23 Juli 2021

BALTISCHE STUNDE 3. August 2021

 

Geschichten rund um die Geschichte

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 3. August 2021, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 14. August 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - im Raum Bremen, Oldenburg, Bremerhaven
 
LIVESTREAM:
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oder "Medialab Nord"
 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal
 
 

GESPRÄCHSGAST

Prof. Dr. Karsten Brüggemann
(Historiker)

Es gibt auch in Estland Debatten darüber, wie man die eigene Geschichte schreiben soll

 
Über Leben und Arbeit in Estland, ein Online-Semester, verschiedene Publikationen, Lücken in den Bibliotheken und die Vorgeschichte zum Buch. Über 15 Jahre Arbeit an einem Buch, ein Handbuch zur Geschichte Russlands und eines zur Geschichte Polens, die finanzielle Unterstützung und der Start 2008. Über die Zusammenstellung des Autor/innenteams, Einbeziehung von Fachleuten aus Estland, Lettland und Litauen, und notwendige Übersetzungen. Über das Bedürfnis "Geschichte schreiben" zu wollen, die Definition von Geschichte, über Helmut Kohl als promoviertem Historiker, über die Bedeutung von Selfies, Youtubern für die Geschichte, die Geschichte der Tiere und die Geschichte des Hot Dogs. Über das Herder-Institut, die Baltische Historische Kommission, über Landmannschaftliches,  Tagungen und private Initiativen. Über deutsche Universitäten mit Schwerpunkt auf Osteuropa, über Gießen, Marburg, Greifswald, Lüneburg, Münster, Berlin, Hamburg und Bremen. Über den transnationalen Zugriff, den neuen digitalen Ruf Estlands, die Beziehung Estlands zu Skandinavien, und neue lettische Innovationen. 
Über andere bekannte historische Publikationen, Leonid Arbusow, Georg von Rauch, Boris Meissner, Michael Garleff, Gert von Pistohlkors, Vasilius Safronovas und Reinhard Wittrams verschiedene Schriften. Über das konzeptionelle Problem, Litauens Geschichte vor 1918 gemeinsam mit Estland und Lettland behandeln zu müssen. Über Litauen als gleichberechtigtes Forschungsobjekt, über das Geschichtsverständnis der Est/innen, Lett/innen und Litauer/innen, über Nationalhistoriker/innen und nationale Geschichten. 
Über westdeutsche und ostdeutsche Historiker, junge Doktoranden aus ganz Deutschland, und Versuche zu beweisen alle Balten seien Faschisten- Über alte sowjetische Narrative, Kritik an Stalinismus oder der Kriegsführung der Roten Armee, der Hitler-Stalin-Pakt als Akt der Selbstverteidigung der Sowjetunion, und über heute russische Historiker. Über das große Übergewicht der Männer in der Historikerzunft, die Traditionen der Baltischen Historischen Kommission, und Männer als Hobbyhistoriker. 
Über irrige Thesen von Historikern der Vergangenheit, über vermeintliche und tatsächliche Sprachkenntnis von Herder, Stereotypen über Est/innen und Lett/innen, und der gelegentliche Hochmut deutschbaltischer Autoren. Über kolonialkritische Ansätze, einem neuen estnischen Verhältnis zur eigenen Geschichte, über eine Ausstellung im Tallinner Kunstmuseum KUMU und Verarbeitung eigener Kolonialgeschichte durch Kultur. 
Über das Wagnis ein so umfangreiches Handbuch in deutscher Sprache zu schreiben, die englische Sprache in der internationalen Forschung und in Estland und über fehlende Sprachkenntnisse bei Studierenden. Über die Aufteilung zwischen Deutschbalten und Deutschen, die Infragestellung des Terminus "Deutschbalten" und über den Nazi Scheubner-Richter als angeblicher Deutschbalte. Über Deutschbalten und Nationalsozialismus, zerstörte Mythen, gewohnte Teilungen und Einteilungen. Über Visionen, die Hoffnung auf Frieden, andere große Forschungsprojekte und das Alltagsleben in der estnischen Sowjetrepublik. Über den Begriff der Stagnation, dem angeblich müden Breshnew und notwendige weitere historische Forschungen.

Zu diesem Gespräch gibt es eine Liste mit Hinweisen auf die erwähnten Personen und Publikationen hier




L-E-S-E-S-T-O-F-F

 


Brüggemann / Henning / Maier / Tuchtenhagen (Hrsg.): Das Baltikum - Band 1

Karsten Brüggemann, Detlef Henning, Konrad Maier, Ralph Tuchtenhagen (Hrsg.): Das Baltikum. Geschichte einer europäischen Region. Band 1: Von der Vor- und Frühgeschichte bis zum Ende des Mittelalters. Anton Hiersemann Verlag, 2018. Im Auftrag des Nordost-Institutes (IKGN e. V.) in drei Bänden herausgegeben von Karsten Brüggemann und Ralph Tuchtenhagen. ISBN 978-3-7772-1825-0, 651 Seiten, 98,00 Euro.

Verlagsinfo:
Das wissenschaftliche Handbuch „Das Baltikum. Geschichte einer europäischen Region“ erfasst erstmals in deutscher Sprache die gesamte Geschichte des Baltikums von den Anfängen bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts. Ein internationales Autorenteam, vor allem aber Historikerinnen und Historiker aus Estland, Lettland und Litauen, geben einen fundierten Einblick in die Vergangenheit der drei Staaten in ihren europäischen Bezügen und transnationalen Verflechtungen, ohne dabei die bedeutenden Unterschiede konfessioneller, sprachlicher und kultureller Natur innerhalb des Baltikums aus den Augen zu verlieren.

Band 1, herausgegeben von Karsten Brüggemann, Ralph Tuchtenhagen, Detlef Henning und Konrad Maier, behandelt die naturräumlichen Rahmenbedingungen, die zur Besiedlung des Baltikums in vorgeschichtlicher Zeit führten, die Entwicklung sozioökonomischer, politischer und kultureller Verbände, die Eroberung des Baltikums durch die Nachbarmächte in der Zeit um 1200 und die Ausformung weltlicher und geistlicher Herrschaften zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert. Den Abschluss bildet der Übergang zur Neuzeit, der im baltischen Raum durch den Livländischen Krieg, die Reformation und die Auflösung der vom Deutschen Orden dominierten Territorien markiert war. 

Mit Beiträgen von Karsten Brüggemann, Aleksandr I. Filjuškin, Cornelius Hasselblatt, Tiina Kala, Juhan Kreem, Hansjörg Küster, Christian Krötzl, Andris Levans, Konrad Maier (†), Ilgvars Misāns, Mathias Niendorf, Rimvydas Petrauskas, Inna Põltsam-Jürjo, Anti Selart, Andris Ŝnē, Ralph Tuchtenhagen, Matthias Thumser, Heiki Valk
 
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Brüggemann / Henning / Maier / Tuchtenhagen (Hrsg.): Das Baltikum - Band 2

 Karsten Brüggemann, Detlef Henning, Konrad Maier, Ralph Tuchtenhagen (Hrsg.): Das Baltikum. Geschichte einer europäischen Region. Band 2:  Vom Beginn der Frühen Neuzeit bis zur Gründung der modernen Staaten . Anton Hiersemann Verlag, 2021. Im Auftrag des Nordost-Institutes (IKGN e. V.) in drei Bänden herausgegeben von Karsten Brüggemann und Ralph Tuchtenhagen. ISBN 978-3-7772-2100-7, 776 Seiten, 98,00 Euro.

Verlagsinfo:
Das Baltikum bildet in der europäischen Geschichte eine umstrittene Grenzlandschaft, in der multiethnische Bevölkerungen häufig Machtwechsel und kulturellen Wandel bewältigten. In Band 2 des dreibändigen Handbuches zeichnen 22 Autoren aus sieben Ländern in 23 Kapiteln diese wechselvolle Geschichte vom Ende des baltischen Mittelalters (1561) bis zur Entstehung moderner Nationalstaaten im 20. Jahrhundert (1918) nach. Für diese sehr lange Neuzeitepoche stehen die polnische, dänische und schwedische Herrschaft im Baltikum, später die sogenannten »baltischen Ostseeprovinzen« als Teil des Russländischen Reiches im Mittelpunkt der Darstellung. Dabei werden im Inneren die Konflikte zwischen deutschen und polnischen Oberschichten sowie den bäuerlichen Schichten, später Nationalbewegungen der Esten, Letten und Litauer, ebenso berücksichtigt wie der Wandel der kulturellen, agrarökonomischen, städtegeschichtlichen und konfessionellen Verhältnisse.

Mit Beiträgen von Hans-Jürgen Bömelburg, Karsten Brüggemann, Bogusław Dybas, Andreas Fülberth, Gregory L. Freeze, Aleksandr Gavrilin, Detlef Henning, Jürgen Heyde, Mārīte Jakovļeva, Torkel Jansson, Paweł A. Jeziorski, Enn Küng, Jan Kusber, Mati Laur, Vejas Gabriel Liulevicius, Kersti Lust, Zita Medišauskienė, Mathias Niendorf, Darius Staliūnas, Ralph Tuchtenhagen, Pärtel Piirimäe, Bradley Woodworth

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Brüggemann / Tuchtenhagen / Wilhelmi (Hrsg.): Das Baltikum - Band 3

Karsten Brüggemann, Detlef Henning, Konrad Maier, Ralph Tuchtenhagen (Hrsg.): Das Baltikum. Geschichte einer europäischen Region. Band 3: Die Staaten Estland, Lettland und Litauen. Anton Hiersemann Verlag, 2020. Im Auftrag des Nordost-Institutes (IKGN e. V.) in drei Bänden herausgegeben von Karsten Brüggemann und Ralph Tuchtenhagen. ISBN 978-3-7772-2013-0, 743 Seiten, 98,00 Euro. 

Verlagsinfo:
Das wissenschaftliche Handbuch „Das Baltikum. Geschichte einer europäischen Region“ erfasst erstmals in deutscher Sprache die gesamte Geschichte des Baltikums von den Anfängen bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts. Ein internationales Autorenteam, vor allem aber Historikerinnen und Historiker aus Estland, Lettland und Litauen, geben einen fundierten Einblick in die Vergangenheit der drei Staaten in ihren europäischen Bezügen und transnationalen Verflechtungen, ohne dabei die bedeutenden Unterschiede konfessioneller, sprachlicher und kultureller Natur innerhalb des Baltikums aus den Augen zu verlieren.

Mit Beiträgen von Karsten Brüggemann, Christoph Dieckmann, Tobias Etzold, David Feest, David J. Galbreath, Saulius Grybkauskas, Jörg Hackmann, Detlef Henning, John Hiden (†), Andres Kasekamp, Olaf Mertelsmann, Česlovas Laurinavičius, Andrejs Plakans, Ulrich Prehn, Axel Reetz (†), Valters Ščerbinskis, David Smith, Geoffrey Swain, Joachim Tauber, Ralph Tuchtenhagen, Sigita Urdze, Elena Zubkova
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



MRK PAKT

Margus Kappel - Gitarre, Klarinette, Keyboards, Gesang
Peeter Malkov - Flöten, Saxophon, Gesang
Toomas Rull - drums, Gesang
 
- Esimene arm / First Love -
- Kärbsetapp / Hinrichtung einer Fliege -
- Kolmas päev Kuurordis / Am dritten Tag im Kurort - 
- Laul ja pidu / Lied und Fest -
 
(aus dem Album "Lood on halvad - situation stinks")
 

 
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IVI RAUSI Group


Bass – Peedu Kass 
Gitarre – Iljo Toming
Percussion – Eno Kollom
Saxofon – Sulev Sommer
Gesang – Ivi Rausi

- Maailma Hullus -
- Hingeloss -
- Kiirus-eluviirus -
- Kuku All -
- KummaLiine Kleit -
- Jahtunud Süda Jäta Ilmale -
- Kummardus -
 
(aus dem Album "Kummaliime kleit")


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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 31. August 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
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29 Juni 2021

BALTISCHE STUNDE 6. Juli 2021

Der Geschmack von Saaremaa !

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 6. Juli 2021, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 17. Juli 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

Birgit Kutzera
(Mustjala Mustard OÜ, Saaremaa)

Estland ist fast wie Nordeuropa im Kleinen

 
Über das Selbstverständnis als Teilzeit-Estin, die Anreise nach Estland zu Pandemie-Zeiten, und das Leben zwischen Dortmund und Saaremaa. Über die Senfsorten in Estland, Erinnerungen an die Kindheit, Entwicklung einer estnischen Spezialität und die Beteiligung an der "Grünen Woche" in Berlin. Über die ersten Besuche in Estland, Vergleiche mit anderen Ländern Nordeuropas, Strände, Wald und Kleinstädte. Über die Artenvielfalt in Estland, Ruhe Glücksgefühle. Über einen Hauskauf, der Wille den Winter zu erleben, Schneehöhen, Nieselregen und die Sonne, die doch aufgeht. Über das Austesten des Bedarfs an Senf, testende Est/innen, eine Firmengründung und Start der Senfproduktion. 
Über den Übergang Estlands zur Digitalisierung, gelegentliche Reiseleitungen, eine Slow-Food-Gruppe und Hilfen für estnische Firmen. Über Kreuzfahrtschiffe und Saaremaa, Behördenformulare und das übersprungene Fax-Zeitalter. Über die estnische ID-Card, Aufenthaltserlaubnis und Staatsbürgerschaft, digitale Unterschriften, Versicherungen, Rhöntgenausweise, Patientenakte und Datenschutz. Über den kontrollierten Zugriff auf die Patientenakten, Transparenz und Nutzerfreundlichkeit. 
Über den Umgang mit deutschen und estnischen Behörden, unbekannte Papierakten, Abrechnungen mit Krankenkassen, die Verwaltungsstruktur auf Saaremaa und selten nötige Wege nach Tallinn. Über unangekündigte Besucher/innen, Absprache mit Reiseveranstaltern und spontane Senfkäufer. Über ein mit estnischem Senf versorgtes Europafest in Tarmstedt, den Spaß beim Senfverkaufen und der Besuch des WDR-Fernsehens auf Saaremaa. 
Über die Spuren von Nordrhein-Westfalen, die BVB-Fahne vor dem Haus, den Kontakt zum Bundesliga-Fußball in Dortmund und das Länderspiel Deutschland-Estland. 
Über estnischen Fußball, Handball und Volleyball, Diskus- und Speerwerfer, Erki Nool und Anett Kontaveit. Über die Spuren des deutschen Ordens, der Hanse und der lutherischen Reformation. Über Dortmund-Nette, ausufernde Verkaufsgespräche, interessante Senf-Käufer/innen und Hilfen beim Kennenlernen von Estland. Über Chili-Honig-Senf und andere Lieblingssorten, das Bananen-Missverständnis und das Bedürfnis regionale Produkte zu verwenden. Über Wacholder auf Saaremaa, Wacholder-Produkte und wiederverwendete Weihnachtsbäume. 
Über die Sehenswürdigkeiten auf Saaremaa, eine eindrucksvolle mittelalterliche Bischofsburg mit Festivalatmosphäre, internationale Gastkünstler/innen von Rock bis Oper. Über das Wikingerjahr, der Fund zweier Wikingerschiffe, Ausstellungen und den Weg zum Senf, nach Hiiumaa und zurück zum Festland. Über die Vielfalt an Inseln und wilden Orchideenarten in Estland und den möglichen Winteranfang im Oktober. Über milde und strenge Winter, Schnee bis in den April, das Gefühl der Enge bei Besuchen in Dortmund, Geräusche und Stille, das Estnisch-Lernen und der Verzicht auf Perfektion. Über den Vergleich mit Schwed/innen und Finn/innen, Englisch als Geschäftssprache und die Kommunikation mit den Nachbarn auf dem Lande.  Über möglichen Verkauf in Dortmund, in Deutschland und international, online-Bestellmöglichkeiten, Markenschutz, die Senfstadt Düsseldorf und Versand nach Deutschland.

Mehr Infos:

Mustjala-Mustard

Facebookseite / Instagram



L-E-S-E-S-T-O-F-F

 


Paavo Matsin: Gogols Disko

Aus dem Estnischen von Maximilian Murmann. Homunculus Verlag, Erlangen 2021. ISBN 978-3-946120-31-5, 176 Seiten, € (D) 21,00 | € (A) 21,50

Verlagsinfo:

Europa in wenigen Jahren: Das neugegründete Zarenreich Russland hat das gesamte Baltikum gewaltsam annektiert und dabei jede Spur estnischer Kultur ausgelöscht. Viljandi, ein vormals gemächliches Städtchen im Herzen Estlands, wurde so zum Sammelbecken für allerlei Bohemiens und gescheiterte Existenzen aus dem neuen Zarenreich.

Eines Morgens raubt der Meisterdieb Konstantin Opiatowitsch in der Straßenbahn einen Mann aus, der sich als der große russische Literaturklassiker Nikolai Gogol entpuppt, nach rund 170 Jahren von den Toten zurückgekehrt. Zusammen mit einem Haufen so zwielichtiger wie charmanter Kleinkrimineller und Tagediebe versucht Opiatowitsch den Wiedergänger für seine Zwecke einzuspannen – doch der will sich nicht in ihren Plan fügen und entfesselt für seine Entführer einen albtraumhaften Reigen, der ganz Viljandi ins Chaos stürzt.

In Gogols Disko nimmt Kultautor Paavo Matsin nicht nur die Angst der Esten vor dem mächtigen Nachbarn aufs Korn, sondern auch ihre Zerrissenheit zwischen östlicher und westlicher Kultur. Mit seinem anarchischen Humor und zahlreichen Bezügen zur Popkultur der Beatles-Ära gelingt es ihm, eine Atmosphäre heraufzubeschwören, in der diese Angst greifbar und zugleich ad absurdum geführt wird.


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



HOSPITĀLU IELA

Akkordeon – Biāna Pette
Bass – Maija Ušča
Drums - Toms Circenis
Songwriter, Gesang, Gitarre und Keyboards – Edgars Šubrovskis
Geige – Dina Skreitule
Gesang, Obertonstimme, Keyboards – Laima Ivule

 

 - Kaķis -
- Elizabete (The Doors) -
- Mama    -
- Hospitāļu Iela (Text Klāvs Elsbergs)
- Redzu Tevi Šeit -
- Nesaki Nevienam -
(aus dem Album "Nav Centrs")


- Pāris -
- Rjadom So Mnoj (Wiktor Zoi)
- Melnais Velo -
- Sanitārs -
- Vai Tev Vajag Mani (Agita Draguna) -
- Prieka Brīdis -
- Ķīna -
(aus dem Album "Pūķis")
 
Hospitāļu iela 

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 3. August 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
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02 Juni 2021

BALTISCHE STUNDE 8. Juni 2021

   Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 8. Juni 2021, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 19. Juni 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - im Raum Bremen, Oldenburg, Bremerhaven
 
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Aus der Serie

"KLASSIKER"

Anton Hansen Tammsaare
Ich liebte eine Deutsche
 

 Vom jungen, unabhängigen Estland in der Zwischenkriegszeit, vom Sinn und Unsinn studentischer Korporationen, vom Umgang mit enteigneten Baronen und Baronessen, von Liebe und Liebesleid und von Konventionen am Mittagstisch. Von Verboten und Tugendpinseln, dem Erbe der Vergangenheit, dem Vermeiden von Lehrbüchern, jugendlichen Verlockungen und dem Traum von dem Land, wo Milch und Honig fließt (Textauszug).




L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

 

Andreas Fülberth (Hg.): Denkmalschutz, Architekturforschung, Baukultur

Entwicklungen und Erscheinungsformen in den baltischen Ländern vom späten 19. Jahrhundert bis heute. Leipniz-Institut für Geschichte und Kultur im östlichen Europa, Reihe Visuelle Geschichtskultur, Band 18. Böhlau Verlag 2020, 286 Seiten, ISBN 978-3-412-50093-1, 50,00 Euro.

Verlagsinfo:

Für Estland, Lettland und Litauen verbinden sich mit Denkmalschutz Herausforderungen, aber auch Chancen. Der Band resümiert Denkmalschutz-Geschichte, reflektiert Fragen der Baukultur und liefert Beispiele dafür, wie Architektur des 20. Jahrhunderts interpretiert werden kann.
Aus der 1940 begonnenen Sowjetisierung des Baltikums resultierte ein facettenreicher Umgang mit Denkmalschutzfragen, eröffneten diese doch selbst unter sowjetischer Herrschaft gewisse Spielräume für nationale Selbstdarstellung. Seit 1991 die Eigenstaatlichkeit zurückgewonnen werden konnte, stellt sich zusätzlich die Frage nach angemessenem Schutz für Baudenkmäler der Unabhängigkeitsperiode ab 1918 oder der Sowjetära. Gleichzeitig wurden historisch bedingte Formen von Baukultur sichtbar, die spezifisch baltisch anmuten. Die Beiträge in diesem Band ermöglichen hierzu Betrachtungen und Vergleiche.

Mit Beiträgen von Arnold Bartetzky, Andreas Fülberth, Alexander von Knorre, Krista Kodres, Mārtiņš Mintaurs, Ieva Kalnača, Anneli Randla, Mart Kalm, Gytis Oržikauskas, Vilte Janušauskaite, Felix Ackermann, Tomasz Torbus und Evelina Karelevičiene.

 

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Jaroslav Melnik: Der weite Raum

Roman, aus dem Litauischen übersetzt von Markus Roduner (Originaltitel "Tolima erdve bei"). Klak Verlag, Berlin 2021, 336 Seiten. ISBN 978-3-948156-44-2, 19,90 €.

Verlagsinfo:
Jaroslav Melniks brilliante Dystopie und philosophische Reflexion ist eine Ode an die Freiheit zu denken und zu sein. Eine mitfühlende Parabel gegen die Ideologie der Entmenschlichung und ein Affront für alle Sicherheits- und autoritären Regime, die uns Schritt für Schritt unserer individuellen Freiheiten berauben wollen.

Megapolis, eine von Blinden bevölkerte futuristische Metropole. Die Menschen orientieren sich im Raum mittels Sensoren, von denen sie vollständig abhängig sind. Nur Gabr erlangt sein Augenlicht zurück und entdeckt die abscheuliche Realität: in der Megacity leben zerlumpte Wesen unter einer totalitären Regierung, für die der Begriff des „Sehens“ nicht existiert. Politik, Bildung und Technologie dienen dazu, ihre Blindheit zu erhalten.
Das Kontrollministerium diagnostiziert Gabr eine Psychose des „Weiten Raums“, die umgehend behandelt werden muss. Sein Treffen mit dem Ex-Seher Ox, Anführer einer revolutionären Gruppe, die Megapolis zerstören will, stellt Gabr vor eine Entscheidung: Die Lüge zu akzeptieren oder mit Terror seine Familie und Tausende unschuldiger Menschen zu opfern, die von der Wahrheit nichts wissen und in einer freien Welt nicht leben können. Eine spektakuläre Wende zieht den Leser in ihren Bann…
Ein intelligenter und origineller Roman über Freiheit, Organisation der Gesellschaft, Angst vor Veränderungen und die Opfer, die eine Gesellschaft bringen will, um in Sicherheit zu leben.

Jaroslav Melnik
ein Kind des Gulag, geboren 1959 in der Ukraine, lebt im litauischen Vilnius und ist ein international bekannter Schriftsteller, Autor zahlreicher Romane und Kurzgeschichten, die Science-Fiction und aktuelle philosophische Themen verbinden. Sein Roman „Der weite Raum“ wurde in mehrere Sprachen übersetzt und 2013 als Buch des Jahres von der BBC, 2018 in Frankreich mit dem Preis Libr'à Nous ausgezeichnet und für den Europäischen Preis Utopiales für den besten Science-Fiction-Roman nominiert. In ukrainischen höheren Schulen gehört das Buch bereits zur Pflichtliteratur.

 
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



Das

TALLINNER JAZZ QUINTETT

und SILVI VRAIT


LIVEaufnahme vom 6..+7. April 1995 in Kiel.
Alte Scheune Publishing 1995 / Jazz bei Autokraft
Lembit Saarsalu (sax), Leonid Vintskevich (Piano), Taivo Sillar (bass), Tiit Paulus (Gitarre), Ivo Varts (Schlagzeug), Silvi Vrait (Gesang)
 
- Rosetta - 
- Beautiful love - 
- Eesti Tants - 
- Targa Rehealune - 
- Cry me a river -  
- I love you - 

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 TALLINN RIGA JAZZ 4tet

feat. Siim Aimla & Liina Saar

 - Bunny -
- Cyber Gig -
- Thank You, Michael -
- Info Line -
- If You Know Me -
(aus dem Album "Grab it!")
 
 Andris Grunte (bass), Aivar Vassiljev (drums), Mart Soo (Gitarre), Viktors Ritovs (piano, keyboards), Siim Aimla (sax), Liisa Saar (Gesang)
 

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 6. Juli 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
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05 Mai 2021

BALTISCHE STUNDE 11.Mai 2021

 

 

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 11. Mai 2021, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 22. Mai 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

Elke Potthoff
(Motorrad-Tourenfahrerin)

Estland, Lettland und Litauen - diese Länder haben uns sehr in ihren Bann gezogen! 

 
Über den persönlichen Weg zur Motorradleidenschaft, die eigene Webseite, eine Kindheit im Erzgebirge, eine MZ als Mittel zur persönlichen Unabhängigkeit, über Frau und Technik und die Camper unter den Bikern. Über die Rolle als Sozia und Kamerafrau, das Zustandekommen der Beiträge im Buch und persönliche Erfahrungen mit Motorradtouren. Über das Cruisen und Tuckern, den Spaß am Reisen mit dem Motorrad und am Schreiben, über Reisevorbereitungen, das eigene Tagebuch und ein Koffer mit Fotokram. 
Über Sprachkenntnisse Russisch und die in den baltischen Staaten praktizierten Sprachen. Über Pannen und andere Überraschungen, persönliche Hilfe und Hilfe durch den ADAC, fehlende Ersatzteile und flexible litauische gut ausgestattete Werkstätten. Über notwendige Sitz-Bequemlichkeit, die Rolle als Bikerin, die Routenwahl für die Touren, die asphaltierten und die anderen Straßen. Über das Sicherheitsgefühl und Vorsichtsmaßnahmen, baltische Biker, Deutsche in Vilnius, über die Reisezeit Mai und qualitativ stark verbesserte Unterkünfte. Über Vorab-Buchungen und spontane Entschlüsse, wunderschöne Abende, das Navigerät "Steffi" und die übersichtlichen Landkarten. Über einen schönen Aufenthalt auf Saaremaa, die besonderen Senfsorten der Insel und die Schwerigkeiten bei der Souvenirauswahl. Über Wacholderlöffel, Besuche in Riga und Tallinn, Unterschiede bei der Konzeption einzelner Beiträge im Buch und die Straßen die echt Laune machen. Über Kurven in Nord-Estland, Herrenhäuser und andere Sehenswürdigkeiten, menschliche Begegnungen am Kloster Kuremäe, eine Gastgeberin am Peipus-See und die genau beschriebene Alvar-Landschaft. Über Sand für die Sanduhren, viele Erlebnisse in Lettland, das Singen der Letten und das Bier der Bayern. Über die Suche nach regionalen baltischen Biersorten, die leckeren Zeppelini und die überragend leckere Rote-Beete-Suppe, Kümmelbrot und kulinarische Tipps auf der eigenen Webseite. Über baltische Supermärkte, viele Gründe nochmals die baltischen Staaten zu besuchen, Streckenvarianten, der mögliche Weg nach Finnland, und Tipps für weitere Ziele in Osteuropa.


mehr Infos: www.bikerdream.de



L-E-S-E-S-T-O-F-F

 


Die schönsten Motorradtouren in Osteuropa

Jo Deleker, Andreas Hülsmann, Heinz E. Studt, Elke Potthoff: Die schönsten Motorradtouren in Osteuropa - gefahren und beschrieben von bekannten Motorradjournalisten. Bruckmann-Verlag, München 2021. 168 Seiten, ISBN: 9783734320026, 29,99 Euro. 

Enthält die Beiträge von Elke Potthoff "Estland - im Norden des Baltikums" und "Lettland - im Reich der langen Abende", sowie Jo Deleker "Litauen - neue Horizonte". 

Verlagsinfo:
Bekannte Motorradjournalisten zeigen Ihnen in 20 traumhaften Motorradtouren die Schönheit Osteuropas und führen Sie zu unvergesslichen Highlights und absoluten Geheimtipps. Zwischen Baltikum, Türkei und Ural gibt es unfassbar viel neues zu entdecken! Tolle Bilder geben Ihnen schon Zuhause bei der Planung einen Eindruck von den unterschiedlichen Ländern und machen Lust, diese Gegenden selbst zu erfahren. Außerdem enthält dieses Buch praktische Infos, die es Ihnen einfach machen, die vorgeschlagenen Routen nachzufahren: Hotelempfehlungen, Biker-Treffs und Sightseeing-Tipps ermöglichen authentische Einblicke in die Regionen, Karten und GPS-Daten zum Download erleichtern den Aufenthalt.


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Kertu Sillaste: Der schönste Rock der Welt

Aus dem Estnischen von Carsten Willms. Texte und Illustration: Kertu Sillaste. Nach der wahren Geschichte der Strickmeisterin Marie Mustkivi (1863-1937) aus Lihula. Kullerkupp Verlag, Berlin 2021. ISBN 978-3-947079-10-0, 28 Seiten, 14,90 Euro.

Verlagsinfo:

Einst lebte im hohen Norden ein Mädchen namens Marie. Sie nähte für ihre Schwester den schönsten Rock der Welt, rot und reich mit Blumenmustern bestickt. Und plötzlich wollten alle Mädchen im Dorf, die zum Fest gingen, auch so einen wundervollen Rock wie Marie haben.
Kertu Sillaste zeigt in ihrem farbenfroh illustrierten Buch über Geschwisterliebe den Wert von Tradition und Handarbeit. Ein Buch über Mode und Schönheit, das Kinder zum nachhaltigen Denken anregt und zum kreativen Selbermachen einlädt.

 

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Kristijonas Donelaitis: Die Jahreszeiten

Aus dem Litauischen von Gottfried Schneider, mit historischen und bio-bibliographischen Hinweisen von Alfred Kelletat. Verlag C.H. Beck, 126 Seiten, ISBN 978-3-406-76858-3, 16 Euro. Verlagsinfo:
Der 1714 als Sohn eines Freibauern bei Gumbinnen geborene und 1780 verstorbene litauische Lehrer und lutherische Pfarrer Kristijonas Donelaitis gilt im heutigen Litauen als Begründer der litauischen Literatur, auch wenn von der poetischen Produktion des begabten und vielseitigen, dem Leben und all seinen Erscheinungen zugewandten Donelaitis zu Lebzeiten nichts veröffentlicht wurde und nur in Abschriften zirkulierte.
Sein Hauptwerk ist eine nach und nach entstandene Folge von Szenen aus dem Leben der litauischen Bauern in Ostpreußen, geordnet nach den vier Jahreszeiten und in Hexametern verfasst, die den Singsang der gesprochenen Sprache wunderbar wiedergeben und von Arbeit und Festen, von der Landschaft und den Tieren, von Frondienst, Freude und Last, vom dörflichen Zusammenleben erzählen. Freundlich und verspielt, der Welt zugewandt, aber auch zu Verantwortung und Frömmigkeit mahnend, sind die Verse ein anschaulicher, reicher, unterhaltsamer Genuss. 1977 nahm die UNESCO das Buch in die Bibliothek der literarischen Meisterwerke auf.  
 
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



VIRGIS STAKENAS

 
- Kelelis Tolimas -
- Pašilagilužė -
- Ledų Pardavėja -
- Mergaite -
- Raudoni Guzikai -
- Bambeklis - 

(aus dem Album "Country Mama")


- Kelio Vaikas -
- Laiko Ratas -
- Prima Balerina -
- Našlaitis -
- Laukiniai Sapnai -
- Žiema -
 
(aus dem Album " Virgis Stakėnas & Crazy Crow ‎– SV")

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 8. Juni 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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06 April 2021

BALTISCHE STUNDE 13. April 2021

 

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 13. April 2021, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 24. April 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - im Raum Bremen, Oldenburg, Bremerhaven
 
LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"
 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal
 
 

GESPRÄCHSGAST

Markus Roduner
(Baltist, Sprachwissenschaftler, Übersetzer)

Ohne Kenntnisse der Landessprache bist Du nicht wirklich integriert! 

 
Über einen Übersetzerpreis verliehen vom Präsidenten Litauens, die Wertschätzung für Literaturübersetzer, Jurga Ivanauskaites "Regenhexe", den Buchmessenauftritt Litauens in Frankfurt 2002, über eigene und litauische Lyrik. Über den Ausbildungsweg eines Baltisten in der Schweiz, slawische und baltische Sprachen, und eine erste Reise nach Litauen 1991. Über litauische Aufbruchsstimmung, Leben in Litauen, Iranistik und einen Aufenthalt in Georgien. Über Auffrischung von Sprachkenntnissen, vergleichende und historische Sprachwissenschaften, Persisch-Kenntnisse, Berufsaussichten, Fortsetzung des Studiums in Litauen und eine Arbeit im litauischen Außenministerium. Über den Neuanfang 1999, die Beschäftigung mit Karaimisch, Arbeit als Germanist in Šiauliai und für eine deutsche Firma in Vilnius. Über die Organisation eines Prosafestivals in Šiauliai, die Suche nach Finanzierung dafür, Unterstützung durch Stiftungen aus der Schweiz und Österreich und die Umbruchzeit in Litauen. Über Aufträge für 30 Dollar, die Schilderung dieser Zeit im Roman "Chroniken des Südviertels", wichtige Erfahrungen mit litauischer und deutscher Sprache, und einen Sommerkurs in Litauen. 
Über die Notwendigkeit des Intensivierens der Kenntnisse der Landessprache, das allgegenwärtige Englisch und die Wichtigkeit von "kleinen" Sprachen. Über Plattdeutsch in deutschen Medien, unerwartete Sprachenkenner, Übersetzungen aus dem Berndeutschen und dem Rätoromanischen. Über den Roman "Der Golie bin ich" von Pedro Lenz und seine Übersetzung ins Schottische, die Zusammenarbeit mit Vladas Braziūnas und Rimantas Kmita, Lesungen in Schottland und in Litauen und die Universalfigur des "Golie". Über Schimpfworte, Slang und die Korrektheit der Sprache. Über Authenzität, Spoken-Word-Literatur und Literaturtendenzen in Litauen. 
Über Übersetzung und Vermittlung von Literatur, Arbeit im stillen Kämmerlein und verschiedene Aufgabenstellungen für Übersetzer/innen. Über Volksnähe, Populärliteratur, litauische Klassiker und häufige Themen bei Übersetzungen. Über Litauen und Europa, Heimatgefühle und darüber Hinausgehendes. Über digitale Kommunikationsformen, "der weite Raum" von Jaroslov Melnik, das Thema von Freiheit und Fremdbeherrschung, Konservative und Linke und eine philosophische Betrachtungsweise. Von Büchern in Zeiten von Corona, das Unglück der Herrschenden und "die Welt der Blinden". 
Über singende und andere Revolutionen, über Versuche, alles anders zu machen. Über Bücher bei Amazon, E-Bücher und digitale Arbeitsformen, Kurz- und Langlebigkeit der Buchlektüre und ein Lieblingsbuch von Franz Kafka. Über Texte auf Facebook und Twitter, gutes und schlechtes Deutsch, Unterschiede zwischen den Generationen und die Buchmesse in Vilnius. Über Litauen als Buchmessenschwerpunkt in Leipzig und Frankfurt, über Prosa-Lesungen in Litauen und die Aufmerkskeit des Publikums. Über Veranstaltungen mit deutschen, französischsprachigen und litauischen Autorinnen und Autoren, und das Überleben der litauischen Kultur zu pandemischen Zeiten. Über die Unterstützung für litauische Buchläden, litauische Stipendien und Pläne und Projekte in Litauen.

Zum Nachlesen (was an Übersetzungen aus dem Litauischen von Markus Roduner gegenwärtig im Buchhandel erhältlich ist): 

Pedro Lenz: "Der Golie bin ig" (litauische Ausgabe)

Juozas Lukša "Partisanen"

Balys Sruoga "Wald der Götter"

Ieva Simonaitytė "Vilius Karalius"

Eugenijus Ališanka "Risse"

Jaroslav Melnik "Der weite Raum"

Alvydas Šlepikas "Mein Name ist Marytė"

Rimantas Kmita "Die Chroniken des Südviertels"

Alvydas Šlepikas "Der Regengott und andere Erzählungen"

Eugenijus Ališanka "Die Rückkehr des Dionysos"
 


L-E-S-E-S-T-O-F-F

 


Olga Bazileviča: Als das Ich Kind war

Literarische Repräsentationen von Kindheit als erinnerungskulturelles Medium historischer Reflexion in Lettland, Russland und Deutschland. Epistemata Literaturwissenschaft, Bd. 925, Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2021. ISBN: 978-3-8260-7043-3, 434 Seiten, 58 Euro. 

Verlagsinfo:
Texte, in denen sich erwachsene Erzähler ihrer Kindheit erinnern, widerspiegeln komplexe Vorgänge der Verknüpfung vom Privaten bzw. Individuellen und Gemeinsamen bzw. Historischen, aber auch von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Olga Bazileviča untersucht in ihrer innovativen Studie Romane aus Deutschland, Russland und Lettland, in denen aus der post-sozialistischen Perspektive einer Kindheit im Sozialismus gedacht wird. Dabei werden die Romane als erinnerungskulturelle Medien betrachtet: Es wird ein Überblick über die jeweiligen aktuellen offiziellen Erinnerungskulturen geboten, in deren Kontext die narratologischen Textanalysen dann eingebettet werden. Statt sich nur auf die Inhalte zu konzentrieren und Texte als fixe Einheiten zu kategorisieren, untersucht Olga Bazileviča – ein besonderes Augenmerk dem Wie der Texte widmend – vielmehr das Verhältnis, in dem sie zu einem bestimmten Zeitpunkt zu den offiziellen Erinnerungskulturen stehen und entwirft somit einen Rahmen, der dem sich stets verändernden Charakter dieser entspricht.
Durch die Aufnahme der Werke aus lettischer Gegenwartsliteratur ermöglicht die Studie außerdem Einblicke in einen in der deutschsprachigen Literaturwissenschaft bisher kaum beachteten Bereich.

Die Autorin: Olga Bazileviča studierte Germanistik sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in Lettland, Kanada und Deutschland und wurde mit vorliegender Arbeit in Gießen in AVL promoviert. Zurzeit unterrichtet sie freiberuflich in Leipzig.


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Mick Schulz: MS Mord - baltische Angst

Kreuzfahrt-Krimi. Gmeiner Verlag, Meßkirch 2020. 283 Seiten, ISBN 978-3-8392-2740-4, 15 Euro. 

Verlagsinfo: 

Kriminalrat a. D. Marius Gautier geht in Kiel an Bord der Baltic Crown. Eigentlich wäre er lieber wandern gegangen, aber ein Unfall zwang ihn, seine Urlaubspläne zu ändern. Nun befindet er sich auf Ostsee-Kreuzfahrt mit den Stationen Danzig, Klaipeda, Riga, Tallinn und St. Petersburg. Nach anfänglicher Langeweile verdreht ihm das Model Ona Kakies den Kopf und zieht ihn in eine Mordaffäre hinein. Ona glaubt, den Mörder ihrer Eltern auf dem Schiff wiedererkannt zu haben und fühlt sich bedroht. Gautier bietet ihr seine Hilfe an. Die Spuren führen sie zunächst nach Estland, zurück in gefahrvolle Zeiten …

 
 
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


KASEKE

- Elevant / Elephant -
- Valhalla / Valhalla -
- Elevantsi Hirmulaul / Little Elephant's Song Of Fear -
- Salajane Rõõm / Secret Joy -
- Tantsija / Dancer -
- Näotused / Unsightliness -
- Pikk Päevatee / Long Way To Go -
- Põlenud Maa / Burnt Land -
(aus dem Album "Põletus")


- Introduktsioon / Introduction -
- Sõnum / The News -
- Laupäeval Koos Isaga / Together With Dad On Saturday -

(aus dem Album "Sõnum")

  Tõnu Naissoo E-Piano, Synthesizer, Keyboards
Priit Kuulberg  - Bass
Ain Varts - Gitarre
Riho Sibul - Gitarre
Erkki-Sven Tüür - Keyboards
Margus Kappel - Keyboards
Mart Metsala - Synthesizer
Olav Ehala - Keyboards
Peeter Malkov - Flöte
Andrus Vaht - Schlagzeug


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DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 11. Mai 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
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