24 Juli 2012

BALTISCHE STUNDE - Dienstag 31.Juli 2012

die perfekte Olympia-Pause!

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE

mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 31.Juli 2012 - 19.00-21.00 Uhr

wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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Unser Hörangebot diesmal

Gesprächsgast
Ulrich Mädge
Oberbürgermeister der Stadt Lüneburg
Gastgeber der Internationalen Hansetage 2012


"Wie sind kein verstaubter Altherrenklub!"
Was macht die Hansetage der "Neuen Hanse" aus? Über seriöses Wirtschaften, Toleranz, überzeugte Kommunalpolitiker und Teilnehmerzuspruch beim Hansetag. Über Neues und Modernes, den Hansetag als internationaler Treffpunkt, die Affinität zu den baltischen Staaten, über Erfahrungsaustausch und Weiterentwicklung. Über Finanzierungsstrategien und Finanzbedarf, Hotelkapazitäten und langfristige Veranstaltervergabe. Über Sponsoring, Mehrwert für Stadt und Region, Vergleiche mit dem "Tag der Niedersachsen", und das ganz besondere Gefühl als Veranstalter der Hansetage.
Über Tartu als Partnerstadt, Unterschiede bei den Veranstalterstädten, den Stellenwert der baltischen Staaten, und einen Oberbürgermeister als Estland-Fan. Über Freundschaften mit estnischen Politikern, das Besondere an Estland und Vereine in Lüneburg. Über Rahmenbedingungen als Veranstalter, Hansetage am Wasser, hanseatische Gebäude und Bürgerstolz. Über von-einander-lernen, über städtische Netzwerke und engagierte Mitarbeiter in den Stadtverwaltungen. Über EU-Projekte, EU-Büros, notwendige Kontinuität und Maßnahmen in verschiedenen kulturellen Bereichen. 
Zur Bodenständigkeit in Estland, Chöre als ein Signal von Freiheit, langwierige Anreisewege, zukünftige Veranstalter der Hansetage, Anforderungen an die Sicherheit bei Großveranstaltungen und Beten für gutes Wetter. Über die Hansetage als Mittel zur Entschleunigung, Nervosität bei Gastronomen, das gute Gefühl wenn alles geklappt hat, und Perspektiven auf Herford 2013 und Lübeck 2014.


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Rundgang in Lüneburg
Hansetage, Hansemarkt, Hansestädte ... - wir sind Hanse!
mit Clemens Hoffmann und Albert Caspari


Rundgang auf dem Hansetag in Lüneburg: Eindrücke von estnischen und lettischen Städten auf dem Hansetag, Handwerkskunst, estnisches Bier, Veränderungen und Ähnlichkeiten im Vergleich zu ähnlichen Ereignissen. Kennen Deutsche Estland und Lettland? Wie verbreitet sind die Kenntnisse? Zu geographischen Ratespielen, die Hanse als verbindende Idee, Namen richtig und falsch ausgesprochen und große und kleine Bühnen. Zum Wetterglück, Kostproben an den Ständen, Musik am Stand von Valmiera, Gespräche und Interviews mit Besucherinnen und Besuchern. Erinnerungen an den Hamburger Hafengeburtstag, Hansetag-Stammbesucher, Stadtflaggen und Staatsflaggen, Lotte am Pärnu-Stand, Shantychöre, besetzte Liegstühle und freundliche Leute an den Infoständen. Über schöne Kirchen, nicht therapierbare Besucher, Lederschuhe aus Tallinn, Aufgaben und Erlebnisse des Hauptmanns der Lüneburger Stadtwache, Regeln des gerechten Handels und zufriedene Lüneburger. Über Freundschaftstrunke, leckere Erdbeeren und Orientierung suchende Deutsche.
Über die tanzenden Christian und Sabine, Hansetouristen aus Hansestädten, den Bekanntheitsgrad von Estland, den Besucheransturm in Lüneburg und einen Aufruf an alle die nicht dabei waren. Zur eigenen Estophilie, abwechslungsreiche Hansetage von Jahr zu Jahr, und 175 Jahre Pärnu. Über immer wiederkehrende Estland-Besucher, deutsche Baltikum-touristen und eine Hanse-Kunstausstellung.

Musikausschnitte live: 
- Harmony4Riga (LV) -
- Piret Aus und Ülle Jantson (EE) -
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Philipp Herzog: Sozialistische Völkerfreundschaft, nationaler Widerstand oder harmloser Zeitvertreib?

Zur politischen Funktion der Volkskunst im sowjetischen Estland. Ibidem-Verlag Stuttgart, 2012. 226 Seiten,  ISBN 978-3-8382-0216-7 / ISSN 1614-3515. 29,90 Euro. Mit einem Vorwort von Andreas Kappeler.

Verlagsinfo:
Die „Singende Revolution“ im Baltikum leitete den Zusammenbruch der UdSSR ein. Die großen, folkloristisch geprägten,baltischen Sängerfeste – Namensgeber der Revolution – wurdenauch hierzulande als kraftvoller Ausdruck desWunsches nach Unabhängigkeit deutlich wahrgenommen. 20 Jahre nach dem Höhepunkt der nationalen Folklorewelle verwundern die immer noch überdurchschnittliche Präsenz von Folklore im Alltag und die vielen Kontinuitäten, welche eine ambivalente sowjetische Folklore- und Nationalitätenpolitik im neuen Nationalstaat Estland hinterlassen hat.Die Frage stellt sich, wie diesowjetische Volkskunstpflege ihr kommunistisches Image ablegen und – als „echt estnisch“ anerkannt – beinahe unverändert weiterbestehen konnte und warum gleichzeitig das Thema „Volkskultur“ bis heute nichts an seiner Relevanz für die Identität der baltischen Völker verloren hat. Zur Beantwortung dieser Fragen geht die Arbeit zurück in die „Goldene Zeit“ der sowjetestnischen Volkskunstpflege um das Jahr 1970 und richtet ihren Fokus auf die gelebte Praxis. Sie schildert den institutionellen Aufbau und dessen Einfluss auf die Werthaltung der Menschen, beschreibt die ideologischen Regeln und wie diese umgangen bzw. zurechtgeformt wurden und eröffnet den Blick auf eine zu dieser Zeit entstehende Folkloreprotestbewegung.Damit beschreitet die Arbeit wissenschaftliches Neuland, deren Erkenntniswert weit über Estland und die Folklorethematik hinausgreift. Als Teil des gesamtsowjetisch gleichen Modells der institutionalisierten und monopolisierten Freizeitgestaltung prägte das „Laienkunstsystem“ den Alltag von Millionen von Menschen im sowjetischen Machtbereich, dessen Fortwirken in weiten Teilen Osteuropas bis heutespürbar ist.
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- Pirts kurināšana -
  - Ceļojums -
- Ceļš -
 - Pēršana -
- Lidošana -
  - Garā pupa -
- Paldies -
aus der CD "Tur Saulīte Pērties Gāja"
("Labākais tautas mūzikas albums 2011"! - Bestes Folkmusik-Album in Lettland 2011!)

Webseite Iļģi

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 28.August 2012 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
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28 Juni 2012

BALTISCHE STUNDE Dienstag 3.Juli 2012

die perfekte Einstimmung auf Mitsommer!

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE

mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 3.Juli 2012 - 19.00-21.00 Uhr

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Gesprächsgäste
Natalja Chughtai
Projekt "Archiv der Sprachen"
"Ich bin eine baltische Russin - aber meine Seele gehört natürlich Lettland!"
Zur Entstehung des "Archivs der Sprachen", von Menschen aus 125 Nationen in einem Stadtteil und deren Sprachenschatz. Vom Erzählfestival "Feuerspuren", von "Sprachspenden" und Ausstellungsfreuden, von heimischen und fremden Sprachen, und von kleinen und großen Sprachen. Vom Sprachensammeln und von der Bedeutung der Muttersprache, von bunten Lebensgeschichten, vom zweisprachigen Aufwachsen und dreisprachigen Studieren. Von Beziehungen zwischen Riga, Rezekne und Bremen, Aufwachsen in Latgale, Leben in Deutschland und Kontakten zur Familie in Lettland. Über die Schulzeit in Rezekne, lettische Schulreformen und zweisprachiges Schulsystem. Vom Lettisch-Lernen der Elterngeneration, Geschichte Russlands und dem Gefühl einer "baltischen Russin". Über die Studienzeit an der Hochschule Rezekne und der Universität in Riga, Nachrichten aus Lettland, lettisches Internetradio, Teilnahme an Wahlen und Volksabstimmungen.
Über das Verhältnis zwischen Letten und Russen, Leben mit einem Partner aus Pakistan, Vergleiche zwischen verschiedenen Kulturen und Traditionen. Von der Schwierigkeit des Beibehaltens lettischer Identität und Selbstidentifikation, den Freundes- und Bekanntenkreis in Bremen, und von lettisch-deutschen Mißverständnissen und fehlenden Kenntnissen der Deutschen. Vom Eingewöhnen in typisch Deutsches und typisch Pakistanisches, vom gesunden Leben, Essgewohnheiten und Weihnachtsgefühlen. Von Kirchgängen und anderen religiösen Sitten, von gemeinsamen Lettland-Besuchen und pakistanischen Lettland-Erfahrungen. 
Von Arbeitssuche in Lettland und in Deutschland, berufliche Chancen in beiden Ländern und Beratung für Freunde und Bekannte. Von studentischen Austauschmöglichkeiten, Integrationskurse in Bremen, der Motivation Türkisch zu können und Deutsch lernen zu wollen. Von Landessprachen und Arbeitsplätzen, Türken als Arbeitskollegen, Kontakten zu Deutschen und lettische Emotionen beim Straßenbahnfahren.

Kultur vor Ort - Archiv der Sprachen
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- - - L-E-S-E-S-T-O-F-F - - -


Christoph Diekmann: Deutsche Besatzungspolitik in Litauen 1941-1944

2 Bände, zusammen 1605 Seiten, Einband gebunden mit Schutzumschlag. Wallstein Verlag, Göttingen 2011. ISBN: 978-3-8353-0929-6. Verkaufspreise: € 79,00 (D), € 81,30 (A), CHF 106,00.

Verlagsinfo:
Die deutschen Verbrechen in Litauen aus der Perspektive der Besatzer, der Bevölkerung und der Opfer. In Litauen verloren mindestens 420.000 Menschen als Folge der deutschen Besatzungspolitik zwischen 1941 und 1944 ihr Leben. Sie wurden von Deutschen und litauischen Helfern ermordet. Christoph Dieckmann analysiert die Prozesse in Politik und Wirtschaft im besetzten Litauen und nimmt auch die nationale Vorgeschichte in den Blick. Auf der Basis deutscher, litauischer und jüdischer Quellen analysiert er im ersten Band die deutsche Besatzungspolitik und ihre Massenverbrechen im Kontext der deutschen Kriegführung und stellt die unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Gruppen dar.
Im Mittelpunkt dieser multiperspektivischen Erzählung der Shoah steht die vor allem im zweiten Band behandelte jüdische Opferperspektive. Dieckmann bezieht in seiner Darstellung das bisher weitgehend unbekannte Geschehen in der litauischen Provinz und den zahlreichen Ghettos und Arbeitslagern ein. Er rekonstruiert auch das Schicksal anderer Opfergruppen anhand deutscher und sowjetischer Quellen. Ein eigenens Kapitel ist der Geschichte der vielfältigen Widerstandsgruppen von Juden, Litauern, Polen und sowjetischen Partisanen gewidmet. 
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Anna Lipphardt: Vilne

Die Juden aus Vilnius nach dem Holocaust. Eine transnationale Beziehungsgeschichte
Ferdinand Schöningh Verlag 2010, 545 Seiten. Reihe Studien zur Migrationsforschung. 58.00 Euro / 81.90 CHF.ISBN: 978-3-506-77066-0. 

Verlagsinfo:
Historische Migrationsforschung beschäftigt sich mit dem Phänomen der Migration in all seinen Erscheinungsformen, darunter v.a. Arbeits- und Siedlungswanderungen, Bildungs- und Kulturwanderungen sowie Zwangswanderungen. Das For­schungsinteresse reicht dabei von der Ausgliederung aus dem Kontext der Herkunftsgesellschaft über Dimensionen und Strukturen des Wanderungsgeschehens sowie das in­di­vi­duelle und kollektive Handeln im Migrationsprozess bis zur Eingliederung in der Aufnahmegesellschaft. Es um­schließt auch die vielfältigen Folge- bzw. Rückwirkungen auf Wirt­schaft und Gesellschaft, Politik und Kultur.

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 INSTRUMENTI (lv)  

- Medicine -
- Born to die -
- Kvikmyndir -
- Peace -
- Life jacket under your seat -
- Pieturi Mani Sev Klāt -
- Zemeslodes -
Apēst Tevi -
- Pilnīgi Viens -
 aus der CD "TRU"

www.instrumenti.in  / www.platforma.lv / "Instrumenti" bei Facebook

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DIE BALTISCHE STUNDE
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Dienstag, 31.Juli 2012 - 19.00 - 21.00 Uhr
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31 Mai 2012

BALTISCHE STUNDE Dienstag, 5.Juni 2012 19.00-21.00 Uhr

die perfekte Einstimmung auf Mitsommer!

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 5.Juni 2012 - 19.00-21.00 Uhr

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Gesprächsgast 
Dr. Deniss Hanovs
Kulturwissenschaftler, ass. Prof an der Fakultät für Humanwissenschaften der Lettischen Universität Riga
"Der moderne Lette ist auch ein globaler Lette!"
Über Studium an der Kulturakademie und berufliche Perspektiven, über die Auseinandersetzung mit sehr verschiedenen thematischen Bereichen, über das Verständnis lettischer Kultur und über die Arbeit mit Studierenden an der Stradins-Universität Riga. Über die "Kultur des anderen", Lettland als multiethnisches Land, die große russische Minderheit und die Wiederherstellung einer Nation im Dialog mit anderen. 
Über Selbstmarginalisierung und den fehlenden Platz für Dialog, einen schwachen NGO-Sektor, über lettische Themen und Themen aus Sicht der Minderheiten. Über den politischen Diskurs, die Verantwortung von Politikern und politische Tendenzen seit Wiederherstellung der Unabhängigkeit.
Über Denkstrukturen und Traditionen, Überbleibsel der Sowjetzeit und Strukturen des vulgären Sozialismus. Zum Verhältnis zum eigenen und öffentlichen Raum, Motivation für eigene Rechte und die des Nachbarn, und Rückzug in die Privatheit. Über gemeinsame gesellschaftliche Räume, Wirtschaftskrise und zivilgesellschaftliches Engagement, Unterschiede zwischen einzelnen Landesteilen Lettlands und Demokratie als System zum Mitmachen.
Über politische Partizipation, lettische Identität und Selbstverständnis, verschiedene Epochen der Geschichte, Tendenzen politische Nostalgie und die Arbeitsmigranten in Irland. Über Versuche die eigene Identität zu bewahren, romantischen Nationalismus und Ansätze von Integrationspolitik. Über die Hierarchie der Integrierenden, das Integrationskonzept der Regierung Lettlands, über "verlorene Söhne" und Motivationen zur Auswanderung. Über die Idee einer Unterstützung der "Diaspora" und deren Schwächen und über mögliche Rückkehrer.
Über die globalen Medien, Internet und soziale Netzwerke, über beständige Erinnerung an die eigene Geschichte, und über Erfahrung von Schwerz und Leiden. Über kurzfristige Motive von Politikern, Schwächen im Diskurs unter Historikern, konträre Gedenktage des 16.März und des 9.Mai, neu eröffnete Debatten und neue interessante Bücher. Über Verschweigen zu Zeiten der Sowjetunion, das nötige aktive Gestalten der Politik, Streiks und Protestlager, über schnell umgesetzte Maßnahmen der Regierung und deren Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger. Über die ethnische Kluft und fehlendes soziales Engagement, die Rolle der Schattenwirtschaft als Kulturphänomen und individualistische Tendenzen. Über getrennte Geschichtsinterpretation, gemischte Ehen und Generationen, das Fehlen einer Versöhnungspolitik und notwendige Analyse interethnischen Beziehungen. Über die Trennung wissenschaftlicher Arbeit von gesellschaftlicher Diskussion, Finanzierung und Machtstrukturen des universitären Betriebs und der Bedeutung des Kulturlebens als Ideengeber. Über Theaterregisseure und deren Themen, die Bedeutung von Latgale mit den Spuren jüdischer Kultur, Lesetipps und Änderungen in der Landkarte Rigas. Über ein neues Projekt zur Rezeption der Sowjetunion in den baltischen Staaten "das Bild des anderen" - und umgekehrt - über die beteiligten Partner, und das Bild Deutschlands in den baltischen Staaten vor dem 2.Weltkrieg und die zugehörige geplante Publikation.


Bücher von Deniss Hanovs (Auswahl):

Latvija un latviskais/ Latvia and Latvians. zusammengestellt von Ausma Cimdiņa u. Deniss Hanovs. Verlag Zinātne, Rīga 2011. (lett. engl.)
Laiks, telpa, vadonis: autoritārisma kultūra Latvijā 1934-1940
(über die Zeit des autoritären Ulmanis-Regime in Lettland)
Verlag Zinātne, Rīga 2011. (Text lett.)
Nevajadzīgie cilvēki / unneeded people (über verbliebene Reste von Gräbern auf dem Gebiet des "Lieli kapi" (Großen Friedhofs) in Riga. Verlag Drukātava, Rīga 2011. (Text lett./engl.)
Atcerēties, aizmirst, izdomāt.... (Erinnern, vergessen, neu denken ...), Verlag Drukātava, Rīga 2009. (Text lett.)
Šeit, visur un tagad....
(hier, jetzt und überall ... - über Lettland und die Globalisierung).
Verlag Drukātava, Rīga 2008. (Text lett.)
Rigenser Beiträge - drei Essays zur Kulturgeschichte des lettischen Bürgertums zu Beginn des 20.Jahrhunderts. BIAB Berichte, FU Berlin 2001. 
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 - - - THEATER+EUROPA- - -
  
Bericht vom 
Tevishkes-Projekt / Heimatprojekt
Idee und Regie: Gerda Raudonikis
Sprecherinnen: Sigutis Jacenas in Litauen, Vilma Geissler, Uwe Brodmann, Aida Krohn, Kristina Rashidi, Maike Spieker
Geige: Kristina Gronau. Gesang/Gitarre: Aušra Neviene
Texte: Egle Preine-Zakarauskaite. Litauische Dichterin: Daiva Molyte-Lukauskiene.
Übersetzung: Wilma Geissler. Kostüme: Aida Krohn. Fotografie: Uwe Brodmann. 

Plakatgestaltung: Gintare Skroblyte. Technik: Michael Maerker, Betreuung Asta Knigge.

Interviews mit Gästen und Beteiligten anläßlich der Aufführung am 12.Mai 2012 in der Galerie Rabus, Bremen. "Das Leben geht weiter und ich bin nicht mehr da ..."
Über Erwartungen und Erfahrungen von Litauern in Deutschland, über Thema Vaterland und Heimat, über Tendenzen und Empfindungen. Zu demokratischen Mitwirkungsmöglichikeiten in Europa, Arbeitsmigration und dem Eingewöhnen in Deutschland. Über das Einwandern und das Auswandern, Sprache lernen, Sprache erinnern und das Ausweichen auf das Englische. Über Kontakte zwischen Litauen und Deutschland, Kinder zweisprachig erziehen, über gesellschaftliche Umbrüche und Veränderungen in beiden Ländern. Über berufliche Chancen und Möglichkeiten, über das Wohlfühlen und gefühlsmäßige Verbundensein. Über das Hin- und Herreisen, über das Weggehen und das Ankommen.
Über Gefühle der Zerrissenheit, Sehnsüchte und mögliche Definitionen von Heimat. Über deutsche und litauische Perspektiven, über das Vorstellen und Nachempfinden, die Möglichkeiten des Theaters und verschiedene Reaktionen des Publikums. Über litauische Gewohnheiten und Bräuche, über das Fühlen, das Aussprechen und das Singen. Über Pläne und Erfahrungen beim Theatermachen in Braunschweig und in Bremen, über den Weg zu sich selbst finden und ein Stück Heimat zu Hause.
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 Järsumäe Virve  + Olavi Kõrre  

- Vesiroosid -
- On üks väike aed -
- On jälle kevad -
- Siis, kui olin väike mees -
- Vanamemm -
- Ilus uni -
- Süda on nooruse värav -
- Eestimaa täht -
- Merepidu -

aus der CD "süda on nooruse värav"

www.muusikapood.ee

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DIE BALTISCHE STUNDE
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Dienstag, 3.Juli 2012 - 19.00 - 21.00 Uhr
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03 Mai 2012

BALTISCHE STUNDE am Dienstag, 8.Mai 2012 19.00-21.00 Uhr

ein Maifeiertag für die Ohren!
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 8.Mai 2012 - 19.00-21.00 Uhr

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Gesprächsgast 
Ruta Sluškaitė
Inhaberin von "Wollen-Berlin"
"Für den nächsten Winter habe ich noch mehr Ideen!"
 Über ein Jura-Studium und persönliche Pläne, do-it-yourself-Aktivitäten, von Berlin als Traumstadt, einer Label-Gründung und weiteren Studienplänen. Über Slow-Sunday, Zusammenarbeit Frauen in Litauen, eine litauische Wollfirma und über Zusammenarbeit mit Läden in ganz Deutschland. Über die Gründung von "Wollen-Berlin", das Gefühl von Verantwortung, und über Frauen die was machen wollen. Über die Perspektiven in Vilnius oder Klaipeda, Pläne über Projekte in der Heimat, und über Strick-Trends und Strick-Szene, versteckte litauische Strick-Fans und über Woll-Läden in Litauen. 
Über Erfahrungsaustausch zwischen erfahrenen Frauen, Strick-Trends zwischen den Generationen, Unterschiede zwischen Vilnius und Berlin und den Selbst-Mach-Trend in Deutschland. Über kleine Designerlabels, die Notwendigkeit international zu arbeiten, über Berlin als offene Stadt und die Freude etwas selbst stricken zu können.
Über Startschwierigkeiten und notwendiges Marketing, notwendige gute Bekannte und Freunde, und über unterschiedliche Kundschaft. Über Männer als Strick-Kunden und Woll-Käufer, über männliche Lernbereitschaft und weibliche Netzwerke. Über einen hilfsbereiten Onkel, den Traum von einem kleinen Café, und die Suche nach geeigneten Räumen. Über einen ehemaligen Pelzladen, anfängliches Nicht-Ernstgenommen-Werden, Besichtigungstermine und einen Vermieter mit Lettland-T-Shirt. Über die Revaler Straße, die Libauer Straße und die Simon-Dach-Straße, über die Szene in Friedrichshain und die Perspektive einer Ladenbesitzerin. Über eine Jahresplanung, Kundennachfrage und Jahreszeiten, Sommerworkshops, alternative Garne und Wolle färben. Über Bräuche und Traditionen in Litauen, strickende junge Leute im Stadtteil, über wechselnde Käuferwünsche, litauisches Leinen und Woll- und Garn-Kunstwerke. Über Litauer in Berlin, die Schwierigkeit Kunst zu verkaufen und Namensfindung mit Hilfe von Freunden. 
Über die Option Onlineshop, vorgefertigte Kleider, Geschenkartikel und Zubehör. Über Wolle im Internet, Wolle sehen und Wolle fühlen, mögliche Reklamationen und persönlichen Kundenkontakt. Über Zukunftspläne, Großhandel und mögliche zusätzliche Mitarbeiterinnen, über Wolle und Garn aus Litauen, Frankreich, Türkei, Neuseeland, Italien und Australien. Über Wolle als Naturprodukt, Acryl und Woll-Unverträglichkeiten, eigene Entwürfe, mögliche andere Verkaufsprodukte und die Ernsthaftigkeit von "Slow-Fashion". Über die schönste Stadt Vilnius und die zweitschönste Stadt Berlin, über das Gefühl willkommen zu sein, vermiedene Anglizismen und Verwechslungen Litauens mit Russland. Über unvermeidbares deutsches Schubladendenken, fehlende Informationen über Litauen, und die Einstellungen von Litauern in Litauen, Vergleich mit dem Leben der Freunde in Litauen, und Bedürfnissen die in Berlin nicht befriedigt werden können. Über Besuche zu Hause, Feiertage bei den Eltern, Besuche bei Freunden, Zeppelini selbst machen, Sehnsucht nach der Kurischen Nehrung und die wichtigen Dinge beim Mittsommerfeiern.
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 - - - L-E-S-E-S-T-O-F-F - - -
  

Frido Mann: Mein Nidden

Auf der Kurischen Nehrung. Mare Verlag, Hamburg 2012. 160 Seiten, ISBN 978-3-86648-148-0, 18,00 € / 25,90 SFR.
Verlagsinfo:

»Wie auf einem Schiff« fühlte sich Thomas Mann in seinem Niddener Ferienhaus. Und in der Tat können die drei Sommer 1930-1932, welche die Manns im Fischerdorf Nidden auf der Kurischen Nehrung verlebten, einer schmalen Halbinsel zwischen Ostsee und Kurischem Haff, als eine Art Vor-Exil gelten, bevor die Familie über den Ozean nach Amerika emigrierte. Zwei Generationen später entdeckt nun Frido Mann, der Enkel Thomas Manns, bei zahlreichen Besuchen sein Nidden: Dabei wandelt er nicht nur auf den Spuren seiner Vorfahren, sondern zeichnet auch die wechselvolle Geschichte der Kurischen Nehrung im 20. Jahrhundert nach - hin- und hergerissen zwischen Deutschem Reich, Sowjetherrschaft und der Unabhängigkeit Litauens.
Mit Neugier, Empathie und Weitblick wirkt Frido Mann an der Zukunft des Niddener Hauses als eines Zentrums für interkulturellen Austausch mit. Nicht zuletzt entwirft er in seinem Buch ein eindrucksvolles Bild der überwältigenden Natur mit ihrer Mischung aus nördlichem und südlichem Charme und einem Himmel, der sich in fast endlosen Blautönen über dem Haff und der »europäischen Sahara« - dem berühmten Wanderdünenfeld - erstreckt.

Zum Autor:
Frido Mann, geboren 1940 in Monterey/Kalifornien, arbeitete nach dem Studium der Musik, der Katholischen Theologie und der Psychologie viele Jahre als klinischer Psychologe in Münster, Leipzig und Prag. Er lebt heute als freier Schriftsteller in München. 
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Mari Laanemets: Zwischen westlicher Moderne und sowjetischer Avantgarde

Inoffizielle Kunst in Estland 1969-1978, Humboldt-Schriften zur Kunst- und Bildgeschichte, Band XIV. Herausgegeben von Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. Gebr. Mann Verlag, Berlin 2011,296 Seiten, ISBN 978-3-7861-2639-3, 49,00 € [D] | 65,50 SFR [CH].
Verlagsinfo:
Mit dem Aufgreifen westlicher Kunstströmungen entwickelten sich in der sogenannten inoffiziellen, vom Staat nicht geförderten Kunst Estlands seit den späten 1960er Jahren neue künstlerische Praktiken. Anhand zahlreicher Beispiele gewährt dieses Buch einen interessanten Einblick in die osteuropäische Kunstproduktion.
Das Aufzeigen des Entwicklungszusammenhangs, der von der künstlerischen Rezeption der Pop Art über die Wiederaneignung der damaligen offiziellen Monumentalkunst hin zu Projekten einer neuen, umfassenden Umweltgestaltung führte, steht im Fokus dieser Studie. Aus dem Zusammenspiel von rezipierter westlicher Kunst und Experimenten der sowjetischen Avantgarde entstanden neue Kunstpraktiken sowie eine neue interdisziplinäre Perspektive. Durch Analyse der Arbeiten estnischer Künstler wie Sirje Runge, Jüri Okas, Leonhard Lapin sowie wichtiger Ausstellungen, Manifeste und Publikationen wird die besondere historische Konstellation rekonstruiert. Zugleich eröffnet die Darstellung des spezifischen kulturellen, sozialen und politischen Kontextes der 1970er Jahre einen Zugang zum Verständnis der künstlerischen Praxis und zu Problemstellungen in Osteuropa. Die gängige Debatte über osteuropäische Kunst, über ihr Wesen, ihre Legitimität oder Fiktionalität wird hier um konkrete Beispiele ergänzt, die die spezielle Konstitution dieser Kunst, ihre Funktion und ihr Potential beleuchten. Neue, auch kritische Einblicke in die Kunstproduktion Osteuropas werden aufgezeigt.

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 Riho Sibul + Vladislav Koržets
 
- Meeles ja keeles -

- Naga nuga -

- Kõik küla läks -
- Sangaga tõde -
- Videvik -

aus der CD "Kahemehesaag"

www.lasering.ee

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- Uz pusēm :Valdis Atāls -
- Kā man būt : Gunārs Kalniņš -
- Es tevi gribu : Līvi -
- Ar tevi : Ieva + Igo -
- Kas mani pie tevis tur? : Bet bet -
 
aus der CD "VISLABĀKĀ LATVIEŠU MĪLAS DZIESMU IZLAS"
www.micrec.lv
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