18 Oktober 2021

BALTISCHE STUNDE 26. Oktober 2021

 

 So fern, so nah, so baltisch: 

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 26. Oktober 2021, 19.00-21.00 Uhr


Wiederholung am Samstag, den 6. November 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - in Bremen und umzu
 
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www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"
 
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GESPRÄCHSGAST

Inga Sindi
(Lettin in Dubai)

Dubai - kein Ort für das ganze Leben! 

Über Kurland und Vidzeme, über einen Schulanfang im Herbst 1990, unbenutzte Pioniersuniform und die Entscheidung für die Fremdsprache Deutsch. Über das Studium der Baltikstik, die Professorin Ieva Kalniņa und ein Stipendium in Greifswald. Über die Beschäftigung mit der Literatur Litauens und Lettlands, eine Busfahrt nach Greifswald und den ersten Aufenthalt in Deutschland. Über ein Land zwischen Polen und Finnland, das Erasmus-Programm und die Aufnahme Lettlands in die EU 2004. Über die Präsentation des eigenen Landes, Ost- und Westdeutsche, neu gebaute Wohnheime, die vertraute Ostseeküste, Fahrradausflüge am Strand und einen "Haken in der Lippe". Über das Interesse am Theater und die Beziehung zur Baltistik, die Rolle des Theaters in der lettischen Kultur und ein DAAD-Master-Stipendium in Bochum. Über die Anerkennung lettischer Studienabschlüsse in Deutschland, die Theaterszene in Bochum und das Studium als Fundament für gute deutsche Sprachkenntnisse. 
Über häufige Theaterbesuche, ein Stellenangebot aus Lettland, die überschaubare lettische Kulturszene, dem Verfassen von Theaterkritiken, Alvis Hermanis und das Projekt Rimini-Protokoll. Über Tendenzen des modernen Theaters, ein Mann aus Deutschland und gemeinsames Leben und Arbeiten in Österreich. Über die Spuren von Elīna Garanča, das erste Kind und die Versetzung des Mannes nach Dubai. Über sechs Jahre Leben in den Vereinigten Arabischen Emiraten, das Eingewöhnen dort und ein zweites Kind. Über ein Schiff aus Kurland in Tobago und Lett/innen in Dubai. Über die Familie als Anker und Dubai als vorübergehender Lebensmittelpunkt. Über der Erweiterung der eigenen Grenzen, über Rückkehrpläne nach Europa, Rücksichtnahme auf Kinder und Schule und das Gefühl der großen geografischen Entfernung zu Lettland. Über die Identifikation über Sprache und Kultur, und den Traum von Lettland. Über Youtuber in Dubai, Freizeitmöglichkeiten und Luxus, Ausflüge in die Wüste, die lettische Community in Dubai, das Kommen und Gehen und ständige Umzüge von Freund/innen und Bekannten. Über Jobs in Dubai, das Gefühl von Sicherheit und guter Infrastruktur, Jahreszeiten und seltene Regenfälle. Über Schulfrei für Kinder, superheiße Sommer und Flucht nach Lettland. Über Berge und Meer in der Umgebung von Dubai, Autoausflüge und die Bedingungen eines Arbeitsvisums. Über Arbeitssuche, Möglichkeiten für Frauen, Familien mit Kindern, Perspektiven der lettischen Diaspora und die klassische Rollenverteilung. Über den lettischen Blick auf Dubai, Neid und Mißgunst, offene und unterschwellige Vorurteile, die Kommunikationssprache Englisch und die Sehnsucht nach einer grünen Wiese, gutes Brot, Milch und Honig. Über lettische Sehnsüchte, emotionale Bindungen, eine deutschsprachige Schule und das Bemühen um die gute Erziehung der Kinder.



L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Neringa Naujokaite: Art Deco

Eine künstlerische Reflexion über den Umgang mit historischer Bausubstanz. Autorinnen: Dr. Monika Krikštopaitytė, Dr. Giedrė Jankevičiūtė, Hrsg.: Neringa Naujokaite. Kettler Verlag, Dortmund 2021, 336 Seiten. ISBN 978-3-86206-924-8, 48,00 Euro. 

Verlagsinfo:

Die Dia- und Videoinstallation Art Deco der litauischen Künstlerin Neringa Naujokaite visualisiert den Restaurierungsprozess einer Wohnung aus der Zwischenkriegszeit in ihrer Heimatstadt Kaunas. Das Buch dokumentiert die umfangreiche Installation, die in ihrer räumlichen Form nur temporär existierte. Gleichzeitig fasst es das über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren von der Künstlerin gesammelte Bild- und Textmaterial zusammen und gibt den komplexen Prozess der authentischen Rekonstruktion des Interieurs wieder.

Neringa Naujokaite (* 1966) studierte an der staatlichen Kunstakademie Vilnius und an der Kunstakademie Düsseldorf. Anschließend absolvierte sie 2003 den Postgraduiertenstudiengang „Audiovisuelle Medien“ an der Kunsthochschule für Medien Köln. Im Fokus ihrer Arbeiten stehen soziale und urbane Räume. Ihr Projekt Art Deco befasst sich mit der Haltung der heutigen litauischen Gesellschaft gegenüber ihrem architektonischen Erbe, das zunehmend von Verfall und Abriss bedroht ist.


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Rasa Aškinyte: Kleines Bernstein

Roman. Aus dem Litauischen von Markus Roduner. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2021. 192 Seiten, ISBN 978-3-96311-474-8, 14.00 Euro. 

Verlaginfo:
So war es nicht, aber so hätte es sein können
- Neuentdeckung einer außergewöhnlichen litauischen Autorin
- Historische Fiktion mit philosophischem Geist
- Starke Frauen in einer patriarchalischen Gesellschaft

Späte Römerzeit – 2. Jahrhundert. Auf der Bernsteinstraße, die das Land des Volkes der Ästier an der Ostsee mit Rom verbindet, werden Bernstein, Pelze und Metalle gehandelt. Die siebenteilige Struktur des Romans – sieben Szenen, sieben Unterszenen und sieben Charaktere – balanciert das Historische, Mythische und Alltägliche aus. Die männliche Welt des Handels und der territorialen Konflikte verbindet die litauische Autorin Rasa Aškinytė mit der weiblichen, häuslichen Welt. In der für Aškinytė typischen kompakten, filmischen Prosa verflechtet sie die Schicksale zweier starker Frauen, die um ihren Platz in der Gesellschaft kämpfen. Selija ist die Frau des Stammesführers der Ästier, die sich ihrer Stellung bewusst ist und sie leidenschaftlich verteidigt. Glesum (lat. für Bernstein) ist eine ehemalige Sklavin aus einer vornehmen Familie, die Gondas, der Stammesführer, von einer Handelsreise auf der Bernsteinstraße mitbrachte. Sie wird seine heimliche Geliebte. Die Spannung zwischen diesen beiden Frauen – der Ehefrau und der Geliebten –, Liebe und Hass, Ehrgeiz, der Wunsch nach Macht und Sicherheit sowie Rituale und Magie treiben die Geschichte voran, die mehr poetische Rekonstruktion als historischer Roman ist. Die Autorin versteht es die Leserschaft in eine ferne, nur wenig zugängliche Vergangenheit zu führen.


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Z E T O D

- Vot Tak -
- Merekosilased -
- Rõõmutsõõr -
- Jako -
- Valgõ Jänes -
- Lätsi Sanna -
- Naasevõtt
-

(aus der CD "Lätsi sanna")

Jalmar Vabarna, Jaanus Viskar, Artur Linnus, Martin Kütt

Karmoškale -

- Tšastuškad - 

(aus dem Album "Lätsi Tarrõ Tagasi")
Jalmar Vabarna, Jaanus Viskar, Artur Linnus, Aaron Laanelind, Martin Kütt



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DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 23. November 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
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20 September 2021

BALTISCHE STUNDE 28.September 2021

 Neu entdeckt und wiederentdeckt!

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 28. September 2021, 19.00-21.00 Uhr


Wiederholung am Samstag, den 9. Oktober 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

Ralf Jörg Raber

(Buchautor und Schellackplattensammler)

Paul O'Montis war damals in Riga ein Begriff!

Über das Sammeln von Schellackplatten, einen geplanten Besuch in Riga, umfangreiche Recherche und unklare Geburtsorte. Über Herkunft und die Eltern von Paul O'Montis, eine engagierte, alleinerziehende Mutter und der Umzug nach Riga. Über Zeitungsannoucen, den Stiefvater Karl Oberg, ein Musikaliengeschäft und Parallelen zu Heinz Erhardt. Über Neldner und Oberg, Konzertreisen, Fans und Plattenerfolge. Über Künstler während des Ersten Weltkriegs, über erste Bühnenstücke und Auftritte, Operetten, Studententheater und Rezensionen, Evakuierung nach Russland, Militärdienst und Internierung. Über die Anfänge der Karriere als Kabarettist und Sänger, über Filmdrehbücher und Buchillustrationen, eine kurze Zeit in Königsberg und Rückkehr nach Riga. Über das Überleben in schlechten Zeiten, Anfänge in Berlin, die Versprechungen und Verlockungen der "goldenen" 20er Jahre, über Stolpersteine und einen Künstler ohne festen Wohnsitz. Über Schlageraufnahmen, Drehbücher für Stummfilme und Regie, Kriminalromane und einen Auftritt in Bremen. 
Über große Auftritte, das Flüstern und die neue Aufnahmetechnik. Über Radioauftritte, erste Schallplattenaufnahmen, alte Grammophone, fehlende Bässe und gute Tontechniker. Über starke Stimmen, spezielle Violinen und einen Vortragskünstler. Über die Identität als Schwuler, das Who-is-who der damaligen Kabarettszene, über Varieté und Unterhaltung. Über Auftritte in Riga, einen Zeitungsbericht und leise Kritik. Über eine Künsterreise durch Lettland, Bürgersteige aus Holz, die baltische Provinz und die besondere Empathie des Publikums. Über Blumen auf der Bühne, über Schellack-Raritäten, viele Tourneen und viele Zugaben. Über heutige Möglichkeiten und eine Band in Essen. Über selbst geschriebene Lieder, Restriktionen für Homosexuelle, Presseberichte und Karikaturen. Über die Nazipresse, erfolgreiche Auftritte und eine plötzliche Verhaftung. Über eine Haftstrafe, Paragraph 175, Razzien und Ernst Röhm. Über Auftritte in der Schweiz, Österreich, Polen, in den Niederlanden, Kroatien und der Tschechoslowakei. Über die erneute Verhaftung, KZ Sachsenhausen und Tod. Über eine vermeintliche jüdische Abstammung, Kenntnis jüdischer Kultur, Lieder in verschiedenen Sprachen und Antikriegslieder. Über die Grabstätte von Paul O'Montis in Berlin, einen Gedenkstein und ein Projekt zur Sichtbarkeit der Namen der Nazi-Opfer. Über das neue Programm von "Ruhrioso" mit Liedern von Paul O'Montis.



L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Ralf Jörg Raber: Beliebt bei älteren Damen und jüngeren Herrn

Paul O'Montis - Biografie eines Vortragskünstlers. Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN: 978-3-86331-578-8, 272 Seiten, 22 Euro. 

Verlagsinfo:
Paul O’Montis (1894–1940) gehörte in den „Goldenen Zwanziger Jahren“ zu den Stars der deutschsprachigen Kabarett- und Kleinkunstszene. Die größten europäischen Schallplattenfirmen hatten ihn unter Vertrag, seine Schlager und Chansons liefen, auch live, im Radio. Er tourte durch halb Europa, verzauberte sein Publikum in den Metropolen ebenso wie in der Provinz. Er gehörte zu den Ersten, die dank Mikrofontechnik den popmusikalischen Liedvortrag modernisierten und die dem Tabu Homosexualität, sexuelle Diversität und Genderthematik im kommerziellen Pop Ausdruck verliehen. Doch seinen Ruhm konnte er nur kurz genießen: Der Machtantritt der Nazis setzte seiner Karriere in Deutschland ein jähes Ende. Paul Wendel, wie O’Montis bürgerlich hieß, war schwul. Er kam ins Gefängnis und emigrierte nach verbüßter Haft. Im Exil fand er eine innere wie äußere Freiheit, die „ansteckend“ war und Homosexuelle in seine Konzerte zog. 1939 wurde Paul O’Montis in Prag verhaftet, 1940 in das Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt und dort ermordet.


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Paul O'Montis


- Mein Bruder macht im Tonfilm die Geräusche -

- Ich fahre in meiner kleinen Limousine -

- Wochenend und Sonnenschein -

- Was im Rausch man verspricht -

- Was hast du für Gefühle, Moritz -

- Du glaubst vielleicht ich weiß nicht dass Du mich betrogen - 
 
- Wenn ich mal eine Dummheit mach' -  

- Ich bin verrückt nach Hilde - 

- Chanson für Hochwohlgeborene -

- In der Bar zum Krokodil - 

- Ramona Zündloch - 

- Kaddisch - 

- Die zerbrochene Schallplatte - 

- Habe Mitleid mit mir (russisch) -

- Danke schön, es war bezaubernd -


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20 August 2021

BALTISCHE STUNDE 31. August 2021

 Kreatives in Riga - inspiriert aus der Schweiz

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 31. August 2021, 19.00-21.00 Uhr


Wiederholung am Samstag, den 11. September 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

David Schilter
(Herausgeber Comicmagazin "Kuš", Riga)

Ich war schon immer großer Comicfan!

Über die Comicausstellung lettischer Künstlerinnen in Bremen, den speziellen Fokus auf Frauen als Zeichnerinnen. Über die Gründungsidee des Magazins "Kuš", erste Besuche in Lettland und die (fast vergebliche) Suche dort nach Comics. Über ein Jurastudium in der Schweiz und in Vilnius, ein halbes Jahr Ausstauschssemester und erste Anfänge als Redakteur einer Pfadfinderzeitung in der Schweiz. Über möglichen Nutzen des Jurastudiums für die Herausgebertätigkeit, Copyrightfragen und geklaute Bilder aus dem Internet. Über die EU-Gesetzgebung in Lettland, nötige Quellenhinweise, Erlebnisse in Vilnius und Vergleiche mit Riga. Über Zufälle und "Abwerbungen", den Studienabschluss, ein Praktikum bei der Baltisch-Schweizerischen Handelskammer, den Austausch im Rahmen des Erasmus-Programms, Vorlesungen auf Englisch und Gastvorlesungen aus der Schweiz. 
Über das häufige Herumreisen, Besuche in Tallinn, Belarus und Polen, und über die Kenntnisse der Schweizer/innen über Lettland oder Litauen. Über einen Schuß Exotik, eine mögliche Alternative in China, und die üblichen Verwechslungen zwischen den drei baltischen Staaten. Über die Comicszene in der Schweiz, Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland, ein Comicfestival in Luzern, über "kuš" als Motto, Ware unter dem Ladentisch und Probleme beim Kioskverkauf in Lettland. 
Über Ideen für ein kostenloses Stadtmagazin, Diskussionen mit Werbekunden, unterschiedliche Generationen und die aufkommende Finanzkrise. Über Pornographie-Vorwürfe, Ware im schwarzen Beutel und Ideen fürs "Kuš"-Jubiläum. 
Über die Suche nach Comiczeichner/innen in Lettland, das erste Cover von Anete Melece, Comiczeichner bei "Kuš" aus vielen Ländern, die Änderungen seit der ersten Ausgabe und der heutige lettische Anteil am Magazin. Über internationale Comic-Preise, Ehrungen für "Kuš", Abonnenten in der ganzen Welt, Verkauf in Berlin, Ausgaben aus dem Archiv und der Aufbau der Internetseite.  
Über die Wirtschaftskrise und staatliche lettische Unterstützung, Zusammenarbeit mit der Botschaft Belgiens, mit Finnland, Australien und Portugal, Projektanträge und Spezialausgaben. Über einen Comicwettbewerb und einen Comicpreis, Pokal und Blumen, kreative Schulklassen, Kurzeme und internationale Förderungen. Über die neue Comic-Residenz, Zusammenarbeit mit einem Fotoprojekt, Einschränkungen durch Corona, Workshops und Ausschreibungsregeln für die Residenz. 
Über Comiczeichner/innen aus Liepāja und Daugavpils, den Austausch unter Kleinverleger/innen und die deutsche Comiczeichner/innen Anna Haifisch und Paul Pätzel. Über Kopfkino für Arme, Comicbücher und die Rückmeldung eines lettischen Kunstlehrers. Über den Unterschied zwischen Karikatur und Comic, die Konzentration auf die Verlegertätigkeit, die Perspektive eines Schweizers in Lettland. Über Besuche in der Schweizer Heimat, Reisen zu internationalen Festivals und die Sehnsucht nach den Bergen. Über einen Designer in der Schweiz, gute Druckmöglichkeiten in Lettland, Planungen und Zufälle, gutes Essen und Trinken in Lettland, Trends zum veganen Leben in Riga, deutsche Bratwurst in Litauen, Schokolade in der Schweiz und Lettland und mögliche europäische oder außereuropäische Sonderwege. Über die Perspektive als Ratgeber aus der Schweiz, Diskussionen im Internet, neue Steuergesetzgebung in Lettland und Schwierigkeiten für die kreative Szene. Über Zukunftsperspektiven in Lettland, Volksabstimmungen und Streitfragen in Lettland, in der Schweiz und in Bremen.



L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Comicmagazin

"Kuš"

 Webseite Comicmagazin "Kuš"

"Kuškomikss"-Blog
 
Raum 404, Bremen
 
 

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Šiaurės Kryptis

Akkordeon, Keyboards - Arnas Lukošius
Bass - Darius Burokas
Schlagzeug - Alexander Belkin
Flöte - Jorius Tarabilda
Saxophon - Linas Ryškus
Gitarre - Zigmas Butautis
Texte und Gesang - Kristijonas Vildžiūnas

 

- Netiekto -
- Čiaten -
- Aš Toks Mažas -
- Miestas - 
- Karo Daina - 
- Amžinas Ruduo -
- Vakaras -
- Meilė Ir Aviacija - 
- Tik - 
- Gimti Sapne -
 - Trys Pižamos -
 
(aus dem Album "NETIEKTO")


- Ledynai - 
- Lik sveika -
 
 Gitarre - Zigmas Butautis
Texte und Gesang - Kristijonas Vildžiūnas
Drums - Adas Gecevičius
Bass - Aurimas Driukas
(aus dem Album "Ledynai")


Šiaurės Kryptis
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23 Juli 2021

BALTISCHE STUNDE 3. August 2021

 

Geschichten rund um die Geschichte

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


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GESPRÄCHSGAST

Prof. Dr. Karsten Brüggemann
(Historiker)

Es gibt auch in Estland Debatten darüber, wie man die eigene Geschichte schreiben soll

 
Über Leben und Arbeit in Estland, ein Online-Semester, verschiedene Publikationen, Lücken in den Bibliotheken und die Vorgeschichte zum Buch. Über 15 Jahre Arbeit an einem Buch, ein Handbuch zur Geschichte Russlands und eines zur Geschichte Polens, die finanzielle Unterstützung und der Start 2008. Über die Zusammenstellung des Autor/innenteams, Einbeziehung von Fachleuten aus Estland, Lettland und Litauen, und notwendige Übersetzungen. Über das Bedürfnis "Geschichte schreiben" zu wollen, die Definition von Geschichte, über Helmut Kohl als promoviertem Historiker, über die Bedeutung von Selfies, Youtubern für die Geschichte, die Geschichte der Tiere und die Geschichte des Hot Dogs. Über das Herder-Institut, die Baltische Historische Kommission, über Landmannschaftliches,  Tagungen und private Initiativen. Über deutsche Universitäten mit Schwerpunkt auf Osteuropa, über Gießen, Marburg, Greifswald, Lüneburg, Münster, Berlin, Hamburg und Bremen. Über den transnationalen Zugriff, den neuen digitalen Ruf Estlands, die Beziehung Estlands zu Skandinavien, und neue lettische Innovationen. 
Über andere bekannte historische Publikationen, Leonid Arbusow, Georg von Rauch, Boris Meissner, Michael Garleff, Gert von Pistohlkors, Vasilius Safronovas und Reinhard Wittrams verschiedene Schriften. Über das konzeptionelle Problem, Litauens Geschichte vor 1918 gemeinsam mit Estland und Lettland behandeln zu müssen. Über Litauen als gleichberechtigtes Forschungsobjekt, über das Geschichtsverständnis der Est/innen, Lett/innen und Litauer/innen, über Nationalhistoriker/innen und nationale Geschichten. 
Über westdeutsche und ostdeutsche Historiker, junge Doktoranden aus ganz Deutschland, und Versuche zu beweisen alle Balten seien Faschisten- Über alte sowjetische Narrative, Kritik an Stalinismus oder der Kriegsführung der Roten Armee, der Hitler-Stalin-Pakt als Akt der Selbstverteidigung der Sowjetunion, und über heute russische Historiker. Über das große Übergewicht der Männer in der Historikerzunft, die Traditionen der Baltischen Historischen Kommission, und Männer als Hobbyhistoriker. 
Über irrige Thesen von Historikern der Vergangenheit, über vermeintliche und tatsächliche Sprachkenntnis von Herder, Stereotypen über Est/innen und Lett/innen, und der gelegentliche Hochmut deutschbaltischer Autoren. Über kolonialkritische Ansätze, einem neuen estnischen Verhältnis zur eigenen Geschichte, über eine Ausstellung im Tallinner Kunstmuseum KUMU und Verarbeitung eigener Kolonialgeschichte durch Kultur. 
Über das Wagnis ein so umfangreiches Handbuch in deutscher Sprache zu schreiben, die englische Sprache in der internationalen Forschung und in Estland und über fehlende Sprachkenntnisse bei Studierenden. Über die Aufteilung zwischen Deutschbalten und Deutschen, die Infragestellung des Terminus "Deutschbalten" und über den Nazi Scheubner-Richter als angeblicher Deutschbalte. Über Deutschbalten und Nationalsozialismus, zerstörte Mythen, gewohnte Teilungen und Einteilungen. Über Visionen, die Hoffnung auf Frieden, andere große Forschungsprojekte und das Alltagsleben in der estnischen Sowjetrepublik. Über den Begriff der Stagnation, dem angeblich müden Breshnew und notwendige weitere historische Forschungen.

Zu diesem Gespräch gibt es eine Liste mit Hinweisen auf die erwähnten Personen und Publikationen hier




L-E-S-E-S-T-O-F-F

 


Brüggemann / Henning / Maier / Tuchtenhagen (Hrsg.): Das Baltikum - Band 1

Karsten Brüggemann, Detlef Henning, Konrad Maier, Ralph Tuchtenhagen (Hrsg.): Das Baltikum. Geschichte einer europäischen Region. Band 1: Von der Vor- und Frühgeschichte bis zum Ende des Mittelalters. Anton Hiersemann Verlag, 2018. Im Auftrag des Nordost-Institutes (IKGN e. V.) in drei Bänden herausgegeben von Karsten Brüggemann und Ralph Tuchtenhagen. ISBN 978-3-7772-1825-0, 651 Seiten, 98,00 Euro.

Verlagsinfo:
Das wissenschaftliche Handbuch „Das Baltikum. Geschichte einer europäischen Region“ erfasst erstmals in deutscher Sprache die gesamte Geschichte des Baltikums von den Anfängen bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts. Ein internationales Autorenteam, vor allem aber Historikerinnen und Historiker aus Estland, Lettland und Litauen, geben einen fundierten Einblick in die Vergangenheit der drei Staaten in ihren europäischen Bezügen und transnationalen Verflechtungen, ohne dabei die bedeutenden Unterschiede konfessioneller, sprachlicher und kultureller Natur innerhalb des Baltikums aus den Augen zu verlieren.

Band 1, herausgegeben von Karsten Brüggemann, Ralph Tuchtenhagen, Detlef Henning und Konrad Maier, behandelt die naturräumlichen Rahmenbedingungen, die zur Besiedlung des Baltikums in vorgeschichtlicher Zeit führten, die Entwicklung sozioökonomischer, politischer und kultureller Verbände, die Eroberung des Baltikums durch die Nachbarmächte in der Zeit um 1200 und die Ausformung weltlicher und geistlicher Herrschaften zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert. Den Abschluss bildet der Übergang zur Neuzeit, der im baltischen Raum durch den Livländischen Krieg, die Reformation und die Auflösung der vom Deutschen Orden dominierten Territorien markiert war. 

Mit Beiträgen von Karsten Brüggemann, Aleksandr I. Filjuškin, Cornelius Hasselblatt, Tiina Kala, Juhan Kreem, Hansjörg Küster, Christian Krötzl, Andris Levans, Konrad Maier (†), Ilgvars Misāns, Mathias Niendorf, Rimvydas Petrauskas, Inna Põltsam-Jürjo, Anti Selart, Andris Ŝnē, Ralph Tuchtenhagen, Matthias Thumser, Heiki Valk
 
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Brüggemann / Henning / Maier / Tuchtenhagen (Hrsg.): Das Baltikum - Band 2

 Karsten Brüggemann, Detlef Henning, Konrad Maier, Ralph Tuchtenhagen (Hrsg.): Das Baltikum. Geschichte einer europäischen Region. Band 2:  Vom Beginn der Frühen Neuzeit bis zur Gründung der modernen Staaten . Anton Hiersemann Verlag, 2021. Im Auftrag des Nordost-Institutes (IKGN e. V.) in drei Bänden herausgegeben von Karsten Brüggemann und Ralph Tuchtenhagen. ISBN 978-3-7772-2100-7, 776 Seiten, 98,00 Euro.

Verlagsinfo:
Das Baltikum bildet in der europäischen Geschichte eine umstrittene Grenzlandschaft, in der multiethnische Bevölkerungen häufig Machtwechsel und kulturellen Wandel bewältigten. In Band 2 des dreibändigen Handbuches zeichnen 22 Autoren aus sieben Ländern in 23 Kapiteln diese wechselvolle Geschichte vom Ende des baltischen Mittelalters (1561) bis zur Entstehung moderner Nationalstaaten im 20. Jahrhundert (1918) nach. Für diese sehr lange Neuzeitepoche stehen die polnische, dänische und schwedische Herrschaft im Baltikum, später die sogenannten »baltischen Ostseeprovinzen« als Teil des Russländischen Reiches im Mittelpunkt der Darstellung. Dabei werden im Inneren die Konflikte zwischen deutschen und polnischen Oberschichten sowie den bäuerlichen Schichten, später Nationalbewegungen der Esten, Letten und Litauer, ebenso berücksichtigt wie der Wandel der kulturellen, agrarökonomischen, städtegeschichtlichen und konfessionellen Verhältnisse.

Mit Beiträgen von Hans-Jürgen Bömelburg, Karsten Brüggemann, Bogusław Dybas, Andreas Fülberth, Gregory L. Freeze, Aleksandr Gavrilin, Detlef Henning, Jürgen Heyde, Mārīte Jakovļeva, Torkel Jansson, Paweł A. Jeziorski, Enn Küng, Jan Kusber, Mati Laur, Vejas Gabriel Liulevicius, Kersti Lust, Zita Medišauskienė, Mathias Niendorf, Darius Staliūnas, Ralph Tuchtenhagen, Pärtel Piirimäe, Bradley Woodworth

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Brüggemann / Tuchtenhagen / Wilhelmi (Hrsg.): Das Baltikum - Band 3

Karsten Brüggemann, Detlef Henning, Konrad Maier, Ralph Tuchtenhagen (Hrsg.): Das Baltikum. Geschichte einer europäischen Region. Band 3: Die Staaten Estland, Lettland und Litauen. Anton Hiersemann Verlag, 2020. Im Auftrag des Nordost-Institutes (IKGN e. V.) in drei Bänden herausgegeben von Karsten Brüggemann und Ralph Tuchtenhagen. ISBN 978-3-7772-2013-0, 743 Seiten, 98,00 Euro. 

Verlagsinfo:
Das wissenschaftliche Handbuch „Das Baltikum. Geschichte einer europäischen Region“ erfasst erstmals in deutscher Sprache die gesamte Geschichte des Baltikums von den Anfängen bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts. Ein internationales Autorenteam, vor allem aber Historikerinnen und Historiker aus Estland, Lettland und Litauen, geben einen fundierten Einblick in die Vergangenheit der drei Staaten in ihren europäischen Bezügen und transnationalen Verflechtungen, ohne dabei die bedeutenden Unterschiede konfessioneller, sprachlicher und kultureller Natur innerhalb des Baltikums aus den Augen zu verlieren.

Mit Beiträgen von Karsten Brüggemann, Christoph Dieckmann, Tobias Etzold, David Feest, David J. Galbreath, Saulius Grybkauskas, Jörg Hackmann, Detlef Henning, John Hiden (†), Andres Kasekamp, Olaf Mertelsmann, Česlovas Laurinavičius, Andrejs Plakans, Ulrich Prehn, Axel Reetz (†), Valters Ščerbinskis, David Smith, Geoffrey Swain, Joachim Tauber, Ralph Tuchtenhagen, Sigita Urdze, Elena Zubkova
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



MRK PAKT

Margus Kappel - Gitarre, Klarinette, Keyboards, Gesang
Peeter Malkov - Flöten, Saxophon, Gesang
Toomas Rull - drums, Gesang
 
- Esimene arm / First Love -
- Kärbsetapp / Hinrichtung einer Fliege -
- Kolmas päev Kuurordis / Am dritten Tag im Kurort - 
- Laul ja pidu / Lied und Fest -
 
(aus dem Album "Lood on halvad - situation stinks")
 

 
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IVI RAUSI Group


Bass – Peedu Kass 
Gitarre – Iljo Toming
Percussion – Eno Kollom
Saxofon – Sulev Sommer
Gesang – Ivi Rausi

- Maailma Hullus -
- Hingeloss -
- Kiirus-eluviirus -
- Kuku All -
- KummaLiine Kleit -
- Jahtunud Süda Jäta Ilmale -
- Kummardus -
 
(aus dem Album "Kummaliime kleit")


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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 31. August 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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29 Juni 2021

BALTISCHE STUNDE 6. Juli 2021

Der Geschmack von Saaremaa !

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 6. Juli 2021, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 17. Juli 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - im Raum Bremen, Oldenburg, Bremerhaven
 
LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"
 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal
 
 

GESPRÄCHSGAST

Birgit Kutzera
(Mustjala Mustard OÜ, Saaremaa)

Estland ist fast wie Nordeuropa im Kleinen

 
Über das Selbstverständnis als Teilzeit-Estin, die Anreise nach Estland zu Pandemie-Zeiten, und das Leben zwischen Dortmund und Saaremaa. Über die Senfsorten in Estland, Erinnerungen an die Kindheit, Entwicklung einer estnischen Spezialität und die Beteiligung an der "Grünen Woche" in Berlin. Über die ersten Besuche in Estland, Vergleiche mit anderen Ländern Nordeuropas, Strände, Wald und Kleinstädte. Über die Artenvielfalt in Estland, Ruhe Glücksgefühle. Über einen Hauskauf, der Wille den Winter zu erleben, Schneehöhen, Nieselregen und die Sonne, die doch aufgeht. Über das Austesten des Bedarfs an Senf, testende Est/innen, eine Firmengründung und Start der Senfproduktion. 
Über den Übergang Estlands zur Digitalisierung, gelegentliche Reiseleitungen, eine Slow-Food-Gruppe und Hilfen für estnische Firmen. Über Kreuzfahrtschiffe und Saaremaa, Behördenformulare und das übersprungene Fax-Zeitalter. Über die estnische ID-Card, Aufenthaltserlaubnis und Staatsbürgerschaft, digitale Unterschriften, Versicherungen, Rhöntgenausweise, Patientenakte und Datenschutz. Über den kontrollierten Zugriff auf die Patientenakten, Transparenz und Nutzerfreundlichkeit. 
Über den Umgang mit deutschen und estnischen Behörden, unbekannte Papierakten, Abrechnungen mit Krankenkassen, die Verwaltungsstruktur auf Saaremaa und selten nötige Wege nach Tallinn. Über unangekündigte Besucher/innen, Absprache mit Reiseveranstaltern und spontane Senfkäufer. Über ein mit estnischem Senf versorgtes Europafest in Tarmstedt, den Spaß beim Senfverkaufen und der Besuch des WDR-Fernsehens auf Saaremaa. 
Über die Spuren von Nordrhein-Westfalen, die BVB-Fahne vor dem Haus, den Kontakt zum Bundesliga-Fußball in Dortmund und das Länderspiel Deutschland-Estland. 
Über estnischen Fußball, Handball und Volleyball, Diskus- und Speerwerfer, Erki Nool und Anett Kontaveit. Über die Spuren des deutschen Ordens, der Hanse und der lutherischen Reformation. Über Dortmund-Nette, ausufernde Verkaufsgespräche, interessante Senf-Käufer/innen und Hilfen beim Kennenlernen von Estland. Über Chili-Honig-Senf und andere Lieblingssorten, das Bananen-Missverständnis und das Bedürfnis regionale Produkte zu verwenden. Über Wacholder auf Saaremaa, Wacholder-Produkte und wiederverwendete Weihnachtsbäume. 
Über die Sehenswürdigkeiten auf Saaremaa, eine eindrucksvolle mittelalterliche Bischofsburg mit Festivalatmosphäre, internationale Gastkünstler/innen von Rock bis Oper. Über das Wikingerjahr, der Fund zweier Wikingerschiffe, Ausstellungen und den Weg zum Senf, nach Hiiumaa und zurück zum Festland. Über die Vielfalt an Inseln und wilden Orchideenarten in Estland und den möglichen Winteranfang im Oktober. Über milde und strenge Winter, Schnee bis in den April, das Gefühl der Enge bei Besuchen in Dortmund, Geräusche und Stille, das Estnisch-Lernen und der Verzicht auf Perfektion. Über den Vergleich mit Schwed/innen und Finn/innen, Englisch als Geschäftssprache und die Kommunikation mit den Nachbarn auf dem Lande.  Über möglichen Verkauf in Dortmund, in Deutschland und international, online-Bestellmöglichkeiten, Markenschutz, die Senfstadt Düsseldorf und Versand nach Deutschland.

Mehr Infos:

Mustjala-Mustard

Facebookseite / Instagram



L-E-S-E-S-T-O-F-F

 


Paavo Matsin: Gogols Disko

Aus dem Estnischen von Maximilian Murmann. Homunculus Verlag, Erlangen 2021. ISBN 978-3-946120-31-5, 176 Seiten, € (D) 21,00 | € (A) 21,50

Verlagsinfo:

Europa in wenigen Jahren: Das neugegründete Zarenreich Russland hat das gesamte Baltikum gewaltsam annektiert und dabei jede Spur estnischer Kultur ausgelöscht. Viljandi, ein vormals gemächliches Städtchen im Herzen Estlands, wurde so zum Sammelbecken für allerlei Bohemiens und gescheiterte Existenzen aus dem neuen Zarenreich.

Eines Morgens raubt der Meisterdieb Konstantin Opiatowitsch in der Straßenbahn einen Mann aus, der sich als der große russische Literaturklassiker Nikolai Gogol entpuppt, nach rund 170 Jahren von den Toten zurückgekehrt. Zusammen mit einem Haufen so zwielichtiger wie charmanter Kleinkrimineller und Tagediebe versucht Opiatowitsch den Wiedergänger für seine Zwecke einzuspannen – doch der will sich nicht in ihren Plan fügen und entfesselt für seine Entführer einen albtraumhaften Reigen, der ganz Viljandi ins Chaos stürzt.

In Gogols Disko nimmt Kultautor Paavo Matsin nicht nur die Angst der Esten vor dem mächtigen Nachbarn aufs Korn, sondern auch ihre Zerrissenheit zwischen östlicher und westlicher Kultur. Mit seinem anarchischen Humor und zahlreichen Bezügen zur Popkultur der Beatles-Ära gelingt es ihm, eine Atmosphäre heraufzubeschwören, in der diese Angst greifbar und zugleich ad absurdum geführt wird.


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



HOSPITĀLU IELA

Akkordeon – Biāna Pette
Bass – Maija Ušča
Drums - Toms Circenis
Songwriter, Gesang, Gitarre und Keyboards – Edgars Šubrovskis
Geige – Dina Skreitule
Gesang, Obertonstimme, Keyboards – Laima Ivule

 

 - Kaķis -
- Elizabete (The Doors) -
- Mama    -
- Hospitāļu Iela (Text Klāvs Elsbergs)
- Redzu Tevi Šeit -
- Nesaki Nevienam -
(aus dem Album "Nav Centrs")


- Pāris -
- Rjadom So Mnoj (Wiktor Zoi)
- Melnais Velo -
- Sanitārs -
- Vai Tev Vajag Mani (Agita Draguna) -
- Prieka Brīdis -
- Ķīna -
(aus dem Album "Pūķis")
 
Hospitāļu iela 

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DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 3. August 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
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02 Juni 2021

BALTISCHE STUNDE 8. Juni 2021

   Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 8. Juni 2021, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 19. Juni 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - im Raum Bremen, Oldenburg, Bremerhaven
 
LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"
 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal
 
 


Aus der Serie

"KLASSIKER"

Anton Hansen Tammsaare
Ich liebte eine Deutsche
 

 Vom jungen, unabhängigen Estland in der Zwischenkriegszeit, vom Sinn und Unsinn studentischer Korporationen, vom Umgang mit enteigneten Baronen und Baronessen, von Liebe und Liebesleid und von Konventionen am Mittagstisch. Von Verboten und Tugendpinseln, dem Erbe der Vergangenheit, dem Vermeiden von Lehrbüchern, jugendlichen Verlockungen und dem Traum von dem Land, wo Milch und Honig fließt (Textauszug).




L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

 

Andreas Fülberth (Hg.): Denkmalschutz, Architekturforschung, Baukultur

Entwicklungen und Erscheinungsformen in den baltischen Ländern vom späten 19. Jahrhundert bis heute. Leipniz-Institut für Geschichte und Kultur im östlichen Europa, Reihe Visuelle Geschichtskultur, Band 18. Böhlau Verlag 2020, 286 Seiten, ISBN 978-3-412-50093-1, 50,00 Euro.

Verlagsinfo:

Für Estland, Lettland und Litauen verbinden sich mit Denkmalschutz Herausforderungen, aber auch Chancen. Der Band resümiert Denkmalschutz-Geschichte, reflektiert Fragen der Baukultur und liefert Beispiele dafür, wie Architektur des 20. Jahrhunderts interpretiert werden kann.
Aus der 1940 begonnenen Sowjetisierung des Baltikums resultierte ein facettenreicher Umgang mit Denkmalschutzfragen, eröffneten diese doch selbst unter sowjetischer Herrschaft gewisse Spielräume für nationale Selbstdarstellung. Seit 1991 die Eigenstaatlichkeit zurückgewonnen werden konnte, stellt sich zusätzlich die Frage nach angemessenem Schutz für Baudenkmäler der Unabhängigkeitsperiode ab 1918 oder der Sowjetära. Gleichzeitig wurden historisch bedingte Formen von Baukultur sichtbar, die spezifisch baltisch anmuten. Die Beiträge in diesem Band ermöglichen hierzu Betrachtungen und Vergleiche.

Mit Beiträgen von Arnold Bartetzky, Andreas Fülberth, Alexander von Knorre, Krista Kodres, Mārtiņš Mintaurs, Ieva Kalnača, Anneli Randla, Mart Kalm, Gytis Oržikauskas, Vilte Janušauskaite, Felix Ackermann, Tomasz Torbus und Evelina Karelevičiene.

 

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Jaroslav Melnik: Der weite Raum

Roman, aus dem Litauischen übersetzt von Markus Roduner (Originaltitel "Tolima erdve bei"). Klak Verlag, Berlin 2021, 336 Seiten. ISBN 978-3-948156-44-2, 19,90 €.

Verlagsinfo:
Jaroslav Melniks brilliante Dystopie und philosophische Reflexion ist eine Ode an die Freiheit zu denken und zu sein. Eine mitfühlende Parabel gegen die Ideologie der Entmenschlichung und ein Affront für alle Sicherheits- und autoritären Regime, die uns Schritt für Schritt unserer individuellen Freiheiten berauben wollen.

Megapolis, eine von Blinden bevölkerte futuristische Metropole. Die Menschen orientieren sich im Raum mittels Sensoren, von denen sie vollständig abhängig sind. Nur Gabr erlangt sein Augenlicht zurück und entdeckt die abscheuliche Realität: in der Megacity leben zerlumpte Wesen unter einer totalitären Regierung, für die der Begriff des „Sehens“ nicht existiert. Politik, Bildung und Technologie dienen dazu, ihre Blindheit zu erhalten.
Das Kontrollministerium diagnostiziert Gabr eine Psychose des „Weiten Raums“, die umgehend behandelt werden muss. Sein Treffen mit dem Ex-Seher Ox, Anführer einer revolutionären Gruppe, die Megapolis zerstören will, stellt Gabr vor eine Entscheidung: Die Lüge zu akzeptieren oder mit Terror seine Familie und Tausende unschuldiger Menschen zu opfern, die von der Wahrheit nichts wissen und in einer freien Welt nicht leben können. Eine spektakuläre Wende zieht den Leser in ihren Bann…
Ein intelligenter und origineller Roman über Freiheit, Organisation der Gesellschaft, Angst vor Veränderungen und die Opfer, die eine Gesellschaft bringen will, um in Sicherheit zu leben.

Jaroslav Melnik
ein Kind des Gulag, geboren 1959 in der Ukraine, lebt im litauischen Vilnius und ist ein international bekannter Schriftsteller, Autor zahlreicher Romane und Kurzgeschichten, die Science-Fiction und aktuelle philosophische Themen verbinden. Sein Roman „Der weite Raum“ wurde in mehrere Sprachen übersetzt und 2013 als Buch des Jahres von der BBC, 2018 in Frankreich mit dem Preis Libr'à Nous ausgezeichnet und für den Europäischen Preis Utopiales für den besten Science-Fiction-Roman nominiert. In ukrainischen höheren Schulen gehört das Buch bereits zur Pflichtliteratur.

 
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



Das

TALLINNER JAZZ QUINTETT

und SILVI VRAIT


LIVEaufnahme vom 6..+7. April 1995 in Kiel.
Alte Scheune Publishing 1995 / Jazz bei Autokraft
Lembit Saarsalu (sax), Leonid Vintskevich (Piano), Taivo Sillar (bass), Tiit Paulus (Gitarre), Ivo Varts (Schlagzeug), Silvi Vrait (Gesang)
 
- Rosetta - 
- Beautiful love - 
- Eesti Tants - 
- Targa Rehealune - 
- Cry me a river -  
- I love you - 

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 TALLINN RIGA JAZZ 4tet

feat. Siim Aimla & Liina Saar

 - Bunny -
- Cyber Gig -
- Thank You, Michael -
- Info Line -
- If You Know Me -
(aus dem Album "Grab it!")
 
 Andris Grunte (bass), Aivar Vassiljev (drums), Mart Soo (Gitarre), Viktors Ritovs (piano, keyboards), Siim Aimla (sax), Liisa Saar (Gesang)
 

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Dienstag, 6. Juli 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
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