29 März 2014

Baltische Stunde 8.April 2014

Das vorgezogene Ostergeschenk:
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 8.April 2014 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 19.April 2014, 16.00-18.00 Uhr !

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de

Unser Hörangebot diesmal

Gesprächsgast
  Dr. Gitanas Nausėda
  Ökonom, Finanzfachmann, Herausgeber

Die Euro-Einführung in Litauen wird sich innerhalb von drei bis fünf Jahren auszahlen!
 Über das Studium an der Universität Vilnius, Vorbereitung der Doktorarbeit in Deutschland und in Vilnius und die Möglichkeiten zum Training der Deutschkenntnisse. Über wichtige Fachliteratur, die Rückkehr nach Litauen und der Tätigkeit als Berater der SEB-Bank. Von der Liebe zu alten Büchern und der Gelegenheit das Original der Schulchronik von Nidden (Nida) zu erwerben. Von Ideen zur Neuherausgabe der Chronik, dem Autor Henry Fuchs, der Hilfe von Seiten vieler Fachleute, und der Absicht das Buch in einer deutschen und einer litauischen Version herauszugeben. Von der Bedeutung der Illustrationen und der Beigaben für die Neuausgabe, von Unterschieden in den Perspektiven der verschiedenen Völker, dem Leben auf der Kurischen Nehrung und den Schwierigkeiten bei der Arbeit von Henry Fuchs und dem teilweise komplizierten Zusammenleben zwischen Litauern und Deutschen. Von den Veränderungen auf der Kurischen Nehrung, den Chancen auf dem deutschen Buchmarkt, und dem Spaß an alten Büchern.
Von Klein-Litauen, Ostpreußen und dem Memelland, dem Wirken von Christoph Hartknoch und Königsberg und Ostpreußen als Siedlungsgebiete verschiedener Völker. Von den Prussen, deren Assimilierung, prussische Bücher und dem Verschwinden von Sprache und Volk. Von den Burgen Memel und Tvangste, den Kuren und den Deutschen, und den Russen im Königsberger Gebiet.
Zur wirtschaftlichen Entwicklung in Litauen, geteilte Meinungen zur Einführung des Euro, den Wirkungen der Euroeinführung auf die Wirtschaft Litauens, den Kosten der Umstellung und den Chancen einer wirtschaftlichen Verbesserung. Von den Erfahrungen in Estland und Lettland, Angeboten für Investoren und den Entwicklungen seit dem EU-Beitritt 2004. Von der Notwendigkeit gerechter Lohnzahlungen, der Steuer- und Strukturpolitik, der Streitfrage des Landverkaufs an Ausländer und der Initiative zur Abhaltung einer Volksabstimmung.
Vom Mangel an Fachbüchern zur Marktwirtschaft Anfang der 1990er Jahre, vom Nutzen der Universitätsbibliotheken, dem damaligen Abstand im Lebensstandard zwischen Litauen und Deutschland, und Veränderungen der Denkweisen.
Zum Wirken von Angela Merkel in der Politik, der Arbeit im Büro eines sozialdemokratischen Abgeordneten in Bonn und der heutigen Zusammenarbeit mit Kollegen in Litauen. Vom Nutzen des Deutschen und des Englischen im Bankwesen und in der litauischen Jugend. Von Deutschland als Muster solider Wirtschaftspolitik, vom Verhältnis Litauens zu den skandinavischen Ländern, der Europäischen Zentralbank und der Erfordernis für Litauen, mehr den deutschen Markt zu nutzen. Von den Besonderheiten des deutschen Marktes, den Chancen litauischer Produkte in Deutschland, vom Preiskampf und dem Streben nach qualitativen Produkten.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

  Andreas Fülberth: Riga

Kleine Geschichte der Stadt. Böhlau Verlag, Wien / Köln / Weimar 2014, 308 Seiten, ISDN 978-3-412-22165-2, € 22.90 [D], € 23.60 [A].

Verlagsinfo:
Die lettische Hauptstadt Riga feierte 2001 ihren 800. Geburtstag. 2014 ist Riga Kulturhauptstadt Europas. Kaum eine andere Ostseemetropole blickt auf eine ähnlich wechselvolle Geschichte zurück und zeigt derart deutlich ein von mindestens vier verschiedenen Bevölkerungsgruppen – Letten, Deutschen, Russen und auch Juden – geprägtes Gesicht.
Das Buch verfolgt, wie Riga zu einem bedeutenden mittelalterlichen Handelszentrum aufstieg, wie es im 16. Jahrhundert an Polen-Litauen, im 17. Jahrhundert an Schweden und im frühen 18. Jahrhundert an das Zarenreich fiel und wie es nach 1850 schließlich zu einer pulsierenden Großstadt heranwuchs. Die unverkennbaren Narben, die das 20. Jahrhundert im Stadtbild hinterließ, waren für die UNESCO 1997 kein Hindernis, das Stadtzentrum mit seinem faszinierenden Nebeneinander von Backsteingotik, Jugendstil-Pracht und einzigartiger Holzarchitektur als Weltkulturerbe anzuerkennen.
Andreas Fülberths kleine Stadtgeschichte der größten Stadt im Baltikum ist eine fundierte Informationsquelle und zugleich ein lesenswerter Reisebegleiter.


M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
 
d e r   B a l t i s c h e n   S t u n d e
- Išaik Išaik, Motula, Ant Dvaro -
- Oi Jo Joi Joi, Dzievulėliau Mano -
 - An Tėvulio Didžio Dvaro -
- Ralio! -
- Šeduvos Kukanuška -
- Tutučio Tunčius Trijose -
- Našloita Rūtala -
- Ketina Štarelis -
- Išjoja Joja, Sodauto -
- Nedaugel Gėriau -
- Ei Jauga, Jauga -
- Auga Ant Kalna -
- Bieg upelė vingurdama -
(aus der Doppel-CD "Lietuvių tradicinė muzika")
www.ratilio.lt
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Mari Kalkun
- Vilu öö -
(aus der CD "Vihmakõnõ")
inklusive Hinweis auf FOLKBALTICA 2014
und den Auftritten von Mari Kalkun
8.Mai + 11.Mai 2014 Schleswig / 9.Mai 2014 Augustenborg
10.Mai 2014 Flensburg
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 6.Mai 2014 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
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& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
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07 März 2014

Baltische Stunde 11.März 2014

Als Frühlings-Vorspeise:
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 11.März 2014 - 19.00-21.00 Uhr 
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Gesprächsgast

  Prof. Dr. Karsten Brüggemann
  Historiker
Die Tatsache, dass man alle diese Orte kannte, wovon die deutschen Korrepondenten berichteten, das war natürlich schon gut!
Vom Großvater und dessen Bemühungen zur Familienforschung, Nazizeit und vier Generationen Hamburger Geschichte. Von den Prägungen der Eltern, Erwartungen an den beruflichen Werdegang des Sohnes, Seefahrerträumen und Hindernisse bei der Verwirklichung. Von den Planeten des Sonnensystems, Science-Fiction-Romanen und Captain Kirk. Von Latein-Lehrerinnen und dem Weg zu weiteren Fremdsprachen. Von Asterix auf Latein bis zu Russisch in der Schule, Natascha und die Slawistik, und vom Weg zu Osteuropastudien und der Faszination Russland.
Von der plötzlichen Popularität von Russisch und Geschichte zu Zeiten der Perestroika, Solschenizyn im Deutschunterricht, und einem Rundgang in Moskau zusammen mit jungen russischen Jugendlichen 1981. Von Sprachkursen in Leningrad 1988, hautnahem Miterleben der Umbruchzeit, vom mühsamen Einkaufen von Milch und Brot, von 25 Verkäuferinnen und 30 Katzen, und Gesprächen und Spaziergängen mit russischen Bekannten.
Von ersten Besuchen in Tallinn 1984 und Riga 1983, straff organisierten Freundschaftstreffen und den Sex Pistols. Von verpassten Musikproben, Abenden mit Selbstgebranntem, Weihnachtsliedern im Dom, estnischen Freizeitpunks, Begegnungen mit Erik-Niiles Kross und vom Besuch im ehemaligen KZ Salaspils. Von Strumpfhosen auf dem Schwarzmarkt, Finnen in Tallinn, Sylvester in Leningrad und Zugfahrten durch schneebedecktes Finnland. Von Besuchen im olympischen Segelzentrum Pirita, Schneeballschlachten auf der zugefrorenen Ostsee und echten Wintern.
Von Studienangeboten des historischen Seminars in Hamburg, der Notwendigkeit der Erforschung estnischer neben russischsprachigen Quellen, Besuchen im Staatsarchiv in Tallinn und der Entdeckung von Materialien aus Zeiten der estnischen Armee des estnischen Unabhängigkeitskampfes 1918-1920. Von Russischkenntnissen des estnischen Kommandeurs Laidoner und dessen Verhältnis zum russischen General Judenitsch, von Konstatin Päts und Jaan Poska als Absolventen des orthodoxen geistlichen Seminars in Riga. Von heimischen Gefühlen in Riga und Tallinn, von den Geheimnissen osteuropäischer Speisekarten und von volksliedsingenden und fackelschwingenden Menschen. Von der Gründung der estnischen und lettischen Volksfront, den ersten Diskussionen um den Hitler-Stalin-Pakt, von Deutschlehrerinnen am Tallinner Saksa Gümnaasium, neuen Perspektiven auf dem Tallinner Fernsehturm und defensivem Nationalismus.
Vom Studium von Einzelheiten des estnischen Unabhängigkeitskriegs, Lücken in der heutigen Forschung, militärischen Abenteurern und angeblichen Krieghelden. Von verschiedenen Sichtweisen auf das Ende des Ersten Weltkriegs, motivierenden Gesprächen mit einem russischen Kollegen und von einer Frau, die Dolmetscherin für Bermondt-Awaloff war.
Von Sprache und dem Konzept der Unabhängigkeit, der Idee eines freiheitlichen Staats Estland und Esten an verschiedenen Fronten.
Von der Selbstverständlichkeit der Wiederherstellung des estnischen Staates, Erlebnissen nach dem Untergang der "Estonia" und dem Zusammenhalt zwischen Estinnen und Esten. Von der Arbeit an der Buchreihe "Forschungen zur baltischen Geschichte", den unterschiedlichen Sichtweisen von Wissenschaftlern verschiedener Nationalitäten und Publikationssprachen, von alten Sichtweisen in neuem Licht und von studentischen Sichtweisen heute. Von politisierter Geschichte im heutigen Russland, der Einführung des estnischen Siegestages, vom eigentümlich Estnischen, protestantisch norddeutscher Kultur, gelegentlicher Einsamkeit in Estland, leckerem Körnerbrot und knusprigen Rundstücken.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Monika Gonser: Betriebliche Arbeitsbeziehungen in Estland, Lettland und Litauen

Rahmenbedingungen und Praxis. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2013, ISBN 978-3-8487-0545-0, 262 Seiten, 49,- €.

Verlagsinfo:
Das bislang nicht vergleichend und strukturiert erfasste Gebiet betrieblicher Arbeitsbeziehungen in Estland, Lettland und Litauen wird für Leser aus Wissenschaft und Praxis anhand einer neu entwickelten Typologie anschlussfähig analysiert. Nach einer fundierten Analyse wesentlicher Rahmendaten wie wirtschaftliche Rahmenbedingungen, überbetriebliche Vertretungsstrukturen, gesetzlicher Vorgaben und historischer Pfadabhängigkeiten widmet sich der Band der Auswertung von leitfadengestützten Interviews mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern in 25 Unternehmen aus den Branchen Energie und Gas, Personennahverkehr und Einzelhandel, die 2009 und 2010 von der Autorin durchgeführt wurden. Die so entwickelte Typologie von vier Vertretungstypen bietet einen ersten Ansatz, um Besonderheiten, Potentiale und Entwicklungstrends der kollektiven Vertretung von Arbeitnehmerinteressen in den baltischen Ländern schlüssig zu erläutern.
Das Werk ist Teil der Reihe Schriften zur europäischen Arbeits- und Sozialpolitik, Band 11.

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d e r   B a l t i s c h e n S t u n d e


TERMINAATOR
(Estland)
Ära oota koidikuni
See ei ole saladus
Ütle miks
Torm
Meeletu maailm
Nagu esimene kord
aus der CD 
"Terminaator 20"
www.terminaator.ee

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Aarzemnieki
- Paldies Latiņam  -
- Cake to Bake -
 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 8.April 2014 - 19.00 - 21.00 Uhr
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06 Februar 2014

Baltische Stunde 11.Februar 2014

Mit dem Olympiamotto: Dabei sein ist alles!
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 11.Februar 2014 - 19.00-21.00 Uhr 
wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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Gesprächsgast
  Gints Grube
 Regisseur, Autor, Filmemacher, Politiwissenschaftler, Journalist, Kurator
Mitglied des Kuratoriums Riga2014
Ich habe noch nie erlebt, dass anderswo die Leute in einer Schlange von 3km Länge über Bücher sprechen!
Von der Kindheit in Cesis, Vorfahren in Riga und dem ländlichen Hintergrund der Lettinnen und Letten. Vom Aufbau Rigas, Handelsleuten, dem Schicksal von Familien und typisch lettischen Biographien. Von der Beschäftigung mit Riga seit dem Antragsverfahren zur Kulturhauptstadt, dem Einbeziehen vieler kreativer Kräfte, und der Bedeutung Rigas für die Kulturszene. Von der Produktion des Films über Sergeijs Eizensteins und Isaiah Berlin - beide geboren in Berlin. Von der Lust der Letten zu singen, dem Einfluß der Dunkelheit und Vermutungen über deren Folgen. Von möglichen schlechten Vorzeichen für das Kulturhauptstadtjahr, dem überwältigenden Erfolg der Kette der Bücherfreunde, der Inspiration der Politik durch die Kultur, den langen Planungen zur Nationalbibliothek und weiteren Anforderungen an die Kulturpolitik. Von weiteren neuen Projekten im Bereich der Kultur, der De-Anonymisierung der Geschichte, der Einbeziehung der Markthallen und die geplante Eröffnung des ehemaligen KGB-Gebäudes. Von der Bedeutung des Gedankens zum Mitmachen am Kulturhauptstadtprogramm, Opern über Fleischverkäufer, Träume und Tränen und Tragödien auf der Straße.
Von bereits bestehenden und bekannten Kulturprojekten in Riga und deren Integration ins Programm der Kulturhauptstadt. Von einer kleinen Nation und deren sensitivem Verhältnis zu bekannten Töchtern und Söhnen, weltberühmten Künstler/innen und deren Rückkehr nach Riga. Von der relativen Größe Europas und Verbindungen nach Lettland, vom lettischen Nachdenken über sich selbst, und der Verbindung zur Situation vor 100 Jahren. Vom Kriegsausbruch 1914 als Anlaß für Ausstellungen und Projekte, dem Projekt der Freiheitsstraße (Brivibas iela), vom Untergang vor dem Ersten Weltkrieg und der Verbindung bis heute. Von der Reflektion des 20.Jahrhunderts heute, der notwendigen Erinnerung an den Holocaust, von Janis Lipke und Valentina Freimane und vom Orts des früheren Lenin-Denkmals als Ort des Nachdenkens. Vom sowjetischen Denkmal des Sieges über den Faschismus, den doppelten Feiern des Kriegsendes, von bekannten und unbekannten Themen aus deutscher Sicht, der Bearbeitung der Geschichte der vergangenen hundert Jahre, und der Absicht Diskussionen auszulösen. Von entstehenden Fragen und der beständigen Notwendigkeit neue Antworten zu suchen. 
Von der Änderungen von Straßennamen und Riga als Teil des 20.Jahrhunderts, von Geschichte in Schaufenstern und einem Filmprogramm des Filmmuseums.
Von möglichen Spuren des Kulturhauptstadtprogramms, von weiterführenden Kooperationen, von aktiven Menschen und Rigensern, vom hohen Stellenwert der Kultur in Lettland und den Chancen für die Zukunft trotz ökonomischer Schwierigkeiten. Vom Euro als einen Schritt weiter weg von Russland, vom symbolischen Wert einer europäischen Währung, von Impulsen gegen die Passivität und politischen Anknüpfungspunkten. Von Plänen für einen neuen Konzertsaal und ein Museum für Moderne Kunst in Riga, und vom unfertig gebauten Riga.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Michael H. Kohrs: Die Litauische Nationale Union

Porträt einer (Staats-)Partei. Die Litauische Nationale Union (LTS) und ihre Bedeutung für das autoritäre Regime der Zwischenkriegszeit in Litauen 1924 bis 1940. Peter Lang,  Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt/ Main 2012. 374 Seiten, ISBN 978-3-631-62376-3, SFR 68.00, 59.95 Euro (D), 61.60 Euro (A).

Verlagsinfo:
Wie in vielen anderen Ländern Europas etablierte sich auch in Litauen nach dem 1. Weltkrieg ein autoritäres Regime. Zur wohl wichtigsten Stütze der Herrschaft des «Volksführers» Antanas Smetona entwickelte sich die Lietuviu Tautininku Sajunga (LTS), die Litauische Nationale Union. In dieser Darstellung wird der Weg der Partei von einer kleinen Splittergruppe zur einzigen noch zugelassenen Partei nachgezeichnet und dabei der zunehmend repressive Charakter des Regimes insgesamt beschrieben. Gleichzeitig bietet das Werk einen Überblick über wichtige außen-, innen- und wirtschaftspolitische Entwicklungen Litauens in der Zwischenkriegszeit und leistet einen Beitrag zur vergleichenden Autoritarismus- bzw. Faschismusforschung.

Inhalt:
Inhalt: Die Entwicklung der litauischen Parteien bis 1924 - Die Litauische Nationale Union als wählerorientierte Honoratiorenpartei - Der Umsturz von 1926 in Litauen - Die Litauische Nationale Union: Von der Massenpartei zur Staatspartei - Die Litauische Nationale Union und der Niedergang des Regimes - Faschismus in Litauen - Außenpolitik Litauens: Der Vilnius-Konflikt und die Memel/Klaipeda-Frage.

Michael H. Kohrs, Studium Geschichte, Germanistik und Russisch an der Universität Bochum; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für osteuropäische Geschichte; DAAD-Lektor am Lehrstuhl für deutsche Philologie und Methodik an der Pädagogischen Universität Vilnius; staatlich geprüfter Übersetzer für Litauisch; Oberstudienrat mit den Fächern Deutsch und Geschichte.

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Native Music 8 - Latvia

Kur tu esi, buoleleņi - Biruta Ozoliņa + DJ Monsta
Šr lozdu krumeņi - Biruta Ozoliņa + DJ Monsta
Pusnakts šūpuļdziesma diviem – Laima Jansone, Artis Orubs, Andris Grunte
Tāltālu – AUĻI
Gavilēšana –Trio Šmite, Kārkle, Cinkuss
Rudyns bolss – Trio Šmite, Kārkle, Cinkuss
Vosaras bolss – Trio Šmite, Kārkle, Cinkuss
Saules deja – Vējam kabata
Gaismeņa ausa – Pulsa efekts + Leila Alijeva
Šūpuļdziesma – PATINA
aus der CD 
"Traditional - Folk - Worldmusic - Latvia"
herausgegeben vom Büro Europäische Kulturhauptstadt Riga 2014

Weiterführende Webseiten dazu:
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 11.März 2014 - 19.00 - 21.00 Uhr
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01 Januar 2014

Baltische Stunde 14.Januar 2014

Willkommen im Neuen Jahr!

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
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Gesprächsgäste
  Andres Maimik
Filmemacher, Schauspieler, Autor, Regisseur, Produzent
Rain Tolk
Schauspieler, Filmemacher, Regisseur

Wenn erst einmal etwas verboten wird - das inspiriert immerI

Vom Verhältnis von Esten und Deutschen, früherer deutscher Oberschicht und dem Ruf der deutschen Kultur in Estland, klassischen Schriftstellern, Philosophen und deutschen Autos.Vom Christentum, der Aufklärung, gut gefüllten Bücherregalen und das zwanghafte Bekanntmachen mit neuesten Kriegstechniken.
Von der Motivation zum Filmemachen, der journalistischen Perspektive und die Reihe ESTO TV, den Schwierigkeiten von politischer Satire im staatlichen Fernsehen und der Gründung einer eigenen Filmfirma. Vom Aufwachsen in Stadtrandvierteln, dem Einüben und Erträumen von Rollen, und von neuen Inspirationen durch Verbote und staatliche Eingrenzungen.
Vom Arbeiten mit Dokumentarfilmen, vom genauen Beobachten des realen Lebens und der Übernahme von Motiven und Szenen, der Arbeit an verschiedenen Filmen wie "Wikmani poisid" ("Die Wikmann-Jungs"), "Kuku, I will survive", "Vali kord" ("Wähle Ordnung"), Umbkotid ("Lappen"), "Jan Uuspõld läheb Tartusse" ("Jan Uuspõld geht nach Tartu").
Von Filmen wie eigene Kinder, vom nächsten Film als wichtigsten Film, und von der Unruhe und der Suche nach neuen Äußerungsmöglichkeiten. Von Plänen für einen Liebesfilm, dem lockeren persönlichen Umgang mit Präsident Ilves und Ex-Regierungschef Juhan Parts, vom Selbstverständnis von Politikern gegenüber den Medien und der Öffentlichkeit, von Strategien bei Interviews mit Promis und der Unmöglichkeit Fragen zu entfliehen.
Von der Satire als Bestandteil des realen Lebens, estnischen Kinoliebhabern und regelmäßigen Kinogängern. Von Hollywood-Produktionen im Verhältnis zu erfolgreichen estnischen Filmen und der Unzugänglichkeit estnischer Filme für deutsches Publikum (Ausnahme: "Sügisball" / "Herbstball"). Von guten Beispielen internationelen Kooperationen (Ilmar Raag "Eine Estin in Paris", Zaza Urushadze: "Mandariinid" / "Tangerines"). Von in estnischen Filmen schlecht Deutsch redenden estnischen Schauspielern, von den Kosten für Synchronisationen in Deutsch, und von Gehaltsunterschieden zwischen estnischen und ausländischen Schauspielern.
Von Vergleichen mit der Situation der Kinostudios in Lettland und Litauen, von Förderprogrammen für estnischen Film und Verbesserung des Images Estlands im Ausland, von den Erfahrungen mit der deutsch-estnischen Filmproduktion "POLL" und dem Interesse russischer Filmemacher für Estland.
Von der aktuellen Situation in Estland, hoher Jugendarbeitslosigkeit und Arbeitsmigration raus aus Estland, der immer geringen Wertschätzung kultureller Bildung gegenüber den Ölonomen und Juristen, und dem schlechten Verhältnis der Regierung zu jungen gut ausgebildeten Estinnen und Esten. Von den beiden heiligen Kühen Estlands: Wirtschaftswachstum und Fundamentalismus des Marktes. Vom Zwang sich gut "verkaufen" zu müssen und der Strategie der Individualisierung des eigenen Lebens.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Heike Müns: Adliges Privatleben vom Kaiserreich bis zur Revolution 1918

Die Tagebücher und Memoiren des Kammerherrn und Generalintendanten Léon von Radetzky-Mikulicz und seiner Familie (Riga - Berlin - Oldenburg). 404 Seiten, 1. Auflage: 2013, Verlag Isensee, Oldenburg. ISBN: 978-3-89995-957-4, 24,80 Euro.

Verlagsinfo:
In seinen Tagebüchern und Memoiren beschreibt Léon von Radetzky-Mikulicz (1851-1934) seine Jugend in der alten Hansestadt Riga, den Dienst im Berliner Alexander-Regiment, das dem russischen Zaren unterstand, seine Verpflichtungen als Kammerherr der beiden letzten Oldenburger Großherzöge und als Generalintendant des Oldenburger Theaters, seine Dienstreisen ins Ausland im Auftrag des Oldenburger Großherzogs, die ihn u. a. an das englische Königshaus und den russischen Zarenhof führten.

Radetzkys Erinnerungen, aber auch die seiner Ehefrau und der Töchter, lassen eine versunkene privilegierte Welt aufleuchten, in der Radetzky durch seine Herkunft, seine Bildung und seine vielfältigen Sprachkenntnisse zu Ehren kommen konnte. Enge Freundschaft verband seine Familie mit der des letzten Oldenburger Großherzogs Friedrich August. Sie wird auch belegbar aus Briefen und Gedichten des Großherzogs, die hier neben bisher unbekanntem Archivmaterial u. a. zur Theatergeschichte und zum Hofleben erstmals mit abgedruckt werden konnten. Zahlreiche Fotos aus Privatbesitz ergänzen das einmalige Quellenmaterial von hoher kulturgeschichtlicher Relevanz.

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KIIORA

- Luitekass -
- Mari lugu -
- Rootsi polska -
- Poola polka -
- Illos valts -
- Kohanuška -
- Ftornik -
- Hiro -
aus der CD "“Püdsäjüräjidõ pido”
 Matis Leima – Gesang, Geige, Harmoschka (Akkordeon), pardsipill (Tonflöte)
Evelin Ämarik – Gesang, Harmoschka (Akkordeon)
Laurits Leima – Gitarre, Gesang
 www.kiiora.eu
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PAABEL
Sandra Sillama, Arno Tamm, Erko Niit, Tõnu Tubli, Tanel Kadalipp


- Kohanuška -
- Siidile -
- Meeste laul - 
aus der CD "Üle järve"
www.paabel.com 

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03 Dezember 2013

Baltische Stunde 17.Dezember 2013

Lichtblicke in der dunkelsten Zeit des Jahres!:

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
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 Prof. Dr. Kristel Pappel
Musikwissenschaftlerin, Mitarbeiterin der Estnische Musik- und Theaterakademie
Harry Liivrand
Kulturattaché an der Botschaft der Rep.Estland in Berlin

Man müsste unsere estnischen Minister auch mal nach Usedom schicken!

Vom Zustandekommen des Usedomer Musikfestivals mit Schwerpunkt Estland, der Zusammenarbeit mit den auf Usedom Verantwortlichen, und der Präsentation des Musiklandes Estland von den Klassikern über die Chormusik bis zur modernen Musik. Vom Zusammentreffen aller drei Dirigenten der Familie Järvi, von Sonderkonzerten mit Kurt Masur und der Kunst, unbekanntere Künstler zusammen mit bekannten anzubieten. 
Über deutsche Musiker die estnische Werke in ihr Repertoire aufnehmen, über das Interesse in Estland und in Deutschland an August Kotzebue und der Veranstaltung des Kotzebue-Salons. Über das Wirken Kotzebues in Estland und die ersten estnischsprachigen Theaterstücke, über Kotzebues Wirken als Journalist und Theaterdirektor, über das Image von Kotzebue in Estland und dem überraschend großen Interesse an seiner Person auch in Deutschland. Wie Beethoven Musik für Kotzebues Bühnenstücke schrieb, und wie diese Werke neu aufgeführt wurden.
Über die Situation in Estland zu Zeiten der Aufklärung, vom Unterschied zwischen Kotzebues und Goethes Werken, über Kotzebues übergroße Produktivität und seinen Briefwechsel mit Beethoven.
Über das Publikum des Usedom-Musikfestivals, zur Kombination von Inselurlaub und Musik und dem Stammpublikum auf Usedom. Über begleitende Kunstausstellungen und Lesungen im Programm, über Richard Wagner und Estland, über Wotans Weltesche und über die Rolle Saaremaas' in der estnischen Mythologie. 
Über Jaan Kross und den Maler Michel Sittow, und über Zeiten, in denen sowohl Usedom als auch Saaremaa zu Schweden gehörten.

Über das Arvo-Pärt-Festival in Hamburg, die drei baltischen Staaten als Gast des Schleswig-Holstein-Musikfestes, den Auftritt von Setu-Chören und Frauen, die drei bis fünf Kilo Silberschmuck tragen.
Zu den nächsten kulturellen Veranstaltungen Estlands in Deutschland, die Grüne Woche Berlin mit Estland-Schwerpunkt, neu ins Deutsche übersetzte estnische Bücher, über estnische Kulturtage in Greifswald im Mai 2014 und Estland zu Gast beim Fellbacher Kultursommer 2014.
Über die Bedeutung der Präsentation estnischer Musik im Ausland, die Notwendigkeit dies auch in Estland deutlich zu machen und die Forderung die estnische kulturelle Bildung zu bewahren und zu erhalten.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Alise Tīfentāle: Im Sog von Riga

Originaltitel: "Rīgas Siltums". Baltische Bibliothek im BaltArt-Verlag (Langenthal / Schweiz), Band 4. Aus dem Lettischen von Markus Roduner. Lektorat: Nina Kusano, Korrektorat: Arnd Mathias Schuppius. Buchumschlag-Illustration: Martynas Vilimavičius, Buchgestaltung: Laura Vilimavičienė. 254 Seiten, ISBN 978-3-9523109-3-9. 22,00 SFr / 17.00 Euro / 11.00 Lats.

Verlagsinfo:
«Im Sog von Riga» ist eine Geschichte über das Treiben der Künstlerbohème der Stadt zu Anfang des 21. Jahrhunderts. Einblicke – oft mit einem schelmischen Lächeln – in das pulsierende Leben der baltischen Metropole. Hippe Leute in einer hippen Stadt. Clubs, Sex und Schönheitsoperationen – dies und noch vieles mehr bringt uns der schnelle Roman der jungen lettischen Autorin näher. Und macht Lust auf Riga von heute, 10 Jahre später... 



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 Liene Lauska: Pēteris Ērmanis und Jānis Jaunsudrabiņš

Die soziale und kulturelle Integration lettischer Schriftsteller in Lettland und im deutschen Exil. Peter Lang Verlag, Frankfurt / Main 2011. 345 Seiten, ISBN 978-3-631-61087-9.  69.95  € (D), 71.90 €  (A), SFR 79.00.

Verlagsinfo:
Während des Zweiten Weltkriegs und besonders in den Jahren 1944 und 1945 verließen etwa 10% (ca. 200.000 Personen) der lettischen Bevölkerung Lettland. Infolgedessen gab es im Dritten Reich die höchste Konzentration lettischer Flüchtlinge. Die Gruppe baltischer Flüchtlinge insgesamt unterschied sich von den anderen durch ihren überdurchschnittlich hohen Prozentsatz (ca. 37 %) an Flüchtlingen mit anspruchsvollem Ausbildungshintergrund. Somit hielten sich im Jahr 1946 ca. 174 lettische Schriftsteller und Journalisten in Westdeutschland auf. Mithilfe des Biografismus und des literatursoziologischen Ansatzes wird veranschaulicht, wie die Integrationsbemühungen zwei bedeutender lettischer Exilschriftsteller, Janis Jaunsudrabins und Peteris Ermanis, im Exil verliefen, wobei verschiedene Faktoren, wie Persönlichkeit, Charakter und soziales Umfeld eine Rolle spielten. Trotz unterschiedlicher Lebenswege gelang es den beiden Schriftstellern nicht, heimisch zu werden.
Inhalt: Geschichtliche und soziale Rahmenbedingungen der lettischen Exilgesellschaft in Westdeutschland - Entwicklung, Rezeption und Kritik der lettischen Exilliteratur in Westdeutschland - Exillettisches Verlagswesen und Presse in Westdeutschland - Lebensumstände, Integration und Etablierung von Peteris Ērmanis und Janis Jaunsudrabiņš im Exil und vor dem Exil in Lettland.

Zur Autorin: Liene Lauska, Dr. phil., geboren 1973 in Liepaja (Lettland); Studium der Bibliothekswissenschaft und Information an der Lettischen Universität in Riga (1991-1994); Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft und Psychologie an der Universität Paderborn (1995-2000); Promotion im Fach Baltistik an der Universität Greifswald (2005-2010); Studium der Psychologie an der FernUniversität Hagen (seit 2009); selbständige Übersetzerin und Dolmetscherin (seit 1996).

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
d e r B a l t i s c h e n S t u n d e

VIEGLI

mit Beteiligung von Renārs Kaupers, Kārlis Kazāks, Jānis Strapcāns, Jānis Holšteins – Upmanis (Goran Gora), Māra Upmane - Holšteine, Raimonds Gusarevs (El Mars) und anderen.
herausgegeben von der Stiftung "VIEGLI" (zum Andenken an Leben und Werk von Imants Ziedonis).

Jānis Holšteins-Upmanis Ceļi

Renārs Kaupers Mazā Bilžu Rāmītī

Māra Upmane-Holšteine Tik Tikko

Kārlis Kazāks Es Tevi Pamīlētu Tā  
  
 Māra Upmane-Holšteine, Raimonds Gusarevs Nepārtraukti, Nenorimti

Māra Upmane-Holšteine Lakstīgalas

Renārs Kaupers Es Atkal Neatvados

http://fondsviegli.lv

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- De profundis - 
 Estnischer Philharmonischer Kammerchor unter Tönu Kaljuste

aus der CD "The very best of Arvo Pärt"
 www.jpc.de
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 14.Januar 2014 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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Mehr Infos:
INFOBALT - Veranstaltungsübersicht
INFOBALT-Fernsehvorschau
Estland-Blog / Lettland-Blog / Litauen-Blog

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15 November 2013

Baltische Stunde 19.November 2013

Hilft gegen Novemberdepression!:

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 19.November 2013 - 19.00-21.00 Uhr 
wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal
Gesprächsgast
Jürgen Hobrecht
Filmemacher, Journalist, Autor und Produzent

"In punkto Erinnerungskultur sind in Riga einige Dinge in Bewegung geraten."

Von einer Reise mit jüdischen Zeitzeugen und Holocaust-Überlebenden nach Riga und dem Film "Verschollen in Riga". Zur Vorbereitung des Gedenkens an den 70.Jahrestag der Deportationen nach Riga, den 25 Transporten und Plänen zu einem erweiterten, neuen Film. Zur Ermordung lettischer und deutscher Juden in Riga, der Arbeit des Riga-Komitees und zu den Veränderungen der Erinnerungskultur.
Zu den Gedenkstätten in Rumbula und Bikernieki, Jugendworkcamps und der Beschäftigung mit der Holocaust-Thematik seit 1990. Von der Zusammenarbeit mit Historikern, Bundestagsabgeordneten und Zeitzeugen.
Vom Museum "Juden in Lettland", der Neuaufnahme des Themas in Form neuer Filmaufnahmen und einem Interview mit dem Sohn von Janis Lipke, der 55 Juden in Riga rettete.
Über Demonstrationen ehemaliger lettischer SS-Angehöriger, Perspektiven des Programms zur Europäischen Kulturhauptstadt Riga und eine lange Reihe von Zeitzeugeninterviews. Über die Todesschützen von Riga und ausbleibende strafrechtliche Verfolgung, und den Bruder von Hans Rosenthal, der in Riga umkam. Über die Notwendigkeit würdigen Gedenkens, den deutschen und österreichischen Jugendlichen bei der Pflege der Gedenkstätten, und die Idee zum Aufbau eines Riga-Archivs.
Zur Verwendung von unveröffentlichtem Material von Claude Lanzmann, zum Fund von Filmkassetten von Bernhard Press und seiner Sicht auf Riga. Von den Schwierigkeiten überlebender Juden in Riga nach dem Holocaust, von Recherchen in New Yorck und Los Angeles, und dem Bestreben noch mit möglichst vielen Überlebenden Gespräche zu führen und aufzuzeichnen. 

Bestelladresse für die DVD "Wir haben es doch erlebt - das Ghetto von Riga":
Phoenix Medienakademie e.V., Jürgen Hobrecht, Wörtherstr. 13, 10405 Berlin
e-mail >info@phoenix-medienakademie.com< 

Filmtermine:
19.11. - 19.00 Uhr - Hannover - Haus der Region, Maschstraße 22
21.11. 19.00 Uhr - Witzenhausen - Capitol Kino, Mühlstraße 16
24.11. 16.00 Uhr - Marburg - Filmkunstkino Oberstadt,Steinweg 4
25.11. 19.00 Uhr - Göttingen - Kino Lumiere Geismar, Landstraße 19
26.11. 20.00 Uhr - Dresden - Kino Thalia, Görlitzer Straße 6
27.11. 18.30 Uhr - Stuttgart - Stadtarchiv, Bellingweg 21
28.11. 19.00 Uhr - Ulm - VHS Club Orange, Kornhausplatz 5
28.11. 19.00 Uhr - Steinfurt - VHS, An der Hohen Schule 14
3.12. 18.00 Uhr - Lübeck - KoKi, Mengstraße 35
4.12. 19.00 Uhr - Hamburg - Ev. Ref. Kirche, Ferdinandstraße 21
5.12. 19.30 Uhr - Kiel - Schleswig, Prinzenplais 1
08.12. 11.00 Uhr - Kassel - Gloria Kino, Friedrich-Ebertstr. 3
9.12. 19.00 Uhr - Bremen - Wallsaal, Am Wall 201
10.12. 19.00 Uhr - Berlin - Anne Frank Zentrum, Rosenthaler Straße 39
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R E I S E T I P P S


Vorschau zum Programm der Europäischen Kulturhauptstadt Riga 2014
Reisetipps von Anita Priedīte, Lettische Agentur für Tourismusentwicklung
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L-E-S-E-S-T-O-F-F
Cornelius Hasselblatt: Ich liebte eine Estin 
Autobiografische Streifzüge. Ihleo Verlag Husum 2012, 520 Seiten, 19,95 €.
Verlagsinfo:
Die Geschichte einer vierzig Jahre andauernden Liebe, eine estländische zeitgenössische Literaturgeschichte zugleich: die Biografie von Cornelius Hasselblatt.
"Wir sprachen zunächst auch viel über Bücher, weil sich so ein Thema in dieser Umgebung aufdrängte und weil einem da immer etwas einfällt, denn: habent sua fata libelli.“
Bücher und ihre Inhalte haben nicht nur ein Schicksal, sie beeinflussen auch ihrerseits Biografien – vor allem die der Literaturbegeisterten. Die Lebensgeschichte Cornelius Hasselblatts, des niederländischen Finnougristen deutscher Herkunft, ist so ein „Literaturschicksal“, eine gelebte Literaturgeschichte, weil seine eigene Biografie aufs Engste mit der zeitgenössischen literarischen Entwicklung insbesondere Estlands zusammenhängt.
Von der Zeit des Kalten Krieges, als die Einreise nach Estland zugleich ein Übertritt in ein anderes gesellschaftliches System, in den „realen Sozialismus“ mit all seinen Eigenheiten und Mangelerscheinungen bedeutete, über die Umwälzungen der Nachwendezeit bis zur unionseuropäischen Gegenwart hat C. Hasselblatt die Geschichte des Landes und seiner Literaten hautnah erlebt, war selbst Teil davon. Seine eigene Biografie ist intensiv mit der literarischen Entwicklungen verwoben, mit der entsprechenden Szene, den Akteuren und Bedingungen literarischer Produktion in dem nordeuropäischen Land – ein tief gehender Einblick in die Wirklichkeit jenseits akademischer Abstraktionen und verlegerischer Klappentexte.

(Buchvorstellung zweiter Teil)- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
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Jazz aus Vilnius


Dominykas Višniauskas – Sutartinė

Valerijus Ramoška and Kaunas Big Band – Blue

Kablys (Liudas Mockūnas, sax, Eugenijus Kanevičius, bass, Dalius Naujokaitis, perc) – Broke

Eugenijus Jonavičius Quartett (Eugenijus Jonavičius, gitar, Arnoldas Jankūnas, piano, Paulius Stonkus, bass, Dainius Kažukauskas, drums) – A y kas

Dainius Pulauskas (piano) – a night in the swamp

Giedrė and Jazz Miniatures (Giedrė Kilčiauskienė, voc, Andrej Polevikov, piano, Vytis Nivinskas, bass, Darius Rudis, drums) – God bless the child
aus der CD "Jazz from Vilnius"
herausgegeben von der Litauischen Jazz Förderation

www.jazzlt.lt 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 17.Dezember 2013 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
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oder auf www.baltische-stunde.de
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