23 August 2026

BALTISCHE STUNDE 1.September 2026

  Ganz exklusiv für Ihre Ohren! 

 

Die

BALTISCHE STUNDE


 - im Radio in Bremen & per Livestream online -
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen,
Buchtipps und Gesprächsgästen

Dienstag, 1. September 2026, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 12. September 2026 16.00 - 18.00 Uhr

in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -

oder per LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord

 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de

 

Unser Hörangebot diesmal:

  

GESPRÄCHSGAST

Artūrs Sebris
(Musiker) 
 

Bei Kārlis, Klavs und Nora bin ich zu Hause !

 Über Arturs und Arthur, als Musiker, Saxophonist und Bandleader. Über ein Konzert in Bremen, ein Auftritt im Namen von Lettland, mit der Botschafterin Lettlands als Gast. Über weitere Konzertourneen in Deutschland und den ersten Auftritt in Bremen. Über die "Latvian Blues Band", viele Auftritte in vielen Städten und Ländern, Orte in Lettland und die Geburtsstadt Jelgava. Über Historisches rund um Jelgava und Mitau, Herzog Jakob, einen sowjetlettischen Film und einen Filmhelden namens "Arturs". Über den Schauspieler Kārlis Sebris, mit dem Arturs nicht verwandt ist. Über die Söhne Kārlis und Klavs und Tochter Nora. 
 Über eine Jugend mit Chorgesang und Musikschule, den Dirigent Raitis Ašmanis, die Jelgava Big Band, Hochzeitsfeiern und Kontakte zu anderen Musikerinnen und Musikern. Über lettisches Bier, Rigaer Champagner, selbst gemachter "Šmakovka" und verschiedene Bands und Projekte. Über Bigbands und Popmusik, Unterschiede zwischen deutschem und lettischem Publikum, zögerliche Letten und ein Lob für das deutsche Publikum. Über verkaufte CDs, sowjetische Vergangenheit und Gewohnheiten, Jazz als verbotene Musik, und Jazz als Trend-Musik für junge Leute heute. Über Improvisation und verschiedene Musikstile, lettische Folklore, die Einsatzmöglichkeiten der Kokle als Instrument und zukünftige Besuche in Deutschland und in Rigas Partnerstadt Bremen. Über die Architektur Bremens und Rigas, die deutsch-beherrschte Vergangenheit, Deutsche und Undeutsche, eine mit Deutschland sehr verbundene Vergangenheit Rigas und die junge Generation in Lettland.
     
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 


Thomas Stölzel: Angelehnte Türen

Baltische Momentaufnahmen. Verlag Königshausen & Neumann 2024. ISBN: 978-3-8260-8785-1, 114 Seiten, 16.00 Euro. 

Verlagsinfo: »Das Fliegen ist den Sinnen feindlich. Und doch ein besonderer Ausblick, ein pseudoolympischer sozusagen, bleibt. Unter uns die Ostsee; ich sehe – fingernagelgroß – ein rotes Schiff, das einen nadeldünnen Gischtstreifen hinter sich herzieht. Dann die kurische Küstenlinie; Wasser, Sand und Wald bis ans Meer.«

Inhalt
Das Baltikum vor 30 Jahren
Das Baltikum vor 80 Jahren
Angelehnte Türen - Baltische Momentaufnahmen

  

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Gabriel Bornstein: Das Elfte Gebot

Roman. KrönerEditionKlöpfer, Stuttgart 2026. ISBN 978-3-520-77301-2, 232 Seiten, 22.00 Euro. 

Verlagsinfo: 
Ironisch, tiefgründig, voller Sprachfreude und Witz, zuweilen mit einer Spur Magie, erzählt Gabriel Bornstein die Geschichte des jungen David Dubnow, Waise, Sohn einer Holocaust-Überlebenden, den es auf der Suche nach dem Vermächtnis seines einzigen Angehörigen in die Sowjetunion des Kalten Krieges, nach Riga, verschlägt. Dort begegnet er den Absurditäten des autoritären Systems, der Frage, wem er trauen kann und wer was warum verbirgt – und der schönen, geheimnisvollen Judica. Zusammen mit ihr und einer Handvoll jüdischer Überlebender macht er sich auf eine Suche in den Katakomben der Stadt, die bald zur Obsession wird.
    Eine ganz andere Erzählung über das israelische Trauma, das Leben in autoritären Systemen, die, gerade weil sie mit einem ordentlichen Augenzwinkern erzählt wird, ganz tief blicken lässt.

 

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Gedenken an 
MARGERS VESTERMANIS
( * 18. September 1925 in Riga, Lettland; † 30. Juli 2026) 

 
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

ARTŪRS SEBRIS

 Reinis Putiņš (Trompete), Svens Vilsons (Gitarre), Artjoms Sarvi (Tasteninstrumente), Pēteris Liepiņš (Bass), Pauls Ķierpe (Schlagzeug), Miķelis Dzenuška (Vibrafon), Uģis Upenieks (Percussion), Santa Šillere (Gesang), Artūrs Sebris (Saxophon)

- Kārtējais loHdauns -
- Changes for Mr. R. -
- 16.Kab -
- Nora -
- 14:36 -
- Tevi Ieaijāt -
- Maza Cilvēka Vakara Lūgšana -
- Kas Tu Esi? (Intervija) -

 
(aus dem Album "Nora") 
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JELGAVAS BIG BAND
 
unter der Leitung von Raitis Ašmanis
 
- Mambo Italiano - 
(aus dem Album "Latvijas sajūtas") 

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 29. September 2026 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
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27 Juli 2026

BALTISCHE STUNDE 4. August 2026

 Ganz exklusiv für Ihre Ohren! 

 

Die

BALTISCHE STUNDE


 - im Radio in Bremen & per Livestream online -
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen,
Buchtipps und Gesprächsgästen

Dienstag, 4. August 2026, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 15. August 2026 16.00 - 18.00 Uhr

in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -

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Unser Hörangebot diesmal:

  

GESPRÄCHSGAST

Ralfs Arbidāns
(Musiker) 
 

Lettgallen ist mein Traumland !

 Über den ersten Besuch auf der JAZZAHEAD und die Freude, auch das Heimatland Lettland vertreten zu können. Über weitere lettische Freundinnen und Freunde in Bremen und ein gemeinsames Konzert. Über ein Studium an der lettischen Musikakademie, Kontrabass und E-Bass, und ein Anfang mit lettischer Folklore und als Schlagzeugspieler. Über Musikerinnen und Musiker in Lettgallen (Latgale), die Schulzeit und die Zusammenarbeit mit Jurgis Lipskis, einem Freund. Über den Weg vom Schlagzeuger zum Bassist, ein gutes Rhythmusgefühl und Auftritte auf Familienfeiern und Hochzeiten. Über Konzerte in vielen kleineren Orten in Latgale und den Schlagzeuger Artis Orubs als Lehrer. Über Möglichkeiten eines Studiums in Amsterdam oder Kopenhagen, einen Aufenthalt in den USA und Treffen mit James Morrison und Paquito D'Rivera. Über europäischer Harmonien und afroamerikansche Rhythmen, über die mögliche Herkunft des Jazz, über Swing und Jazz in Skandinavien. 
Über die zunehmende Popularität des Jazz unter jungen Leuten in Lettland, über die "Joker Juniors", über Blues, Rock'n Roll und Boogie-Woogie. Über das musikalische Vorbild Toms Lipskis, ein Bassgitarrist und Jazzmusiker, der viel zu früh verstorben ist. Über den Neuaufbau einer Jazzabteilung an der Musikschule Rēzekne, eine zunehmende Zahl an Studierenden und Absolvent/innen dort, über den anfänglichen Mangel an Instrumenten und eine zunehmend bessere Ausstattung. Über den Wettbwerb „Guoyu pa Jazz“, die lettgallischer Sprache und eine Zeile eines Volkslieds. Über den ersten und auch einzigen Ehtno-Jazz-Wettbewerb in Lettland für Schülerinnen und Schüler von Mittelschulen und die Aufgabe, ein Volkslied zu einem Jazzstück zu machen. 
Über verschiedene Ausdrucksweisen im Jazz und unterschiedliches Musikverständnis in der Welt, feine Nuancen beim Schlagzeug- und beim Bassspiel, neue Tendenzen im digitalen Zeitalter und die Seele in der Musik. Über „Ventspils Groove“, „Guoyu pa Jazz“ und sieben Mittelschulen in Lettland, wo man sich mit Jazz beschäftigen kann.Über den Wert, Workshops auf Festivals zu besuchen, und über das Festival "Šķiuņa Jazz" auf dem Gelände eines alten Gutshaues in Luznava. Über Musik bei Vogelgezitscher und lettgallischen "Scheunenjazz". 
Über viele lettische Jugendliche, die gerne im Bereich Kultur arbeiten wollen, über Jobmöglichkeiten, der Weg des Herzens und die Notwendigkeit, der Musik sein ganzes Leben zu widmen. Über das Bedürfnis, dem Publikum Freude zu bringen, über Klezmer Musik und das Bedürfnis, nicht nur auf Einladung Musik zu machen. Über Latgale als Land der Träume, die Hektik der Städte und die Ruhe im eigenen Studio auf dem Land.  
 
 
 
     
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 


Svens Kuzmins: Rigaer Freiheit

Roman, aus dem Lettischen von Lil Reif. Edition fotoTAPETA, Berlin 2026. ISBN: 978-3-949262-63-0, 236 Seiten, 25 € (D) | 25,50 € (A) | 27,50 SFR (CH)

Verlagsinfo: Riga, Ende 2002, ein Kunststudent zieht in das Haus seines Urgroßvater im Stadtzentrum. Der Bau hat seinen früheren Glanz verloren, die alten, versoffenen Mieter leben darin, als hätte sich nichts geändert. Doch in Riga, in Lettland und der Welt ist vieles in Bewegung: Lettland bereitet sich auf den Beitritt zur EU und zur NATO vor, in der Altstadt treiben sich Skinhead-Banden herum… Künstler und Literaten der neuen Generation aber suchen wie zu allen Zeiten nach Wahrheit und Schönheit am Vorabend einer neuen Ära. „Eine Geschichte über den Glanz und den Untergang einer Familie, über den Glauben an die Kunst und über die Schichten der Geschichte, die nicht nur in diesen alten, europäischen Hauswänden bewahrt werden.“ (Kuzmins)

Svens Kuzmins, geboren 1985 in Rēzekne, lettischer Schriftsteller, Künstler und Schauspieler. Schreibt Prosa, Kritiken und journalistische Beiträge, experimentiert aber auch mit Formen der bildenden Kunst. Einer der Initiatoren und Autoren des Sketch-Theaterprojekts NERTEN. Sein erster Roman „Hohma / Hokhmah” wurde 2021 für den Literaturpreis der Europäischen Union (EUPL) nominiert. 

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

NO NAME JAZZ FELLAS

 Dmitrij Golovanov - piano
 Artūrs Duckis - bass 
 Domantas Razmus - drums
 
- The Sign - 
- No Name Suite - 
- Solar - 
(aus dem Album "?")
 
 

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NIKITA KORZOUN
 
Nikita Korzoun - Saxophon
Ilari Mäkelä . Piano
Lota-Loviisa Rohtla - Bass
Jussi Lehtonen - Schlagzeug
 
- no questions asked - 
- Nisu 32-20 -
(aus dem Album "A Pot of Gold")
  

 

 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 1. September 2026 - 19.00 - 21.00 Uhr
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29 Juni 2026

BALTISCHE STUNDE 7. Juli 2026

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Dienstag, 7. Juli 2026, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 18. Juli 2026 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

Līva Strazdiņa
(Trompeterin, Flügelhornistin, Komponistin) 
 

Der weiche, dunkle Klang: das Flügelhorn ist mir das Lieblingsinstrument!

 Über Līva, geboren in Berlin, über Livland und die Liven. Über die lettische Natur, den deutschen Vater und die lettische Mutter. Über eine Schulzeit in Berlin, Lettisch sprechen mit den Eltern und Deutschlernen im Kindergarten. Über 3x3 Camps, die Mutter als Übersetzerin und Dolmetscherin, musikalische Karrieren in Lettland, eine Blechbläser-AG und ein Studium in Dresden. Über den Griff zur Trompete, Privatunterricht und Trompete spielende Frauen. Über fehlende weibliche Vorbilder, die Motivation bei diesem Instrument zu bleiben, die Tonlage und den weichen, dunklen Klang des Flügelhorns. Über Spielen in einem klassischen Orchester, eine Bigband der Musikschule, und der Hinweis der Mutter auf eine Zeitungsanzeige. Der Weg zum Jazz, den Klavierlehrer und "Somethin' else" von Miles Davies. Über die verschiedenen Musikgenres und Stilistiken, die Verbundenheit mit dem Sport und eine fehlende Olympiahymne für Berlin. Über Basketball, die Ähnlichkeiten zwischen Musik machen und Sport. Über drei Ventile und ein nichts verzeihendes Instrument. Über die notwendige Übung, Übungsräume, tolerante Eltern und Nachbarn. Über musikalische und fördernde Eltern, ein abgeschlossenes Studium, das Schreiben eigener Stücke und die Zufriedenheit beim gemeinsamen Spielen eigener Kompositionen. 
Über die Gründung einer eigenen Band, ein erstes eigenes Album und das Einbeziehen lettischer Elemente. Über geplante Konzerte, die Resonanz in der Familie und in Lettland.  
     
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 


Rein Raud: Pestzug

Roman, aus dem Estnischen von Cornelius Hasselblatt. Mediathoughts Verlag, Taufkirchen 2026. Reihe Literatura Baltica. ISBN 978-3-947724-64-2, 404 Seiten, 24,50 Euro

Verlagsinfo:
Fünf junge Sanitätsoffiziere, unter ihnen Jakob aus Estland, werden 1911 an die russisch-chinesische Grenze entsandt. Dort sollen sie einer Pestepidemie Einhalt gebieten – und stoßen auf das Grauen der Seuche, auf politische Zwänge und auf Entscheidungen, die ihr Leben unwiderruflich verändern. Pflicht, Angst und die Liebe zu einer Frau fordern ihren Preis. Zweiundzwanzig Jahre später begegnen sich zwei von ihnen wieder. Der eine ist für die medizinische Versorgung eines Gefängnisses verantwortlich, der andere sitzt dort ein: ein kommunistischer Agitator, gezeichnet von Haft, Ideologie und Vergangenheit. Zwischen ihnen stehen unausgesprochene Schuld, alte Loyalitäten und die Frage, was von den einstigen Überzeugungen geblieben ist. Rein Raud verwebt Elemente seiner Familiengeschichte mit der Geschichte Estlands und zeichnet ein eindringliches Panorama von Unterdrückung und Freiheitsdrang, von politischer Verblendung und persönlicher Verantwortung – und von der Macht der Liebe, die ebenso retten wie zerstören kann.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

Līva Strazdiņa

- Four Ants - 
- B.O.B. -
- Unspoken -
- Almost midnight -
- Cookies - 
- Honesty -
- Misfortune happens sometimes -
- Concerted breaks -
- Pūt, vējiņi -
 
aus dem Album "Unspoken"

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- B.O.B. -  
- Nonspiration - 

(comp. & arr. by Līva Strazdiņa)
 
 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 4. August 2026 - 19.00 - 21.00 Uhr
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28 Mai 2026

BALTISCHE STUNDE 9. Juni 2026

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Die

BALTISCHE STUNDE


 - im Radio in Bremen & per Livestream online -
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen,
Buchtipps und Gesprächsgästen

Dienstag, 9. Juni 2026, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 20. Juni 2026 16.00 - 18.00 Uhr

in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -

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Unser Hörangebot diesmal:

  

GESPRÄCHSGAST

 
Maarja Aarma
(Sängerin) 
 

Zunächst Chor, dann Musikschule, dann eigene Band - aber Singen macht mir immer Spaß!

 Über einen Namen mit sechs A, Kontakte und Erlebnisse auf der Insel Saaremaa, Besuche im Sommer und eine Insel als verbotene Grenzzone. Über Fußspuren am Strand, Schulen auf der Insel, Besuche bei Verwandten und der Weg zum Chorsingen zur eigenen Band. Über Musik von Arvo Pärt, Veljo Tormis und Palestrina, und über eine musikliebende Familie. Über Jobwünsche in Kultur und Sport, notwendige gute Kontakte und eine Portion Glück. Über das übersichtliche kleine Estland, langsam wachsende Erfahrungen, Mathematik als Lieblingsfach und zwei verschiedene Berufswünsche. Über die Entscheidung für die Musik, Zweifel und Selbstbewußtsein, und die Freude am Singen. Über das potentielle Publikum in Estland, estnischsprachige und englischsprachige Lieder, die Resonanz auf das neue Album, und kleine und große Konzerte. Über Künstlerinnennamen, wichtige Entscheidungen, die Einflüsse der estnischen Natur und die Wichtigkeit der Stimme in der Musik. 
Über die Liebe zur Musik, den Film "Sister Act 2", eine estnische Variante davon und der Gesang von Lauryn Hill. Über New York, New Orleans, und das Leben in Tallinn. Über Stadt und Land in Estland, die Verbundenheit mit der Natur, unterschiedliche menschliche Perspektiven und Auffassungen, ein Vergleich mit Kopenhagen, das Leben in Hauptstädten und die Freude, in Estland leben zu können. Über mögliche Bedrohungen aus Russland, das geringe Wissen der Deutschen über Estland, und die Notwendigkeit des Landes, sich weiter zu entwickeln. Über Möglichkeiten und Chancen für kreative Menschen. Über Konzertpublikum, mögliche Tourneen in Deutschland, Feedback von Hörerinnen und Hörern und die Pläne für die JAZZAHEAD 2027 in Bremen.
 
    
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Unė Kaunaite: 2084

Roman, aus dem Litauischen von Markus Roduner. Mitteldeutscher Verlag Halle / Saale 2026, 260 Seiten, ISBN 978-3-96311-990-3, 20.00 Euro. 

Verlagsinfo: 
Eine literarische Dystopie über Liebe und Selbstverlust in der digitalen Zukunft
Eine der wichtigsten Stimmen der jungen litauischen Literatur
Ein visionärer Roman über KI, Identität und Moral
Sprachlich präzise, emotional aufgeladen 

In der Tradition von Orwell und Ishiguro In einer Zukunft, in der die Menschen ihr Leben fast vollständig in der virtuellen Realität „Bubble“ verbringen, verschwimmen die Grenzen zwischen Wahrheit, Erinnerung und Programmierung. Kajus, ein stiller Beobachter in dieser künstlich perfektionierten Welt, versucht zu begreifen, was noch echt ist. Sind es Gefühle, Freundschaft oder nur Datenströme, die das simulierte Glück am Laufen halten?
Mit kühler Klarheit und philosophischer Tiefe entwirft Unė Kaunaitė ein erschütternd gegenwärtiges Zukunftsbild. Sie erzählt von Liebe und Verlust im digitalen Zeitalter, von der Sehnsucht nach Nähe in einer Welt totaler Vernetzung und stellt die große Frage: Was geschieht, wenn Künstliche Intelligenz beginnt, unsere Geschichten zu schreiben – und unser Leben zu beenden?
Ein moderner, literarisch anspruchsvoller Roman zwischen Dystopie und Liebesgeschichte, der George Orwells „1984“ hundert Jahre später weiterschreibt – in einer Ära digitaler Überwachung, algorithmischer Sehnsucht und emotionaler Simulation.

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Michael Idov: Das Riga-Komplott

Thriller. Suhrkamp Verlag, Berlin 2026. Aus dem amerikanischen Englisch von Stefan Lux. Herausgegeben von Thomas Wörtche (Originaltitel "The collaborators"). ISBN 978-3-518-47527-0, 328 Seiten, 17.00 Euro. 

Verlagsinfo: 
Der brillante, junge Ari Falk leitet eine CIA-Abteilung in Riga. Die Weltlage ist 2021 angespannt. Die belorussische Luftwaffe hat gerade einen türkischen Linienflug von Ankara nach Riga nach Minsk umgeleitet. An Bord ein von Falk angeworbener russlandkritischer Blogger. Kurz danach wird die CIA-Station in Riga angegriffen, Falks Mitarbeiter kommen ums Leben, er kann in letzter Sekunde fliehen. 

In Los Angeles erfährt Maya Chou, die Tochter eines russisch-amerikanischen Multimilliardärs, vom Selbstmord ihres Vaters. In seinem Testament hinterlässt er ihr ein kleines Haus an der portugiesischen Küste. Aber seine Milliarden sind spurlos verschwunden. Auf den Spuren ihres Vaters reist Maya nach Tanger, wo sie ins Visier eines Killers gerät. Auch Ari Falk taucht dort auf. Zusammen jagen Maya und Ari quer durch Europa bis nach Moskau. Sie müssen erkennen, dass die postsowjetische Zeiten und ihre Konflikte noch lange nicht zu Ende sind. Im skrupellosen Spiel um Geld, Gier und Macht übersehen sie einen viel wichtigeren Faktor: Liebe.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

Maarja Aarma

- Embrace - 
- There's something -
- opening up -
- surrender -
- Fall into love - 
- Lighter -
- Walk me home -
- Flowers in June -
- Loved by you -
 
aus dem Album "Fall into love"
 

 

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- Raagus sõnad -
 
Maarja Aarma ja ETV Tütarlaste koor
 
youtube

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 7. Juli 2026 - 19.00 - 21.00 Uhr
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05 Mai 2026

BALTISCHE STUNDE 12. Mai 2026

  Ganz exklusiv für Ihre Ohren! 

 

Die

BALTISCHE STUNDE


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Buchtipps und Gesprächsgästen

Dienstag, 12. Mai  2026, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 23. Mai 2026 16.00 - 18.00 Uhr

in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -

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GESPRÄCHSGAST


 Joosep Sang
(Journalist, Radiomoderator, Musikkritiker) 
 

2027 wollen wir uns als gemeinsame "baltische" Region präsentieren!

 Über einen Auftritt auf der Jazzahead zusammen mit Maria Faust, und den Besuch jetzt als Journalist. Über Bremen, Pläne zur Berichterstattung und das Interesse am schwedischen und auch dem deutschen Jazz. Über Pläne für den Länderschwerpunkt der Jazzahead 2027 und eine Einladung zu einem gemeinsamen Auftritt der drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Über die Notwendigkeit zur Zusammenarbeit, die Vorstellung vom "Baltikum" beim deutschen Publikum, estnische Mentalität und wichtige kulturelle Kontakte. Über kulturelle und sprachliche Vielfalt, historische Verbindungen mit Deutschland, Deutsche und "Undeutsche" in der estnischen Geschichte, Kultur und Zivilisation und die reichhaltige estnische Folklore. Über Bibliotheken, estnische Kulturgeschichte, Workshops und Diskusionen auf der Jazzahead. 
Über Konzerte deutscher Musikerinnen und Musiker in Estland, das "Jazzkaar"-Festival, die Anfänge der Jazzahead vor 20 Jahren und heute. Über Treffen mit Musikerinnen und Musikern aus der ganzen Welt und über die deutsche Jazzszene. Über die Lage in Estland, die deutsche Vorstellung von Estland und das Nachbarland Russland. Über Narwa und Tartu als Kulturstädte, die reichhaltige estnische Musikszene und das zahlenmäßig kleine Publikum. Über internationale Kooperationen, Chöre und Orchester, über Arvo Pärt und Paavo Järvi. Über estnische Dirigentinnen und Dirigenten, eine mögliche Publikation dazu, eine Sendung am frühen Morgen und frühere Sendungen am späten Abend. Über die Möglichkeiten die Sendungen online zu hören, ein Satz in Estnisch, und ein Job als Moderator von Popmusik. Über die Liebe zum Radio, und Beiträge zur Musikkritik. Über das schöne Gefühl, beim Radiohören die Hände frei zu haben. Über Gewohnheiten des jungen Publikums, überflüssiges Fernsehen, sich ändernde Medienlandschaft und weniger TV in der Gegenwart. Über eine Lehrtätigkeit mit einem Mandolinen- und zwei Ukulelenorchestern. Über estnische und deutsche Sprache, und ein Wiedersehen auf der Jazzahead 2027!
    
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Maarja Pärtna: Vivarium

Gedichte. Aus dem Estnischen von Maximilian Murmann, Parasitenpresse, Köln 2025. 50 Seiten, 12,- €

Verlagsinfo: 
Der Gedichtband Vivarium zeichnet eine Welt aus Schatten und Licht, einen poetischen Raum, in dem feinste Sinneswahrnehmungen auf große historische Brüche treffen. Zwischen Erinnerung, Verlust und Zugehörigkeit spürt die estnische Dichterin Maarja Pärtna der Zerbrechlichkeit unserer Zeit nach. Eine stille Meditation über das, was bleibt, wenn alles vergeht.

Maarja Pärtna, geb. 1986, gehört zu den wichtigsten Stimmen der estnischen Gegenwartslyrik. Sie studierte an der Universität Tartu Englische Philologie und Vergleichende Literaturwissenschaft und legte 2010 ihren ersten Gedichtband vor. Für ihre Lyrik wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Juhan-Liiv-Preis (2013), dem Gustav-Suits-Preis (2020) und dem Literaturpreis des Estnischen Kulturkapitals (2025). Im Jahr 2024 war sie Stadtschreiberin von Tartu.

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Estnische Küche

Die besten Rezepte - traditionell und modern. Ins Deutsche übersetzt von Nina Schön. Leopold Stocker Verlag, 128 Seiten, ISBN 978-3-7020-1779-8, 20.00 Euro. 

Verlagsinfo:
2018 wurde Estland 100 Jahre alt: ein Grund, das Land und seine Kulinarik kennenzulernen! Der touristische Geheimtipp ist eine kulinarische Entdeckungsreise wert: Als Vorspeise werden Sprotten im Speckmantel oder eine Sauerkrautsuppe mit Hanfsamen gereicht. Fischliebhaber werden Hering mit Gerstenrisotto oder geräucherten Barsch mit Rote-Bete-Gelee und Kartoffeln wählen. Geschmortes Lamm oder Kaninchen in Kürbis-Sahne-Sauce kommen ebenfalls auf den Tisch. Zum Nachtisch gibt es Roggencupcakes, Heidelbeer-Quark-Küchlein oder karamellisierte Sanddorn-Flammeri.
Alle diese traditionellen und modernen Rezepte wurden im Zuge eines Wettbewerbs zur Ermittlung des neuen estnischen Nationalgerichts gesammelt. Stimmungsvoll in Szene gesetzt wird jedes Rezept durch ganzseitige Speisenfotos.

Die Herausgeber
Die estnische Lebensmittelakademie (Toiduakadeemia) rief einen Wettbewerb ins Leben, um Estlands „Nationalgericht“ anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des unabhängigen Estlands zu küren. Die besten Rezepte sind in diesem Buch vereint worden.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

Britta Virves

 - Intro -
- Simple Things -
- Forever -
- Road To Braemar -
- Before & After -
- Mirrors -
- Days Of Lily -
- Stepping Stones -
- Hope -
- Bravery -
- Chances -
- Stepping Out -
(aus dem Album "Simple Things")
 
 
Whirlwind Recordings 
 

Maria Faust 

- March Nr. 3 -
 
(aus dem Album "Sacrum facere" - Marches Rewound & Rewritten)
 
 
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 Kadri Voorand
 
- Please come home -
(aus dem Album "Songs to hold you") -
("Estonian Jazz 2025")
 
 

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 9. Juni 2026 - 19.00 - 21.00 Uhr
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im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
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