24 Juli 2014

BALTISCHE STUNDE 29.Juli 2014

für einen schönen Sommerabend:
 
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 29.Juli 2014 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 9.August 2014, 16.00-18.00 Uhr !

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal

Gesprächsgast

Iveta Vecenāne 

Künstlerin

Als ich angefangen habe, das war die Zeit des Idealismus

Zur Entstehung der Ausstellung "Bernsteinsammler" in Berlin, von Kontakten zwischen Riga und Berlin, die Zusammenarbeit mit der Galeristin, und den einfacher gewordenen Kontakten zwischen Deutschland und Lettland. Von impulsiven Projekten, von arbeitssuchenden Künstlerkollegen, dem Bedürfnis der Künstlerin nach einer Heimat und der Verpflichtung gegenüber dem eigenen Volk. Von der Sprache, die aus der Vergangenheit kommt, und der Kunst die den Menschen formt. Von Riga als kreativem Zentrum, dem Arbeiten zu Hause in der eigenen Wohnung, vom Aufwachsen der Kinder zusammen mit den künstlerischen Arbeiten und von den beruflichen Plänen der Töchter als Schriftstellerinnen und Geografinnen.
Von der heutigen Zeit und den Chancen der jungen lettischen Künstlerinnen und Künstlern, von Projektanträgen und Überlebensstrategien, den Nachteilen derer sie noch im Sowjetsystem geboren wurden und der Notwendigkeit der Kommunikation und des Erfahrungsaustausches zwischen Jung und Alt. Von den 1980er und 1990er-Jahren als der Zeit des Idealismus - als Künstler weniger an Geld denken mussten.
Von der Romantik der Rückschau auf alte Zeiten, den ersten Erfolgen und Ausstellungen, dem Studium an der Kunstakademie und den wunderlichen Unterschieden bei Westprojekten im Vergleich mit der Generation der Eltern. Von verrückten Geldwechselkursen, schwierigen Zeiten und von Gedanken den Webstuhl lieber vernichten zu wollen.Von Botschafteraufträgen und Entscheidungsmomenten, von Gesprächen mit der Tochter deren Ratschlägen, und von der Aussage eines Besuchers: der Gobelin, das bist du!
Von dem, was mehr wert ist als alles Geld, von der Wichtigkeit der Materialbeschaffung für die Arbeiten, von Arbeitsvorgängen, dem Arbeiten mit Farbskizzen und den Arbeitsresultaten. Vom gefühlsmäßigen Arbeiten, vom Arbeiten am frühen Morgen bei Sonnenaufgang, und vom Weben bei guter Laune. Von den sichtbaren 20Zentimetern, dem kreativem Arbeiten im Kopf, und von drei bis vier Monaten konzentrierter Webarbeit.
Vom Leben in der Stadt und auf dem Lande, von einem Sommerhaus am Ostseestrand, dem festen Platz für den Webstuhl in Riga, die Inspiration auf dem Lande, dem Arbeiten auf dem Kartoffelfeld und beim Kühemelken. Von Einladungen in den Präsidentenpalast und der Erholung auf dem Lande. Von Ähnlichkeiten zu Aussagen von Elīna Garanča, vom kosmischen Akt des Kühemelkens und anderen magischen Momenten. Von lettischer Denkweise, die man auch in Volksliedern wiederfindet: von der Natur, der Zukunft, über die Kinder. Von Mittsommernächten mit Liedern und Tänzen, Singen bis zum Sonnenaufgang und den besonderen Kräften an diesem Tag.
Von Änderungen seit Wiedererlangung der lettischen Unabhähngigkeit, von der Unmöglichkeit zu Sowjetzeiten öffentlich über Dinge zu reden, von versteckten Botschaften und besonderer Kommunikation unter den Lettischsprachigen. Von starken demokratischen Grundsätzen, Gesellschaftskritik und öffentlicher Meinungsäußerung, vom Stolz aufs eigene Land und die eigene Identität und deren Widerspiegelung in der Kunst.
Von kommenden Ausstellungen in Washington und im Rahmen der lettischen EU-Ratspräsidentschaft, internationalen Textilkunstausstellungen in Riga und Cesis als Heimat und Ursprung der lettischen Flagge.
www.galery.lvBotschaft Lettland / Cafe des Artistes, Berlin / Ausstellung Washington / Ausstellung Frankreich / Ausstellung Sigulda / Agentur Vietinghoff-Scheel / Ausstellung Brüssel /
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Viktoras Pivonas: Esel im dritten Frühlingsmond
Verlag Matthes & Seitz, Berlin 2013. 220 Seiten, ISBN: 978-3-88221-031-6. Preis: 19,90 € / 26,90 CHF
Verlagsinfo:
In diesem geistreichen Salon-Roman gerät der Ich-Erzähler in ein verwirrendes Netz aus erotischen Abenteuern, deren Fäden in einer Person zusammenlaufen, über deren Existenz der Leser nur über Dritte erfährt: der berühmte Therapeut Trockeneisz, der das Leben seines Patienten Bob Puder literarisch ausschlachtet und damit zu einigem Ruhm gelangt. In einer eleganten und rhythmischen Sprache verführt Viktoras Pivonas den Leser in eine Welt zügelloser Neurosen. Der hinterhältige Witz und die pointierten Dialoge, durch die die (Un-)möglichkeiten der Verführung anschaulich werden, hätten auch Oscar Wilde zum Lachen gebracht. Am Ende der Abenteuer und Turbulenzen stellt sich die Frage nach wahrer und falscher Autorschaft, die Frage, wer von wem klaut, wer wen betrügt und wer wessen Identitäten annimmt.
Info zum Autor
Viktoras Pivonas wurde 1933 in Litauen geboren. Nach Jahren kriegsbedingter Flucht studierte er in Deutschland Medizin, Psychologie, Philosophie und Astronomie. Neben seiner schriftstellerischen Arbeit war er u. a. als Redakteur tätig und gründete ein Sozial- und Wirtschaftsforschungsinstitut. Pivonas lebt in Wiesbaden.

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Villu Veski

- Life is a journey - 
- A nova imagem do amor -
- Let's dance all night long - 
- The history of Rap - 
- Highway to heaven - 
- Club Kahena -
- Silence -
- Jazz no mar alto - 
- Angel -
aus der CD "iLife Jazz Party"

Villu Veski / Tiit Kalluste

- Rändaja laul - 
- Kui üksainus suvi -
aus der CD "Nordic Sounds Vol.3 / Sounds of the Nordic Islands"
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 26.August 2014 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
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26 Juni 2014

Baltische Stunde 1.Juli 2014

  Auf dem Weg in den baltischen Sommer !
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 1.Juli 2014 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 12.Juli 2014, 16.00-18.00 Uhr !

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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Gesprächsgast
Vytenė Muschik
Übersetzerin, Herausgeberin, Kulturmanagerin

Von der Geschichte eines Manuskripts und einer sehr besonderen Persönlichkeit
Über die Bedeutung der Aufzeichnungen von Dalia Grinkevičiūtė für Litauen, die Verbannung von Litauerinnen und Litauern im Juni 1941 nach Sibirien, den Ablauf dieser Transporte, Zwischenstationen im Westural und Weitertransport nach Norden. Über verbannte Litauer am Laptewsee, frühe Aufzeichungen und spannende Geschichte eines Manuskripts. Über illegale Rückkehr nach Litauen zusammen mit der Mutter, schwierige Grenzüberquerungen, versteckte Notizen, vergrabene Blätter und erneute Verhaftung. Über ein Begräbnis im Keller eines Hauses, Erinnerungen im Einmachglas, Gefängnis in Kaunas und Zurückweisung von KGB-Angeboten. Über erneute Verbannung, Rückkehr nach Stalins Tod, Studium in Litauen und Neuanfang als Ärztin. 
Über die Veröffentlichung der Aufzeichnungen in Litauen, herausragende Beobachtungsgabe, literarische Qualität und menschliches Leben unter Extrembedingungen. Über chronische Fehler im Sowjetsystem, direkte Sprache ohne Beschönigungen, und Menschlichkeit im Terrorsystem. Über die schwierige Situation von Hunger leidenden Müttern mit Kindern, ungebrochene Menschenwürde und aktuelle Tendenzen zur Verklärung der Sowjetzeit. Über Stehlen, Lügen und Betrügen als System, Hunger und Verschwendung, Funktionäre, Oberflächlichkeit und Selbstbetrug. Über scheinbare und tatsächliche Gründe für die Verbannung, herausgerissen werden aus der Kindheit, zähen Willen zum Überleben und das Bewußtsein darüber was menschliches Leiden ausmacht. Über das Streben nach sinnvollem Leben, Schule und Studium während der Verbannung und das "rote Diplom". Über die Idee der Hilfe für die Provinz, Aufbau eines Krankenhauses, über Unbequeme und Unbeugsame im Widerstreit mit den sowjetischen Mechanismen. Über Bürokratie, gute und schlechte Biographien und vergeschobene Entlassung als Chefärztin. 
Über Kommissionen aus Moskau, Vorzeigebetriebe und ideologische Unzulänglichkeiten. Über Sippenhaft, verfolgte Intelligenzia und Tschingis Aitmatow. Über den jüdischen Anteil am Leben in der Verbannung, Zusammentreffen mit Finnen, Esten und Letten, und die Schwierigkeit für Deutsche diese Verbannungssituation und die politische Situation im Litauen der Zwischenkriegszeit nachvollziehen zu können. Über den Dialog mit der Co-Herausgeberin, eine lange Namensliste und die Notwendigkeit von Anmerkungen. Über zwei verschiedene Fassungen der Aufzeichnungen, Beschreibungen fast unvorstellbaren Grauens und dem was bleibt. Vom Überlebenswillen, von Lernhungrigen und kostbarer Normalität. Vom Schreiben im Präsens, Wechsel von Zeitebenen und weitsichtigen Leitsätzen des Vaters. Vom Vertrauen auf eigene Fähigkeiten, vom Glauben an das Wunderland Amerika und Flucht in Illusionen. Vom Überleben im polaren Winter, Büchern von Meinhard Stark, Frauen und Kinder politischer Häftlinge und Gesprächen mit Zeitzeugen. 
Vom notwendigen Neubeginn der wissenschaftlichen Forschung in Litauen in den 1990er Jahren, verschiedenen Aspekten des historischen Gesamtbildes, europäisch ausgerichtetem Interesse an den Nachbarländern, Zusammenarbeit mit den Lektorinnen und Illustratoren. Von der schwierigen Zugänglichkeit historischer Dokumente und von möglichen neuen Projekten.

Dalia Grinkevičiūtė: Aber der Himmel - grandios

Matthes & Seitz Verlag, Berlin 2014. 206 Seiten, aus dem Litauischen von Vytene Muschick. ISBN 978-3-88221-387-4. 19,90 € / 27,90 CHF.

Verlagsinfo:
Nach der Annektion Litauens 1941 wird Dalia Grinkevičiūtė zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von den Sowjets nach Sibirien deportiert. Ihre Jugendjahre verbringt sie in der Verbannung im Altai Gebiet und in der Arktis. 21-jährig gelingt Grinkevičiūtė die Flucht. Zurück in Litauen schreibt sie ihre Erinnerungen an die Verbannung in großer Eile auf lose Blätter und vergräbt sie aus Angst vor der Entdeckung durch den KGB in einem Einweckglas im Garten. Kurz darauf wird sie vom KGB verhaftet und erneut deportiert. Nach ihrer Entlassung bleiben die Erinnerungen verschollen, erst nach Dalia Grinkevičiūtės Tod werden die Aufzeichnungen wie durch ein Wunder 1991 gefunden. Die lose Blattsammlung ist zu einem der wichtigsten Dokumente der litauischen Geschichte geworden und zeigt mit ungeheurer Sprachgewalt das Schicksal eines 14-jährigen Mädchens in der Verbannung auf.

Dalia Grinkevičiūtė, wurde 1927 in Kaunas, der provisorischen Hauptstadt Litauens, als Tochter eines hohen Beamten der Nationalbank geboren. 1941 wurde sie mit Mutter und Bruder aus Litauen an die Lenamündung verbannt. 1949 flieht sie mit der Mutter aus der Verbannung und verbringt 1949–1950 illegal in Kaunas, bevor sie erneut nach Sibirien deportiert werden. 1954 erfolgt die Entlassung. Nach einem Medizinstudium war sie ab 1960 als Ärztin tätig. 1977 wird ihr Antrag auf Emigration nach Frankreich abgelehnt. 1987 stirbt Dalia Grinkevičiūtė in Kaunas.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Alfons Dür: Unerhörter Mut

Eine Liebe in der Zeit des Rassenwahns. Haymon Verlag, Wien / Innsbruck 2012, 200 Seiten, ISBN 978-3-85218-735-8, EUR 19,90 / CHF 28,90.

Verlagsinfo:
Zu Ostern 1942 befreit der 22-jährige Deutsche Heinrich Heinen unter lebensgefährlichen Bedingungen seine jüdische Braut Edith Meyer aus dem Ghetto von Riga. Gemeinsam flüchten sie Richtung Schweiz, wo sie hoffen, eine Zukunft für ihre Liebe zu finden. In Feldkirch an der Grenze zur Schweiz scheitert ihre Flucht. Heinen wird wegen Rassenschande verurteilt, versucht aber im Gefängnis ein zweites Mal, seine Braut zu retten und mit ihr in die Schweiz zu fliehen. Gemeinsam mit anderen Häftlingen durchforstet er Zelle für Zelle nach seiner Braut – vergeblich, denn sie befindet sich bereits auf dem Weg Richtung Auschwitz. Und auch Heinen und seine Mithäftlinge werden die rettende Schweiz nicht mehr erreichen.
Lebendig und packend erzählt Alfons Dür anhand von Originaldokumenten und Bildzeugnissen die berührende und erschütternde Geschichte eines Liebespaares auf der Flucht vor dem Rassenwahn. 

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 Grigori Kanowitsch: Ewiger Sabbat

Aus dem Russischen von Waltraud Ahrndt. Band 351 der Reihe "Die andere Bibliothek", Berlin 2014. 606 Seiten, ISBN 9783847703518, 38,00 EUR (Preis im Abo: 35.50 EUR).

Verlagsinfo:
»Ich bin kein jüdischer Schriftsteller, weil ich russisch schreibe, kein russischer Schriftsteller weil ich über Juden schreibe, und kein litauischer Schriftsteller, weil ich nicht litauisch schreibe.«
Grigori Kanowitsch (Grigorijus Kanovicius) ist ein Autor zwischen den Sprachen: In Litauen geboren, ist das Jiddische seine Schtetl-Muttersprache. Das Russische eignete er sich als Dreizehnjähriger an, dem Genozid entkommen nach Kasachstan. In seinem literarischen Werk, übersetzt in zwölf Sprachen, vergegenwärtigt er immer wieder das litauische jüdische Leben. Es ist sein Lebensthema.
Es nährt das Kolorit seiner Prosa, ihren Klang und Ihre Gestimmtheit zwischen bitterer Ausweglosigkeit und unerschöpflichem Lebensglauben, zwischen skurrilem Witz und heiterer Melancholie: »Jetzt habe ich begriffen. Der Tod ist ein Feiertag. Das Ende der Arbeit. Der Tod ist ein ewiger Sabbat.«
Swetschi na wetru/Kerzen im Wind (1979) hieß Grigori Kanowitschs erster Roman, der nun unter dem Titel Ewiger Sabbat wiederzuentdecken ist. Anfang der 30er-Jahre – in einem kleinen Dorf bei Vilnius lebt Daniel zunächst bei Großvater, dem Uhrmacher, und Großmutter, der Vater sitzt wegen politischer Umtriebe im Gefängnis. In einen Vogel möchte sich dieser träumende Junge verwandeln: Dann flöge er über Synagogendiener Chaim hinweg, über Fleischermeister Hillels Laden, die Frisierstube von Aaron Damski, den ersten Lehrherrn, sähe den Hochzeitsmusikanten Leiser und Doktor Gutman, und alle die Bewohner dieses Fleckens aus der Ferne. Vor allem bräuchte er nicht länger auf dem jüdischen Friedhof mit all den Krähen und beim einbeinigen Totengräber Josef zu wohnen – er sähe die Welt. Daniel wird sie bald im Ghetto kennenlernen.

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Neeme Punder
The Flutish Kingdom
 
- Pavaen lachrymae -
- Ballette Gravesand -
- Amarilli Mia Bella -
- Onse Vader In Hemelryck -
- The Flutish Kingdom -
- Engels Nachtegaltje -
- Doen Daphne D’Over Schoone Maeght -

 Variationen über Stücke von Jacob van Eyck

Neeme Punder (recorders, transverse flutes, folk-like flutes)
English handbell ensemble Arsis (#5, 10, 11) directed by Aivar Mäe
The natural nightingale recorded in the forests of Northern Estonia
Peeter Vähi (keyboards) 

aus der CD "The Flutish Kingdom" (Erdenklang Records 1996)

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DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 29.Juli 2014 - 19.00 - 21.00 Uhr
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30 Mai 2014

Baltische Stunde 3. Juni 2014

Frühsommerfreude ganz baltisch !
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 3.Juni 2014 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 14.Juni 2014, 16.00-18.00 Uhr !

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Gesprächsgäste


Jaak Sooäär
  Musiker, Jazzgitarrist , Komponist

Im Westen wissen nur sehr wenige etwas über Jazz in Estland!
Über erfolgreiche Teilnahmen der Estnischen Jazzunion bei der Messe JAZZAHEAD in Bremen, über interessante Treffen, Einladungen nach Estland und Auftritte estnischer Jazzmusiker im Ausland.Über steigendes Interesse an estnischem Jazz, das Fehlen von internationalen Stars im estnischen Jazz, beharrlichem Arbeiten am internationalen Durchbruch und dem Beispiel von Arvo Pärt. Vom Fehlen estnischer Livekonzerte auf der JAZZAHEAD, über das Bestreben estnischen Jazz in seiner ganzen Vielfalt vorzustellen, von der Verbindung zwischen estnischer Musik und estnischer Natur, von estnischen Musikfestivals und deren Finanzierungskonzepten. Vom estnischen Publikum, neuen Tendenzen der estnischen Musikszene und der Informationsarbeit der Estnischen Jazzunion.
Oleg Pissarenko 
Musiker, Gitarrist, Jazzklubbetreiber, Komponist

Es ist sehr wichtig, das kulturelle Leben auch in Narwa zu entwickeln!
Über den Nutzen an Messen wie die JAZZAHEAD teilzunehmen. Über mögliche Verbindungslinien zwischen Bremen und Narwa, dem Bremer Kaufmann Ludwig Knoop und der Textilfabrik auf Krenholm in Narwa und vom Wiederaufbau in Narwa nach dem Krieg. Über musische Bildung in Estland, die besondere Grenzsituation in Narwa und das befriedigende Gefühl einen Jazzklub in Narwa aufgebaut zu haben. Über die polnischen, ukrainischen, russischen und estnischen Wurzeln der eigenen Familie, die Chance eines Linguistik-Studiums in St.Petersburg, den damaligen Träumen ein Rockstar zu werden und dem jüngst errungenen Titel "Musiker Estlands des Jahres 2013". Von sieben CD-Veröffentlichungen seit 2001, steigender Nachfrage beim Publikum und dem Bestreben gute Jazzmusik auch in den eigenen Jazzklubs zu präsentieren. Vom Hören estnischer Musik und möglicher Prägung durch Natur, Kultur und Landschaft, Reaktionen des Publikums in verschiedenen Ländern und Musik im Ohr in Verbindung zu Bildern im Kopf. Von den Arbeitsmöglichkeiten estnischer Musiker im Vergleich zu Lettland und Litauen, der Überwindung der Wirtschaftskrise, und den Möglichkeiten professionellen Arbeitens. Zur schwierigen Situation von Jazzmusikern in Russland, Festivals auf der Krim und der Lage in der Ukraine. Von Versuchen eigene CDs auch bei einem deutschen Label zu veröffentlichen, besser Deutsch zu lernen und angenehmen, aber noch ausbaufähigen Erfahrungen mit Deutschland.

mehr über Jazz in Estland: www.jazz.ee
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Elīna Garanča: Wirklich wichtig sind die Schuhe

ECOWIN-Verlag, Salzburg 2013, 212 Seiten. ISBN 978-3-7110-0045-3. EUR 21,90 (A/D), CHF 31,50.

Verlagsinfo:Zwischen den Welten
Das kleine blonde Mädchen auf dem lettischen Bauernhof der Großeltern, das Zuckerrüben erntet. Die energische junge Frau, die Partys feiert und mit Sicherheit weiß: Sie will nach ganz oben. Die aufstrebende Sängerin, die sich mühsam von Oktave zu Oktave kämpft. Die liebevolle Mutter, die mit Tochter und Nanny im Kleinbus für die nächste Opernperiode aufbricht. Und die strahlende Mezzosopranistin, die an den großen Konzerthäusern dieser Welt umjubelt wird. All das ist Elīna Garanča.
In ihrem ersten Buch erzählt die Star-Mezzosopranistin über ihr Leben zwischen den Welten: zwischen Ost und West, Wurzeln und Flügeln, Kind und Karriere, Begabung und Selbstdisziplin, Kunst und Leben.
Elīna Garanča wurde 1976 in Riga als Kind einer musikalischen Familie geboren. 1996 ging sie an die Lettische Musikakademie in ihrer Heimatstadt. Während ihres Studiums hatte sie zwei Jahre später ein entscheidendes Erlebnis: Nach nur zehn Tagen Vorbereitungszeit sang sie die Rolle der Giovanna Seymour in "Anna Bolena" und entdeckte ihre tiefe Affinität zum Belcanto-Repertoire. Nach dem Examen wurde sie in Deutschland am Staatstheater Meiningen engagiert, wo sie unter anderem Octavian im "Rosenkavalier" sang. Heute gehört Elīna Garanča dank ihrer wundervollen Stimme, Musikalität und überzeugenden Bühnenpräsenz zu den großen Stars der Musikwelt und tritt in den großen internationalen Opernhäusern und Konzertsälen auf. 2006 erhielt sie den Europäischen Kulturpreis für Musik. 2009 wurde sie mit einem Echo-Preis als Sängerin des Jahres ausgezeichnet. 2013 wurde Elīna Garanča in Wien zur Kammersängerin ernannt.


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Oleg Pissarenko Band  - KÖIK / Everything
Oleg Pissarenko, Gitarre
Raun Juurikas, keyboards
Mihkel Mälgand, bass
Ahto Abner - drums
(aus der CD "Kes sa oled")

Han Bennink / Jaak Sooäär - Beach party
Han Bennink - drums
Jaak Sooäär - Gitarr
(aus der CD "Beach Party")

Abrahams Café - Los Pescadores
Marten Altrov - Klarinette
Kaspar Uljas - Akkordeon
Madis Meister - Gitarre
Sergei Šegurov - Bass
Tõnis Kuusk - drums
(aus der CD "Journey to Haran")

Maria Faust Jazz Cathasthrophe - Rocket Thighs
Qarin Wikström - Gesang / Kasper Tranberg - Trompete
Tobias Wiklund - Trompete / Maria Faust - Alto sax
Lars Greve - Klarinette, tenor sax / Henrik Pultz Malbye - tenor sax, baritone sax
Sure Erikson - baritone sax, bass klarinette
Jens Kristian Bang - Posaune / Kristian Tangvik - Tuba
Stephan Sieben - Gitarre / Morten Pedersen - Piano
Nils Bo Davidsen - bass / Adam Pultz Melbye - bass
Håkon Berre - drums
(aus der CD "Maria Faust Jazz Catastrophe")

UMA and Iris Oja - pärastlõuna
Iris Oja - Gesang
Robert Jürjendal - Gitarre
Aleksei Saks - Trompete
(aus der CD "Peidus pool")

Mustonen-Sooäär-Remmel-Ruben - Cargah Sirto
Andres Mustonen - violine
Jaak Sooäär - Gitarre
Taavo Remmel - double bass
Tanel Ruben - drums
(aus der CD "A Tempo")

Veski-Melvin-Remmel & VOX Clamatis - "Drum Thing" from "Mass for Coltrane"
Villu Veski - tenor sax
Taavo Remmel - double bass
Brian Melvin - drums
Gregorian Choir VOX CLAMANTIS, conductor Jaan-Eik Tulve
(recorded live 2013, unreleased)

Jaak Lutsoja - Cocoon
Jaak Lutsoja - Akkordeon
Meelis Vind - Bass Klarinette
Iljo Toming - Gitarre
Arno Kalbus - percussion
Tanel Liiberg - double bass
(aus der CD "Contrarian groovin' ")

alles zu Estnischem Jazz: www.jazz.ee (Estnische Jazz Union)
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DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
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04 Mai 2014

Baltische Stunde 6.Mai 2014

Wieder eine Sendung neu - macht der Mai !
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 6.Mai 2014 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 17.Mai 2014, 16.00-18.00 Uhr !

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Gesprächsgast
  Jan Kaus
  Schriftsteller, Autor, Musiker

Für mich ist Tallinn eine ganz besondere Stadt in Europa!
Über das Selbstverständnis und die Reiselust der Esten heute, Prestigefragen und Auslandsaufhalte, über das Arbeiten im EU-Ausland und Auswanderungsbestrebungen vieler junger Esten. Über die Kontakte nach Finnland, Esten in Helsinki, das Zusammenwachsen von Tallinn und Helsinki, die Verkehrsströme hinüber und herüber und das Dreieck Helsinki-Tallinn-Tartu.
Über die Zusammenarbeit mit Sofi Oksanen, die Arbeit an der Übersetzung von Oksanens "Fegefeuer", Oksanens Geschichtskenntnisse und wichtige Einzelheiten bei der Übertragung ins Estnische, und Kritik von Esten an Sofi Oksanens Texten über Estlands.
Über Vorbereitungen zum neuen Buch "Erbe", das im Herbst erscheinen wird, Texte die Kaus zur Übersetzung ins Deutsche bereitlegen würde,  und über Tallinn als besondere Stadt in Europa. Über das Chaotische und das Inspirierende an Tallinn, die schöne Altstadt und der spannende Rest der Stadt, und wie der Menschen den Raum beeinflusst und umgekehrt. Über Raumpoetik und einen topografischen Schriftsteller, über Pläne zu einem neuen Buch über Tallinn und Stimmungen in gewissen Teilen der Stadt. Über die Altstadt als Touristenmagnet, als Wohnort der dänischen und deutschen Oberschicht und der Blick in andere Stadtteile. Über ein mögliches Publikum für Texte über Tallinn, und über den Schriftsteller Orhan Pamuk und dessen Texte über Istanbul.
Über die unterschiedliche Charakterisierung verschiedener deutscher Bundesländer, über Sympathie gegenüber Deutschland und architektonische Höhepunkte in Deutschland. Über deutsche Mädchen, estnisches Bier und Erlebnisse beim Zugfahren in Deutschland. Vom Schreiben über verschiedene Städte, Gedichte über Hamburg, Frankfurt und Bremen, über Johann Sebastian Bach in Leipzig und Thomas Mann in Lübeck.
Über Knoops Park in Bremen, mögliche Kontakte zu Narwa in Estland, und Pläne für die Zukunft.

Die vorgetragenen Gedichte stammen aus dem Band "Vasaraheitja" (Der Hammerwerfer)
die Übersetzungen übernahm Kristiina Jessen
Ausschnitte von einer Veranstaltung vom 14.April 2014 in der Bremer Landeszentrale für politische Bildung
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Die Arbeitseinsatzpolitik in den baltischen Generalbezirken des Reichskommissariats Ostland 1941–1944. Klartext Verlag, Essen 2012. ISBN: 978-3-8375-0796-6, 504 Seiten, 34,95 €.
Verlagsinfo:
Es gab sie auch im Baltikum – regelrechte Menschenjagden als Rekrutierungsmethode zur Gewinnung von Arbeitskräften für die deutschen Kriegsanstrengungen. Vor Ort mussten nicht nur jüdische Zwangsarbeiter unter mörderischen Bedingungen in KZs und anderen Haftstätten Zwangsarbeit leisten. Und doch nehmen sich die Gesamtzahlen von Zwangsarbeitern aus dem Baltikum deutlich geringer aus als in anderen Gebieten der besetzten Sowjetunion.
Wie erklären sich diese höchst unterschiedlichen Opferschicksale in der Region? Der Autor geht auf Grundlage bisher nicht bekannter und umfassender Dokumente aus osteuropäischen Archiven dem komplexen Phänomen der Arbeitseinsatzpolitik im Baltikum zwischen 1941 und 1944 nach. Analytisch durchleuchtet er dabei die höchst komplexen Besatzungsstrukturen und die nicht selten widerstreitenden Zielvorstellungen verschiedener Akteure, woraus mitunter die einheimischen Verwaltungskräfte ihren Nutzen zum Nachteil der slawischen Bevölkerungsteile ziehen konnten.
Erstmalig dokumentiert diese Studie die Leiden und das Schicksal zahlreicher Zwangsarbeitergruppen im Baltikum und leitet diese aus den kausalen Zusammenhängen der spezifischen Besatzungssituation im Baltikum ab. Das Buch eröffnet somit sowohl der Zwangsarbeitsforschung als auch der Forschung über die Besatzungsgebiete in Osteuropa neue Horizonte.
Zum Autor:  Tilman Plath, Dr. phil., geb. 1978, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte des Historischen Instituts der Universität Greifswald. Er studierte Osteuropäische Geschichte und Philosophie in Kiel und Riga und war verfasste seine Promotion am Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte in Schleswig. Forschungsschwerpunkte sind die deutsche Besatzungspolitik im Baltikum, lettische Geschichte im 19./20. Jahrhundert, sowie russländische Handelspolitik im 18. Jahrhundert.
Autor der Monographie: Zwischen Schonung und Menschenjagden. Die Arbeitseinsatzpolitik in den baltischen Generalbezirken des Reichskommissariats Ostland 1941–1944, Essen 2012.


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Björn Arkö - sax
Rasmus Lindelöw - keyboards
Calle Stålenbring - guitar
Mai Agan - el. bass & compositions
Jonathan Lundberg - drums


- Milarepa -
- April skies -
- Benight -
- Hilton dance -
- Alpha und Omega -
- The eye of Ra -
- 362 -
(aus der CD "Luv")

maigroup 
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Veranstaltungshinweis:
Bremer Sprachen- und Europafest
mit Beiträgen zu Estland, Lettland, Litauen und
BALTCORO aus Hamburg! 
Samstag, 10.Mai 2014 - Ansgarikirchhof Bremen (Altstadt)
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 3.Juni 2014 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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Mehr Infos:
INFOBALT - Veranstaltungsübersicht
INFOBALT-Fernsehvorschau
Estland-Blog / Lettland-Blog / Litauen-Blog
 
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29 März 2014

Baltische Stunde 8.April 2014

Das vorgezogene Ostergeschenk:
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 8.April 2014 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 19.April 2014, 16.00-18.00 Uhr !

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de

Unser Hörangebot diesmal

Gesprächsgast
  Dr. Gitanas Nausėda
  Ökonom, Finanzfachmann, Herausgeber

Die Euro-Einführung in Litauen wird sich innerhalb von drei bis fünf Jahren auszahlen!
 Über das Studium an der Universität Vilnius, Vorbereitung der Doktorarbeit in Deutschland und in Vilnius und die Möglichkeiten zum Training der Deutschkenntnisse. Über wichtige Fachliteratur, die Rückkehr nach Litauen und der Tätigkeit als Berater der SEB-Bank. Von der Liebe zu alten Büchern und der Gelegenheit das Original der Schulchronik von Nidden (Nida) zu erwerben. Von Ideen zur Neuherausgabe der Chronik, dem Autor Henry Fuchs, der Hilfe von Seiten vieler Fachleute, und der Absicht das Buch in einer deutschen und einer litauischen Version herauszugeben. Von der Bedeutung der Illustrationen und der Beigaben für die Neuausgabe, von Unterschieden in den Perspektiven der verschiedenen Völker, dem Leben auf der Kurischen Nehrung und den Schwierigkeiten bei der Arbeit von Henry Fuchs und dem teilweise komplizierten Zusammenleben zwischen Litauern und Deutschen. Von den Veränderungen auf der Kurischen Nehrung, den Chancen auf dem deutschen Buchmarkt, und dem Spaß an alten Büchern.
Von Klein-Litauen, Ostpreußen und dem Memelland, dem Wirken von Christoph Hartknoch und Königsberg und Ostpreußen als Siedlungsgebiete verschiedener Völker. Von den Prussen, deren Assimilierung, prussische Bücher und dem Verschwinden von Sprache und Volk. Von den Burgen Memel und Tvangste, den Kuren und den Deutschen, und den Russen im Königsberger Gebiet.
Zur wirtschaftlichen Entwicklung in Litauen, geteilte Meinungen zur Einführung des Euro, den Wirkungen der Euroeinführung auf die Wirtschaft Litauens, den Kosten der Umstellung und den Chancen einer wirtschaftlichen Verbesserung. Von den Erfahrungen in Estland und Lettland, Angeboten für Investoren und den Entwicklungen seit dem EU-Beitritt 2004. Von der Notwendigkeit gerechter Lohnzahlungen, der Steuer- und Strukturpolitik, der Streitfrage des Landverkaufs an Ausländer und der Initiative zur Abhaltung einer Volksabstimmung.
Vom Mangel an Fachbüchern zur Marktwirtschaft Anfang der 1990er Jahre, vom Nutzen der Universitätsbibliotheken, dem damaligen Abstand im Lebensstandard zwischen Litauen und Deutschland, und Veränderungen der Denkweisen.
Zum Wirken von Angela Merkel in der Politik, der Arbeit im Büro eines sozialdemokratischen Abgeordneten in Bonn und der heutigen Zusammenarbeit mit Kollegen in Litauen. Vom Nutzen des Deutschen und des Englischen im Bankwesen und in der litauischen Jugend. Von Deutschland als Muster solider Wirtschaftspolitik, vom Verhältnis Litauens zu den skandinavischen Ländern, der Europäischen Zentralbank und der Erfordernis für Litauen, mehr den deutschen Markt zu nutzen. Von den Besonderheiten des deutschen Marktes, den Chancen litauischer Produkte in Deutschland, vom Preiskampf und dem Streben nach qualitativen Produkten.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

  Andreas Fülberth: Riga

Kleine Geschichte der Stadt. Böhlau Verlag, Wien / Köln / Weimar 2014, 308 Seiten, ISDN 978-3-412-22165-2, € 22.90 [D], € 23.60 [A].

Verlagsinfo:
Die lettische Hauptstadt Riga feierte 2001 ihren 800. Geburtstag. 2014 ist Riga Kulturhauptstadt Europas. Kaum eine andere Ostseemetropole blickt auf eine ähnlich wechselvolle Geschichte zurück und zeigt derart deutlich ein von mindestens vier verschiedenen Bevölkerungsgruppen – Letten, Deutschen, Russen und auch Juden – geprägtes Gesicht.
Das Buch verfolgt, wie Riga zu einem bedeutenden mittelalterlichen Handelszentrum aufstieg, wie es im 16. Jahrhundert an Polen-Litauen, im 17. Jahrhundert an Schweden und im frühen 18. Jahrhundert an das Zarenreich fiel und wie es nach 1850 schließlich zu einer pulsierenden Großstadt heranwuchs. Die unverkennbaren Narben, die das 20. Jahrhundert im Stadtbild hinterließ, waren für die UNESCO 1997 kein Hindernis, das Stadtzentrum mit seinem faszinierenden Nebeneinander von Backsteingotik, Jugendstil-Pracht und einzigartiger Holzarchitektur als Weltkulturerbe anzuerkennen.
Andreas Fülberths kleine Stadtgeschichte der größten Stadt im Baltikum ist eine fundierte Informationsquelle und zugleich ein lesenswerter Reisebegleiter.


M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
 
d e r   B a l t i s c h e n   S t u n d e
- Išaik Išaik, Motula, Ant Dvaro -
- Oi Jo Joi Joi, Dzievulėliau Mano -
 - An Tėvulio Didžio Dvaro -
- Ralio! -
- Šeduvos Kukanuška -
- Tutučio Tunčius Trijose -
- Našloita Rūtala -
- Ketina Štarelis -
- Išjoja Joja, Sodauto -
- Nedaugel Gėriau -
- Ei Jauga, Jauga -
- Auga Ant Kalna -
- Bieg upelė vingurdama -
(aus der Doppel-CD "Lietuvių tradicinė muzika")
www.ratilio.lt
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Mari Kalkun
- Vilu öö -
(aus der CD "Vihmakõnõ")
inklusive Hinweis auf FOLKBALTICA 2014
und den Auftritten von Mari Kalkun
8.Mai + 11.Mai 2014 Schleswig / 9.Mai 2014 Augustenborg
10.Mai 2014 Flensburg
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 6.Mai 2014 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
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07 März 2014

Baltische Stunde 11.März 2014

Als Frühlings-Vorspeise:
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 11.März 2014 - 19.00-21.00 Uhr 
wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
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Gesprächsgast

  Prof. Dr. Karsten Brüggemann
  Historiker
Die Tatsache, dass man alle diese Orte kannte, wovon die deutschen Korrepondenten berichteten, das war natürlich schon gut!
Vom Großvater und dessen Bemühungen zur Familienforschung, Nazizeit und vier Generationen Hamburger Geschichte. Von den Prägungen der Eltern, Erwartungen an den beruflichen Werdegang des Sohnes, Seefahrerträumen und Hindernisse bei der Verwirklichung. Von den Planeten des Sonnensystems, Science-Fiction-Romanen und Captain Kirk. Von Latein-Lehrerinnen und dem Weg zu weiteren Fremdsprachen. Von Asterix auf Latein bis zu Russisch in der Schule, Natascha und die Slawistik, und vom Weg zu Osteuropastudien und der Faszination Russland.
Von der plötzlichen Popularität von Russisch und Geschichte zu Zeiten der Perestroika, Solschenizyn im Deutschunterricht, und einem Rundgang in Moskau zusammen mit jungen russischen Jugendlichen 1981. Von Sprachkursen in Leningrad 1988, hautnahem Miterleben der Umbruchzeit, vom mühsamen Einkaufen von Milch und Brot, von 25 Verkäuferinnen und 30 Katzen, und Gesprächen und Spaziergängen mit russischen Bekannten.
Von ersten Besuchen in Tallinn 1984 und Riga 1983, straff organisierten Freundschaftstreffen und den Sex Pistols. Von verpassten Musikproben, Abenden mit Selbstgebranntem, Weihnachtsliedern im Dom, estnischen Freizeitpunks, Begegnungen mit Erik-Niiles Kross und vom Besuch im ehemaligen KZ Salaspils. Von Strumpfhosen auf dem Schwarzmarkt, Finnen in Tallinn, Sylvester in Leningrad und Zugfahrten durch schneebedecktes Finnland. Von Besuchen im olympischen Segelzentrum Pirita, Schneeballschlachten auf der zugefrorenen Ostsee und echten Wintern.
Von Studienangeboten des historischen Seminars in Hamburg, der Notwendigkeit der Erforschung estnischer neben russischsprachigen Quellen, Besuchen im Staatsarchiv in Tallinn und der Entdeckung von Materialien aus Zeiten der estnischen Armee des estnischen Unabhängigkeitskampfes 1918-1920. Von Russischkenntnissen des estnischen Kommandeurs Laidoner und dessen Verhältnis zum russischen General Judenitsch, von Konstatin Päts und Jaan Poska als Absolventen des orthodoxen geistlichen Seminars in Riga. Von heimischen Gefühlen in Riga und Tallinn, von den Geheimnissen osteuropäischer Speisekarten und von volksliedsingenden und fackelschwingenden Menschen. Von der Gründung der estnischen und lettischen Volksfront, den ersten Diskussionen um den Hitler-Stalin-Pakt, von Deutschlehrerinnen am Tallinner Saksa Gümnaasium, neuen Perspektiven auf dem Tallinner Fernsehturm und defensivem Nationalismus.
Vom Studium von Einzelheiten des estnischen Unabhängigkeitskriegs, Lücken in der heutigen Forschung, militärischen Abenteurern und angeblichen Krieghelden. Von verschiedenen Sichtweisen auf das Ende des Ersten Weltkriegs, motivierenden Gesprächen mit einem russischen Kollegen und von einer Frau, die Dolmetscherin für Bermondt-Awaloff war.
Von Sprache und dem Konzept der Unabhängigkeit, der Idee eines freiheitlichen Staats Estland und Esten an verschiedenen Fronten.
Von der Selbstverständlichkeit der Wiederherstellung des estnischen Staates, Erlebnissen nach dem Untergang der "Estonia" und dem Zusammenhalt zwischen Estinnen und Esten. Von der Arbeit an der Buchreihe "Forschungen zur baltischen Geschichte", den unterschiedlichen Sichtweisen von Wissenschaftlern verschiedener Nationalitäten und Publikationssprachen, von alten Sichtweisen in neuem Licht und von studentischen Sichtweisen heute. Von politisierter Geschichte im heutigen Russland, der Einführung des estnischen Siegestages, vom eigentümlich Estnischen, protestantisch norddeutscher Kultur, gelegentlicher Einsamkeit in Estland, leckerem Körnerbrot und knusprigen Rundstücken.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Monika Gonser: Betriebliche Arbeitsbeziehungen in Estland, Lettland und Litauen

Rahmenbedingungen und Praxis. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2013, ISBN 978-3-8487-0545-0, 262 Seiten, 49,- €.

Verlagsinfo:
Das bislang nicht vergleichend und strukturiert erfasste Gebiet betrieblicher Arbeitsbeziehungen in Estland, Lettland und Litauen wird für Leser aus Wissenschaft und Praxis anhand einer neu entwickelten Typologie anschlussfähig analysiert. Nach einer fundierten Analyse wesentlicher Rahmendaten wie wirtschaftliche Rahmenbedingungen, überbetriebliche Vertretungsstrukturen, gesetzlicher Vorgaben und historischer Pfadabhängigkeiten widmet sich der Band der Auswertung von leitfadengestützten Interviews mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern in 25 Unternehmen aus den Branchen Energie und Gas, Personennahverkehr und Einzelhandel, die 2009 und 2010 von der Autorin durchgeführt wurden. Die so entwickelte Typologie von vier Vertretungstypen bietet einen ersten Ansatz, um Besonderheiten, Potentiale und Entwicklungstrends der kollektiven Vertretung von Arbeitnehmerinteressen in den baltischen Ländern schlüssig zu erläutern.
Das Werk ist Teil der Reihe Schriften zur europäischen Arbeits- und Sozialpolitik, Band 11.

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
d e r   B a l t i s c h e n S t u n d e


TERMINAATOR
(Estland)
Ära oota koidikuni
See ei ole saladus
Ütle miks
Torm
Meeletu maailm
Nagu esimene kord
aus der CD 
"Terminaator 20"
www.terminaator.ee

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Aarzemnieki
- Paldies Latiņam  -
- Cake to Bake -
 
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