14 November 2021

BALTISCHE STUNDE 23. November 2021

 

 

 Laufend immer am Wasser entlang!

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 23. November 2021, 19.00-21.00 Uhr


Wiederholung am Samstag, den 4. Dezember 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - in Bremen und umzu
 
oder per LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"
 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


 
Unser Hörangebot diesmal
 
 

GESPRÄCHSGAST

Guido Lange

(Laufender Abenteurer)

Immer Richtung Nordosten - in den hellen baltischen Sommer hinein! 

Über das Buch "Abenteuer Baltikum" und die Tour von Stralsund nach Tallinn und die Fotos von Jonas Danauskas und den persönlichen Lebenslauf. Über geheime Sehnsuchtsorte, ostdeutsche Lebenswege, die Ostsee, die alte Hansestadt Salzwedel und Wohnorte in Baden-Württemberg und im Rheinland. Über das vielfältige Europa, die Traditionen der Hanse, Ostseeurlaub zu DDR-Zeiten und jugendliche Abenteuer auf eigene Faust. Über die Idee eines Laufes entlang der Ostseeküste, Leben im Hunsrück, verschiedene berufliche Tätigkeiten, einen sportlichen Bruder und eine inspirierende Ehefrau. Über den Weg zum Nichtraucher, tägliche Waldläufe, Erfahrungen mit dem Fahrrad in Masuren, ein ungewöhnliches Bahngleis und kein Eintritt in die Oblast Kaliningrad. Über Orientierungsversuche, den langen Sandstrand und der Weg nach Nordosten. Über Wegvarianten, den Wasservorrat, Zeitplanung und Gepäckstrategien. Über Verhandlungen mit dem Arbeitgeber, der "Benpacker" aus dem Schwarzwald, Probezelten, Routenplanung und genaue Planung für das Gebiet Kaliningrad. 
Über den Umgang mit den Menschen vor Ort, Sicherheitsbedenken, Handys und der Umgang mit dem Navigationsgerät. Über Irritationen im Grenzgebiet Litauen/ Lettland, 30 kg Gepäck, Begegnungen mit Wanderern und die einsame lettische Küste. Über die Straßenlage des Gepäckwagens, das Schreiben von Blogbeiträgen, regelmäßiger Tagesablauf und Kalorienverbrauch. Über Unterkühlung in Polen, Antibiotika und ein Pausentag. Über fettiges Essen, Fischsuppe, Dorsch und Salat. Über ein Eis zur Mittagsstunde, Irritationen zwischen dem Wegesystem in Litauen und Lettland, belebte Partystrände und der plötzliche Übergang zur Einsamkeit. Über die lettischen Schotterstraßen, Erfahrungsaustausch mit Radler/innen, ein russisch betriebenes Hotel in Lettland und der Weg durch den Sumpf. Über verpasste Wildpferde, überraschender Wassermangel und fehlende Einkaufsmöglichkeiten und der Weg nach Kolka. Über ehemaliges Militärgebiet und heutigen Naturschutz, Nationalparkranger auf Kontrollfahrt, Ausblick auf Saaremaa, mystische Leere und bevorstehende Mitsommertage. Über zurückhaltende baltische Mentalität, zwei Tage Mitsommerfeier in Riga, lettische Symbolik und Andeutung von Hakenkreuzen, die Nazizeit in Lettland und deren Aufarbeitung. Über Straßenbahnfahren in Riga, authentischer Gesang und Tanz, Kartoffelland Litauen, Pelmeni in Lettland und das Wurstland Estland. 
Über Roggenprodukte, gutes Bier und Brot, die Unterschiede zwischen den baltischen Staaten, Klischees und Praxiserfahrungen, zurückgehende Küstenfischerei, Getreideanbau und -export, russische Großhändler und Vermarktung von Lebensmitteln in Europa. Über gute Streckenbeschilderung in Estland, vielfältige Landschaften, Höhepunkte auf Saaremaa und Hiiumaa und der Plan einer Teilnahme am Marathon in Finnland. Über Windrichtungen, schnell ziehende Wolken, und gestärktes Selbstvertrauen für weitere Touren.



L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Guido Lange: Abenteuer Baltikum

Mein Lauf 2000 km an der Ostseeküste. Ampel Publishing, Nörtershausen 2021. 

Verlagsinfo:
"Das Abenteuer Baltikum ist mein ganz persönlicher Lebenslauf. Er hat mich für immer verändert. In 107 Tagen reiste ich in Laufschuhen entlang der Ostseeküste von Stralsund nach Tallinn. Ohne Begleitung konnte ich mich ganz der Natur, den Menschen und ihren Kulturen widmen. Aus Fremden wurden Freunde, aus Erwartung wurde Wirklichkeit, aus Wagemut wurde Selbstvertrauen. Trubelige Urlaubsorte und einsame Gegenden erlebte ich, genussvolle Pausentage in den Städten wechselten sich mit enthaltsamen Lauf- tagen ab. Ich spürte die Mystik des Baltikums, den Zauber unberührter Natur und die Vielfalt der Menschen in sieben Ländern. Ich fand, was ich suchte, Erlebnisse, Ruhe und nicht zuletzt viel Neues über mich selbst." (Guido Lange, Autor)

Kapitelübersicht
Wieso, weshalb, warum? (Gründe)
Funke, Sehnsucht, Reiselust (vom Anfang)
Was brauche ich denn so? (Über die Ausrüstung)
Auf ins Baltikum! (Das Laufkapitel)
Gesund und munter! (Laufen und Gesundheit)
Iss was! (Essen im Baltikum)
Wohin des Wegs? (Straßen, Wege, Orte im Baltikum)

Reisende soll man nicht aufhalten (Begegnungen mit anderen Baltikumreisenden)
Jede Jeck is anders! (Die Menschen im Baltikum)
Wo man singt, da lass dich nieder (Das Kulturkapitel)
Wie schön ist‘s auf dem Land (Landschaft und Regionen)
Was bleibt? (Eine Nachbetrachtung)

- - - - - - - - - -
 

Antanas Sutkus: Planet Lithuania

Herausgegeben von Thomas Schirmböck. Steidl Verlag, Göttingen, 1. Auflage 2018, 2. Auflage 2021. 272 Seiten, Englisch / Deutsch / Französisch / Litauisch. Übersetzungen: Sandra Bernotaite, Jolanta Jezauskaite (Litauisch), Monte Packham (Englisch), Petra Gaines (Deutsch), Jean-Christophe Vigneau, Marielle Vitureau (Französisch). ISBN 978-3-95829-512-4, 38.00 Euro. 

Verlagsinfo:
Dieses Buch ist ein reichhaltiger Überblick über Antanas Sutkus’ Fotos der Bevölkerung seiner Heimat Litauen während der Besetzung durch die Sowjetunion. Sutkus ist vor allem ein humanistischer Fotograf, sein „Kosmos“ sind seine Mitbürger: Kinder, Liebende, Alte; wie sie sich mit Moderne und Tradition, Natur und Stadt auseinandersetzen und ihre Identität ausdrücken – alles in einem offenen, einfühlsamen Stil, der fernab sowjetischer Ideale das Fundament der litauischen Fotoschule bildet.
Indem Sutkus ein Leben in Würde und Integrität hinter dem Eisernen Vorhang enthüllt, ist Sutkus' Werk ebenso politisch wie persönlich, ein Beweis dafür, wie Litauen sein kulturelles Selbst gegen die Sowjetunion behauptet, die das Land vom Zweiten Weltkrieg bis 1990 besetzte. Der Kampf hat inzwischen Früchte getragen: 2004 wurde Litauen sowohl Mitglied der NATO als auch der Europäischen Union und ist heute eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Europas.

- - - - - - - - - -
 

Antanas Sutkus: children

Text von Wladimir Kaminer, Herausgegeben von Thomas Schirmböck. Verlag Steidl, Göttingen, 1. Auflage 2021. 180 Seiten, 160 Abbildungen, Englisch / Deutsch / Litauisch. Übersetzungen Litauisch: Jolanta Ježauskaite, Lektorat Monte Pakham. ISBN 978-3-95829-709-8, 48.00 Euro. 

Verlagsinfo:

Der litauische Fotograf Antanas Sutkus hat vor allem ein Lieblingsmotiv, dem sich dieses Buch ausführlich widmet: Kinder und ihre Welt. Immer wieder kehrt Sutkus zu ihnen zurück, um die verschiedenen Facetten kindlicher Lebenswelten zu zeigen und wie diese die Welt der Erwachsenen beeinflussen. »Für mich als Fotograf ist die Kindheit die wichtigste Bühne«, hat Sutkus einmal gesagt, »Kinder leben in einer anderen Welt. Manchmal ist es mir gelungen, diese Welt zu zeigen: nicht die reale Welt, die wir gewohnt sind, sondern ihre Welt. Kinder leben nicht auf der Erde, sondern auf einem anderen Planeten.« Auf Augenhöhe, respektvoll und doch präzise zeigt Sutkus die Kinder dieser Welt: gemeinsam mit ihren Eltern und Verwandten, mit Freundinnen und Freunden oder beim Spielen oder Lernen in der Schule. Er fängt die schönen Seiten wie auch die Entbehrungen des Kindseins ein, die Schwierigkeiten des Heranwachsens, Einsamkeit und Zusammenhalt, sowie jene unvermeidbaren Krisen der Kindheit, die ein Erwachsenenleben vielleicht für immer prägen. Für Sutkus leben Kinder nicht in einem Paradies, sondern in einem anderen Universum – einer Lebensphase, die Menschen jenseits ihrer nationalen und kulturellen Grenzen verbindet.

- - - - - - - - - -

Antanas Sutkus: pro memoria

Herausgegeben von Thomas Schirmböck. Steidl Verlag, Göttingen, 1. Auflage 2020. 128 Seiten, 86 Abbildungen, Englisch / Litauisch. Übersetzungen: Sandra Bernotaite (Litauisch), Caryl Swift (Englisch), Edita Gudišaukaite (Polnisch-Litauisch). Lektorat Monte Packhan (Englisch). ISBN 978-3-95829-640-4, 35.00 Euro

Verlagsinfo:
Der 1939 geborene Antanas Sutkus erfuhr von seinen Großeltern bereits während des Zweiten Weltkriegs von der Massentötung der Juden. Er distanzierte sich von der Demütigung und Zerstörung der Menschlichkeit in seinem Heimatland Litauen und empfand Scham und Schuldgefühle für die Gräueltaten, die hinter den Toren des Ghettos Vilijampole und des Neunten Festung begangen wurden. Während der „Sonderaktion 1005“ zwischen 1942 und ’44 versuchte die deutsche Besatzungsmacht, die Relikte der Opfer zu beseitigen. 1988 begann Sutkus, die Juden aus Kaunas zu fotografieren, die dem Tod in den Konzentrationslagern entkommen waren; Pro Memoria präsentiert eine Auswahl dieser Porträts und belegt die Beziehungen, die Sutkus zu den dargestellten Personen geknüpft hat.

Bereits zur Zeit des Großfürsten Gediminas (1275–1341), der aus verschiedenen europäischen Staaten Kaufleute und Handwerker nach Litauen einlud, wurde den Juden dort Schutz und Unterstützung geboten. In den folgenden 600 Jahren haben sie durch ihre Leistungen und Gebete, Druckwerkstätten und Synagogen, Bibliotheken und Turnhallen, Lieder und Legenden in Litauen Wurzeln geschlagen. Dieser lebendige Zweig der litauischen Kulturgeschichte wurde dann gewaltsam zerstört, 200.000 Juden ermordet und an Waldrändern, Steinbrüchen und Todeslagern in Gruben geworfen. Dieses Buch ist eine Hommage an diese Menschen und ein Ausdruck von Bemühungen um Verständnis, Buße, Reinigung und Wiedergeburt.

- - - - - - - - - -
 

Lafcadio Hearn: Der Junge, der Katzen malte

Text Lafcadio Hearn, Illustration Anita Kreituse. Aus dem Englischen Gabriela Bracklo. Edition Bracklo, Birkenwerder 2021. 52 Seiten (59 x 59 cm), ISBN 978 3 946986 10 2, 24,80 €. 

Verlagsinfo:
Dieses traditionelle, japanische Märchen bezeugt, dass jeder seine Bestimmung hat, auch wenn sein Ansatz noch so „nutzlos“ erscheinen mag. Wir erleben, dass Begeisterung und nimmermüde Ausdauer bei dem, was uns beseelt, schließlich aus Talent Können macht. Aus Können wird Meisterschaft und wahre Meisterschaft kann Wunder wirken.

Lettische Originalausgabe: "Puika, kas zīmēja kaķus" (Jāņa Rozes apgāds, 2017). Nach Motiven eines japanischen Märchens. Übersetzung Japanisch-Lettisch: Renāte Punka. Verlagsinfo: "Ein Buch, in dem das visuelle Bild mit dem Märchentext interagiert und die Illustrationen eigenständig eine neue Dimension bilden, welche die Fantasie der Betrachter/innen anregt und die Möglichkeiten zur persönlichen Interpretation gibt."
- - - - - - - - - -

Rūta Briede: Das Geheimnis der Möwenkönigin

Text und Illustration von Rūta Briede, aus dem Lettischen von Matthias Knoll. Edition Bracklo, Birkenwerder 2021. 44 Seiten, Format: 25,5 × 20,2 cm, ISBN 9783946986119, 15,80 €.

Verlagsinfo:
Liebe verleiht Flügel
Dieses wunderbare moderne Märchen aus Lettland handelt von Renata, die ein Geheimnis in sich trägt, an das sie sich selbst nicht erinnern kann. In einer „Geschichte in der Geschichte“ löst sich das Rätsel um Renata. Sie und Ludwig sind reif für die Insel.


- - - - - - - - - -
 
 

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


 VERY COOL PEOPLE

- Deep fried -
- Camarada Emigrante -
- Thirty Fourth Festival -
- Renegade -
- Ziliņš Maz -
- Around the Harvest Field -
- Ierindnieks -
- Arnolds -
- Plostnieks / Ej Morjak -
- Oskar -
- Yellow Bride -
aus dem Album "50 Years Of Influence + 30 Years Of Cool Equals
13 Years Of Music Hooliganism"

Oskars Ozoliņš – trompete
Māris Jēkabsons – tenor sax
Laura Rozenberga – Posaune
Kristaps Lubovs – baritone sax
Elvijs Grafcovs - gitarre, banjo
Māris Vitkus - orgela, synth, piano
Jānis Olekšs - bass
Andris Buiķis- drums, percussions, synths 

verycoolpeople 

--------------------------------------------------
VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 21. Dezember 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
---------------------------------------------------------------------------------

DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
------------------
--------------------------------------

Informationsarbeit braucht Unterstützer - werden Sie Mitglied beim Verein INFOBALT !

- - - - - - - - - - - - - - - - -

Mehr INFOBALT-Seiten:
 
Mehr zur Baltischen Stunde HIER

18 Oktober 2021

BALTISCHE STUNDE 26. Oktober 2021

 

 So fern, so nah, so baltisch: 

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 26. Oktober 2021, 19.00-21.00 Uhr


Wiederholung am Samstag, den 6. November 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - in Bremen und umzu
 
oder per LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"
 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


 
Unser Hörangebot diesmal
 
 

GESPRÄCHSGAST

Inga Sindi
(Lettin in Dubai)

Dubai - kein Ort für das ganze Leben! 

Über Kurland und Vidzeme, über einen Schulanfang im Herbst 1990, unbenutzte Pioniersuniform und die Entscheidung für die Fremdsprache Deutsch. Über das Studium der Baltikstik, die Professorin Ieva Kalniņa und ein Stipendium in Greifswald. Über die Beschäftigung mit der Literatur Litauens und Lettlands, eine Busfahrt nach Greifswald und den ersten Aufenthalt in Deutschland. Über ein Land zwischen Polen und Finnland, das Erasmus-Programm und die Aufnahme Lettlands in die EU 2004. Über die Präsentation des eigenen Landes, Ost- und Westdeutsche, neu gebaute Wohnheime, die vertraute Ostseeküste, Fahrradausflüge am Strand und einen "Haken in der Lippe". Über das Interesse am Theater und die Beziehung zur Baltistik, die Rolle des Theaters in der lettischen Kultur und ein DAAD-Master-Stipendium in Bochum. Über die Anerkennung lettischer Studienabschlüsse in Deutschland, die Theaterszene in Bochum und das Studium als Fundament für gute deutsche Sprachkenntnisse. 
Über häufige Theaterbesuche, ein Stellenangebot aus Lettland, die überschaubare lettische Kulturszene, dem Verfassen von Theaterkritiken, Alvis Hermanis und das Projekt Rimini-Protokoll. Über Tendenzen des modernen Theaters, ein Mann aus Deutschland und gemeinsames Leben und Arbeiten in Österreich. Über die Spuren von Elīna Garanča, das erste Kind und die Versetzung des Mannes nach Dubai. Über sechs Jahre Leben in den Vereinigten Arabischen Emiraten, das Eingewöhnen dort und ein zweites Kind. Über ein Schiff aus Kurland in Tobago und Lett/innen in Dubai. Über die Familie als Anker und Dubai als vorübergehender Lebensmittelpunkt. Über der Erweiterung der eigenen Grenzen, über Rückkehrpläne nach Europa, Rücksichtnahme auf Kinder und Schule und das Gefühl der großen geografischen Entfernung zu Lettland. Über die Identifikation über Sprache und Kultur, und den Traum von Lettland. Über Youtuber in Dubai, Freizeitmöglichkeiten und Luxus, Ausflüge in die Wüste, die lettische Community in Dubai, das Kommen und Gehen und ständige Umzüge von Freund/innen und Bekannten. Über Jobs in Dubai, das Gefühl von Sicherheit und guter Infrastruktur, Jahreszeiten und seltene Regenfälle. Über Schulfrei für Kinder, superheiße Sommer und Flucht nach Lettland. Über Berge und Meer in der Umgebung von Dubai, Autoausflüge und die Bedingungen eines Arbeitsvisums. Über Arbeitssuche, Möglichkeiten für Frauen, Familien mit Kindern, Perspektiven der lettischen Diaspora und die klassische Rollenverteilung. Über den lettischen Blick auf Dubai, Neid und Mißgunst, offene und unterschwellige Vorurteile, die Kommunikationssprache Englisch und die Sehnsucht nach einer grünen Wiese, gutes Brot, Milch und Honig. Über lettische Sehnsüchte, emotionale Bindungen, eine deutschsprachige Schule und das Bemühen um die gute Erziehung der Kinder.



L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Neringa Naujokaite: Art Deco

Eine künstlerische Reflexion über den Umgang mit historischer Bausubstanz. Autorinnen: Dr. Monika Krikštopaitytė, Dr. Giedrė Jankevičiūtė, Hrsg.: Neringa Naujokaite. Kettler Verlag, Dortmund 2021, 336 Seiten. ISBN 978-3-86206-924-8, 48,00 Euro. 

Verlagsinfo:

Die Dia- und Videoinstallation Art Deco der litauischen Künstlerin Neringa Naujokaite visualisiert den Restaurierungsprozess einer Wohnung aus der Zwischenkriegszeit in ihrer Heimatstadt Kaunas. Das Buch dokumentiert die umfangreiche Installation, die in ihrer räumlichen Form nur temporär existierte. Gleichzeitig fasst es das über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren von der Künstlerin gesammelte Bild- und Textmaterial zusammen und gibt den komplexen Prozess der authentischen Rekonstruktion des Interieurs wieder.

Neringa Naujokaite (* 1966) studierte an der staatlichen Kunstakademie Vilnius und an der Kunstakademie Düsseldorf. Anschließend absolvierte sie 2003 den Postgraduiertenstudiengang „Audiovisuelle Medien“ an der Kunsthochschule für Medien Köln. Im Fokus ihrer Arbeiten stehen soziale und urbane Räume. Ihr Projekt Art Deco befasst sich mit der Haltung der heutigen litauischen Gesellschaft gegenüber ihrem architektonischen Erbe, das zunehmend von Verfall und Abriss bedroht ist.


- - - - - - - - - -

Rasa Aškinyte: Kleines Bernstein

Roman. Aus dem Litauischen von Markus Roduner. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2021. 192 Seiten, ISBN 978-3-96311-474-8, 14.00 Euro. 

Verlaginfo:
So war es nicht, aber so hätte es sein können
- Neuentdeckung einer außergewöhnlichen litauischen Autorin
- Historische Fiktion mit philosophischem Geist
- Starke Frauen in einer patriarchalischen Gesellschaft

Späte Römerzeit – 2. Jahrhundert. Auf der Bernsteinstraße, die das Land des Volkes der Ästier an der Ostsee mit Rom verbindet, werden Bernstein, Pelze und Metalle gehandelt. Die siebenteilige Struktur des Romans – sieben Szenen, sieben Unterszenen und sieben Charaktere – balanciert das Historische, Mythische und Alltägliche aus. Die männliche Welt des Handels und der territorialen Konflikte verbindet die litauische Autorin Rasa Aškinytė mit der weiblichen, häuslichen Welt. In der für Aškinytė typischen kompakten, filmischen Prosa verflechtet sie die Schicksale zweier starker Frauen, die um ihren Platz in der Gesellschaft kämpfen. Selija ist die Frau des Stammesführers der Ästier, die sich ihrer Stellung bewusst ist und sie leidenschaftlich verteidigt. Glesum (lat. für Bernstein) ist eine ehemalige Sklavin aus einer vornehmen Familie, die Gondas, der Stammesführer, von einer Handelsreise auf der Bernsteinstraße mitbrachte. Sie wird seine heimliche Geliebte. Die Spannung zwischen diesen beiden Frauen – der Ehefrau und der Geliebten –, Liebe und Hass, Ehrgeiz, der Wunsch nach Macht und Sicherheit sowie Rituale und Magie treiben die Geschichte voran, die mehr poetische Rekonstruktion als historischer Roman ist. Die Autorin versteht es die Leserschaft in eine ferne, nur wenig zugängliche Vergangenheit zu führen.


- - - - - - - - - -
 
 

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Z E T O D

- Vot Tak -
- Merekosilased -
- Rõõmutsõõr -
- Jako -
- Valgõ Jänes -
- Lätsi Sanna -
- Naasevõtt
-

(aus dem Album "Lätsi sanna")

Jalmar Vabarna, Jaanus Viskar, Artur Linnus, Martin Kütt

Karmoškale -

- Tšastuškad - 

(aus dem Album "Lätsi Tarrõ Tagasi")
Jalmar Vabarna, Jaanus Viskar, Artur Linnus, Aaron Laanelind, Martin Kütt



--------------------------------------------------
VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 23. November 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
---------------------------------------------------------------------------------

DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
------------------
--------------------------------------

Informationsarbeit braucht Unterstützer - werden Sie Mitglied beim Verein INFOBALT !

- - - - - - - - - - - - - - - - -

Mehr INFOBALT-Seiten:
 
Mehr zur Baltischen Stunde HIER

20 September 2021

BALTISCHE STUNDE 28.September 2021

 Neu entdeckt und wiederentdeckt!

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 28. September 2021, 19.00-21.00 Uhr


Wiederholung am Samstag, den 9. Oktober 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - in Bremen und umzu
 
oder per LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"
 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


 
Unser Hörangebot diesmal
 
 

GESPRÄCHSGAST

Ralf Jörg Raber

(Buchautor und Schellackplattensammler)

Paul O'Montis war damals in Riga ein Begriff!

Über das Sammeln von Schellackplatten, einen geplanten Besuch in Riga, umfangreiche Recherche und unklare Geburtsorte. Über Herkunft und die Eltern von Paul O'Montis, eine engagierte, alleinerziehende Mutter und der Umzug nach Riga. Über Zeitungsannoucen, den Stiefvater Karl Oberg, ein Musikaliengeschäft und Parallelen zu Heinz Erhardt. Über Neldner und Oberg, Konzertreisen, Fans und Plattenerfolge. Über Künstler während des Ersten Weltkriegs, über erste Bühnenstücke und Auftritte, Operetten, Studententheater und Rezensionen, Evakuierung nach Russland, Militärdienst und Internierung. Über die Anfänge der Karriere als Kabarettist und Sänger, über Filmdrehbücher und Buchillustrationen, eine kurze Zeit in Königsberg und Rückkehr nach Riga. Über das Überleben in schlechten Zeiten, Anfänge in Berlin, die Versprechungen und Verlockungen der "goldenen" 20er Jahre, über Stolpersteine und einen Künstler ohne festen Wohnsitz. Über Schlageraufnahmen, Drehbücher für Stummfilme und Regie, Kriminalromane und einen Auftritt in Bremen. 
Über große Auftritte, das Flüstern und die neue Aufnahmetechnik. Über Radioauftritte, erste Schallplattenaufnahmen, alte Grammophone, fehlende Bässe und gute Tontechniker. Über starke Stimmen, spezielle Violinen und einen Vortragskünstler. Über die Identität als Schwuler, das Who-is-who der damaligen Kabarettszene, über Varieté und Unterhaltung. Über Auftritte in Riga, einen Zeitungsbericht und leise Kritik. Über eine Künsterreise durch Lettland, Bürgersteige aus Holz, die baltische Provinz und die besondere Empathie des Publikums. Über Blumen auf der Bühne, über Schellack-Raritäten, viele Tourneen und viele Zugaben. Über heutige Möglichkeiten und eine Band in Essen. Über selbst geschriebene Lieder, Restriktionen für Homosexuelle, Presseberichte und Karikaturen. Über die Nazipresse, erfolgreiche Auftritte und eine plötzliche Verhaftung. Über eine Haftstrafe, Paragraph 175, Razzien und Ernst Röhm. Über Auftritte in der Schweiz, Österreich, Polen, in den Niederlanden, Kroatien und der Tschechoslowakei. Über die erneute Verhaftung, KZ Sachsenhausen und Tod. Über eine vermeintliche jüdische Abstammung, Kenntnis jüdischer Kultur, Lieder in verschiedenen Sprachen und Antikriegslieder. Über die Grabstätte von Paul O'Montis in Berlin, einen Gedenkstein und ein Projekt zur Sichtbarkeit der Namen der Nazi-Opfer. Über das neue Programm von "Ruhrioso" mit Liedern von Paul O'Montis.



L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Ralf Jörg Raber: Beliebt bei älteren Damen und jüngeren Herrn

Paul O'Montis - Biografie eines Vortragskünstlers. Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN: 978-3-86331-578-8, 272 Seiten, 22 Euro. 

Verlagsinfo:
Paul O’Montis (1894–1940) gehörte in den „Goldenen Zwanziger Jahren“ zu den Stars der deutschsprachigen Kabarett- und Kleinkunstszene. Die größten europäischen Schallplattenfirmen hatten ihn unter Vertrag, seine Schlager und Chansons liefen, auch live, im Radio. Er tourte durch halb Europa, verzauberte sein Publikum in den Metropolen ebenso wie in der Provinz. Er gehörte zu den Ersten, die dank Mikrofontechnik den popmusikalischen Liedvortrag modernisierten und die dem Tabu Homosexualität, sexuelle Diversität und Genderthematik im kommerziellen Pop Ausdruck verliehen. Doch seinen Ruhm konnte er nur kurz genießen: Der Machtantritt der Nazis setzte seiner Karriere in Deutschland ein jähes Ende. Paul Wendel, wie O’Montis bürgerlich hieß, war schwul. Er kam ins Gefängnis und emigrierte nach verbüßter Haft. Im Exil fand er eine innere wie äußere Freiheit, die „ansteckend“ war und Homosexuelle in seine Konzerte zog. 1939 wurde Paul O’Montis in Prag verhaftet, 1940 in das Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt und dort ermordet.


- - - - - - - - - -
 
 

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Paul O'Montis


- Mein Bruder macht im Tonfilm die Geräusche -

- Ich fahre in meiner kleinen Limousine -

- Wochenend und Sonnenschein -

- Was im Rausch man verspricht -

- Was hast du für Gefühle, Moritz -

- Du glaubst vielleicht ich weiß nicht dass Du mich betrogen - 
 
- Wenn ich mal eine Dummheit mach' -  

- Ich bin verrückt nach Hilde - 

- Chanson für Hochwohlgeborene -

- In der Bar zum Krokodil - 

- Ramona Zündloch - 

- Kaddisch - 

- Die zerbrochene Schallplatte - 

- Habe Mitleid mit mir (russisch) -

- Danke schön, es war bezaubernd -


- - - - - - - - - - - - -

--------------------------------------------------
VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 26. Oktober 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
---------------------------------------------------------------------------------

DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
------------------
--------------------------------------

Informationsarbeit braucht Unterstützer - werden Sie Mitglied beim Verein INFOBALT !

- - - - - - - - - - - - - - - - -

Mehr INFOBALT-Seiten:
 
Mehr zur Baltischen Stunde HIER

20 August 2021

BALTISCHE STUNDE 31. August 2021

 Kreatives in Riga - inspiriert aus der Schweiz

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 31. August 2021, 19.00-21.00 Uhr


Wiederholung am Samstag, den 11. September 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - in Bremen und umzu
 
oder per LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"
 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal
 
 

GESPRÄCHSGAST

David Schilter
(Herausgeber Comicmagazin "Kuš", Riga)

Ich war schon immer großer Comicfan!

Über die Comicausstellung lettischer Künstlerinnen in Bremen, den speziellen Fokus auf Frauen als Zeichnerinnen. Über die Gründungsidee des Magazins "Kuš", erste Besuche in Lettland und die (fast vergebliche) Suche dort nach Comics. Über ein Jurastudium in der Schweiz und in Vilnius, ein halbes Jahr Ausstauschssemester und erste Anfänge als Redakteur einer Pfadfinderzeitung in der Schweiz. Über möglichen Nutzen des Jurastudiums für die Herausgebertätigkeit, Copyrightfragen und geklaute Bilder aus dem Internet. Über die EU-Gesetzgebung in Lettland, nötige Quellenhinweise, Erlebnisse in Vilnius und Vergleiche mit Riga. Über Zufälle und "Abwerbungen", den Studienabschluss, ein Praktikum bei der Baltisch-Schweizerischen Handelskammer, den Austausch im Rahmen des Erasmus-Programms, Vorlesungen auf Englisch und Gastvorlesungen aus der Schweiz. 
Über das häufige Herumreisen, Besuche in Tallinn, Belarus und Polen, und über die Kenntnisse der Schweizer/innen über Lettland oder Litauen. Über einen Schuß Exotik, eine mögliche Alternative in China, und die üblichen Verwechslungen zwischen den drei baltischen Staaten. Über die Comicszene in der Schweiz, Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland, ein Comicfestival in Luzern, über "kuš" als Motto, Ware unter dem Ladentisch und Probleme beim Kioskverkauf in Lettland. 
Über Ideen für ein kostenloses Stadtmagazin, Diskussionen mit Werbekunden, unterschiedliche Generationen und die aufkommende Finanzkrise. Über Pornographie-Vorwürfe, Ware im schwarzen Beutel und Ideen fürs "Kuš"-Jubiläum. 
Über die Suche nach Comiczeichner/innen in Lettland, das erste Cover von Anete Melece, Comiczeichner bei "Kuš" aus vielen Ländern, die Änderungen seit der ersten Ausgabe und der heutige lettische Anteil am Magazin. Über internationale Comic-Preise, Ehrungen für "Kuš", Abonnenten in der ganzen Welt, Verkauf in Berlin, Ausgaben aus dem Archiv und der Aufbau der Internetseite.  
Über die Wirtschaftskrise und staatliche lettische Unterstützung, Zusammenarbeit mit der Botschaft Belgiens, mit Finnland, Australien und Portugal, Projektanträge und Spezialausgaben. Über einen Comicwettbewerb und einen Comicpreis, Pokal und Blumen, kreative Schulklassen, Kurzeme und internationale Förderungen. Über die neue Comic-Residenz, Zusammenarbeit mit einem Fotoprojekt, Einschränkungen durch Corona, Workshops und Ausschreibungsregeln für die Residenz. 
Über Comiczeichner/innen aus Liepāja und Daugavpils, den Austausch unter Kleinverleger/innen und die deutsche Comiczeichner/innen Anna Haifisch und Paul Pätzel. Über Kopfkino für Arme, Comicbücher und die Rückmeldung eines lettischen Kunstlehrers. Über den Unterschied zwischen Karikatur und Comic, die Konzentration auf die Verlegertätigkeit, die Perspektive eines Schweizers in Lettland. Über Besuche in der Schweizer Heimat, Reisen zu internationalen Festivals und die Sehnsucht nach den Bergen. Über einen Designer in der Schweiz, gute Druckmöglichkeiten in Lettland, Planungen und Zufälle, gutes Essen und Trinken in Lettland, Trends zum veganen Leben in Riga, deutsche Bratwurst in Litauen, Schokolade in der Schweiz und Lettland und mögliche europäische oder außereuropäische Sonderwege. Über die Perspektive als Ratgeber aus der Schweiz, Diskussionen im Internet, neue Steuergesetzgebung in Lettland und Schwierigkeiten für die kreative Szene. Über Zukunftsperspektiven in Lettland, Volksabstimmungen und Streitfragen in Lettland, in der Schweiz und in Bremen.



L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Comicmagazin

"Kuš"

 Webseite Comicmagazin "Kuš"

"Kuškomikss"-Blog
 
Raum 404, Bremen
 
 

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Šiaurės Kryptis

Akkordeon, Keyboards - Arnas Lukošius
Bass - Darius Burokas
Schlagzeug - Alexander Belkin
Flöte - Jorius Tarabilda
Saxophon - Linas Ryškus
Gitarre - Zigmas Butautis
Texte und Gesang - Kristijonas Vildžiūnas

 

- Netiekto -
- Čiaten -
- Aš Toks Mažas -
- Miestas - 
- Karo Daina - 
- Amžinas Ruduo -
- Vakaras -
- Meilė Ir Aviacija - 
- Tik - 
- Gimti Sapne -
 - Trys Pižamos -
 
(aus dem Album "NETIEKTO")


- Ledynai - 
- Lik sveika -
 
 Gitarre - Zigmas Butautis
Texte und Gesang - Kristijonas Vildžiūnas
Drums - Adas Gecevičius
Bass - Aurimas Driukas
(aus dem Album "Ledynai")


Šiaurės Kryptis
- - - - - - - - - - - - -

--------------------------------------------------
VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 28. September 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
---------------------------------------------------------------------------------

DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
------------------
Mehr Infos:
INFOBALT - Veranstaltungsübersicht
INFOBALT-Fernsehvorschau
Estland-Blog / Lettland-Blog / Litauen-Blog
--------------------------------------

Informationsarbeit braucht Unterstützer - werden Sie Mitglied beim Verein INFOBALT !

- - - - - - - - - - - - - - - - -

INFOBALT bei FACEBOOK
 
 
 
Mehr zur Baltischen Stunde HIER

23 Juli 2021

BALTISCHE STUNDE 3. August 2021

 

Geschichten rund um die Geschichte

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 3. August 2021, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 14. August 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - im Raum Bremen, Oldenburg, Bremerhaven
 
LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"
 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal
 
 

GESPRÄCHSGAST

Prof. Dr. Karsten Brüggemann
(Historiker)

Es gibt auch in Estland Debatten darüber, wie man die eigene Geschichte schreiben soll

 
Über Leben und Arbeit in Estland, ein Online-Semester, verschiedene Publikationen, Lücken in den Bibliotheken und die Vorgeschichte zum Buch. Über 15 Jahre Arbeit an einem Buch, ein Handbuch zur Geschichte Russlands und eines zur Geschichte Polens, die finanzielle Unterstützung und der Start 2008. Über die Zusammenstellung des Autor/innenteams, Einbeziehung von Fachleuten aus Estland, Lettland und Litauen, und notwendige Übersetzungen. Über das Bedürfnis "Geschichte schreiben" zu wollen, die Definition von Geschichte, über Helmut Kohl als promoviertem Historiker, über die Bedeutung von Selfies, Youtubern für die Geschichte, die Geschichte der Tiere und die Geschichte des Hot Dogs. Über das Herder-Institut, die Baltische Historische Kommission, über Landmannschaftliches,  Tagungen und private Initiativen. Über deutsche Universitäten mit Schwerpunkt auf Osteuropa, über Gießen, Marburg, Greifswald, Lüneburg, Münster, Berlin, Hamburg und Bremen. Über den transnationalen Zugriff, den neuen digitalen Ruf Estlands, die Beziehung Estlands zu Skandinavien, und neue lettische Innovationen. 
Über andere bekannte historische Publikationen, Leonid Arbusow, Georg von Rauch, Boris Meissner, Michael Garleff, Gert von Pistohlkors, Vasilius Safronovas und Reinhard Wittrams verschiedene Schriften. Über das konzeptionelle Problem, Litauens Geschichte vor 1918 gemeinsam mit Estland und Lettland behandeln zu müssen. Über Litauen als gleichberechtigtes Forschungsobjekt, über das Geschichtsverständnis der Est/innen, Lett/innen und Litauer/innen, über Nationalhistoriker/innen und nationale Geschichten. 
Über westdeutsche und ostdeutsche Historiker, junge Doktoranden aus ganz Deutschland, und Versuche zu beweisen alle Balten seien Faschisten- Über alte sowjetische Narrative, Kritik an Stalinismus oder der Kriegsführung der Roten Armee, der Hitler-Stalin-Pakt als Akt der Selbstverteidigung der Sowjetunion, und über heute russische Historiker. Über das große Übergewicht der Männer in der Historikerzunft, die Traditionen der Baltischen Historischen Kommission, und Männer als Hobbyhistoriker. 
Über irrige Thesen von Historikern der Vergangenheit, über vermeintliche und tatsächliche Sprachkenntnis von Herder, Stereotypen über Est/innen und Lett/innen, und der gelegentliche Hochmut deutschbaltischer Autoren. Über kolonialkritische Ansätze, einem neuen estnischen Verhältnis zur eigenen Geschichte, über eine Ausstellung im Tallinner Kunstmuseum KUMU und Verarbeitung eigener Kolonialgeschichte durch Kultur. 
Über das Wagnis ein so umfangreiches Handbuch in deutscher Sprache zu schreiben, die englische Sprache in der internationalen Forschung und in Estland und über fehlende Sprachkenntnisse bei Studierenden. Über die Aufteilung zwischen Deutschbalten und Deutschen, die Infragestellung des Terminus "Deutschbalten" und über den Nazi Scheubner-Richter als angeblicher Deutschbalte. Über Deutschbalten und Nationalsozialismus, zerstörte Mythen, gewohnte Teilungen und Einteilungen. Über Visionen, die Hoffnung auf Frieden, andere große Forschungsprojekte und das Alltagsleben in der estnischen Sowjetrepublik. Über den Begriff der Stagnation, dem angeblich müden Breshnew und notwendige weitere historische Forschungen.

Zu diesem Gespräch gibt es eine Liste mit Hinweisen auf die erwähnten Personen und Publikationen hier




L-E-S-E-S-T-O-F-F

 


Brüggemann / Henning / Maier / Tuchtenhagen (Hrsg.): Das Baltikum - Band 1

Karsten Brüggemann, Detlef Henning, Konrad Maier, Ralph Tuchtenhagen (Hrsg.): Das Baltikum. Geschichte einer europäischen Region. Band 1: Von der Vor- und Frühgeschichte bis zum Ende des Mittelalters. Anton Hiersemann Verlag, 2018. Im Auftrag des Nordost-Institutes (IKGN e. V.) in drei Bänden herausgegeben von Karsten Brüggemann und Ralph Tuchtenhagen. ISBN 978-3-7772-1825-0, 651 Seiten, 98,00 Euro.

Verlagsinfo:
Das wissenschaftliche Handbuch „Das Baltikum. Geschichte einer europäischen Region“ erfasst erstmals in deutscher Sprache die gesamte Geschichte des Baltikums von den Anfängen bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts. Ein internationales Autorenteam, vor allem aber Historikerinnen und Historiker aus Estland, Lettland und Litauen, geben einen fundierten Einblick in die Vergangenheit der drei Staaten in ihren europäischen Bezügen und transnationalen Verflechtungen, ohne dabei die bedeutenden Unterschiede konfessioneller, sprachlicher und kultureller Natur innerhalb des Baltikums aus den Augen zu verlieren.

Band 1, herausgegeben von Karsten Brüggemann, Ralph Tuchtenhagen, Detlef Henning und Konrad Maier, behandelt die naturräumlichen Rahmenbedingungen, die zur Besiedlung des Baltikums in vorgeschichtlicher Zeit führten, die Entwicklung sozioökonomischer, politischer und kultureller Verbände, die Eroberung des Baltikums durch die Nachbarmächte in der Zeit um 1200 und die Ausformung weltlicher und geistlicher Herrschaften zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert. Den Abschluss bildet der Übergang zur Neuzeit, der im baltischen Raum durch den Livländischen Krieg, die Reformation und die Auflösung der vom Deutschen Orden dominierten Territorien markiert war. 

Mit Beiträgen von Karsten Brüggemann, Aleksandr I. Filjuškin, Cornelius Hasselblatt, Tiina Kala, Juhan Kreem, Hansjörg Küster, Christian Krötzl, Andris Levans, Konrad Maier (†), Ilgvars Misāns, Mathias Niendorf, Rimvydas Petrauskas, Inna Põltsam-Jürjo, Anti Selart, Andris Ŝnē, Ralph Tuchtenhagen, Matthias Thumser, Heiki Valk
 
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
 

Brüggemann / Henning / Maier / Tuchtenhagen (Hrsg.): Das Baltikum - Band 2

 Karsten Brüggemann, Detlef Henning, Konrad Maier, Ralph Tuchtenhagen (Hrsg.): Das Baltikum. Geschichte einer europäischen Region. Band 2:  Vom Beginn der Frühen Neuzeit bis zur Gründung der modernen Staaten . Anton Hiersemann Verlag, 2021. Im Auftrag des Nordost-Institutes (IKGN e. V.) in drei Bänden herausgegeben von Karsten Brüggemann und Ralph Tuchtenhagen. ISBN 978-3-7772-2100-7, 776 Seiten, 98,00 Euro.

Verlagsinfo:
Das Baltikum bildet in der europäischen Geschichte eine umstrittene Grenzlandschaft, in der multiethnische Bevölkerungen häufig Machtwechsel und kulturellen Wandel bewältigten. In Band 2 des dreibändigen Handbuches zeichnen 22 Autoren aus sieben Ländern in 23 Kapiteln diese wechselvolle Geschichte vom Ende des baltischen Mittelalters (1561) bis zur Entstehung moderner Nationalstaaten im 20. Jahrhundert (1918) nach. Für diese sehr lange Neuzeitepoche stehen die polnische, dänische und schwedische Herrschaft im Baltikum, später die sogenannten »baltischen Ostseeprovinzen« als Teil des Russländischen Reiches im Mittelpunkt der Darstellung. Dabei werden im Inneren die Konflikte zwischen deutschen und polnischen Oberschichten sowie den bäuerlichen Schichten, später Nationalbewegungen der Esten, Letten und Litauer, ebenso berücksichtigt wie der Wandel der kulturellen, agrarökonomischen, städtegeschichtlichen und konfessionellen Verhältnisse.

Mit Beiträgen von Hans-Jürgen Bömelburg, Karsten Brüggemann, Bogusław Dybas, Andreas Fülberth, Gregory L. Freeze, Aleksandr Gavrilin, Detlef Henning, Jürgen Heyde, Mārīte Jakovļeva, Torkel Jansson, Paweł A. Jeziorski, Enn Küng, Jan Kusber, Mati Laur, Vejas Gabriel Liulevicius, Kersti Lust, Zita Medišauskienė, Mathias Niendorf, Darius Staliūnas, Ralph Tuchtenhagen, Pärtel Piirimäe, Bradley Woodworth

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

 

Brüggemann / Tuchtenhagen / Wilhelmi (Hrsg.): Das Baltikum - Band 3

Karsten Brüggemann, Detlef Henning, Konrad Maier, Ralph Tuchtenhagen (Hrsg.): Das Baltikum. Geschichte einer europäischen Region. Band 3: Die Staaten Estland, Lettland und Litauen. Anton Hiersemann Verlag, 2020. Im Auftrag des Nordost-Institutes (IKGN e. V.) in drei Bänden herausgegeben von Karsten Brüggemann und Ralph Tuchtenhagen. ISBN 978-3-7772-2013-0, 743 Seiten, 98,00 Euro. 

Verlagsinfo:
Das wissenschaftliche Handbuch „Das Baltikum. Geschichte einer europäischen Region“ erfasst erstmals in deutscher Sprache die gesamte Geschichte des Baltikums von den Anfängen bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts. Ein internationales Autorenteam, vor allem aber Historikerinnen und Historiker aus Estland, Lettland und Litauen, geben einen fundierten Einblick in die Vergangenheit der drei Staaten in ihren europäischen Bezügen und transnationalen Verflechtungen, ohne dabei die bedeutenden Unterschiede konfessioneller, sprachlicher und kultureller Natur innerhalb des Baltikums aus den Augen zu verlieren.

Mit Beiträgen von Karsten Brüggemann, Christoph Dieckmann, Tobias Etzold, David Feest, David J. Galbreath, Saulius Grybkauskas, Jörg Hackmann, Detlef Henning, John Hiden (†), Andres Kasekamp, Olaf Mertelsmann, Česlovas Laurinavičius, Andrejs Plakans, Ulrich Prehn, Axel Reetz (†), Valters Ščerbinskis, David Smith, Geoffrey Swain, Joachim Tauber, Ralph Tuchtenhagen, Sigita Urdze, Elena Zubkova
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



MRK PAKT

Margus Kappel - Gitarre, Klarinette, Keyboards, Gesang
Peeter Malkov - Flöten, Saxophon, Gesang
Toomas Rull - drums, Gesang
 
- Esimene arm / First Love -
- Kärbsetapp / Hinrichtung einer Fliege -
- Kolmas päev Kuurordis / Am dritten Tag im Kurort - 
- Laul ja pidu / Lied und Fest -
 
(aus dem Album "Lood on halvad - situation stinks")
 

 
- - - - - - - - - - - - -

IVI RAUSI Group


Bass – Peedu Kass 
Gitarre – Iljo Toming
Percussion – Eno Kollom
Saxofon – Sulev Sommer
Gesang – Ivi Rausi

- Maailma Hullus -
- Hingeloss -
- Kiirus-eluviirus -
- Kuku All -
- KummaLiine Kleit -
- Jahtunud Süda Jäta Ilmale -
- Kummardus -
 
(aus dem Album "Kummaliime kleit")


--------------------------------------------------
VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 31. August 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
---------------------------------------------------------------------------------

DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
------------------
Mehr Infos:
INFOBALT - Veranstaltungsübersicht
INFOBALT-Fernsehvorschau
Estland-Blog / Lettland-Blog / Litauen-Blog
--------------------------------------

Informationsarbeit braucht Unterstützer - werden Sie Mitglied beim Verein INFOBALT !

- - - - - - - - - - - - - - - - -

INFOBALT bei FACEBOOK
 
 
 
Mehr zur Baltischen Stunde HIER