03 Mai 2012

BALTISCHE STUNDE am Dienstag, 8.Mai 2012 19.00-21.00 Uhr

ein Maifeiertag für die Ohren!
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 8.Mai 2012 - 19.00-21.00 Uhr

wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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Gesprächsgast 
Ruta Sluškaitė
Inhaberin von "Wollen-Berlin"
"Für den nächsten Winter habe ich noch mehr Ideen!"
 Über ein Jura-Studium und persönliche Pläne, do-it-yourself-Aktivitäten, von Berlin als Traumstadt, einer Label-Gründung und weiteren Studienplänen. Über Slow-Sunday, Zusammenarbeit Frauen in Litauen, eine litauische Wollfirma und über Zusammenarbeit mit Läden in ganz Deutschland. Über die Gründung von "Wollen-Berlin", das Gefühl von Verantwortung, und über Frauen die was machen wollen. Über die Perspektiven in Vilnius oder Klaipeda, Pläne über Projekte in der Heimat, und über Strick-Trends und Strick-Szene, versteckte litauische Strick-Fans und über Woll-Läden in Litauen. 
Über Erfahrungsaustausch zwischen erfahrenen Frauen, Strick-Trends zwischen den Generationen, Unterschiede zwischen Vilnius und Berlin und den Selbst-Mach-Trend in Deutschland. Über kleine Designerlabels, die Notwendigkeit international zu arbeiten, über Berlin als offene Stadt und die Freude etwas selbst stricken zu können.
Über Startschwierigkeiten und notwendiges Marketing, notwendige gute Bekannte und Freunde, und über unterschiedliche Kundschaft. Über Männer als Strick-Kunden und Woll-Käufer, über männliche Lernbereitschaft und weibliche Netzwerke. Über einen hilfsbereiten Onkel, den Traum von einem kleinen Café, und die Suche nach geeigneten Räumen. Über einen ehemaligen Pelzladen, anfängliches Nicht-Ernstgenommen-Werden, Besichtigungstermine und einen Vermieter mit Lettland-T-Shirt. Über die Revaler Straße, die Libauer Straße und die Simon-Dach-Straße, über die Szene in Friedrichshain und die Perspektive einer Ladenbesitzerin. Über eine Jahresplanung, Kundennachfrage und Jahreszeiten, Sommerworkshops, alternative Garne und Wolle färben. Über Bräuche und Traditionen in Litauen, strickende junge Leute im Stadtteil, über wechselnde Käuferwünsche, litauisches Leinen und Woll- und Garn-Kunstwerke. Über Litauer in Berlin, die Schwierigkeit Kunst zu verkaufen und Namensfindung mit Hilfe von Freunden. 
Über die Option Onlineshop, vorgefertigte Kleider, Geschenkartikel und Zubehör. Über Wolle im Internet, Wolle sehen und Wolle fühlen, mögliche Reklamationen und persönlichen Kundenkontakt. Über Zukunftspläne, Großhandel und mögliche zusätzliche Mitarbeiterinnen, über Wolle und Garn aus Litauen, Frankreich, Türkei, Neuseeland, Italien und Australien. Über Wolle als Naturprodukt, Acryl und Woll-Unverträglichkeiten, eigene Entwürfe, mögliche andere Verkaufsprodukte und die Ernsthaftigkeit von "Slow-Fashion". Über die schönste Stadt Vilnius und die zweitschönste Stadt Berlin, über das Gefühl willkommen zu sein, vermiedene Anglizismen und Verwechslungen Litauens mit Russland. Über unvermeidbares deutsches Schubladendenken, fehlende Informationen über Litauen, und die Einstellungen von Litauern in Litauen, Vergleich mit dem Leben der Freunde in Litauen, und Bedürfnissen die in Berlin nicht befriedigt werden können. Über Besuche zu Hause, Feiertage bei den Eltern, Besuche bei Freunden, Zeppelini selbst machen, Sehnsucht nach der Kurischen Nehrung und die wichtigen Dinge beim Mittsommerfeiern.
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Frido Mann: Mein Nidden

Auf der Kurischen Nehrung. Mare Verlag, Hamburg 2012. 160 Seiten, ISBN 978-3-86648-148-0, 18,00 € / 25,90 SFR.
Verlagsinfo:

»Wie auf einem Schiff« fühlte sich Thomas Mann in seinem Niddener Ferienhaus. Und in der Tat können die drei Sommer 1930-1932, welche die Manns im Fischerdorf Nidden auf der Kurischen Nehrung verlebten, einer schmalen Halbinsel zwischen Ostsee und Kurischem Haff, als eine Art Vor-Exil gelten, bevor die Familie über den Ozean nach Amerika emigrierte. Zwei Generationen später entdeckt nun Frido Mann, der Enkel Thomas Manns, bei zahlreichen Besuchen sein Nidden: Dabei wandelt er nicht nur auf den Spuren seiner Vorfahren, sondern zeichnet auch die wechselvolle Geschichte der Kurischen Nehrung im 20. Jahrhundert nach - hin- und hergerissen zwischen Deutschem Reich, Sowjetherrschaft und der Unabhängigkeit Litauens.
Mit Neugier, Empathie und Weitblick wirkt Frido Mann an der Zukunft des Niddener Hauses als eines Zentrums für interkulturellen Austausch mit. Nicht zuletzt entwirft er in seinem Buch ein eindrucksvolles Bild der überwältigenden Natur mit ihrer Mischung aus nördlichem und südlichem Charme und einem Himmel, der sich in fast endlosen Blautönen über dem Haff und der »europäischen Sahara« - dem berühmten Wanderdünenfeld - erstreckt.

Zum Autor:
Frido Mann, geboren 1940 in Monterey/Kalifornien, arbeitete nach dem Studium der Musik, der Katholischen Theologie und der Psychologie viele Jahre als klinischer Psychologe in Münster, Leipzig und Prag. Er lebt heute als freier Schriftsteller in München. 
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Mari Laanemets: Zwischen westlicher Moderne und sowjetischer Avantgarde

Inoffizielle Kunst in Estland 1969-1978, Humboldt-Schriften zur Kunst- und Bildgeschichte, Band XIV. Herausgegeben von Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. Gebr. Mann Verlag, Berlin 2011,296 Seiten, ISBN 978-3-7861-2639-3, 49,00 € [D] | 65,50 SFR [CH].
Verlagsinfo:
Mit dem Aufgreifen westlicher Kunstströmungen entwickelten sich in der sogenannten inoffiziellen, vom Staat nicht geförderten Kunst Estlands seit den späten 1960er Jahren neue künstlerische Praktiken. Anhand zahlreicher Beispiele gewährt dieses Buch einen interessanten Einblick in die osteuropäische Kunstproduktion.
Das Aufzeigen des Entwicklungszusammenhangs, der von der künstlerischen Rezeption der Pop Art über die Wiederaneignung der damaligen offiziellen Monumentalkunst hin zu Projekten einer neuen, umfassenden Umweltgestaltung führte, steht im Fokus dieser Studie. Aus dem Zusammenspiel von rezipierter westlicher Kunst und Experimenten der sowjetischen Avantgarde entstanden neue Kunstpraktiken sowie eine neue interdisziplinäre Perspektive. Durch Analyse der Arbeiten estnischer Künstler wie Sirje Runge, Jüri Okas, Leonhard Lapin sowie wichtiger Ausstellungen, Manifeste und Publikationen wird die besondere historische Konstellation rekonstruiert. Zugleich eröffnet die Darstellung des spezifischen kulturellen, sozialen und politischen Kontextes der 1970er Jahre einen Zugang zum Verständnis der künstlerischen Praxis und zu Problemstellungen in Osteuropa. Die gängige Debatte über osteuropäische Kunst, über ihr Wesen, ihre Legitimität oder Fiktionalität wird hier um konkrete Beispiele ergänzt, die die spezielle Konstitution dieser Kunst, ihre Funktion und ihr Potential beleuchten. Neue, auch kritische Einblicke in die Kunstproduktion Osteuropas werden aufgezeigt.

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 Riho Sibul + Vladislav Koržets
 
- Meeles ja keeles -

- Naga nuga -

- Kõik küla läks -
- Sangaga tõde -
- Videvik -

aus der CD "Kahemehesaag"

www.lasering.ee

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- Uz pusēm :Valdis Atāls -
- Kā man būt : Gunārs Kalniņš -
- Es tevi gribu : Līvi -
- Ar tevi : Ieva + Igo -
- Kas mani pie tevis tur? : Bet bet -
 
aus der CD "VISLABĀKĀ LATVIEŠU MĪLAS DZIESMU IZLAS"
www.micrec.lv
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 5.Juni 2012 - 19.00 - 21.00 Uhr
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03 April 2012

Baltische Stunde am Dienstag 10.April

und am Osterdienstag heißt es wieder:
ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!
Die
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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 10.April 2012 - 19.00-21.00 Uhr
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Gesprächsgäste
Ausstellungskurator Marko Kekishev und Kulturattaché Harry Liivrand erzählen von der Ausstellung
Fresh Estonian Poster
Über Estlands typografische Traditionen, estnische Studenten in Leipzig, über Motive und Arbeitstraditionen kultureller Plakate in Estland, über das Spiel mit Worten und Buchstaben, über Schriftarten und Design, Einflüsse aus der Schweiz, den Niederlanden und Russland, über Schriftdesign und Gestaltung als Cocktail verschiedener Kulturen. Über estnische Symbolik, über freies Arbeiten und Unterschiede zwischen kulturellen und kommerziellen Plakaten. Über Künstlergenerationen und Unterschieden zur Sowjetzeit, über Arbeitsqualität und gute Ideen, und über die neue Generation des Arbeitens mit Internet und Computer. Über die Plakate der Unabhängigkeitsbewegung und heutiges Arbeitsumfeld, über Handwerk, Handarbeit und morderne Arbeitshilfen, über Honorare und Auftraggeber. 
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Bericht von der Messe "BaltTour 2012" in Riga
Dace Brakanska
erzählt
von neuen Tendenzen der Tourismusentwicklung in der lettischen Hafenstadt Ventspils.
Über neue Kuhparaden, Künstler und Kuhtraditionen und Tourismuswerbung in Ventspils, und über die Ventspils-Währung "Venti" und deren Verwendungsmöglichkeiten. Über ein Gästehaus in Ventspils, Ausflugstipps und Veteranensport. Über deutsche und litauische Gäste, Strandvergnügen und Urlaub mit Kindern, über Deutschlernen, Sportlerkontakte und die Begeisterung für Seniorensport. Über Mitsommerfeiern, lettische Traditionen, unabhängiges Lettland und stolzes Ventspils. Über das längste Blumenbeet der Welt, gemeinsame Aktionen in Ventspils, über Strategien zur Überwindung der Wirtschaftskrise, Arbeiten im Ausland, Schweizer Firmen in Ventspils und Chancen der Tourismusbranche.  
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Bericht von der "ITB 2012" in Berlin  
Marika Varjas
erzählt von der estnischen Insel Saaremaa

Über deutsche Gäste und Stammgäste auf Saaremaa, über Anreisewege und Tourismustrends, über die Suche nach Natur und Ruhe, über neue Angebote für Golfer und Reiter, und über den Reichtum an Pflanzen und Tieren auf Saaremaa. Über die Jahreszeit der weissen Nächte, über prachtvolle Orchideen, Eisstraßen im Winter und Leuchttürme auf Hiiumaa. Über die 1500 Inseln von Estland, über Vogelparadiese und Naturreservate. Über Konzerte mit Feuerwerk am Meteoritenkrater, Musikfestivals und Operntage im Sommer, Bootsbau und Jachten und deutsch-estnische Wirtschaftskooperationen. Über Flugverbindungen zwischen den Inseln, Liebe zur Natur und Freizeitparks. Über Orgelmusik und mittelalterliche Kirchen, Brückenplanungen und Arbeitswege nach Tallinn, über Fährverbindungen und Brückengegner. Über Eisangeln, Fischreichtum und Fischerei unter EU-Bedingungen. Über Ernährung und Traditionen, zunehmende Umweltbelastungen der Ostsee, Industrie und neue Kläranlagen. Über Veränderungen im Inselalltag, lärmende Gäste, Arbeiten am Computer oder auf dem Festland. Über Inselhochschulen und Studienmöglichkeiten, eine reisefreudige Jugend und Kooperationen mit anderen Regionen im Ostseeraum. Über langsam neu entwickelte Kontakte nach Deutschland, Erinnerungen an deutsche und schwedische Zeiten in Estland, über Optimismus zur Überwindung von Wirtschaftskrise und Sowjetzeit, und der Notwendigkeit der Überwindung des Eigennutzes. Rückschau auf Estland kurz nach Wiedererlangung der Unabhängigkeit und aktiven Estinnen und Esten.

 - - - L-E-S-E-S-T-O-F-F - - -

Inken Dose: Nationale Minderheiten im Ostseeraum

Geschichte und Gegenwart, Identität und territoriale Anbindung. Band 14 der Reihe "Die Ostseeregion. Nördliche Dimensionen - europäische Perspektiven", herausgegeben von Jan Hecker-Stampehl, Bernd Henningsen und Ralph Tuchtenhagen. BWV Berliner Wissenschafts-Verlag 2011. 490 Seiten, ISBN 978-3-8305-1879-2, 59 Euro. 

Verlagsinfo:
Die Ostsee verbindet Staaten, Menschen und Kulturen im Norden Europas, einer Region, die von Konflikt und Kooperation geprägt wurde. Kriege, Migrationen und Volksabstimmungen veränderten die ethnische Bevölkerungszusammensetzung in den einzelnen Ländern. Die Situation der Minderheitenangehörigen unterscheidet sich von der Mehrheitsbevölkerung ihres Wohnstaates, aber auch zwischen den verschiedenen nationalen Minderheiten bestehen Unterschiede im Hinblick auf ihre Entstehung, ihre Definition und ihre Situation in Abhängigkeit von der jeweiligen Minderheitenpolitik ihrer Wohnstaaten. Darüber hinaus leben die Minderheitenangehörigen in der Regel im Spannungsfeld zweier Nationalitäten, Kulturen und Sprachen. Wie sind die nationalen Minderheiten in der Ostseeregion entstanden, wie sieht ihre Lage heute nach dem Ende des Kalten Krieges bzw. nach dem EU-Beitritt ihrer Wohnstaaten aus? Wem fühlen sie sich verbunden, was macht ihre Identität aus? Um diesen und anderen Fragen nachzugehen, werden in der vorliegenden Studie die größten nationalen Minderheitengruppen in fünf Ostseestaaten untersucht: in Dänemark, Schweden, Finnland, Estland und Lettland.

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 Saulės Broliai

 Donatas Petreikis (Gitarre, Gesang)
Saulius Petreikis (Trompete, verschiedene Flöten, darunter armenische, indische, irische, auch die Querflöte, Mundharmonika und Gesang)
Tadas Dešukas (Geige, Bass und Gesang)
Audrius Pazniokas (Akkordeon)
Vytis Vainilaitis (Schlagzeug und percussion)

- Lietaus ašara -
– Kur tu? -
– Ugnelės akys -
– Saulėtam Danguje -
– Dykuma -
– You -
– Drumshambo jig -
– Saulės vaikai -
- Rauda -
(aus der CD "Kelionė")
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 8.Mai 2012 - 19.00 - 21.00 Uhr
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06 März 2012

Baltische Stunde am Dienstag 13.März

und am Dienstag heißt es wieder:
ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!
Die
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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 13.März 2012 - 19.00-21.00 Uhr
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Gesprächsgast 
 Prof. Dr.-Ing. Indulis Kalniņš
(Hochschule Bremen / LATspace / OHB-System AG)

Der erste lettische Weltraumsatellit ist startklar!
Von Besuchen lettischer Hochschulvertreter bei Firmen in Bremen, von der Erbschaft der Russen in Lettland, von in Ventspils geborenen Ideen und von großen Antennen. Von Radioastronomie, kleinen Satelliten und passenden Projekten. Von Hinterlassenschaften sowjetischen Militärs, Radarlanlagen, schwieriger Demontage und privater Initiative. Von der Rettung technischer Möglichkeiten, von der Aquise europäischer Zuschußgelder, und vom wertvollsten was lettische Wissenschaftler besitzen. 
Über die Nutzungsmöglichkeiten für die Forschung, über moderne Technologien und Gesprächen mit lettischen Ministern. Über Pläne und Investitionen für die Hochschule Ventspils, Suche nach Erfahrung "von draußen" und wissenschaftlichen Sommerschulen. Über Laborversuche, Qualität in der Raumfahrt und Vertrauen in Partnerschaften. Von Komponenten aus verschiedenen Ländern, international organisierter Raumfahrt und Einbeziehung großer Firmen. Von den großen Akteuren in der Raumfahrt, von europäischen Sichtweisen und zielgerichteten Kooperationsstrategien. Von Trägersystemen und Versuchen privatwirtschaftlicher Vermarktung, von der Rollen Indiens, der USA, Russland und Chinas, von Mitfluggelegenheiten, wissenschaftlichen Experimenten und von Ausbildungsaufgaben. 
Von kommerziellem Nutzen von Satelliten, von AIS-Technik und Erfassung des Schiffsverkehrs aus dem Weltall. Von Küstengebieten und dem Schiffsverkehr auf den Ozeanen, von I-phone-Apps bis Schiffsdienstleistungen per Internet. Vom Markt der AIS-Daten, Nutzlastkombinationen und wirtschaftlichem Denken beim Satellitenbau. Von Kooperation und Konkurrenz, Schwestersatelliten und ähnlichen Satellitenkonzepten, Zusatzdienstleistungen und potentiellen Kundenwünschen und von Startplänen und -varianten für "Venta 1".
Über die Entwicklung des wissenschaftlichen Potentials für Lettland, der Unterstützung durch die Europäische Union, einem Land zwischen verschiedenen Kulturen und über den Blick auf die Hochschule Ventspils. Von Schwierigkeiten bei staatlichen Projekten und dem lettischen Beschaffungswesen, von Zwischenhändlern im Universitätsbetrieb, von merkwürdiger Gesetzgebung und umständlichen Organisationsformen. Von Bürokratie und entgegenkommenden deutschen Beamten, bürgerfreundlichem Denken und lettischem Zertifizierungswahn. Vom Nachwuchspotential in Lettland, technische Ausbildung in einem kulturbetonten Land, Ausbildung für Projektmanager, Bankern und einem Überfluß an Direktorenposten. Von notwendiger Ingenieurausbildung als Rückgrat der Wirtschaft, vom Vorsprung Estlands vom Euro bis zur Wirtschaftsentwicklung. Von strategischen Investitionen und notwendigen Produkten für den Export, vom Optimismus und geschichtlichen Leistungen der Letten. Von Arbeitsmigration und Arbeitsplätzen in Lettland, guter Ausbildung und von Zukunftsperspektiven.

Weitere Informationen zum lettischen Satellitenprojekt (PDF, engl.)

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Martin Schulze Wessel (Hg.), Irene Götz (Hg.), Ekaterina Makhotina (Hg.):Vilnius.Geschichte und Gedächtnis einer Stadt zwischen den Kulturen. Campus Verlag Frankfurt / New York, 248 Seiten, 86 s/w-Abbildungen € 29,90. 
Verlagsinfo:
Litauens Hauptstadt Vilnius wurde im 20. Jahrhundert zum Brennpunkt sozialer und nationaler Revolutionen, von Kriegen und Besatzungen. Insbesondere seit der politischen Unabhängigkeit im Jahr 1991 begann sich die Stadt neu in Europa zu verorten und ihre Geschichte neu zu entdecken. Bereits seit Jahrhunderten ist die Stadt ein Erfahrungsraum verschiedener Kulturen. Spuren vergangener Lebenswelten und Identitäten zeigen sich bis heute in der Vielfalt der städtischen Architektur und Topografie. So gibt es neben dem litauischen das polnische und das jüdisch-jiddische, das russische und das weißrussische Vilnius: Orte, die von verschiedenen nationalen und konfessionellen Gruppen in Besitz genommen wurden. Die Autorinnen und Autoren des Bandes nehmen uns mit auf eine Entdeckungsreise und zeigen uns Vilnius in seiner historischen und kulturellen Vielfalt. Anschaulich vermitteln sie, wie sehr Gegenwart und Zukunft der Stadt mit den historischen Erfahrungen verwoben sind.
Die Autoren:
Martin Schulze Wessel ist Professor für Osteuropäische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Irene Götz ist Professorin am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie an der LMU München. Ekaterina Makhotina, M. A., ist Historikerin am Collegium Carolinum in München.
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S-C-H-L-A-G-L-I-C-H-T
zum Thema
"Referenden und Volksabstimmungen in Lettland" 
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SKA FAKTOR
(Estland)

- Ära joo, ära suitseta -
- Ükskõik -
- Tõelised asjad -
- Suudle mind -
- Suured poisid -
- Omakohus -
- Tüdruk -
- Lollide armee -
- Igapäevased -
- Kind of Happy -
- It's My Party -

aus der CD "Lollide Armee"

Taavi Otsus – Gesang
Juss Kaareperee – Gitarre
Dmitry Gornakow – Bass
Elvis Jakobson – Schlagzeug
Märt Ääremaa – Saxophon
Peep Geraštšenko - Trompete

www.skafaktor.ee

SKA FAKTOR im Jahr 2008 mit "Real big money"
"Lollide Armee"
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 10.April 2012 - 19.00 - 21.00 Uhr
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03 Februar 2012

Baltische Stunde Dienstag 14.Februar

und verbunden mit den besten Wünschen fürs Neue Jahr heißt es am Dienstag wieder:
ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!
Die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 14.Februar 2012 - 19.00-21.00 Uhr
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Gesprächsgäste
Elisa Osoria & Hannah Guhlmann
(machten beide ein Austauschschuljahr in Estland)
Am Anfang versteht man kein Wort
Austauschschuljahr in Estland - warum nicht? Zu Gründen für die Auswahl Estlands, Abläufe bei der Austauschorganisation, Argumente für ein Austauschjahr. Zu Informationen vorab, Zusammenarbeit mit "Youth for Understanding", und dem entscheidenden Brief. Zu spannenden Momenten, Informationen zu Gastfamilien und Gasteltern, zur "Chemie" zwischen Austauschschülerin und Gastfamlie, Gespräche mit Betreuungspersonen, Übergangsfamilien und anderen Entscheidungen. Zu Vorbereitungstreffen, Leben in der Nähe von Tartu, estnischem Dorfleben und estnischen Entfernungen. Zu Wäldern, Studienzentren und Tartu als junge Stadt mit historischer Kulisse. Zu Treffen mit Deutschen in Estland, zu Singen in estnischen Chören und Spaß an der Musik. Vom Jahreslauf mit Gesang, Volksliedern und ihrem Ruf, von estnischer Tradition und estnischen Volkstanzgruppen. Von unterschiedlichen Stellenwerten in Deutschland und Estland, von estnischer Identität, Teilnahme am großen Sängerfest und Höhepunkten des Austauschjahres. 
Von Lehrmethoden in estnischen Schulen, vom Lernen der Sprache und Eingewöhnen in einer anderen Schulklasse. Von erworbenen Sprachkenntnissen und von Abschlußexamen in Estnisch. Von unterschiedlichen Herangehensweisen und fortbestehenden Kontakten zur Gastfamilie. Von estnischen Aspekten auf dem Hamburger Weihnachtsmarkt, von langen Wintern und vom Lernen über sich Selbst. Vom eigenen Land und neuem Interesse daran, vom Gefühl Deutsch zu sein und vom Stolz sich zugehörig zu fühlen. Von der Entwicklung Estlands und der Orientierung an Skandinavien, von Veränderungen gegenüber der Sowjetzeit, und von Betonbauten und Holzhäusern. Von Plänen estnischer Jugendlicher, von schweigsamen Esten und Möglichkeiten Esten zum Reden zu bringen. Von temperamentvollen starken estnischen Frauen und von pizzabackenden deutschen Männern, vom weiblichen Selbstbewußtsein und vom ausgiebigen Kaffeetrinken. Von traditionellen Gerichten und Kartoffeln in allen Variationen, von starker Kost, vom Brotbacken, Birkensaft und Elchjagden. 
Vom Steak das aus dem Wald kommt, von der Art und Weise Kama zuzubereiten. Vom faszinierenden schwarzen Roggenbrot und fehlenden Schokoladenvariationen. Von süßem und salzigen Popkorn, estnischer Wurst und schockierenden Pizzatraditionen. Von der estnischen Musikszene und vom Estnisch-Lernen durch Lieder, vom allgemeinen Gebrauch des Internet. Von Schulnoten und Hausaufgaben im Internet, von Schulklassen komplett ans Internet angeschlossen und vom virtuellen Zugriff durch die Eltern. Von Schwierigkeiten der Internetnutzung in Deutschland, von der fehlenden Motivation deutscher Schüler und vom Vermitteln estnischer Traditionen in einer Gastfamilie. Vom Auslandsjahr als Möglichkeit eine andere Kultur kennenzulernen, vom Weiterführen der Estland-Interessen und Versuchen Estnisches in Hamburg zu finden. Vom Wieder-Eingewöhnen in Deutschland, Winter mit und ohne Schnee, von beruflichen Plänen und möglichen Studienfächern in Estland. Von Russen in Estland und deren Perspektiven, von unterschiedlichen Mentalitäten und Kulturen, und dem schwierigen russisch-estnischen Verhältnis. Von Besuchen in Narwa, Unterschieden zum übrigen Estland und Russisch als Fremdsprache. Vom Run auf die Sauna und estnischen Saunatraditionen, Saunamützen und Saunagetränken, und von der Sauna als Ort wo vieles geschieht. Von eiskalten Eislöchern, von Bier-Aufgüssen und wohligen Gerüchen, von Würstchen in der Sauna und der estnisch-finnischen Saunakonkurrenz. 
Von Überlandfahren mit estnischen Bussen und Bahnen, Internet im Bus, günstigen Fahrkarten und der Lust an der Weitergabe von Estland-Erfahrungen.

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Michael Jaumann / Klaus Schenk (Hrsg.): Erinnerungsmetropole Riga

Deutschsprachige Literatur- und Kulturvielfalt im Vergleich. Verlag Königshausen und Neumann, Würzburg 2010. ISBN: 978-3-8260-4435-9, € 49,80.
Verlagsinfo:
Europäische Metropolen sind Schauplätze der sprachlichen und kulturellen Vielfalt sowie der Erinnerung an ihre Geschichte. Wenig ins Blickfeld geriet bisher die deutschsprachige Erinnerungskultur der nordosteuropäischen Metropole Riga. Besonders aber die Geschichte des wechselvollen Zusammenlebens von Letten, Russen, Deutschen, Juden und anderen Minderheiten in Riga eröffnet Fragestellungen nach der Verortung der deutschsprachigen Literatur- und Kulturvielfalt im baltischen Erinnerungsraum. Eine wesentliche Frage zielt dabei auf die Konkretisierung von Erinnerung im urbanen Kontext Rigas. Aber auch als imaginärer Schauplatz von literarischen Topoi eröffnet die Erinnerungsmetropole Riga eine Vielfalt an kulturellen Perspektiven. Behandelt werden folgende Gesichtspunkte: Städte im Umbau, Gedenken und Verorten, Medien der Erinnerung, Gedächtnis und Geschichte, Erinnerungsmetropolen im Vergleich. Mit Beiträgen von Jan Assmann, Aleida Assmann, Karl Schlögel, Ulrike v. Hirschhausen, Michael Schwidtal, Thomas Taterka, Beata Paškevica, Aiga Šemeta, Klaus Garber, Tatjana Aleksejeva, Michael Jaumann, Andreas Fülberth, Mãrtin,š Mintaurs, Klaus Schenk, Mara Grudule, Tatjana Kuharenoka, Mari Tarvas, Anne Hultsch, Natalja Poljakova, Alice Stašková. Die Herausgeber: Michael Jaumann, M.A., studierte an der Universität Augsburg Germanistik und Geschichte, DAADLektor in Riga (Lettland); Klaus Schenk, PD Dr. habil, Promotion an der Universität Konstanz, Habilitation an der TU-Dresden, DAAD-Lektorate in Prag (Tschechien) und Daugavpils (Lettland).
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
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Aistė Smilgevičiūtė 
+ SKYLĖ
- Ernestas -
- Tarp debesų -
- 10 000 nuogų mėnulių -
- 60 -
- Septynerius ilgus metus -
- Žygimanto ir Barboros duetas -
- Oi, bruoli bruoli -
- Baltas brolis -
- Jūržolių šokis -
 aus der CD "Sapnų trofėjai 1991-2009"

Homepage SKYLĖ
Mitwirkende: 
Rokas Radzevičius – (Gesang, akustische Gitarre, Bassgitarre, Birbynė)
Aistė Smilgevičiūtė - Gesang
Mantvydas Kodis – Piano, Akkordeon, Gesang
Kęstutis Drazdauskas – Flöte, Gesang 
Kristina Gudonytė – Geige
Darius Stankevičius – Schlagzeug
Dainius Jucius – Violoncello
Eglė Miškinienė – Bass
Sergej Trofimov – Gitarre
Gediminas Jakutis – Gitarre
Gintas Gascevičius – Schlagzeug

Gediminas Andriškevičius - Schlagzeug
Skirmantas Kunevičius – Schlagzeug
Tomas Ramančiūnas – Violoncello
Giedrė Danytė – Gesang
Arvydas Skernevičius – Gitarre
Lauras Smilgevičius – Gesang

Jaroslaw Gil – Bass
Neda Malūnavičiūtė – Flöte
Saulius Antanavičius – Gitarre

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INFOBALT-FERNSEHVORSCHAU
Vorschau auf Fernsehsendungen mit litauischen, lettischen und estnischen Themen.
Unser Service für die Estland-, Lettland- und Litauen-Fans ...
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