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20 August 2025

BALTISCHE STUNDE 2. September 2025

         25 JAHRE BALTISCHE STUNDE - ganz exklusiv für Ihre Ohren!

 

Die

BALTISCHE STUNDE


 - im Radio in Bremen & per Livestream online -
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen,
Buchtipps und Gesprächsgästen

Dienstag, 2. September  2025, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 13. September 2025 16.00 - 18.00 Uhr

in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -

oder per LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"

 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de

 

Unser Hörangebot diesmal:

 
 

GESPRÄCHSGAST


Claudia Sinnig
(Übersetzerin)
 

Der Löwenmut der Litauerinnen und Litauer hat viel erreicht! 

 Über die vielen aus dem Litauischen ins Deutsche übersetzten Bücher, über das Oderbruch und die Erinnerung an den "Literarischen Reisebegleiter". Über die Gastrolle Litauens bei der Frankfurter Buchmesse 2002, überraschte deutsche Verlegerinnen und Verleger, und eine Zusammenarbeit mit Suhrkamp von Moskau aus. Über schwierige Textauswahl, eine Reise durch Raum und Zeit, Gewässernamen und geographische Verortung. Über litauische Geschichte, einfache Stereotypen, Quoten und Standardfragen, niedrige Messlatten und interessante Entdeckungen. Über das vielfältige und vielschichtige Litauen und seine Bedeutung für Europa und die Welt. Über den Herbst 1989, den Zusammenbruch der Sowjetunion und die Errungenschaften von Optimisten. Über Vergleiche zwischen Opposition in der DDR und Litauen, eine notwendige Auseinandersetzung mit dem Hitler-Stalin-Pakt, und die kurzzeitige Beachtung Litauens in Deutschland im Jahr 2004. 
Über die andauernde Unterschätzung Litauens in Deutschland, Dinge, die es zu lernen gäbe und langsame Veränderungen. Über deutsches Militär in Litauen, die Bücher des Historikers Vėjas Gabrielius Liulevičius, fehlende Auseinandersetzung der Deutschen mit diesen Themen und Verantwortung für die eigene Geschichte. Über die litauische Bürgerbewegung, wenig Illusionen und utopischer Sozialismus. Über Litauer/innen im Exil, regelmäßige Treffen auf dem Lande und 
"Santara–Šviesa", eine exil-litauische Studentenbewegung. Über Anatol Lieven, ein Ausweisungsbefehl von Gorbatschow, und Erlebnisse 1990 mit der DDR-Botschaft in St.Petersburg. 
Über die letzte Sowjet-Bürokratin im litauischen Parlament, eine vereinfachte Aufenthaltsgenehmigung, und die Zusammenarbeit mit einer Repräsentantin aus Kanada. Über einen Arbeitsvertrag mit der Queen und das Gefühl der Befreiung vom deutsch-deutschen Klein-Klein. Über die deutsche Fokussierung auf Deutschbalten, der verfälschende Begriff des "Baltikums" und Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland und Russland. Über Arroganz und Ignoranz, aktuelle Ereignisse in der Ukraine und Sprachkenntnisse im Russischen und Polnischen. Über Vergleiche Litauens mit Deutschland und Estland, Erlebnisse im Urlaub auf der Kurischen Nehrung, und Erzählungen eines jungen litauischen Architekten. 
Über den Aufbau eines Stadtteilprojekts in Vilnius, Einsatz von künstlicher Intelligenz und vergleichbare Projekte und Probleme in Deutschland. Über Glasfaserausbau im Oderbruch mit litauischen Firmen, das rückständige Deutschland und litauische Investitionen in Litauen. Über EU-Bestimmungen, und Eigentumswohnungen in der Altstadt von Vilnius mit Solarenergie auf dem Dach. Über die Investitionsvorhaben der neuen Regierung in Deutschland und Kritik der Litauerinnen und Litauer an Litauen. Über die Übernahme von Verantwortung, notwendige weitere Übersetzungen aus dem Litauischen, Aufnahmebereitschaft der deutschen Öffentlichkeit und das Näherrücken von Deutschland und Litauen. Über eine Zukunft nach oder ohne Putin, das Luftanhalten und das Stehen mit dem Rücken an der Wand. Über Respekt für die Ukraine, mögliche Krisen, und die Notwendigkeit, viel voneinander zu lernen. 

 
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Veranstaltungshinweis 
Ein ganz besonderer Geburtstag 
 

„Wir fangen gerade erst an!" – „Mēs tikai tagad sākam"

Regie: Marta Herca, 58 Min., Original lettisch, mit deutschen UT
 
 Filmveranstaltung in Bremen
 am Sonntag, 21. September 2025, 17:30 Uhr
 
 Wie lebt man weiter, wenn einem alles genommen wurde? Mit 17 Jahren verlor Marģers Vestermanis seine gesamte Familie beim Massaker von Rumbula. Er überlebte danach das Ghetto in Riga und zwei Konzentrationslager. Statt sich in der Folge von der Gesellschaft abzuwenden, widmete er sein Leben der historischen Aufarbeitung der lettischen Geschichte und der Erinnerung an jene, die mutig Widerstand leisteten und jüdische Mitmenschen retteten. Erst nach der Befreiung von der Sowjet-Besetzung konnte er als Historiker frei über den Holocaust in Lettland forschen.
Am 18. September wird Margers Vestermanis in Riga seinen 100. Geburtstag feiern. 
  
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Virginija Kulvinskaite: Vier

Erzählungen. Aus dem Litauischen von Markus Roduner. Klak Verlag, Berlin 2015. ISBN 978-3-911617-11-6, 129 Seiten, 16,90 €.

Verlagsinfo:
Vier Kurzgeschichten aus einer fiktiven Hafenstadt an der Ostsee – vier Hauptfiguren: Lukas, Inga, Marius, Nora – alle im Alter zwischen dreißig und vierzig. Lukas, der aus dem Ausland zurückgekehrte Schriftsteller trifft Damen aus der High Society in einer makabren Situation. Die geschiedene Inga lässt sich auf Männergeschichten ein, um Ihr Glück zu finden. Marius, der Underdog in der Schule, sucht sein Auskommen mit dem Recht der Stärkeren. Und schließlich finden wir Nora mit ihrem jüngeren Liebhaber auf Drogen.
Die Litauerin Kulvinskaitė nimmt Menschen unter die Lupe, die vermeintlich am Rand der Gesellschaft ihr Glück suchen. Spannend, mit makabrem Humor und mit unvorhersehbarer Auflösung.

„Und was machen wir jetzt mit ihm?“, flüsterte Sara zu Eva gebeugt, aber Lukas hörte jedes Wort mit.
„Noch nichts.“ Eva nahm ein paar Stücke rohen Fisch und legte sie auf ihren Teller.

„Strahlend vor Glück, dass man sie endlich brauchte, beobachtete das Mädchen neugierig, wie ihre Mutter die glänzende Alufolie vom Hals der dunkelgrünen Flasche entfernte. Als Julė den Korken langsam herauszog, hielt sich Brigė die Ohren zu und duckte sich, blieb aber auf dem Sofa sitzen. Das dumpfe Knallen des Korkens, das gleich zu hören wäre, und die Freundin ihrer Mutter, die einer Füchsin mit buschigem Schwanz glich, hielten sie am Ort.“

Vier Kurzgeschichten aus einer fiktiven Hafenstadt an der Ostsee – vier Hauptfiguren. Die Litauerin Kulvinskaitė nimmt Menschen unter die Lupe, die vermeintlich am Rand der Gesellschaft ihr Glück suchen. Spannend, mit makabrem Humor und mit unvorhersehbarer Auflösung.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

ATALYJA

 

- Žemaitiu ruoks -
- Saulės ašara -
- Saula riduolėla -
- Ąžuolas -
- Už girių girių -
- Eglės užkeikimas -

(aus dem Album "Saula riduolėla")

 

Webseite ATALYJA 

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 30. September 2025 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
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oder auf www.baltische-stunde.de
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30 Juni 2025

BALTISCHE STUNDE 8.Juli 2025

       25 JAHRE BALTISCHE STUNDE - ganz exklusiv für Ihre Ohren!

 

Die

BALTISCHE STUNDE


 - im Radio in Bremen & per Livestream online -
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen,
Buchtipps und Gesprächsgästen

Dienstag, 8. Juli  2025, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 19. Juli 2025 16.00 - 18.00 Uhr

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Unser Hörangebot diesmal:

 
 

GESPRÄCHSGAST


Dagnija Baltiņa
(Leiterin der Lettischen Nationalbibliothek Riga)
 

Ich bin eigentlich wirklich schon mit vielen Büchern aufgewachsen! 

 Über Mittsommer (Jāņi / Ligo) an der lettischen Ostseeküste und in Bremen, über Lagerfeuer und Festtagsstimmung. Über Regenwetter, die Privatbibliothek der Eltern, Kulturerbe, Identität und nationale Werte. Über die Aufgaben der Nationalbibliothek, Lernen aus der Geschichte, Informationsquellen und zukünftige Herausforderungen. Über die Entwicklung der Digitalisierung, Datensicherung und künstliche Intelligenz, Werte und Unverzichtbarkeit von Büchern, die Notwendigkeit von Bibliotheken und die Nationalbibliothek als ganz besonderer Ort. Über Bücher in lettischer Sprache, der Bibliotheksbesuch als schöne Gewohnheit und öffentliche kostenlose Angebote. Über Lesegewohnheiten in der Stadt und auf dem Land, Digitalisierung zusammen mit anderen Kulturinstitutionen, Museen und Sammlungen. Über die Arbeit zur Unterstützung und Absicherung der Bibliotheken, Aufbau eines Netzwerks der Zusammenarbeit und Nutzungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger. Über Teilhabe, eine aktive Gesellschaft, Nachfrage und Nutzung, Leselust und Leseförderung. Über die Zusammenarbeit mit dem lettischen Kulturministerium, den lettischen Gemeinden, Weiterbildung der Beschäftigen und moderne Bibliotheken außerhalb von Riga. Über Entlohnung, Öffnungszeiten und neue Ideen für Veranstaltungen. Über Beratung und Management, professionelle Expertise, das "Gaismas pils" als "Netzwerk des Lichts", über internationalen Austausch und ein Partnerprogramm mit Deutschland. Über das Gefühl der Zusammengehörigkeit, das Bild Lettlands in Deutschland, gemeinsame Ausstellungen und eventuelle gemeinsame Wurzeln und Geschichte. Über den baltischen Kulturraum, Identität, Erfahrungen aus Deutschland, und ein mutiger Blick in die Zukunft. 
Über die Ausstellung in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, den Erhalt der Bibliotheken in Lettland, Stabilisierung von Nachfrage und Nutzungen, und die Herausbildung einer lesenden und wissensstarke Gesellschaft. 
 
 
 
 
Ausstellung "Bremen und Riga" in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen
 

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Vilis Kasims: LYSERGSÄUREBLUES

Aus dem Lettischen von Lil Reif. Edition fotoTAPETA, Berlin 2025. ISBN 978-3-949262-50-0, 114 Seiten, 15 € (D) | 15,50 € (A) | 17,50 SFR (CH). 

Verlagsinfo:
Flash Fiction aus Lettland. In 37 Texten, Kurzprosa und Gedichtprosa, erzählt der Autor aus einem merkwürdigen Alltag. Mal sitzt dem Erzähler ein Obdachloser auf der Schulter und macht ihm klar, dass alle Anstrengung sowieso nichts bringen wird, mal kommt per Satellitenfernseher echte Farbe ins echte Leben, oder ein altes Radio dient als direkte Verbindung in die eigene Erinnerung. Traum- oder tranceartige Sequenzen führen in eine erlebte und wiederbelebte Wirklichkeit um die Jahrtausendwende im Norden Osteuropas.

Vilis Kasims
geboren 1986, lettischer Autor, Übersetzer, Redakteur und Literaturagent. Bisher drei Prosabände. Kasims übersetzt Literatur aus dem Englischen, Russischen, Katalanischen und Spanischen und ist Redakteur der Literaturzeitschrift Punctum. Er lebt und arbeitet in Riga.

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Indrek Hargla: Apotheker Melchior und der Teufel von Gotland

Kriminalroman aus dem alten Tallinn. Aus dem Estnischen von Cornelius Hasselblatt. Rote Katze Verlag, Lübeck 2024. ISBN 978-3-910563-23-0, 540 Seiten, 24.00 Euro.

Verlagsinfo:
Reval, estnisch Tallinn, im Jahre 1433: Apotheker Melchior Wakenstede wird an das Sterbelager eines wohlhabenden Kaufmanns gebeten, der von ihm indes keine Arzneien
will, sondern ihn mit der Klärung einer lang zurückliegenden Bluttat beauftragt. Während er versucht, das Rätsel der Vergangenheit zu lösen, wird plötzlich sein Lehrjunge ermordet und bald darauf auch Melchiors Leben bedroht. Wie hängt das alles zusammen mit der Warnung in einem Brief, die er von seinem Sohn aus Lübeck bekommen hat? Ist der darin erwähnte Gotlandteufel auf Mord aus? Hat er es auf den Apotheker abgesehen? Und wieso wird Melchior das Gefühl nicht los, dass für den Mord an seinem Lehrjungen die falsche Person gehenkt worden ist?

Parallel dazu setzt Melchior junior in Lübeck seinen Lebensweg fort und versucht seiner großen Liebe Lucia näherzukommen. Kann er die Tochter des stark verschuldeten Kaufmanns für sich gewinnen? Einmal schon hat er für seine Liebe einen Mord begangen, muss er es wieder tun?


 

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

TUULIKKI BARTOSIK

 Klas Lindquist - Klarinette
Tuulikki Bartosik - Akkordeon 
Svante Söderquist - Cello, Bass
Adam Forkelid - Piano
Calle Rasmussen - Percussion

 - Exil -
- The Third One -
- But Still -
- Hoppet -

(aus dem Album "The Rocket")


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 Tuulikke Bartosik - Akkordeon 

 - Nutvad niidud / crying meadows -
- II Kojusaabumine / Coming home -
- Josefiini hällilaul / Josefins lullaby -

aus dem Album "Torm veeklaasis"


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Tuulikki Bartosik - Akkordoen
Timo Alakotila - Piano
Villu Valsi - Mandoline
Dylan Fowler - Gitarre 
 
- Daniels polska - 
- Theo the Tiger -
- Zeltini secrets -
 
aus dem Album "Storied Sounds" 
 

 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 5. August 2025 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
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28 Mai 2025

BALTISCHE STUNDE 10. Juni 2025

      25 JAHRE BALTISCHE STUNDE - ganz exklusiv für Ihre Ohren!

 

Die

BALTISCHE STUNDE


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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen,
Buchtipps und Gesprächsgästen

Dienstag, 10. Juni  2025, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 21. Juni 2025 16.00 - 18.00 Uhr

in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -

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GESPRÄCHSGAST


Cornelius Hell

(Übersetzer, Autor)

 

Vilnius hat Faszination und Anziehungskraft! 

 Über ersten Besuche in Litauen und Vilnius 1984-86, Litauisch-Lernen und strenge Grammatik, Litauen als Teil der Sowjetunion und die Idee etwas Exotisches zu machen. Über Kenntnisse im Ungarischen, seltene Kontakte nach Estland, Litauen als Schwerpunkt der Buchmesse Frankfurt 2002, Buchmesse Leipzig 2017 und die Kulturhauptstädte 2009 Linz und Vilnius. Über Tomas Venclova, die Literaturzeitschrift "Die Rampe", und ein lebhafter Austausch zwischen Litauen und Österreich. Über die Bedingung Vilnius in sowjetischen Verhältnissen nicht verlassen zu können, Führungen für Verleger und Übersetzer, das literarische Vilnius, wo Dostojewski übernachtete und die Beziehungen von Johannes Bobrowski, H.C. Artmann und Žemaite zu Vilnius. 
Über die Reihe "Europa erlesen", den Band zu Vilnius dazu, weitere Ideen Bücher zu schreiben, ungeduldig Auftraggeber und den Charme der neuen europäischen Trendstadt Vilnius. Über die Schwierigkeiten Anfang der 1990iger Jahre, kalte Winter, Überlastung der Busse und Bahnen und der wirtschaftliche Umbruch in Litauen. Über die Buchproduktion in Litauen, die Buchmesse Vilnius, das Preisniveau für Bücher und deutschsprachige Publikationen in Litauen. Über Verlage und Buchhandlungen, Bücher im Supermarkt und Buchhandlungen als Café. Über nicht lieferbare Bücher, geringe Auflagen und verschiedene Entwicklungen in den drei baltischen Staaten. Über das vom Barock geprägte Vilnius, die Unibuchhandlung und den Rundblick vom Turm, das jüdische Vilnius und ein Ausflug nach Paneriai. Über das polnische Vilnius, Jurgis Baltrušaitis und Marc Chagall. Über die Gedeminas-Burg, der Flüsse Neris und Vilnelė, das Nationalmuseum und die Entwicklung der unabhängigen Republik Užupis. Über die Feier des 1. April, das Jonas-Mekas-Zentrum, Jonas Mekas und Litauen, Sartre auf der Kurischen Nehrung, das Sommerhaus von Thomas Mann und die Fotos von Antanas Sutkus. Belarussische Spuren in Litauen, Abraham Sutzkever und Adam Mickiewicz, Unterschiede zwischen Vilnius und Klaipeda, Bücher die sich nicht gut verkauft haben, neue Worte im Litauischen, das Lituanisieren, Veränderungen der Sprache und ein Leben zwischen Österreich und Vilnius.

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Indre Valantinaite (Hg.): Aus dem Jerusalem des Nordens

Gedichte aus Litauen. Eine Anthologie zeitgenössischer litauischer Lyrik. Übersetzt ins Deutsche von Cornelius Hell, übersetzt ins Hebräische von Sivan Beskin. Mediathoughts Verlag, Taufkirchen 2025. ISBN 978-3-947724-55-0, 156 Seiten, 22 Euro.

Verlagsinfo:
Die Gedichtanthologie „Das Jerusalem des Nordens“, der erste Band unserer neuen Reihe „Literatura Baltica“ versammelt Gedichte von 22 litauischen Dichterinnen und Dichtern. Zusammengestellt und herausgegeben von Indrė Valantinaitė setzen sie sich mit der jüdischen Vergangenheit des Landes, dem jüdischen Leben in Litauen auseinander. Mit dieser dreisprachigen Edition (Litauisch, Hebräisch (Ivrit) und Deutsch) möchten wir unseren Beitrag zu einer universellen Erinnerungskultur leisten und die Schönheit litauischer Poesie einem deutschsprachigen Publikum nahebringen. Die Übersetzung von Cornelius Hell vermittelt Klang und Rhythmus kongenial.

Mit Gedichten von: Lina Buividavičiūtė, Marius Burokas, Ilzė Butkutė, Vaiva Grainytė, Jurgita Jasponytė, Antanas A. Jonynas, Donaldas Kajokas, Laurynas Katkus, Giedrė Kazlauskaitė, Mindaugas Kvietkauskas, Aidas Marčėnas, Kęstutis Navakas, Gytis Norvilas, Violeta Palčinskaitė, Sigitas Parulskis, Kornelijus Platelis, Rolandas Rastauskas, Egidija Šeputytė, Rimas Uzgiris, Indrė Valantinaitė, Tomas Venclova, Agnė Žagrakalytė

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Michael Thumann: Eisiges Schweigen flussabwärts

Eine Reise von Moskau nach Berlin. C.H.Beck Verlag, München 2025. ISBN 978-3-406-83003-7, 284 Seiten, 26,00 Euro.

Verlagsinfo:
Michael Thumann legt nach seinem SPIEGEL-Bestseller «Revanche» einen sehr persönlichen Reisebericht vor, in dem er die erneute Teilung Europas mit eigenen Augen erkundet. Er beschreibt in eindringlichen Reportagen und Augenzeugenberichten seinen Weg aus Moskau heraus über die schwer bewachten Außengrenzen Russlands, erst nach Osten Richtung Zentralasien, dann nach Westen über die baltischen Staaten und Polen nach Deutschland: von Moskau nach Berlin, mitten durch den neuen Eisernen Vorhang hindurch.
Thumann nimmt uns mit zu endlosen Befragungen an Grenzübergängen, er besucht russische Flüchtlinge in den Nachbarstaaten, kommt auf seinem Weg von Ost nach West mit Menschen aus ganz Osteuropa zusammen und schildert ihre Ängste vor Russlands Revanchismus und Kriegslust. Oder ihre vorauseilende Unterwerfung angesichts von Putins unaufhörlichem Expansionsdrang. Thumann blickt dabei auch auf die eigene Familiengeschichte und seine zerplatzten Träume nach dem Ende der Sowjetunion zurück und spürt den Gründen für das prekäre deutsch-russische Verhältnis in der Geschichte und Gegenwart nach. Thumanns Buch ist ein mitreißendes zeitgeschichtliches Zeugnis von der Suche nach einer Sicherheit, die wir alle verloren haben.

 

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

Līva Dumpe

Līva Dumpe (Gesang, Piano)
Ketija Ringa-Karahona (Flöte)
Massimo Imperatore (Gitarre)
Omer Govreen (Bass)
Ilia Rayskin (Schlagzeug)
 
 - Tālskatis -
- Compromise -
- Hidden storm -
- Sonata No 1. in G major -
- Fight mini-symphony: I. Inner child fight -
- Fight mini-symphony: III. Fight dance -
- Cocktail song -
- Raisin rondo -
 (von dem Album "Tālskatis")

Līva Dumpe

 youtube

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 - Esi man klāt -

Gesang: Līva Dumpe
Piano: Elvis Artūrs Lintiņš
 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 8. Juli 2025 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
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07 April 2025

BALTISCHE STUNDE 15.April 2025

    25 JAHRE BALTISCHE STUNDE - ganz exklusiv für Ihre Ohren!

 

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BALTISCHE STUNDE


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Buchtipps und Gesprächsgästen

Dienstag, 15. April  2025, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 26. April 2025 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

 Meelis Friedenthal
Schriftsteller / Theologe
 

Ich bin im "Team Tartu" und hoffe, etwas für ganz Estland tun zu können!  

 Über den Frieden und das Tal, Namensgebung für die Estinnen und Esten, bäuerliche Vergangenheit und Gutsbesitzer. Über jüdische Namen, das 17. Jahrhundert in Estland, Studierende an der Universität Tartu (Dorpat) und die Fachgebiete Theologie, Geschichte und die Schriftstellerei. Über die Zeit als Gastwissenschaftler in Göttingen, den Stellenwert der Theologie früher und heute, den Stand der Wissenschaft und das Verhältnis von Professoren zu Studierenden. Über das Universitätsleben früher und heute, über Zeitreisen, Hexenglauben, Geister und zwei Jahre Regen in Estland. Über Dauerregen, eine Hungersnot, historische Ereignisse und Personen an der Universität Tartu, Privatbibliotheken plus Mittagessen, Martin Luther und Jan Hus. Über das Musikleben in Viljandi, den Umzug nach Tartu, ein Physiker als Vater und die mögliche Konkurrenz zwischen Tartu und Tallinn.
Über traditionsreiche Universitätsstädte an einem Fluß gelegen, der Charakter von Hafenstädten, Vor- und Nachteile von Soldaten und den Fallturm in Bremen. Über den Zusammenhang zwischen Klöstern und Universitäten, die Freiheit der Wissenschaft und die Finanzen von Hochschulen. Über politische Auseinandersetzungen an Universitäten, Revolutionen und Protestbewegungen. 
Über digitales Studium, künstliche Intelligenz, die schnelle technische Entwicklung und die fehlende Sicherheit für die Zukunft vieler Menschen. Über Melancholie und Depression, den Charakter der Esten und die Änderungen im heutigen Estland. Über Estinnen und Esten als typische Europäer, Estland zwischen Ost und West und Russland unter Putin. Über Veränderungen in Estland im Laufe der Jahrhunderte, die Rolle der Religion und das finno-ugrische Denken. Über Finnisch, Estnisch und Ungarisch, die Gegend um St. Petersburg und Moskau, finno-ugrische Völker in Russland und kostenloses W-lan und ÖPNV in Tallinn. Über geografische Kenntnisse in Deutschland, kleine religiöse Gemeinschaften in Estland, alter Volksglaube und das Gefühl, als Este in Deutschland zu sein. Über Deutschbalten und Esten, Deutschbalten und Russen, schmerzhafte Vergangenheit und neues Interesse in Estland für deutschbaltische Geschichte. Über den Wert der estnischen Kultur, estnisches Selbstbewußtsein und Ideen für neue Bücher. Über ein Buchprojekt zu Friedrich Jürgenson, das Thema Heimatlosigkeit, Stimmen aus dem Jenseits und thematische Nähe zu Jaan Kross.
 

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Ričardas Gavelis: Vilnius Poker

Roman, aus dem Litauischen von Claudia Sinnig. Verlag S. Fischer, Frankfurt / Main 2024. ISBN: 978-3-10-397578-9. 688 Seiten, 32,00 Euro. 

Verlagsinfo:
»Vilnius Poker« von Ričardas Gavelis ist die große litauische Wiederentdeckung über die sowjetische Okkupation und was sie im Inneren der Menschen angerichtet hat.
Vytautas Vargalys wurde vor der sowjetischen Besatzung Litauens geboren, avancierte zum Freiheitskämpfer, wurde daraufhin gefoltert und in ein Arbeitslager in Sibirien deportiert. Er überlebt, wird aber fortan von rätselhaften Visionen und Erinnerungen heimgesucht und auch von paranoidem Verfolgungswahn. Denn Vytautas, der seit seiner Rückkehr als Bibliothekar arbeitet, ist überzeugt: Die bröckelnde sowjetische Macht lauert hinter jeder Straßenecke, und jede Vorstellung von Wirklichkeit trägt eine Alternative schon in sich. Seine Affäre mit der Bibliothekskollegin Lolita wird jäh durch einen Mord beendet – und mündet in eine Anklage gegen Vytautas. Im Prozess beschreibt jeder der aufgerufenen Zeugen eine ganz eigene Wahrheit. Wem kann man glauben? Ist es am Ende die eigene Wahrnehmung, die einen täuscht? Das monumentale »Vilnius Poker« ist der wichtigste litauische Roman des 20. Jahrhunderts und ein schillerndes Kaleidoskop, das mit jeder Bewegung ein neues Bild ergibt.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

Liutauras Janušaitis


"Infinity"
(von dem Album "Infinity")
 
 Liutauras Janušaitis: Tenorsaxophon, Flöte, Gesang, akustische Gitarre, Didgeridoo, Keyboards, Percussion & Programmierung
Bassgitarre: Louan Kemlin
Gesang: Germaine Ingram, Lina El-Mounzer, Augusto Albuquerque
Kammerorchester der Vytautas Magnus Universität, Kaunas
 
 
- Part III / Bright Side - 
(von dem Album "Two different sides") 
 
 Bass: Domas Aleksa, Schlagzeug Jonas Gliaudelis, E-Gitarre Eduardas Armonas / Paulius Volkovas, Flügelhorn Mindaugas Vadoklis.
Komposition, Arrangement, Tenor- und Sopransaxophon: Liutauras Janušaitis
Kammerorchester der Vytautas Magnus Universität (Piano Tomas Dičiūnas, Tenorsaxophon Kęstutis Vaiginis, Posaune Jievaras Jasinskis, Trompete Jason Hunter

 
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VERANSTALTUNGSHINWEISE
 

BALTIC NIGHT

  im Rahmen der jazzahead! CLUBNIGHT
25. April 2025 ab 18:00 Uhr
Ort: Zentrum für Kunst, Hermann-Ritter-Straße 108 E, 28197 Bremen
im Programm: 

Kadri Voorand & Mihkel Mälgand (Estland)
Kadri Voorand (vocals, piano) Mihkel Mälgand (bass)

Matīss Čudars Trio (Lettland)
Matīss Čudars (gitarre), Edvīns Ozols (bass), Ivars Arutyunyan (drums)
 
Weird Ugly Fish - Keista Bjauri Žuvis (Litauen)
Aistė Kalvelytė (drums), Julius Čepukėnas (electronics)

siehe auch: Rathaus Bremen
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LESUNG und DISKUSSION

Inga Gaile: Der Geschmack von schwarzer Erde
 
 Freitag, 9. Mai 2025, 18:00 Uhr
Europapunkt, Am Markt 20, Bremen (Haus der Bürgerschaft, Eingang Domseite)
 
Inga Gaile wird zu Gast in Bremen sein. 
Diskussionsbeiträge kommen auch von
Muriel Nägler, Forschungsstelle Osteuropa an der Universität
Dr. Detlef Henning, Nord-Ost-Institut Lüneburg
 
Eintritt frei! 
 
(im Rahmen der Europawoche Bremen)
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 13.Mai 2025 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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27 Februar 2025

BALTISCHE STUNDE 11.März 2025

   25 JAHRE BALTISCHE STUNDE - ganz exklusiv für Ihre Ohren!

 

Die

BALTISCHE STUNDE


 - im Radio in Bremen & per Livestream online -
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen,
Buchtipps und Gesprächsgästen

Dienstag, 11. März  2025, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 22. März 2025 16.00 - 18.00 Uhr

in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -

oder per LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"

 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de

 

Unser Hörangebot diesmal:

 
 

GESPRÄCHSGÄSTE

 
 Katrin Mirtschink / Petra Wenzel
(Buchhändlerinnen)
 

Jenseits von Pankow - wir haben etwas geschaffen, was es vorher noch nicht gab! 

 Über einen Ort der Bücher aus dem Norden Europas, über lang gehegte Träume und die Gründung einer eigenen Buchhandlung. Über Erfahrungen im Verlagswesen, Verbundenheit mit Mecklenburg-Vorpommern, eine Buchhändlerausbildung und eine Reise nach Föhr. Über enge Kontakte mit Menschen, zwei Freundinnen, enge Kontakte zu den nordischen Botschaften. Über den Status einer Partnerbuchhandlung, Büchertische auf Festen und Veranstaltungen, Ortssuche und Umfeld in Pankow, Anfangsschwierigkeiten und Gäste aus anderen Städten und Ländern. Über die Auswahl der Bücher im Regal, Fragen von Kundinnen und Kunden, Besuche in Berliner Grundschulen und Länderinfos für Kinder. Über die Buchpreisbindung in Deutschland, Unterschiede in Lettland, unabhängige Verlage und Buchhandlungen und nach und nach entstehende Kontakte auch zu Estland, Lettland und Litauen. Über Estland als nordisches Land, vorbildliche Verlage, eine Einladung nach Riga und Vergleich zwischen Riga und Berlin. Über Reisen in den Norden, eine ehemalige Praktikantin beim Goethe-Institut, einen Besuch in Haapsalu und den erweiterten Begriff des Nordens. Über Personalbedarf, persönliche Pläne jenseits der Buchhandlung und einen Besuch im samischen Parlament. Über Jahreszeiten für Bücherkäufer/innen, die Weihnachtszeit als intensive Arbeitszeit, die Rolle von E-Books und die Wertigkeit von schön gestalteten Büchern. 
Über Graphic Novels, jüngere Buchleser/innen, Bücher in Schule und Kindergarten, Kinder mit Freude an Geschichten und die Einwohner/innen von "Pankow-Dorf". Über eine mit Kindern wachsende Buchhandlung, herzliche Geschenke, wenig erwachsene Erwachsene und Zusammensein in einem ehemaligen Fahrradkeller. Über Regale auf Rädern, Veranstaltungen, Lesungen und Buchvorstellungen im "Dock 11", einem Ort des Tanzes. Über Tango in Finnland und Estland, Tanzen im Pankower Bürgerpark und eine Lesung mit Tilmann Bünz. Über ein großes Auto der Botschaft Lettlands, überraschende Getränkeversorgung, Mitsommerfeiern und Kinderbuchfeste. 
Über das meist verkaufte lettische Buch vom Kiosk, Basteln mit Milchpackungen, schöne Illustrationen und die wichtige Arbeit von Übersetzern, Übersetzerinnen und Sprachkundigen. Über die Suche nach Nachfolgerinnen oder Nachfolgern, eine geplante geordnete Übergabe, Unterstützung durch viele Jahre Erfahrung und viele Kontakte. Über viele Arbeitsstunden mit Freude bei selbstbestimmter Arbeit, Literatur die Länderkenntnis bringt, eine Entscheidung des Hauseigentümers und noch ausstehende Abenteuer. 
 
Links zu Panke-Buch:

Aufruf in eigener Sache:
"Nach mehr als 13 Jahren mit wunderbaren Begegnungen und Erfahrungen möchten wir unser Pankebuch an jüngere Menschen mit Leidenschaft für die Literatur weitergeben. Sehr gut können wir uns auch ein Team, ein Kollektiv von Gleichgesinnten vorstellen. Wer ergreift diese Chance? Anfragen an >pankebuch@posteo.de< ".
 

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Tilo Eckardt: Gefährliche Betrachtungen

Der Fall Thomas Mann. Kriminalroman, Droemer Verlag München 2024. ISBN: 978-3-426-56018-1, 304 Seiten, 22 Euro.
Verlagsinfo:
Zum 150. Geburtstag des großen Autors und Literatur-Nobelpreisträgers: Ein historischer Kriminalroman, der Thomas Mann auf noch nie gelesene Weise lebendig werden lässt.

Der Dichter hatte sich vom Strandkorb erhoben und die Jagdszenen beobachtet. Als ich im bescheidenen Triumph die Arme mit den aufgefangenen, zerknitterten Blättern hob, schlug er sich auf die Oberschenkel und klatschte dann in die Hände.
„Ganz vortrefflich!“, rief er, und mir ging das Herz auf.
Eine schillernde Hommage an Thomas Mann und eine spannende Erzählung über Mut, Freundschaft und die Kraft der Literatur, die Welt zu verändern. Ein Roman, der die Grenzen zwischen historischer Wahrheit und dichterischer Erfindung kunstvoll und spielerisch verschwimmen lässt.

Nidden im Sommer 1930, ostpreußisches Fischerdorf und Künstlerkolonie auf der Kurischen Nehrung, einem archaischen Landstrich zwischen wilder Ostsee und stiller Lagune. An dieser weißen Küste „so schön geschwungen, dass man glauben könnte, in Nordafrika zu sein“, landet im Juli 1930 Thomas Mann mit Familie, um das neue Sommerhaus zu beziehen. Daheim in Deutschland droht nach der Auflösung des Reichstags das Ende der Weimarer Republik, und der tief beunruhigte Dichter arbeitet im Bademantel im Schatten seines Strandkorbes heimlich an einer großen Rede, mit der er das deutsche Volk vor dem erstarkenden Nationalsozialismus warnen will. Da kreuzen sich unter außergewöhnlichen Umständen die Wege des weltberühmten Dichters und des jungen litauischen Übersetzers Žydrūnas Miuleris, den Mann hartnäckig und eingedeutscht Müller nennt. Und es ist dieser Müller der den Dichter in größte Schwierigkeiten bringt, als er das Manuskript der brisanten Rede verliert. Die Suche danach scheint weitere rätselhafte Ereignisse in Gang zu bringen. Thomas Mann fühlt sich verfolgt und beobachtet und ein Mitglied seines Hausstandes verschwindet spurlos. Der Dichter und sein Übersetzer sehen sich einem ebenso seltsamen wie aufregenden Fall gegenüber. Zwischen Wanderdünen und Wald, umgeben von exzentrischen Künstlern, stoischen Fischern und neugierigen Kurgästen müssen Mann und Müller alles daransetzen, die Abschriften wiederzuerlangen, bevor sie in die falschen Hände geraten.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

THE BALTIC SISTERS

Marion Selgall (Estland)
Laurita Peleniūtė (Litauen)
Vineta Romāne (Lettland)
Liene Skrebinska (Lettland)
 
- Sesė sodų -
- Soka saule rītiedama -
- Ejau rytelia čiūta -
- Aja kari siia -
- Di kas padunda -
- Saulala sadina -
- Nuslaida saulala -
- sviro lingo -
- Trepute martela -
- Turejo liepa -

aus dem Album „Värav/ Vārti / Vartai“

 
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VERANSTALTUNGSHINWEIS
 

BALTIC NIGHT

  im Rahmen der jazzahead! CLUBNIGHT
25. April 2025
Ort: Zentrum für Kunst, Hermann-Ritter-Straße 108 E, 28197 Bremen


im Programm: 

Kadri Voorand & Mihkel Mälgand (Estland)
Kadri Voorand (vocals, piano) Mihkel Mälgand (bass)

Matīss Čudars Trio (Lettland)
Matīss Čudars (gitarre), Edvīns Ozols (bass), Ivars Arutyunyan (drums)
 
Weird Ugly Fish - Keista Bjauri Žuvis (Litauen)
Aistė Kalvelytė (drums), Julius Čepukėnas (electronics)

siehe auch: Rathaus Bremen
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 15.April 2025 - 19.00 - 21.00 Uhr
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