07 April 2020

BALTISCHE STUNDE 14.April 2020

10 JAHRE HOMEOFFICE !

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE

mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 14. April 2020, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 25. April 2020, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - oder 101,85 im  Kabelnetz im Raum Bremen
 
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Der lettische Schriftsteller 
Jēkabs Eduards Liekna
alias

Edvarts Virza

und sein Werk
"Straumēni"

Ausführliche Buchvorstellung

L-E-S-E-S-T-O-F-F

   


Edvarts Virza: Straumēni

Aus dem Lettischen von Berthold Forssman. Guggolz Verlag Berlin 2020, 334 Seiten, ISBN 978-3-945370-25-4, € 25 [D] | € 25,80 [A].

Verlagsinfo:
Edvarts Virza (1883–1940) schuf mit dem Prosapoem »Straumēni« eine Hymne auf das bäuerliche lettische Leben. Er beschreibt ein Jahr auf dem zemgalischen Gehöft Straumēni Mitte des 19. Jahrhunderts, verknüpft Kindheitserinnerungen mit Erzählungen seiner Großeltern und folgt dem Takt der Natur. Nicht ein einzelner Bewohner, sondern der Hof selbst wird zur Hauptfigur des berückenden Buches. Jedes Mitglied der Hausgemeinschaft hat seine zugewiesene Aufgabe zu verrichten, und die Erfüllung birgt eine eigene Schönheit und verleiht Lebenssinn. Im Einklang mit den Jahreszeiten wird im Frühjahr gepflügt und gesät, im Sommer bewirtschaftet und herangereift, im Herbst geerntet und geschlachtet, schließlich im Winter eingelagert und sich häuslich eingerichtet – und immer auch Feste wie Mittsommer, Erntedank oder Weihnachten gefeiert. Unausgesprochen ist im harmonischen Idealjahr jedoch auch eine Trauernote enthalten, ein Schmerz darüber, dass dieses Ideal unwiederbringlich verloren ist, ja eigentlich niemals bestanden hat.
Die Sprache, in der Virza das voranschreitende Jahr beschreibt, enthält alles, was auf dem Hof vor sich geht. Da summt und raschelt es, knistert, duftet und klingt es in den Wörtern – ein Sprachstrom, der unaufhaltsam voranstrebt wie der Fluss Lielupe, der sich durch die Wiesen um Straumēni schlängelt. Berthold Forssman stimmt in seiner Übersetzung ein in die Melodie der zemgalischen Landschaft und des ländlichen Lebens. Er schöpft aus dem Reichtum der deutschen Sprache, aus Begriffen und Beschreibungen, die schon vergessen scheinen und eine ganze Welt in die Sinne und vor Augen rufen.


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

VLADIMIR TARASOV and
BALTIC ART ORCHESTRA

live at Jazz Baltica Festival 1994

 

 Alto SaxophoneVytautas Labutis
    Baritone SaxophoneHelmut Aniko
    BassoonŠarūnas Kačionas
    Double BassIvars Galenieks
    Drums, ConductorVladimir Tarasov
    Drums, PercussionMaris Briežkalns
    English Horn Juozas Rimas
    French Horn Zigmantas Augaitis
    Guitar Mart Soo
    OboeNormund Šnė
    PianoTonu Naissoo
    Tenor Saxophone Aretas Markevičius
    TromboneEduard Akulin
    TrumpetValerijus Ramoška
    Violin Uldis Viesturs Sprūdžs



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JAZZ aus LITAUEN

 

 CinAnomo

 - Dance and enjoy -
Laura Budreckytė / Vytis Nivinskas
(aus dem Album "Jazz from Luthuania" 2017)

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Andrej Polevikov

 - O, Griežle, Griežlele...
www.mic.lt

Domas Aleksa

    - H.O.M.E. -
www.mic.lt

Brave Noises

(aus dem Album "Jazz from Lithuania 2018")
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DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 12.Mai 2020 - 19.00 - 21.00 Uhr
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11 März 2020

BALTISCHE STUNDE 17. März 2020

Akkordeon + Architektur

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE

mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 17. März 2020, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 28. März 2020, 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

Andrus Kõresaar
(Architekt und Grafik-Designer)

Es genügt nicht, wenn man nur einfach eine verrückte Idee hat!


Über Möhren in der Gegenwart und in der EXPO-Vergangenheit, die Entstehung der Idee für den Pavillon der EXPO 2000 in Hannover. Über die Idee des dynamischen Estland, das künstlerische Konzept, die spezielle Situation Estlands im Jahr 2000 und die Widerstände bis zur Realisierung. Über die Tatsache die jüngsten Architekten auf dem gesamten EXPO-Gelände zu sein, einen Architekt als Vater und der Weg von einer verückten Idee bis zum Konzept der Umsetzung. Über 18 geliehende Rechner, sich bewegende Fichten und der unbedingte Wille die Idee umsetzen zu dürfen. Über die Regeln des Bauamts in Hannover, junge Esten mit vielen Fragen, ein begehbarer Glasboden und leichte Schwerigkeiten beim Verständnis deutscher DIN-Normen. Über das Ziel neuer Nutzungen für die Pavillons nach der EXPO, Archiktennachwuchs aus Viljandi, gute Lehrer und Inspiratoren und der Weg zum Grafik-Design. Über die Gründung von KoKo-Architects, die Rezeption des estnischen EXPO-Pavillons in der estnischen Presse und estnische Besucher*innen in Hannover. Über das erste und einzige Mal, dass die drei baltischen Staaten nebeneinander präsentiert haben.
Über die Stadtentwicklung in Tallinn im Vergleich zu Vilnius und Riga, die mittelalterliche Tradition in Tallinn, arme und reiche Jahrhunderte, über den estnischen Denkmalschutz und die Neustadt in Tallinn. Über gute und schlechte Gebäude in Tallinn, strengere Regeln und Grenzen für die Architekten. Über graue und farbige Zeiten, Beschwerden der Nachbarn, unfertige Kolchosen und neue Appartmenthäuser. Über Kalksteinbauten, ergänzte Bauten und neue Materialien, dem Fahle-Haus und eine Revolution im Denkmalschutz durch neue Ideen. Über neue Nutzungen für alte Gebäude, eine kluge Jury, Zeichen der Zeit und Gleichgewicht zwischen leichten und schwereren Materialien. Über Kosten und Einnahmen, viele vergebliche und wenige erfolgreiche Bauvorhaben, ergänzte Etagen und einen schönen Ausblick auf die Stadt Tallinn.
Über die Modernisierung des Turms der "dicken Margarethe", die Erweiterung des Meeresmusseums durch eine alte Kogge, Ausschreibungen und Wettbewerbe, das Wachstum von KoKo-Architects auf 35 Mitarbeiter*innen und eine Tochterfirma für Ausstellungen. Über die neue Tallinner Synagoge, Reisen nach Israel und den Versuch des Einstimmens in andere Kulturen. Über durchsichtige Strukturen, neuere, unsichere Zeiten und die Wirkung eines Gebäudes auf die Leute auf der Straße. Über flexible Architekten, lebendige Prozesse und den Wandel im Laufe des Realisierungsprozesses.
Über Erfolgerlebnisse eines Architekten, Wellen von Gefühlen, das Spielen mit Ideen, Teamwork, und der Prozess der Realisierung. Über Bilder im Kopf, Einladungen nach Tallinn und das sichtbare Ergebnis der Arbeit. Über ein neues Projekt in der deutschen Stadt Plauen und Unterschiede zwischen finnischen und estnischen Auftraggeber*innen.


KoKo Architects

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

   

Irena Veisaitė / Aurimas Švedas: Ein Jahrhundertleben in Litauen

Aus dem Litauischen von Claudia Sinnig. Wallstein Verlag, 2019, 428 Seiten, ISBN 978-3-8353-3556-1, € 24,00 (D) | € 24,70 (A)

Verlagsinfo:
Die Autobiographie einer der herausragenden litauischen Intellektuellen im bewegten 20. Jahrhundert.
In 13 Gesprächen mit Aurimas Švedas erzählt Irena Veisaitė ihr bewegtes Leben. Ein Leben für die Kunst und die Kultur in Litauen, den Kulturaustausch mit Deutschland und das tragische politische Schicksal ihres Landes – die Besatzungen durch die deutsche Wehrmacht und die Sowjetunion. Sie erlebt Ausgrenzung, Gewalt, Vernichtung. Ihre Mutter wurde 1941 von einheimischen NS-Kollaborateuren ermordet, sie selbst überlebte das Ghetto von Kaunas durch die Hilfe von litauischen Mitbürger*innen. Nach Kriegsende muss sie den Anti­semitismus der ­Stalinära ertragen. Sie erzählt von ­ihrem Studium in Moskau und Leningrad, von den Anwerbeversuchen des sowjetischen Geheimdienstes, von ihren Ehen und der schmerzlichen Trennung von der Tochter, die nach England geht. Und Irena Veisaitė spricht über Freundschaften, u. a. mit Arvo Pärt. Sie schildert, wie es zur Einrichtung des Thomas-Mann-Kulturzentrums in Nidden kam und ihr Engagement für die Soros-Stiftung, die sich u. a. für die demokratische und pluralistische Gesellschaft in Osteuropa einsetzt. Ein Jahrhundertleben. Noch in hohem Alter ist sie eine entscheidende Persönlichkeit bei der Errichtung einer pluralistischen Gesellschaft in Nordosteuropa.

Irena Veisaitė, geb. 1928, studierte Germanistik und promovierte 1963 über Heinrich Heines späte Lyrik. Bis 1997 war sie Lektorin an der Pädagogischen Hochschule in Vilnius. Sie war Mitglied in verschiedensten Kommissionen für Kunst und Kultur in Litauen. 2012 erhielt sie die Goethe-Medaille des Goethe-Instituts für ihr Lebenswerk. Die Laudatio hielt Aleida Assmann. Irena Veisaitė spricht sieben Sprachen.


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

Musik von

TUULIKKI BARTOSIK

- Tormilind/Seagull/Seagulls In The Baltic/Balti Mere Kajakad -
- Time?/Aeg? Nybrokajen, Stockholm -
- Zeltini Secrets/Zeltini Saladused -
- Orsa -
- To Hannah & Ben -
- Karins Brudpolska -
(aus der CD "Storied Sounds")

Tuulikki Bartosik - free bass accordion, Gesang, metallophone
Timo Alakotila - piano
Villu Talsi - mandoline
Dylan Fowler - gitarre
CPL Musikshop
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- Nutvad Niidud / Crying Meadows -
- In Luce Amor -
- I Laehme Uele Mere / Over The Sea -
- Josefini Haellilaul / Josefins Lullaby -
- Torm Veeklaasis / Tempest In A Teapot (Arr Bartosik & Knutsson) -
- Rouge Valss / Rouge Waltz -
(aus der CD "Tempest in a teapot")

CPL-Musikshop

Webseite Tuulikki Bartosik
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DIE BALTISCHE STUNDE
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12 Februar 2020

BALTISCHE STUNDE 18. Februar 2020

Arvo, Arvo

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 18. Februar 2020, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 29. Februar 2020, 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

Karl-Heinz Schmid
(Kino CITY46)

Arvo Pärt hat mein Leben verändert!


Über den Weg von Freiburg über Dortmund nach Bremen, über Rübezahl, mit dem Vater ins Kino, Karl May und die Gründung eines Filmclubs. Über nächtliche Diskussionen, berufliche Alternativen, Kommunikation mit dem Publikum, ein sympathischer Berufsberater, ein Studium der Sozialarbeit und Arbeit im Kindergarten. Über einen Filmverleih in Dortmund, die Organisation von Kulturfestivals, und ein wunderbares Angebot aus Bremen.
Über "2001 - Odysee im Weltraum", Nachteulen und Lerchen, Arbeitszeiten und Kinozeiten, vom lebendigen Kino und Filmvermittlung. Über Entstehungsbedingungen von Filmen, das Konzept der Kommunalen Kinos, das gemeinsame Grundverständnis beim "City46", das Kuratieren von Filmen und Schwerpunktthemen im Kino. Über das Zusammenstellen von Kinoprogrammen, das Aussuchen von Filmen und dem Filmland Estland. Über die Estnischen Filmabende im City46, die Zusammenarbeit mit Kristiina Jessen, Hilfe durch die estnische Botschaft und anderer estnischer Institutionen, Wodka und Häppchen und das Entstehen einer Estland-Reihe. Über Kooperationen mit Landeskundigen und Festivals, Tarkowski's "Stalker", nordische und mediterrane Menschen, eine asiatische Ader und die Heirat mit einer Nordfriesin. Über Regenwetter in Litauen und Lettland, die Film- und Medienschule in Tallinn, die Inflation verschiedener Festivals, Digitalisierung im Film und die Notwendigkeit sich international durchzusetzen.
Über Kurzfilme, die Fragwürdigkeit der Oscars, Oscar-Kandidaten, den Film "Mia Madre" und Arvo Pärt und das Kino der Welt. Über die besondere Musik von Arvo Pärt, und die Vielzahl von Filmen die Pärt-Musik verwenden. Von Dokumentationen über Arvo Pärt, einen Notizblock, Pyrotechnik, und das Durcharbeiten von Datenbanken. Über Pärts Wirkung in verschiedenen Kulturkreisen und das Schärfen der Sinne durch Musik im Film. Über die erste Begegnung mit Musik von Arvo Pärt, die Zukunft ohne das Kino City46, das neue Arvo-Pärt-Zentrum in Estland und die Planung einer Reise nach Estland.

Mehr zu Arvo Pärt: 
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Maruta Grasmane: Handschuhe aus Lettland

(Latvieša cimdi) 178 Fäustlinge zum Nachstricken. "Sēnā klēts", Riga. Mit Fotografien von Jānis Deinats. Lettische Ausgabe 2012, deutsche Ausgabe 2016. Übersetzung ins Deutsche von Cornelie Müller-Gödecke. 438 Seiten, ISBN-10: 9934855526 / ISBN-13: 978-9934855528.

Verlagsinfo:
Das Buch gehört in eine Reihe mit dem bekannten Werk Latviesu Rakstainie Cimdi von Mirdza Slava. Aber während Mirdza Slava durch das Land gereist ist und überall nach Handschuhen gesucht hat, durchsuchte Maruta Grasmane Museen nach alten textilen Zeugnissen.

So gehen die Muster in ihrem Buch bis in das 18. Jahrhundert zurück, während Mirdza Slava die Traditonen dokumentierte, die im 20. Jahrhundert noch aufzufinden waren.
Deshalb kann Grasmane bei den einzelnen Modellen auch immer auf das jeweilige, zum Teil sehr alte Exponat in einem der Museen verweisen. Einen großen Teil des Buches nimmt die Geschichte und ethnographische Aufarbeitung dieser großartigen lettischen Tradition ein.

Im zweiten Teil werden dann 177 Handschuhe, nach Regionen geordnet, vorgestellt, jeweils mit Foto und Strickschrift. Bei jedem Handschuh ist die Museums-Registratur mitangegeben und eventuell ein Hinweis auf ein Muster für die Handschuh-Innenseite, falls diese abweichend gestaltet ist.

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Ieva Ozoliņa: Lettisch stricken

50 originelle Strickmuster für Handschuhe und Stulpen. Stiebner Verlag, Grünwald 2019, 128 Seiten, Format: 21 × 27,3 cm, ISBN: 978-3-8307-2063-8, 19,90 €.

Verlagsinfo:
Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Größentabellen für Anfänger und Strick-Fans. Mit fingerlosen Handschuhen und Fäustlingen.Fäustlinge, Handschuhe, Stulpen und Pulswärmer – Strick-Kunst aus dem Baltikum.

Selbstgestrickte Geschenke – eine lettische Tradition
In Lettland wird der liebevolle Brauch gepflegt, selbstgestrickte Fäustlinge zur Hochzeit zu verschenken – nicht nur an das Brautpaar, sondern auch an alle, die bei den Hochzeitsvorbereitungen geholfen haben. Dabei kommt den Strickmustern eine besondere Bedeutung zu. Was die verschiedenen Sterne, Sonnen und Kreuze bedeuten, erklärt Autorin Ieva Ozolina in einem Bonus-Kapitel.
Wer in die Kunst des lettischen Handschuh-Strickens eingeweiht ist, braucht sich also nie wieder Gedanken um Geschenke zu machen. Die bunten Handstulpen, Fingerhandschuhe und Fäustlinge lassen sich - mit ein bisschen Übung - blitzschnell und nach Maß herstellen. Kein Wunder, dass die Fäustlinge mit ihren historischen Strickmustern auch heute noch in Lettland ein typischer Bestandteil der Winterkleidung sind. Weihnachten und der nächste Winter kommen bestimmt – stricken Sie los!


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

Musik von

ARVO PÄRT 

Fratres - the 12 cellists of the Berlin Philharmonic Orchestra

Cantus in memory of Benjamin Britten - Staatsorchester Stuttgart, Dennis Russel Davies
(aus dem Album "Tabula Rasa")
ECM 1275

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Mozart-Adagio, für Violine, Cello und Piano

Variationen zur Gesundung von Arinuschka

Spiegel im Spiegel
Benjamin Hudson (Violine) / Sebastian Klinger (Cello) / Jürgen Kruse (Piano)

(aus der CD "Spiegel im Spiegel")

Brilliant Classics

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Statuit ei dominus
 Latvian Radio Choir / Vox Clamantis / Sinfonietta Riga

L'Abbé Agathon
Tui Hirv (Sopran), Rainer Vilu (Bariton)


Estonian Lullaby
 Estonian Philharmonic Chamber Choir /
Tallinn Chamber Orchestra / Dirigent: Tõnu Kaljuste

(aus dem Album "Adam's Lament")
 ECM 2225

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Festina Lente
Bournemouth Sinfonietta / Richard Studt


The Beautitudes

Magnificat
Choir of the Kings College, Cambridge / Stephan Cleobury


(aus dem Album "The very best of Arvo Pärt")


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Nächster Sendetermin:
Dienstag, 17. März 2020 - 19.00 - 21.00 Uhr
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16 Januar 2020

BALTISCHE STUNDE 21.Januar 2020

Neues Jahr, neue Ideen, neue Musik:

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 21. Januar 2020, 19.00-21.00 Uhr

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GESPRÄCHSGÄSTE

Algirdas Šochas, Jonė Kaliūnaitė, Ugnius Pauliukonis (Confero Piano Quartett)

Interessant, dass gerade die schwierigen Zeiten gute Stücke hervorgebracht haben!


Über Motivation, Idee und Anlass der Gründung von "Confero Piano Quartett",das gemeinsame Musikmachen litauischer Musiker*innen, Gründungsmitglieder, der Ausbildung an litauischen Gymnasien und die Arbeitsorte in England, Österreich und Deutschland. Über Kammermusik, neue litauische Kompositionen und litauische Musiker*innen in vielen Ländern Europas. Über musikalische Ausbildung in Litauen und Deutschland, hochspezialisierte Musikgymnasien in Litauen, talentierte Kinder, gemeinsame Ausbildung mit Ballettänzer*innen, bildenden Künstler*innen und eine Abitur-Oper.
Über Musik als Horizont, Litauer*innen verstreut in aller Welt, die Freude nach Hause zu kommen und das Bedürfnis etwas für das eigene Land tun zu wollen. Über das Pažaislis-Festival, Musik in Trakai, in Kaunas und in der Burg Trakai, notwendige Kommunikation und 2000 Litauer*innen in Hamburg. Über "Milky Way" litauisch, mögliche Konzerte in anderen Orten, die Zusammenstellung des Musikprogramms, das  Musikinformationszentrum in Vilnius, Wohnungen für verdiente litauische Komponist*innen und Praktiken der Sowjetzeit.
Über schwierige Zeiten und gute Kompositionen, Sentimentalität und dunkle Zeiten, die Werke von Schostakowitsch und die späte Kulturentwicklung der litauischen Geschichte. Über litauische Folklore, Besuche beim experimentellen Theater, nächtliches Liedersingen, Musik für das Volk und Studieren bei ronommierten russischen Komponist*innen. Über die Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten, litauische Komponist*innen des 20. und 21. Jahrhunderts, die Verbindung zu den litauischen Sutartinas, und die litauischen Volkslieder.
Über die Störche in Litauen, Nostalgie, Schmerz und Freude in der litauischen Kultur. Über Leben und Arbeiten in Manchester, das Gefühl mit Musiker*innen aus dem eigenen Land zusammenspielen, Lehrtätigkeit und Konzerte, England und die Schwimmolympiasiegerin Ruta Meilutyte, und die Präsentation von Jazzmusik in Bremen. Über das Umfeld als Musiker in England, über Konzerte und pädagogische Tätigkeit und die Zusammenarbeit mit Konzertagenturen. Über die Tätigkeit an der Musikhochschule Saarbrücken, Ünterschiede der Ausbildungssysteme in Litauen und Deutschland, die Rolle von privatem Unterricht, Talent, Nachholbedarf und Charakter. Über Perspektiven der Musikschulen, die wichtige Rolle der Musik für die Menschen und die Gesellschaft, die Schwierigkeit Bach oder Brahms zu verstehen und die Rolle als Kulturträger.
Über mögliche Sommerkurse in Trakai, den Königin-Morta-Preis in Litauen und ein Treffen mit Präsident Adamkus. Über den notwendigen Schutz der litauischen Wälder, ein innovatives Kulturfestival in einer Scheune, Einladung an Kinder und illegale Abholzung der Bäume. Über Erinnerungen an den "Baltischen Weg", gemeinsame Aktionen mit Kulturschaffenden, die Symphonie "Miškas" von Čiurlionis, das grüne Land Litauen, Diskussionen mit Politiker*innen und den kulturellen Beitrag für die Zukunft Litauens. Über Trakai als Kulturhauptstadt Litauens, einen Konzertflügel für die Burg Trakai, Livekonzerte in Litauen, Dank an das Litauische Kulturinstitut, die Litauische Botschaft und die Sponsoren des Konzerts in der Elbphilharmonie.

 Confero Piano Quartet: Algirdas Šochas (Violine), Jonė Kaliūnaitė (Viola), Vytautas Sondeckis (Violoncello), Ugnius Pauliukonis (Piano)

 Jonė Kaliūnaitė

 Ugnius Pauliukonis

Vytautas Sondeckis

 Algirdas Šochas

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Rimantas Kmita: Die Chroniken des Südviertels

Roman. Aus dem Litauischen von Markus Roduner. Mitteldeutscher Verlag, Halle / Saale 2019, 414 Seiten, ISBN 978-3-96311-180-8, 20 Euro.

Verlagsinfo:
Eine Geschichte über die Zeit und die Kinder des wilden Kapitalismus
Mit seinem Debütroman setzt Rimantas Kmita seiner Heimatstadt Šiauliai und den 1990er Jahren ein literarisches Denkmal. Geschrieben in der Umgangssprache der nordlitauischen Stadt jener Zeit, voller Slang- und Schimpfwörter, erzählt er die Geschichte des jungen Rimantas aus dem Südviertel in der wilden Periode kurz nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Litauens.
»Die Chroniken des Südviertels« ist eine Art Zeitmaschine ohne Wenn und Aber, die in eine ziemlich nahe Vergangenheit eintaucht, als in Litauen die neuen westlichen Werte – Snickers-Riegel, Coca-Cola, Trainingsanzüge von Nike oder Adidas – zum Maßstab wurden und als erstrebenswert galten. Der Leser fühlt sich sofort in diese Zeit und nach Šiauliai, dem litauischen Manchester, versetzt, sieht die Musikgruppen von damals, die Jugendzimmer mit Rambo-Postern an der Wand, spielt Rugby, verliebt sich und verliert den Glauben an die Liebe …
Ein Coming-of-Age-Roman im doppelten Sinne, in dem die Teenagerjahre des Protagonisten mit denen des unabhängigen Litauens in der Übergangsphase zusammenfallen.

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Füllmann / Johanning / Kalnács / Kaulen (Hgg.):
Rūdolfs Blaumanis (1863 - 1908)

Herausgeber: Rolf Füllmann / Antje Johanning / Benedikt Kalnács / Heinrich Kaulen. Lettische Moderne und deutschsprachige Literatur. Aisthesis Verlag, Bielefeld 2019, 313 Seiten, ISBN 978-3-8498-1365-9, 34,80 Euro.

Verlagsinfo:
Rūdolfs Blaumanis gilt als einer der wichtigsten lettischen Schriftsteller des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Zugleich bildet er eine zentrale Mittlerfigur zwischen lettischer und deutscher Literatur und Kultur. Als zweisprachiger Autor bereicherte er in der schon damals heterogenen Ostseeprovinz sowohl das lettische als auch das deutschbaltische Kulturleben. Dabei setzte er sich intensiv mit der deutschsprachigen Literatur von Goethe über Keller bis zu Gerhart Hauptmann und Arno Holz auseinander. Anlässlich der Neuausgabe seiner deutschsprachigen Erzählungen und Selbstübertragungen ins Deutsche fand im April 2017 das Symposion Blaumanis und die deutschsprachige Literatur statt, dessen Beiträge dieser Band versammelt. Sie schließen eine Lücke, denn Blaumanis ist in Deutschland nicht so bekannt und erforscht, wie er es als kanonischer Autor der lettischen Literatur und bedeutender Vermittler zwischen den Sprachen und Kulturen verdient hätte. Aus unterschiedlichen Perspektiven gehen sie seiner kulturhistorischen Verortung, seinem baltischen Umfeld wie auch seinem Verhältnis zur lettischen Moderne und seiner Rezeption in den Medien nach.


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

Der Komponist

ARVYDAS MALCYS 

Musikausschnitte aus folgenden Werken: 

Koncertas Altui ir Kameriniam orkestrui
(Konzert für Viola und Kammerorchester)

aus dem Album
mit dem Litauischen Kammerorchester unter Leitung von Robertas Šervenikas

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Concerto for clarinet and chamber orchestra - Movement III
aus dem Album 

mit dem Litauischen Kammerorchester unter Leitung von Robertas Šervenikas

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Concerto or piano and chamber orchestra - II Dolente lamentoso

Paukščiu takas / Milky Way

aus dem Album
Guoda Gedvilaitė (piano),
Litauisches Kammerorchester unter Leitung von Robertas Šervenikas
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Dienstag, 18. Februar 2020 - 19.00 - 21.00 Uhr
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15 Dezember 2019

BALTISCHE STUNDE 24. Dezember 2019

Erstmals pünktlich zum Fest:
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 24. Dezember 2019 - 19.00-21.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST


Jörg Becken
(Klak-Verlag)


Ich habe versucht, Lücken in der Geschichtsdarstellung zu füllen


Über den Traum Verleger zu werden, Erfahrungen als Historiker, das Interesse für "postsowjetische" Räume, das Kuratieren von Ausstellungen, Netzwerke und Zielgruppen. Über die Verlagsgründung in Berlin, Nahtstellen der Einheit und des Kalten Krieges, Himmelsrichtungen in Berlin, Westradio und Studienverbot. Über eine Lehre als Elektriker, den Weg vom Diplomdokumentar über Arbeit in einem Pressearchiv, Projekte mit Roma und Sinti bis hin zur Geschichte von Berlin und Brandenburg. Von der "Kulturlandschaft aktiv" bis zum "Klak-Verlag", die UNESCO, Berliner Themen, Mexico und Argentinien, spanischsprachige Autoren, Erinnerungskultur und der Umgang mit Diktaturen.
Über das Bücherschreiben, Europas Geschichte und der Blick auf andere Länder. Von Büchern über die Vergangenheit, Aktualität in der Gegenwart und der Blick auf die baltischen Staaten. Über ein Naturschutzprojekt, Litauen als Gastland der Leipziger Buchmesse, Zusammenarbeit mit dem Litauischen Kulturinstitut, Kennenlernen litauischer Verlage und die Perspektiven danach. Über Eugenijus Ališanka, Tomas Venclova und die Kontakte nach Estland und Lettland.
Über Einladungen nach Litauen, Treffen mit Autorinnen und Autoren, Pflege von Netzwerken, Verlegerreisen, Übersetzungsproben und den Blindflug der Entscheidung. Über die Orientierung an Übersetzer/innen, die Zusammenarbeit mit Claudia Sinnig und Cornelius Hell, Übersetzernachwuchs und das Gefühl für Themen. Zu Übersetzungen aus dem Litauischen, die Rolle von Mara Zalite, die Aufmerksamkeitswellen der deutschen Öffentlichkeit und die blinden Stellen der Geschichte.
Die Präsentation kleiner Länder im Ausland, Sympathiepunkte, Tourismusförderung und Buchmessenauftritte. Von sympathischen, friedlichen Ländern, Urlaubslektüre, die London Bookfair, Nora Ikstena und den englischsprachigen Markt. Zu litauischen Autoren in Paris, Nationalkulturen und Perspektiven anderer Länder.
Über die Zusammenarbeit mit Lettland, Übersetzungsförderung und große Pläne für die Buchmesse Frankfurt 2025. Von den Schwierigkeiten des lettischen Literaturinformationszentrums, neuen Strategien und Strukturen und lettische Präsentationen auf den deutschen Buchmessen. Von den Schwächen der größeren Länder, dem Aufholbedürfnis der baltischen Staaten, das Profil von Verlagen, der Status von Māra Zālīte, Diskussionen in Europa und die Singende Revolution. Von der Notwendigkeit einer europäischen Öffentlichkeit, der Suche nach Kontakten in Estland und das Büchermachen außerhalb des Mainstreams. Von thematischer Vielfalt, Lücken in der Geschichtsdarstellung, Lager in Sibirien und verkürzte Darstellungen in der Presse. Über Projekte mit Baiba Zīle, einer in Frankfurt / Main lebenden Autorin. Über verlegerische Überlegungen, nachhaltiges Arbeiten, rumänische, tschechische und georgische Themen, Länder nach der sowjetischen Zeit und die Entwicklung des Klak-Verlags seit 2011.
Über Bücher als Schullektüre, notwendige Werbung, Einladung zu Festivals, Stipendien für Schriftsteller/innen und das Norden-Festival in Schleswig. Über "Zürich liest", Lettinen und Letten in Deutschland, kulturpolitische Strategien und Tendenzen der Arbeitsmigrant/innen in Europa. Über Bücher für alle, unterschiedliche Ansätze der Integration und Buchvorstellungen auf Messen und in Kooperationen mit Stiftungen.
Vom Nutzen die Literatur anderer Länder kennenzulernen, der Suche nach neuen Wegen, soziale Netzwerke und das persönliche Kennenlernen der baltischen Staaten. Über Freunde in Riga, die Buchmesse in Vilnius, Tipps für Leserinnen und Leser, gute Buchhandlungen und die gute Laune beim Bücherkauf.

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Aspazija: Die roten Blumen

Sarkanās puķes. Gedichte / Dzejoļi. Zweisprachige Ausgabe. Aus dem Lettischen übertragen von Matthias Knoll. Edition Literatur.lv, 2018. 124 Seiten, ohne ISBN. 13 € / 18 CHF, zu bestellen beim Herausgeber, oder erhältlich im Aspazija-Museum in Jūrmala / Lettland.

Verlagsinfo:
Mit dem legendären ersten Gedichtband der großen Dichterin,»mit der die moderne lettische Literatur beginnt« (Jānis Asars), liegt erstmals ein vollständig ins Deutsche übertragenes Werkvon Aspazija (1865–1943) vor, der Frau und Schriftstellerin,die ihren Ehemann Rainis zum »Nationaldichter« aufbaute.

Ihren ersten Gedichtband "Sarkanās puķes" komponierte Aspazija gemeinsam mit Rainis als einen in sichgeschlossenen vierteiligen Zyklus im Spätsommer 1895 in Jelgava, wo er im Sommer 1897 im Verlag von Ludis Neimanis erschien. Aufgrund der Streichungen durch die zaristische Zensur enthielt er nur siebenunddreißig Gedichte; in die dritte bzw. vierte Ausgabevon »Sarkanās puķes« in den Werkausgaben von 1910 bzw. 1920 konnten die zuvor zensierten Texte aufgenommen werden; Bei dieser Gelegenheit veränderte die Autorin einige Texte und deren Anordnung; auch Orthographie und Interpunktion variierten. In die Neuausgabe von 1920 wurde kurioserweise auch Rainis’ lettische Übertragung von Teilen eines Langgedichts von Leopold Jacoby aufgenommen. In der vorliegenden Ausgabe, der die Fassung von 1931 zugrundeliegt, wurde versucht, Aspazijas ursprüngliche Intention herauszuarbeiten. Dabei wurden Druckfehler stillschweigend getilgt und die Schreibweisen behutsam der heutigen angepaßt. Die Übertragungen sind im Herbst 2015 in Riga, Berlin undZürich entstanden und wurden in den folgenden Jahrenmehrmals überarbeitet. Sie folgen den Regeln der alten, bewährten Rechtschreibung. Zugeeignet ist dieses Bändchen meiner lieben Mutter.

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"Spitzwegerich"

ein Text aus dem Buch Māra Zālīte: Fünf Finger
Roman. Aus dem Lettischen von Nicole Nau. KLAK-Verlag, Berlin 2019, 306 Seiten, ISBN 978-3-948156-18-3, 16,90 €.







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und diesmal auch:

Baltischer Weihnachtskommentar

  von alten Ritualen, aufgefrischten Legenden und Leihfichten

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

  

BALSIS

- Kristus Dzimšanas Dienā -
- Alleluja -

(aus der CD "Pusnakti")

BALSIS

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Tõnu Raadik

- Taliöine -
- Jõuluööl -

aus der CD "Lume Varjude Vahel"

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RATILIO
- do žaliam sodi -
 - našloita rūtala -
- ketina štarelis -

(aus der CD "LIETUVIŲ TRADICINĖ MUZIKA")
Ratilio
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U D U

Buryatia - Lithuania

Alexander Arkhincheev (Burjatien) – Vocals, Kehlkopfgesang, Gitarre, mongolische Pferdekopfgeige
Konstantin  Tokarsky (Burjatien) -  Drums & Percussion
Tadas Dešukas (Litauen) – Geige, Mandoline, Gitarre
Laurita Peleniūtė (Litauen) - Vocals, Trommel, Shrutybox


 - Zulayashie -
- Tūta - Khaldyn khursa nogoondo -
- Jovaras -
- Eiliom Susédom -
- Izban Bliuz -
- Pijok -

(aus dem Album "UDU")
Nordic Notes / CPL-Music
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 21. Januar 2020 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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18 November 2019

BALTISCHE STUNDE 26. November 2019

KINO KINO KINO
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE

mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 26.November 2019 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 7. Dezember 2019, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - oder 101,85 im  Kabelnetz im Raum Bremen
 
LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"
 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST
Giedrė Simanauskaitė
(Leiterin des Filmfestivals "LT Kino Goes Berlin")


Kino ist der beste Weg zu zeigen wie wir sind !

Über die Entstehung und Entwicklung des Festivals "LT Kino goes Berlin", über die Platzierung des Festivals in Berlin, persönliche Erfahrungen und berufliche Hintergründe und Reisen in andere Länder. Von Kulturmanagement und Kino, die Wandlung vom einmaligen Experiment zur Festivalreihe, ein Stipendium in Berlin und Freundschaften zu Kinos in Berlin. Über eine "Marktlücke", Kontakte zur litauischen Filmindustrie und erste Erfolge beim Berliner Publikum. Über das wachsende Programm des Festivals, kleine Anfänge und viel Arbeit auf dem Weg zur Beständigkeit.
Über die Chance zur Präsentation litauischer Filme in Deutschland, Arbeit in der litauischen Filmakademie, bestehende Netzwerke, wechselnde Jahreszeiten und die Einladung an "our foreign guests". Über die litauische "Summer Edition", den Filmherbst und das Bemühen und Beständigkeit und Verlässlichkeit. Über die Bedeutung und Wichtigkeit eines tollen (Helfer/innen-)-Teams, die Mischung aus Ehrenamtlichkeit und geringen finanziellen Förderungen, und dem Willen "das die Arbeit gemacht wird". Über Finanzrahmen, Unterstützung aus litauischen Quellen, die Wahrnehmung des Festivals von Litauen aus, und "LT Kino goes Berlin" als einziges Festival litauischer Filme in Europa.
Über litauische Filmpremieren, das Festival Karlovy-Vary und Lübeck, die Ausnahmestellung der Berlinale und Werbung für das litauische Kino. Über den Film "Motherland", Anregungen für andere Filmreihen in Berlin, das Bewußtsein für ein "Nischenfestival", zurückhaltende Ambitionen freudige Reaktionen bei den litauischen Filmemachern. Über steigende Qualitäten des litauischen Kinos, das Wachsen der Filmindustrie und die Konzentration auf englisch-litauische Kommunikation.
 Über die Internationalität von Berlin, Bindung an das bisherige Publikum und notwendige Beschränkung des Finanzrahmens. Über Vergleiche mit Filmfestivals in Cottbus und Leipzig, über mögliche Produktionen von Filmen mit deutschen Untertiteln und verbesserte Qualität von Filmen aus Litauen. Über junge Filmemacher, neue Themen und Ideen, neue Spielfilme und eine verbreiterte Auswahl guter Filme. Über "Tadas Blindas" und die notwendige Werbung für Filme aus Litauen, Arthouse Kino und kommerzielles Kino, wachsendes Interesse für litauisches Kino und Erweiterung der Zielgruppen. Über geringe Erwartungen und falsche Vorstellungen beim deutschen Publikum, die Notwendigkeit
 genauer hinzusehen, den Film "Motherland" und die Vorteile einer Kurzfilmauswahl.
Zur Möglichkeit Kulturen über Filme kennenzulernen, die Eigenarten Litauens, das Leben in Deutschland und Rückkehr nach Litauen. Über das Leben in Berlin, die Perspektive einer Litauerin, notwendige Nähe zur eigenen Familie, die Kritik anderer an den Verhältnissen in Litauen und den Nutzen internationaler Erfahrungen. Über die Notwendigkeit der Eigeninitiative, das Hoffen auf den Staat und die mühsame Arbeit an Veränderungen. Von Veränderungen in Vilnius, Arbeiten im Ausland, einem neuen Bild von Litauen und dem nötigen Schuss Optimismus. Von falschen Vorstellungen, notwendiger Akzeptanz von Spielregeln und gesellschaftlichen Umständen, den besonderen Verhältnissen der international geprägten Atmosphäre in Berlin. Vom Ausreisen und Heimkommen, die litauische Art der Teamarbeit, die gut organisierten Deutschen, das anstehende 10-jährige Jubiläum von "LT Kino goes Berlin 2020", möglichen Verwechslungen beim Googeln und zukünftigen Projekten in Vilnius.

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Māra Zālīte: Fünf Finger

Roman. Aus dem Lettischen von Nicole Nau. KLAK-Verlag, Berlin 2019, 306 Seiten, ISBN 978-3-948156-18-3, 16,90 €.

Verlagsinfo:

Laura ist fünf, als sie das erste Mal lettischen Boden betritt. Ein Land, das sie nur aus den üppigen Beschreibungen im Gulag kennt. Die Erwachsenen sind mit sich selbst und dem Neuanfang beschäftigt. Laura erkundet mit Freiheitsdrang ihre dörfliche Umwelt. Ebenso real wie magisch spricht sie mit Menschen, Tieren und mythischen Gestalten. Wir erfahren aus einer kindlichen Perspektive von den Schwierigkeiten des Zusammenlebens, den täglichen Absurditäten der Gesellschaft, bevor Schule und sowjetische Erziehung den Rahmen vorgeben. Mit Phantasie, Humor und Klugheit erzählt Mara Zalite über die Schrecken und Erfahrung einer ganzen Generation. Der in mehrere Sprachen übersetzte Roman „Fünf Finger“ wurde in Lettland zu einem Bestseller und mit dem Jahrespreis für Literatur ausgezeichnet. Er steht aufgrund einer großen Leserumfrage in Lettland auf der Liste der „100 wichtigsten Bücher (der Weltliteratur)“.

Māra Zālīte wurde im sibirischen Krasnojarsk (Russland) geboren, wohin ihre Familie 1941 aus Lettland deportiert worden war. 1956, als sie vier Jahre alt war, durfte die Familie zurückkehren. Nach dem Studium der Philologie arbeitete sie im lettischen Autorenverband, dessen Präsidentin sie neben anderen wichtigen Funktionen von 2000-2008 war. Zalite schreibt Gedichte, Essays, Theaterstücke, Dramen, Prosa, Kinderbücher und Libretti für Musicals und Rockopern. Ihre Werke wurden in viele Sprachen übersetzt, darunter Russisch, Englisch, Deutsch, Schwedisch, Estnisch und Französisch. Als eine der wichtigsten lettischen Autorinnen der Gegenwart ist sie durch ihre öffentlichen Stellungnahmen zu Politik und Gesellschaft bekannt. Sie erhielt zahlreiche Preise, u.a. den Herder-Preis (Deutschland 1993) und den Lettischen Literaturpreis (2001, 2004, 2014).
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Klaus Modick: Keyserlings Geheimnis

Roman, Verlag Kiepenheuer & Witsch 2019, (KiWi-Taschenbuch), 240 Seiten, ISBN: 978-3-462-05335-7, 10.00 € (A 10.30€).

Verlagsinfo:
Sommer 1901 am Starnberger See. Lovis Corinth porträtiert Eduard Graf von Keyserling, Schriftsteller und Dandy aus baltischem Adel, den seine geheimnisumwitterte Vergangenheit einholt, als unvermutet eine durchreisende Sängerin erscheint. Handelt es sich womöglich um jene Frau, die ihn vor mehr als zwanzig Jahren in den Skandal verwickelte, der ihn zur Flucht nach Wien zwang und in Adelskreisen zur persona non grata werden ließ?
Geistreich, einfühlsam, voller Witz und Verve spürt Klaus Modick den emotionalen und gesellschaftlichen Widersprüchen der Jahrhundertwende nach und erzählt davon, wie ein Außenseiter zu jenem brillanten Schriftsteller wurde, der den Zerfall der eigenen Klasse mit Melancholie und scharfsinniger Ironie beschrieb.

Klaus Modick, geboren 1951, studierte in Hamburg Germanistik, Geschichte und Pädagogik, promovierte mit einer Arbeit über Lion Feuchtwanger und arbeitete danach u.a. als Lehrbeauftragter und Werbetexter. Seit 1984 ist er freier Schriftsteller und Übersetzer und lebt nach diversen Auslandsaufenthalten und Dozenturen wieder in seiner Geburtsstadt Oldenburg. 

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

  

SHISHI

Dominyka Kriščiūnaitė (bass, vocals),
Elena Neniškytė (drums, vocals),
Giedrė Nalivaikaitė (guitar, vocals) 

- you are -
- Don't talk -
- Love -
- Istanbul -
- Homeless -
- Human-plant communication -
- Oh God -
- I get up -

(aus der CD "NA x 80")
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RYGA

Bass – Armands Butkevičs
Guitar – Rihards Lībietis
Synth, Drums, Vocals, – Mārcis Judzis
Vocals – Anita Intaite, Dzeguzīte, Ieva Segļiņa


- Black friday -
- Give me your love -
- I break your heart -
- Say you love me now -
- Bunny Munro waltz -
(aus der CD "Catch her groove")


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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 24. Dezember 2019 - 19.00 - 21.00 Uhr
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im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
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