19 September 2018

BALTISCHE STUNDE 25.September 2018

Akkordea, akkordeu, akkordeon!
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 25. September 2018 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 6. Oktober 2018, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und imuf 101,85 ( Kabelnetz im Raum Bremen).
 
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GESPRÄCHSGAST
Martynas Levickis
(Musiker)

Nur mit mutigen Schritten lässt sich etwas Großes erreichen!

Über Superlative in der Musik, die Vergänglichkeit des Ruhms, die Akkordeonweltmeisterschaft 2010 und der geringe Bekanntheitsgrad von Akkordeonmusik in Deutschland. Zu Erfahrungen in Deutschland, die Anfänge des Akkordeonspielens im Alter von 3 Jahren, Schule, Volkstanz und Chorgesang und ein Landhaus im Wald.
Über ein litauisches Musikgymnasium, Umzug nach Šiauliai, Notenlernen und eine zweite Geburt. Über ein Studium in London, eine alleinerziehende Mutter, der Royal Akademie of Music und eine ganz eigene Art Akkordeon zu spielen. Über den Drang zum Rebellieren, braves Studieren und das Bedürfnis viel nachholen zu wollen und das Gefühl mehr zu wollen als nur zu gehorchen. Über den Bekanntheitsgrad als Musiker, die Ratschläge von Verwandten und Familie, das wachsende Bewußtsein als Künstler und für Bühnenpräsenz.
Über die Sommer der Kindheit, und die Teilnahme bei "Lietuvos Talentai" als willkommene Abwechslung zum Studium. Über die Unterschiede zu einer Karriere in England wie Ruta Meilutyte, das Bekanntwerden erst in Litauen und danach in Großbritannien. Über den gemeinsamen Auftritt mit David Garrett, einen Vertrag mit Decca und die britische Classical Artists Albums Charts. Über das Wohnen und Arbeiten von Vilnius aus, als Kurator eines Festivals, Leiter einer Akkordeon-Werkstatt und Konzerte mit dem eigenen Orchester.
Über die Besonderheiten des deutschen Musikmarkts, Auftritte beim Festival Mecklenburg-Vorpommern und beim Schleswig-Holstein Musikfestival, ein Litauen-Konzert in Frankfurt und die Wirkung von Akkordeon-Musik auf das Publikum in verschiedenen Ländern. Über die Rezeption in Deutschland, das Musikland und die Musiktradition in Deutschland und die Gründung des "Mikroorchesters". Über Versuche die eigene Musik noch weiter zu verbreiten, Inspirationen durch Streicher und Zusammenarbeit mit Streichern im Orchester. Über ein Orchester als musikalisches Labor und das Herausarbeiten von Individualität. Über Martynas als Tourismusbotschafter, den EU-Präsidentschaft Litauens und sehr positive Berichte in der deutschen Presse.
Über spezielle Bauweisen des Akkordeons, Instrumentenbauer in Österreich und Italien, das erste Akkordeon-Patent 1829, das Akkordeon als junges Instrument und regionale Unterschiede beim Akkordeonbau und Gebrauch. Über verwandte Instrumente, Konzert-Akkordeone, spezielle Klaviaturen und im Einzelnen sehr individuell gebaute Instrumente.
Über das Wechseln zwischen verschiedener Instrumente, spielen verschiedener Musik und selten gespielte Instrumente. Über Akkordeonbauer als Familienbetrieb und Akkordeontradition in Litauen und in anderen Ländern.

Übersetzung Litauisch-Deutsch: Jolita Rolf

MARTYNAS
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Ivars Ījabs, Jan Kusber, Ilgvars Misāns, Erwin Oberländer:
Lettland 1918 - 2018

Ein Jahrhundert Staatlichkeit. Ferdinand Schönigh-Verlag, Paderborn 2018. 272 Seiten,
ISBN: 978-3-506-78905-1, EUR 39.90 / CHF 48.70. 

Verlagsinfo:
Ein informatives und fundiertes Panorama der lettischen Geschichte und Kultur, Wirtschaft und Politik seit der Unabhängigkeitserklärung 1918.
Die Republik Lettland, heute EU- und NATO-Mitglied, wurde 1918 mit großen Hoffnungen und demokratischen Zielsetzungen ins Leben gerufen, geriet aber unter sowjetische, nationalsozialistische und sowjetische Herrschaft, ehe sie 1990 wieder unabhängig wurde. Ausgewiesene Expertinnen und Experten aus Lettland, Deutschland und Dänemark bieten in diesem Band einen Überblick über die wichtigsten Zäsuren und Themen des ersten Jahrhunderts lettischer Staatlichkeit.
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Liebes Mienel ...

Der Kapellmeister Richard Wagner an seine Frau. Edition Eichhorn, Berlin. ISBN 978-3-8442-4590-5, 124 Seiten, 12,99 Euro.

Verlagsinfo:
Die Sängerin + Schauspielerin Minna Planer begleitete den berühmten Kapellmeister und Opernkomponisten Richard Wagner auf dem Weg seiner kreativsten Schaffensphase.
Wir folgen ihr und seinen Briefen von Magdeburg über Königsberg und Riga nach Paris und Dresden, verfolgen das häusliche Leben mit seinen Alltäglichkeiten und begleiten die beiden auf einem Weg, der, wie vieles bei Richard Wagner, in der Flucht endete. 

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Małgorzata Szejnert: Das Beet des Zaddiks

Reportage. Aus dem Polnischen von Benjamin Voelkel. Reihe: Göttinger Sudelblätter (hg. von Heinz Ludwig Arnold, Thorsten Ahrend und Thedel v. Wallmoden), 64 Seiten, Wallstein Verlag, Göttingen 2018. ISBN: 978-3-8353-3262-1, € 12,90 (D) | € 13,30 (A)

Verlagsinfo:
»Das Beet des Zaddiks« erzählt über jüdisches Leben vom Mittelalter bis heute in Polesien, einem großen Sumpfgebiet zwischen den Flüssen Bug und Pripjat, das im Mittelalter zur Kiewer Rus und später zu Polen-Litauen gehörte. Heute ist es ein Teil von Weißrussland.
Die Autorin gibt in ihrer eindringlichen literarischen Reportage einen tiefen Einblick in die Geschichte der osteuropäischen Juden und thematisiert zugleich ganz und gar Heutiges, indem sie ihr eigenes Schicksal mit Verweisen auf das historische Geschehen verwebt.
Magorzata Szejnert erzählt Lebensgeschichten einiger Familien aus Pinsk, einer weißrussischen Stadt nahe der ukrainischen Grenze. Sie schafft damit Momentaufnahmen einer komplexen großen Weltgeschichte und verdeutlicht so, warum diese Gegend im Osten Europas vor allem als »Bloodlands« in Erinnerung geblieben ist.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



MARTYNAS
Levickis


Mozart - Piano Concerto No. 12 in A, K414
Vivaldi - Concerto No. 4 in F minor, Op. 8, RV 297 “L’inverno” (Winter)
Camille Saint-Saëns - Introduction et Rondo capriccioso, op. 28
Tchaikovsky - Marsch aus "Der Nußknacker"
Mozart - Rondo alla Turca from Piano Sonata No. 11 in A K331
Vivaldi - Presto from Concerto No. 2 in G minor, Op. 8, RV 315 “L’estate” (Sommer)
Sting - She's too good for me
Enio Morricone - La califfa, "Cinema Paradiso"
Bizet/Rodríguez - Trilogie aus Carmen
Verdi - Thema aus La Forza Del Destino (Die Macht des Schicksals)
Lady Gaga - Telephone
 Johannes Brahms - Ungarischer Tanz Nr. 5
Chopin - Walzer op. 64 Nr.2 C-moll

aus der DVD "Classic Live Show"
weitere Info: Webseite Martynas
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Nächster Sendetermin:
Dienstag, 23.Oktober 2018 - 19.00 - 21.00 Uhr
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20 August 2018

BALTISCHE STUNDE 28.8.2018

Musikallisch, fantasievoll, kulturhistorisch!
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 28. August 2018 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 8. September 2018, 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST
Auste Ovsiukaitė
(Musikerin)

Bratsche zu spielen, das war die beste Entscheidung meines Lebens!

Über die Herkunft des litauischen Vornamens Auste, die Göttin der Bienen, Klaipeda als Geburtsstadt, deutsche Vergangenheit des Gebiets, und Tourismus heute. Über das Aufwachsen mit Musik, Kindheit in einer Musikerfamilie, ein Musikgymnasium und den Wunsch Geige zu lernen. Über den Wechsel zur Bratsche, Charakteristik und Klang des Instruments, über litauische Komponisten in Vergangenheit und Gegenwart, neugierige Nachfragen und ein Studium in Vilnius und in Berlin. Über die Teilnahme an Meisterkursen, den Ideenaustausch mit Kolleginnen und Kollegen, Bewerbungen und Vorspielen vor einer Jury.
Über das Kennenlernen verschiedener Städte und Landschaften in Europa, Vorteile studentischer Flexibilität, Kennenlernen anderer Orchester und den Spaß am Spiel. Über Gastauftritte, Musikerinnen als Aushilfe, verschiedene Anfragen und das Glück einer festen Anstellung. Über Heimatgefühle in Bremen, Spaß bei der Arbeit und ein Hobby als Beruf. Über Musiker aus verschiedenen Ländern, persönlicher Umgang und professionelles Zusammenspielen, Erfahrungen in Kassel und lustige Leute im Umfeld.
Über Zeit für Mittagsspaziergänge, Erlebnisse in Montreaux und Innsbruck, die Minuten des Genießens und das Leben das ganze Jahr über außerhalb von Litauen. Über Konzerttermine zu Weihnachten, den Kontakt zur Familie und das Planen mit verschiedenen Projekten. Über einen Geschwister in Schweden und in Japan, Zeitunterschiede und die Möglichkeiten des Internet. Über das Eingewöhnen in Deutschland, über Sprachkenntnisse und konservative und zurückhaltende Deutsche. Über Offenheit, schwarzen Humor und direkten Umgang. Über alte Freundinnen, neue Leute und kleine Kulturschocks. Über die Motivation Neues zu finden, enges Litauen, das große Berlin, Heimweh nach Litauen und den Willen sich durchzusetzen.
Über persönliche Pläne, tolle litauische Jazzfestivals, das Meeresfest in Klaipeda, die schöne litauische Natur und Wege am Ufer des Nemunas. Über Fahrradurlaub, die Sehenswürdigkeiten am Nemunas und die Vorstellung litauischer Kultur in Bremen.

Bremer Philharmoniker
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L-E-S-E-S-T-O-F-F



Gina Ochsner: Die versteckten Briefe

DTV, München 2018, aus dem amerikanischen Englisch von Pociao (Originaltitel: "The hidden letters of Belta B.", New Yorck 2016). ISBN 978-3-423-28154-6, 398 Seiten, 24 Euro.

Verlagsinfo:
Eine rostige Blechdose mit Briefen? Eigentlich wollte der zwölfjährige Maris nur den Familienstammbaum sehen. Doch Inara beschließt, ihrem Sohn endlich die tragische Geschichte ihrer Familie anzuvertrauen. Sie weiß: Bei Maris, der mit seinen großen Ohren sogar die Geheimnisse der Toten zu hören vermag, ist sie gut aufgehoben. Und so erzählt sie: von Urgroßvater Oskars, der nach Sibirien verbannt wurde, weil er eine Bibel besaß; von Urgroßvater Ferdinands, der in ein Arbeitslager verschleppt wurde; von Aalfang bei Mondschein, heimlichen Küssen beim Sonnenwendfest – und von der Briefeschreiberin Velta, über die es hieß: Schweigen habe diese Frau verzehrt, als hätte sie einen Ozean aus Stille verschluckt. 

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Wilhelm Storost Vydunas: Sieben Hundert Jahre deutsch-litauischer Beziehungen

Kulturhistorische Überlegungen. Dritte Auflage zum 150. Geburtstages des Autors (Erstausgabe 1932). Herausgegeben von Brita Storost, Koordination: Miroslav Danys. LIT-Verlag, Münster. Erschienen in der Reihe "Geschichte - Forschung und Wissenschaft", Bd. 53, 2017, 428 Seiten, ISBN 978-3-643-13683-1. 49.90 EUR, 49.90 CHF.

Verlagsinfo:
Wilhelm Storost Vydunas war ein litauischer Preuße beider Kulturen, der deutschen und der litauischen. Die Erstauflage dieses Werkes (Tilsit 1932) wurde nach der Nazi-Machtübernahme noch vor dem Ausliefern auf den Buchmarkt fast vollständig vernichtet. Er selbst ist dem Inferno des Zweiten Weltkrieges nur knapp entkommen. Vydunas, Ehrenmitglied des PEN-Clubs, seine edle Persönlichkeit und sein uvre, das 60 deutsche und litauische Werke fast aller literarischen Gattungen umfasst, zählt zum Bedeutendsten, was die Litauer aus den Flammen des Krieges und vor der "Sowjetisierung" retten und bewahren konnten.

Wilhelm Storost Vydunas, geb. 1868 in Jonaten, Ostpreußen; Preußisch-litauischer Nationaldichter, Linguist, Philosoph und Theosoph, verfolgt durch das NS-Regime, ab 1944 auf der Flucht vor den Sowjets, ab 1946 Bürger in Detmold, dort verstorben 1953 (1991 exhumiert und überführt zum Rambynas (Bitthenen) in Litauen. 

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



SVIESTS 7

Vilciņš - RTU vīru koris Gaudeamus
Īdona īzona – Elza Rozentāle un Bur Mani feat. DJ Monsta
Pēdējais lībietis – Vārna
Sniegi sniga - Rāva
Koklītes koklēja – Rūta un Valdis Muktupāvels
Sajāja bramaņi - Stiprās sievas un Raimonds Tiguls
Zīmeņa – Ceidari un Kārlis Kazāks
Ormans – Jauno Jāņu orķestris
Nospiedumi – Misters
Bebru regejs – Bezgalībieši
Balāde par pulkvedi – Oskars Jansons
Veļu laiks – Edgars Lipors
(aus der CD "SVIESTS 7")

  Zentrum für Kulturmanagement „Lauska"
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26 Juli 2018

BALTISCHE STUNDE 31.7.2018

Mehr Sommer!
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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
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GESPRÄCHSGAST

Indrė Valantinaitė
(Dichterin, Journalistin, Autorin)

Überall in Litauen ist Poesie!

Über den 14. Februar als Namenstag des Nachnamens, einen Namen als Analogie der Liebe, über die Bedeutung der Geburtsstadt Kaunas, ein Jesuitengymansium, die Ufer des Nemunas, die Laisvės alėja, und Litauen als Land der Dichter. Über die Laisvės alėja als Objekt der Poesie, über litauische Literatur auf Buchmessen in Deutschland, über Besuche in Leizipig und das große Interesse dort an Poesie und Dichtung. Über Reisen zu anderen Orten in Deutschland, über Krems in Österreich, über Pläne neuer Übersetzungen und mögliche Lesungen in Deutschland. Über Orte wo auch "Rammstein" Konzerte hatte, über Poesie als Sprache der Gefühle und des Herzens, und das Denken als Versuch dies in eine Ordnung zu bringen.
Über die vielen Leben eines Gedichts als Objekt der Übersetzung, über die Notwendigkeit übersetzt zu werden, und das zeichnen von Gedichten. Über das Studium an der Kunstakademie, über Visionen und den Versuch diese in Dichtung zu fassen. Über die Faulheit der Dichterin, Träume und Tageszeiten. Über das Auftauchen und wieder verschwinden von Visionen.
Gedichte über Hotels, Hotels als Symbole wechselhafter Zeiten, über das Schreiben in Hotels und die Geschichten, die sich in Hotels abspielen. Über Hotelerlebnisse anderer Dichter und Schriftsteller, die Aura von Hotels, über den Stoff der Inspirationen, und den Zustand der "inneren Jahreszeiten" des Menschen.
Über Gott und Glauben, Reisen, Leben in Osteuropa, Erinnerungen an die Kindheit und die Rolle von Kirche und Glauben in Litauen. Über die Rolle des Katholizismus in Litauen, über gläubige und über glaubende Menschen, über Ironie der Religion gegenüber und die Übersetzung dieser Themen in andere Sprachen. Über die Übersetzbarkeit von Geschichten und über Leserinnen und Leser. Über die Tätigkeit als Schriftstellerin, Dichterin, TV-Moderatorin und Journalistin.
Über die Situation Litauens in Europa, Arbeitsmarkt und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Möglichkeit in anderen Ländern zu arbeiten und Litauen als Heimat. Über Lebensziele, das Leben mit dem Strom, die Anfänge des Schreibens im Alter von sechs Jahren, und die Fähigkeiten der Menschen. Über Jurga Ivanauskaite als Schriftstellerin, ein kurzer Versuch als Sängerin, den poetischen Herbst im Oktober in Druskininkai, über Gäste aus aller Welt und das Buch "Fische und Lilien". Über Wald und Wölfe, menschliche Ängste, Märchen, Wunder und andere Kreaturen.
Über Pläne für Übersetzungen ins Deutsche, notwendige Kontakte zu deutschen Verlagen, Symbole und Gefühle, und die internationale Sprache der Dichtung.
Über das Vergnügen die eigene Dichtung auch im Ausland vorstellen zu dürfen und über die Lesungen in Bremen. Über "Pop-Poesie", einfacher Verstehen und die Schwierigkeit, in einfachen Worten über schwierige Themen zu schreiben. Über kurz gefasstes Schreiben, weiteres Kürzen und der Weg zu einer endgültigen Fassung. Über das Bestreben mit wenigen Worten mehr zu sagen.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Mark Greaney: Die Macht des Präsidenten

(Tom Clancy). Thriller. Aus dem US-Amerikanischen von Karlheinz Dürr und Reiner Pfleiderer. Originaltitel: Commander in Chief (A Jack Ryan Jr. Novel, Originalverlag: Putnam). Heyne Verlag / Verlagsgruppe Random House, München 2018, 816 Seiten. ISBN: 978-3-453-27114-2. € 28,00 [D], € 28,80 [A] |, CHF 38,90.

Verlagsinfo:
Eine schwimmende Erdgasanlage vor der litauischen Küste explodiert nach einem Bombenanschlag. Ein venezolanischer Staatsanwalt wird gemeuchelt. Bei einem Handstreich gegen einen russischen Truppenzug gibt es Dutzende Tote. Eine anarchische Welt ist die beste Tarnung, den eigentlichen Plan mit scheinbar zusammenhanglosen Übergriffen zu verschleiern. Nur ein Mann erkennt das Muster hinter all den perfiden Terroranschlägen rund um die Welt. Kann US-Präsident Jack Ryan den skrupellosen Drahtzieher zur Strecke bringen – oder stürzt das gestörte Gleichgewicht der Kräfte die Welt ins bodenlose Chaos?

Tom Clancy hatte mit seinem ersten Thriller, Jagd auf Roter Oktober, auf Anhieb internationalen Erfolg. Der Meister des Techno-Thrillers stand seitdem mit allen seinen großen Büchern an der Spitze der internationalen Bestsellerlisten. Tom Clancy starb im Oktober 2013.

Mark Greaney hat Internationale Beziehungen und Politikwissenschaften studiert. Als Koautor von Tom Clancy hat er zu Recherchezwecken mehr als 15 Länder bereist und an Militär- und Polizeiübungen teilgenommen.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



EstBel

- Notsud -
- Väike Lind -
- Kivid -
- Poti Kolm -
- Marigold -
(aus der CD "Saar")


Nordic Notes

Soundcloud

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Curly Strings

- Aastapäev -
- Avarus -
- Kuu -
- Firebird/Kribu-kribu polka -
- Edasi anda -
(aus der CD "Hoolima")

curlystrings

MusicEstonia

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DIE BALTISCHE STUNDE
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27 Juni 2018

BALTISCHE STUNDE 3.Juli 2018

Litauen100 + "two sides", jazziges Estland
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GESPRÄCHSGAST


Ramuel Tafenau
(Musiker, Produzent, Komponist)

Die Musik hat den Platz an meinem Herzen!

Über den Namen "Tafenau" in der estnischen Jazzszene, Raivo und Ramuel, über einen international bekannten Vater, über die Herkunft des Namens "Tafenau" und die Exotik dieses Namens. Über ein Studium an der Georg-Ots-Musikschule und die Qualitäten dieser Schule, eine Ausbildung als Umweltingenieur und Soundmanager, und die Zukunftspläne selbst Musik zu schreiben und eine CD herauszubringen. Über die Arbeit bei der estnischen Jazzunion, Pläne für ein Studium an der estnischen Musikakademie, und das Bestreben alle Kenntnisse für die Zukunft zu ordnen. Über Arbeit im Umweltmanagement, das Bedürfnis Musiker zu werden, Pläne für die nahe und die ferne Zukunft.
Über das Verhältnis zum Musiker-Vater, den Versuch auch einen Beruf als Alternative zur Musik zu lernen, über die Sage von "Kalevipoeg" als symbolisches Vater-Sohn-Verhältnis und den Blick eines Kindes auf einen erfolgreichen Vater.
Über Unterschiede und musikalische Zusammenarbeit mit dem Vater, über frühe Kindheitserlebnisse mit der Musik von Pat Metheney, und Klavierunterricht durch einen Privatlehrer. Über die Energie selbst Musik zu machen, den Übergang zum Schlagzeug spielen, und die Entwicklung einer eigenen musikalischen Sprache.
Über nordisch-skandinavische Traditionen, eine aktive estnische Jazzszene, die CD-Produktion in Estland und das begrenzte estnischsprachige Publikum. Über die Lust der Estinnen und Esten lieber zu den Jazzkonzerten zu gehen als CDs zu kaufen. Über das Hineinwachsen in die estnische Musikszene, der Übergang von Musik als Hobby zu Musik als Broterwerb. Über Anfragen aus anderen Bereichen der Musik, Zusammenarbeit mit Musikerinnen und Sängerinnen, Ausflüge in die Popmusik und gemeinsames Auftreten mit der Sängerin "Birgit". Über flexible Strategien, Rockmusik, und baldige Veröffentlichung der ersten CD.

Zur Zusammenarbeit mit
BIRGIT

Zusammen mit HEDVIG HANSON

mit JAAN PEHK und PAUL DANIEL

RAMUEL TAFENAU BAND


“Estonian sketches”: RAMUEL + RAIVO TAVENAU
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Matthias Dornfeldt / Enrico Seewald: Hundert Jahre deutsch-litauische Beziehungen

Husum Verlagsgruppe, Husum 2017. Hrsg.als Werk 47 der PRUSSIA-Schriftenreihe, 256 Seiten, ISBN 978-3-89876-901-3, 19,95 Euro.

Verlagsinfo:
Das vorliegende Werk ist die erste Gesamtdarstellung zum deutsch-litauischen Verhältnis in der Zeitspanne von der ersten Erwähnung des Namens Litauen in den Quedlinburger Annalen 1009 bis zur Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen vor rund 25 Jahren. Auf der Basis von meist unveröffentlichtem Archivmaterial schildert es das enge, aber auch wechselhafte Verhältnis benachbarter Völker. Das kürzlich im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes aufgefundene Exemplar der Unabhängigkeitserklärung vom 16. Februar 1918 wird hier erstmals publiziert. Weitere sorgfältig ausgewählte Dokumente und Illustrationen lassen eine auch Gegenwart und Zukunft noch prägende Phase europäischer Geschichte anschaulich und lebendig werden.

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Vytautas Rinkevičius: Altpreußisch

Geschichte – Dialekte – Grammatik. Schriftenreihe der Gesellschaft für Baltische Studien. Baar Verlag, Zahna-Elster 2017, 255 Seiten, ISBN 978-3-935536-47-9, 48,00 €.

Verlagsinfo:
Da die letzte deutschsprachige Darstellung des grammatischen Systems des Altpreußischen und seiner Geschichte bereits Jahrzehnte zurückliegt, stellte eine dem heutigen Forschungsstand entsprechende altpreußische Grammatik in deutscher Sprache ein Desiderat dar, dem der vorliegende Band von Vytautas Rinkevičius Abhilfe schaffen möchte. Das ursprünglich auf Litauisch verfasste Buch, liegt nun in einer eigens für die Übersetzung revidierten Fassung vor und zeichnet sich durch zwei bislang nicht übliche Vorgehensweisen bei der Darstellung aus: durch die konsequent getrennte Behandlung der beiden Dialekte, des pomesanischen und des samländischen, in die sich die Sprache gliedern lässt, und die Darstellung ihres Akzent- und Intonationssystems im gesamtbaltischen Kontext. Abgerundet wird das Buch durch einige Lesestücke mit beigegebenen Faksimiles. Baltisten, Indogermanisten und Typologen sollten auf das Buch ebenso wenig verzichten können wie deren Studierende, die die übersichtliche und dennoch informationsreiche Darstellung als Hilfe beim Einstieg ins Altpreußische schätzen werden.

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Liutauras Janušaitis

TWO DIFFERENT SIDES


A - DARK SIDE
Part I
Part II
Part III
Part V

B - BRIGHT SIDE
Part II
Part III
Part IV
Part V
Part VII

(von dem Album "Two different sides")
Bass – Domas Aleksa (tracks: A1-B3)
Drums – Jonas Gliaudelis (tracks: A1 -B3)
Electric Guitar – Eduardas Armonas (tracks: A1-B3), Paulius Volkovas (tracks: A1-B3)
Flugelhorn – Mindaugas Vadoklis (tracks: A1-B2)
Music By, Composed By, Arranged By, Conductor, Tenor Saxophone, Soprano Saxophone – Liutauras Janušaitis
Orchestra – Vytautas Magnus University Chamber Orchestra (tracks: C1 - D4)
Piano – Tomas Dičiūnas (tracks: A1 - B3)
Producer – Aleksandra Kerienė, Vilius Keras
Tenor Saxophone – Kęstutis Vaiginis (tracks: A1-B3)
Trombone – Jievaras Jasinskis (tracks: A1)
Trumpet – Jason Hunter (3) (tracks: A2, A-3)



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29 Mai 2018

BALTISCHE STUNDE 5. Juni 2018

Jazz, Kinder und Gedichte
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 5.Juni 2018 - 19.00-21.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

Aleksandra Līne
(Dichterin und Musikmanagerin)

Ich bin in Lettland mit Jazz aufgewachsen!

Über das Gefühl, Lettland in Bremen im Bereich Jazz zu vertreten, über jahrelange Zusammenarbeit mit Jazz-Musiker/innen, die Arbeit im Pashkevich-Jazzclub in Riga, und das Dichten in drei verschiedenen Sprachen. Über das Projekt "spoken words", den Arbeitsalltag als Musikmanagerin und die Arbeit an einem lettischen Internet-Journal über Jazz. Über die Auswahl der Musik zu den Gedichten, Dichten über Musik und Musiker/innen, und das Leben als Experiment. Über die Spannung die Reaktion des Publikums erfahren zu können, die Verstärkung der kreativen Energie durch Zusammenarbeit mit Musikern, eigene Erfahrungen mit Musikinstrumenten, die Bedeutung der Texte und die Vorbereitung einer eigenen Webseite.
Über Sprachkenntnis, Aufführungen in verschiedenen Sprachen, Orientierung an Publikum und Auftraggeber, vom Beibehalten der einzelnen Sprachversionen und weitere Auftritte. Über die Musik als eigene, zusätzliche Sprache, mögliche Einladungen und die Vorstellung der Debut-CD. Über Bühnenerfahrung, mögliche Zusammenarbeit mit anderern Dichter/innen, die Entwicklung eines eigenen Stils, und den Optimismus für die Zukunft. Über die Schwierigkeiten beim Improvisieren, die Notwendigkeit einer guten Vorbereitung, das Arbeiten in Ruhe und dem Spiel mit Rhythmus, Tempo und Betonung.
Über spontanes Dichten, Freude an der Natur und das Leben als fortgesetztes Improvisieren.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Giedrė Jankevičiūtė: Eine andere Geschichte des Kinderbilderbuchs

Vom sowjetischen Litauen bis nach Indien. Giedrė Jankevičiūtė, V. Geetha, Helmut Wolf, Elena Rittinghausen. Tara Books, Indien, 2017, in Zusammenarbeit mit dem Lithuanian Culture Institute, Vilnius. 270 x 240 mm, 176 Seiten, ISBN 978-93-83145-68-3, 42.00 €.

Verlagsinfo:
Ausgehend von der globalen Schlüsselrolle der ehemaligen Sowjetunion will dieses Buch eine neue Vorstellung von der Geschichte des Bilderbuchs formen. Es ist das Resultat einer ungewöhnlichen Zusammenarbeit zwischen Indien und Litauen. Im Zentrum stehen dabei die Auswirkungen der Anstrengungen, welche die Sowjetunion auf dem Gebiet des Bilderbuchs unternahm und die weltweit spürbar waren. Während einer bestimmten Phase der Geschichte waren sowjetische Bücher, auf Englisch und anderen Landessprachen, in Indien leicht verfügbar und sehr preiswert zu haben. Das veränderte die Leseerfahrung und das Leseverhalten indischer Kinder. Dieser Literaturexport war ein essentieller Bestandteil der Bemühungen der Sowjetunion, ihre sozialistische Kultur weltweit zu verbreiten. Doch wie das Beispiel Litauens zeigt, sahen sich zur gleichen Zeit Länder unter sowjetischer Herrschaft mit einer hochgradig problematischen Art der kulturellen „Globalisierung“ konfrontiert.
Für dieses Buch wurde ein umfangreiches Bildarchiv erschlossen; Abbildungen reichen von der Kunst des Sozialistischen Realismus bis hin zu klassischen Beispielen des Primitiven Modernismus in Litauen. Viele dieser Bilder sind zum ersten Mal in einer englisch- und deutschsprachigen Publikation zu sehen. 
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Daugaviņš / Viška / Sirmais: Mit Weißbär in der Küche


Verlagsinfo:
Die Hauptfigur dieses Buches ist ein Eisbär mit sechs Pfoten. Schließlich findet er heraus, dass seine sechs Pfoten perfekt sind, um alle seine bunten Ideen in der Küche als Koch auszuprobieren. Auf jeder Seite des Buches wird die Geschichte durch ein einfaches, aber interessantes Rezept ergänzt, das Kinder selbst nachkochen können.

Māra Viška ist ein Künstlerin, die eine besondere Gabe besitzt: Sie überträgt die im Alltag beobachteten Details in einen anderen Zusammenhang, verändert diese völlig und baut eine neue Geschichte darum. In dieser verwendet Māra Viška Rezepte, bunte Farbtöne und eine gute Prise Ironie.
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Indrek Koff / Ulla Saar: Einen Tag ganz brav

Kinderbuch ab 4 Jahren von Indrek Koff (Autor) und Ulla Saar (Illustratorin). Empfohlenes Alter: ab 4 Jahren. 56 Seiten, aus dem Estnischen von Carsten Wilms. Kullerkupp Verlag, Berlin 2018. ISBN: 978-3-947079-05-6, 15,90 Euro.

Verlagsinfo:
Lena und Oskar haben lange geschlafen und freuen sich auf einen freien Mittwoch zu Hause mit ihrer Oma. Sie beschließen, einmal ganz brav zu sein und den Erwachsenen viel Freude zu machen. Ob es ihnen gelingt, ihre Pläne in die Tat umzusetzen – und ob Mama und Papa davon begeistert sind?
„Einen Tag ganz brav“ erzählt mit viel Humor dieselbe Geschichte sowohl aus Sicht der Kinder als auch mit dem Blick der Eltern. Ein liebevolles Buch über das manchmal nicht einfache Zusammenleben in der Familie.
Indrek Koff und Ulla Saar sind die Stars der Kinderbuchszene in Estland. „Einen Tag ganz brav“ wurde 2016 unter die fünf schönsten estnischen Kinderbücher gewählt.

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Kestutis Kasparavičius: Florentinus der Gärtner

Verlag Freies Geistesleben & Verlag Urachhaus, 1. Auflage 2018. Aus dem Litauischen von Saskia Drude. Format: 21.8 x 24.5 cm, 64 Seiten. ISBN 978-3-8251-5148-5, 18 Euro.

Verlagsinfo:
Florentius ist ein wahrer Meistergärtner. Seine wunderbaren Rosen in allen Farben sind im ganzen Land beliebt – vor allem bei seiner hübschen Nachbarin. Eines Tages bittet die Königin ihn, eine schwarze Rose für sie zu züchten. Zum Glück findet er ein Geheimrezept, doch als er es ausprobiert, erlebt er eine riesige Überraschung. Florentius muss eine Entscheidung fällen!
Eine feinsinnige und bewegende Garten- und Freundschaftsgeschichte des litauischen Meister-Illustrators Kęstutis Kasparavičius.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



Klausies. Слушай. Listen


Aleksandra Line: gesprochenes Wort
Toms Mikāls: Keyboards
Toms Rudzinskis: Saxophon, Effekte
Artis Orubs: Schlagzeug

 - 17 -
- The Road -
- Golos -
- Adams -
- Jazz Musician -
- Su -
- Kjara -
- La Linea Gialla -
- List -
- Jevgenij -
- Apmaldities -

(aus der CD "Klausies. Слушай. Listen")


Aleksandra Līne Live / soundcloud
bei Live-Auftritten kommt manchmal der Litauer Dominykas Vyšniauskas dazu.
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 3.Juli 2018 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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Mehr Infos:
INFOBALT - Veranstaltungsübersicht
INFOBALT-Fernsehvorschau
Estland-Blog / Lettland-Blog / Litauen-Blog
 
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28 April 2018

BALTISCHE STUNDE 8.Mai 2018

mehr von den Hundertjährigen !
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 8. Mai 2018 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 19. Mai 2018, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST
Wolfgang Zach
(Künstler)

Billige Themen fürs Stadtmarketing - das kann keine Unterstützung für Künstlerinnen und Künstler sein!

Über Kindheit, Schulzeit und Studium, die Kombination Informatik und Kunst, die Faszination für die Mathematik und die Anfänge der Informatik. Über das Kunststudium und die Rückkehr nach Bremen. Über damalige Arbeitgeber in der IT-Industrie, Anfänge der künstlerischen Aktivitäten und selbst entwickelte Methoden computergenerierter Kunst. Über Frieder Nake als Vorbild, eigene Programmierkünste und künstlerische Ideen. Über den Fundsachen auf der Messe CeBit, teure Maschinen und eigene Umbaumaßnahmen. Über komplexe geometrische Zeichnungen, Berechnungen und Steuerung mit dem Computer und fotografisches, aber vorprogrammiertes Zeichnen.
Über Ausstellungstitel, Motive übernommen von der ESA, eine Ausstellungskonzeption von Inga Šteinmane und Bremische Künstler/innen in Riga. Über einen Besuch in Riga 2006, die Kontakte des Bremer Verbands Bildender Künstlerinnen und Künstler BBK, Austausch mit Danzig und die Tätigkeit als Vorsitzender des BBK. Über Zusammenarbeit mit Lettland, Sommeraufenthalte in Zvartava, ein Symposium in Rechtenfleth und Vereinbarungen mit lettischen Partnern.
Über Gastaufenthalte lettischer Künstler/innen in Bremen, Besuche beim lettischen Künstlerverband, Zusammenarbeit mit Martiņš Heimrāts und Igors Dobičins. Über die Kontaktpflege, eine Reise nach Riga und finanzielle Unterstützung durch den Bremer Kultursenator. Zu überraschender Ablehnung von Unterstützung durch den Rat der Stadt Riga, Stadtmarketing durch Weihnachtsbaumwettbewerbe und einen bronzenen Weihnachtsbaum vor dem Rigaer Rathaus. Über kreative Ergebnisse eines Wettbewerbs, der Ausschluß von professionellen Künstlerinnen und Künstlern und geringe Wertschätzung der künstlerischen Produktion. Über Attraktionen für Touristen, eingeschränkte Themen für Künstler und Zwischennutzungen von Gebäuden in Riga. Über Erfahrungen in Bremen, Zusammenarbeit der Künstlerszene mit den zuständigen Behörden und Vergleiche mit Riga. Über vertragliche Vereinbarungen zwischen Bremen und Riga, den neuen Vorstand des BBK Bremen, und geplante Gastaufenthalte in Bremen im Herbst 2018.
Über eine Ausstellung von Aleksejs Naumovs, Gespräche mit dem Kurator des Rothko-Zentrums in Daugavpils und ein Besuch bei Sigita Daugule. Ein Spaziergang zum Skulpturenpark, Tee bei Igors Dobičins, zur Situation von Künstler/innen und Künstlern in Lettland, Vergleiche mit Polen, und Erinnerung an den lettischen Kampf um die Unabhängigkeit. Über emotional Bewegendes, Kennenlernen historischer Umstände in Lettland, die große Künstlerszene in Riga und Vergleiche mit der Künstlerverbände in Riga und Bremen. Über Umbrüche und Veränderungen, Anforderungen an den Vorstand des lettischen Künstlerverbands, Ausstellungen junger Künstler/innen im "Arsenāls", Wiedersehen und neue Kontakte. Über ein neues Kunstprojekt in der Bahnstation von Dubulti, eine Ausstellung von Māris Čačka, die Wichtigkeit persönlicher Kontakte und Ideen, selbst mal in Lettland künstlerisch tätig zu sein. Über private Zukunftspläne, Austauschprojekte zwischen Bremen und Danzig, Russen in Lettland, einen Flugzeugabsturz in Smolensk und historische Belastungen. Über die politische Situation zwischen Lettland und Russland, in Kaliningrad und Schwierigkeiten im kleinen Grenzverkehr mit Polen.
Über populistische Politik in Riga, undurchsichtige Netzwerke und eine politisch gering geschätzte Rolle der Kultur. Über offizielle Stellungnahmen im Rathaus Riga, offene Bekenntnisse und die Notwendigkeit beständiger Bemühungen zur Unterstützung für Kultur. Über Chorsingen in der Jugend, lettische Gesangstradition, musikalisches Analphabetentum und Ausblick auf die nächsten Austauschprojekte.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Ilmar Taska: Pobeda 1946

Roman. Aus dem Estnischen von Cornelius Hasselblatt. Kommode Verlag, Zürich 2017, 300 Seiten, ISBN 978-3-9524626-4-5, EUR 19.90.

Verlagsinfo:
1946. Der eiserne Vorhang teilt Europa. Die Ohren und Augen des Geheimdienstes sind überall. Der sechsjährige Junge weiß nichts davon, als er in den faszinierenden Pobeda steigt. Er gerät in die Fänge des Geheimdienstes und wird gnadenlos instrumentalisiert. Unwissentlich verrät er seinen Vater, der dem Widerstand angehört. Als auch noch seine Mutter verschwindet, ist er in diesem totalitären System auf sich allein gestellt.
Gleichzeitig versuchen der britischer BBC Radiomoderator Alan und die estnische Opernsängerin Johanna ihre Liebesbeziehung aufrecht zu erhalten. Ihre Briefe werden vom Geheimdienst abgefangen. Die Ausreise aus dem Land ist fast unmöglich, eine Einreise ebenso. Trotz den widrigen Umständen planen sie ein Treffen in Moskau.

Bildhaft, und mit hervorragend platzierten Szenenwechseln, inszeniert Ilmar Taska die einzelnen Charaktere und ihre inneren Konflikte. Der Roman liest sich gleichermaßen als Zeitdokument wie auch als hochspannender Thriller. 
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Loos / Furmane: Musikstadt Riga

Helmut Loos | Lolita Furmane | Klaus Wolfgang Niemöller (Hrsg.), Klaus-Peter Koch (Redaktion): Musikstadt Riga im europäischen Kontext. Deutsch-lettische Wechselbeziehungen im 19. und 20. Jahrhundert. Bericht über das Symposion Riga 3.–4. Oktober 2014. Edition IME 16, Band 16, im Auftrag des Instituts für deutsche Musikkultur im östlichen Europa e.V., Studiopunkt Verlag Sinzig 2017. 292 Seiten, mit 50 Notenbeispielen und Abbildungen, ISBN 978-3-89564-176-3, 44.00 EUR [DE] | 45.30 EUR [AT] | 46.00 EUR [CH].
Mit Beiträgen von: Arnolds Klotinš | Lolita Furmane | Matthias Wendt | Thomas Synofzik | Kazuko Ozawa | Klaus-Peter Koch | Heinrich Aerni | Helmut Loos | Baiba Jaunslaviete | Hartmut Krones | Klaus Wolfgang Niemöller | Alida Zigmunde | Helmut Scheunchen | Liga Petersone | Andreas Waczkat.
Verlagsinfo:
Dieser Sammelband publiziert Aufsätze zur Rigaer Musik- und Theatergeschichte vom 17. bis zum 20. Jahrhundert.
Im Jahr 2014 trug Riga den Titel Kulturhauptstadt Europas. Dies gab den Anlass für ein lettisch-deutsches Symposion, in dem aktuelle Ergebnisse einer langjährigen Forschungszusammenarbeit präsentiert wurden. Vorgestellt und ausgewertet wurden dabei jüngst erschlossene Quellen zur Musikgeschichte der Stadt. Zahlreiche Musikerbiographien und historische Quellen belegen die vielfältigen, historisch gewachsenen musikkulturellen Verbindungen zwischen dem westlichen und östlichen Europa. Der Sammelband umfasst quellenkundliche, biographische, interpretations- und rezeptionsgeschichtliche Studien zur Rigaer Musik- und Theatergeschichte vom 17. bis zum 20. Jahrhundert.


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

GIN'GAS
Remigijus FUNKIT Ruokis - Gesang
Agnė Michalenkovaitė - Gesang
Gintautas  Gascevicius - Schlagzeug
Paulius Rukas - Bass
Vitolis Žukas - keyboards
Aurimas Povilaitis - percussion
Arunas Viduolis - Saxophone
Dmitrij Levencov - Trompete
Valdas Surdokas - Posaune
Laimonas Urbikas - Saxophone
Vykintas VYKIS Jasaitis - Gitarre


- O Kas, Jeigu Aš -
- Arčiau Tavęs -
- Buci - Buci -
- Pažįstu Meginą Iš Reklamos Agentūros -
- Sofa -
- Magė - 
- Jūdžajo -
- Jūdžajo (Sensei Kanas Remix) -
- Magė (Papuga Remix) -
- Pažįstu Meginą Iš Reklamos Agentūros (Martin Virgin Remix) -

(aus der CD "O Kas, Jeigu Aš")

gingas.lt
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 5.Juni 2018 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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