09 Januar 2023

BALTISCHE STUNDE 17. Januar 2023

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 17. Januar 2023, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 28. Januar 2023 16.00 - 18.00 Uhr

  in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -
 
oder per LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"

 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


 
Unser Hörangebot diesmal
 
 
GESPRÄCHSGAST
 
Inga Döring


 Meine Bekannten haben gesagt: wir wissen nicht, wie wir die Erlebnisse in Vilnius anderswo noch toppen können!

 
Über vergangene litauische Aktivitäten in Bremen und Mitarbeit in der "Baltischen Stunde", und Änderungen zwischen Deutschland und Liauen. Über den Bekanntheitsgrad Litauens in Deutschland, Integration in Deutschland, Kontakte nach Litauen und Besuche in Litauen. Über Treffen mit vielen bekannten litauischen Persönlichkeiten, Versuche Litauen in Bremen bekannt zu machen, Veranstaltungen mit Gitanas Nausėda, Tomas Venclova, Kestutis Kasparavičius und anderen. Über Freunde und Bekannte in Litauen, Heimatgefühl, und Trends der Arbeitsmigration von Wirtschaftskrise über Brexit bis zur Pandemie. Über die litauische Diaspora in Deutschland, über die besondere Situation während der Pandemie, Rückkehrtendenzen nach Litauen. Über positive Entwicklungen in Litauen und die litauische Volksgemeinschaft in Deutschland. Über das litauische Interesse an Bremen, litauische Reiselust und deutsches Interesse an Vilnius. Über Besuche in Vilnius, positive Rückmeldungen, Angleichung von Lebensstandard und Preisniveau und die Begeisterung über die Kreativität der Litauerinnen und Litauer. Über Vergleiche mit der deutsche Wohlstandsgesellschaft, moderne Museen und gute Restaurants in Vilnius, und der Mut zu etwas Ungewöhnlichem. Über ein Tango-Theater, ein Theater für Teeliebhaber, die unvermeidlichen Zeppelini und Vergleiche Vilnius mit Bremen. Über junge Leute im Theater, Theaterabos, Trends der jungen litauischen Kulturszene und verschiedene Chancen für verschiedene Altersgruppen. 
Über die Boom-Stadt Vilnius, ein großer Einzugsbereich und die Anziehungskraft der Stadt. Über das wachsende Vilnius und das schrumpfende Riga, Unterschiede zu Kaunas, wohlhabende Litauer und Rückkehrer die erfolgreich im Ausland waren. Über Vergleiche zwischen Bremen und Vilnius, moderne Arbeitsformen und die Mögliche Unterschätzung des Landes Litauen. Über den Stolz Litauerin zu sein, die deutsche Militärpräsenz in Litauen, erfolgreiche litauische Möbelindustrie, und zunehmende Zuwanderung von russischsprachigen Menschen nach Litauen. Über belarussische Kulturprojekte, Flüchtlinge aus der Ukraine und aus Russland. Über Vergleiche des Umgang mit Russischstämmigen in Estland und Lettland und die Haltung Litauens Russland gegenüber. Über Unterschiede der Einstellung gegenüber Putins Politik und der Einstellung den Russinnen und Russen gegenüber. 
Über die litauische Einstellung zur polnischen Minderheit und die litauischen Hilfsmaßnahmen für die Ukraine. Über deutsche Erwartungen an Vilnius und reale Erlebnisse. Über Sorgen Litauens über Putins Angriff auf die Ukraine, große Ängste bei Kriegsausbruch und das litauische Trauma verbunden mit der eigenen Geschichte. Über gepackte Koffer, die eigene Erfahrungen mit dem aufgezwungenen Sowjetsystem, Unterschiede gegenüber den baltischen Nachbarn und Hoffnungen auf eine friedliche Entwicklung.

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Hinweis: 700 Jahre Vilnius

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Laurynas Katkus: Schwankende Schatten

Roman. Aus dem Litauischen von Markus Roduner. Klak-Verlag, Berlin 2022, 210 Seiten, ISBN 978-3-948156-64-0, 19,90€.

Verlagsinfo:
Der junge Philologe Vytautas, auf der Suche nach seinem Platz in der wissenschaftlichen Welt, verliert seinen Job als Dozent. Sein größter Lichtblick sind die Briefe eines baltendeutschen Abenteurers vom Anfang des 20. Jahrhunderts, in dessen Geschichten er sich spiegelt. Auf der Suche nach Glück durchstreift er seine Stadt Vilnius und macht sich wie viele seiner Generation als Saisonarbeiter mit Freunden auf den Weg nach Deutschland.
Schwankende Schatten, das erste Prosawerk des litauischen Dichters und Essayisten Laurynas Katkus, ist eine subtile Geschichte über die Macht unbändiger Fantasie und die Suche nach Sinn in einer scheinbar unendlich freien Welt.


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


GAIN FAST

Kaspars Zlidnis (Gesang), Didzis Bardovskis (Bass), Andžejs Grauds (Schlagzeug), Gatis Vanags (Gitarre) und Oskars Tretjuks (Keyboard).
 
- Intro -
- Tavās acīs -
- Kliedz -
- Solījums -
- Viss mainījies -
- Vārdi izskan klusi čukstot -
- Vai tu? -
- Var jau būt -
- Oh Lord -
- Brīži -
- Tavās acīs (Bossa Nova) -
- Kliedz (Remix) -
 
(aus dem Album "Viss Mainījies")
Spotify


 

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AARZEMNIEKI

 
- Savējais -
- Mēs esam ārzemnieki -
- Draugavpils -
- Tomēr braucu mājās -
- Paldies Latiņam -
 
(aus dem Album "Visi kopā") 
 
 
 
 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 14. Februar 2023 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
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13 Dezember 2022

BALTISCHE STUNDE 20. Dezember 2022

 

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 20. Dezember 2022, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 31. Dezember 2022, 16.00 - 18.00 Uhr

  in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -
 
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GESPRÄCHSGAST
 
Dr. Eva-Clarita Pettai

(Politologin, Historikerin)

 Ich konnte in einem wunderbaren Forschungsumfeld arbeiten - aber öffentliche Debatten gab es wenig

 
Über die beiden Buchveröffentlichungen 1998 und 2003, über verschiedene Jobs, eine Liebe und den Umzug nach Estland. Über das Thema der Aufarbeitung der Geschichte in allen drei baltischen Staaten, über Sowjet- und Nazivergangenheit, wissenschaftliche Schwerpunkte und öffentliche Debatten, historische Kommissionen und wunde Punkte. Über die Ereignisse des Jahres 2007 rund um den "Bronzesoldaten" in Tallinn, eine Analyse der Haltung der baltischen Präsidentinnen und Präsidenten, Geschichtspolitik und deren Einfluß auf andere Politikfelder. Über die unterschiedliche Herangehensweisen in den drei baltischen Staaten, die kurze Euphorie und Aufbruchstimmung des Jahres 2004, und die Anstrengungen des Beitrittsprozesses zu NATO und EU. Über die archivierten Verhandlungen mit der NATO, über das Erfüllen der Beitrittskriterien und alternative Angebote der NATO damals. 
Über innovative Projekte der estnischen Wissenschaft und Forschungsförderung, über Teilnahme daran aus dem Ausland und das Ausrichten an Qualitätskriterien in der Forschung. Über den "Tigersprung" in der estnischen Wissenschaft, die parallel laufenden Offensive der Digitalisierung und Regierungschefin Kaja Kallas als Gast auf den deutschen Digitalgipfel. Über die Anwendbarkeit estnischer digitaler Lösungen in Deutschland, Modelle digitalen Schulunterrichts und praktische Erfahrungen mit "ekool" und "stuudium". Über ein digitales Klassenbuch, Kommunikation zwischen Lehrern, Schülern und Eltern, und Lernmöglichkeiten ausserhalb des Klassenraums. Über die Vorstellung des estnischen Schulmodells in Deutschland, das deutsche Zögern und das Misstrauen deutscher Lehrer/innen. 
Über Schwächen der estnischen digitalen Modelle in der Corona-Zeit, estnische Start-ups, elektronische Staatsbürgerschaft und das Leben am Rande der Europäischen Union. 
Über Estland als kleine Gesellschaft, öffentliche Debatten in Lettland und Estland, Wesenszüge einer demokratischen Gesellschaft und Fragen des Datenschutzes. Über Unterschiede zwischen Tartu und Tallinn, pendeln zwischen beiden Städten, estnische Moorlandschaft und ein Vergleich mit den thüringischen und hessischen Bergen, über den "richtigen" Winter und verlässliche Busse. 
Über Geschichtsaufarbeitung in Litauen, Unterschiede zu Lettland und Estland, Zwischenkriegszeit, Holocaust und schmerzvolle Prozesse. Über den litauischen Partisanenkrieg, mehrfache Deportationen, litauische Nazi-Kollaborateure,Waffen-SS, das grausame erste sowjetische Jahr und Formen der aktiven Kollaboration beim Judenmord. 
Über neue Vorzeichen der Diskussion mit der russischen Minderheit nach Beginn des russischen Angriffskriegs, die Wiederauferstehung der Mythen des Großen Vaterländischen Kriegs, Identifikationsangebote, sowjetische Siegesdenkmäler, Okkupation und Re-Okkupation, Verbote und Gesetze und der fehlende Dialog mit den "baltischen Russen". Über das Gefühl nicht voll akzeptiert zu werden, russischsprachige Medien und die Einstellung es sei "egal". Über junge russische Esten und Letten und die Unmöglichkeit, nach Beginn des Angriffskriegs Diskussionen zu vermeiden. Über Loyalitätsbekundungen, ein Mangel an "baltischen" Historiker/innen, die Uneinheitlichkeit der russischen Community und der Abriss von Denkmälern im Jahr 2022. Über Generalverdacht, Angst vor Putinscher Propaganda, die Notwendigkeit eines intensiven Bürgerdialogs und neue Formen des Gedenkens an Schreckenstaten der Geschichte. 
Über die neue Aufgabe an der Europäischen Akademie Schleswig-Holstein und im Akademiezentrum Sankelmark, die Möglichkeit dort an Seminaren teilzunehmen, das Überleben verschiedener Krisen in den baltischen Staaten und Pläne für 2023.
 .
 
 
Im Verlauf des Gesprächs genannte Literatur:

Revisionismus schon vor der Geschichte. Aktuelle Kontroversen in Lettland um die
Judenvernichtung und die lettische Kollaboration 1941-1944, Köln: Wissenschaft & Politik,
1998

Demokratisierung der Geschichte in Lettland. Staatsbürgerliches Bewusstsein und Geschichtspolitik im ersten Jahrzehnt der Unabhängigkeit, Hamburg: Krämer, 2003.

The Baltic States and Moscow’s 9 May Commemoration: Analysing Memory Politics in Europe. Europe-Asia Studies, 59:1 (2007), pp. 23-46.

 


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L-E-S-E-S-T-O-F-F



Zigmunds Skujiņš: Das Bett mit dem goldenen Bein

Roman, aus dem Lettischen übersetzt und mit Anmerkungen von Nicole Nau, mit einem Nachwort von Judith Leister (lettischer Originaltitel: "Gulta ar zelta kāju"). Mare Verlag, Hamburg 2022. ISBN: 978-3-86648-658-4, 608 Seiten, 48.00 Euro. 

Verlagsinfo:
Zunte, ein lettischer Küstenort im ausgehenden 19. Jahrhundert: Noass Vējagals zieht es vom elterlichen Hof aufs Meer und in ferne Länder, während sein Bruder Augusts den heimischen Boden bestellt und mit Noass’ Frau einen Sohn zeugt. Dieser stirbt früh, derweil Noass’ leibliche Tochter Leontıne sich zur rebellischen Schönheit entwickelt und mit ihren Eskapaden nicht nur den eigenen Ruf aufs Spiel setzt. Davon unbeirrt fährt ihr Vater weiter zur See und häuft Reichtümer an, um der Familie ein großes Stadthaus zu bauen. Doch Hochzeiten, Kriege und Revolutionen treiben Kinder und Kindeskinder der Vējagali fort von Zunte. Jahrzehnte nach dem Bau seines Hauses stirbt Noass dort ganz allein, und im Ort verbreitet sich eine Legende: Seine Reichtümer müssen sich noch immer auf dem familiären Anwesen befinden, versteckt in einem hölzernen Bettpfosten.

Zigmunds Skujiņš erzählt überbordend und mit feinem Schalk vom wechselvollen Schicksal des lettischen Volks. Seine liebevollen, fein ausgearbeiteten Figurenzeichnungen weisen ihn als großen Menschenfreund und -kenner aus.

Zigmunds Skujiņš (sprich: Skuiensch) wurde 1926 in Riga geboren. Nach Anfängen im Journalismus wandte er sich ganz dem literarischen Schreiben zu. Zu seinem Werk gehören zahlreiche Romane und mehrere Erzählbände sowie Theaterstücke, Drehbücher und Essays. Skujiņš ist einer der renommiertesten Schriftsteller seines Landes. Sein Werk wurde in viele europäische Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft. Das Bett mit dem goldenen Bein (1984) gilt als sein größter Erfolg. Skujiņš starb im März 2022 in Riga.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


JELGAVAS BIGBAND

 
- Circenīša Ziemassvētki -

- Es aiziet nevaru -

- Dāvāja Māriņa -

- Pūt vējiņi -

 
(aus dem Album "Latvijas Sajūtas")

Zeitschrift "JAZZ IN"
 
Lettisches Musikinormationszentrum LMIC
 
 
 
 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 17. Januar 2023 - 19.00 - 21.00 Uhr
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17 November 2022

BALTISCHE STUNDE 22. November 2022

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 22. November 2022, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 3. Dezember 2022, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - in Bremen und umzu
 
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Unser Hörangebot diesmal
 
 
GESPRÄCHSGAST
 
Schirin Nowrousian

(Dichterin, Autorin, Übersetzerin)

 Ich bin Städterin und naturverbunden - und das habe ich auch in Litauen sehr stark gespürt ! 

Über das Ungewöhnlichste und das Unbekannte, über das gegenseitige Verwechseln der baltischen Staaten, Zeitenwende und drei Jahre Aufenthalt in Vilnius. Über die Arbeit als Lektorin, den Kater der Universität und die Idee zum Buch. Über Arbeitsweisen, Strukturen und Textschreiben, über litauische Lebensart und litauische Sprache. Über das Kontakthalten nach Litauen, den Wunsch nach weiteren Litauen-Aufenthalten und den direkten Kontakt vor Ort. Über Kaunas und Vilnius, litauische Spezifika, einen Aufenthalt auf der Kurischen Nehrung und eine Lesung in Klaipeda. 
Über ins Litauische übertragene Gedichtfassungen, Stadtleben Vilnius und Landleben bei Bremen, aufwachsen im Ruhrgebiet und eine doppelte Haushaltsführung. Über die Liebe zur Natur in Litauen, Pilzesammeln im Herbst, Sprachenvielfalt in Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Englisch und Italienisch. Über Sprachen als Leidenschaft, Litauisch lernen und weiterführen, eine Stellenausschreibung des DAAD, eine Verknüpfung zwischen Paris und Vilnius, die Philosophie von Emmanuel Levinas und die Idee, mal nach Litauen zu gehen. 
Über Sprachengebrauch in Vilnius, das dortige Institute Français, litauische Buchläden mit französischsprachigen Büchern und Russisch als Alltagssprache. Über die Übersetzerin Austeja Merkevičiūtė, die Schwierigkeit Poesie in andere Sprachen zu übersetzen, schlechtes Musizieren und den Gesang einer Lerche.
Über Literaturübersetzung als hohe Kunst, die Planungen zum Buch und die Schwierigkeiten der Pandemie. Über die Zusammenarbeit mit den Verlagen, ein Buch als deutsches und als litauisches Projekt, und die litauische Buchmesse in Vilnius. Über das Murmeln des Litauischen, die Kennzeichen und Besonderheiten des Litauischen, Sprechen und Singen, und die Vokabeln fürs Tanzen. Über Litauisch-Hören als Gefühl des Nachhause-Kommens, die litauischen Trolleybusse und das sprachverspielte Schreiben. Zum Aufbau des Buches und zur Reihenfolge der Gedichte, das Ei in Vilnius, Gedichte wie Perlen aufsteigend im Glas, und die vielen traditionellen Sprachen in Vilnius. Über die Jahreszeiten in Vilnius, den kurzen litauischen Frühling und Herbst, kalte Winter und Gehen über zugefrorene Seen. 
Über das scheinbar Surreale, wirkliche Erlebnisse, Orte als Thema und Litauen-Veranstaltungen in Deutschland. Über mögliche Aufenthalte in Lettland oder Estland und einen Besuch in Riga, Tallinn und Tartu.
 
zu hören sind auch folgende Gedichte von Schirin Nowrousian
Wilna siebenundzwanzig - Vince the Invincible
Wilna Zweiundzwanzig - Ein Lied den Höfen
Wilna Zwölf - Kita stotele
Wilna Sechsundzwanzig - Rožyte

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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Schirin Nowrousian: Wilna-Worte

Vilniaus žodžiai. Übersetzung: Austėja Merkevičiūtė. Verlag Schiler & Mücke, Berlin / Tübingen 2022. Zweisprachig deutsch-litauisch, teilweise zusätzlich französisch und mit einem Gedicht in englisch. 114 Seiten, ISBN 9783899304541, 18.00 €. 

Verlagsinfo: Wilna-Worte ist eine Hommage an die Haupt­stadt Litauens, an deren Ein­wohner und an Schirin Now­rou­­sians eigene Zeit vor Ort. Drei volle Jahre hat die Lyrikerin im Herzen von Vilnius gelebt und gewirkt, hat zahl­reiche Men­schen kennengelernt und uner­müdlich die Straßen, Gassen und Höfe der Stadt sowie die Außenbezirke und umlie­gen­den Orte durchstreift. Der Blick aus ihrem Küchen­fenster fiel auf den Ort, wo einst die große Synagoge von Vilnius stand.

Der Band besingt und feiert auf vielfältige Weise Vilnius und seine Menschen und er endet (und beginnt zugleich) mit einem Ab­schieds­text, der in Juodkrantė auf der kurischen Nehrung ent­standen ist und eine Art Traum-Ver­sprechen dar­stellt: das Versprechen nämlich einer Fortsetzung ihres Gesangs – ein Ein­stimmen auf das Besingen vieler weiterer Orte des süd­lichsten der drei baltischen Länder.

Schirin Nowrousian, geboren 1975 in Bochum, ist Lyrikerin, Autorin und Übersetzerin (aus dem Eng­lischen, Französischen und wei­te­ren romanischen Sprachen). Sie ist Rezita­to­rin, Mode­­ra­torin, Dramatur­gin, Sprach­lehrerin und Forscherin. Neben Deutsch ist Französisch ihre Leib- und Lebens­sprache. Der leben­dige Umgang mit Sprachen begleitet sie, wohin auch immer es sie trägt. Von September 2014 bis August 2017 forschte und lehrte sie am Lehrstuhl für Deutsche Philolo­gie an der Universität Vilnius in Litauen. Sie lebt bei Bremen auf dem Land.

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Denise von Weymarn-Goldschmidt: Von Konkurrenten und Lieblingen

Geschwisterbeziehungen im deutschbaltischen Adel des 18. und 19. Jahrhunderts. Reihe: Veröffentlichungen des Nordost-Instituts, Band 28, Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2022. ISBN: 978-3-447-11865-1, 219 Seiten, 35.00 Euro (D) / 36.00 Euro (A). 

Verlagsinfo:
Bis anhin herrschte in der Familiengeschichte vorwiegend eine vertikale, hierarchische Perspektive. Anhand von autobiografischen Schriften deutschbaltischer Adliger untersucht Denise von Weymarn-Goldschmidt die horizontale Ebene in Familiengefügen, nämlich die Geschwisterbeziehungen. Dabei unterscheidet sie zwischen Vollgeschwistern, Halbgeschwistern, Stiefgeschwistern und illegitimen Kindern. Gerade der Umgang mit den illegitimen Kindern verdeutlicht den Unterschied zwischen nominellem und gelebtem Familienverständnis. Fokussiert wird zudem der häufig große Altersunterschied zwischen den Kindern, wodurch die Geschwister teilweise erst im Erwachsenenalter miteinander vertraut wurden. Weitere Themenfelder, die die Familien prägten, sind Lieblingskinder, Aufwachsen von Geschwistern in getrennten Haushalten, das gemeinsame Wohnen von erwachsenen Geschwistern und der Umgang mit dem Tod von Geschwistern. Der große Altersunterschied zwischen den Geschwistern führte zu Generationenverschiebungen und in einigen Fällen zu Ehen zwischen Onkeln und Nichten. Die Folgen für das familiäre Machtgefüge bei einer generationenübergreifenden Ehe und die (fehlenden) Bezüge zum Inzestdiskurs werden genauso diskutiert wie die Rolle von Onkeln und Tanten. Die vorliegende Untersuchung von Geschwisterbeziehungen liefert ein neues Element zum Verständnis historischer Familienformen.


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


AIN AGAN

 
- Ramp 1 -
 Ain Agan - Gitarre
Raul Sööt - Saxophon
Raul Vaigla - Bass
Toomas Rull - Drums
Helmut Aniko - Vibraphon
Meelis Vind - Klarinette
 
- Soodung -
Ain Agan - Gitarre
Raul Vaigla - Bass
Ivo Varts - Percussion
Raivo Tafenau - Saxophon
 
(aus dem Album "Ramp")
 
 
- no cigar - 
- Hämarik / Twilight -
- when the sun goes home -
- picture V - 
- river - 
 
 Mihkel Mälgand
Mika Kallio - Drums
Teemu Viinikainen - Gitarre
Ain Agan - Gitarre

(aus dem Album "Pictures")
 

 
- Deepest river - 
- Syys -

Ain Agan - gitarre
Teemu Viinikainen - gitarre
Mihkel Mälgand - bass
Mika Kallio - drums
 
(aus dem Album "Now I know")
 

 
Ain Agan auf Youtube 
 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 20. Dezember 2022 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
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19 Oktober 2022

BALTISCHE STUNDE 25. Oktober 2022

 

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 25. Oktober 2022, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 5. November 2022, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - in Bremen und umzu
 
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Jazz aus Litauen und Estland,
Fotos von der Ostseeküste
und
die
estnische Lydia



L-E-S-E-S-T-O-F-F


Martin Kulinna: Leben am Meer. Entlang der Ostsee.

Fotografien. Mitteldeutscher Verlag, Halle / Saale 2022. ISBN 978-3-96311-622-3, 152 Seiten 240 × 300 mm, 28,00 Euro. Mit Texten von Heike Sommer, Wolfgang Sommer, André Meier, Frank Brehe, Andreas H. Apelt, Paul Kein und Martin Kulinna.

Verlagsinfo: Seit 30 Jahren zieht es den Fotografen Martin Kulinna immer wieder an die Ostsee. Ihn reizt das Spiel der Elemente: Wasser, Himmel, Erde. Die Ostsee – das Mare Balticum – ist ein Binnenmeer des Atlantiks in Europa. An seinen Küsten leben circa 70 Millionen Menschen, die eine wechselvolle Geschichte miteinander verbindet. Das Land an der Ostsee ist weit. Keine hohen Berge und Gebirge verstellen die Sicht auf das Meer, der Himmel ist blau mit einem unverwechselbaren Grau, welches nur hier zu finden ist. Das Meer hinterlässt Spuren. Es prägt die Menschen genauso wie die Architektur an seinen Küsten. Der Bildband zeigt ausgewählte Orte und Situationen der Ostsee: etwa die motorradfahrenden Frauen auf der Insel Kihnu, die ihren Alltag auf der Insel meistern, während ihre Männer auf See sind oder auf dem Festland arbeiten; die Felsformationen auf der schwedischen Insel Fårö oder die breiten Bernsteinstrände von Lettland.

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Kätlin Kaldmaa: Lydia

Ein aussergewöhnliches Mädchen aus Estland, illustriert von Jaan Rõõmus. Aus dem Estnischen von Maximilian Murmann, Baobab Books, Basel 2022. 23.80 CHF / [D] 19,50 € / [A] 20,10 €. ISBN 978-3-907277-15-7, ab 8 Jahren. Originalausgabe: «Lydia» © 2021 Hunt Kirjastus, Tallinn, Estland

Verlagsinfo:
Lydia kennt in Estland sprichwörtlich jedes Kind: Die Gedichte der Autorin Lydia Koidula gehören im Land zum Schulstoff, ihre Lieder werden an grossen Volksfesten gesungen.
Doch von vorne: Lydia kommt 1843 in Värna zur Welt. Den estnischen Staat, wie wir ihn heute kennen, gibt es zu dieser Zeit noch nicht. Das Gebiet steht unter der Herrschaft des russischen Zaren. Von der Mutter lernte Lydia Deutsch. Ihr Vater wiederum wirkte als Lehrer und Journalist und gründete die erste Tageszeitung in estnischer Sprache. Wörter, Sprache, Geschichten und Gedichte werden Lydias Leidenschaft. Schon früh setzt sie sich aber auch für Freiheit und Selbstbestimmung ein – das estnische Volk wird seit Jahrhunderten von fremden Mächten unterdrückt.

Lydias Wunsch an der Universität zu studieren geht nicht in Erfüllung, Frauen sind zum Studium nicht zugelassen. Aber Lydia wird Lehrerin und mit 20 Jahrren die rechte Hand des Vaters in der Zeitungsredaktion. Mit 22 veröffentlicht sie ihr erstes Buch, mit 25 Jahren organisiert sie das erste estnische Sängerfest. Sie setzt sich nicht nur für die Selbstbestimmung der Esten ein, sondern steht für Weltoffenheit, lernt Finnisch, heiratet einen Letten und lässt sich im russischen Kronstadt nieder. Als ihre Kinder sie eines Tages fragen, wo sie zu Hause sei, sagt Lydia: «Mein Herz ist auf der ganzen Welt verteilt.»
Die Unabhängigkeit Estlands erlebt Lydia Koidula selbst nicht mehr. Doch ihre Werke leben bis heute weiter. Geschickt bettet die Autorin Kätlin Kaldmaa die persönliche Lebensgeschichte in die wechselvolle Geschichte des Landes ein. Dabei setzt sie den Schwerpunkt auf das Kind und die Jugendliche Lydia und verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart, das Persönliche mit dem Universellen. Jaan Rõõmus’ Illustrationen sind federleicht und kraftvoll zugleich und setzen Lydias Geschichte lyrische Akzente auf.

Die Autorin: Kätlin Kaldmaa (*1971) ist eine estnische Schriftstellerin, Übersetzerin und Literaturkritikerin. Bereits in ihrer Kindheit in der estnischen Provinz waren Bücher ihre große Leidenschaft – und eine gute Erklärung, wenn sie wieder einmal mit der Gartenarbeit nicht fertig geworden war. Später studierte sie estnische Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Englisch. Ihre zahlreichen eigenen Publikationen umfassen Gedichtbände, Kurzgeschichten, Romane und Kinderbücher. Dem Buch »Lydia« liegt eine mehrjährige Recherche zugrunde.

Der Illustrator: Jaan Rõõmus (*1990) hat Graphic Design an der Estnischen Akademie der Künste studiert. Er ist ein Illustrator, der gerne mit unterschiedlichen Techniken und Stilen experimentiert, um für jedes seiner Werke den passenden Ausdruck zu finden. Er setzt von der traditionellen Füllfeder und Tinte bis zur digitalen Technik alles ein, um seine vielseitigen Werke lebendig werden zu lassen. Jaan Rõõmus lebt und arbeitet in Tallinn.

 
 
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


OLEG PISSARENKO BAND

 Oleg Pissarenko – gitarre
Raun Juurikas – keyboards
Mihkel Mälgand – bass
Ahto Abner – drums
Jaak Lutsoja - accordeon
Deniss Paškevičs - saxophone & clarinette
Tõnis Mägi - Gesang

- Film -
- Strings -
- Living the Life -
- Loneliness -
- Red Numbers -
- I Remember -
- Orient -


(aus dem Album "VALGUSE VÄRVID")


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VIK & GENE PERLA

Viktorija Gečytė - Gesang, Kazoo, Tonpfeifen
Gene Perla - Bass
 Edsel Gomez - Piano
Adam Nussbaum - Drums
Nicole Glover - Saxophon
Vaughn Stoffey - Gitarre
Pablo Batista - Percussion

- Lazy afternoon -
- Don't give your soul away -
(aus dem Album "In the Moment")

 
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 VIK and the VIBE TRIBE

Viktorija Gečytė - Gesang
Nicholas Thomas - Vibraphon
Peter Giron - Bass
 Mourad Benhammou - Drums
 
- Lauku daina -

(aus dem Album "Jazz from Lithuania 2021")

Donatas Petreikis Quintett

 Donatas Petreikis - Saxophon
Malthe Kaptain - Trompete
Rahel Talts - Piano
 Jens Samuel Schleicher Bønnerup - Bass
Jesper Lørup Christensen - Drums

- Dark African Sky - 

(aus dem Album "Jazz from Lithuania 2021")
 

 Giedrius Nakas

Giedrius Nakas - Piano
 Deimantas Balys - Gitarre
Heikko Remmel - Bass
Augustas Baronas - Drums

- The Dream I forgot - 

(aus dem Album "Jazz from Lithuania 2021")
 

Remigijus Rančys 

Remigijus Rančys - Saxophon
Richardas Banys - Piano
Paulius Adomenas - Bass
Gediminas Stankevičius - Drums

(aus dem Album "Jazz from Lithuania 2021")



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 VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 23. November 2022 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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21 September 2022

BALTISCHE STUNDE 27. September 2022

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 27. September 2022, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 8. Oktober 2022, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - in Bremen und umzu
 
oder per LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"

 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


 
Unser Hörangebot diesmal
 

Litauen wissenschaftlich,
Estland
und Lettland

folkloristisch musikalisch



L-E-S-E-S-T-O-F-F


Bednarczuk / Rutz: Das historische Litauen als Perspektive für die Slavistik

Verflochtene Narrative und Identitäten. Herausgeber: Monika Bednarczuk, Marion Rutz. Band 13 der Reihe Interdisziplinäre Studien zum östlichen Europa. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2022. 320 Seiten, ISBN 978-3-447-11842-2, 78,00 Euro [D] / 80,20 Euro [A]

Verlagsinfo:
Hinter dem Schlagwort ‚historisches Litauen‘ verbirgt sich ein riesiges Forschungsfeld, das faszinierende Perspektiven bereithält – nicht nur für Geschichtswissenschaft und Baltistik, sondern auch und gerade für die Slavistik.
Im Großfürstentum Litauen fanden im Mittelalter litauische und ostslawische Elemente zu einer Synthese. Das Vielvölkerreich stieg zusammen mit dem Königreich Polen auf zur europäischen Großmacht, bevor beide am Ende des 18. Jahrhunderts geteilt wurden. Im 19. Jahrhundert kanalisierte sich Widerstand gegen die russische Fremdherrschaft in zwei politischen Projekten, die auch das literarische Leben entscheidend prägten. Der Wunsch nach einer Restitution der polnisch-litauischen Rzeczpospolita und das Festhalten an der polnischsprachigen Leitkultur konkurrierten mit dem Streben einzelner Kollektive nach kultureller Identität und politischer Emanzipation. Heute steht der Erinnerungsort ‚historisches Litauen‘ für eine gemeinsame europäische Vergangenheit, die vor dem Hintergrund der niedergeschlagenen belarusischen Revolution und dem russischen Angriff auf die Ukraine Solidarität stiftet.

Die lange Zeit von kommunistischer Zensur und nationalen Narrativen geprägte Forschungslandschaft hat in den letzten Jahren begonnen, die vielfältigen litauisch-belarusisch-polnisch-ukrainischen Verflechtungen wiederzuentdecken und ihre Bedeutung neu zu diskutieren.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


KLAPP

Toomas Valk - Karmoška
Jalmar Vabarna - Gitarre, Mandoline
Kristjan Priks - Tamburin, Percussion, Dudelsack

- Potisetu Lugu -
- Kristjani Torupillilugu -
- Karmoškale -
- Kikkapuu -
- Sünnipäevavalss -
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(aus dem Album "Hopp")

 
 


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SVIESTS 9

- Laurita Peleniūte & Auļi - Sveteilai / Ciemiņi -

- Rīgas saksofonu kvartets un Valdis Muktupāvels - Visādi putni -

- Kalnejas - Raganiņa - 

- Svīres - Velc, pelīte - 

- TKP - Suņi -

- FOLK 7 - Vonogu dancs - 

- Tautumeitas - Brosnej, puika, tū dzeršonu -

- Rahu the Fool - Daliņa kājas -

- Elīna Līce - Nāk rudentiņis -

- Zane Sniķere - Atvasaras vakarā. Iemīlies. -

- Rāva - Ceļa māte -

- Dārdi - Raiba govs -

- Pupa - Taisās kāzas -

- Katrīna Dimanta - Bites dziesma -
 
(alles zu finden auf dem Album "Sviests 9")





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DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 25. Oktober 2022 - 19.00 - 21.00 Uhr
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