06 Dezember 2017

BALTISCHE STUNDE 12.Dezember 2017

Von Höhlen, Schneemännern, Teufeln und Novuss-Fans ...
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 12.Dezember 2017 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 23. Dezember 2017, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGÄSTE

Kaspars Paegle / Stephan Birkel
 (Novuss Aktivisten)

  NOVUSS spielen - eine Idee, die uns beim Würstchengrillen kam!


Vom NOVUSS-Turnier in Münster, den Anfängen der Novuss-Spielgemeinschaften im Bürgertreff in Erlangen, Gründung eines Vereins und die Organisation von Turnieren. Über Novuss-Weltmeisterschaften, Wege zum Novuss-Kennenlernen und die Gegenwart mit 35 Turniertischen. Grundregeln des Spiels, notwendige Ausstattung und Aufnahme und Anerkennung durch den bayrischen Landessportverband. Vom Motto "Novuss ohne Barrieren", günstigen Mitgliedsbeiträgen, Absicherung der Rahmenbedingungen und Einladungen zum Mitspielen. Über Sponsoren, Ausleihen von Tischen an andere Vereine und Workshops zum Kennenlernen. Über Einbeziehung von Rollstuhlfahrern, internationale Turniere und die Beliebtheit des Spiels in Ländern der Ex-Sowjetunion. Über die Unterschiede zwischen NOVUSS und KOROONA, die Erfindung von Seefahrern und die lettischen und estnischen Wurzeln der heutigen Spielform.
Über die lettischen Hersteller der Spieltische, Kontakte zu Spielinteressierten in ganz Deutschland, Turnierteilnahmen in Helsinki und Polen und Spielmöglichkeiten drinnen und draußen. Über die korrekten Abmessungen der Spieltische, weiteres Zubehör, Einhaltung der Regeln und Unterstützung durch die Stadt Erlangen. Über gemeinsame Veranstaltungen mit anderen gemeinnützigen Vereinen in Erlangen, NOVUSS als anerkannte Sportart in Bayern, Möglichkeiten für finanzielle Unterstützung und das Ausmaß körperlicher Belastung. Über Einzel- und Doppelspiele, den Organisationsaufwand bei Turnieren, und Novuss-Kenntnisse unter den Est/innen und Lett/innen. Über großen Zuspruch auch unter den Deutschen, aus anderen Ländern, und dem Wahlspruch "Novuss für alle". Über ein Stück Völkerverständigung, Altersgruppen und Neugier bei Kindern und Eltern. Über Selbstbau der Spieltische, dem legendären Auftritt bei "Schlag den Raab", Reaktionen in der Öffentlichkeit und Liefermöglichkeiten von Händern aus Lettland.
Über Konkurrenz und Zusammenarbeit mit Aktiven anderer Sportarten, über das Angebot von Novuss-Workshops, über andere Novuss-Aktive in Deutschland, über Unterstützungsmöglichkeiten für neue Novuss-Gruppen und das zukünftige Potential der Stadt Erlangen.
Über NOVUSS als lettisches Spiel, die wachsende Anzahl der von Erlangen aus unterstützten Novuss-Veranstaltungen, den Einsätzen bei verkaufsoffenen Sonntagen und anderen Anlässen, Werbeveranstaltungen, Clubräumen am Stadtrand und den Fähigkeiten von Kaspars Menschen zu begeistern. Von dem notwendigen Rückhalt in der Familie für die NOVUSS-Aktivitäten, die Einbeziehung der eigenen Kinder und der notwendigen Flexibilität im Beruf.
Mehr Infos zur NOVUSS-Initiative Erlangen:
www.novuss-sport.de
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Mihkel Mutt: Das Höhlenvolk

Lebensbilder aus der estnischen Gesellschaftschronik. Roman, aus dem Estnischen von Cornelius Hasselblatt. (estnische Originalausgabe: Kooparahvas läheb ajalukku, 2012). Kommode Verlag, Zürich 2017. 440 Seiten, ISBN 978-3-9524626-2-1, 24.90 Euro / CHF 27.69.

Verlagsinfo:
Das bunkerartige Café in Tallinn, bekannt als "Die Höhle", ist das Epizentrum der estnischen Boheme während der Sowjet-Ära. Dort, unter der Erde, entfliehen die Stammgäste – das "Höhlenvolk" – der tristen Realität mit Wodka und großen Diskussionen. Der Roman folgt dem Leben der Künstler, Musiker, Schriftsteller und Philosophen. Die nationale Unabhängigkeit stört das Gleichgewicht des Lebensstils dieser Außenseiter. Aus der Perspektive eines Gesellschaftsreporters wird erzählt, wie sich jeder Einzelne auf die neu gewonnene Freiheit einstellen muss und welche persönlichen Dramen der politische Wandel mit sich zieht.

Mihkel Mutt wurde 1953 in Tartu, Estland, als Sohn des bekannten Übersetzers und Anglisten Oleg Mutt geboren. Er studierte estnische Philologie und begann seine Laufbahn als Kritiker und Redaktor. Unter anderem war er Chefredaktor der Kulturzeitung Sirp und bis vor Kurzem von Looming, der wichtigsten Literaturzeitschrift Estlands. Mutt machte sich als Essayist, politischer Kommentator, Literatur- und Theaterkritiker und Übersetzer einen Namen. Seit den 70er-Jahren hat er verschiedene Novellen, Essays, satirische Romane und ein Kinderbuch veröffentlicht. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
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Tungal / Lukk-Toompere: Schneemann Ludwigs größtes Glück

Text: Leelo Tunbal, Illustrationen Regina Lukk-Toompere. Übersetzung aus dem Estnischen: Carten Wilms. Titel der estnischen Originalausgabe: "Lumemees Ludvigi õnn". Kinderbuch, empfohlen ab 4 Jahren. Kullerkupp Verlag, Berlin 2017. 28 Seiten, Format 276 x 200 mm, ISBN: 978-3-947079-04-9, 13,90.

Verlagsinfo:
Schneemann Ludwig hat eigentlich alles, was man zum Glücklichsein braucht: einen hellen Kopf, einen festen Körper und eine Nase, die immerzu nach Möhre duftet. Er lebt gemütlich am Waldrand, plaudert mit den Tieren und hat auch immer ein Auge auf die lieben Kinder, die mit ihren Eltern in der Nähe wohnen. Als ihm aber die Meisen eines Tages vom wunderbar leuchtenden Weihnachtsbaum in der warmen Stube der Kinder erzählen, wächst bei Schneemann Ludwig die Sehnsucht, den geschmückten Baum mit eigenen Augen zu sehen. Ob es ihm am Ende gelingt?

Sie suchen ein tolles Kinderbuch für Weihnachten? Beim Kullerkupp Verlag finden Sie mit „Schneemann Ludwigs grösstes Glück“ ein zauberhaftes Weihnachtsmärchen über Wünsche und Erfüllungen. In diesem Kinderbuch thematisiert die Autorin Leelo Tungal und die Illustratorin Regina Lukk-Toompere den Zauber von Weihnachten anhand des liebenswerten Protagonisten dem Schneemann Ludwig.

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Grigori Kanowitsch: Die Freuden des Teufels

Roman. Übersetzung aus dem Russischen von Franziska Zwerg, Nachwort von Karl-Markus Gauss. Corso 59 im Verlagshaus am Römerweg, Wiesbaden 2017. EAN: 978-3-7374-0736-6, 222 Seiten, 19 Euro.

Verlagsinfo:
In das beschauliche Leben eines Städtchens dringen Gewalt und Krieg ein und spalten die Bevölkerung. Unter den über Jahre friedlich zusammenlebenden Menschen entsteht ein Kampf zwischen Gut und Böse, der vertraute Nachbar wird zum Fremden, der Freund zum Verräter. Für Liebhaber von Siegfried Lenz und Arno Surminski.

Grigori Kanowitsch, geboren 1929 in Jovana, ist Schriftsteller, Dramatiker, Übersetzer, Drehbuchautor, Kinoregisseur. Er schreibt auf Russisch und Litauisch, in seiner Prosa beschreibt er vor allem das Leben der litauischen Juden. Er lebt seit 1993 in Israel. Auf Deutsch erschienen u. a. »Ewiger Sabbat« (in der Anderen Bibliothek), »Ein Zicklein für zwei Groschen« und »Kaddisch für mein Schtetl« (beide bei Aufbau).
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Christian J. Grothaus: Der "hybride Krieg"

vor dem   Hintergrund der kollektiven Gedächtnisse Estlands, Lettlands und Litauens. Reihe: Standpunkte und Orientierungen. Carola-Hartmann Miles-Verlag, Berlin 2017. ISBN 978-3-945861-56-1, 72 Seiten, Paperback, 9,80 Euro.

Verlagsinfo:
72 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges ist das Baltikum wieder im militärischen Fokus Deutschlands. Wer sind die uralten Ethnien, die sich in den Staaten Estland, Lettland und Litauen sammeln? Was prägt ihre kulturellen Gedächtnisse? Wie ist das Verhältnis bestellt zu uns, die wir über 800 Jahre lang die Region mitgestalteten? Und wie das zu Russland, dem großen Nachbarn aus dem Osten?
Der vorliegende Essay unternimmt den Versuch, in der Geschichte der baltischen Völker Kontinuitäten zu entdecken und diese auf ein "hybrides Kriegsszenario" der Gegenwart zu projizieren.
Dr. Christian J. Grothaus ist diplomierter Architekt und in Kulturwissenschaften promoviert. Er arbeitet als Autor und Dozent im Schnittfeld von Geschichte, Philosophie sowie Kunst und ist aktiver Reserveoffizier bei der Bundeswehr.
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Giedrė Kilčiauskienė,
Andrej Polevikov,
Vytis Nivinskas,
Darius Rudis

– Jazz Miniatures –
(Litauen)

- The Man I Love -
- Kai Tu Toli -
- Save Your Love For Me -

- Blues In The Night -

- Honeysuckle Rose -
- Bagdad Cafe -
- Smells Like Teen Spirit -
- God Bless The Child -
(aus der CD "Jazz Miniatures")


Design – Sigita Šimkūnaitė
Double Bass – Vytis Nivinskas
Drums – Darius Rudis
Illustration – Martynas Ivinskas
Mixed By, Mastered By – Arūnas Zujus
Producer, Arranged By, Piano – Andrej Polevikov
Vocals – Giedrė Kilčiauskienė

Discdogs
Musikinformationszentrum Litauen
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 10.Januar 2018 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
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im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
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07 November 2017

BALTISCHE STUNDE 14. November 2017

Spion oder Dichter?
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 14. November 2017 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 25. November 2017, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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GESPRÄCHSGAST

Toomas Hussar
 (Filmemacher, Regisseur, Schauspieler, Dramaturg)

  Es ist nicht meine Absicht, witzig zu sein!


Über die Estnischen Filmabende, die Mathematik, Religionswissenschaft und die Unmöglichkeit, die Sowjetunion überleben zu wollen. Über die Liebe zu den Zahlen, die Exotik der Religion, Küchentreffs und Raucherraum. Über Vorlesungspausen, Rauchertrends, Methoden das Leben zu genießen und das Zusammentreffen mit den "Wessis". Über estnische Theaterstücke von Toomas Hussar, die "Letzte Nacht" in Toronto, das Theaterfestival "Baltoscandal", Prioritäten bei der Theaterarbeit, Anfänge des "Von Krahl"-Theaters, vom kreativen Chaos und amoralische Lebensweise. Von exakter Einstudierung, dem Gefühl für die Absurdität und genauer Planung der eigenen Arbeit.
Von der Absurdität des Sowjetsystems, Tabus und Normalität,  Satire und menschliche Situationen, und über die Unterschiede zwischen Film und Theater. Über das Filmen im Wald, das differenzierte Arbeiten mit den Schauspielerin, vielfältiger Wechsel der Einstellungen und Szenen im Film gegenüber dem Theater. Über das Einsparen von Requisiten in der Natur, die "Sexiness" der Arbeit in der Natur, Faszination und Leben in der Stadt und auf dem Land. Über Kindheitserlebnisse auf dem Lande, Wortspiele und "der Poet und der Verräter". Über die kreative Phase, die Beziehungen der Hauptpersonen des Films zueinander, die Schwierigkeiten beim Schreiben des Drehbuchs und erfolgreiche Regiearbeit. Über die Bedeutung deutscher Filmfestivals für estnische Filmemacher, die Berlinale, die Aufmerksamkeit für estnische Filmemacher im böhmischen Karlovy Vary (Karlsbad), die Arbeitsteilung zwischen Filmemacher und Produzent, und über Tallinn als Platz der Spione. Über reale und fiktive Spione, die Zuverlässigkeit des estnischen Geheimdienstes, die Unsichtbarkeit von Spionen, und eine kleine Kneipe in Tallinn als filmischer Inszenierungsort. Über große Fenster im "Shvips", den Vergleich zu Kaurismäki-Filmen, estnische Mentalität und die Frage der richtigen Bezeichnung von Roma, Zigeunern, "Dunklen" oder "Schwarzen" (Mustlane). Über Russen und Tschetschenen, Überbleibsel aus Sowjetzeiten, Minderheitenpolitik und neue Sprachregelungen. Über den Schlußsatz im Film, und die Freude daran, die Filmzuschauer mit komplexen Themen allein zu lassen.
(Übersetzerin: Kristiina Jessen)

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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Undiné Radzevičiūtė: Fische und Drachen

Roman, aus dem Litauischen von Cornelius Hell (Original "Žuvys ir drakonai", Baltos Lankos, Vilnius 2013). Residenz Verlag, Salzburg / Wien 2017. ISBN: 9783701716760, 400 Seiten, 24,00 Euro.

Verlagsinfo:
Drei Frauengenerationen teilen eine Altstadtwohnung mitten in Chinatown: Großmutter Amigorena, Mama Nora, Autorin erotischer Kriminalromane, sowie deren erwachsene Töchter Miki und Schascha. Täglich tragen sie auf engstem Raum mit rasantem Witz ihre absurden Wortgefechte aus. Auch Schascha schreibt, allerdings über den geheimnisvollen Jesuiten und Maler Giuseppe Castiglione, der 1715–1766 am Hof des Kaisers von China lebte, doch statt diesen zu missionieren, immer tiefer in die chinesische Kultur und ihre Rätsel eintauchte. Ein umwerfend komischer Roman über zwei Kulturen, die sich anziehen und bekämpfen, verehren und missverstehen, über eine Faszination, der Schascha genauso erliegt wie Jahrhunderte vor ihr der Jesuit Castiglione.
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Rimvydas Stankevičius: die allereinfachsten zaubersprüche

poetische rituale. Aus dem Litauischen von Cornelius Hell. Wieser Verlag, Klagenfurt / Celovec 2017, 80 Seiten, ISBN: 978-3-99029-231-0, EUR 18,40.

Verlagsinfo:
Dieser Gedichtband ist ein Meisterwerk an Stringenz und Komposition. Es präsentiert eine unverwechselbare Stimme der litauischen Lyrik, die in ihren Bildern ebenso außergewöhnlich ist wie in ihrem Klang und Rhythmus. In eine strenge Struktur sind Gedichte eingespannt, die sich auf die Antike wie auf das Alte und Neue Testament beziehen, aber auch die jüngere Geschichte Litauens oder Szenen aus der Familie des Autors verarbeiten.
Eine archaische Sphäre kommt in den „Sprüchen“ zum Tragen: eine Poesie-Auffassung, die Propheten, Beschwörern und religiösen Ekstatikern nahesteht. Das Sakrale und die Sphäre des Opfers sind allgegenwärtig – auch in ironischen Brechungen. Gleichzeitig ist diese Poesie in ihren klaren Formen unerwartet zeitgenössisch und in ihrer genauen Strukturiertheit von einer klaren Rationalität geprägt.
Rimvydas Stankevičius wurde 1973 in der Stadt Elektrenai geboren, gehört zu den wichtigsten litauischen Poeten seiner Generation und kann bereits ein bedeutendes Werk vorlegen. Er studierte Lituanistik an der Universität Vilnius, arbeitete als Journalist für Presse und Fernsehen und ist auch Songwriter und Autor einer Rockoper.

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Gabowitsch / Gdaniec / Makhotina: Kriegsgedenken als Event

Der 9. Mai 2015 im postsozialistischen Europa. Herausgegeben von Mischa Gabowitsch, Cordula Gdaniec und Ekaterina Makhotina. Ferdinand Schönigh Verlag, Paderborn 2017, 345 Seiten, ISBN: 978-3-506-78434-6. EUR 39.90 / CHF 48.70

Verlagsinfo:Der 9. Mai ist der weltweit wahrscheinlich am breitesten zelebrierte Kriegsgedenktag und vor allem in Russland, den ehemaligen Sowjetrepubliken und Ländern mit großen russischsprachigen Bevölkerungsanteilen ein Volks- und Familienfest. Der 2015 gefeierte 70. Jahrestag des Kriegsendes 1945 war mit besonderer Emotionalität aufgeladen. Das Buch liefert eine Biographie dieses Tages, beschreibt Nachleben und Verwandlungen der sowjetischen Festkultur, gesellschaftliche Initiativen wie das »Unsterbliche Regiment«, den Kampf um das Kriegsgedenken in der Ukraine und anderen postsozialistischen Staaten sowie die Bedeutung des sowjetisch geprägten Kriegsgedenkens im vereinten Deutschland. Aber auch die Bedeutung dieses Tages für das Selbstverständnis der russischsprachigen Minderheiten von Estland bis Deutschland wird betrachtet.
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Iveta Vaivode / Jule Hillgärtner: Somewhere on disappearing path

Talente 31 - Junge Fotografie / Kunstkritik. Herausgeber: C/O Berlin. Texte: Ann-Christin Bertrand, Jule Hillgärtner. Kehrer Verlag, Heidelberg / Berlin 2014. 92 Seiten, 43 Farb- und S/W-Abbildungen. Deutsch, Englisch, ISBN 978-3-86828-581-9, 24,90 €.

Verlagsinfo:
Die aus Lettland stammende Künstlerin Iveta Vaivode begibt sich auf eine Reise in die Heimat der eigenen Familie, in der sie jedoch selbst vorher nie war. Es ist eine visuelle Exkursion ins gleichzeitig Fremde wie Vertraute, bei der die Fotografie für sie zum Medium wird, um Erinnerung nicht nur festhalten, sondern überhaupt erst schaffen zu können. Aus den stillen Porträts, ruhigen Interieur- und poetischen Landschaftsaufnahmen entsteht so eine ethnologische Langzeitstudie über ein entlegenes kleines Dorf im östlichen Lettland. Die Bilder vermitteln dabei nicht nur eine fast archaische Langsamkeit des Lebens, sondern auch die langsame Entstehung der Serie selbst. Denn die Nähe zu den Protagonisten und deren Zutrauen hat sich Iveta Vaivode als Außenstehende Stück für Stück erarbeiten müssen. Dadurch erst gelingt ihr die seltene Innensicht einer verschlossenen Gemeinschaft in der Tradition klassischer Dokumentarfotografen wie Josef Koudelka, Joakim Eskildsen oder Robert Frank. Nominiert für den Leica Oskar Barnack Preis und den Sony World Photography Award 2014.
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


TRAD.ATTACK
(Estland)

- Unelaul -
- Mõmm -
- Päevake -
- Säde -
(aus der CD "Kullakarva - Shimmer Gold")
SANDRA VABARNA (Estonian bagpipe, jew's harp, whistles, zither, vocal)
JALMAR VABARNA (12-string guitar, vocal)
TÕNU TUBLI - (Drums, vocal, zither, glockenspiel)

 
TRAD.ATTACK

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AUĻI +
Tautumeitas
(Lettland)

- Netīšāmi es iegāju -
- Nu ar Dievu -
- Dej, Eglīte -
- Voi, vacuokīs buolelini -
- Beņķa kāja -
- Aulejas klezmers -
(aus der CD "Lai māsiņa rotājās")
AUĻI / Lauska

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 12.Dezember 2017 - 19.00 - 21.00 Uhr
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11 Oktober 2017

BALTISCHE STUNDE 17.Oktober 2017

Estland, meine Sehnsucht!
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 17. Oktober 2017 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 28. Oktober 2017, 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGÄSTE


Anne Christoph / Felix Pfeiffer
 (Estland-Fans)

  Es ist faszinierend, wie viele Menschen in Viljandi Spaß und Freude am Darbieten von Musik haben!


Über das Leben in Bülstedt, den Betrieb eines heilpädagischen Reiterhofs, notwendige Arbeiten und praktische Arbeitsteilung. Über die Arbeit mit Pferden, pädagogische Arbeit, den Kutschenführerschein und Kunden und Gäste aus dem Umkreis. Über die Arbeit mit Schulklassen, Kinder auf dem Lande, der Kontakt mit Tieren und dem Motto sich Zeit und Ruhe zu lassen. Über den Kontakt mit Schulen, Terminabsprachen und die Herkunft des Hofnamens FYLGJA. Über das Interesse an den baltischen Staaten, Reisevorbereitungen, Literaturrecherche und eine 9-wöchige berufliche Auszeit.
Über intensive Gespräche, steigende Begeisterung und der Faszination für Estland und die estnische Sprache. Über Inspirationsquellen, Überraschungen und Lesestoff.
Über den Anreiseweg über Polen und Litauen und eine erste Nacht in Vente an der Kurischen Nehrung. Vom Blick auf Nida, einen schönen Abend und die renovierte Vogelwarte. Über eine Tasse Tee am Morgen, traumhaftes Sommerwetter und eine frische Brise. Über das Reisen per Wohnmobil, naturschonender Tourismus und Recherche zu den möglichen Reisezielen. Über flexibles Unterwegs-Sein, das Treiben lassen im Urlaub, und Naturerlebnis allein und zu zweit. Über Unterkünfte, Campingplätze, notwendige Utensilien für Wohnmobil-Nutzer und unverzichbare Ziele.
Über menschliche Kontakte, Inselreisen nach Hiiumaa und Saaremaa und Riga als vielseitige Stadt. Über Paddeltouren auf der Gauga, Welten fast ohne Zivilisation, Algen im Meerwasser und die Ostseeküste als attraktiver Anziehungspunkt. Über einsame, breite Strände, Dünenlandschaften, und den Berg der Kreuze im Sonnenuntergang. Über magische Orte, das 25-jährige Jubiläum des Folkfestivals Viljandi, notwendige Kartenvorbestellungen, musizierende Kinder und Jugendliche und entspannter Gelassenheit unter Musikerinnen und Musikern.
Über unbedarftes Musizieren, schräges Drauflosfideln, eine völlig ausgebuchte Festivalstadt, Tipps für den Ticketkauf und die Unterkünfte. Über Stammplätze, estnische Gewohnheiten, Leihfahrräder, Vergleiche mit dem Festival Rudolstadt und professionelles Management. Über gut organisierte Medienarbeit, Mülltrennung, Taschenkontrollen, Regeln für Tiere und entspannte Festivalroutine. Über die Möglichkeit in Viljandi Folkmusik zu studieren, Konzerte von Ex-Studenten, bekannten Bands und die Grenzen eines estnischsprachigen Auditoriums. Von international bekannten estnischen Musikerinnen und Musikern, estnischsprachigen Liedern, englischsprachige Musikwettbewerbe, Gastauftritte in Finnland, ausverkaufte CDs und Nebentätigkeiten zum Geldverdienen.
Über Anfragen für Konzerte in Deutschland, musikalische Idealisten, estnische Souvenirs und Estnisch lernen. Über Kama, Käse, Senf und andere Mitbringsel, Gedichte und Gesang. Über einen Besuch auf Kihnu, Feiern in Volkstrachten, Janifeuer, Tanzvorführungen und Gespräche mit einem alten Esten.
Über estnischsprechende Deutsche, estnische Kommunikationsgewohnheiten, tolerante Esten und erste Erscheinungen des Massentourismus. Über in Estland urlaubende Finnen, russische Jugendliche, nächtlicher Lärm und Varianten von Ordnungsregeln.
Über Wellnessurlaub an der Nordküste, deutsche Tourismusprojekte, geplante Seniorenresidenzen und das Bedürfnis für Arbeitsplätze. Über Veränderungen durch den Tourismus, unterschiedliches Gehaltsniveau und offene Fragen zum Gesundheitssystem.


Mehr zum FYLGJA-Hof:  www.fylgja.de
Infos zum Reisen mit Wohnmobil:  www.trevor-on-tour.de/
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Kestutis Navakas: Die gelassene Katze

Capriccios von Don Quichotte, übersetzt von Saskia Drude. Corso 55, Verlagshaus Römerweg, Wiesbaden 2017. Nachwort: Karl-Heinz Ott. EAN: 978-3-7374-0737-3, 140 Seiten, 19 Euro.

Verlagsinfo:
Ein Mann und eine Frau sitzen im Café, kommen sich näher und gehen doch getrennt; ein Text verzweifelt über den eigenen Autor; es wird der Irrsinn von der Einsamkeit geweckt, Kafka kauft rote Schuhe – diese Erzählungen sind Capriccios im besten Sinne: »absichtsvolle, lustvolle Regelverstöße, phantasievolle, spielerische Überschreitungen«, sie sind ein Lesevergnügen besonderer Art. Für Liebhaber von Annika Reich, Wilhelm Genazino, Harald Martenstein.

Kestutis Navakas, geboren 1944, aufgewachsen in Kaunas; Buchhändler, Kritiker, Lyriker, Essayist, Übersetzer. Seine Texte sind elegant, spielerisch, erotisch, voller Lebensfreude, kaum ein Wort hat eine feste Bedeutung, er assoziiert frei und spielerisch: »Ich suche Abenteuer«, erklärte er in einem Interview – damit sich selbst und sein Werk beschreibend.

Karl-Heinz Ott, geboren 1957, Schriftsteller und Essayist, lebt bei Ulm. Zuletzt erschienen von ihm »Ob wir wollen oder nicht« und »Wintzenried« (beide bei Hoffmann und Campe) und »Die Auferstehung« (Hanser).

Saskia Drude, geboren 1968, freie Übersetzerin. Lebte nach ihrem Studium der Baltistik 1995-2005 in Litauen, Aufbaustudium an der Universität Vilnius; seit 1997 freiberufliche Übersetzerin für Litauisch. Lebt in Maastricht, Niederlande, und in Vilnius. Übersetzte u. a. Werke von Tomas Venclova, Nijole Strakauskaite, Julija Reklaite, Juozas Erlickas, Sigitas Parulskis und Kristina Sabaliauskaite.
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Erwin Oberländer (Hg.): Autoritäre Regime in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1944

2., um ein Nachwort ergänzte Auflage, 707 Seiten, Ferdinand Schönigh Verlag Paderborn 2017. ISBN: 978-3-506-78585-5, EUR 78.00 / CHF 95.20.
Verlagsinfo:
Autoritäre Regierungsformen erleben in Osteuropa eine Renaissance, und vielfach knüpfen die heutigen Machthaber an Traditionen und Vorbilder der Zeit zwischen den Weltkriegen an. Denn vom Balkan bis zum Baltikum bestanden nach 1918 zwölf selbständige Staaten mit demokratischen Verfassungen, von denen sich zehn in den 1920er und 1930er Jahren in autoritäre Präsidial- oder Königsdikaturen verwandelten. Die im vorliegenden Band versammelten Innenansichten dieser Regime vermitteln nicht nur Einblicke in die teils bis heute relevanten Verhältnisse im Ostmittel- und Südosteuropa der Zwischenkriegszeit, sondern weisen auch interessante Parallelen zur aktuellen Entwicklung autoritärer Regime auf, wie der Herausgeber in seinem Nachwort erläutert.
Behandelt werden: Estland – Lettland – Litauen – Polen – Ungarn – Slowakei – Österreich – Rumänien – Bulgarien – Griechenland – Albanien – Jugoslawien – Serbien.
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


RÜÜT
(Estland)
- Ühed sündinud südamed -
- Nädalalugu -
- Laevamäng -
- Torme trotsides -
- Sarve lullitamine -
- Rüüt-rüüt -
- Kadakad -
- Mina ja Meri -
(aus der CD "Kadakad")

Maarja Soomre (Gesang, Melodica)
Maili Metssalu (Gesang, Geige)
Toomas Oks (estnisches diatonisches Akkordeon)
Juhan Uppin (estnisches diatonisches Akkordeon)

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
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Dienstag, 14.November 2017 - 19.00 - 21.00 Uhr
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13 September 2017

BALTISCHE STUNDE 19. September 2017

Schlangen, Kunst und Architektur ...
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


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GESPRÄCHSGAST


Uwe Schloen
 (Künstler)

  In Estland gibt es eine sehr rege Kunstszene !

Über Schule und Ausbildung in Bremen, Reisen durch Europa und Rückkehr nach Bremen. Über das künstlerische Schaffen seid 30 Jahren, eine Reise nach Finnland 1996, Begegnung mit Kaire Nurk in Estland, eine Einladung nach Tartu und Aufbruch nach Estland 1999. Über eine bewußt langsame Reise, über Greifswald, Danzig, Klaipeda, Kaunas und Riga nach Tartu. Über eine Fotoausstellung, Zäune in Litauen, winkende Kinder und Zugreisen von Ort zu Ort. Über Reiseskizzen, Beobachtungen, Kommunikation auf Englisch und Deutsch, und Rauchen in der Fußgängerzone von Kaunas.
Über die Suche nach günstigen Hotels, Ausweichen auf Zeltplätze, Anfänge und Wachstum im Tourismus, Begegnung mit Jaan Toomik, und Erlebnisse auf einem Kunstfestival auf der Insel Mohni. Vom Kunstmuseum im Fischerort Viinistu, Ausstellungen in Fischverarbeitungsbetrieben, weiteren Einladungen und ein Symposium in Tartu 2010. Von einer Anfrage als Gastdozent in Tartu zu arbeiten, der Kunstvermittlung und dem allgemeinen Künstler-Sein.
Von Künstlerinnen und Künstlern in der Sowjetzeit, der Suche nach neuen Wegen, vielen guten Künstlern in Estland, Führungen durch Museen und der künstlerischen Entwicklung in Estland. Über die Begegnung mit dem Kunstsammler Matti Milius und dessen Umgang mit estnischen Künstlern, der Kunstszene Estlands und dem Verbleib seiner Kunstsammlung.
Von Unterschieden zwischen Tallinn und Tartu, Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut in Tallinn, dem geistigen Zentrum Tartu, dem KUMU und dem Wirtschaftszentrum Tallinn.
Von Tallinn als Europäischer Kulturhauptstadt, Einladung an estnische Studierende, estnische Gastfreundlichkeit und ein Seminar für estnische Gäste in Schleswig-Holstein. Über den Wert von Beziehungen und persönlichen Kontakten, einem guten Eindruck von Bremen und die Chancen Bremisch-estnischer Perspektiven.
Vom estnischen Interesse an Auslandsaufenthalten, der Angleichung des Wirtschaftsniveaus in Europa und Kontakten auf Augenhöhe. Von Finanzierungsstrategien, ermüdendem Antragsmarathon, und Umgang von Behörden mit Künstlerinnen und Künstlern. Von der Möglichkeit Stipendien auszuschreiben, Haltestellen als Kunstinstallationen, einer imaginäre Buslinie mit Start in Luxemburg und Ende in Pöltsamaa in Estland. Von realen und künstlerischen Haltestellen, Realität und Kunst, Ausflüge nach Rumänien und in die Ukraine, von nordischer Prägung, Beziehungen Estlands zu Finnland und der Kombination aus skandinavischen und osteuropäischen Einflüssen.
Von Russen und Esten, vom angeblichen Baltikum, drei unterschiedlichen Ländern, Sprachen und Mentalitäten und deutschen Besuchern in Estland. Von Studierenden aus verschiedenen Ländern, deutschen Gutshäusern, Büchern in Kleinstauflagen und den Huck-Finn-Verlag. Von einer Einladung zu studentischen Workshops und die Zukunft der Kontakte nach Estland.

www.uwe-schloen.de
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Andrus Kivirähk: Der Mann, der mit Schlangen sprach

Aus dem Estnischen von Cornelius Hasselblatt (Orig.: Mees, kes teadis ussisõnu). Verlag Klett-Cotta, Stuttgart 2017, 462 Seiten, ISBN: 978-3-608-98107-0, 25,00 Euro.

Verlagsinfo:
»Ein großes episches Stück Fantasy« Kirkus Review
Der junge Leemet lebt mit seiner Familie und einem Clan von Jägern und Sammlern im Wald. Er ist der Letzte, der die Sprache der Schlangen beherrscht, in der er mit den Tieren reden kann. Kreuzritter, Dorfbewohner und christianisierte Ackerbauern bedrohen die alte magische Welt des Waldes. Aber Leemet und seine Freundin, eine Otter, setzen alles daran, sie zu retten.
Lemeet und die Waldbewohner leben in einer fantastischen Welt, in der Frösche fliegen können, Läuse so groß sind, dass man auf ihnen reiten kann, und Bären eine Vorliebe dafür haben, Frauen zu verführen. Doch ihr zauberhafter Lebensraum ist bedroht: Die Menschen des Dorfes, die der Magie entsagt haben und stattdessen religiös geworden sind, dringen immer tiefer in den Wald ein. Um Lemeets Welt zu retten, müsste der Nordlanddrache, eine Gottheit für Wohlstand und Schutz, wiedererweckt werden – von einer ganzen Schar von Waldbewohnern, die die Schlangensprache sprechen. Und Leemet ist der Letzte, der diese Sprache beherrscht.

Andrus Kivirähk, geboren 1970 in Tallinn, ist ein estnischer Schriftsteller. Neben Romanen und Novellen hat er auch Theaterstücke und Kinderbücher verfasst.
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Kertu Sillaste: Jeder macht Kunst auf seine Weise

aus dem Estnischen überestzt von Carsten Willms (estnische Originalausgabe "Igaüks teeb isemoodi kunsti", Päike ja pilv, Tallinn 2016). Geschrieben, gezeichnet und gestaltet von Kertu Sillaste. Kullerkupp Kinderbuch Verlag, Berlin 2017. 36 Seiten, Hardcover, Maße 220 x 220mm. ISBN 978-3-947079-02-5. 14,90 € (D) / 15.30 € (A).

Verlagsinfo:
Die Eltern von Astrid, Marlene, Lennart, Hans, Rosalie, August, Lilli und der kleinen Charlotte sind Künstler. Sie malen und zeichnen, veranstalten Performances und machen Installationen. Sie sind Bildhauer, Fotografen oder Illustrationen. Marlenes Mama ist Kunsthistorikerin. Sie weiß ganz viel über Kunst und hilft anderen Leuten, Kunst zu verstehen. Jeder sieht Kunst auf seine Weise. Und die Kinder wissen, dass jeder ein Künstler sein kann, auch sie selbst.
„Jeder macht Kunst auf seine Weise“ ist ein schwungvoll gezeichnetes Buch, mit dem junge Menschen verschiedene Formen von Kunst entdecken: Gemälde, Skulpturen, Installationen, Fotografie und viele andere Arten von Kunst. Gleichzeitig ist es ein Buch darüber, was Kinder künstlerisch erschaffen können, wenn sie es nur wollen.
Das Buch eignet sich auch besonders für den Kunstunterricht in Kindergärten und Grundschulen. Empfohlenes Alter: ab 5 Jahren.
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Kertu Sillaste: Nein, so ist es nicht!

Aus dem Estnischen von Carsten Wilms. Kullerkupp-Verlag, Berlin, 48 Seiten, ISBN: 978-3-947079-01-8, 14,90.

Verlagsinfo:
Der verängstigte kleine Hase möchte nicht wahrhaben, dass es Winter ist. Er weigert sich zu glauben, dass er sich zwischen den Schneemassen verlaufen hat, dass er Angst hat und dass ihm kalt ist. Er singt sich ein hübsches Lied, das ihm Mut macht, bis er zu einem kleinen Haus kommt. Dort schläft er über den Winter wie ein Bär – und als er aufwacht ist Frühling! Er hat den Winter überstanden und ist plötzlich viel mutiger als zuvor – jetzt kann er sogar den grimmigen Wolf in die Flucht schlagen.
„Nein, so ist es nicht!“ ist die einfühlsam gezeichnete Geschichte vom Hasen, der im dunklen Wald den Untieren trotzt, seine eigenen Ängste überwindet und von Mal zu Mal stärker wird. Eine bewegende Geschichte, wie aus Winter wieder Sommer wird. Und wie am Ende der Hase jubeln kann: Wir Hasen schaffen es am Ende einfach immer!
Das Buch wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet und 2016 in die renommierte Auswahlliste „The White Ravens“ der Internationalen Jugendbibliothek aufgenommen.
Empfohlenes Alter: ab 4 Jahren.

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Marija Drėmaitė: Baltic Modernism

Architecture and Housing in Soviet Lithuania. DOM Publishers, Berlin 2017. Aus dem Litauischen von Darius Sužiedelis. 250 Seiten, 300 Abbildungen, Text englisch. ISBN 978-3-86922-470-1, € 28.00.

Verlagsinfo:
Diese reichhaltig illustrierte Monographie bringt die moderne Nachkriegs-Architektur Sowjet-Litauens zur Diskussion, welche, zusammen mit den beiden anderen baltischen Republiken, als außerordentlich galt, die sich westliche Kulturmodelle sehr viel schneller und mit größerem Engagement aneignete und daher als "sowjetischer Westen" angesehen wurde. Dennoch, hier spezifische architektonische Züge zu identifizieren, die den Modernismus der baltischen Region von den anderen Sowjetrepubliken unterschied, ist nicht leicht, und die Spezifika einer Analyse des sowjetischen Modernismus verlangt auch einen sozio-politischen Ansatz. In diesem Buch beruht die Untersuchung der sowjetlitauischen Architektur auf dem Verhältnis zwischen dem Diskurs offizieller Planungsverfahren und der örtlichen sozialen Praxis, sowie der weiten Spannbreite historischer Akteure in Planungsprozessen.
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


THE DITTIES
(Swing aus Litauen)
- It's The Girl (Abel Baer, David Oppenheimer) -
- Everybody Loves My Baby (Jack Palmer , Spencer Williams) -
- Sentimental Gentleman From Georgia (Frank Perkins, Michel Parish) -
- The Way You Look Tonight (Dorothy Fields, Jerome Kern) -
- Crazy People (Edgar Leslie, James Monaco) -
- Brasil (Ary Barroso, S.K. "Bob" Russell) -
- Forty Second Street (Al Dubin, Harry Warren) -
- Hold Tight (Leonard Ware, Sidney Bechet) -
- Nevertheless I'm In Love With You (Bert Kalmar, Harry Ruby) -
- I Hate Myself (Benny Davis, Joe Young, Milton Ager) -
- The Man I Need (Veronika Čičinskaitė-Golovanova) -
- Belleville Rendez-Vous (Benoît Charest, Sylvain Chomet) -
(aus der CD "The Ditties")
- Myliu tave, pasauli -

Kristina Svolkinaitė - Gesang
Rūta Švipaitė - Gesang
Veronika Čičinskaitė-Golovanova - Gesang
Denis Murašov – Bass
 Paulius Volkovas –Gitarre
 Remigijus Rančys - Saxophon, Melodica

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 17. Oktober 2017 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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Mehr Infos:
INFOBALT - Veranstaltungsübersicht
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Estland-Blog / Lettland-Blog / Litauen-Blog
 
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15 August 2017

BALTISCHE STUNDE 22. August 2017

Auf der Suche nach Liebe, der Freundschaft und den Ursprüngen!
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 22. August 2017 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 2. September 2017, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST


Hermann Schröder
 (Vorsitzender des Fördervereins Städtepartnerschaft Achim - Cēsis)

Unsere deutschen Schülerinnen und Schüler haben ihre Eltern anmimiert, auch mal Urlaub in Lettland zu machen !


 Über den Förderverein Städtepartnerschaft,die berufliche Tätigkeit als stellvertretender Schulleiter, über Schüleraustausch und den Lettland-Virus. Über die Suche nach Schulpartnerschaften, herzliche Aufnahme in Lettland und Städtefreundschaft. Über Vorstellungen und Erwartungen, die Wirtschaftskrise in Lettland und den Weg aus der Krise. Über Schulen in Lettland und deren gute Ausstattung, Förderung der Europäischen Union, Internet in der Schule und elektronische Tafeln im Unterricht.
Über den Aufbau eines Landes, Entwicklungspotential und die engagierte, kreative Bevölkerung in Cēsis. Über den alten deutschen Namen "Wenden", Unkenntnis bei deutschen Schülern über lettische Geschichte, Ähnlichkeiten im Denken und lettischen Vorstellungen von Deutschland. Über deutsche Autos, Deutsch als Fremdsprache, Lettisch und Russisch, und lettische Jugendliche mit Ausbildungsperspektiven in Deutschland. Über die Begeisterung der deutschen Jugendlichen für Lettland, über Schülerinnen und Schüler und deren Eltern, und über neue Urlaubspläne.
Über Achimer Reisegruppen in Lettland, Anregungen durch Kinder und Enkel, deutsche Vergangenheit Lettlands und lettische Arbeitsmigranten in Europa. Über lettische Gastfreundschaft, Verbrechen der Nazis im Krieg, russische Besatzung und heutige Perspektiven. Über die Notwendigkeit Sprachen zu lernen, Englisch als gemeinsame Sprache deutscher und lettischer Jugendlicher, Freuden der Englischlehrer, gewachsenes Selbstbewußtsein und der Weg frei sich auszudrücken. Über vielfältige Aktivitätsmöglichkeiten, wunderschöne Natur, den Nationalpark Gauja, Bootsfarten, nistende Störche und schöne Strände. Über unglaubliches Entgegenkommen der lettischen Gastgeber, Gastgeschenke, soziale Unterschiede und Verhältnisse in lettischen Familien. Über deutschen Wohlstand und lettische ungleiche Verhältnisse, über das Bemühen um Ausgleich und miteinander auskommen, gemeinsames und individuelles Besuchsprogramm, und über Baden im April. Über Kaffeetrinken und Risikosport, jährlicher, kontinuierlicher Austausch, wachsende Nachfrage und Angebote für den 8. Jahrgang, Smartphones und Angebote für die Jugend in Cēsis.
Über Projekte der Finanzhilfe für die lettischen Partner, neue Turnhallen und Nachholbedarf auf beiden Seiten. Über Reiseangebote nach Cēsis, kulinarische Genüsse in Lettland, Qualität der Unterkünfte und ein dichtes Besuchsprogramm. Über Abende in der Weinstube, Ausflüge zu Schlössern und Burgen, Bezüge zwischen Cēsis und Heidelberg, ein neues Kulturhaus in Cēsis und der Begeisterung der Besucher.
Über Lettland als Kulturland, Kultur, Musik und Theater als identitätsstiftendes Element für die Letten. Über lettische Kulturgeschichte, die Frage nach einer deutschen Identität, Amerikanisierung und globale Tendenzen. Über Jugendchöre und -orchester, kulturell überlegenen Letten und lettische Kunst- und Musikschulen. Über Ausstrahlung und Atmosphäre bei den Auftritten der lettischen Gäste, Mindest- und Durchschnittslöhne, Butterpreise und Überlebensstrategien. Über Spaltungen in der lettischen Gesellschaft, billige Handwerker und sparsame Einkäufe. Über die Kluft zwischen Arm und Reich, teure Autos und Armut, gut verdienende junge Leute und die Suche nach Marktlücken. Über Förderungen des kreativen Potentials, industrielle Entwicklung in Deutschland und kulturelle Berufe in Lettland. Über die Entwicklung von Cēsis als Kulturstadt, lettische Produkte in Deutschland und die Suche nach neuen Perspektiven in der Wirtschaft. Über hochklassig ausgebildete Künstler und Musiker aus Lettland als Exportschlager, Bevölkerungsschwund, Zuzug in Riga und Landflucht. Über die Suche Lettlands nach einer eigenen Position in Europa. Über Arbeitsmigranten, fehlende industrielle Exportschlager und Aussichten für Künstlerinnen und Künstler. Über ein Start-up-Zetrum in Cēsis in einer ehemaligen Schule, junge lettische Firmen, T-Shirts und Gürteltaschen und lettische Rückkehrer von München nach Cēsis. Über schnelle Datenleitungen, leichter Zugang zum Internet, die Höhepunkte eines Besuchs in Cēsis, die Aussicht vom Schloßturm, eine neue Skateranlage und Überwachungskameras auf den öffentlichen Plätzen. Über Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Cēsis, Pfadfinder und Basketballspieler, und Planungen für die Zukunft.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Jurgis Kunčinas: Tūla

Roman eines Streunenden auf der Suche nach einer Liebe, die es vielleicht nie gegeben hat. Übersetzt von Markus Roduner. Nachwort von Martin Pollack. Corso 58 im Verlagshaus Römerweg, Wiesbaden 2017. 222 Seiten, EAN: 978-3-7374-0740-3, 19 Euro.

Verlagsinfo:
Der Erzähler, Trinker und Fledermaus, Anstaltsbewohner und Herumtreiber, herumgeschubst vom Leben und seiner Zeit, ist auf der Suche nach einer vergangenen Liebe, die vielleicht nur eine Idee ist, ein Traum, eine Hoffnung, die Sehnsucht selbst. Für Liebhaber von Dörte Hansen, Günter Bruno Fuchs, Ludwig Harig.

Jurgis Kunčinas (1947–2002) schrieb Kinderbücher, Essays, Novellen, Romane. Seine torkelnden Helden erinnern gelegentlich an Charaktere Charles Bukowskis oder der Beatniks. Tula erschien bislang in England und Polen, Schweden und Russland – es wurde Zeit für eine deutsche Übersetzung dieses ungewöhnlichen Buches.

Martin Pollack, 1944 in Bad Hall geboren, ist ein österreichischer Journalist, Schriftsteller und Übersetzer. 2010 wurde sein Roman »Kaiser von Amerika: Die Flucht aus Galizien“ mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2011 ausgezeichnet.

Markus Roduner, geboren 1967, studierte Slawistik-Baltistik und historisch-vergleichende Sprachwissenschaft; lebt seit 1999 in Vilnius und arbeitet als Lektor und freier Übersetzer. Er übersetzte u. a. den auch in Deutschland erfolgreichen Roman »Die Regenhexe« von Jurga Ivanauskaitė (dtv) und den litauischen Klassiker »Der Wald der Götter von Balys Sruoga« (BaltArt Verlag).

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Stefan Donecker: Origines Livonorum

Frühneuzeitliche Hypothesen zur Herkunft der Esten und Letten. Böhlau-Verlag, Köln 2017, 470 Seiten, ISBN 978-3-412-22395-3, Preis: € 60.00 [D] | € 62.00 [A].

Verlagsinfo:
Für Gelehrte der Frühen Neuzeit war die Frage nach der Genealogie und den Ursprüngen eines Volkes von zentraler Bedeutung. Livland stellt dabei keine Ausnahme dar: Zwischen 1550 und 1700 bemühten sich deutsche und schwedische Gelehrte, die "origines Livonorum", die Herkunft der Esten und Letten, zu enträtseln. Auch wenn manche ihrer Hypothesen aus heutiger Sicht abwegig erscheinen – wie etwa die vermeintlichen römischen oder jüdischen Wurzeln –, stellten sie vor vierhundert Jahren legitime Theorien dar, die den damaligen Prämissen der Gelehrsamkeit entsprachen. Die Traktate zu den "origines Livonorum" verdeutlichen, wie Esten und Letten von frühneuzeitlichen Gelehrten wahrgenommen wurden und welche Rolle jenen „Undeutschen“ im Weltbild des 16. und 17. Jahrhunderts zukam.

Stefan Donecker ist Historiker am Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien. 
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


LIISI KOIKSON
(Estland)

- Tuul -
- Väikeste Asjade Võlu -
- Sel Ööl -
- Kodu -
- Enekene -
- Virmalised -
- Rannal -
- Ööviiul -
- Unetus -
- Minu Jälgedes -
- Veel Tuld -
(aus der CD "Väikeste Asjade Võlu")

www.liisikoikson.ee
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Dienstag, 19. September 2017 - 19.00 - 21.00 Uhr
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