19 Oktober 2026

BALTISCHE STUNDE 27. Oktober 2026

  Ganz exklusiv für Ihre Ohren! 

 

Die

BALTISCHE STUNDE


 - im Radio in Bremen & per Livestream online -
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen,
Buchtipps und Gesprächsgästen

Dienstag, 27. Oktober 2026, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 7. November 2026 16.00 - 18.00 Uhr

in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -

oder per LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord" 

 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de

 

Unser Hörangebot diesmal:

  

GESPRÄCHSGAST

Kilian Sladek
(Musiker) 
 

Der klangliche Schatz, den die baltischen Staaten zu bieten haben, ist noch weitgehend unentdeckt!

 Über den ersten Besuch auf der "Jazzahead", ein zufälliges Zusammentreffen, Lettischkenntnisse, ein Studium bei Inga Bērziņa und ein Jahr Aufenthalt in Lettland. Über eine Schulpartnerschaft zwischen München und Riga, gemeinsame Projekte mit Santa Šillere, ungarisch-österreichische-tschechische Vorfahren, eine "Ost-Affinität", ein Erasmus-Studium vor 10 Jahren und freundliches Entgegenkommen in Lettland und Riga. Über ein Jazzkonzert 2018 in München, Einbezugnahme von Gästen aus den baltischen Staaten, Saulius Petreikis und "the Baltic Suite". Über Zusammenarbeit mit den Botschaften der baltischen Staaten, überraschte und positive Reaktionen in Lettland, herzlicher Umgangston und ein gemeinsames Konzertprogramm - auch in Lettisch - mit Santa Šillere. Über lettischsprachige Lieder für deutsches Publikum, Gemeinsamkeiten zwischen Bayern und Lettland, Kartoffeln und Kraut, den typischen "Erasmus-Strudel", Lettisch-Kurse und die östliche Vorstadt Rigas. Über den Gitarrist Svens Vilsons, Sauna und Ligo-Feiern, das lettische Langzeitgedächtnis, Brieftransport zwischen Lettland und Deutschland, zögerliche Reaktionen und große lettische Delegationen auf der Jazzahead. 
Über das Gefühl ein "Trüffelschwein" zu sein, ungenutzte Potentiale, Volksmusik und Jazz, die Organisation einer Jazzreihe in Ismaning, den Pianist Edgars Cīrulis und den Saxophonist Toms Rudzinskis. Über Konzerte mit Volksmusik in lettischer Sprache, Filmabende, offene Lagerfeuer, den estnischen Gitarrist Argo Vals, das Projekt "Tony Bennett 100", Soldatenzeit in Mannheim und Jazz in Deutschland, Lady Gaga und Amy Winehouse und Planungen für eine Tournee. Über Konzerte mit der Jelgava Bigband, Auftritte in Estland und Litauen, Infoportale und Reisekostenzuschüsse. 
Über das neue Album "Colorblind" von Kilian Sladek, Trachten, Bier und die Unterschiede zwischen den drei baltischen Staaten. Über die Kühle und das Steinige in Estland, das Feurige, Warme in Litauen, wachsende Wirtschaft und eigene Identitäten. Über die Gemütlichkeit in Lettland und Bayern, über den katholischen Einfluss, Kirchen und Kommunismus, Kirchenkonzerte, eine Sängerin als Freundin, Arbeit als Gesangslehrer und Konzertvorbereitungen. Über eine Ankunft im winterkaltem Riga, Wohnen in einem Haus aus Holz, Hinterhöfe, streunende Katzen und Schinkengeruch. Über Löcher im Boden, Bauruinen, Charme des Verfallenen und lettische Besetzerkultur. Über sowjetische Vergangenheit, restaurierte Schlösser, behütetes Bayern und Fieberträume in Lettland. Über Hochzeiten, Letten am Ende der Welt, heilige Bäume, die Verbindung von Natur und Menschen in Lettland, lettisches Landleben, Kanufahren und Angeln, einfaches Leben und Naturverbundenheit. Über Jagd, Zubereitung von Bibern, kalte Rote-Beete-Suppe, Dill und Kümmel, Schneckenplagen und aktuelle Planungen.  
     
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Žemaitė: Und ich dachte für mich.

Autobiographie. Aus dem Litauischen von Claudia Sinnig. Mit einem Nachwort von Ramunė Bleizgienė und mit einem Text von Johannes Bobrowski. Originaltitel: »Autobiografija« (1921). Guggolz Verlag, Berlin 2026. ISBN 978-3-912259-01-8. 312 Seiten, € 26 [D] | € 26,70 [A]

Verlagsinfo:
Žemaitė (1845–1921) wurde in eine polnischsprachige kleinadlige Familie in der westlitauischen Žemaitija geboren (nach der sie ihren Kunstnamen wählte) und fühlte sich zeitlebens dem einfachen Landleben nahe. Gegen den Willen ihrer Eltern heiratete sie einen Litauer, einen ehemaligen Leibeigenen. Mit fast 50 Jahren begann sie auf Litauisch zu schreiben: Geschichten über meist bäuerliche Frauenschicksale. Das Kopftuch nahm sie aus Solidarität mit der Landbevölkerung nie ab: Es wurde zum ikonischen Signum ihrer Erscheinung. Über soziale Verhältnisse und politische Umbrüche hinweg setzte sie sich für die Verbesserung der Lage der Frauen und eine Modernisierung der Gesellschaft ein.
Ihre Prosa ebenso wie ihre erstaunliche Autobiographie verfasste sie in mündlichem Ton, auf Litauisch mit žemaitischem Gepräge und polnischen, weißrussischen, russischen, jiddischen und deutschen Einflüssen. Was sie zu erzählen hatte, formulierte sie so, dass die Menschen sie verstanden. Allein das war schon ein politischer Akt, denn das Polnische galt als Sprache des Adels und der Oberschicht, und das Russische Reich versuchte, das Litauische und die lateinische Schrift aus der Öffentlichkeit zu verbannen. Žemaitė war ein freiheitsliebender Geist – wenn es etwa um Frauenrechte ging oder um Religion und Ethik. Claudia Sinnig folgt in ihrer Übersetzung akribisch den sprachlichen Spuren, in denen sich die Ideen- und Sozialgeschichte niederschlägt, und bringt den humorvollen Erzählreichtum in eine lebenssatte deutsche Sprache, die über den Weg einer bis heute aufregenden Feministin vor der Zeit und über deren Lebens- und Liebesumstände Auskunft gibt. 

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Dace Krēsliņa: Chaos im Park

Aus dem Lettischen von Lil Reif. Text und Illustration: Dace Krēsliņa. Achse Verlag, Wien 2026. (Originaltitel "Postaža parkā. Aizvēstures pilsētas detktīvi"). ISBN 978-3-903408-52-4, 32 Seiten, 23,00 Euro. 

Verlagsinfo: 
Tatort Urzeithausen – Wer löst den Fall?
Im kleinen Städtchen Urzeithausen wurde der neue Park verwüstet – ein Job für das Detektivduo Dina und Ziggy! Dina, ein ordnungsliebendes Triceratops-Mädchen, und Ziggy, ein verträumter Einhorn-Junge mit großem Appetit, folgen den ersten Spuren und stoßen auf eine riesige Libellenmama und ihre wilde Kinderschar. Sind sie die Übeltäter? Schnell merken Dina und Ziggy jedoch: Das Chaos im Park ist nur die Spitze des Eisbergs.
Ob Dino oder Einhorn: für alle was dabei!
Ein spannender und humorvoller Fall für die Urzeitdetektive, der kleine Leserinnen und Leser spielerisch für Natur- und Artenschutz begeistert. In Lettland mehrfach preisgekrönt.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

PENNAR & FRIENDS

Karl Madis Pennar - Gitarre
Kristjan Robert Rebane - Bass
Martin Petermann - Drums, Percussion 
 
- Barbecue Party - 
Hichspeed Persuit -  
- Strawberry fields - 
 
aus dem Album "Stories untold"


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KILIAN SLADEK
 
- All yours - 
- Café Indigo - 
- Gravitiy -
 
(aus dem Album "Colorblind") 

 
- Krauklīts sež ozolā -
 
Kilian Sladek Quartett feat. Toms Rudzinskis, Live at Jazzclub Unterfahrt
Toms Rudzinskis (as, arr.) Kilian Sladek (voc) Maximilian Hacker (pno) Thomas Ganzenmüller (b) Manuel Pliefke (dr)

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- The Best is yet to come -
- Rock'n Roll Medley -
- Life is a song -
 
aus "TONY BENNETT 100", Kilian Sladek / Santa Šillere (Gesang),
Live at VEF JazzClub Riga


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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 24. November 2026 - 19.00 - 21.00 Uhr
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15 September 2026

BALTISCHE STUNDE 29. September 2026

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Dienstag, 29. September 2026, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 10. Oktober 2026 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGÄSTE

Anett Tamm + Anna Regina Kalk
(Musikerinnen) 
 

Wir lassen uns oft von Literatur inspirieren

 Über ein Studium in der Schweiz und die Rückkehr nach Tallinn, über gemeinsame Pläne und das Quartett "Anemoon". Über das kleine Estland, Möglichkeiten der Kooperation, estnische Traditionen, Sprache und Musik und interessante Bücher. Über Buchautorinnen, Lesen auf Estnisch und Englisch, Annie Ernaux, Deborah Levy und Édouard Louis, Simone de Beauvoir, Gary Tyra, Jenny Erpenbeck und Christine Bilkau. Über das "Institute Francais" in Bremen, über Instrumente und Gesang, Klavier, Gitarre und das Schreiben von Musik. Über gemeinsames Improvisieren, die zwei Männer im Quartett "Anemoon" und den Vorteil einen "Fuchs" im Team zu haben. Über das Duo "TamTam" mit Anett Tamm und Bassist Karl Tammaru, Konzerte in Italien und Finnland, und ein weiteres Projekt mit David Chevallier, Sébastien Boisseau und Christophe Lavergne. Über ein Semester Studium in Köln und die Musikszene dort. Über Verabredungen auf der "Jazzahead", Kenntnisse über Estland, Heimweh nach Estland und Vorschriften der Studienordnung. 
Über das Leben als professionelle Musikerin in Estland, Nachbar Russland, die schöne Natur und die Ruhe in Estland, Wohnen in Berlin und Popmusiker mit Jazzausbildung. Über Musik unterrichten, Nebenjobs und Vergleiche mit dem Leben in Deutschland. Über die Balance in der eigenen Lebensführung, die Entscheidung den eigenen Ideen zu folgen, die Frage nach dem eigenen Selbstverständnis als Musikerin. 
Über Ernsthaftigkeit, Stille als Normalzustand und sprechen, wenn man etwas zu sagen hat. Über die nächsten Konzerte, Auftritte in verschiedenen Ländern und Planungen für das nächste Album. Über den Krieg in der Ukraine und die Situation in Estland, Offenheit des deutschen Jazzpublikums für estnische Musik, Arvo Pärt, Gitarrist Frank Möbus und die Band "Kuu!". Über Paavo Järvi und Bremen, das deutsch-französisch-estnische Dreieck, die deutschbaltische Gesellschaft, und ein Wiedersehen auf der Jazzahead 2027! 
     
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Ain Kütt: Das Rätsel des Kreuzbuben

Ein historischer Estland-Krimi (Band 1). Aus dem Estnischen von Cornelius Hasselblatt. Edition Raetia, Bozen 2026. ISBN 979-12-5724-007-3, 272 Seiten, 22.00 Euro. 

Verlagsinfo: 
Paul von Fock, Jurist und Gutsbesitzer, sieht sich plötzlich mit einem Rätsel konfrontiert, das ausgerechnet er lösen soll. Gemeinsam mit seinem Verwalter Wagner und der sich unaufhaltsam in die Ermittlungen drängenden, schönen und frechen Gutsfrau von Annikvere geht er der Wahrheit auf den Grund. Ain Kütts historischer Kriminalroman erzeugt einen Sog – mit lakonischem Witz, präzisem Blick für gesellschaftliche Abgründe und packender Erzählkunst. In seinem Mittelpunkt stehen die Ostsee, der Adel, ein Giftmord – und das ewige Spiel um Ehre und Geld.

  

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

ANEMOON

Anna Regina Kalk - Gitarre, Komposition
Anett Tamm - Gesang, Komposition
Robert Rebane - Bass
Martin Petermann - Schlagzeug
 
- Silverware -  
 
(aus dem Album "Estonian Jazz 2025") 

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- Things change - 
- Land of expectations - 
- Melt - 
- Anemoonid - 
 
(aus dem Album "Land of Expectations") 



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GRUPA JANKE RANDALU
 
Kristjan Randalu - Piano
Bodek Janke - Percussion 
 
- Confidance - 
- Hinken -  
- Igaühel oma pill - 
(aus dem Album "Live")
 
 Recorded live at Tollhaus, Karlsruhe
 
 

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 27. Oktober 2026 - 19.00 - 21.00 Uhr
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23 August 2026

BALTISCHE STUNDE 1.September 2026

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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen,
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Dienstag, 1. September 2026, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 12. September 2026 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

Artūrs Sebris
(Musiker) 
 

Bei Kārlis, Klavs und Nora bin ich zu Hause !

 Über Arturs und Arthur, als Musiker, Saxophonist und Bandleader. Über ein Konzert in Bremen, ein Auftritt im Namen von Lettland, mit der Botschafterin Lettlands als Gast. Über weitere Konzertourneen in Deutschland und den ersten Auftritt in Bremen. Über die "Latvian Blues Band", viele Auftritte in vielen Städten und Ländern, Orte in Lettland und die Geburtsstadt Jelgava. Über Historisches rund um Jelgava und Mitau, Herzog Jakob, einen sowjetlettischen Film und einen Filmhelden namens "Arturs". Über den Schauspieler Kārlis Sebris, mit dem Arturs nicht verwandt ist. Über die Söhne Kārlis und Klavs und Tochter Nora. 
 Über eine Jugend mit Chorgesang und Musikschule, den Dirigent Raitis Ašmanis, die Jelgava Big Band, Hochzeitsfeiern und Kontakte zu anderen Musikerinnen und Musikern. Über lettisches Bier, Rigaer Champagner, selbst gemachter "Šmakovka" und verschiedene Bands und Projekte. Über Bigbands und Popmusik, Unterschiede zwischen deutschem und lettischem Publikum, zögerliche Letten und ein Lob für das deutsche Publikum. Über verkaufte CDs, sowjetische Vergangenheit und Gewohnheiten, Jazz als verbotene Musik, und Jazz als Trend-Musik für junge Leute heute. Über Improvisation und verschiedene Musikstile, lettische Folklore, die Einsatzmöglichkeiten der Kokle als Instrument und zukünftige Besuche in Deutschland und in Rigas Partnerstadt Bremen. Über die Architektur Bremens und Rigas, die deutsch-beherrschte Vergangenheit, Deutsche und Undeutsche, eine mit Deutschland sehr verbundene Vergangenheit Rigas und die junge Generation in Lettland.
     
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 


Thomas Stölzel: Angelehnte Türen

Baltische Momentaufnahmen. Verlag Königshausen & Neumann 2024. ISBN: 978-3-8260-8785-1, 114 Seiten, 16.00 Euro. 

Verlagsinfo: »Das Fliegen ist den Sinnen feindlich. Und doch ein besonderer Ausblick, ein pseudoolympischer sozusagen, bleibt. Unter uns die Ostsee; ich sehe – fingernagelgroß – ein rotes Schiff, das einen nadeldünnen Gischtstreifen hinter sich herzieht. Dann die kurische Küstenlinie; Wasser, Sand und Wald bis ans Meer.«

Inhalt
Das Baltikum vor 30 Jahren
Das Baltikum vor 80 Jahren
Angelehnte Türen - Baltische Momentaufnahmen

  

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Gabriel Bornstein: Das Elfte Gebot

Roman. KrönerEditionKlöpfer, Stuttgart 2026. ISBN 978-3-520-77301-2, 232 Seiten, 22.00 Euro. 

Verlagsinfo: 
Ironisch, tiefgründig, voller Sprachfreude und Witz, zuweilen mit einer Spur Magie, erzählt Gabriel Bornstein die Geschichte des jungen David Dubnow, Waise, Sohn einer Holocaust-Überlebenden, den es auf der Suche nach dem Vermächtnis seines einzigen Angehörigen in die Sowjetunion des Kalten Krieges, nach Riga, verschlägt. Dort begegnet er den Absurditäten des autoritären Systems, der Frage, wem er trauen kann und wer was warum verbirgt – und der schönen, geheimnisvollen Judica. Zusammen mit ihr und einer Handvoll jüdischer Überlebender macht er sich auf eine Suche in den Katakomben der Stadt, die bald zur Obsession wird.
    Eine ganz andere Erzählung über das israelische Trauma, das Leben in autoritären Systemen, die, gerade weil sie mit einem ordentlichen Augenzwinkern erzählt wird, ganz tief blicken lässt.

 

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Gedenken an 
MARGERS VESTERMANIS
( * 18. September 1925 in Riga, Lettland; † 30. Juli 2026) 

 
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

ARTŪRS SEBRIS

 Reinis Putiņš (Trompete), Svens Vilsons (Gitarre), Artjoms Sarvi (Tasteninstrumente), Pēteris Liepiņš (Bass), Pauls Ķierpe (Schlagzeug), Miķelis Dzenuška (Vibrafon), Uģis Upenieks (Percussion), Santa Šillere (Gesang), Artūrs Sebris (Saxophon)

- Kārtējais loHdauns -
- Changes for Mr. R. -
- 16.Kab -
- Nora -
- 14:36 -
- Tevi Ieaijāt -
- Maza Cilvēka Vakara Lūgšana -
- Kas Tu Esi? (Intervija) -

 
(aus dem Album "Nora") 
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JELGAVAS BIG BAND
 
unter der Leitung von Raitis Ašmanis
 
- Mambo Italiano - 
(aus dem Album "Latvijas sajūtas") 

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 29. September 2026 - 19.00 - 21.00 Uhr
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27 Juli 2026

BALTISCHE STUNDE 4. August 2026

 Ganz exklusiv für Ihre Ohren! 

 

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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen,
Buchtipps und Gesprächsgästen

Dienstag, 4. August 2026, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 15. August 2026 16.00 - 18.00 Uhr

in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -

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GESPRÄCHSGAST

Ralfs Arbidāns
(Musiker) 
 

Lettgallen ist mein Traumland !

 Über den ersten Besuch auf der JAZZAHEAD und die Freude, auch das Heimatland Lettland vertreten zu können. Über weitere lettische Freundinnen und Freunde in Bremen und ein gemeinsames Konzert. Über ein Studium an der lettischen Musikakademie, Kontrabass und E-Bass, und ein Anfang mit lettischer Folklore und als Schlagzeugspieler. Über Musikerinnen und Musiker in Lettgallen (Latgale), die Schulzeit und die Zusammenarbeit mit Jurgis Lipskis, einem Freund. Über den Weg vom Schlagzeuger zum Bassist, ein gutes Rhythmusgefühl und Auftritte auf Familienfeiern und Hochzeiten. Über Konzerte in vielen kleineren Orten in Latgale und den Schlagzeuger Artis Orubs als Lehrer. Über Möglichkeiten eines Studiums in Amsterdam oder Kopenhagen, einen Aufenthalt in den USA und Treffen mit James Morrison und Paquito D'Rivera. Über europäischer Harmonien und afroamerikansche Rhythmen, über die mögliche Herkunft des Jazz, über Swing und Jazz in Skandinavien. 
Über die zunehmende Popularität des Jazz unter jungen Leuten in Lettland, über die "Joker Juniors", über Blues, Rock'n Roll und Boogie-Woogie. Über das musikalische Vorbild Toms Lipskis, ein Bassgitarrist und Jazzmusiker, der viel zu früh verstorben ist. Über den Neuaufbau einer Jazzabteilung an der Musikschule Rēzekne, eine zunehmende Zahl an Studierenden und Absolvent/innen dort, über den anfänglichen Mangel an Instrumenten und eine zunehmend bessere Ausstattung. Über den Wettbwerb „Guoyu pa Jazz“, die lettgallischer Sprache und eine Zeile eines Volkslieds. Über den ersten und auch einzigen Ehtno-Jazz-Wettbewerb in Lettland für Schülerinnen und Schüler von Mittelschulen und die Aufgabe, ein Volkslied zu einem Jazzstück zu machen. 
Über verschiedene Ausdrucksweisen im Jazz und unterschiedliches Musikverständnis in der Welt, feine Nuancen beim Schlagzeug- und beim Bassspiel, neue Tendenzen im digitalen Zeitalter und die Seele in der Musik. Über „Ventspils Groove“, „Guoyu pa Jazz“ und sieben Mittelschulen in Lettland, wo man sich mit Jazz beschäftigen kann.Über den Wert, Workshops auf Festivals zu besuchen, und über das Festival "Šķiuņa Jazz" auf dem Gelände eines alten Gutshaues in Luznava. Über Musik bei Vogelgezitscher und lettgallischen "Scheunenjazz". 
Über viele lettische Jugendliche, die gerne im Bereich Kultur arbeiten wollen, über Jobmöglichkeiten, der Weg des Herzens und die Notwendigkeit, der Musik sein ganzes Leben zu widmen. Über das Bedürfnis, dem Publikum Freude zu bringen, über Klezmer Musik und das Bedürfnis, nicht nur auf Einladung Musik zu machen. Über Latgale als Land der Träume, die Hektik der Städte und die Ruhe im eigenen Studio auf dem Land.  
 
 
 
     
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 


Svens Kuzmins: Rigaer Freiheit

Roman, aus dem Lettischen von Lil Reif. Edition fotoTAPETA, Berlin 2026. ISBN: 978-3-949262-63-0, 236 Seiten, 25 € (D) | 25,50 € (A) | 27,50 SFR (CH)

Verlagsinfo: Riga, Ende 2002, ein Kunststudent zieht in das Haus seines Urgroßvater im Stadtzentrum. Der Bau hat seinen früheren Glanz verloren, die alten, versoffenen Mieter leben darin, als hätte sich nichts geändert. Doch in Riga, in Lettland und der Welt ist vieles in Bewegung: Lettland bereitet sich auf den Beitritt zur EU und zur NATO vor, in der Altstadt treiben sich Skinhead-Banden herum… Künstler und Literaten der neuen Generation aber suchen wie zu allen Zeiten nach Wahrheit und Schönheit am Vorabend einer neuen Ära. „Eine Geschichte über den Glanz und den Untergang einer Familie, über den Glauben an die Kunst und über die Schichten der Geschichte, die nicht nur in diesen alten, europäischen Hauswänden bewahrt werden.“ (Kuzmins)

Svens Kuzmins, geboren 1985 in Rēzekne, lettischer Schriftsteller, Künstler und Schauspieler. Schreibt Prosa, Kritiken und journalistische Beiträge, experimentiert aber auch mit Formen der bildenden Kunst. Einer der Initiatoren und Autoren des Sketch-Theaterprojekts NERTEN. Sein erster Roman „Hohma / Hokhmah” wurde 2021 für den Literaturpreis der Europäischen Union (EUPL) nominiert. 

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

NO NAME JAZZ FELLAS

 Dmitrij Golovanov - piano
 Artūrs Duckis - bass 
 Domantas Razmus - drums
 
- The Sign - 
- No Name Suite - 
- Solar - 
(aus dem Album "?")
 
 

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NIKITA KORZOUN
 
Nikita Korzoun - Saxophon
Ilari Mäkelä . Piano
Lota-Loviisa Rohtla - Bass
Jussi Lehtonen - Schlagzeug
 
- no questions asked - 
- Nisu 32-20 -
(aus dem Album "A Pot of Gold")
  

 

 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
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Dienstag, 1. September 2026 - 19.00 - 21.00 Uhr
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29 Juni 2026

BALTISCHE STUNDE 7. Juli 2026

Ganz exklusiv für Ihre Ohren! 

 

Die

BALTISCHE STUNDE


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Buchtipps und Gesprächsgästen

Dienstag, 7. Juli 2026, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 18. Juli 2026 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

Līva Strazdiņa
(Trompeterin, Flügelhornistin, Komponistin) 
 

Der weiche, dunkle Klang: das Flügelhorn ist mir das Lieblingsinstrument!

 Über Līva, geboren in Berlin, über Livland und die Liven. Über die lettische Natur, den deutschen Vater und die lettische Mutter. Über eine Schulzeit in Berlin, Lettisch sprechen mit den Eltern und Deutschlernen im Kindergarten. Über 3x3 Camps, die Mutter als Übersetzerin und Dolmetscherin, musikalische Karrieren in Lettland, eine Blechbläser-AG und ein Studium in Dresden. Über den Griff zur Trompete, Privatunterricht und Trompete spielende Frauen. Über fehlende weibliche Vorbilder, die Motivation bei diesem Instrument zu bleiben, die Tonlage und den weichen, dunklen Klang des Flügelhorns. Über Spielen in einem klassischen Orchester, eine Bigband der Musikschule, und der Hinweis der Mutter auf eine Zeitungsanzeige. Der Weg zum Jazz, den Klavierlehrer und "Somethin' else" von Miles Davies. Über die verschiedenen Musikgenres und Stilistiken, die Verbundenheit mit dem Sport und eine fehlende Olympiahymne für Berlin. Über Basketball, die Ähnlichkeiten zwischen Musik machen und Sport. Über drei Ventile und ein nichts verzeihendes Instrument. Über die notwendige Übung, Übungsräume, tolerante Eltern und Nachbarn. Über musikalische und fördernde Eltern, ein abgeschlossenes Studium, das Schreiben eigener Stücke und die Zufriedenheit beim gemeinsamen Spielen eigener Kompositionen. 
Über die Gründung einer eigenen Band, ein erstes eigenes Album und das Einbeziehen lettischer Elemente. Über geplante Konzerte, die Resonanz in der Familie und in Lettland.  
     
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 


Rein Raud: Pestzug

Roman, aus dem Estnischen von Cornelius Hasselblatt. Mediathoughts Verlag, Taufkirchen 2026. Reihe Literatura Baltica. ISBN 978-3-947724-64-2, 404 Seiten, 24,50 Euro

Verlagsinfo:
Fünf junge Sanitätsoffiziere, unter ihnen Jakob aus Estland, werden 1911 an die russisch-chinesische Grenze entsandt. Dort sollen sie einer Pestepidemie Einhalt gebieten – und stoßen auf das Grauen der Seuche, auf politische Zwänge und auf Entscheidungen, die ihr Leben unwiderruflich verändern. Pflicht, Angst und die Liebe zu einer Frau fordern ihren Preis. Zweiundzwanzig Jahre später begegnen sich zwei von ihnen wieder. Der eine ist für die medizinische Versorgung eines Gefängnisses verantwortlich, der andere sitzt dort ein: ein kommunistischer Agitator, gezeichnet von Haft, Ideologie und Vergangenheit. Zwischen ihnen stehen unausgesprochene Schuld, alte Loyalitäten und die Frage, was von den einstigen Überzeugungen geblieben ist. Rein Raud verwebt Elemente seiner Familiengeschichte mit der Geschichte Estlands und zeichnet ein eindringliches Panorama von Unterdrückung und Freiheitsdrang, von politischer Verblendung und persönlicher Verantwortung – und von der Macht der Liebe, die ebenso retten wie zerstören kann.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

Līva Strazdiņa

- Four Ants - 
- B.O.B. -
- Unspoken -
- Almost midnight -
- Cookies - 
- Honesty -
- Misfortune happens sometimes -
- Concerted breaks -
- Pūt, vējiņi -
 
aus dem Album "Unspoken"

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- B.O.B. -  
- Nonspiration - 

(comp. & arr. by Līva Strazdiņa)
 
 
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VORSCHAU
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Nächster Sendetermin:
Dienstag, 4. August 2026 - 19.00 - 21.00 Uhr
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