10 Dezember 2015

BALTISCHE STUNDE 15. Dezember 2015

diesmal mit ganz leichtem Duft nach Kirschtabak ...
 
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 15.Dezember 2015 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung
am Samstag, den 26. Dezember 19.00 - 21.00 Uhr


  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal

Gesprächsgast
Katrin Maimik
Filmemacherin, Drehbuchautorin, Theaterwissenschaftlerin


In Deutschland gibt es kein Filmfestival, das unverzichtbar für estnische Filme wäre

Über Anfänge des Filmemachens, die Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann Andres Maimik, Anregungen zum Drehbuchschreiben und den ersten Kurzfilm "Das Foto". Über ihre frühere Arbeit als Galeristin, das Studium der Theaterwissenschaften in Tartu, dem Schreiben von Theaterkritiken und die Berufschancen in diesem Bereich.
Vom Einbeziehen guter estnischer Schauspieler auch in studentische Projekte, den Kontakten von Andres, der Zusammenarbeit mit Jan-Erik Nõgisto, Arvo Kukumägi und Anne Reeman, und dem Schauspieltalent von Viju Maimik - Andres' Tante.
Über Ideen beim Drehbuchschreiben für "Kirschtabak", das Arbeiten mit der jungen Hauptdarstellerin und lange Drehs in einem Stück. Über Ähnlichkeiten der Filmgeschichte mit dem realen Leben, junge Mädchen und ältere Männer, über Dreharbeiten im August und Sommerfilme und Winterfilme. Über den weiblichen Blick im Film, starke Frauen und gute Schauspieler, über Charaktere und Frauen als Drehbuchschreiberinnen. Über die Arbeiten an einem neuen Film, Landleben in Estland und in Deutschland, den sozialen Zusammenhang in kleinen Dörfern, das Aufwachsen auf dem Lande und die Umsetzung eigener Erfahrungen im Film.
Über seltene Premieren estnischer Filme in Deutschland, die Hierarchie der Filmfestivals, freundliche Aufnahme beim Festival in Karovy Vary (Karlsbad) in Tschechien, und das mäßige Interesse in Deutschland an estnischen Filmen.
Vom kreativen Zweck des Spazierengehens, von der Lust am Drehbuchschreiben, anderen Orten für gute Einfälle und Erlebnisse beim Fliegen. Vom Kinderwunsch Zauberin oder Löwenbändigerin werden zu wollen, der wichtigen Funktion der Selbstkritik und dem ständigen Dazulernen.
Von der Rollen- und Aufgabenteilung beim Filmemachen, von studentischen Liedern übers estnische Theater und satirischen Texten für Insider.

(die Übersetzung des Interviews erfolgte durch Kristiina Jessen)

Trailer zu "Kirschtabak" /  "Kirschtabak" auf den Lübecker Filmtagen 2014

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L-E-S-E-S-T-O-F-F 

 

Maria Bosse-Sporleder: Im fünften Koffer ist das Meer

160 Seiten, Libelle Verlag, Lengwil / Schweiz. ISBN 978-3-905707-52-6. Euro 18,80 [D] / 19,35 [A]

Verlagsinfo:
Autobiograhische Erzählungen – sie heben ab vom Gewicht der Erfahrungen und geben in Neugier und heiterem Stolz weiter, was einem geglückten Leben entspricht.
Das Buch - Wenn eine Kindheit in Ortswechseln, Flucht und Fremde ungesichert bleibt, können Erzählungen das Erlebte anders erfinden. Sprache und die Phantasie für Lebensläufe belichten die fragmentarischen Erinnerungen neu.
Die Geschichten von Maria Bosse-Sporleder gewinnen so ihre eigentümliche Leichtigkeit. In Begegnungen, Arbeit und Begehren suchen sie wieder auf, was befremdlich war und doch die Selbstvergewisserung ermöglicht hat.
Ein Stil von Achtsamkeit und gelassener Neugier überführt in Geschichten, was als Freude, durchlebte Angst, erinnerte Beschämung und nachwirkendes Glück bleibt: von den Sommern ihrer estnischen Kindheit, der Kälte zielloser Fluchten, dem Durchstehen der Notzeit und immer wieder dem überraschend Schönen. Eine Frau, die in fremden Ländern und neuer Sprache ihre eigene Stärke findet. (Ja, auch Bären tauchen auf. Bäume brennen im kanadischen Schnee …)

Maria Bosse-Sporleder wurde 1932 in Tallinn (Reval) geboren und erlebte ihre Schuljahre unter Umsiedlung, Flucht und Emigration in Tallinn, Poznan, Bad Kissingen und im kanadischen Edmonton.
Nach Studienjahren (Romanistik, Germanistik) an der University of Alberta, der Pariser Sorbonne und der McGill University Montreal war sie Dozentin für Deutsche Sprache und Literatur, u. a. in Montreal und in Turku (Finnland), wo auch zwei ihrer drei Töchter geboren wurden.
Maria Bosse-Sporleder ist vor allem als Übersetzerin mehrerer Tagebücher von Virginia Woolf sowie von deren Roman »Die Wellen« bekannt. Sie schrieb u. a. für den WDR Radioessays über französische Literatur, eine monatliche Lyrik-Kolumne für die »Badische Zeitung« und leitet seit 30 Jahren Schreibwerkstätten, überwiegend im süddeutschen Raum. Sie lebt in Freiburg i. Br. und ist Lehrbeauftragte für Neuere Deutsche Literatur im Seniorenstudium an der dortigen Pädagogischen Hochschule.

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Bernd Biedermann: Ostwärts

Auf dem Europaradweg R1 nach St. Petersburg. Traveldiary.de Reiseliteratur-Verlag, Hamburg 2015. 224 Seiten, ISBN 9783944365794, 14,80 Euro.

Verlagsinfo:
Der Europaradweg R1 ist der europäische Radweg schlechthin. Er verbindet West- und Osteuropa, führt auf mehr als 3.600 Kilometern durch 9 Länder zwischen Ärmelkanal und Finnischem Meerbusen. Über mehrere Jahre bereisen Uschi und Bernd Biedermann ihn ostwärts ...
Obwohl die Auswahl an Radfernwegen groß ist, fällt schnell die Entscheidung für eine Route, die die Grenzen zwischen Ost und West überwindet. Dazu zählen die ehemaligen innerdeutschen Grenzen im bergigen Harz und in Berlin, streng bewachte wie die zur russischen Exklave Kaliningrad, Sprach-, Währungs-, Zeit- und Schmerzgrenzen. Im Osten locken Litauen, Lettland und Estland, wo frische Farben mehr und mehr das Einheitsgrau der Sowjetzeit verdrängen, aber auch St. Petersburg, die ehemalige Hauptstadt des Zarenreiches.

  M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


TRAD. ATTACK!

- Aitumakest / Thanks -
- Vihmakene / Rain -
(aus dem Album "TRAD ATTACK!")

- Kooreke / Precious Cream -
- Tuna-tuna / Tuna-tuna -
- Nirr-nurr / Nirr-nurr -
- Oleks minu olemine / If i were -
- Must madu / Black Snake -
- Unes / In a dream -
- Jaan'kene / Jaan'kene -
- Kuukene / Moon -

(aus dem Album "AH!")

Webseite TRAD. ATTACK!


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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 15.Dezember 2015 - 19.00 - 21.00 Uhr
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10 November 2015

BALTISCHE STUNDE 17.November 2015

Jubiläumssendung: Nr. 200 !
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 17.November 2015 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholungen
am Samstag, den 21. November 19.00 - 21.00 Uhr und
am Samstag, 28.November 2015, 16.00-18.00 Uhr !


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Wiederhörens-Gäste zum 200sten:

Deniss Hanovs, Kultur- und Kommunikationswissenschaftler
Cornelius Hasselblatt, Buchautor zur estnischen Literatur, Finnougrist
Katrin Laur, Filmregisseurin
Barbara Lison, Direktorin der Stadtbibliothek Bremen
Ulrich Mädge, Oberbürgermeister der Stadt Lüneburg
S.E. Deividas Matulionis, Botschafter d.Republik Litauen
Anna Muhka, Europäische Kulturhauptstadt Riga 2014
Christina Nikolajew, Mitherausgeberin der „Annaberger Annalen"
Inga Žiukiene, stellvertr.Vorsitzende Verein INFOBALT


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L-E-S-E-S-T-O-F-F 

  
Gustav Rosenstein: "Ihr steht schon auf unserer Liste"
Die estnische Exildichterin Salme Raatma. Biographie. Ihleo Verlag, Husum 2015, 368 Seiten, ISBN: 978-3-940926-46-3, 19,95 Euro.

Verlagsinfo:
1915 in der ersten freien estnischen Republik geboren, begeisterte sich Salme Raatma für die Literatur und Kultur ihres Landes, wollte Schriftstellerin werden.

Doch ihr privater Weg wie auch die zeitgeschichtlichen Wirren verhinderten nicht nur ihre Pläne, sondern machten sie und ihren Mann zu Opfern des Hitler-Stalin-Paktes – als Pfarrersfamilie standen sie „schon auf unserer Liste“, wie ein sowjetischer Offizier der Besatzungsvorhut ihnen verriet. Ihr Weg führte über Deutschland schließlich nach Finnland, über das Ehefraudasein und Mutteraufgaben zurück zur Sprache, zur Literatur. Ein oftmals schmerzlicher, intensiver Weg, geprägt von der Suche nach Heimat, Identität und einer poetischen Sprache über ihren Verlust.
Salme Raatmas Leben und Werk wird in dem vorliegenden Band erstmals umfassend und im Spiegel der historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts in Estland und Deutschland dargestellt: ein nachdrückliches Dichterinnen-Leben.
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Alvydas Šlepikas: Mein Name ist Maryte
Roman. Aus dem Litauischen von Markus Roduner, mit Illustrationen von Helmut Stabe. Bibliothek der Entdeckungen, Bd. 9, Mitteldeutscher Verlag, Halle / Saale 2015. 200 Seiten, ISBN 978-3-95462-535-2, 19,90 Euro.

Verlagsinfo:
Einer beginnt den Krieg, einer geht als Sieger hervor, Witwen und Kinder aber zählen stets zu den Verlierern. Der Zweite Weltkrieg fand ein Ende, sie haben ihn verloren, denn die Gefallenen waren ihre Väter, die Witwen ihre Mütter. Die Welt war voller Wut und ermattet. Und sie – nur Kinder. Wolfskinder.
Alvydas Šlepikas’ Roman »Mein Name ist Maryte« erzählt in berührender Weise die lange in Vergessenheit geratene Geschichte ostpreußischer Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg, nach dem Einmarsch der Roten Armee. Von Hunger und materieller Not getrieben, gingen sie über die Memel nach Litauen, um dort bei Bauern um Essen und Obdach zu betteln oder auch bei diesen für Brot und Unterkunft zu arbeiten.
Der Roman beruht auf langen Gesprächen des Autors mit diesen Wolfskindern, von denen nicht wenige von litauischen Familien großgezogen wurden und einige bis heute im Land leben. Ein Buch über Liebe, Mitgefühl und Erinnerung.

Der Autor
Alvydas Šlepikas, geb. 1966, studierte am Staatlichen Konservatorium (heute Musik-Akademie) Schauspiel (bis 1992) und Regie (bis 1994). Regisseur, Drehbuchautor für Kino- und Fernsehfilme sowie TV-Serien. Gedichtbände »Taika tavo kraujui« (Friede deinem Blut, 1997), »Tylos arte jantis« (2004), Prosaband »Lietaus dievas« (Der Regengott, 2005). Der Roman »Mein Name ist Maryt?« (2012) wurde mehrfach ausgezeichnet. Der Autor lebt in Vilnius.
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Auf die Ohren: Hörbuch


Benedict Wells: Becks letzter Sommer
Aktuell zum Kinostart der Verfilmung:

Diogenes Hörbuch, 8 CDs, 9 Std. 37min. Diogenes Verlag Zürich 2015. Gelesen von Christian Ulmen, ISBN 978-3-257-80366-2, € 25.00 / sFr 34.00.

Verlagsinfo:
»But I was so much older then, I’m younger than that now.« (Bob Dylan). Robert Beck wollte einst Musiker werden, doch stattdessen setzte er auf Sicherheit und wurde Lehrer. Nun ist er Ende dreißig und angeödet von seinem Leben. Bis er in seiner Klasse den Außenseiter Rauli Kantas aus Litauen entdeckt. Ein Musikgenie, das singt und E-Gitarre spielt wie ein junger Gott. Beck will ihn als Manager groß ausbringen, allerdings nicht nur aus Selbstlosigkeit: der Junge ist gleichzeitig seine letzte Chance, um sich seine Träume von der Musikkarriere doch noch zu erfüllen. Aber wie Beck hat auch der rätselhafte Rauli seine Geheimnisse... Der Beginn eines Sommers, in dem noch einmal alles möglich scheint – und alles auf dem Spiel steht. Denn die Suche nach einem Label gestaltet sich für Beck schwieriger als gedacht, seine Beziehung zur Studentin Lara hängt am seidenen Faden, und sein bester Freund, der Deutschafrikaner Charlie, zieht den Ärger magisch an. Alle Figuren sind auf einem langen Weg zu sich selbst, und sie werden ankommen – wenn auch nicht immer da, wo man es erwartet. Denn am Ende muss Beck sich entscheiden, wie viel er für seine Freiheit wirklich zu opfern bereit ist. Becks letzter Sommer ist Künstlerroman, Roadmovie und eine universelle Geschichte über die Musik, die Liebe und das Leben. Schräg, witzig, weise und berührend.

Zum Autor Benedict Wells / Blogbeitrag Lesung in Bremen

Als Buchfassung (2009 erschienen) im Diogenes Verlag in der Reihe Detebe 24022, 464 Seiten, ISBN 978-3-257-24022-1, € (D) 12.00 / (A) 12.40 / sFr 16.00.

  M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


ARMATūRA 
- Trys Dienos -
- Visi -
- Šiandien Pamokysiu Aš Jus -
- Mes Ne Dievai -
- Pietų Pertrauka -
- Boria -
- Kalėdos -
- Padavėja -
- Vienas Objekte -
- Darbas Ne Priot -
- Laimė -
(aus der Cd "Pietų Pertrauka")

Vėjas - Gesang
Uraganas - Banjo, Gitarre
Tornado - Bass, Gitarre
Taifūnas - Synthesizer
Skvazniačiokas Antrasas - Schlagzeug


Žvėrys Records
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 Atmostas Baltija

(litauisch: "Bunda jau Baltija", estnisch: "Ärgake, Baltimaad")
Text von
Valda Pavlovska, Melodie Boriss Rezņiks, gespielt von
E O L I K A
es singen: Viktors Burakovs-Zemgals (Lettland), Žilvinas Bubelis (Litauen) und Tarmo Pihlaps (Estland)

Atmostas Baltija, atmostas Baltija,
Lietuva, Latvija, Igaunija!

Bunda jau Baltija, bunda jau Baltija,
Lietuva, Latvija, Estija!

Ärgake Baltimaad, ärgake Baltimaad,
Leedumaa, Lätimaa, Eestimaa!

vollständiger Text

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 15.Dezember 2015 - 19.00 - 21.00 Uhr
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13 Oktober 2015

BALTISCHE STUNDE 20.Oktober 2015

Cep', Cep', Kuchenbäcker!  

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 20.Oktober 2015 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 31.Oktober 2015, 16.00-18.00 Uhr !

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Gesprächsgast
Jöran Steinhauer,
 Musiker, Sänger, Student und Eurovisionsteilnehmer

Das Lied über den Lat ist mehr als nur ein Lied gewesen!  

Über eine deutsch-lettische Gegenwart, Ausruhen vom Eurovisionstrubel, der Notwendigkeit von Abstand und Pause und Erledigen wichtiger Dinge. Vom Leben in Lettland, vom Umzug von Riga nach Liepaja, von schnellen Veränderungen und der Musikhauptstadt Liepaja, einem neuen Konzertsaal, von Musiklegenden wie Austra Pumpure und "Līvi" und kreativen Menschen. Von aktuellen Themen in Liepaja und Lettland, von heimatverbundenen Menschen und touristischen Sehenswürdigkeiten.
Von den Anfängen des Liedermachens in Lettland zusammen mit Nik Massey, von der Kontaktsuche nach Musikern, von nicht geschlagenen Nächten und der Lust selbst Lieder zu machen. Von Simon & Garfunkel, von überraschenden YouTube-Effekten, Anfragen lettischer Journalisten und sich überschlagenden Ereignissen innerhalb weniger Monate.
Vom Entstehen des Eurovisions-Beitrags, fehlendem Management und Werken im kleinen Zimmerlein. Von anstrengenden Zeiten, der Last der Verantwortung für Lettland im Wettbewerb anzutreten, schwierigen Umständen und der Möglichkeit, in Liedform Abschied zu nehmen.
Vom Singen darüber, sich Hilfe zu suchen und Dinge gemeinsam zu machen. Von "Cep, cep" als geflügeltem Wort, dem Gefühl zum Gegenstand von Parodien zu werden, und dem Bedürfnis die Menschen zu bewegen.
Von rationalen Deutschen und emotionalen Letten, der Schwierigkeit die Rolle des "Deutschen" zu spielen, von dem Bedürfnis nach Autenzität und dem Umgang mit Ansprüchen und dem Ergeiz sich weiterentwickeln zu wollen. Von Leichtigkeit und Balance, Lagerfeuerromantik und dem Schwimmen nicht gegen den Strom. Vom Wind der entgegen weht, dem lettischen Popstar "Don" als Konkurrent im Eurovisions-Wettbewerb und lettischen Skeptikern in der Musikszene. Von Eifersüchteleien, Funkstille zwischen Konkurrenten, vom Zusammenhalten und dem immer noch nicht publizierten ersten Album. Von der Eurovision als Business-Grundlage, der Band "Aarzemnieki" und dem Bedürfnis, noch ganz oft verlieren zu wollen. Über Aminata Savadogo, über das Gefühl nicht zu wissen warum man gewonnen hat, ein angefangenes und sich in die Länge ziehendes Studium und ein Praktikum bei Werder Bremen. Über Eigenvermarktung, Europa-Studien und die Flüchtlingsproblematik als Spitze des Eisbergs.
Über den Abschied vom Lit, der Gefahr ein Image zu missbrauchen, dem moderieren von Veranstaltungen und sozialen Projekten in Lettland. Über Beiträge sich den Lebensunterhalt zu verdienen, Weihnachtslieder für Kinder und den Weihnachtskater.
Über Engagement zu leerstehenden Häusern, die Bewegung "Free Riga", von einem politisch denkendem Mensch und dem Musikmachen. Von Erinnerungen an den Mathelehrer, unnötigen Eingrenzungen und falschen Rollenbildern. Über die Berichterstattung in der deutschen Presse, Kontakten zu Raimonds Pauls und Haralds Simanis, dem lettischen Liedermachertreffen in Jaunpiebalga und persönlichen Kontakten zu Renārs Kaupers. Von Äpfeln auf dem Markt, der natürlichen Art der Begegnung, lettischen Berühmtheiten und lettischen Spitznamen. Von fröhlichen Liedern, Hoffnung für die Menschen und dem ewigen Weg nach Hause.

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L-E-S-E-S-T-O-F-F 

Entwicklung einer nationalen Markenidentität unter besonderer Berücksichtigung von Public Relations am Beispiel von Litauen, Lettland und Nigeria. Diplomica Verlag Hamburg 2013, 212 Seiten, 49,50 Euro. ISBN: 978-3-8428-5717-9

Verlagsinfo:
Die Imagebildung von Nationen basiert auf einem sehr komplexen Kommunikationsprozess. Es gibt verschiedene Informationsquellen, welche das jeweils eigene Bild einer Nation formen. Ein Land wird von vielen Seiten nach außen präsentiert. Verschiedenste Organisationen, Einrichtungen, Unternehmen sowie die gesamte Bevölkerung haben Kontakt mit anderen Nationen, sei es in politischem, wirtschaftlichem, privatem oder kulturellem Kontext. Ein Staat ist kein Produkt, sondern ein komplexes und multidimensionales Gebilde. Dieses zu einer Marke zu machen, erfordert ein umfassendes Repertoire an Wissen und ein ausgeklügeltes Konzept. Durch professionelle Imagebildung hat eine Nation die Möglichkeit, eventuell unentdeckte bzw. ungenutzte Ressourcen ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken und positiv auf sich aufmerksam zu machen. Durch gezieltes Nation Branding kann sich die Chancengleichheit von Nationen, welche aufgrund der zunehmenden Globalisierung und der damit verbundenen Verflechtung der Weltwirtschaft einem starken Konkurrenzdruck am internationalen Markt ausgesetzt sind, verbessern. Die vorliegende Untersuchung beinhaltet die wichtigsten theoretischen Grundlagen des umfangreichen Themengebietes Nation Branding. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Rolle der Public Relations im Nation Branding Prozess gelegt. Des Weiteren wird anhand von drei Ländern (Litauen, Lettland und Nigeria) veranschaulicht, wie Nation Branding aktuell in der Praxis betrieben wird.

zur Autorin:  Angelika Gimpl wurde 1980 in Hallein bei Salzburg geboren. Nach ihrer Ausbildung als Bürokauffrau und einem Arbeitsaufenthalt in Irland entschied sich die Autorin für ein Kommunikationswissenschaftsstudium in Salzburg mit den Schwerpunkten Public Relations und interkulturelle Kommunikation. Bereits während dem Studium beschäftigte sie sich mit dem Thema Nation Branding.
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 Veranstaltungsvorschau:

Estnische Filmabende

EESTI FILM 103
 10.November 2015 im CITY46 in Bremen
11. November 2015 in der "Pumpe" in Kiel 
12. November im 3001 Kino
14. November im Kino Babylon in Berlin

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


SVIESTS 6
RAXTU RAXTI un AUĻI - Gervė -
DĀRDI - Listen -
RASATA - Dolo -
JĒKABS ZARIŅŠ - Manssani - Bitelė -
SYMBOLIC - Listen -
DJ MONSTA - Saula Yay -
(aus der CD "Sviests 6")
www.lauska.lv

AARZEMNIEKI
- Paldies latiņam -
- Cake to bake -
 www.aarzemnieki.com
dziesmas.lv
youtube 
facebook
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 17.November 2015 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
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17 September 2015

BALTISCHE STUNDE 22.September 2015

heute und wie immer: mehrsprachig! 

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 22.September 2015 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 3.Oktober 2015, 16.00-18.00 Uhr !

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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Gesprächsgast
Nijolia Buinovskaja,
 Leiterin der Spracharbeit des Goethe-Instituts Vilnius


In der Spracharbeit ist es nötig möglichst nachhaltig zu arbeiten!  

Über Deutsch in Litauen, den Wandel der Berufschancen für Sprachkundige, den Wunsch nach einem Germanistikstudium und sowjetischen Zeiten. Vom Studienabschluß 1992, vielen Jobangeboten und der Faszination des Unterrichtens und der westeuropäischen Sprachen. Von schwankenden Zahlen der Deutschlernenden, dem Aufbau der Goetheinstitute in den baltischen Staaten, Arbeit an der Pädagogischen Universität Vilnius und einem Stipendium 1994 in München.
Vom Erfahrungsaustausch der Deutsch-Vermittelnden, Deutschland als unbekanntes Land und dem Interesse am Sprachen-Lernen. Vom Kennenlernen der deutschen und der Weltliteratur, einem spannenden Studium und selbstbewußten Dozenten und Studierenden. Über Menschen die Faust auswendig zititieren können, Vorlieben für Remarque, Hesse, Kafka und Thomas Mann, vom Vorgang des sich Erschließens anderer Kulturen, Goethe in litauischen Schulklassen, der Zusammenarbeit der litauischen Deutsch-Lehrkräfte mit dem Goethe-Institut und dem Wirken des Instituts in der litauischen Öffentlichkeit.
Von Veranstaltungen in deutscher Sprache mit Experten aus verschiedenen Ländern, vom Sprechen in der Muttersprache, der Zusammenarbeit mit Dolmetschern, spannenden Ideen und strukturierter Arbeit mit regionalen Strategien. Über die Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, die Förderung der deutschen Sprache und den Gedankenaustausch mit litauischen Partnern.
Über Litauen in Europa, unterschiedliche Schwerpunkte in den Regionen Litauens, Deutsch im Kindergarten, von der deutschen Minderheit, dem deutschen Verein in Klaipeda und dem Thomas-Mann-Festival auf der Kurischen Nehrung. Über litauischen Film, viele litauische Filmfestivals, die Berlinale und deutschen Film in Litauen. Von litauischen Filmen in deutschen Kommunalen Kinos, deutschen Filmfassungen und Filmen mit litauischen Untertiteln in Litauen. Von Übersetzungshilfe für litauische Bücher, dem litauischen Kulturinstitut und Kontakten zu den Botschaften beider Länder. Von gut integrierten Litauern in Deutschland, dem gegenseitigen Verständnis für aktuelle Probleme beider Länder, vom Fremdsprachenunterricht im Teenageralter, vom Spielen im Unterricht und vom Lernen verschiedener anderer Fächer in deutscher Sprache.
Über deutsche Umweltkoffer, der deutschen Sprache als Zugang zu spannenden Experimenten, von fachübergreifendem Unterricht und Mehrarbeit für die Lehrkräfte. Über die EXPO2000 in Hannover, Litauen als Buchmessenschwerpunkt Frankfurt, dem EU-Beitrittsland Litauen und der Kulturhauptstadt Vilnius. Von gewonnener Erfahrung und Schauen mit neuen Augen, sich schnell ändernder Gesellschaft und Plänen für die Buchmesse Leipzig 2017. Von der wichtigen Rolle der Dichtung und der Literatur in Litauen, vom Wunsch nach vielen Übersetzungen litauischer Literatur. Über den Vergleich mit Literatur in Skandinavien, Büchern von Jurga Ivanauskaité, die Leipziger Buchmesse 1997, Arbeitsgruppen des litauischen Kulturministeriums und Kontakte zu deutschen Verlegern.
Von interessanten Entwicklungen des litauischen Theaters, Theater als Möglichkeit der Auseinandersetzung mit der litauischen Geschichte, Faust-Aufführungen und der Zusammenarbeit von Oskaras Koršunovas mit Marius von Mayenburg.
Vom Theaterpublikum in Litauen, Theaterbesucher aller Generationen und jungen Menschen im Theater.
Von deutschen Touristen in Litauen, dem Werben dafür, Deutsch zu sprechen, internationalen Konferenzen und gut deutsch sprechenden Litauern. Über den guten Ruf Deutschlands in Litauen, die deutsche Politik und die These litauischer Politikwissenschaftler "Merkel ist das beste, was Europa passieren konnte".
Von der Aufarbeitung schwieriger Themen wie dem Holocaust in Litauen, von Vilnius als Stadt mit multikultureller Geschichte, von sprechenden Skulpturen und von fehlenden Sprachvarianten in der Vilnius-Werbung. Über nötige Anregungen durch deutsche Touristen und der großen Bereitschaft auf Englisch auszuweichen. Von Vorlieben für die Ökolandwirtschaft, vom Gefühl etwas bewegen zu können, von der Zusammenarbeit mit litauischen Behörden, wechselnden Chefs im Goetheinstitut und vermiedener Routine und neuen Inspirationen. Von angeblichen deutschen Namen für die Stadt Vilnius, der Orientierung am heutigen Litauen und abweichender Sprachregelung bei der deutschen Botschaft in Vilnius.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Anu Allas: Spiel der Unsicherheit / Unsicherheit des Spiels

Experimentelle Praktiken in der estnischen Kunst und im estnischen Theater der 1960er Jahre. Transcript Verlag, Bielefeld 2015. 312 Seiten, ISBN 978-3-8376-2966-8, 37,99 Euro.

Verlagsinfo:
Während das Verhältnis zwischen Zentrum und Peripherie heute in den Geisteswissenschaften neu bestimmt wird, bietet dieses Buch eine anregende Perspektive für die Untersuchung der künstlerischen Prozesse der 1960er Jahre. Anu Allas beschreibt den kulturellen Umbruch der 1960er Jahre am Rande der damaligen Sowjetunion mit Blick auf die Ambivalenz des spätsozialistischen kulturellen Milieus. Sie zeigt: Die Kunst- und Theaterexperimente in Estland wurden von der westlichen Neo-Avantgarde ebenso wie vom aktuellen Lebensumfeld beeinflusst und zeichneten sich durch ihre Affinität zum Spielphänomen und durch eine paradoxale Verknüpfung der Neo-Avantgarde zur existenzialistischen Philosophie aus.

Anu Allas arbeitet als Kuratorin im Kumu Kunstmuseum in Tallinn. Ihre Forschungsschwerpunkte sind künstlerische Neo-Avantgarde der 1960er Jahre und osteuropäische Kunst der Nachkriegszeit.

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


SOLO & Indré
Solo Cissokho an der Kora aus Senegal,
an der Kanklė Indrė Jurgelevičiūtė aus Litauen.

- Damma - Gervė -
- Listen -
- Dolo -
- Manssani - Bitelė -
- Listen -
- Saula Yay -
- Petit Pois - Sanoy -
- Kaira - Upelė -
- Leliumoj - Bamba -
(aus der CD "Solo & Indrė")
Worldmusic.net 
Facebook
WOMEX
Music Information Centre Lithuania 

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
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19 August 2015

BALTISCHE STUNDE 25.August 2015

Theater, Theater! 

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 25.August 2015 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 5.September 2015, 16.00-18.00 Uhr !

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal

Gesprächsgäste
Laur Kaunisaare (Dramaturg), i.B. rechts
Vladislavs Nastavševs (Regisseur, Musiker)


  Die baltische Theaterszene ist ein Phänomen in ganz Europa !

Laur Kaunisaare über die Arbeit von Mats Traat, Gründungsidee und Zwischenbilanz des Theaters NO99, über die Inszenierungen der Jahre 2014 und 2015, über die Herausforderungen bei der Theaterarbeit, vom Sich-Selbst-Überraschen und vom Gefühl, jedes Stück sei das letzte. Von der Schönheit des Vergehens, von der Konzentration immer auf das neueste Werk, von der Entstehung der von Mats Traat aufgeschriebenen Lebensläufe, seiner Aura, von Epigrammen und Autoepigrammen, kreativem Überlegen bei der Suche nach einem Titel der Theaterstücke und vielen verschiedenen Wahrheiten.
Von Sehnen nach der absoluten Wahrheit, existenziellen Inhalten beim Schauspielern und der Mischung von Tragik und Ironie. Von Grenzerfahrungen, von unterschiedlichen Sichtweisen auf das Leben, Toleranz gegenüber der Verschiedenheit der Menschen und Charaktere, von speziellen Brillen und Stühlen, und von einem endloser Poesieabend am Fernsehen 1977. Vom Nicht-Narrativen in Inszenierungen, Poetik zwischen den Zeilen und anspruchsvolle Aufgaben für die Schauspieler. Von der Verkörperung einer Intuition, von der emotionalen Haltungen zum Text, von Tragik und Ironie in der estnischen Mentalität, über Stücke von Bulgakow und Juhan Liiv, Sophokles und Euripides, und von Erwartungen von Seiten des Publikums.
Von Politik auf der Theaterbühne, dem Wechsel der Stile, dem Einbau sehr verschiedener künstlerischer Ausdrucksweisen und qualitativ neuen Ebenen.
Über das Stück "Unified Estonia" und den Zusammenhang zum estnischen Wahlkampf, das Stück über Edgar Savisaar und dem Gastspiel bei der Quadrienale in Prag.
Über Savisaar als shakespearehafte Theaterfigur, den Kontext einer griechischen Tragödie, über die Geburt der Demokratie, Theater am Wahlabend und von ungewollt zweideutigen Plakaten. Vom Zusammenhang von Theaterstücken und Wahlergebnissen, der großen Unterschiedlichkeit der Aufführungen und dem Zusammenhang von Poetik und Politik. Über die Arbeit von Tiit Ojasoo und Ene-Liis Semper, die Inszenierung eines Stückes von Peter Handke, vom Kontext der zeitgenössischen Kunst, dem Selbstverständnis von NO99, dem Einfluß der Werke von Pipilotti Rist und Alain Platel und der Bedeutung Peter Handkes.
Vom festen Kreis der Schauspieler bei NO99, gelegentlichen Gästen, vom finanziellen Rahmen und staatlicher Unterstützung.
Über die Bedeutung guter Übersetzerinnen und Übersetzer für Auslandsauftritte, von der Zusammenarbeit mit Cornelius Hasselblatt, vom Charakteristikum des deutschen Theaterpublikums, den theaterfreudigen Estinnen und Esten, und von der Einladung zum Theaterfestival in Avignon. Von der Theaterregion der baltischen Staaten, bestehenden Kooperationen und der weitergehenden Kooperation mit Vladislavs Nastavševs.

Vladislavs Nastavševs über die Einladung nach Tallinn zur Zusammenarbeit mit NO99, über das Stück "Mitjas mīlestības" ("Mitjas Liebe"), Treffen in Moskau, und gemeinsamem Erarbeiten eines Theaterstücks. Von Neuem in Estland, den sehr persönlichen Inhalten der Theaterstücke, dem Erarbeiten der Inhalte von Mats Traat, und estnisch-lettischem Kennenlernen. Von den Unterschieden estnischer Mentalität, den Gemeinsamkeiten im Großen und Ganzen, russischer Seele und menschlichen Übereinstimmungen. Über die russische Herkunft, Leben mit Mama in Riga, über die Schwierigkeit lettisch-russisches zu erarbeiten in Form des aktuellen Theaterstücks in Riga ("Cerību ezers" / "See der Hoffnung"), über fiktive Personen und dem Nachspielen tatsächlicher Ereignisse auf der Bühne.
Über Hamlet und Dänemark, der Notwendigkeit von Veränderung, einer Wohnungsrenovierung, autobiografischen Theaterkonzeptionen und der Einbeziehung von Eltern und Verwandten. Von den Plänen zum nächsten Stück zusammen mit NO99 und einer russischen Großmutter.
Von eigenen Ambitionen auch als Musiker, dem Geige und Klavierspielen, eigenen Kompositionen und Auftritten, Lieder nach Gedichten von russischen Dichtern, und der Hauptsache: dem Theater.

Theater NO99
NO99 am Staatstheater Hannover
Das Stück "Unified Estonia" bei der "Quadrienale" in Prag 
"Cerību ezers" am Jaunais Rīgas Teatris
"Mitjas mīlestība"
"Unified Estonia" / "Savisaar"
NO99 in Hamburg: "Die Stunde da wir nichts voneinander wußten" (Peter Handke)
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Kätlin Vainola: Wo ist die Liebe?

Illustrationen von Kertu Sillaste. (Originaltitel: «Kus on armastus?») Aus dem Estnischen von Carsten Willms. Baltische Bibliothek im BaltArt-Verlag – Band VII, BaltArt-Verlag, Langenthal (Schweiz), 2015. 38 Seiten, ISBN 978-3-9523109-5-3. Preis: 15 CHF / 15 € (plus Versandkosten). Gefördert von Eesti Kultuurkapital.

Verlagsinfo:
«Aber wo ist eigentlich die Liebe, wenn man sie nicht fühlt? Ist sie lebendig? Welche Farbe hat sie? Was kann man mit ihr anfangen? Kann man sie berühren? Kann man sie verlieren?» Diese Fragen stellt die kleine Sahra ihrer Mutter. Im estnischen Kinderbuch «Wo ist die Liebe?» erfährt das Mädchen, was es mit der Liebe auf sich hat und dass man die Liebe hegen und pflegen muss, damit sie gedeiht.
Die farbenfrohen, humorvollen Scherenschnitt-Illustrationen von Kertu Sillaste und der klare, einfühlsame Text von Kätlin Vainola machen das Kinderbuch auch für Erwachsene zu einem Schmaus für Auge und Seele.
Das Buch eignet sich zum Vorlesen und Selberlesen und richtet sich an Menschen ab 3 Jahren.
Preisträchtig: «Kus on armastus?» erhielt 2013 den ersten Preis beim bedeutendsten Kinderbuchwettbewerb Estlands, Põlvepikuraamat, und wurde 2014 mit dem Spezialpreis der Jury im Wettbewerb der schönsten estnischen Kinderbücher «für seine wunderbare Illustration» ausgezeichnet.

Kätlin Vainola wurde 1978 geboren. 2006 debütierte sie mit dem erfolgreichen Kinderbuch «Ville», das von einem Jungen erzählt, der bei den Grosseltern lebt. Anschliessend folgten weitere Bücher für Kinder. Mit «Lift» (2013) sowie mit «Kus on armastus?» (2014) war sie für den Kinderliteraturpreis der Stiftung Eesti Kultuurkapital nominiert. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren beiden Kindern sowie einer Katze und einem Hund in Tallinn.
Kertu Sillaste (geboren 1973) begann ihre Karriere als Buchillustratorin 2008 für die estnische Kinderzeitschrift «Täheke». Seitdem hat sie sich mit der Gestaltung zahlreicher Kinderbücher ein hohes Renommee in Estland erarbeitet. zusammen mit ihrer Schwester ist sie ausserdem Autorin eines estnischen Kochbuchs für Kinder. Sie wohnt mit ihrem Partner und den zwei Söhnen in Tallinn.

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Vytautas Kernagis

- Mano pievoje -
- Keistumas -
- Kai pasibaigs lietus -
- Mėlynoji paukštė -
- Išeinu -
- Juk sakiau -
- Nemušk žalčio -
- Niekas,niekados -
- Broliai ir saulelės -
- Šiam pasauly visko būna -
- Pasiklydę milžinai -
- Purpurinis vakaras - 
(aus der CD "Pirmieji")
Vytauto Kernagio Fondas - www.kernagis.lt
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 RTU studentu pūtēju orķestris SPO 

- Valts Pūce, Aivara Krūmiņa aranžējums: Ar Dievu, meitenes! -
- Labvēligais Tips, Māra Martinsona aranžējums: Pīrādziņ, nāc ārā! -
(aus der CD: "Jauns un traks")
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 22.September 2015 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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Mehr Infos:
INFOBALT - Veranstaltungsübersicht
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Estland-Blog / Lettland-Blog / Litauen-Blog
 
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21 Juli 2015

Baltische Stunde - 28.Juli 2015

sommerlich baltisch! 

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 28.Juli 2015 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 8.August 2015, 16.00-18.00 Uhr !

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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Unser Hörangebot diesmal

ausführlich vorgestellt

 Valentīna Freimane

und ihr Buch "Adieu, Atlantis"

 "Ich glaube, dass alle meine Toten - die Menschen, die ich liebte, und die mich geliebt haben - wo immer sie jetzt auch sein mögen, sich freuen, dass ich noch lebte. Ich weiss nicht, ob es ein Leben nach dem Tod gibt. Wenn ja, dann bin ich überzeugt: sie schauen von dort aus mit Wohlwollen auf mich. Ich empfinde keine Schuld, sondern Verantwortung ihnen gegenüber. Ich bemühe mich, mein leben snständig zu leben, weil ich es auch an ihrer statt lebe. Schuldig würde ich mich nur dann fühlen, wenn ich mein Leben vergeudet hätte." (Valentīna Freimane)


 Valentīna Freimane: Adieu, Atlantis
Erinnerungen. Aus dem Lettischen von Matthias Knoll. Wallstein Verlag, Göttingen 2015. 341 Seiten, ISBN: 978-3-8353-1603-4, € 22,90 (D) | € 23,60 (A) | SFr 31,80

Die Lebensgeschichte Valentīna Freimanes ist unauflöslich mit der Geschichte Lettlands und Europas verknüpft und eröffnet einen vielschichtigen Blick auf ein ganzes Jahrhundert.
Was für ein Leben! Die Kindheit der 1922 geborenen Autorin war eine ganz und gar kosmopolitische. Die eine Großmutter sprach Deutsch, die andere Russisch, und ständig pendelte die lettisch-jüdische Familie zwischen Riga, Paris und Berlin, wo man nahe dem Ku`damm in einer Pension wohnte, in der Schauspieler, Regisseure, Schriftsteller aus ganz Europa sich die Klinke in die Hand gaben und Neuigkeiten tauschten. Valentīna Freimane erzählt über diese Zeit aus der unbeschwerten Perspektive des heranwachsenden Mädchens und lässt ein grandioses Zeitgemälde entstehen, aber zugleich weiß die Autorin natürlich, dass sich wenige Jahre später alle Lebensumstände komplett änderten. Die Familie muss nach Riga zurück und erlebt die Okkupation des Baltikums durch die Sowjetunion, 1941 den Einmarsch der Deutschen, dann gegen Kriegsende wieder die Rückkehr der Sowjets. Freimane erzählt mit Präzision und außerordentlich berührend über dieses dreifach zermalmende Rad des Schicksals, durch das sie beide Eltern, den Ehemann und fast alle weiteren Verwandten verlor. Sie selbst wurde gerettet durch Menschen, die sie unter höchstem Risiko versteckten - lettische, russische, deutsche, polnische Menschen, denen sie Dank abstattet. Ein tief berührendes Buch.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Herbert Kraft: J.M.R. Lenz

Biographie. Wallstein Verlag, Göttingen 2015.  ISBN: 978-3-8353-1647-8, 464 Seiten, € 29,90 (D) | € 30,80 (A) | SFr 40,00.

Verlagsinfo:
Über Leben, Werk und Zeit eines Schriftstellers, der immer von Geheimnissen umgeben war: Jakob Michael Reinhold Lenz.
Wer war der Sturm-und-Drang-Dichter J. M. R. Lenz? Das heutige Bild ist zusammengesetzt aus Goethes spätem, harschen Urteil in »Dichtung und Wahrheit« und Büchners Erzählung »Lenz« - da ist der Dichter vom Wahnsinn bedroht und fällt am Ende in dumpfes Dahinleben.
Herbert Kraft zeichnet mit Material aus vielen, oft entlegenen Quellen ein differenziertes Bild, schafft Panoramen von den Stationen im Leben und Schreiben des Dichters Lenz. So werden Orte lebendig: das evangelisch-lutherisch geprägte Livland der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit seiner unbeschränkten Leibeigenschaft; das Königsberg Kants, des Lehrers von Lenz; das Straßburg der Kunst und der Kasernen; das Weimar Goethes; die Einsamkeit im prächtigen St. Petersburg; das Moskau seiner elf letzten Jahre, wo er noch manches schrieb, was bisher kaum beachtet wurde.
Die Biographie eröffnet viele neue Einsichten in das Leben und Schreiben dieses rätselhaften Dichters. So erklärt Kraft etwa, warum Lenz Weimar verlassen musste und dass es, anders als immer angenommen, nicht Goethe war, der die Ausweisung betrieb.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


igo
- Dzīve bez apstājas (RAP/Igo) mit "RAP" -
- Cerību laiks (F.Ķiģelis/L.Daudiša, Igo) mit Fēlikss Ķiģelis -
- Spēle (J.Strazds/Igo) mit Andris Ērglis -
- Tumša nakte (Latv.t.dz.) mit Ieva Kerēvica -
- Vai vēlos par daudz (M.Skaistkalns/Igo) mit Ladybird -
- Under the full moon (Igo/Igo) -
- Duets ar Ziemeļmeitu no rokoperas Lāčplēsis (Z.Liepiņš/M.Zālīte) mit Ieva Kerēvica -
- Vien pajautā (A.Hermanis/Igo) -
- Meitenei kafejnīcā (V.Krieviņš/A.Skujiņa) -
- Manā istabā (A.Hermanis/Igo) -
(aus der CD "Spēle")


www.igo-mm.lv/spele

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Dienstag, 25.August 2015 - 19.00 - 21.00 Uhr
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