19 Oktober 2026

BALTISCHE STUNDE 27. Oktober 2026

  Ganz exklusiv für Ihre Ohren! 

 

Die

BALTISCHE STUNDE


 - im Radio in Bremen & per Livestream online -
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen,
Buchtipps und Gesprächsgästen

Dienstag, 27. Oktober 2026, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 7. November 2026 16.00 - 18.00 Uhr

in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -

oder per LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord" 

 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de

 

Unser Hörangebot diesmal:

  

GESPRÄCHSGAST

Kilian Sladek
(Musiker) 
 

Der klangliche Schatz, den die baltischen Staaten zu bieten haben, ist noch weitgehend unentdeckt!

 Über den ersten Besuch auf der "Jazzahead", ein zufälliges Zusammentreffen, Lettischkenntnisse, ein Studium bei Inga Bērziņa und ein Jahr Aufenthalt in Lettland. Über eine Schulpartnerschaft zwischen München und Riga, gemeinsame Projekte mit Santa Šillere, ungarisch-österreichische-tschechische Vorfahren, eine "Ost-Affinität", ein Erasmus-Studium vor 10 Jahren und freundliches Entgegenkommen in Lettland und Riga. Über ein Jazzkonzert 2018 in München, Einbezugnahme von Gästen aus den baltischen Staaten, Saulius Petreikis und "the Baltic Suite". Über Zusammenarbeit mit den Botschaften der baltischen Staaten, überraschte und positive Reaktionen in Lettland, herzlicher Umgangston und ein gemeinsames Konzertprogramm - auch in Lettisch - mit Santa Šillere. Über lettischsprachige Lieder für deutsches Publikum, Gemeinsamkeiten zwischen Bayern und Lettland, Kartoffeln und Kraut, den typischen "Erasmus-Strudel", Lettisch-Kurse und die östliche Vorstadt Rigas. Über den Gitarrist Svens Vilsons, Sauna und Ligo-Feiern, das lettische Langzeitgedächtnis, Brieftransport zwischen Lettland und Deutschland, zögerliche Reaktionen und große lettische Delegationen auf der Jazzahead. 
Über das Gefühl ein "Trüffelschwein" zu sein, ungenutzte Potentiale, Volksmusik und Jazz, die Organisation einer Jazzreihe in Ismaning, den Pianist Edgars Cīrulis und den Saxophonist Toms Rudzinskis. Über Konzerte mit Volksmusik in lettischer Sprache, Filmabende, offene Lagerfeuer, den estnischen Gitarrist Argo Vals, das Projekt "Tony Bennett 100", Soldatenzeit in Mannheim und Jazz in Deutschland, Lady Gaga und Amy Winehouse und Planungen für eine Tournee. Über Konzerte mit der Jelgava Bigband, Auftritte in Estland und Litauen, Infoportale und Reisekostenzuschüsse. 
Über das neue Album "Colorblind" von Kilian Sladek, Trachten, Bier und die Unterschiede zwischen den drei baltischen Staaten. Über die Kühle und das Steinige in Estland, das Feurige, Warme in Litauen, wachsende Wirtschaft und eigene Identitäten. Über die Gemütlichkeit in Lettland und Bayern, über den katholischen Einfluss, Kirchen und Kommunismus, Kirchenkonzerte, eine Sängerin als Freundin, Arbeit als Gesangslehrer und Konzertvorbereitungen. Über eine Ankunft im winterkaltem Riga, Wohnen in einem Haus aus Holz, Hinterhöfe, streunende Katzen und Schinkengeruch. Über Löcher im Boden, Bauruinen, Charme des Verfallenen und lettische Besetzerkultur. Über sowjetische Vergangenheit, restaurierte Schlösser, behütetes Bayern und Fieberträume in Lettland. Über Hochzeiten, Letten am Ende der Welt, heilige Bäume, die Verbindung von Natur und Menschen in Lettland, lettisches Landleben, Kanufahren und Angeln, einfaches Leben und Naturverbundenheit. Über Jagd, Zubereitung von Bibern, kalte Rote-Beete-Suppe, Dill und Kümmel, Schneckenplagen und aktuelle Planungen.  
     
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Žemaitė: Und ich dachte für mich.

Autobiographie. Aus dem Litauischen von Claudia Sinnig. Mit einem Nachwort von Ramunė Bleizgienė und mit einem Text von Johannes Bobrowski. Originaltitel: »Autobiografija« (1921). Guggolz Verlag, Berlin 2026. ISBN 978-3-912259-01-8. 312 Seiten, € 26 [D] | € 26,70 [A]

Verlagsinfo:
Žemaitė (1845–1921) wurde in eine polnischsprachige kleinadlige Familie in der westlitauischen Žemaitija geboren (nach der sie ihren Kunstnamen wählte) und fühlte sich zeitlebens dem einfachen Landleben nahe. Gegen den Willen ihrer Eltern heiratete sie einen Litauer, einen ehemaligen Leibeigenen. Mit fast 50 Jahren begann sie auf Litauisch zu schreiben: Geschichten über meist bäuerliche Frauenschicksale. Das Kopftuch nahm sie aus Solidarität mit der Landbevölkerung nie ab: Es wurde zum ikonischen Signum ihrer Erscheinung. Über soziale Verhältnisse und politische Umbrüche hinweg setzte sie sich für die Verbesserung der Lage der Frauen und eine Modernisierung der Gesellschaft ein.
Ihre Prosa ebenso wie ihre erstaunliche Autobiographie verfasste sie in mündlichem Ton, auf Litauisch mit žemaitischem Gepräge und polnischen, weißrussischen, russischen, jiddischen und deutschen Einflüssen. Was sie zu erzählen hatte, formulierte sie so, dass die Menschen sie verstanden. Allein das war schon ein politischer Akt, denn das Polnische galt als Sprache des Adels und der Oberschicht, und das Russische Reich versuchte, das Litauische und die lateinische Schrift aus der Öffentlichkeit zu verbannen. Žemaitė war ein freiheitsliebender Geist – wenn es etwa um Frauenrechte ging oder um Religion und Ethik. Claudia Sinnig folgt in ihrer Übersetzung akribisch den sprachlichen Spuren, in denen sich die Ideen- und Sozialgeschichte niederschlägt, und bringt den humorvollen Erzählreichtum in eine lebenssatte deutsche Sprache, die über den Weg einer bis heute aufregenden Feministin vor der Zeit und über deren Lebens- und Liebesumstände Auskunft gibt. 

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Dace Krēsliņa: Chaos im Park

Aus dem Lettischen von Lil Reif. Text und Illustration: Dace Krēsliņa. Achse Verlag, Wien 2026. (Originaltitel "Postaža parkā. Aizvēstures pilsētas detktīvi"). ISBN 978-3-903408-52-4, 32 Seiten, 23,00 Euro. 

Verlagsinfo: 
Tatort Urzeithausen – Wer löst den Fall?
Im kleinen Städtchen Urzeithausen wurde der neue Park verwüstet – ein Job für das Detektivduo Dina und Ziggy! Dina, ein ordnungsliebendes Triceratops-Mädchen, und Ziggy, ein verträumter Einhorn-Junge mit großem Appetit, folgen den ersten Spuren und stoßen auf eine riesige Libellenmama und ihre wilde Kinderschar. Sind sie die Übeltäter? Schnell merken Dina und Ziggy jedoch: Das Chaos im Park ist nur die Spitze des Eisbergs.
Ob Dino oder Einhorn: für alle was dabei!
Ein spannender und humorvoller Fall für die Urzeitdetektive, der kleine Leserinnen und Leser spielerisch für Natur- und Artenschutz begeistert. In Lettland mehrfach preisgekrönt.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

PENNAR & FRIENDS

Karl Madis Pennar - Gitarre
Kristjan Robert Rebane - Bass
Martin Petermann - Drums, Percussion 
 
- Barbecue Party - 
Hichspeed Persuit -  
- Strawberry fields - 
 
aus dem Album "Stories untold"


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KILIAN SLADEK
 
- All yours - 
- Café Indigo - 
- Gravitiy -
 
(aus dem Album "Colorblind") 

 
- Krauklīts sež ozolā -
 
Kilian Sladek Quartett feat. Toms Rudzinskis, Live at Jazzclub Unterfahrt
Toms Rudzinskis (as, arr.) Kilian Sladek (voc) Maximilian Hacker (pno) Thomas Ganzenmüller (b) Manuel Pliefke (dr)

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- The Best is yet to come -
- Rock'n Roll Medley -
- Life is a song -
 
aus "TONY BENNETT 100", Kilian Sladek / Santa Šillere (Gesang),
Live at VEF JazzClub Riga


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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 24. November 2026 - 19.00 - 21.00 Uhr
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