29 Mai 2018

BALTISCHE STUNDE 5. Juni 2018

Jazz, Kinder und Gedichte
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 5.Juni 2018 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 16. Juni 2018, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und imuf 101,85 ( Kabelnetz im Raum Bremen).
 
LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"
 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST

Aleksandra Līne
(Dichterin und Musikmanagerin)

Ich bin in Lettland mit Jazz aufgewachsen!

Über das Gefühl, Lettland in Bremen im Bereich Jazz zu vertreten, über jahrelange Zusammenarbeit mit Jazz-Musiker/innen, die Arbeit im Pashkevich-Jazzclub in Riga, und das Dichten in drei verschiedenen Sprachen. Über das Projekt "spoken words", den Arbeitsalltag als Musikmanagerin und die Arbeit an einem lettischen Internet-Journal über Jazz. Über die Auswahl der Musik zu den Gedichten, Dichten über Musik und Musiker/innen, und das Leben als Experiment. Über die Spannung die Reaktion des Publikums erfahren zu können, die Verstärkung der kreativen Energie durch Zusammenarbeit mit Musikern, eigene Erfahrungen mit Musikinstrumenten, die Bedeutung der Texte und die Vorbereitung einer eigenen Webseite.
Über Sprachkenntnis, Aufführungen in verschiedenen Sprachen, Orientierung an Publikum und Auftraggeber, vom Beibehalten der einzelnen Sprachversionen und weitere Auftritte. Über die Musik als eigene, zusätzliche Sprache, mögliche Einladungen und die Vorstellung der Debut-CD. Über Bühnenerfahrung, mögliche Zusammenarbeit mit anderern Dichter/innen, die Entwicklung eines eigenen Stils, und den Optimismus für die Zukunft. Über die Schwierigkeiten beim Improvisieren, die Notwendigkeit einer guten Vorbereitung, das Arbeiten in Ruhe und dem Spiel mit Rhythmus, Tempo und Betonung.
Über spontanes Dichten, Freude an der Natur und das Leben als fortgesetztes Improvisieren.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Giedrė Jankevičiūtė: Eine andere Geschichte des Kinderbilderbuchs

Vom sowjetischen Litauen bis nach Indien. Giedrė Jankevičiūtė, V. Geetha, Helmut Wolf, Elena Rittinghausen. Tara Books, Indien, 2017, in Zusammenarbeit mit dem Lithuanian Culture Institute, Vilnius. 270 x 240 mm, 176 Seiten, ISBN 978-93-83145-68-3, 42.00 €.

Verlagsinfo:
Ausgehend von der globalen Schlüsselrolle der ehemaligen Sowjetunion will dieses Buch eine neue Vorstellung von der Geschichte des Bilderbuchs formen. Es ist das Resultat einer ungewöhnlichen Zusammenarbeit zwischen Indien und Litauen. Im Zentrum stehen dabei die Auswirkungen der Anstrengungen, welche die Sowjetunion auf dem Gebiet des Bilderbuchs unternahm und die weltweit spürbar waren. Während einer bestimmten Phase der Geschichte waren sowjetische Bücher, auf Englisch und anderen Landessprachen, in Indien leicht verfügbar und sehr preiswert zu haben. Das veränderte die Leseerfahrung und das Leseverhalten indischer Kinder. Dieser Literaturexport war ein essentieller Bestandteil der Bemühungen der Sowjetunion, ihre sozialistische Kultur weltweit zu verbreiten. Doch wie das Beispiel Litauens zeigt, sahen sich zur gleichen Zeit Länder unter sowjetischer Herrschaft mit einer hochgradig problematischen Art der kulturellen „Globalisierung“ konfrontiert.
Für dieses Buch wurde ein umfangreiches Bildarchiv erschlossen; Abbildungen reichen von der Kunst des Sozialistischen Realismus bis hin zu klassischen Beispielen des Primitiven Modernismus in Litauen. Viele dieser Bilder sind zum ersten Mal in einer englisch- und deutschsprachigen Publikation zu sehen. 
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Daugaviņš / Viška / Sirmais: Mit Weißbär in der Küche


Verlagsinfo:
Die Hauptfigur dieses Buches ist ein Eisbär mit sechs Pfoten. Schließlich findet er heraus, dass seine sechs Pfoten perfekt sind, um alle seine bunten Ideen in der Küche als Koch auszuprobieren. Auf jeder Seite des Buches wird die Geschichte durch ein einfaches, aber interessantes Rezept ergänzt, das Kinder selbst nachkochen können.

Māra Viška ist ein Künstlerin, die eine besondere Gabe besitzt: Sie überträgt die im Alltag beobachteten Details in einen anderen Zusammenhang, verändert diese völlig und baut eine neue Geschichte darum. In dieser verwendet Māra Viška Rezepte, bunte Farbtöne und eine gute Prise Ironie.
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Indrek Koff / Ulla Saar: Einen Tag ganz brav

Kinderbuch ab 4 Jahren von Indrek Koff (Autor) und Ulla Saar (Illustratorin). Empfohlenes Alter: ab 4 Jahren. 56 Seiten, aus dem Estnischen von Carsten Wilms. Kullerkupp Verlag, Berlin 2018. ISBN: 978-3-947079-05-6, 15,90 Euro.

Verlagsinfo:
Lena und Oskar haben lange geschlafen und freuen sich auf einen freien Mittwoch zu Hause mit ihrer Oma. Sie beschließen, einmal ganz brav zu sein und den Erwachsenen viel Freude zu machen. Ob es ihnen gelingt, ihre Pläne in die Tat umzusetzen – und ob Mama und Papa davon begeistert sind?
„Einen Tag ganz brav“ erzählt mit viel Humor dieselbe Geschichte sowohl aus Sicht der Kinder als auch mit dem Blick der Eltern. Ein liebevolles Buch über das manchmal nicht einfache Zusammenleben in der Familie.
Indrek Koff und Ulla Saar sind die Stars der Kinderbuchszene in Estland. „Einen Tag ganz brav“ wurde 2016 unter die fünf schönsten estnischen Kinderbücher gewählt.

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Kestutis Kasparavičius: Florentinus der Gärtner

Verlag Freies Geistesleben & Verlag Urachhaus, 1. Auflage 2018. Aus dem Litauischen von Saskia Drude. Format: 21.8 x 24.5 cm, 64 Seiten. ISBN 978-3-8251-5148-5, 18 Euro.

Verlagsinfo:
Florentius ist ein wahrer Meistergärtner. Seine wunderbaren Rosen in allen Farben sind im ganzen Land beliebt – vor allem bei seiner hübschen Nachbarin. Eines Tages bittet die Königin ihn, eine schwarze Rose für sie zu züchten. Zum Glück findet er ein Geheimrezept, doch als er es ausprobiert, erlebt er eine riesige Überraschung. Florentius muss eine Entscheidung fällen!
Eine feinsinnige und bewegende Garten- und Freundschaftsgeschichte des litauischen Meister-Illustrators Kęstutis Kasparavičius.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



Klausies. Слушай. Listen


Aleksandra Line: gesprochenes Wort
Toms Mikāls: Keyboards
Toms Rudzinskis: Saxophon, Effekte
Artis Orubs: Schlagzeug

 - 17 -
- The Road -
- Golos -
- Adams -
- Jazz Musician -
- Su -
- Kjara -
- La Linea Gialla -
- List -
- Jevgenij -
- Apmaldities -

(aus der CD "Klausies. Слушай. Listen")


Aleksandra Līne Live / soundcloud
bei Live-Auftritten kommt manchmal der Litauer Dominykas Vyšniauskas dazu.
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 3.Juli 2018 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
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28 April 2018

BALTISCHE STUNDE 8.Mai 2018

mehr von den Hundertjährigen !
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 8. Mai 2018 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 19. Mai 2018, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST
Wolfgang Zach
(Künstler)

Billige Themen fürs Stadtmarketing - das kann keine Unterstützung für Künstlerinnen und Künstler sein!

Über Kindheit, Schulzeit und Studium, die Kombination Informatik und Kunst, die Faszination für die Mathematik und die Anfänge der Informatik. Über das Kunststudium und die Rückkehr nach Bremen. Über damalige Arbeitgeber in der IT-Industrie, Anfänge der künstlerischen Aktivitäten und selbst entwickelte Methoden computergenerierter Kunst. Über Frieder Nake als Vorbild, eigene Programmierkünste und künstlerische Ideen. Über den Fundsachen auf der Messe CeBit, teure Maschinen und eigene Umbaumaßnahmen. Über komplexe geometrische Zeichnungen, Berechnungen und Steuerung mit dem Computer und fotografisches, aber vorprogrammiertes Zeichnen.
Über Ausstellungstitel, Motive übernommen von der ESA, eine Ausstellungskonzeption von Inga Šteinmane und Bremische Künstler/innen in Riga. Über einen Besuch in Riga 2006, die Kontakte des Bremer Verbands Bildender Künstlerinnen und Künstler BBK, Austausch mit Danzig und die Tätigkeit als Vorsitzender des BBK. Über Zusammenarbeit mit Lettland, Sommeraufenthalte in Zvartava, ein Symposium in Rechtenfleth und Vereinbarungen mit lettischen Partnern.
Über Gastaufenthalte lettischer Künstler/innen in Bremen, Besuche beim lettischen Künstlerverband, Zusammenarbeit mit Martiņš Heimrāts und Igors Dobičins. Über die Kontaktpflege, eine Reise nach Riga und finanzielle Unterstützung durch den Bremer Kultursenator. Zu überraschender Ablehnung von Unterstützung durch den Rat der Stadt Riga, Stadtmarketing durch Weihnachtsbaumwettbewerbe und einen bronzenen Weihnachtsbaum vor dem Rigaer Rathaus. Über kreative Ergebnisse eines Wettbewerbs, der Ausschluß von professionellen Künstlerinnen und Künstlern und geringe Wertschätzung der künstlerischen Produktion. Über Attraktionen für Touristen, eingeschränkte Themen für Künstler und Zwischennutzungen von Gebäuden in Riga. Über Erfahrungen in Bremen, Zusammenarbeit der Künstlerszene mit den zuständigen Behörden und Vergleiche mit Riga. Über vertragliche Vereinbarungen zwischen Bremen und Riga, den neuen Vorstand des BBK Bremen, und geplante Gastaufenthalte in Bremen im Herbst 2018.
Über eine Ausstellung von Aleksejs Naumovs, Gespräche mit dem Kurator des Rothko-Zentrums in Daugavpils und ein Besuch bei Sigita Daugule. Ein Spaziergang zum Skulpturenpark, Tee bei Igors Dobičins, zur Situation von Künstler/innen und Künstlern in Lettland, Vergleiche mit Polen, und Erinnerung an den lettischen Kampf um die Unabhängigkeit. Über emotional Bewegendes, Kennenlernen historischer Umstände in Lettland, die große Künstlerszene in Riga und Vergleiche mit der Künstlerverbände in Riga und Bremen. Über Umbrüche und Veränderungen, Anforderungen an den Vorstand des lettischen Künstlerverbands, Ausstellungen junger Künstler/innen im "Arsenāls", Wiedersehen und neue Kontakte. Über ein neues Kunstprojekt in der Bahnstation von Dubulti, eine Ausstellung von Māris Čačka, die Wichtigkeit persönlicher Kontakte und Ideen, selbst mal in Lettland künstlerisch tätig zu sein. Über private Zukunftspläne, Austauschprojekte zwischen Bremen und Danzig, Russen in Lettland, einen Flugzeugabsturz in Smolensk und historische Belastungen. Über die politische Situation zwischen Lettland und Russland, in Kaliningrad und Schwierigkeiten im kleinen Grenzverkehr mit Polen.
Über populistische Politik in Riga, undurchsichtige Netzwerke und eine politisch gering geschätzte Rolle der Kultur. Über offizielle Stellungnahmen im Rathaus Riga, offene Bekenntnisse und die Notwendigkeit beständiger Bemühungen zur Unterstützung für Kultur. Über Chorsingen in der Jugend, lettische Gesangstradition, musikalisches Analphabetentum und Ausblick auf die nächsten Austauschprojekte.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Ilmar Taska: Pobeda 1946

Roman. Aus dem Estnischen von Cornelius Hasselblatt. Kommode Verlag, Zürich 2017, 300 Seiten, ISBN 978-3-9524626-4-5, EUR 19.90.

Verlagsinfo:
1946. Der eiserne Vorhang teilt Europa. Die Ohren und Augen des Geheimdienstes sind überall. Der sechsjährige Junge weiß nichts davon, als er in den faszinierenden Pobeda steigt. Er gerät in die Fänge des Geheimdienstes und wird gnadenlos instrumentalisiert. Unwissentlich verrät er seinen Vater, der dem Widerstand angehört. Als auch noch seine Mutter verschwindet, ist er in diesem totalitären System auf sich allein gestellt.
Gleichzeitig versuchen der britischer BBC Radiomoderator Alan und die estnische Opernsängerin Johanna ihre Liebesbeziehung aufrecht zu erhalten. Ihre Briefe werden vom Geheimdienst abgefangen. Die Ausreise aus dem Land ist fast unmöglich, eine Einreise ebenso. Trotz den widrigen Umständen planen sie ein Treffen in Moskau.

Bildhaft, und mit hervorragend platzierten Szenenwechseln, inszeniert Ilmar Taska die einzelnen Charaktere und ihre inneren Konflikte. Der Roman liest sich gleichermaßen als Zeitdokument wie auch als hochspannender Thriller. 
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Loos / Furmane: Musikstadt Riga

Helmut Loos | Lolita Furmane | Klaus Wolfgang Niemöller (Hrsg.), Klaus-Peter Koch (Redaktion): Musikstadt Riga im europäischen Kontext. Deutsch-lettische Wechselbeziehungen im 19. und 20. Jahrhundert. Bericht über das Symposion Riga 3.–4. Oktober 2014. Edition IME 16, Band 16, im Auftrag des Instituts für deutsche Musikkultur im östlichen Europa e.V., Studiopunkt Verlag Sinzig 2017. 292 Seiten, mit 50 Notenbeispielen und Abbildungen, ISBN 978-3-89564-176-3, 44.00 EUR [DE] | 45.30 EUR [AT] | 46.00 EUR [CH].
Mit Beiträgen von: Arnolds Klotinš | Lolita Furmane | Matthias Wendt | Thomas Synofzik | Kazuko Ozawa | Klaus-Peter Koch | Heinrich Aerni | Helmut Loos | Baiba Jaunslaviete | Hartmut Krones | Klaus Wolfgang Niemöller | Alida Zigmunde | Helmut Scheunchen | Liga Petersone | Andreas Waczkat.
Verlagsinfo:
Dieser Sammelband publiziert Aufsätze zur Rigaer Musik- und Theatergeschichte vom 17. bis zum 20. Jahrhundert.
Im Jahr 2014 trug Riga den Titel Kulturhauptstadt Europas. Dies gab den Anlass für ein lettisch-deutsches Symposion, in dem aktuelle Ergebnisse einer langjährigen Forschungszusammenarbeit präsentiert wurden. Vorgestellt und ausgewertet wurden dabei jüngst erschlossene Quellen zur Musikgeschichte der Stadt. Zahlreiche Musikerbiographien und historische Quellen belegen die vielfältigen, historisch gewachsenen musikkulturellen Verbindungen zwischen dem westlichen und östlichen Europa. Der Sammelband umfasst quellenkundliche, biographische, interpretations- und rezeptionsgeschichtliche Studien zur Rigaer Musik- und Theatergeschichte vom 17. bis zum 20. Jahrhundert.


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

GIN'GAS
Remigijus FUNKIT Ruokis - Gesang
Agnė Michalenkovaitė - Gesang
Gintautas  Gascevicius - Schlagzeug
Paulius Rukas - Bass
Vitolis Žukas - keyboards
Aurimas Povilaitis - percussion
Arunas Viduolis - Saxophone
Dmitrij Levencov - Trompete
Valdas Surdokas - Posaune
Laimonas Urbikas - Saxophone
Vykintas VYKIS Jasaitis - Gitarre


- O Kas, Jeigu Aš -
- Arčiau Tavęs -
- Buci - Buci -
- Pažįstu Meginą Iš Reklamos Agentūros -
- Sofa -
- Magė - 
- Jūdžajo -
- Jūdžajo (Sensei Kanas Remix) -
- Magė (Papuga Remix) -
- Pažįstu Meginą Iš Reklamos Agentūros (Martin Virgin Remix) -

(aus der CD "O Kas, Jeigu Aš")

gingas.lt
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 5.Juni 2018 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
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01 April 2018

BALTISCHE STUNDE 10.April 2018

immer weiter mit den Hundertjährigen !
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 10. April 2018 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 21. April 2018, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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GESPRÄCHSGAST
Dr. Silvana Kreyer
(Kulturbeauftragte des Kreises Gütersloh)

Diese Kreispartnerschaft zwischen Gütersloh und Valmiera ist für Deutschland und auch für Lettland einmalig!

Über die Veranstaltungsreihe "100 Jahre Unabhängigkeit Lettlands" und eine Kunstausstellung in Gütersloh mit Arbeiten von Studierenden der Kunstakademie Riga. Über die Motivation des Engagements zwischen Lettland und Deutschland, erste Ausstellungen in Gütersloh, Studium und Promotion, und erste Begegnungen mit Kunst aus Lettland. Über die Begegnung mit Kārlis und Valdis Āboliņš, in Westberlin damals  Geschäftsführer der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK). Über eine erste Ausstellung lettischer Kunst in Düsseldorf im Jahr 1973, naturalistische, wenig abstrakte, lettische Werke, satte Farben, Fluxus und realisische, sehr akkurate Malweise.
Über Kontakte zu Wolf Vostell, Maija Tabaka und weiteren Versuchen des Austausches mit lettischen Künstlern. Über virtuose Maltechnik, die Ausbildung an der Kunstakademie Riga, über die Anfänge intensiverer Kontakte ab 1991, informationshungrige lettische Künstler, und die Erleichterung der Gespräche durch lettische Sprachkenntnis.
Über die ersten Ausstellungen lettischer Kunst in Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück 1995, erfolgreiche Verkäufe. Über die Besonderheiten der Kreispartnerschaften zwischen Gütersloh und Valmiera, über erste Ausstellungen mit lettischen Kunstschulen 1998, die Zusammenarbeit mit dem Kreis Gütersloh seit 1996, und die sieben Städte des Kreises Gütersloh mit Kontakten nach Lettland.
  Über verschiedene Projekte, Unterstützung von Krankenhäusern, Schulen, der Feuerwehr und der Polizei, und die Arbeit der Koordinatoren der Partnerschaften auf beiden Seiten.
Über die Berichte der Gütersloher Regionalpresse, die herausragende Bedeutung der Partnerschaft nach Lettland als einzige Partnerschaft des Kreises, über wachsendes Interesse und Art und Organisation der regelmäßigen Delegationsreisen.
Über den Valmiera-Stammtisch, über das Leitmotto "Partnerschaft auf Augenhöhe", über die Region Valmiera und dort herstammende Politiker. Über die persönlichen Beziehungen zum Ex-Präsident Andris Bērziņš und Regierungschef Māris Kučinskis, deren Besuche in Gütersloh, und Würdigung durch deutsche Stellen bis hin zu Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Über Schwerpunkte des Kreises Valmiera, dortige andere Kontakte, Rückmeldungen und Diskussionen, lernen auf beiden Seiten, und Gastauftritte von Volkstanzgruppen, Orchestern und Kammermusiker/innen in Gütersloh. Über die Präsentation von Künstlerinnen und Künstlern aus dem Kreis Gütersloh in Valmiera. Über den finanziellen Rahmen der Kreispartnerschaft, Sponsoren und Ehrenamtliche, und Wege zur Realisierung von Projekten. Über den Austausch zwischen den Bürgermeistern, die Begleitung von Weiterbildungs- und Ausbildungskursen durch lettisch-deutsche Übersetzung, und die Flexibilität des Bedarfs an Erfahrungsaustausches. Über den Vorteil von Seminaren in lettischer Sprache, die Änderungen in der Stadt Valmiera seit Beginn der Partnerschaft, neue Generationen, neue Offenheit und Lernen von Lettland. Von den Meistern der Antragstellung, vielfältigen lettischen Aktivitäten im Kulturbereich, und Arbeitsmigration von Lettland nach Europa. Vom Bevölkerungsrückgang in Lettland, den Schwierigkeiten der Arbeitssuche, wachsendem Wohnraumbedarf, Theater und Museen und den Vorteilen des Lebens in Valmiera.
Von der heutigen lettischen Sicht auf die Europäische Union, Diskussionen um Flüchtlinge in Deutschland und Lettland, Ängste und Befürchtungen und kulturelle Zusammenarbeit mit Afrika. Über das 4.Deutsch-Lettische Künstlersymposium im Sommer 2018 und Ausblick auf kommende Projekte.

Weitere Informationen:
Kreis Gütersloh
Partnerschaft Gütersloh-Valmiera
Kunstverein Gütersloh
Stadt Valmiera
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Eva Pluhařová-Grigienė: Die Migration der Bilder

Das Memelgebiet in fotografisch illustrierten Büchern (1889–1991). Böhlau Verlag, Wien Köln Weimar 2017, 495 Seiten, 978-3-412-50585-1, Preis: € 60.00 [D]  |   € 62.00 [A].

Verlagsinfo:
Obwohl es auf keiner aktuellen Landkarte zu finden ist, lebt das ehemals zu Ostpreußen, nun zu Litauen und der Russischen Föderation gehörende Memelgebiet bis heute fort. Als Destination für Reisen und Erinnerungen erfreut es sich beständiger Beliebtheit. Ungeachtet der historischen Brüche spielen Fotografien aus der Vorkriegszeit bei diesem Prozess eine zentrale Rolle: Immer wieder reproduziert, laden sie nicht nur zum touristischen Besuch ein, sondern gestalten auch Vorstellungen von Geschichte. Wie erklärt sich aber dieses Nachleben der Bilder? Im Vergleich deutscher, litauischer und (sowjet-)russischer illustrierter Veröffentlichungen beleuchtet die Autorin die Strukturen der visuellen Wissensvermittlung zur Region.
Eva Pluhařová-Grigienė ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Kunstgeschichte Osteuropas an der HU zu Berlin.
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Mikalojus Vilutis: Die Suppe

Essay über das Leben. Aus dem Litauischen von Cornelius Hell. KLAK Verlag, Berlin 2017.
ISBN 978-3-943767-75-9, 168 Seiten, 16,90 € (17,40 € A).
Verlagsinfo:
„Ich finde ein Ereignis aus dem Leben und nehme dieses wie ein Fleischer aus – ich studiere, erforsche, durchdenke es. Mein Ziel ist nicht, irgendwelche Wahrheiten auszusprechen, sondern den Prozess des Denkens zu genießen. Im Buch sage ich, dass die Welt die schönste von Gott geschaffene Reality-Show ist. Es ist sehr interessant, die Welt zu beobachten […].“ Vilutis nennt seine Texte „Überlegungen“, die er veröffentlichte, „um endlich die Gedanken loszuwerden, die meinen Kopf verstopften“. Leser, die diese „Suppe“ kosten und ihren Sinn für Humor noch nicht verloren haben, finden hier ungewöhnliche Gewürze und Zutaten: Vilutis verfeinert sein Werk mit vielen bunten Eindrücken, allesamt Abenteuer, die er im Laufe seines Lebens gesammelt hat. Er hadert und parliert im Dialog mit Gott, dem gegenüber sich Vilutis klar positioniert. Und selbstverständlich hat er sein Buch selbst illustriert.

Mikalojus Vilutis wurde 1944 im litauischen Vilnius geboren, ist Grafiker, Illustrator, Essayist, Begründer des Siebdrucks in Litauen. Er graduierte 1970 an der Kunstakademie Vilnius und hatte von 1989-2007 den Lehrstuhl für Graphik inne. Als Künstler ist er über Litauen hinaus anerkannt, seine Werke stehen im Kunstmuseum Litauen und werden privat gesammelt. Er gestaltete Exlibris, Plakate, illustrierte zahlreiche Bücher und schuf kleine Skulpturen. 2004 wurde Vilutis für seine Siebdruckzyklen der Nationalpreis für Kultur und Kunst verliehen. Im Verlag Tyto Alba in Vilnius erschienen seine Essaybände Tortas (Die Torte, 2009) und der hier auf Deutsch vorliegende Band Sriuba (Die Suppe, 2014). 
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Tanya Lieske: Mein Freund Charlie

Roman. 171 Seiten, empfohlen ab 10 Jahren. Beltz Verlag (Jugendbuch), Weinheim 2017. ISBN 978-3-407-82321-2, 12,95 €.

Verlagsinfo:
Niks lernt Charlie kennen, als er mit seinem Vater Mahris für mehrere Wochen von Riga nach Deutschland kommt. Während Mahris Arbeit sucht, streunen die Jungen durch die Stadt und Charlie zeigt Niks, was er besonders gut kann: sich unsichtbar machen. Egal, ob in einer Menschenmenge oder in einem Geschäft, manchmal ist Charlie einfach weg. Oft sind dann auch Portemonnaies, Skateboards oder anderes Zeugs verschwunden. Niks ist fasziniert von Charlies Talent ...

Ermöglicht durch ein Stipendium der Kunststiftung NRW.


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

Domas Aleksa
& d'Orange


 - Just 2 let you know -
- Rivers -
- Round & Round -
- Champion -
- Future in your hands -
(aus der CD "Domas Aleksa & d'Orange")

Domas Aleksa 
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Veranstaltungshinweis:
JAZZAHEAD
19.-22. April 2018, Messe Bremen
 im Messebereich: Information und Ansprechpartner/innen auch
zu Jazz in Estland, Lettland und Litauen

Konzert im Rahmen des "European Jazzmeeting" am
20. April 2018, 19.30 Uhr, Messe Bremen:
KIRKE KARJA QUARTETT (Estland)

 www.jazzahead.de

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Staatschor der Republik Lettland
Valsts akadēmiskais koris LATVIJA 
Leitung: Māris Sirmais

- Madrigal --- Marģeris Žariņš -
- Am Donaustrande --- Johannes Brahms -
- Es bebet das Gesträuche --- Johannes Brahms -
- Riga Dimd --- Jānis Cimze -
- Pūt, vējini --- Imants Ramiņš -
(aus der CD "Auf Flügeln des Gesangs" / Konzerthaus Ravensburg)

Valsts akadēmiskais koris LATVIJA
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Veranstaltungshinweis
DEUTSCHE KAMMERPHILHARMONIE BREMEN 
Sonderkonzert 150 Jahre Brahms-Requiem 
Ein deutsches Reqiuem 
Dienstag, 10. April 2018, 20.00 Uhr St.Petri-Dom Bremen 
Dirigent Paavo Järvi, Sopran Valentina Farcas, Bariton Matthias Goerne, Chor Lettischer Staatschor ›Latvija‹ 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 8.Mai 2018 - 19.00 - 21.00 Uhr
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28 Februar 2018

BALTISCHE STUNDE 6. März 2018

mehr von den Hundertjährigen !
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 6.März 2018 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 17. März 2018, 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST
Edeltraut Rath
(Künstlerin)

Struktur, Rhythmus und Ruhe finden - das ist Kern meiner Arbeiten

Über Studium und künstlerische Arbeit in Bremen, Anfänge 1969, Künstlerin als Traumberuf, frühes Bestreben künstlerisch zu arbeiten. Über eine Kunstwerkstatt in einer Behindertenwerkstatt, Studium von Malerei, Kunst und Musik, Einflüsse durch Phillip Glas und John Cage, der Weg zum abstrakten Arbeiten, Portraitmailen und Aufträge. Über Einfaches in einer komplexen Welt, Arbeiten im öffentlichen Raum, Wandmalereien mit "Make up", Stadtteppiche und Arbeiten an Schulen. Über graue Klötze, Komplimente in Afrika, das erste Wandbild 1985, Unterstützung durch Prof. Manske, Bunkerbemalungen, Ideenentwicklung und Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern aus anderen Ländern.
Über den Concordia-Tunnel, Künstler/innen aus Südafrika, Konzepte der Zusammenarbeit und Ornamente aus unterschiedlichen Kulturen. Über Earplugs, abstrakt und realistisch, Kinderzeichnungen an Häuserwänden, ein Projekt in Kattenturm und Kinder im Stadtteil. Über Projekte in Danzig, Haifa, Durban und Riga, Zufälle und Freundschaften, Anfänge 1999 in Riga, und eine Ausstellungseröffnung im Bürgerhaus Mahndorf. Über nachfolgende Ausstellungen in Riga, die Postkartenaktion "Correspondence", Reaktionen von Künstler/innen aufeinander, Kennenlernen und Treffen und Rückmeldungen von Beteiligten.
Über Arbeitsergebnisse, Ausstellungen, gleichbleibende Kontakte, Reste sowjetischen Arbeitsstils, zunehmende Auslandskontakte der lettischen Künstler/innen, Kunsttrends und künstlerische Ausbildung, über die Ausstellung "lettische Avantgarde", den Zugang zu Kunsterziehung schon für Jugendliche und der Stellenwert des Kunsthandwerks. Über Identitätsfindung, alte Traditionen, Fremdbestimmung, Volkskunst und eigene Wurzeln. Über Parallelen zwischen Lettland und den Zulus in Afrika, Gesänge und Tänze, der geteilten lettischen Faszination für Afrika, Kulturaustausch und Einflüsse auf die eigene Arbeit. Über Farben in der Natur, das notwendige Feingefühl, und das fehlende Farbempfinden bei jungen Künstlern. Über Ähnlichkeiten und Bezüge zwischen Riga und Bremen, Wege zu Zusammenarbeit und Kontakten, über ein Künstlerstipendium der Bremer Heimstiftung und der Bremischen Bürgerschaft und Offenheit für weitere Kontakte. 

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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Rūdolfs Blaumanis: Frost im Frühling 
Die deutschsprachigen Erzählungen. Herausgegeben von Benediks Kalnačs und Rolf Füllmann. Aisthesis Verlag, Bielefeld 2017. 325 Seiten, ISBN 978-3-8498-1256-0, 17,80 Euro.

Wiedergefunden / Unkraut / Ein Pferd, drei Kühe und hundert Rubel / Das Gewitter / Die Raudup-Wirtin / Frühlingsrausch / In Wihndedsi wird es bald Hochzeit geben / Die redende Sau / Abschied / Frost im Frühling / Im Schoße des Glücks / Andrikson / Im Schatten des Todes / Lisette / Der rote Reiter / Dort, wo niemand gewesen ist / Meine Flucht
Verlagsinfo:
Erstmals werden hier sämtliche von Rūdolfs Blaumanis selbst in deutscher Sprache verfassten Erzählungen publiziert ‒ zwei als Erstdrucke nach den Handschriften. Die 17 Texte spiegeln beispielhaft das breite Spektrum des Gesamtwerks des lettischen Schriftstellers wider: von der Dorfgeschichte des Realismus bzw. Naturalismus über die Künstlernovelle, impressio­nistische Skizzen aus Riga und neuromantische Jenseitsvisionen bis hin zur zaristische Repression anklagenden Briefnovelle. Blaumanis erweist sich so als gewichtiger Mittler zwischen den Sprachen und Kulturen und Vertreter einer baltischen Moderne von gesamteuropäischer Relevanz.

Der 1863 im damals russischen Gouvernement Livland geborene Rūdolfs Blaumanis (gestorben 1908 in einem finnischen Sanatorium) gilt als lettischer Schriftsteller von kanonischem Rang.


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



Gunnar Graps


- Rahatuvi -
- Lady blues -
- Leidmine -
- varsti -
- Sügisõhtu Blues -
- Lillekimp Imet Teeb -
- Doktor Noormann -

(aus der LP "Gunnar Graps ja Magnetic Band - Roosid Papale")
metal-archives.com
Soviet Groove
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JIM ARROW & The Anachrones

- Mother America -
- Moonlove -
- Steeltown puppet -
- Sunday Papers -
- Sad disco -
- Cowboy song -
(aus der LP "Jim Arrow & the Anachrones")
Bass, TambourineLeho Verk
Design [Cover]Imre Orro, Leho Verk
Drums, PercussionKristjan Mäeots
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 10.April 2018 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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30 Januar 2018

BALTISCHE STUNDE 6. Februar 2018

die Hundertjährigen !
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 6.Februar 2018 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 17. Februar 2018, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST
Sabine Burger
(Fotografin)

Ich nehme die Fotografie als Medium um zu zeigen, was die Kultur bewirken kann! 


Über den persönlichen Hintergrund in der Schweiz, dem Appenzeller Land, dem Umzug in die Uhrenstadt Biel, den ersten Estland-Kontakten 1998, und dem Bedürfnis in die Welt zu hinaus gehen. Von Plänen für die USA, Schweden, verpassten Anmeldeterminen und dem Wahrnehmen übrig gebliebener Chancen. Über "Youth for Understanding" (YFU), den Status zu Gast in einer estnischen Familie und dem Besuch des Musikgymnasiums Tallinn. Über den Kontrast der Schweiz zu Estland, ein noch teilweise sowjetisches Schulsystem, pädagogische Neuerungen im Gegensatz zu Frontalunterricht und über günstige Aufnahmeprüfungen. Vom Gefühl in Estland anfangs ziemlich verloren zu sein, den Karrieren früherer Klassenkameraden in der estnischen Kulturszene, von Klassenparties und Beschränkungen der musischen Bildung in der Schweiz im Vergleich zur Allgemeinbildung.
Über die Auseinandersetzung mit der estnischen Sprache, dem Bedürfnis mit Menschen in ihrer eigenen Sprache sprechen zu wollen, ratlosen Lehrern, Lernen mit Vokabelheft und Hilfen durch Mitschülerinnen und Gastfamilie. Von Diskussion mit Lehrerinnen und Lehrern, der langsamen Integration in einer estnischen Schulklasse, und vom Faktor Musik bei der Kommunikation. Vom Estland der Umbruchzeit, einer tollen Gastfamilie, Sprachtraining durch DDR-Kontakte, vom estnischen Engagement beim Überwinden von Schwierigkeiten, vom "Tigersprung" und dem Umrüsten der estnischen Schule auf die digitale Zukunft.
Von Vorurteilen gegenüber Ländern der "Ex-Sowjetunion", einer ersten Email-Adresse und dem ersten Mobiltelefon in Estland, dem "digitalen Spagat" zwischen Estland und der Schweiz, und von fehlenden Berührungsängsten.
Über schweizerische und estnische Mentalitäten, über den Werdegang als Fotografin und der Idee auch in Estland Projekte zu machen. Über die Arbeit als Fotografin im Kulturbereich, Anregungen durch estnische Bekannte, und dem Bedürfnis nach vertiefendem Arbeiten. Vom estnischen Sängerfest, den Orten des Singens, einer Spitze des Eisbergs und den Wurzeln des Singens im Alltag.
Über die Recherche zum Buch, das mittlerweile sehr vertraute Estnisch, und vom Singen als etwas sehr Persönlichem. Von der Übermacht der Fakten, dem Aufsuchen der Probestätten von estnischen Chören, Gesprächen mit Sängerinnen und Sängern, Schnapsflasche und Akkordeon und dem Proben zu Hause. Vom Konzept einer Fotoserie, der Einfachheit einer Probensituation, und dem Weg aus den Fotos ein Buch zu machen. Von der Beschränkung auf estnische Buchtexte, der Zusammenarbeit mit estnischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern, dem gewünschten Zielpublikum für das Buch und den Reaktionen von Beteiligten und estnischer Öffentlichkeit.
Von einer magischen Schwanenfeder, der Aufgabe als verbindendem Element, verschiedenen Ursprüngen der estnischen Gesangskultur und finanzieller Unterstützung durch die Heimatstadt Biel.
Von der Kalkulation von Risiken bei einem Buchprojekt, von weiteren Projekten in Haapsalu und von der Zeit für Entscheidungen. Von einem Sommer in Estland, einem wunderbaren Haus am Meer, vom Abendufer in Haapsalu und von restlichen Puzzleteilen. Von möglichen Verbindungen zwischen der Schweiz und Estland, der Chance auf gemeinsames Arbeiten und sich Kennenlernen, von wichtigen persönlichen Kontakten und Ateliers für kreatives Schaffen. Von der notwendigen Verbindung zwischen Tradition und Moderne, eine missverständliche Sicht aus Richtung Europas auf Estland, von Volkskultur, Baumwurzeln und Entwicklungschancen.

Mehr Informationen zum Buchprojekt:
www.sabineburger.ch
www.laulanlaevataie.ee

Ausstellung in Bern / Schweiz:

Sabine Burger: laulan - Die Kraft des Singens
zu sehen im "Ono" Bern, bis Ende März 2018
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Laine Villenthal: Wir wollen keinen anderen Pfarrer!

(Originaltitel: Sina juhid minu elu). Die Geschichte der ersten ordinierten Pfarrerin in Estland. Autobiografie von Laine Villenthal, übersetzt von Merike Schümers-Paas und Michael Schümers. Gustav-Adolf-Werk, Leipzig 2017. 308 Seiten, ISBN: 978-3-87593-129-7, 18,00 € .

Verlagsinfo:
„Wir haben gelernt, uns gegenseitig zu vertrauen. Wir wollen keinen anderen Pfarrer als Laine.“ Der alte Gemeinderatsvorsitzende von Pindi lässt sich von den kritischen Fragen des Propstes nicht beeindrucken. Es ist Frühsommer 1965 und die Gemeinde Pindi hat eben etwas getan, was es in der Estnischen Evangelisch-Lutherischen Kirche bis dahin so nicht gegeben hat: Sie hat die Kirchenleitung gebeten, die Predigerin Laine Villenthal – eine Frau – als Pfarrerin zu ordinieren ...

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Horst Decker: Ich habe mich nur der Kunst gewidmet 

Vom NS-Täter zum Ehrenbürger. Horst Decker kommentiert die Briefe eines KZ-Kommandanten. Lorbeer-Literaturverlag, Bielefeld 2017, 388 Seiten, ISBN 97839389695496, 19,95€.

Verlagsinfo:
Er hätte wohl sein düsteres Geheimnis mit ins Grab genommen, wenn ihn nicht seine Briefe aus den Kriegsjahren überdauert hätten. Als Offizier einer Luftwaffen-Baukompanie war ihm nach seiner Stationierung in Italien und Königsberg im Sommer 1944 die Lagerleitung eines litauischen KZ- Lagers in Ponewesch (Panevėžys) übertragen worden. Die Juden, die für den Flugplatzausbau benötigt wurden, hatte er persönlich herbeigeholt und später auch ins KZ Stutthof bei Danzig evakuiert. Von dort wurden sie zu großen Teilen zum Vernichtungslager Auschwitz oder in Arbeitstransporte ins KZ Dachau eingereiht und auf Nebenlager verteilt. Nach dem Krieg tilgt der Maler und Kunsthändler dieses schuldhafte Kapitel aus seiner Biographie und wird Ehrenbürger seiner Stadt. Obwohl seine militärische Karriere klar nachvollzogen werden kann, will er sich seit 1937 ausschließlich seiner Kunst gewidmet haben. Seine Briefe widerlegen das und beweisen seine Schuld an nationalsozialistischen Menschenrechtsverbrechen. Horst Decker ist die verdienstvolle Arbeit der Kommentierung und Einbettung dieser Briefe in ein historisches Geschehen zu verdanken. Dabei wird insbesondere auch die Liquidierung des Ghettos bzw. Konzentrationslagers Schaulen (Šiauliai) durch die Sipo Kauen (Kaunas) detailliert beleuchtet und Zeitzeugen das Wort erteilt. Das Buch wird durch statistische Auswertungen zur Lagersterblichkeit und eine Häftlingsliste ergänzt; das Unrecht und der Holocaust in Litauen somit dem Vergessen entrissen.

Horst Decker ist Kurator und Ausstatter von Museumsausstellungen mit den Schwerpunkten "Deutsche Nachkriegszeit", "Holocaust und Zwangsarbeit" sowie "Technik- und Sozialgeschichte".
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



Nora Bumbiere 
Viktors Lapšenoks
Raimonds Pauls 
MODO



- Nakts dziesma - 
aus dem Kinofilm "Melnā vēža spīlēs"
(aus der LP "Vēl nav par vēlu" - Gesang: Nora Bumbiere / Viktors Lapšenoks, Klavier: Raimonds Pauls)

- Grieze -
- Laternu stundā -
- Latviešu jūrniekiem -
- Viss nāk un aiziet tālumā -
- Undīne -
(aus der LP "Raimonds Pauls: Laternu stundā / Estrādes dziesmas" - Gesang: Nora Bumbiere / Viktors Lapčenoks, Ensemble MODO, Klavier: Raimonds Pauls)

- Rudacīte -
- Divpadsmit asaras -
- Ai-dundur-dundur-dun-dun-dun -
(aus der LP "Raimonds Pauls: Jūras balss" -  Gesang: Nora Bumbiere / Viktors Lapčenoks, Klavier: Raimonds Pauls)

- Balta pūka -
- Es rakstu Dženijai -
(aus der LP "Raimonds Pauls: Ta es tevi mīlēšu" -  Gesang: Nora Bumbiere / Viktors Lapčenoks, Ensemble MODO, Klavier: Raimonds Pauls)

Webseite Raimonds Pauls
Webseite Viktors Lapčenoks
Stiftung Nora Bumbiere

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DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 6.März 2018 - 19.00 - 21.00 Uhr
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