31 Mai 2012

BALTISCHE STUNDE Dienstag, 5.Juni 2012 19.00-21.00 Uhr

die perfekte Einstimmung auf Mitsommer!

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE

mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 5.Juni 2012 - 19.00-21.00 Uhr

wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:

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Unser Hörangebot diesmal

Gesprächsgast 
Dr. Deniss Hanovs
Kulturwissenschaftler, ass. Prof an der Fakultät für Humanwissenschaften der Lettischen Universität Riga
"Der moderne Lette ist auch ein globaler Lette!"
Über Studium an der Kulturakademie und berufliche Perspektiven, über die Auseinandersetzung mit sehr verschiedenen thematischen Bereichen, über das Verständnis lettischer Kultur und über die Arbeit mit Studierenden an der Stradins-Universität Riga. Über die "Kultur des anderen", Lettland als multiethnisches Land, die große russische Minderheit und die Wiederherstellung einer Nation im Dialog mit anderen. 
Über Selbstmarginalisierung und den fehlenden Platz für Dialog, einen schwachen NGO-Sektor, über lettische Themen und Themen aus Sicht der Minderheiten. Über den politischen Diskurs, die Verantwortung von Politikern und politische Tendenzen seit Wiederherstellung der Unabhängigkeit.
Über Denkstrukturen und Traditionen, Überbleibsel der Sowjetzeit und Strukturen des vulgären Sozialismus. Zum Verhältnis zum eigenen und öffentlichen Raum, Motivation für eigene Rechte und die des Nachbarn, und Rückzug in die Privatheit. Über gemeinsame gesellschaftliche Räume, Wirtschaftskrise und zivilgesellschaftliches Engagement, Unterschiede zwischen einzelnen Landesteilen Lettlands und Demokratie als System zum Mitmachen.
Über politische Partizipation, lettische Identität und Selbstverständnis, verschiedene Epochen der Geschichte, Tendenzen politische Nostalgie und die Arbeitsmigranten in Irland. Über Versuche die eigene Identität zu bewahren, romantischen Nationalismus und Ansätze von Integrationspolitik. Über die Hierarchie der Integrierenden, das Integrationskonzept der Regierung Lettlands, über "verlorene Söhne" und Motivationen zur Auswanderung. Über die Idee einer Unterstützung der "Diaspora" und deren Schwächen und über mögliche Rückkehrer.
Über die globalen Medien, Internet und soziale Netzwerke, über beständige Erinnerung an die eigene Geschichte, und über Erfahrung von Schwerz und Leiden. Über kurzfristige Motive von Politikern, Schwächen im Diskurs unter Historikern, konträre Gedenktage des 16.März und des 9.Mai, neu eröffnete Debatten und neue interessante Bücher. Über Verschweigen zu Zeiten der Sowjetunion, das nötige aktive Gestalten der Politik, Streiks und Protestlager, über schnell umgesetzte Maßnahmen der Regierung und deren Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger. Über die ethnische Kluft und fehlendes soziales Engagement, die Rolle der Schattenwirtschaft als Kulturphänomen und individualistische Tendenzen. Über getrennte Geschichtsinterpretation, gemischte Ehen und Generationen, das Fehlen einer Versöhnungspolitik und notwendige Analyse interethnischen Beziehungen. Über die Trennung wissenschaftlicher Arbeit von gesellschaftlicher Diskussion, Finanzierung und Machtstrukturen des universitären Betriebs und der Bedeutung des Kulturlebens als Ideengeber. Über Theaterregisseure und deren Themen, die Bedeutung von Latgale mit den Spuren jüdischer Kultur, Lesetipps und Änderungen in der Landkarte Rigas. Über ein neues Projekt zur Rezeption der Sowjetunion in den baltischen Staaten "das Bild des anderen" - und umgekehrt - über die beteiligten Partner, und das Bild Deutschlands in den baltischen Staaten vor dem 2.Weltkrieg und die zugehörige geplante Publikation.


Bücher von Deniss Hanovs (Auswahl):

Latvija un latviskais/ Latvia and Latvians. zusammengestellt von Ausma Cimdiņa u. Deniss Hanovs. Verlag Zinātne, Rīga 2011. (lett. engl.)
Laiks, telpa, vadonis: autoritārisma kultūra Latvijā 1934-1940
(über die Zeit des autoritären Ulmanis-Regime in Lettland)
Verlag Zinātne, Rīga 2011. (Text lett.)
Nevajadzīgie cilvēki / unneeded people (über verbliebene Reste von Gräbern auf dem Gebiet des "Lieli kapi" (Großen Friedhofs) in Riga. Verlag Drukātava, Rīga 2011. (Text lett./engl.)
Atcerēties, aizmirst, izdomāt.... (Erinnern, vergessen, neu denken ...), Verlag Drukātava, Rīga 2009. (Text lett.)
Šeit, visur un tagad....
(hier, jetzt und überall ... - über Lettland und die Globalisierung).
Verlag Drukātava, Rīga 2008. (Text lett.)
Rigenser Beiträge - drei Essays zur Kulturgeschichte des lettischen Bürgertums zu Beginn des 20.Jahrhunderts. BIAB Berichte, FU Berlin 2001. 
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 - - - THEATER+EUROPA- - -
  
Bericht vom 
Tevishkes-Projekt / Heimatprojekt
Idee und Regie: Gerda Raudonikis
Sprecherinnen: Sigutis Jacenas in Litauen, Vilma Geissler, Uwe Brodmann, Aida Krohn, Kristina Rashidi, Maike Spieker
Geige: Kristina Gronau. Gesang/Gitarre: Aušra Neviene
Texte: Egle Preine-Zakarauskaite. Litauische Dichterin: Daiva Molyte-Lukauskiene.
Übersetzung: Wilma Geissler. Kostüme: Aida Krohn. Fotografie: Uwe Brodmann. 

Plakatgestaltung: Gintare Skroblyte. Technik: Michael Maerker, Betreuung Asta Knigge.

Interviews mit Gästen und Beteiligten anläßlich der Aufführung am 12.Mai 2012 in der Galerie Rabus, Bremen. "Das Leben geht weiter und ich bin nicht mehr da ..."
Über Erwartungen und Erfahrungen von Litauern in Deutschland, über Thema Vaterland und Heimat, über Tendenzen und Empfindungen. Zu demokratischen Mitwirkungsmöglichikeiten in Europa, Arbeitsmigration und dem Eingewöhnen in Deutschland. Über das Einwandern und das Auswandern, Sprache lernen, Sprache erinnern und das Ausweichen auf das Englische. Über Kontakte zwischen Litauen und Deutschland, Kinder zweisprachig erziehen, über gesellschaftliche Umbrüche und Veränderungen in beiden Ländern. Über berufliche Chancen und Möglichkeiten, über das Wohlfühlen und gefühlsmäßige Verbundensein. Über das Hin- und Herreisen, über das Weggehen und das Ankommen.
Über Gefühle der Zerrissenheit, Sehnsüchte und mögliche Definitionen von Heimat. Über deutsche und litauische Perspektiven, über das Vorstellen und Nachempfinden, die Möglichkeiten des Theaters und verschiedene Reaktionen des Publikums. Über litauische Gewohnheiten und Bräuche, über das Fühlen, das Aussprechen und das Singen. Über Pläne und Erfahrungen beim Theatermachen in Braunschweig und in Bremen, über den Weg zu sich selbst finden und ein Stück Heimat zu Hause.
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
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 Järsumäe Virve  + Olavi Kõrre  

- Vesiroosid -
- On üks väike aed -
- On jälle kevad -
- Siis, kui olin väike mees -
- Vanamemm -
- Ilus uni -
- Süda on nooruse värav -
- Eestimaa täht -
- Merepidu -

aus der CD "süda on nooruse värav"

www.muusikapood.ee

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 3.Juli 2012 - 19.00 - 21.00 Uhr
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03 Mai 2012

BALTISCHE STUNDE am Dienstag, 8.Mai 2012 19.00-21.00 Uhr

ein Maifeiertag für die Ohren!
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 8.Mai 2012 - 19.00-21.00 Uhr

wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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Gesprächsgast 
Ruta Sluškaitė
Inhaberin von "Wollen-Berlin"
"Für den nächsten Winter habe ich noch mehr Ideen!"
 Über ein Jura-Studium und persönliche Pläne, do-it-yourself-Aktivitäten, von Berlin als Traumstadt, einer Label-Gründung und weiteren Studienplänen. Über Slow-Sunday, Zusammenarbeit Frauen in Litauen, eine litauische Wollfirma und über Zusammenarbeit mit Läden in ganz Deutschland. Über die Gründung von "Wollen-Berlin", das Gefühl von Verantwortung, und über Frauen die was machen wollen. Über die Perspektiven in Vilnius oder Klaipeda, Pläne über Projekte in der Heimat, und über Strick-Trends und Strick-Szene, versteckte litauische Strick-Fans und über Woll-Läden in Litauen. 
Über Erfahrungsaustausch zwischen erfahrenen Frauen, Strick-Trends zwischen den Generationen, Unterschiede zwischen Vilnius und Berlin und den Selbst-Mach-Trend in Deutschland. Über kleine Designerlabels, die Notwendigkeit international zu arbeiten, über Berlin als offene Stadt und die Freude etwas selbst stricken zu können.
Über Startschwierigkeiten und notwendiges Marketing, notwendige gute Bekannte und Freunde, und über unterschiedliche Kundschaft. Über Männer als Strick-Kunden und Woll-Käufer, über männliche Lernbereitschaft und weibliche Netzwerke. Über einen hilfsbereiten Onkel, den Traum von einem kleinen Café, und die Suche nach geeigneten Räumen. Über einen ehemaligen Pelzladen, anfängliches Nicht-Ernstgenommen-Werden, Besichtigungstermine und einen Vermieter mit Lettland-T-Shirt. Über die Revaler Straße, die Libauer Straße und die Simon-Dach-Straße, über die Szene in Friedrichshain und die Perspektive einer Ladenbesitzerin. Über eine Jahresplanung, Kundennachfrage und Jahreszeiten, Sommerworkshops, alternative Garne und Wolle färben. Über Bräuche und Traditionen in Litauen, strickende junge Leute im Stadtteil, über wechselnde Käuferwünsche, litauisches Leinen und Woll- und Garn-Kunstwerke. Über Litauer in Berlin, die Schwierigkeit Kunst zu verkaufen und Namensfindung mit Hilfe von Freunden. 
Über die Option Onlineshop, vorgefertigte Kleider, Geschenkartikel und Zubehör. Über Wolle im Internet, Wolle sehen und Wolle fühlen, mögliche Reklamationen und persönlichen Kundenkontakt. Über Zukunftspläne, Großhandel und mögliche zusätzliche Mitarbeiterinnen, über Wolle und Garn aus Litauen, Frankreich, Türkei, Neuseeland, Italien und Australien. Über Wolle als Naturprodukt, Acryl und Woll-Unverträglichkeiten, eigene Entwürfe, mögliche andere Verkaufsprodukte und die Ernsthaftigkeit von "Slow-Fashion". Über die schönste Stadt Vilnius und die zweitschönste Stadt Berlin, über das Gefühl willkommen zu sein, vermiedene Anglizismen und Verwechslungen Litauens mit Russland. Über unvermeidbares deutsches Schubladendenken, fehlende Informationen über Litauen, und die Einstellungen von Litauern in Litauen, Vergleich mit dem Leben der Freunde in Litauen, und Bedürfnissen die in Berlin nicht befriedigt werden können. Über Besuche zu Hause, Feiertage bei den Eltern, Besuche bei Freunden, Zeppelini selbst machen, Sehnsucht nach der Kurischen Nehrung und die wichtigen Dinge beim Mittsommerfeiern.
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 - - - L-E-S-E-S-T-O-F-F - - -
  

Frido Mann: Mein Nidden

Auf der Kurischen Nehrung. Mare Verlag, Hamburg 2012. 160 Seiten, ISBN 978-3-86648-148-0, 18,00 € / 25,90 SFR.
Verlagsinfo:

»Wie auf einem Schiff« fühlte sich Thomas Mann in seinem Niddener Ferienhaus. Und in der Tat können die drei Sommer 1930-1932, welche die Manns im Fischerdorf Nidden auf der Kurischen Nehrung verlebten, einer schmalen Halbinsel zwischen Ostsee und Kurischem Haff, als eine Art Vor-Exil gelten, bevor die Familie über den Ozean nach Amerika emigrierte. Zwei Generationen später entdeckt nun Frido Mann, der Enkel Thomas Manns, bei zahlreichen Besuchen sein Nidden: Dabei wandelt er nicht nur auf den Spuren seiner Vorfahren, sondern zeichnet auch die wechselvolle Geschichte der Kurischen Nehrung im 20. Jahrhundert nach - hin- und hergerissen zwischen Deutschem Reich, Sowjetherrschaft und der Unabhängigkeit Litauens.
Mit Neugier, Empathie und Weitblick wirkt Frido Mann an der Zukunft des Niddener Hauses als eines Zentrums für interkulturellen Austausch mit. Nicht zuletzt entwirft er in seinem Buch ein eindrucksvolles Bild der überwältigenden Natur mit ihrer Mischung aus nördlichem und südlichem Charme und einem Himmel, der sich in fast endlosen Blautönen über dem Haff und der »europäischen Sahara« - dem berühmten Wanderdünenfeld - erstreckt.

Zum Autor:
Frido Mann, geboren 1940 in Monterey/Kalifornien, arbeitete nach dem Studium der Musik, der Katholischen Theologie und der Psychologie viele Jahre als klinischer Psychologe in Münster, Leipzig und Prag. Er lebt heute als freier Schriftsteller in München. 
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Mari Laanemets: Zwischen westlicher Moderne und sowjetischer Avantgarde

Inoffizielle Kunst in Estland 1969-1978, Humboldt-Schriften zur Kunst- und Bildgeschichte, Band XIV. Herausgegeben von Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. Gebr. Mann Verlag, Berlin 2011,296 Seiten, ISBN 978-3-7861-2639-3, 49,00 € [D] | 65,50 SFR [CH].
Verlagsinfo:
Mit dem Aufgreifen westlicher Kunstströmungen entwickelten sich in der sogenannten inoffiziellen, vom Staat nicht geförderten Kunst Estlands seit den späten 1960er Jahren neue künstlerische Praktiken. Anhand zahlreicher Beispiele gewährt dieses Buch einen interessanten Einblick in die osteuropäische Kunstproduktion.
Das Aufzeigen des Entwicklungszusammenhangs, der von der künstlerischen Rezeption der Pop Art über die Wiederaneignung der damaligen offiziellen Monumentalkunst hin zu Projekten einer neuen, umfassenden Umweltgestaltung führte, steht im Fokus dieser Studie. Aus dem Zusammenspiel von rezipierter westlicher Kunst und Experimenten der sowjetischen Avantgarde entstanden neue Kunstpraktiken sowie eine neue interdisziplinäre Perspektive. Durch Analyse der Arbeiten estnischer Künstler wie Sirje Runge, Jüri Okas, Leonhard Lapin sowie wichtiger Ausstellungen, Manifeste und Publikationen wird die besondere historische Konstellation rekonstruiert. Zugleich eröffnet die Darstellung des spezifischen kulturellen, sozialen und politischen Kontextes der 1970er Jahre einen Zugang zum Verständnis der künstlerischen Praxis und zu Problemstellungen in Osteuropa. Die gängige Debatte über osteuropäische Kunst, über ihr Wesen, ihre Legitimität oder Fiktionalität wird hier um konkrete Beispiele ergänzt, die die spezielle Konstitution dieser Kunst, ihre Funktion und ihr Potential beleuchten. Neue, auch kritische Einblicke in die Kunstproduktion Osteuropas werden aufgezeigt.

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 Riho Sibul + Vladislav Koržets
 
- Meeles ja keeles -

- Naga nuga -

- Kõik küla läks -
- Sangaga tõde -
- Videvik -

aus der CD "Kahemehesaag"

www.lasering.ee

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- Uz pusēm :Valdis Atāls -
- Kā man būt : Gunārs Kalniņš -
- Es tevi gribu : Līvi -
- Ar tevi : Ieva + Igo -
- Kas mani pie tevis tur? : Bet bet -
 
aus der CD "VISLABĀKĀ LATVIEŠU MĪLAS DZIESMU IZLAS"
www.micrec.lv
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03 April 2012

Baltische Stunde am Dienstag 10.April

und am Osterdienstag heißt es wieder:

ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!

Die
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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

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Gesprächsgäste


Ausstellungskurator Marko Kekishev und Kulturattaché Harry Liivrand erzählen von der Ausstellung

Fresh Estonian Poster

Über Estlands typografische Traditionen, estnische Studenten in Leipzig, über Motive und Arbeitstraditionen kultureller Plakate in Estland, über das Spiel mit Worten und Buchstaben, über Schriftarten und Design, Einflüsse aus der Schweiz, den Niederlanden und Russland, über Schriftdesign und Gestaltung als Cocktail verschiedener Kulturen. Über estnische Symbolik, über freies Arbeiten und Unterschiede zwischen kulturellen und kommerziellen Plakaten. Über Künstlergenerationen und Unterschieden zur Sowjetzeit, über Arbeitsqualität und gute Ideen, und über die neue Generation des Arbeitens mit Internet und Computer. Über die Plakate der Unabhängigkeitsbewegung und heutiges Arbeitsumfeld, über Handwerk, Handarbeit und morderne Arbeitshilfen, über Honorare und Auftraggeber.

Info zur Ausstellung
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Bericht von der Messe "BaltTour 2012" in Riga

Dace Brakanska
erzählt von neuen Tendenzen der Tourismusentwicklung in der lettischen Hafenstadt Ventspils.

Über neue Kuhparaden, Künstler und Kuhtraditionen und Tourismuswerbung in Ventspils, und über die Ventspils-Währung "Venti" und deren Verwendungsmöglichkeiten. Über ein Gästehaus in Ventspils, Ausflugstipps und Veteranensport. Über deutsche und litauische Gäste, Strandvergnügen und Urlaub mit Kindern, über Deutschlernen, Sportlerkontakte und die Begeisterung für Seniorensport. Über Mitsommerfeiern, lettische Traditionen, unabhängiges Lettland und stolzes Ventspils. Über das längste Blumenbeet der Welt, gemeinsame Aktionen in Ventspils, über Strategien zur Überwindung der Wirtschaftskrise, Arbeiten im Ausland, Schweizer Firmen in Ventspils und Chancen der Tourismusbranche.

Tourismusinfo Ventspils

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Bericht von der "ITB 2012" in Berlin

Marika Varjas
erzählt von der estnischen Insel Saaremaa

Über deutsche Gäste und Stammgäste auf Saaremaa, über Anreisewege und Tourismustrends, über die Suche nach Natur und Ruhe, über neue Angebote für Golfer und Reiter, und über den Reichtum an Pflanzen und Tieren auf Saaremaa. Über die Jahreszeit der weissen Nächte, über prachtvolle Orchideen, Eisstraßen im Winter und Leuchttürme auf Hiiumaa. Über die 1500 Inseln von Estland, über Vogelparadiese und Naturreservate. Über Konzerte mit Feuerwerk am Meteoritenkrater, Musikfestivals und Operntage im Sommer, Bootsbau und Jachten und deutsch-estnische Wirtschaftskooperationen. Über Flugverbindungen zwischen den Inseln, Liebe zur Natur und Freizeitparks. Über Orgelmusik und mittelalterliche Kirchen, Brückenplanungen und Arbeitswege nach Tallinn, über Fährverbindungen und Brückengegner. Über Eisangeln, Fischreichtum und Fischerei unter EU-Bedingungen. Über Ernährung und Traditionen, zunehmende Umweltbelastungen der Ostsee, Industrie und neue Kläranlagen. Über Veränderungen im Inselalltag, lärmende Gäste, Arbeiten am Computer oder auf dem Festland. Über Inselhochschulen und Studienmöglichkeiten, eine reisefreudige Jugend und Kooperationen mit anderen Regionen im Ostseeraum. Über langsam neu entwickelte Kontakte nach Deutschland, Erinnerungen an deutsche und schwedische Zeiten in Estland, über Optimismus zur Überwindung von Wirtschaftskrise und Sowjetzeit, und der Notwendigkeit der Überwindung des Eigennutzes. Rückschau auf Estland kurz nach Wiedererlangung der Unabhängigkeit und aktiven Estinnen und Esten.

Mehr Infos zu Saaremaa



- - - L-E-S-E-S-T-O-F-F - - -


Inken Dose: Nationale Minderheiten im Ostseeraum


Geschichte und Gegenwart, Identität und territoriale Anbindung. Band 14 der Reihe "Die Ostseeregion. Nördliche Dimensionen - europäische Perspektiven", herausgegeben von Jan Hecker-Stampehl, Bernd Henningsen und Ralph Tuchtenhagen. BWV Berliner Wissenschafts-Verlag 2011. 490 Seiten, ISBN 978-3-8305-1879-2, 59 Euro.

Verlagsinfo:
Die Ostsee verbindet Staaten, Menschen und Kulturen im Norden Europas, einer Region, die von Konflikt und Kooperation geprägt wurde. Kriege, Migrationen und Volksabstimmungen veränderten die ethnische Bevölkerungszusammensetzung in den einzelnen Ländern. Die Situation der Minderheitenangehörigen unterscheidet sich von der Mehrheitsbevölkerung ihres Wohnstaates, aber auch zwischen den verschiedenen nationalen Minderheiten bestehen Unterschiede im Hinblick auf ihre Entstehung, ihre Definition und ihre Situation in Abhängigkeit von der jeweiligen Minderheitenpolitik ihrer Wohnstaaten. Darüber hinaus leben die Minderheitenangehörigen in der Regel im Spannungsfeld zweier Nationalitäten, Kulturen und Sprachen. Wie sind die nationalen Minderheiten in der Ostseeregion entstanden, wie sieht ihre Lage heute nach dem Ende des Kalten Krieges bzw. nach dem EU-Beitritt ihrer Wohnstaaten aus? Wem fühlen sie sich verbunden, was macht ihre Identität aus? Um diesen und anderen Fragen nachzugehen, werden in der vorliegenden Studie die größten nationalen Minderheitengruppen in fünf Ostseestaaten untersucht: in Dänemark, Schweden, Finnland, Estland und Lettland.



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Saulės Broliai



Donatas Petreikis (Gitarre, Gesang)

Saulius Petreikis (Trompete, verschiedene Flöten, darunter armenische, indische, irische, auch die Querflöte, Mundharmonika und Gesang)

Tadas Dešukas (Geige, Bass und Gesang)

Audrius Pazniokas (Akkordeon)

Vytis Vainilaitis (Schlagzeug und percussion)


- Lietaus ašara -
– Kur tu? -
– Ugnelės akys -
– Saulėtam Danguje -
– Dykuma -
– You -
– Drumshambo jig -
– Saulės vaikai -
- Rauda -

(aus der CD "Kelionė")
www.saulesbroliai.com
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DIE BALTISCHE STUNDE

nächster Sendetermin:

Dienstag, 8.Mai 2012 - 19.00 - 21.00 Uhr
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detaillierte Veranstaltungsübersicht online im Internet

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06 März 2012

Baltische Stunde am Dienstag 13.März

und am Dienstag heißt es wieder:
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 Prof. Dr.-Ing. Indulis Kalniņš
(Hochschule Bremen / LATspace / OHB-System AG)

Der erste lettische Weltraumsatellit ist startklar!
Von Besuchen lettischer Hochschulvertreter bei Firmen in Bremen, von der Erbschaft der Russen in Lettland, von in Ventspils geborenen Ideen und von großen Antennen. Von Radioastronomie, kleinen Satelliten und passenden Projekten. Von Hinterlassenschaften sowjetischen Militärs, Radarlanlagen, schwieriger Demontage und privater Initiative. Von der Rettung technischer Möglichkeiten, von der Aquise europäischer Zuschußgelder, und vom wertvollsten was lettische Wissenschaftler besitzen. 
Über die Nutzungsmöglichkeiten für die Forschung, über moderne Technologien und Gesprächen mit lettischen Ministern. Über Pläne und Investitionen für die Hochschule Ventspils, Suche nach Erfahrung "von draußen" und wissenschaftlichen Sommerschulen. Über Laborversuche, Qualität in der Raumfahrt und Vertrauen in Partnerschaften. Von Komponenten aus verschiedenen Ländern, international organisierter Raumfahrt und Einbeziehung großer Firmen. Von den großen Akteuren in der Raumfahrt, von europäischen Sichtweisen und zielgerichteten Kooperationsstrategien. Von Trägersystemen und Versuchen privatwirtschaftlicher Vermarktung, von der Rollen Indiens, der USA, Russland und Chinas, von Mitfluggelegenheiten, wissenschaftlichen Experimenten und von Ausbildungsaufgaben. 
Von kommerziellem Nutzen von Satelliten, von AIS-Technik und Erfassung des Schiffsverkehrs aus dem Weltall. Von Küstengebieten und dem Schiffsverkehr auf den Ozeanen, von I-phone-Apps bis Schiffsdienstleistungen per Internet. Vom Markt der AIS-Daten, Nutzlastkombinationen und wirtschaftlichem Denken beim Satellitenbau. Von Kooperation und Konkurrenz, Schwestersatelliten und ähnlichen Satellitenkonzepten, Zusatzdienstleistungen und potentiellen Kundenwünschen und von Startplänen und -varianten für "Venta 1".
Über die Entwicklung des wissenschaftlichen Potentials für Lettland, der Unterstützung durch die Europäische Union, einem Land zwischen verschiedenen Kulturen und über den Blick auf die Hochschule Ventspils. Von Schwierigkeiten bei staatlichen Projekten und dem lettischen Beschaffungswesen, von Zwischenhändlern im Universitätsbetrieb, von merkwürdiger Gesetzgebung und umständlichen Organisationsformen. Von Bürokratie und entgegenkommenden deutschen Beamten, bürgerfreundlichem Denken und lettischem Zertifizierungswahn. Vom Nachwuchspotential in Lettland, technische Ausbildung in einem kulturbetonten Land, Ausbildung für Projektmanager, Bankern und einem Überfluß an Direktorenposten. Von notwendiger Ingenieurausbildung als Rückgrat der Wirtschaft, vom Vorsprung Estlands vom Euro bis zur Wirtschaftsentwicklung. Von strategischen Investitionen und notwendigen Produkten für den Export, vom Optimismus und geschichtlichen Leistungen der Letten. Von Arbeitsmigration und Arbeitsplätzen in Lettland, guter Ausbildung und von Zukunftsperspektiven.

Weitere Informationen zum lettischen Satellitenprojekt (PDF, engl.)

 - - - L-E-S-E-S-T-O-F-F - - -

Martin Schulze Wessel (Hg.), Irene Götz (Hg.), Ekaterina Makhotina (Hg.):Vilnius.Geschichte und Gedächtnis einer Stadt zwischen den Kulturen. Campus Verlag Frankfurt / New York, 248 Seiten, 86 s/w-Abbildungen € 29,90. 
Verlagsinfo:
Litauens Hauptstadt Vilnius wurde im 20. Jahrhundert zum Brennpunkt sozialer und nationaler Revolutionen, von Kriegen und Besatzungen. Insbesondere seit der politischen Unabhängigkeit im Jahr 1991 begann sich die Stadt neu in Europa zu verorten und ihre Geschichte neu zu entdecken. Bereits seit Jahrhunderten ist die Stadt ein Erfahrungsraum verschiedener Kulturen. Spuren vergangener Lebenswelten und Identitäten zeigen sich bis heute in der Vielfalt der städtischen Architektur und Topografie. So gibt es neben dem litauischen das polnische und das jüdisch-jiddische, das russische und das weißrussische Vilnius: Orte, die von verschiedenen nationalen und konfessionellen Gruppen in Besitz genommen wurden. Die Autorinnen und Autoren des Bandes nehmen uns mit auf eine Entdeckungsreise und zeigen uns Vilnius in seiner historischen und kulturellen Vielfalt. Anschaulich vermitteln sie, wie sehr Gegenwart und Zukunft der Stadt mit den historischen Erfahrungen verwoben sind.
Die Autoren:
Martin Schulze Wessel ist Professor für Osteuropäische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Irene Götz ist Professorin am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie an der LMU München. Ekaterina Makhotina, M. A., ist Historikerin am Collegium Carolinum in München.
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S-C-H-L-A-G-L-I-C-H-T
zum Thema
"Referenden und Volksabstimmungen in Lettland" 
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
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SKA FAKTOR
(Estland)

- Ära joo, ära suitseta -
- Ükskõik -
- Tõelised asjad -
- Suudle mind -
- Suured poisid -
- Omakohus -
- Tüdruk -
- Lollide armee -
- Igapäevased -
- Kind of Happy -
- It's My Party -

aus der CD "Lollide Armee"

Taavi Otsus – Gesang
Juss Kaareperee – Gitarre
Dmitry Gornakow – Bass
Elvis Jakobson – Schlagzeug
Märt Ääremaa – Saxophon
Peep Geraštšenko - Trompete

www.skafaktor.ee

SKA FAKTOR im Jahr 2008 mit "Real big money"
"Lollide Armee"
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