05 Mai 2021

BALTISCHE STUNDE 11.Mai 2021

 

 

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 11. Mai 2021, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 22. Mai 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - im Raum Bremen, Oldenburg, Bremerhaven
 
LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"
 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal
 
 

GESPRÄCHSGAST

Elke Potthoff
(Motorrad-Tourenfahrerin)

Estland, Lettland und Litauen - diese Länder haben uns sehr in ihren Bann gezogen! 

 
Über den persönlichen Weg zur Motorradleidenschaft, die eigene Webseite, eine Kindheit im Erzgebirge, eine MZ als Mittel zur persönlichen Unabhängigkeit, über Frau und Technik und die Camper unter den Bikern. Über die Rolle als Sozia und Kamerafrau, das Zustandekommen der Beiträge im Buch und persönliche Erfahrungen mit Motorradtouren. Über das Cruisen und Tuckern, den Spaß am Reisen mit dem Motorrad und am Schreiben, über Reisevorbereitungen, das eigene Tagebuch und ein Koffer mit Fotokram. 
Über Sprachkenntnisse Russisch und die in den baltischen Staaten praktizierten Sprachen. Über Pannen und andere Überraschungen, persönliche Hilfe und Hilfe durch den ADAC, fehlende Ersatzteile und flexible litauische gut ausgestattete Werkstätten. Über notwendige Sitz-Bequemlichkeit, die Rolle als Bikerin, die Routenwahl für die Touren, die asphaltierten und die anderen Straßen. Über das Sicherheitsgefühl und Vorsichtsmaßnahmen, baltische Biker, Deutsche in Vilnius, über die Reisezeit Mai und qualitativ stark verbesserte Unterkünfte. Über Vorab-Buchungen und spontane Entschlüsse, wunderschöne Abende, das Navigerät "Steffi" und die übersichtlichen Landkarten. Über einen schönen Aufenthalt auf Saaremaa, die besonderen Senfsorten der Insel und die Schwerigkeiten bei der Souvenirauswahl. Über Wacholderlöffel, Besuche in Riga und Tallinn, Unterschiede bei der Konzeption einzelner Beiträge im Buch und die Straßen die echt Laune machen. Über Kurven in Nord-Estland, Herrenhäuser und andere Sehenswürdigkeiten, menschliche Begegnungen am Kloster Kuremäe, eine Gastgeberin am Peipus-See und die genau beschriebene Alvar-Landschaft. Über Sand für die Sanduhren, viele Erlebnisse in Lettland, das Singen der Letten und das Bier der Bayern. Über die Suche nach regionalen baltischen Biersorten, die leckeren Zeppelini und die überragend leckere Rote-Beete-Suppe, Kümmelbrot und kulinarische Tipps auf der eigenen Webseite. Über baltische Supermärkte, viele Gründe nochmals die baltischen Staaten zu besuchen, Streckenvarianten, der mögliche Weg nach Finnland, und Tipps für weitere Ziele in Osteuropa.


mehr Infos: www.bikerdream.de



L-E-S-E-S-T-O-F-F

 


Die schönsten Motorradtouren in Osteuropa

Jo Deleker, Andreas Hülsmann, Heinz E. Studt, Elke Potthoff: Die schönsten Motorradtouren in Osteuropa - gefahren und beschrieben von bekannten Motorradjournalisten. Bruckmann-Verlag, München 2021. 168 Seiten, ISBN: 9783734320026, 29,99 Euro. 

Enthält die Beiträge von Elke Potthoff "Estland - im Norden des Baltikums" und "Lettland - im Reich der langen Abende", sowie Jo Deleker "Litauen - neue Horizonte". 

Verlagsinfo:
Bekannte Motorradjournalisten zeigen Ihnen in 20 traumhaften Motorradtouren die Schönheit Osteuropas und führen Sie zu unvergesslichen Highlights und absoluten Geheimtipps. Zwischen Baltikum, Türkei und Ural gibt es unfassbar viel neues zu entdecken! Tolle Bilder geben Ihnen schon Zuhause bei der Planung einen Eindruck von den unterschiedlichen Ländern und machen Lust, diese Gegenden selbst zu erfahren. Außerdem enthält dieses Buch praktische Infos, die es Ihnen einfach machen, die vorgeschlagenen Routen nachzufahren: Hotelempfehlungen, Biker-Treffs und Sightseeing-Tipps ermöglichen authentische Einblicke in die Regionen, Karten und GPS-Daten zum Download erleichtern den Aufenthalt.


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Kertu Sillaste: Der schönste Rock der Welt

Aus dem Estnischen von Carsten Willms. Texte und Illustration: Kertu Sillaste. Nach der wahren Geschichte der Strickmeisterin Marie Mustkivi (1863-1937) aus Lihula. Kullerkupp Verlag, Berlin 2021. ISBN 978-3-947079-10-0, 28 Seiten, 14,90 Euro.

Verlagsinfo:

Einst lebte im hohen Norden ein Mädchen namens Marie. Sie nähte für ihre Schwester den schönsten Rock der Welt, rot und reich mit Blumenmustern bestickt. Und plötzlich wollten alle Mädchen im Dorf, die zum Fest gingen, auch so einen wundervollen Rock wie Marie haben.
Kertu Sillaste zeigt in ihrem farbenfroh illustrierten Buch über Geschwisterliebe den Wert von Tradition und Handarbeit. Ein Buch über Mode und Schönheit, das Kinder zum nachhaltigen Denken anregt und zum kreativen Selbermachen einlädt.

 

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Kristijonas Donelaitis: Die Jahreszeiten

Aus dem Litauischen von Gottfried Schneider, mit historischen und bio-bibliographischen Hinweisen von Alfred Kelletat. Verlag C.H. Beck, 126 Seiten, ISBN 978-3-406-76858-3, 16 Euro. Verlagsinfo:
Der 1714 als Sohn eines Freibauern bei Gumbinnen geborene und 1780 verstorbene litauische Lehrer und lutherische Pfarrer Kristijonas Donelaitis gilt im heutigen Litauen als Begründer der litauischen Literatur, auch wenn von der poetischen Produktion des begabten und vielseitigen, dem Leben und all seinen Erscheinungen zugewandten Donelaitis zu Lebzeiten nichts veröffentlicht wurde und nur in Abschriften zirkulierte.
Sein Hauptwerk ist eine nach und nach entstandene Folge von Szenen aus dem Leben der litauischen Bauern in Ostpreußen, geordnet nach den vier Jahreszeiten und in Hexametern verfasst, die den Singsang der gesprochenen Sprache wunderbar wiedergeben und von Arbeit und Festen, von der Landschaft und den Tieren, von Frondienst, Freude und Last, vom dörflichen Zusammenleben erzählen. Freundlich und verspielt, der Welt zugewandt, aber auch zu Verantwortung und Frömmigkeit mahnend, sind die Verse ein anschaulicher, reicher, unterhaltsamer Genuss. 1977 nahm die UNESCO das Buch in die Bibliothek der literarischen Meisterwerke auf.  
 
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



VIRGIS STAKENAS

 
- Kelelis Tolimas -
- Pašilagilužė -
- Ledų Pardavėja -
- Mergaite -
- Raudoni Guzikai -
- Bambeklis - 

(aus dem Album "Country Mama")


- Kelio Vaikas -
- Laiko Ratas -
- Prima Balerina -
- Našlaitis -
- Laukiniai Sapnai -
- Žiema -
 
(aus dem Album " Virgis Stakėnas & Crazy Crow ‎– SV")

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DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 8. Juni 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
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06 April 2021

BALTISCHE STUNDE 13. April 2021

 

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 13. April 2021, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 24. April 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

Markus Roduner
(Baltist, Sprachwissenschaftler, Übersetzer)

Ohne Kenntnisse der Landessprache bist Du nicht wirklich integriert! 

 
Über einen Übersetzerpreis verliehen vom Präsidenten Litauens, die Wertschätzung für Literaturübersetzer, Jurga Ivanauskaites "Regenhexe", den Buchmessenauftritt Litauens in Frankfurt 2002, über eigene und litauische Lyrik. Über den Ausbildungsweg eines Baltisten in der Schweiz, slawische und baltische Sprachen, und eine erste Reise nach Litauen 1991. Über litauische Aufbruchsstimmung, Leben in Litauen, Iranistik und einen Aufenthalt in Georgien. Über Auffrischung von Sprachkenntnissen, vergleichende und historische Sprachwissenschaften, Persisch-Kenntnisse, Berufsaussichten, Fortsetzung des Studiums in Litauen und eine Arbeit im litauischen Außenministerium. Über den Neuanfang 1999, die Beschäftigung mit Karaimisch, Arbeit als Germanist in Šiauliai und für eine deutsche Firma in Vilnius. Über die Organisation eines Prosafestivals in Šiauliai, die Suche nach Finanzierung dafür, Unterstützung durch Stiftungen aus der Schweiz und Österreich und die Umbruchzeit in Litauen. Über Aufträge für 30 Dollar, die Schilderung dieser Zeit im Roman "Chroniken des Südviertels", wichtige Erfahrungen mit litauischer und deutscher Sprache, und einen Sommerkurs in Litauen. 
Über die Notwendigkeit des Intensivierens der Kenntnisse der Landessprache, das allgegenwärtige Englisch und die Wichtigkeit von "kleinen" Sprachen. Über Plattdeutsch in deutschen Medien, unerwartete Sprachenkenner, Übersetzungen aus dem Berndeutschen und dem Rätoromanischen. Über den Roman "Der Golie bin ich" von Pedro Lenz und seine Übersetzung ins Schottische, die Zusammenarbeit mit Vladas Braziūnas und Rimantas Kmita, Lesungen in Schottland und in Litauen und die Universalfigur des "Golie". Über Schimpfworte, Slang und die Korrektheit der Sprache. Über Authenzität, Spoken-Word-Literatur und Literaturtendenzen in Litauen. 
Über Übersetzung und Vermittlung von Literatur, Arbeit im stillen Kämmerlein und verschiedene Aufgabenstellungen für Übersetzer/innen. Über Volksnähe, Populärliteratur, litauische Klassiker und häufige Themen bei Übersetzungen. Über Litauen und Europa, Heimatgefühle und darüber Hinausgehendes. Über digitale Kommunikationsformen, "der weite Raum" von Jaroslov Melnik, das Thema von Freiheit und Fremdbeherrschung, Konservative und Linke und eine philosophische Betrachtungsweise. Von Büchern in Zeiten von Corona, das Unglück der Herrschenden und "die Welt der Blinden". 
Über singende und andere Revolutionen, über Versuche, alles anders zu machen. Über Bücher bei Amazon, E-Bücher und digitale Arbeitsformen, Kurz- und Langlebigkeit der Buchlektüre und ein Lieblingsbuch von Franz Kafka. Über Texte auf Facebook und Twitter, gutes und schlechtes Deutsch, Unterschiede zwischen den Generationen und die Buchmesse in Vilnius. Über Litauen als Buchmessenschwerpunkt in Leipzig und Frankfurt, über Prosa-Lesungen in Litauen und die Aufmerkskeit des Publikums. Über Veranstaltungen mit deutschen, französischsprachigen und litauischen Autorinnen und Autoren, und das Überleben der litauischen Kultur zu pandemischen Zeiten. Über die Unterstützung für litauische Buchläden, litauische Stipendien und Pläne und Projekte in Litauen.

Zum Nachlesen (was an Übersetzungen aus dem Litauischen von Markus Roduner gegenwärtig im Buchhandel erhältlich ist): 

Pedro Lenz: "Der Golie bin ig" (litauische Ausgabe)

Juozas Lukša "Partisanen"

Balys Sruoga "Wald der Götter"

Ieva Simonaitytė "Vilius Karalius"

Eugenijus Ališanka "Risse"

Jaroslav Melnik "Der weite Raum"

Alvydas Šlepikas "Mein Name ist Marytė"

Rimantas Kmita "Die Chroniken des Südviertels"

Alvydas Šlepikas "Der Regengott und andere Erzählungen"

Eugenijus Ališanka "Die Rückkehr des Dionysos"
 


L-E-S-E-S-T-O-F-F

 


Olga Bazileviča: Als das Ich Kind war

Literarische Repräsentationen von Kindheit als erinnerungskulturelles Medium historischer Reflexion in Lettland, Russland und Deutschland. Epistemata Literaturwissenschaft, Bd. 925, Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2021. ISBN: 978-3-8260-7043-3, 434 Seiten, 58 Euro. 

Verlagsinfo:
Texte, in denen sich erwachsene Erzähler ihrer Kindheit erinnern, widerspiegeln komplexe Vorgänge der Verknüpfung vom Privaten bzw. Individuellen und Gemeinsamen bzw. Historischen, aber auch von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Olga Bazileviča untersucht in ihrer innovativen Studie Romane aus Deutschland, Russland und Lettland, in denen aus der post-sozialistischen Perspektive einer Kindheit im Sozialismus gedacht wird. Dabei werden die Romane als erinnerungskulturelle Medien betrachtet: Es wird ein Überblick über die jeweiligen aktuellen offiziellen Erinnerungskulturen geboten, in deren Kontext die narratologischen Textanalysen dann eingebettet werden. Statt sich nur auf die Inhalte zu konzentrieren und Texte als fixe Einheiten zu kategorisieren, untersucht Olga Bazileviča – ein besonderes Augenmerk dem Wie der Texte widmend – vielmehr das Verhältnis, in dem sie zu einem bestimmten Zeitpunkt zu den offiziellen Erinnerungskulturen stehen und entwirft somit einen Rahmen, der dem sich stets verändernden Charakter dieser entspricht.
Durch die Aufnahme der Werke aus lettischer Gegenwartsliteratur ermöglicht die Studie außerdem Einblicke in einen in der deutschsprachigen Literaturwissenschaft bisher kaum beachteten Bereich.

Die Autorin: Olga Bazileviča studierte Germanistik sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in Lettland, Kanada und Deutschland und wurde mit vorliegender Arbeit in Gießen in AVL promoviert. Zurzeit unterrichtet sie freiberuflich in Leipzig.


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Mick Schulz: MS Mord - baltische Angst

Kreuzfahrt-Krimi. Gmeiner Verlag, Meßkirch 2020. 283 Seiten, ISBN 978-3-8392-2740-4, 15 Euro. 

Verlagsinfo: 

Kriminalrat a. D. Marius Gautier geht in Kiel an Bord der Baltic Crown. Eigentlich wäre er lieber wandern gegangen, aber ein Unfall zwang ihn, seine Urlaubspläne zu ändern. Nun befindet er sich auf Ostsee-Kreuzfahrt mit den Stationen Danzig, Klaipeda, Riga, Tallinn und St. Petersburg. Nach anfänglicher Langeweile verdreht ihm das Model Ona Kakies den Kopf und zieht ihn in eine Mordaffäre hinein. Ona glaubt, den Mörder ihrer Eltern auf dem Schiff wiedererkannt zu haben und fühlt sich bedroht. Gautier bietet ihr seine Hilfe an. Die Spuren führen sie zunächst nach Estland, zurück in gefahrvolle Zeiten …

 
 
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


KASEKE

- Elevant / Elephant -
- Valhalla / Valhalla -
- Elevantsi Hirmulaul / Little Elephant's Song Of Fear -
- Salajane Rõõm / Secret Joy -
- Tantsija / Dancer -
- Näotused / Unsightliness -
- Pikk Päevatee / Long Way To Go -
- Põlenud Maa / Burnt Land -
(aus dem Album "Põletus")


- Introduktsioon / Introduction -
- Sõnum / The News -
- Laupäeval Koos Isaga / Together With Dad On Saturday -

(aus dem Album "Sõnum")

  Tõnu Naissoo E-Piano, Synthesizer, Keyboards
Priit Kuulberg  - Bass
Ain Varts - Gitarre
Riho Sibul - Gitarre
Erkki-Sven Tüür - Keyboards
Margus Kappel - Keyboards
Mart Metsala - Synthesizer
Olav Ehala - Keyboards
Peeter Malkov - Flöte
Andrus Vaht - Schlagzeug


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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 11. Mai 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
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09 März 2021

BALTISCHE STUNDE 16. März 2021

 

 

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 16. März 2021, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 27. März 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

  
 Lauma Zvidriņa (Lettin in Bremen)

Das digitale Lernen klappt heute in Lettland besser! 

 
Über eine Kindheit im Rheinland, Arbeit als Lehrerin, Heirat in Aachen und Umzug 1979 nach Bremen.Über lettische Freunde und Bekannte, das lettische Gymnasium in Münster und ein Mitsommerfest in Cloppenburg. Über beschränkte Reisemöglichkeiten und Kontakte, wenige Möglichkeiten zur Information und das für Deutsche exotische Thema "baltische Staaten". Über heimatlose Ausländer, Sondergenehmigungen beruflich und notwendige Aufklärungsarbeit. Über getrennte Fluchtwege der Eltern, ein Wiederfinden in Deutschland, DP-Lager und kulturelle Aktivitäten. Über fehlende Großeltern, Tanten und Onkel, das Suchen nach Adressen, mühevolle Briefe und einen Onkel in Sibirien. 
Über einen Direktflug nach Frankfurt, die Hoffnungen der Eltern, eine immer wieder verschobene Rückkehr, der Besuch einer deutschen Schule und Versuche, in Deutschland Fuß zu fassen. Über die verlorene Unabhängigkeit Lettlands, den sowjetischen Aufruf zur Rückkehr und die Wirkung der Propaganda im Kalten Krieg. 
Über "Tauwetter" unter Chruschtschow, Stagnation unter Breschnew und Bremen in den 1980igern. Über lettische Veranstaltungen in Bremen, aktive Deutschbalten, Pastor von Aderkas und Spendenaktionen für Lettland. 
Über damalige Landkarten, wirtschaftliche Notlagen in Lettland, sowjetisch organisierte Besuche in Riga und den Einheitsbrei eines grauen Alltags. Über strenge Kontrollen an der Sowjetgrenze, Gespräche am Freiheitsdenkmal und deutsch-sowjetische Freundschaftsgesellschaften. Über Bremens Beschluß zur Partnerstadt Riga 1985, das Bremer Ost-West-Forum, deutsch-lettische Verbindungen in Wehye, Stuhr und Achim. Über die Deutsch-Sowjetische Woche 1981, Rudolf Sonnet und Axel Reeh, und verschiedene Ansätze zur Spaltung der lettischen Gemeinschaften.  
Über Hilfsaktionen Bremens zugunsten von Riga, Aktivitäten Bremer Wohlfahrtsorganisationen, Einschätzungen der Perestroika und eine diffuse politische Lage 1990/91. Über Solidaritätsdemos zugunsten der baltischen Unabhängigkeitsbewegungen, kirchliche Kontakte, Graffiti an der Berliner Mauer und bröckelnde Sowjetmacht. 
Über Helsinki 86, die ältere Generation der Deutschbalten, die Lambsdorfs als Abgeordneter und als Botschafter, und die an den Balten wenig interessierte Regierung Kohl. 
Über den schwierigen Neuaufbau in Lettland, Schüsse in Vlnius und in Riga, der Putsch gegen Gorbatschow und kurzzeitig riesiges Medieninteresse. Über alte und neue Verbindungen, andauernde Hilfstransporte, die Rolle von Egils Levits und eine Busfahrt nach Cloppenburg. Über windige Geschäftsmacher und erfolgreiche Unternehmen. Über Reisefreiheit und wirtschaftliche Netzwerke, den fehlenden EU-Standard beim Mindestlohn und Unterstützung zur Rückkehr der ausgewanderten Lettinnen und Letten. 
Über staatliche Fürsorge für Bürgerinnen und Bürger, den Trend zur Digitalisierung und der Bedarf an Fachleuten. Über digitales Lernen in Lettland und in Deutschland, über Möglichkeiten eines Medizinstudiums in Riga und den Bedarf einer Verbesserung des lettischen Gesundheitswesens. Über geringe Löhne und Idealismus. Über die schöne lettische Natur und die Notwendigkeit diese auch zu erhalten.

 

L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Joonas Sildre: Zwischen zwei Tönen

Aus dem Leben des Arvo Pärt. Aus dem Estnischen von Maximilian Murmann. Eine Graphic Novel, illustriert von Joonas Sildre. Verlag Voland & Quist, Berlin 2021. 224 Seiten, EUR 28.00. 

Verlagsinfo:
„Aus dem Leben des Arvo Pärt“ verfolgt den Werdegang des weltberühmten Komponisten Arvo Pärt von seiner Kindheit im okkupierten Estland bis zu dem Jahr 1980, als er auf Druck der sowjetischen Regierung mit seiner Familie nach Wien emigrierte. Auf Grundlage jahrelanger Recherchen zeichnet Joonas Sildre in kurzen Episoden das stimmungsvolle Portrait eines bescheidenen, rastlosen Künstlers, der auf seiner Suche nach Sinn und einer eigenen Musiksprache auch nicht die Konfrontation mit der Staatsmacht scheute. Seine größte Inspiration fand Pärt, der als junger Mann vor allem Filmmusik komponierte, in alter sakraler Musik, die schließlich zur Grundlage seines Tintinnabuli-Stils wurde. Die Graphic Novel wurde 2018 anlässlich der Eröffnung des Arvo-Pärt-Zentrums in Laulasmaa / Estland veröffentlicht und mehrfach ausgezeichnet.

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Christine Kabus: Die Zeit der Birken

Roman. Aufbau Verlag, Berlin 2021. 592 Seiten, ISBN 978-3-7466-3544-6, 12,99 €. 

Verlagsinfo:
Die Frauen vom Birkenhof. Schleswig-Holstein, 1977: Die Liebe zwischen Gesine und dem Pferdetrainer Grigori endet jäh, als er plötzlich spurlos verschwindet. Doch eines Tages stößt Gesine auf Hinweise über seinen Verbleib, die sie nicht nur tief in die Vergangenheit ihrer Familie, sondern auch in die Abgründe europäischer Geschichte führen.
Estland,1938: Charlotte verliebt sich Hals über Kopf in den jungen Esten Lennart. Doch ihre Eltern würden diese Verbindung niemals billigen, und so halten sie ihre Beziehung geheim. Als Charlotte ein Kind von Lennart erwartet, brechen die Wirren des Zweiten Weltkriegs über sie herein, und die Liebenden werden getrennt. Historisch fundiert und hochemotional erzählt: eine große Saga um die Geheimnisse einer Familie.

 
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


TAUTUMEITAS

- Pavasars / Pavasara Bolss -

- Ūguos Guoju , Ūdzeņuosi / Ūgu Bolss -

- Aiz Azara -

 (aus dem Album "Dziesmas no Auleja")
 
 
 
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TAUTUMEITAS

 - Sadziedami -
- Raganu Nakts -
- Vainagu Deja -
- Berzins -
- Pelite -
- Ugas -
- Barainite -
- Aiz Azara -
- Dai Citas Meitas -
 
(aus dem Album "Tautumeitas")
Asnate Rancāne (Gesang, Geige)
Lauma Bērza (Geang, Geige)
Aurēlija Rancāne (Gesang, Trommel)
Ilona Dzērve (Gesang, Akkordeon)
Laura Liepiņa (Gesang, Percussion)
Laura Marta Līcīte (Gesang, Percussion)

Reinis Sējāns Schlagzeug, Percussion, Sythesizer, Dulcimer)
Staņislavs Judins (Kontrabass)
Artūrs Bērziņš, Kaspars Majors, Sandis Bārdiņš (Posaunen)
Jānis Sirmais (Trompete)
 
 

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 13. April 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
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09 Februar 2021

BALTISCHE STUNDE 16. Februar 2021

 

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 16. Februar 2021, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 27. Februar 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

   
Lutz H. Peper (Honorarkonsul der Republik Lettland)

An der Infrastruktur liegt's nicht ....

 
Über die Funktion eines Honorarkonsuls, Mitmenschen und Vorgaben der lettischen Regierung, über Zuständigkeiten im Rathaus Bremen und über das Aufspüren von Lett/innen in der Fläche. Von geschichtlichen Parallelen, Ansprechpartner für Lett/innen in Deutschland, Zuständigkeiten der Lettischen Botschaft in Berlin und digitale Organisation von lettischen Parlamentswahlen. Vom Kennenlernen und Dialogbedürfnis, lettischer Stimmunglage und Einkaufsmöglichikeiten lettischer Lebensmittel in Bremen. Von litauischen Restaurants in Hamburg, ähnlichen lettischen Projekten und Fördermöglichkeiten. Von lettischen Kontakten im Bremer Umland und Unstetigkeiten in der Städtepartnerschaft Bremen - Riga. Vom Aufbau von Wirtschaftskontakten nach Riga in den 1990iger Jahren, Schwierigkeiten beim Wirtschaftsumbruch in Lettland, und dem Aufbau von Firmenrepräsentanzen in Lettland. 
Von schwedischen Banken, notwendigen Verkäufen und beständigen Kontakten. Von der Idee einen Honorarkonsul in Bremen zu bekommen, einer Lehre bei SIEMENS, die Arbeit für die Bremer Sparkasse und die Handelskammer, und der Zeit als Abgeordneter in der Bremischen Bürgerschaft. Von altruistischen Ambitionen, der Compagnie der Schwarzen Häupter, die Diskussion um den Rigaer Silberschatz und der Auslobung eines Musikpreises in Lettland.
Über eventuell unzulässige Bevorzugung Rigas, die Bedeutung der lettischen Hafenstädte, Lettland als Tür zwischen Ost und West, Änderungen bei den Warenströme und anpassungsfähige Letten. Über Wirtschaftskrisen und Wohlstand, lettischem Brain-Drain und hochwertigen Arbeitsplätzen in Lettland. Vom Stellenwert von Start-Ups und Informationstechnologie, deutschen Lippenbekenntnissen und lettischen Möglichkeiten. Von optimierter Wertschöpfung, Missverständnisse bei deutschen Unternehmern und dem notwendigen Erhalt lettischer Naturreservate. 
Von Kreuzfahrtschiffen und Tourismus, dem Bestreben nicht korrumpierbar zu sein, einer zurückgetretenen Gesundheitsministerin, großen Firmen hinter lettischen Parteien, Schwächen des deutschen politischen Systems und die Schwierigkeiten im deutschen Öffentlichen Dienst. Von krassen Einschnitten während der Wirtschaftskrise in Lettland, notwendiger Bürokratie und scheinbar leistungslosem Geldverdienen. Vom deutschen Verständnis des "Homeoffice", der lettischen Hoffnung auf Wohlstandszuwachs und dem Auf und Ab der Wirtschaftsentwicklung. 
Von schönen Oldtimern und anderen Hobbys, noch ausbaufähigen Projektideen und nicht mehr existierenden Autobus- und Mofaherstellern in Lettland. Von der Mitgliedersuche der Compagnie der Schwarzen Häupter, Traditionen der früheren deutschen Oberschicht und dem neu geschaffenen Ausbau des Lettischen Honorarkonsulats. 
Über einen Großvater mit dunkler Vergangenheit, Fischerhude als früherer Familiensitz, notwendiger Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und einem Besuch in Haifa. Von verschiedenen Generationen, deutscher Schuld und Spenden für eine Synagoge. Von Aktionen gegen Antisemitismus, Kritik von der Linken und Projekte zwischen Bremen und Riga. Von der Auseinandersetzung mit dem gängigen Mainstream, neuen Nazi-Vorwürfen und einer wehrhaften Demokratie. Vom Vorbild Helmut Schmidts und der Notwendigkeit eines neuen Diskurs.
Vom Geschichtsverständnis auf lettischer Seite, dem Stellenwert des Beitritts zu EU und NATO, dem scheinbar übermächtigen Nachbarn Russland, erledigten Hausaufgaben und europäischen Merkwürdigkeiten. Von der Zukunft Europas, mangelnde Handlungsfähigkeit und große Geldmengen, Verbesserungswürdiges und den wenigen lettischen Abgeordneten im Europäischen Parlament. Von Richtlinien der lettischen Regierung, Demonstrationen in Bremen, SS-Kollaborateure und vorgegebenen Argumentationen.

Honorarkonsulat Lettland für Bremen 
 
 


L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Frida Michelson: Ich überlebte Rumbula

Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2020. 222 Seiten, ISBN 978-3-86393-093-6, 22,00 Euro.

Verlagsinfo:
„Der vergessene Holocaust“ - die Verbrechen der Deutschen im Osten Europas, die schon in den ersten Tagen ihres Eroberungsfeldzugs mit Massakern begannen und bald in systematische Massenerschießungen übergingen - wurden erst nach und nach in Nachkriegsdeutschland bekannt und dokumentiert.
Der authentische Bericht von Frida Michelson über den Einmarsch der deutschen Truppen in Lettland, den Beginn der Ausgrenzung, Verfolgung, Zwangsarbeit, Ghettoisierung und anschließender Vernichtung im Wald von Rumbula, der sie durch einen Zufall entkam, ist ein einzigartiges Dokument.
Frida Michelson, geb. 1906, lebte und arbeitete zur Zeit der deutschen Besetzung als Schneiderin in Riga. Ihr unglaublicher Bericht über das Schicksal der jüdischen Bevölkerung, über Zwangsarbeit, Ghettoisierung und den anschließenden Massenmord im Wald von Rumbula, dem sie knapp entkam, ist ein einzigartiges authentisches Dokument. Ende 1971 konnte Frida Michelson mit ihren beiden Söhnen nach Israel auswandern. Sie starb dort im Jahr 1982.
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Was ist dir widerfahren, Isaak?

Eine Spurensuche von Sybille Eberhardt. Manuela Kinzel Verlag, Göppingen 2020. ISBN 978-3-95544-145-6, 190 Seiten, € 16,50.

Verlagsinfo: Ein ungewöhnlicher Grabstein auf dem Göppinger Friedhof veranlasst die Autorin, in ihrer jüngsten Untersuchung nach Spuren des zu früh verstorbenen jüdischen Jungen Isaak aus Wilna zu suchen. Sein Schatten geistert durch die Geschichte des Wilnaer Ghettos. Er heftet sich an die Fersen eines Verwandten und zahlreicher Leidensgenossen in verschiedenen KL im Ölschiefergebiet Estlands, im Lager Stutthof und einem der „Wüste“-Lager im deutschen Südwesten in Dautmergen. Schließlich auf einen Todesmarsch getrieben, wird er bald nach der Befreiung doch noch vom Tod in einem DP-Lager in Heidenheim ereilt, ohne seine tragische Geschichte selbst erzählen zu können.

 
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


KESTUTIS VAIGINIS

- Suffering of the City -
- Finding Amber -
- Still in My Mind -
- Lights of Darkness -
- Passions from Georgia -
- Traveller -

  (aus dem Album "Lights of Darkness")
 
 Kestutis Vaiginis - tenor + soprano saxophones
Alex Sipiagin - trompet & flugelhorn
David Barkman - piano
Ed Howard - double bass
Ferit Odman - drums


 
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DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 16. März 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
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12 Januar 2021

BALTISCHE STUNDE 19. Januar 2021

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 19. Januar 2021, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 30. Januar 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - oder 101,85 im  Kabelnetz im Raum Bremen
 
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oder "Medialab Nord"
 
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GESPRÄCHSGÄSTE

   
Dagmar Calais (Künstlerin), Chris Steinbrecher (Kunsthistoriker)

Uns geht es darum, den Opfern einen Namen zu geben

 
Über die Arbeit als Malerin und Installationskünstlerin, Themen und das Etikett "altmodisch" zu sein. Über eine Fahrt nach Potsdam, ein neues Leben, Kontakte in Berlin und die Kultur der DDR. Über die Gründung von Kulturstiftungen, Umzug mit Kindern, Schulpolitik, Aufwachsen in Halle / Saale und die Arbeit als Galerist. Über Kunsthandel mit DDR-Funktionären, Organisation von Ausstellungen und die große Abwanderungswelle. 
Über die eigene Stasi-Akte, Kontakte zu Oppositionellen, DDR-Psychatrie und grübelnde Ärzte. 
Über das "Altmodische" und Bremen, eine leidenschaftliche Malerin und angesagte Kunsttendenzen. Über die "jungen Wilden", Ausstellungsmöglichkeiten und das Beharren auf den eigenen künstlerischen Stil. Über eine Schlagzeile im "Stern", griechische Mythologie, das Alte Testament, Installationen und begehbare Bilder. Über Themen wie Tod und Gewalt, Emotionen und eigene Bilder, das künstlerische Arbeiten in Bremen, Kontakte nach Berlin und eine spannende Zeit. Über die Auseinandersetzung mit der deutsch-deutschen Geschichte, die deutsch-deutsche Grenze und die Mauer als Projektthema, Anregungen durch Künstlerkolleginnen und einen ersten Besuch in Riga. Über einen Kontakt mit Rabbi Barkan und seinen Wunsch ähnliche Projekte auch in Riga zu machen. 
Über eine Recherche zur Geschichte Lettlands, Ideenfindung und Projektentwicklung, das Ghetto Riga und die Morde in Rumbula und Biķernieki. Über das Projekt "zwei Tage im Winter" im Ghettomuseum Riga, ähnliche Projekte in Bremen und positive Rückmeldungen von Besucherinnen und Besuchern. Über das Bestreben, den Opfern einen Namen zu geben. Über die Ausstellungseröffnung, Methoden und Formen der Ausstellungsgestaltung, Kontakte zu Überlebenden, Aufarbeitung durch internationale Forschung und Verarbeiten durch Auseinandersetzung mit dem Thema. 
Über die Bedeutung der Städtepartnerschaft Bremen-Riga, die Idee eines Gedenksteins, Strategien der Finanzierung und wichtige Textdetails. Über Unterstützung durch Bürgermeister Sieling, unterschiedliche Ideen zu Partnerschaftsprojekten und wieder aufgenommene Gespräche. Über die Unterstützung durch Bürgerschafspräsident Imhoff, die Übergabe des Gedenksteins in Riga trotz schwieriger Corona-Umstände, ein weiteres Projekt in Tschechien und die feierliche Einweihung und Übergabe am 14. Juli 2020. 
Über Projektpläne in Bremen für 2021 und Einladungen an Riga. 
Über das durch die Corona-Umstände verlassen wirkende Riga, menschenleere Straßen und den lettischen Lockdown. Über Ängste und Sorgen um die Gesundheit, stockende touristische Reiseströme und Kontakte zur Rigaer Kunstszene. Über wechselnde Bremische Zuständigkeiten für internationale Partnerschaften und fehlende Kommunikation auf beiden Seiten. Über Kunst die Politik macht, die Unterstützung durch die Delme-Werkstätten und das "Flagge zeigen" in der Partnerstadt.





L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Inga Ābele: Flut

Roman, aus dem Lettischen von Matthias Knoll. Kommode Verlag, Zürich 2020, 496 Seiten. ISBN 978-3-9525014-4-3, EUR 24.00 / CHF 26.00. 

Verlagsinfo:
Inga Ābele nimmt uns mit auf eine Reise durch das Leben von Ieva, einer Lettin in ihrer Lebensmitte – rückwärts. In mehr oder weniger chronologisch umgekehrter Reihenfolge erzählt der Roman die Geschichte einer Frau, deren jugendliche Entscheidungen den Rest ihres Lebens dramatisch beeinflusst haben.
Nach und nach treffen wir die wichtigen Menschen in Ievas Leben – ihre Großmutter, ihre Mutter und ihren Vater, ihren Bruder Pāvils und ihre Tochter Monta – und die Dinge fangen an, Gestalt anzunehmen. Immer wieder kehrt die Erzählung zu zwei weiteren Personen zurück: zu ihrem toten Liebhaber Aksels und ihrem Ex-Mann Andrejs, zu den zwei Männern, die für immer durch eine Frau und ein schicksalhaftes Ereignis verbunden sind.
 
Das Aufdecken von Ievas Persönlichkeit und der Beziehung zwischen den drei Hauptfiguren macht einen grossen Teil der Anziehungskraft des Romans aus. Der volle Umfang von Ievas persönlicher Situation wird erst am Ende klar. Ābele geht den Fragen nach, wie frühere Entscheidungen unsere Lebenseinstellung für immer beeinflussen können und wieso wir an einer Vergangenheit festhalten, die uns so sehr verändert hat.
 
Inga Ābele spielt metaphorisch mit Bildern von Ebbe und Flut und ihr Roman folgt einer Struktur, in der sich reale Handlung mit imaginären Passagen, die inneren Monologen gleichen, gezeitenähnlich abwechseln.


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


MAARJA NUUT

- Kargus -
- Hobusemäng -
- Sammud -
- Õdangule -
- Kellatoas -
- Kiik Tahab Kindaid -
- Siidisulis Linnukene -
- Eeva & Maarja Labajalg -
- Valss -
- Jaa-Ti-Daa -
- Kuradipolka -
- Vaga Linnuken -
  
(aus dem Album "Une Meeles")


 
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FRÄNDER
Säde Tatar (Gesang, Flöte), Daniel Dluzewski (bass), Natasja Dluzewska (Violine), Gabbi Dluzewski (Schwedische Bouzouki)
 
- Hällilaul / Vandrar stum - 
- Vabadus - 

FRÄNDER

CPL-Musikshop

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Dienstag, 16. Februar 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
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10 Dezember 2020

BALTISCHE STUNDE 22.Dezember 2020

 

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 22. Dezember 2020, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 2. Januar 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

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Ein Gruß an die Seefahrt

Über über die Bedeutung von Krišjānis Valdemārs, die Traditionen in Ainaži, Pāvilosta, Roja und Salacgrīva, das Modell der russischen Seefahrtsschulen, die Umbenennung von Sasmaka, die Schiffbautradition der Kuren, die Schiffe des Herzogs Jakob, die Gründung von Neu-Kurland und Fort Jacob, die Werften von Ventspils und Kuldiga, und den Zusammenhang von "Kuģis" und "Kogge". Über Herrn "von Dannenstern", das Ereignis des 8. Juni 1830, "Oskar" aus Schweden, und Lettlands diplomierte Kapitäne. 
Über Routen Lettland-New York, die rot-weiß-rote Maiga, Dampf- und Segelschiffe, die wichtige Funktion des Schiffes "Saratow", die Republik auf dem Wasser und 16 Schiffe im Friedensvertrag. Über die alte lettische Flotte der 1930iger Jahre, "Dzintarkrasts" und "Banga", einen stolzen Eisbrecher, und Kapitäne als Volksfeinde. 
Über die Unglücke der "Neubad" und "Majakovskis", ein spurlos verschwundener Kapitän, lettische Seeleute unter fremden Flaggen und Ausbildung für die Seefahrt. Über ein verschrottetes Ausbildungsschiff und die schwindende Bedeutung der lettischen Fischerei.
Über estnische Seeminenräumer, das Meeresmuseum in Tallinn, und das Kapitänsdorf Käsmu.

... und ein Gedicht: 
DIE BALTISCHE SEE
Autor: Ojārs Vācietis 
Übertragung ins Deutsche: Matthias Knoll
entnommen aus: "Wunder und Wunden", Riga / Berlin 1993


L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Jurga Vilė: Sibiro Haiku

Eine Graphik-Novel aus Litauen. Jurga Vilė, Text, und Lina Itagaki, Illustration. Aus dem Litauischen und mit einem Nachwort von Saskia Drude. Baobab Books, Basel 2020. 242 Seiten, ISBN 978-3-907277-03-4. CHF 29.00 / € (D) 25,00 / € (A) 25,70. Ab 14 Jahre.

Verlagsinfo:
Ein Blick zurück: Litauen im Juni 1941. Das Land wurde vor Kurzem von sowjetischen Truppen besetzt. Eines Morgens wird Algis und seine Familie unsanft von sowjetischen Soldaten geweckt. Sie haben nur wenige Minuten Zeit, um zu packen. Algis nimmt seinen Ganter Martin unter den Arm und sein Vater drückt ihm einen Eimer Äpfel in die Hand. Dann werden sie mit vielen anderen Litauern in Eisenbahnwaggons gepfercht, ahnungslos, wohin die Reise gehen wird.
Die Endstation ist ein Lager in Sibirien. Die Bedingungen hier sind unmenschlich, der Hunger groß, die Winter bitter. Mit Galgenhumor und bemerkenswertem Ideenreichtum begegnet die Lagergemeinschaft ihrem Elend. Algis' Tante schwärmt für Japan und hat es geschafft, ein Buch mit japanischen Haiku ins Lager zu schmuggeln. Es ist nicht zuletzt diese karge Poesie, die die gefangenen Litauer nicht verzweifeln lässt. Und um ihr Heimweh zu lindern, gründen sie auch einen Chor: den Apfelchor. Apfelbäume wachsen in Sibirien zwar nicht, aber das Singen gibt der Hoffnung Auftrieb, dass dieser Albtraum bald vorüber sein wird. Schließlich gib es eine Vereinbarung, dass zumindest Kinder nach Litauen zurückdürfen. Und so entkommen Algis und seine Schwester dem Schrecken.
Jurga Vilė schildert diese ungeheuerliche Geschichte aus der kindlichen Perspektive von Algis – ihrem eigenen Vater. Die Illustratorin Lina Itagaki hat dazu eine einzigartige Bildwelt geschaffen, in welcher sich Text und Bild zu einem vielschichtigen und wahrlich aussergewöhnlichen Gesamtkunstwerk­ verweben. Ergreifend und ermutigend zugleich. In Litauen wurde das Werk mit zahlreichen Preisen geehrte, nun liegt es bei Baobab Books in deutscher Übersetzung vor.

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Piret Raud: Das Ohr

32 Seiten, Midas Kinderbuch, 2020. Text und Illustrationen: Piret Raud. Original: "Kõrv", Verlag Tänapäev. ISBN 978-3-03876-156-3, Euro (D) 15 | Euro (A) 15.70 | CHF 22

Verlagsinfo:
Eine einprägsame Geschichte über das Zuhören und den Wert der Freundschaft.
Als das Ohr eines Morgens aufwachte, stellte es fest, dass es ganz allein war. Wo war der Kopf, auf dem es sein Leben lang gewohnt hatte? Ohne ihn scheint es zunächst völlig »kopflos« zu agieren und weiß zunächst gar nichts mit sich anzufangen. Doch dann bitten immer mehr Tiere um Hilfe. Es tut das, was ein Ohr am besten kann: zuhören. Dabei findet es neue Freunde und einen Platz im Leben. Der unverwechselbare Zeichenstil von Piret Raud, Estlands bekannteste Kinderbuchautorin, macht dieses Buch zu einem Klassiker, den man immer wieder gerne liest.

Die Autorin/Illustratorin:
PIRET RAUD ist Estlands berühmteste Kinderbuch-Autorin und Künstlerin. Sie wurde als Tochter des Schriftstellerehepaars Eno Raud (»Drei lustige Gesellen«) und Aino Pervik in eine landesweit bekannte Schriftstellerfamilie geboren. Sie ging in Tallinn zur Schule und studierte dort nach dem Abitur an der Kunsthochschule. 1995 schloss sie ihr Studium mit dem Bachelor of Arts und 1998 mit dem Master of Arts als Grafikerin ab. Sie war unter anderem als Kunstlehrerin und Redakteurin einer Kinderzeitschrift tätig und lebt als freischaffende Künstlerin und Schriftstellerin in Tallinn.


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


JŪRAS VILKI

- Brauc Jūrnieks -
- Jūrniekam ir šķirties -
- Es Uzvilku -
- Nu Zēni Lai Mēs Ejam -
- Kur Tu Iesi -
- Tēviņ, Tēviņ -
- Jau Austrumos -
- Pie Alus Galda -
- Kur Vilciņi -
- Jau Lidinās -
- Jaukāks Nekas -
- Es Aizgāju Sievas -
- Pār Gauju -
- Smagi, Samgi -
- 13.Vīru -
- Jūrniekiem Iestājas -
 

  

 
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Väikeste Lõõtspillide Ühing
 
 Marko Matvere - Gesang, Banjo, Mandoline, Gitarre, Knopfakkordeon, Dudelsack, Pfeife
Erkki-Kalle Esop - Bass, Kontrabass, Gitarre, Gesang
Joel Sarv - Geige, Gesang
Mait Seger - Gitarre, Gesang
Raido Koppel - Knopfakkordeon, Gesang
 
- Merineid -
(aus dem Album "Jää Jumulaga Eestimaa")
 
- Meremehe põli -
 - Mere peal mina sündind olen -
- Londoni laia reidi peal -
(aus dem Album "Grand Marino")
 
- Vahva meremees -
(aus dem Album "Kui on kuraasi")
 

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