel. Sie rückt nicht mehr von ihrem Plan ab: Der Großvater muss lernen zu grüßen, auch wenn das in früheren Zeiten so ganz und gar nicht üblich gewesen war. Und wenn sich Mücke etwas in den Kopf gesetzt hat, dann …
Der umtriebige lettische Autor und Regisseur Lauris Gundars lässt uns die gewitzte Mücke und den etwas brummigen Walfisch im Nu ans Herz wachsen. Anete Melece versetzt uns mit ihren markanten Filzstiftstrichen  in den Stadtpark von Riga. Und so hören wir Großvater und Enkelin auf der Parkbank beim Parlieren, Streiten und Sich-Versöhnen zu.



M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



NOTE LITHUANIA

Musik Information Centre Lithuania
mic.lt

Golden Parazyth - In the Night
Colours of Bubbles - Flags (Music / Lyrics: Julijus Aleksovas)
Domas Strupinskas - Nicotine
Kamanių šilelis - Aidi
Alina Orlova - Sailor (Music: Alina Orlova, Aurelijus Sirgedas)
Garbanotas Bosistas - Places, Planes and Trains
Without Letters - Inverted Cycles
Beissoul & Einius - Chamillion (Music: Einius Jarutis, Artūras Žabas, Lyrics: Artūras Žabas)
The Roop - Be Mine
Alice Way - Home (Music: Leonas Somovas, Vaida Kalkauskaitė, Lyrics: Vaida Kalkauskaitė)
Soul Moustache - Haters Gonna Love (Music: Vytautė Pupšytė, Vytis Smolskas, Lyrics: Vytautė Pupšytė)
Keymono - Morning (Lyrics: Daiva Starinskaitė)
Ministry of Echology feat. Eazystyle MC - Laikas Meilei (Lyrics: Juozas Ramanauskas)


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DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 18. Dezember 2018 - 19.00 - 21.00 Uhr
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17 Oktober 2018

BALTISCHE STUNDE 23.Oktober 2018

Neues aus dem lettischen Parlament
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 23. Oktober 2018 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 3. November 2018, 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

 
Ainārs Dimants
(Politik- und Medienwissenschaftler, Journalist)

Die lettische Parlamentswahl war auch eine Richtungsentscheidung!

Über Demokratie und Autoritarismus, konservative und liberale Tendenzen in der lettischen Politik, über Populismus und neue Parteien im Parlament. Über einfache Parolen und interne Demokratie, autoritären Führungsstil und die kurze Geschichte der lettischen Demokratie. Über Medienzensur, Vorstellungen von Führern und guten alten Zeiten, und dem Kern der kommenden Regierungskoalition. Über europäische Themen, die liberale Demokratie und die politische Ausrichtung der zur Parlamentswahl antretenden Wahllisten. Über die Rolle der liberalen Kräfte in Lettland, über demokratiegefährdende Tendenzen, soziale Notwendigkeiten in der lettischen Gesellschaft und den Kommunikationsstil der Parteien.
Über soziale Gerechtigkeit, Renten und Gehälter, und anerkannte Lebensgemeinschaften. Über Gleichstellung der Frauen, Offenheit gegenüber ethnischen Minderheiten und die Problematik der Zusammenarbeit mit der Partei "Saskaņa" ("Harmonie"). Über Spuren der Sozialdemokratie in der lettischen Politik, Pro-Kreml-Parteien und neue Gesichter unter den Kandidat/innen. Über solidarischen Führungsstil, neue Sozialdemokraten als "Progressive", und postmoderne Themen. Über das Fehlen sozialer Gerechtigkeit und Sonderabgaben in der lettischen Energiepolitik. Über die Diskussion um die "obligatorische Ankaufskomponente" (lett. Abkürzung "OIK") und deren Bedeutung und Auswirkung für Unternehmen und Verbraucher. Über Wasserkraft in Lettland, Thermoelektrozentralen und die Abhängigkeit vom russischen Gas. Über die Verwendung der Steuereinnahmen aus der "OIK", Subventionen im Vergleich zur Lage lettischer Energieunternehmen, Verträge der Firmen mit dem Staat und die Varianten geplanter Änderungen.
Über die Interessen und Verknüpfungen mit sogenannten "lettischen Oligarchen", über lettisches Politbusiness, die Wettbewerbsfähigkeit lettischer Unternehmen, und die Belastung der privaten Verbraucher. Über Kandidaten und fehlende Kandidatinnen, den Frauenanteil im Parlament, starke Frauen in Lettland und die Rolle des lettischen Präsidenten bei der Regierungsbildung.
Über die Schwierigkeiten der im Parlament vertretenen Parteien miteinander und die außenpolitische Orientierung der "Saskaņa" ("Harmonie") zugunsten Russlands und gegen Sanktionen wegen der Annektion der Krim. Über Vergleiche mit der Situation in der Ukraine, Wahlentscheidungen der ethnischen Russen in Lettland und Schwierigkeiten mit Korruption in der Verwaltung. Über politische Einflußnahme auf russischsprachige Medien in Lettland, die Rolle der Populisten und den Prozeß der Mehrheitsbildung für eine neue Regierung.
Über die Chancen die Massenauswanderung in Lettland zu stoppen, die Ziele der neuen Parteien im Parlament, über "rote Linien" und notwendige neue Politik. Über Szenarien möglicher Regierungsbildung, innerparteiliche Strömungen, den verbleibenden Einfluß der "Oligarchen" und mögliche neue Parteienspaltungen.
Über mögliche Rückkehr von Lettinnen und Letten nach Lettland, die Gräben zwischen sehr armen und sehr reichen Menschen und der notwendige soziale Frieden. Über neue und alte Kräfte und einen erwünschten neuen Aufbruch.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Karsten Brüggemann: Licht und Luft des Imperiums

Legitimations- und Repräsentationsstrategien russischer Herrschaft in den Ostseeprovinzen im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Veröffentlichungen des Nordost-Instituts, Band 21. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2018, 536 Seiten, ISBN 978-3-447-10820-1. 53,00 Euro [D] / 54,50 Euro [A].

Verlagsinfo:
Das Verhältnis Russlands zu den baltischen Staaten ist seit Jahrhunderten ein Kernproblem der nordosteuropäischen Geschichte. Diese Studie untersucht erstmals detailliert den Wandel der russischen Perzeption von Land und Leuten an der Ostseeküste im 19. Jahrhundert. Galt die Region unter Nikolaus I. noch als der wertvollste Besitz der Krone, da sie das russische Imperium - nicht zuletzt aufgrund der deutschen Dominanz - zu einem wahrhaft europäischen Staat machte, war unter dem Einfluss des russischen Nationalismus eine bemerkenswerte Verschiebung zu registrieren. Seit etwa der Mitte des Jahrhunderts und verstärkt nach der Gründung des Deutschen Reiches 1871 erklärten russische Intellektuelle die Region zu einem potenziellen Gefahrenherd für das Imperium. Verständlich wird diese Umwertung durch den mentalen Aneignungsprozess, in dem russische Eliten die Ostseeprovinzen als einen legitimen russischen Besitz definierten - mit geografischen, historischen und kulturellen Argumenten. Diese mentale Russischmachung, die weitaus wirkungsmächtiger war als jedwede spätere „Russifizierungspolitik“ der Regierung, ließ die deutsche Vormacht als illegitim erscheinen und machte aus Esten und Letten potenzielle Bündnisgenossen für die Festigung der russischen Sache an der Ostsee. Neben intellektuellen Auseinandersetzungen mit dem Ort der Ostseeprovinzen im Imperium nutzt diese Studie Reiseberichte, literarische und ethnografische Arbeiten sowie Erinnerungen als Quellen, um dem Bild, das sich das späte Zarenreich von Est-, Liv- und Kurland machte, auf die Spur zu kommen.
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



CELIA ROOSE 


- Tohi-i puttu! -
- Unõst ilmsis -
- Sõnakerä -
- Kunnõ kodu -
- Illus naanõ -
- Õnnõ kotus -

(aus der CD "Regijoon")

Celia Roose - laul/vocal
Robert Jürjendal - kitarrid, poogen, Ebow, elektroonika/guitars, bow, Ebow, electronics
Reigo Ahven - löökpillid/percussion
Cätlin Mägi - parmupillid/jew's harps
Koor/choir: Kelly Vask, Mari Meentalo, Anni Vitsberg, Kairi Leivo, Järgen Bergmann, Kulno Malva




ALGIRDAS MARTINAITIS

Rojaus paukščiai / Birds of Eden (1981)     - elektroninei violončelei ir įrašui / for electric cello and recording
Paskutinių sodų muzika / Music of the Last gardens (1979) - Antroji elegija / Second Elegy
Cantus ad futurum (1982)
- Dešiniojo sparno kanonas / Canon of the Right Wing
- Paukščių takas / Milky Way

(aus der CD "The book of living nature")
 



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19 September 2018

BALTISCHE STUNDE 25.September 2018

Akkordea, akkordeu, akkordeon!
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 25. September 2018 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 6. Oktober 2018, 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST
Martynas Levickis
(Musiker)

Nur mit mutigen Schritten lässt sich etwas Großes erreichen!

Über Superlative in der Musik, die Vergänglichkeit des Ruhms, die Akkordeonweltmeisterschaft 2010 und der geringe Bekanntheitsgrad von Akkordeonmusik in Deutschland. Zu Erfahrungen in Deutschland, die Anfänge des Akkordeonspielens im Alter von 3 Jahren, Schule, Volkstanz und Chorgesang und ein Landhaus im Wald.
Über ein litauisches Musikgymnasium, Umzug nach Šiauliai, Notenlernen und eine zweite Geburt. Über ein Studium in London, eine alleinerziehende Mutter, der Royal Akademie of Music und eine ganz eigene Art Akkordeon zu spielen. Über den Drang zum Rebellieren, braves Studieren und das Bedürfnis viel nachholen zu wollen und das Gefühl mehr zu wollen als nur zu gehorchen. Über den Bekanntheitsgrad als Musiker, die Ratschläge von Verwandten und Familie, das wachsende Bewußtsein als Künstler und für Bühnenpräsenz.
Über die Sommer der Kindheit, und die Teilnahme bei "Lietuvos Talentai" als willkommene Abwechslung zum Studium. Über die Unterschiede zu einer Karriere in England wie Ruta Meilutyte, das Bekanntwerden erst in Litauen und danach in Großbritannien. Über den gemeinsamen Auftritt mit David Garrett, einen Vertrag mit Decca und die britische Classical Artists Albums Charts. Über das Wohnen und Arbeiten von Vilnius aus, als Kurator eines Festivals, Leiter einer Akkordeon-Werkstatt und Konzerte mit dem eigenen Orchester.
Über die Besonderheiten des deutschen Musikmarkts, Auftritte beim Festival Mecklenburg-Vorpommern und beim Schleswig-Holstein Musikfestival, ein Litauen-Konzert in Frankfurt und die Wirkung von Akkordeon-Musik auf das Publikum in verschiedenen Ländern. Über die Rezeption in Deutschland, das Musikland und die Musiktradition in Deutschland und die Gründung des "Mikroorchesters". Über Versuche die eigene Musik noch weiter zu verbreiten, Inspirationen durch Streicher und Zusammenarbeit mit Streichern im Orchester. Über ein Orchester als musikalisches Labor und das Herausarbeiten von Individualität. Über Martynas als Tourismusbotschafter, den EU-Präsidentschaft Litauens und sehr positive Berichte in der deutschen Presse.
Über spezielle Bauweisen des Akkordeons, Instrumentenbauer in Österreich und Italien, das erste Akkordeon-Patent 1829, das Akkordeon als junges Instrument und regionale Unterschiede beim Akkordeonbau und Gebrauch. Über verwandte Instrumente, Konzert-Akkordeone, spezielle Klaviaturen und im Einzelnen sehr individuell gebaute Instrumente.
Über das Wechseln zwischen verschiedener Instrumente, spielen verschiedener Musik und selten gespielte Instrumente. Über Akkordeonbauer als Familienbetrieb und Akkordeontradition in Litauen und in anderen Ländern.

Übersetzung Litauisch-Deutsch: Jolita Rolf

MARTYNAS
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Ivars Ījabs, Jan Kusber, Ilgvars Misāns, Erwin Oberländer:
Lettland 1918 - 2018

Ein Jahrhundert Staatlichkeit. Ferdinand Schönigh-Verlag, Paderborn 2018. 272 Seiten,
ISBN: 978-3-506-78905-1, EUR 39.90 / CHF 48.70. 

Verlagsinfo:
Ein informatives und fundiertes Panorama der lettischen Geschichte und Kultur, Wirtschaft und Politik seit der Unabhängigkeitserklärung 1918.
Die Republik Lettland, heute EU- und NATO-Mitglied, wurde 1918 mit großen Hoffnungen und demokratischen Zielsetzungen ins Leben gerufen, geriet aber unter sowjetische, nationalsozialistische und sowjetische Herrschaft, ehe sie 1990 wieder unabhängig wurde. Ausgewiesene Expertinnen und Experten aus Lettland, Deutschland und Dänemark bieten in diesem Band einen Überblick über die wichtigsten Zäsuren und Themen des ersten Jahrhunderts lettischer Staatlichkeit.
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Liebes Mienel ...

Der Kapellmeister Richard Wagner an seine Frau. Edition Eichhorn, Berlin. ISBN 978-3-8442-4590-5, 124 Seiten, 12,99 Euro.

Verlagsinfo:
Die Sängerin + Schauspielerin Minna Planer begleitete den berühmten Kapellmeister und Opernkomponisten Richard Wagner auf dem Weg seiner kreativsten Schaffensphase.
Wir folgen ihr und seinen Briefen von Magdeburg über Königsberg und Riga nach Paris und Dresden, verfolgen das häusliche Leben mit seinen Alltäglichkeiten und begleiten die beiden auf einem Weg, der, wie vieles bei Richard Wagner, in der Flucht endete. 

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Małgorzata Szejnert: Das Beet des Zaddiks

Reportage. Aus dem Polnischen von Benjamin Voelkel. Reihe: Göttinger Sudelblätter (hg. von Heinz Ludwig Arnold, Thorsten Ahrend und Thedel v. Wallmoden), 64 Seiten, Wallstein Verlag, Göttingen 2018. ISBN: 978-3-8353-3262-1, € 12,90 (D) | € 13,30 (A)

Verlagsinfo:
»Das Beet des Zaddiks« erzählt über jüdisches Leben vom Mittelalter bis heute in Polesien, einem großen Sumpfgebiet zwischen den Flüssen Bug und Pripjat, das im Mittelalter zur Kiewer Rus und später zu Polen-Litauen gehörte. Heute ist es ein Teil von Weißrussland.
Die Autorin gibt in ihrer eindringlichen literarischen Reportage einen tiefen Einblick in die Geschichte der osteuropäischen Juden und thematisiert zugleich ganz und gar Heutiges, indem sie ihr eigenes Schicksal mit Verweisen auf das historische Geschehen verwebt.
Magorzata Szejnert erzählt Lebensgeschichten einiger Familien aus Pinsk, einer weißrussischen Stadt nahe der ukrainischen Grenze. Sie schafft damit Momentaufnahmen einer komplexen großen Weltgeschichte und verdeutlicht so, warum diese Gegend im Osten Europas vor allem als »Bloodlands« in Erinnerung geblieben ist.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



MARTYNAS
Levickis


Mozart - Piano Concerto No. 12 in A, K414
Vivaldi - Concerto No. 4 in F minor, Op. 8, RV 297 “L’inverno” (Winter)
Camille Saint-Saëns - Introduction et Rondo capriccioso, op. 28
Tchaikovsky - Marsch aus "Der Nußknacker"
Mozart - Rondo alla Turca from Piano Sonata No. 11 in A K331
Vivaldi - Presto from Concerto No. 2 in G minor, Op. 8, RV 315 “L’estate” (Sommer)
Sting - She's too good for me
Enio Morricone - La califfa, "Cinema Paradiso"
Bizet/Rodríguez - Trilogie aus Carmen
Verdi - Thema aus La Forza Del Destino (Die Macht des Schicksals)
Lady Gaga - Telephone
 Johannes Brahms - Ungarischer Tanz Nr. 5
Chopin - Walzer op. 64 Nr.2 C-moll

aus der DVD "Classic Live Show"
weitere Info: Webseite Martynas
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20 August 2018

BALTISCHE STUNDE 28.8.2018

Musikallisch, fantasievoll, kulturhistorisch!
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 28. August 2018 - 19.00-21.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST
Auste Ovsiukaitė
(Musikerin)

Bratsche zu spielen, das war die beste Entscheidung meines Lebens!

Über die Herkunft des litauischen Vornamens Auste, die Göttin der Bienen, Klaipeda als Geburtsstadt, deutsche Vergangenheit des Gebiets, und Tourismus heute. Über das Aufwachsen mit Musik, Kindheit in einer Musikerfamilie, ein Musikgymnasium und den Wunsch Geige zu lernen. Über den Wechsel zur Bratsche, Charakteristik und Klang des Instruments, über litauische Komponisten in Vergangenheit und Gegenwart, neugierige Nachfragen und ein Studium in Vilnius und in Berlin. Über die Teilnahme an Meisterkursen, den Ideenaustausch mit Kolleginnen und Kollegen, Bewerbungen und Vorspielen vor einer Jury.
Über das Kennenlernen verschiedener Städte und Landschaften in Europa, Vorteile studentischer Flexibilität, Kennenlernen anderer Orchester und den Spaß am Spiel. Über Gastauftritte, Musikerinnen als Aushilfe, verschiedene Anfragen und das Glück einer festen Anstellung. Über Heimatgefühle in Bremen, Spaß bei der Arbeit und ein Hobby als Beruf. Über Musiker aus verschiedenen Ländern, persönlicher Umgang und professionelles Zusammenspielen, Erfahrungen in Kassel und lustige Leute im Umfeld.
Über Zeit für Mittagsspaziergänge, Erlebnisse in Montreaux und Innsbruck, die Minuten des Genießens und das Leben das ganze Jahr über außerhalb von Litauen. Über Konzerttermine zu Weihnachten, den Kontakt zur Familie und das Planen mit verschiedenen Projekten. Über einen Geschwister in Schweden und in Japan, Zeitunterschiede und die Möglichkeiten des Internet. Über das Eingewöhnen in Deutschland, über Sprachkenntnisse und konservative und zurückhaltende Deutsche. Über Offenheit, schwarzen Humor und direkten Umgang. Über alte Freundinnen, neue Leute und kleine Kulturschocks. Über die Motivation Neues zu finden, enges Litauen, das große Berlin, Heimweh nach Litauen und den Willen sich durchzusetzen.
Über persönliche Pläne, tolle litauische Jazzfestivals, das Meeresfest in Klaipeda, die schöne litauische Natur und Wege am Ufer des Nemunas. Über Fahrradurlaub, die Sehenswürdigkeiten am Nemunas und die Vorstellung litauischer Kultur in Bremen.

Bremer Philharmoniker
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L-E-S-E-S-T-O-F-F



Gina Ochsner: Die versteckten Briefe

DTV, München 2018, aus dem amerikanischen Englisch von Pociao (Originaltitel: "The hidden letters of Belta B.", New Yorck 2016). ISBN 978-3-423-28154-6, 398 Seiten, 24 Euro.

Verlagsinfo:
Eine rostige Blechdose mit Briefen? Eigentlich wollte der zwölfjährige Maris nur den Familienstammbaum sehen. Doch Inara beschließt, ihrem Sohn endlich die tragische Geschichte ihrer Familie anzuvertrauen. Sie weiß: Bei Maris, der mit seinen großen Ohren sogar die Geheimnisse der Toten zu hören vermag, ist sie gut aufgehoben. Und so erzählt sie: von Urgroßvater Oskars, der nach Sibirien verbannt wurde, weil er eine Bibel besaß; von Urgroßvater Ferdinands, der in ein Arbeitslager verschleppt wurde; von Aalfang bei Mondschein, heimlichen Küssen beim Sonnenwendfest – und von der Briefeschreiberin Velta, über die es hieß: Schweigen habe diese Frau verzehrt, als hätte sie einen Ozean aus Stille verschluckt. 

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Wilhelm Storost Vydunas: Sieben Hundert Jahre deutsch-litauischer Beziehungen

Kulturhistorische Überlegungen. Dritte Auflage zum 150. Geburtstages des Autors (Erstausgabe 1932). Herausgegeben von Brita Storost, Koordination: Miroslav Danys. LIT-Verlag, Münster. Erschienen in der Reihe "Geschichte - Forschung und Wissenschaft", Bd. 53, 2017, 428 Seiten, ISBN 978-3-643-13683-1. 49.90 EUR, 49.90 CHF.

Verlagsinfo:
Wilhelm Storost Vydunas war ein litauischer Preuße beider Kulturen, der deutschen und der litauischen. Die Erstauflage dieses Werkes (Tilsit 1932) wurde nach der Nazi-Machtübernahme noch vor dem Ausliefern auf den Buchmarkt fast vollständig vernichtet. Er selbst ist dem Inferno des Zweiten Weltkrieges nur knapp entkommen. Vydunas, Ehrenmitglied des PEN-Clubs, seine edle Persönlichkeit und sein uvre, das 60 deutsche und litauische Werke fast aller literarischen Gattungen umfasst, zählt zum Bedeutendsten, was die Litauer aus den Flammen des Krieges und vor der "Sowjetisierung" retten und bewahren konnten.

Wilhelm Storost Vydunas, geb. 1868 in Jonaten, Ostpreußen; Preußisch-litauischer Nationaldichter, Linguist, Philosoph und Theosoph, verfolgt durch das NS-Regime, ab 1944 auf der Flucht vor den Sowjets, ab 1946 Bürger in Detmold, dort verstorben 1953 (1991 exhumiert und überführt zum Rambynas (Bitthenen) in Litauen. 

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SVIESTS 7

Vilciņš - RTU vīru koris Gaudeamus
Īdona īzona – Elza Rozentāle un Bur Mani feat. DJ Monsta
Pēdējais lībietis – Vārna
Sniegi sniga - Rāva
Koklītes koklēja – Rūta un Valdis Muktupāvels
Sajāja bramaņi - Stiprās sievas un Raimonds Tiguls
Zīmeņa – Ceidari un Kārlis Kazāks
Ormans – Jauno Jāņu orķestris
Nospiedumi – Misters
Bebru regejs – Bezgalībieši
Balāde par pulkvedi – Oskars Jansons
Veļu laiks – Edgars Lipors
(aus der CD "SVIESTS 7")

  Zentrum für Kulturmanagement „Lauska"
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26 Juli 2018

BALTISCHE STUNDE 31.7.2018

Mehr Sommer!
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 31.Juli 2018 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 11. August 2018, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und imuf 101,85 ( Kabelnetz im Raum Bremen).
 
LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"
 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST

Indrė Valantinaitė
(Dichterin, Journalistin, Autorin)

Überall in Litauen ist Poesie!

Über den 14. Februar als Namenstag des Nachnamens, einen Namen als Analogie der Liebe, über die Bedeutung der Geburtsstadt Kaunas, ein Jesuitengymansium, die Ufer des Nemunas, die Laisvės alėja, und Litauen als Land der Dichter. Über die Laisvės alėja als Objekt der Poesie, über litauische Literatur auf Buchmessen in Deutschland, über Besuche in Leizipig und das große Interesse dort an Poesie und Dichtung. Über Reisen zu anderen Orten in Deutschland, über Krems in Österreich, über Pläne neuer Übersetzungen und mögliche Lesungen in Deutschland. Über Orte wo auch "Rammstein" Konzerte hatte, über Poesie als Sprache der Gefühle und des Herzens, und das Denken als Versuch dies in eine Ordnung zu bringen.
Über die vielen Leben eines Gedichts als Objekt der Übersetzung, über die Notwendigkeit übersetzt zu werden, und das zeichnen von Gedichten. Über das Studium an der Kunstakademie, über Visionen und den Versuch diese in Dichtung zu fassen. Über die Faulheit der Dichterin, Träume und Tageszeiten. Über das Auftauchen und wieder verschwinden von Visionen.
Gedichte über Hotels, Hotels als Symbole wechselhafter Zeiten, über das Schreiben in Hotels und die Geschichten, die sich in Hotels abspielen. Über Hotelerlebnisse anderer Dichter und Schriftsteller, die Aura von Hotels, über den Stoff der Inspirationen, und den Zustand der "inneren Jahreszeiten" des Menschen.
Über Gott und Glauben, Reisen, Leben in Osteuropa, Erinnerungen an die Kindheit und die Rolle von Kirche und Glauben in Litauen. Über die Rolle des Katholizismus in Litauen, über gläubige und über glaubende Menschen, über Ironie der Religion gegenüber und die Übersetzung dieser Themen in andere Sprachen. Über die Übersetzbarkeit von Geschichten und über Leserinnen und Leser. Über die Tätigkeit als Schriftstellerin, Dichterin, TV-Moderatorin und Journalistin.
Über die Situation Litauens in Europa, Arbeitsmarkt und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Möglichkeit in anderen Ländern zu arbeiten und Litauen als Heimat. Über Lebensziele, das Leben mit dem Strom, die Anfänge des Schreibens im Alter von sechs Jahren, und die Fähigkeiten der Menschen. Über Jurga Ivanauskaite als Schriftstellerin, ein kurzer Versuch als Sängerin, den poetischen Herbst im Oktober in Druskininkai, über Gäste aus aller Welt und das Buch "Fische und Lilien". Über Wald und Wölfe, menschliche Ängste, Märchen, Wunder und andere Kreaturen.
Über Pläne für Übersetzungen ins Deutsche, notwendige Kontakte zu deutschen Verlagen, Symbole und Gefühle, und die internationale Sprache der Dichtung.
Über das Vergnügen die eigene Dichtung auch im Ausland vorstellen zu dürfen und über die Lesungen in Bremen. Über "Pop-Poesie", einfacher Verstehen und die Schwierigkeit, in einfachen Worten über schwierige Themen zu schreiben. Über kurz gefasstes Schreiben, weiteres Kürzen und der Weg zu einer endgültigen Fassung. Über das Bestreben mit wenigen Worten mehr zu sagen.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Mark Greaney: Die Macht des Präsidenten

(Tom Clancy). Thriller. Aus dem US-Amerikanischen von Karlheinz Dürr und Reiner Pfleiderer. Originaltitel: Commander in Chief (A Jack Ryan Jr. Novel, Originalverlag: Putnam). Heyne Verlag / Verlagsgruppe Random House, München 2018, 816 Seiten. ISBN: 978-3-453-27114-2. € 28,00 [D], € 28,80 [A] |, CHF 38,90.

Verlagsinfo:
Eine schwimmende Erdgasanlage vor der litauischen Küste explodiert nach einem Bombenanschlag. Ein venezolanischer Staatsanwalt wird gemeuchelt. Bei einem Handstreich gegen einen russischen Truppenzug gibt es Dutzende Tote. Eine anarchische Welt ist die beste Tarnung, den eigentlichen Plan mit scheinbar zusammenhanglosen Übergriffen zu verschleiern. Nur ein Mann erkennt das Muster hinter all den perfiden Terroranschlägen rund um die Welt. Kann US-Präsident Jack Ryan den skrupellosen Drahtzieher zur Strecke bringen – oder stürzt das gestörte Gleichgewicht der Kräfte die Welt ins bodenlose Chaos?

Tom Clancy hatte mit seinem ersten Thriller, Jagd auf Roter Oktober, auf Anhieb internationalen Erfolg. Der Meister des Techno-Thrillers stand seitdem mit allen seinen großen Büchern an der Spitze der internationalen Bestsellerlisten. Tom Clancy starb im Oktober 2013.

Mark Greaney hat Internationale Beziehungen und Politikwissenschaften studiert. Als Koautor von Tom Clancy hat er zu Recherchezwecken mehr als 15 Länder bereist und an Militär- und Polizeiübungen teilgenommen.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



EstBel

- Notsud -
- Väike Lind -
- Kivid -
- Poti Kolm -
- Marigold -
(aus der CD "Saar")


Nordic Notes

Soundcloud

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Curly Strings

- Aastapäev -
- Avarus -
- Kuu -
- Firebird/Kribu-kribu polka -
- Edasi anda -
(aus der CD "Hoolima")

curlystrings

MusicEstonia

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 28.August 2018 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
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27 Juni 2018

BALTISCHE STUNDE 3.Juli 2018

Litauen100 + "two sides", jazziges Estland
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 3.Juli 2018 - 19.00-21.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST


Ramuel Tafenau
(Musiker, Produzent, Komponist)

Die Musik hat den Platz an meinem Herzen!

Über den Namen "Tafenau" in der estnischen Jazzszene, Raivo und Ramuel, über einen international bekannten Vater, über die Herkunft des Namens "Tafenau" und die Exotik dieses Namens. Über ein Studium an der Georg-Ots-Musikschule und die Qualitäten dieser Schule, eine Ausbildung als Umweltingenieur und Soundmanager, und die Zukunftspläne selbst Musik zu schreiben und eine CD herauszubringen. Über die Arbeit bei der estnischen Jazzunion, Pläne für ein Studium an der estnischen Musikakademie, und das Bestreben alle Kenntnisse für die Zukunft zu ordnen. Über Arbeit im Umweltmanagement, das Bedürfnis Musiker zu werden, Pläne für die nahe und die ferne Zukunft.
Über das Verhältnis zum Musiker-Vater, den Versuch auch einen Beruf als Alternative zur Musik zu lernen, über die Sage von "Kalevipoeg" als symbolisches Vater-Sohn-Verhältnis und den Blick eines Kindes auf einen erfolgreichen Vater.
Über Unterschiede und musikalische Zusammenarbeit mit dem Vater, über frühe Kindheitserlebnisse mit der Musik von Pat Metheney, und Klavierunterricht durch einen Privatlehrer. Über die Energie selbst Musik zu machen, den Übergang zum Schlagzeug spielen, und die Entwicklung einer eigenen musikalischen Sprache.
Über nordisch-skandinavische Traditionen, eine aktive estnische Jazzszene, die CD-Produktion in Estland und das begrenzte estnischsprachige Publikum. Über die Lust der Estinnen und Esten lieber zu den Jazzkonzerten zu gehen als CDs zu kaufen. Über das Hineinwachsen in die estnische Musikszene, der Übergang von Musik als Hobby zu Musik als Broterwerb. Über Anfragen aus anderen Bereichen der Musik, Zusammenarbeit mit Musikerinnen und Sängerinnen, Ausflüge in die Popmusik und gemeinsames Auftreten mit der Sängerin "Birgit". Über flexible Strategien, Rockmusik, und baldige Veröffentlichung der ersten CD.

Zur Zusammenarbeit mit
BIRGIT

Zusammen mit HEDVIG HANSON

mit JAAN PEHK und PAUL DANIEL

RAMUEL TAFENAU BAND


“Estonian sketches”: RAMUEL + RAIVO TAVENAU
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Matthias Dornfeldt / Enrico Seewald: Hundert Jahre deutsch-litauische Beziehungen

Husum Verlagsgruppe, Husum 2017. Hrsg.als Werk 47 der PRUSSIA-Schriftenreihe, 256 Seiten, ISBN 978-3-89876-901-3, 19,95 Euro.

Verlagsinfo:
Das vorliegende Werk ist die erste Gesamtdarstellung zum deutsch-litauischen Verhältnis in der Zeitspanne von der ersten Erwähnung des Namens Litauen in den Quedlinburger Annalen 1009 bis zur Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen vor rund 25 Jahren. Auf der Basis von meist unveröffentlichtem Archivmaterial schildert es das enge, aber auch wechselhafte Verhältnis benachbarter Völker. Das kürzlich im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes aufgefundene Exemplar der Unabhängigkeitserklärung vom 16. Februar 1918 wird hier erstmals publiziert. Weitere sorgfältig ausgewählte Dokumente und Illustrationen lassen eine auch Gegenwart und Zukunft noch prägende Phase europäischer Geschichte anschaulich und lebendig werden.

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Vytautas Rinkevičius: Altpreußisch

Geschichte – Dialekte – Grammatik. Schriftenreihe der Gesellschaft für Baltische Studien. Baar Verlag, Zahna-Elster 2017, 255 Seiten, ISBN 978-3-935536-47-9, 48,00 €.

Verlagsinfo:
Da die letzte deutschsprachige Darstellung des grammatischen Systems des Altpreußischen und seiner Geschichte bereits Jahrzehnte zurückliegt, stellte eine dem heutigen Forschungsstand entsprechende altpreußische Grammatik in deutscher Sprache ein Desiderat dar, dem der vorliegende Band von Vytautas Rinkevičius Abhilfe schaffen möchte. Das ursprünglich auf Litauisch verfasste Buch, liegt nun in einer eigens für die Übersetzung revidierten Fassung vor und zeichnet sich durch zwei bislang nicht übliche Vorgehensweisen bei der Darstellung aus: durch die konsequent getrennte Behandlung der beiden Dialekte, des pomesanischen und des samländischen, in die sich die Sprache gliedern lässt, und die Darstellung ihres Akzent- und Intonationssystems im gesamtbaltischen Kontext. Abgerundet wird das Buch durch einige Lesestücke mit beigegebenen Faksimiles. Baltisten, Indogermanisten und Typologen sollten auf das Buch ebenso wenig verzichten können wie deren Studierende, die die übersichtliche und dennoch informationsreiche Darstellung als Hilfe beim Einstieg ins Altpreußische schätzen werden.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



Liutauras Janušaitis

TWO DIFFERENT SIDES


A - DARK SIDE
Part I
Part II
Part III
Part V

B - BRIGHT SIDE
Part II
Part III
Part IV
Part V
Part VII

(von dem Album "Two different sides")
Bass – Domas Aleksa (tracks: A1-B3)
Drums – Jonas Gliaudelis (tracks: A1 -B3)
Electric Guitar – Eduardas Armonas (tracks: A1-B3), Paulius Volkovas (tracks: A1-B3)
Flugelhorn – Mindaugas Vadoklis (tracks: A1-B2)
Music By, Composed By, Arranged By, Conductor, Tenor Saxophone, Soprano Saxophone – Liutauras Janušaitis
Orchestra – Vytautas Magnus University Chamber Orchestra (tracks: C1 - D4)
Piano – Tomas Dičiūnas (tracks: A1 - B3)
Producer – Aleksandra Kerienė, Vilius Keras
Tenor Saxophone – Kęstutis Vaiginis (tracks: A1-B3)
Trombone – Jievaras Jasinskis (tracks: A1)
Trumpet – Jason Hunter (3) (tracks: A2, A-3)



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Dienstag, 31.Juli 2018 - 19.00 - 21.00 Uhr
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