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23 August 2023

Baltische Stunde 29. August 2023

 

      Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 29. August  2023, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 9. September 2023 16.00 - 18.00 Uhr

  in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -
 
oder per LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"

 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


 
Unser Hörangebot diesmal
 
 

M U S I K S C H W E R P U N K T

 

Alina Orlova

- Nojus -

- Mėnulis -

- Nesvarbu -

- Vaiduokliai -

- Paskutinio Mamuto Daina -

- Po tiltu -

(aus dem Album „Laukinis Šuo Dingo“)


 


- Širdis -

- Šilkas -

- Vaikelis -

- Bobby -

- Lichoradka -

- Amerika -

- Ajajai -

(aus dem Album „Mutabor“)


 


- Neramios Mergaitės Daina -

- Keleliu -

- Čia -

(aus dem Album „LRT Opus Live“)




- Spindulėlis -

- Day -

- drift -

(aus dem Album „88“)


 


- Бездельница (Bezdelnica) -

- Breakup blues -

(aus dem Album „Daybreak“)


 


- Rudou tau tinka -

- Margos Suknelės -

- Laumžirgiai Mėlyni -

- Labas, Ką Tu? -

- Apie Ką Šitas Filmas -

- Bless the damaged -

(Aus dem Album „Laumžirgiai“)


Webseite Alina Orlova

Facebook 

Youtube

Discogs

Music Information Center MIC Litauen

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Heike Mallad: Tage in Tallinn

FAW-Verlag, Bamberg. Mit einem Vorwort von Wolfgang Meinig. ISBN 978-3-932853-12-8, 280 Seiten, 16,95 Euro. 

Verlagsinfo: Wer in Tallinn weilt, kommt um den Domberg oder den Rathausplatz nicht herum. Doch Tallinn bietet mehr als nur die üblichen Klischees einer bezaubernden Altstadtroman-tik. Das ganz normale Leben, Menschen und Menschliches gibt es nämlich auch. Und genau diese Mischung spiegelt sich im literarischen Stadtführer von Heike Mallad wider: Er führt mit seinen sehr persönlichen, tagebuchähnlichen Ge-schichten durch eine faszinierende Stadt. Und dennoch gelingt es, den etwas anderen Blick hinter die manchmal überlaufenen Kulissen zu werfen. Tallinn wird so zu einem außergewöhnlichen und sehr individuellen Erlebnis. Anekdoten, witzige Details und scheinbare Nebensäch-lichkeiten machen Lust statt Touristenfrust, öffnen die Augen für die wahre Schönheit eine außergewöhnlichen Stadt und machen den Weg frei – für ganz besondere  Tage in Tallinn.

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 26. September 2023 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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28 Mai 2015

BALTISCHE STUNDE - 2.Juni 2015

Baltische Café-zeit!  

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 2.Juni 2015 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 13.Juni 2015, 16.00-18.00 Uhr !

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal

Gesprächsgast
Kristi Daniel (Inhaberin Café Jää-äär, Berlin)


Wir bieten mehr als nur das konventionell Estnische!

Über die Idee zur Gründung des Cafés JÄÄ-ÄÄR, über die Aktivitäten dort, über die Motivation Leute zusammenzubringen, über die Startbedingungen, einen Ideenwettbewerb und die Suche im Internet. Über deutsche Bürokratie, ein junges Start-up Unternehmen und die Stadtentwicklung in Berlin-Wedding. Über den Vorteil eines exotischen Namens, die Unterscheidung von den Nachbarn und das Bemühen den Stadtteil attraktiver zu machen. Über estnische Filmabende, Lesungen, Nutzung der Räume für Kongresse und Arbeitsgruppen, Gäste mit Laptop, private Parties, kostenloses W-Lan, Deutschkurse, Familien als Gäste, wechselnde Ausstellungen junger Künstler, Stand-up-Comedy und Gäste am Abend.
Über Finanzierungsstrategien und Unterstützung durch Freunde und Bekannte. Über Fans, einen Veranstaltungsraum zur Verfügung und Mund-zu-Mund-Propaganda. Über einen wachsenden Bekanntheitsgrad, 2 Jahre Anlaufzeit, den Status einer jungen Unternehmerin, neue Freunde und Erfahrungen mit Nichtregierungsorganisationen. Über notwendige Schreibarbeiten und das Bestreben, über Probleme nicht allzu lange nachzudenken sondern aktiv zu bleiben.
Über estnische Mentalität, beide Füße am Boden haben und die "organisierten" und langsameren Deutschen. Vom spontanen Eintauchen in Unbekanntes, über estnische Firmen die in Berlin tätig sind, den Vergleich Berlin-Tallinn und den unbestimmten Willen in Berlin etwas anzufangen. Über den Wert eigener Räumlichkeiten, Kommunikation und Zusammenarbeit mit estnischen Kulturschaffenden, den Wert der eigenen Ideen und das Bestreben sie zu verwirklichen.
Über die Notwendigkeit über Ideen auch zu sprechen und zu kommunizieren, über fruchtbare Diskussionen und vielfacher Hilfe, und die Einladung mitzumachen. Über die Option des Ausbaus von Angeboten am Abend, über gute Kontakte mit der estnischen Botschaft, Kooperationen mit Filmfestivals in Berlin und Stadtteilfeste in Wedding. Über Social-Media-Veranstaltungen, Unterstützung durch benachbarte Geschäftsleute und irische und schottische Abende. Über das Glück eines kleinen Landes gleich zwei Treffpunkte in Berlin zu haben, über Unterschiede zum litauischen, lettischen und "baltischen", über das Bedürfnis des Austausches mit vielen anderen Kulturen. Über den Wandel des konventionell typisch "Estnischen", dem Ausprobieren von neuen Ideen und der unmöglichen Aufgabe etwas "baltisches" zu präsentieren.
Über seltene Gemeinsamkeiten zwischen den drei baltischen Staaten, über die Gunst eine gute Nische gefunden zu haben, erfolgreiche Medienarbeit und Feiern des finnischen Unabhängigkeitstags. Über den Film "Disco und Atomic War", McGuyver zu Sowjetzeiten und finnisch-estnische Besonderheiten. Über Finnen in Berlin die bereitwillig estnisch reden, über fehlende nationale Dekorationen, angeblich traditionell Estnisches, estnische Geschichte und hilfreiche Landkarten. Über die Musik der Band "Jää-äär" und den sanften Weg nach Estland geleitet zu werden. Über die Perspektive aus der Sicht einer estnischen Geschäftsfrau, mögliche Einladungen zu Vereinigungen deutscher Unternehmerinnen, über notwendige Kreativität und Charakter zur Realisierung eigener Projekte und die Einladung an Estinnen und Esten mal vorbeizuschauen.

Jää-äär Café +Bar
Jää-äär bei Facebook
Estonian World
Jää-äär
Brunnenstraße 56
13367 Berlin (Wedding)
Öffnungszeiten: Di-So 9.30-19.30 Uhr

über die estnische Musikvband Jää-äär 

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Gunnar Birkerts: National Library of Latvia, Riga

Mit einer Einführung von Janis Dripe und Fotos von Indrikis Sturmanis (Text englisch). Edition Axel Menges, Stuttgart-Fellbach 2015. 60 großformatige Seiten (280x300mm), 70 Illustrationen. ISBN 978-3-932565-70-0, 36.00 Euro.

Verlagsinfo (engl.)
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Alfred Bischoff (Hg.): Reval / Tallinn

Auswahlbibliographie zur Geschichte, Politik und Kultur seit 1918. Verlag Osteuropa Zentrum Berlin (OEZ Berlin) 2014, ISBN 978-3-942437-04-2. 602 Seiten, 69,90 €.
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



Alexey Kruglov - Jaak Sooäär Quartett

 - Sheharazade -
- Polovtsian Dance -
- The Old Castle -
- Flight of the Bumblebee... Of... Sorry Cezar -
- The Great Gates of Kiev -
- Nocturne In F-sharp Minor -
- Baba-Yaga (The Hut On Fowl's Legs) -
- Prince Igor's Aria -

(aus der CD "The Mighty Five")
Aleksei Kruglov – Saxophon
Jaak Sooäär – Gitarre
Mihkel Mälgand – Bass
Tanel Ruben – Schlagzeug
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 30.Juni 2015 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
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04 Mai 2014

Baltische Stunde 6.Mai 2014

Wieder eine Sendung neu - macht der Mai !
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 6.Mai 2014 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 17.Mai 2014, 16.00-18.00 Uhr !

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
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Unser Hörangebot diesmal

Gesprächsgast
  Jan Kaus
  Schriftsteller, Autor, Musiker

Für mich ist Tallinn eine ganz besondere Stadt in Europa!
Über das Selbstverständnis und die Reiselust der Esten heute, Prestigefragen und Auslandsaufhalte, über das Arbeiten im EU-Ausland und Auswanderungsbestrebungen vieler junger Esten. Über die Kontakte nach Finnland, Esten in Helsinki, das Zusammenwachsen von Tallinn und Helsinki, die Verkehrsströme hinüber und herüber und das Dreieck Helsinki-Tallinn-Tartu.
Über die Zusammenarbeit mit Sofi Oksanen, die Arbeit an der Übersetzung von Oksanens "Fegefeuer", Oksanens Geschichtskenntnisse und wichtige Einzelheiten bei der Übertragung ins Estnische, und Kritik von Esten an Sofi Oksanens Texten über Estlands.
Über Vorbereitungen zum neuen Buch "Erbe", das im Herbst erscheinen wird, Texte die Kaus zur Übersetzung ins Deutsche bereitlegen würde,  und über Tallinn als besondere Stadt in Europa. Über das Chaotische und das Inspirierende an Tallinn, die schöne Altstadt und der spannende Rest der Stadt, und wie der Menschen den Raum beeinflusst und umgekehrt. Über Raumpoetik und einen topografischen Schriftsteller, über Pläne zu einem neuen Buch über Tallinn und Stimmungen in gewissen Teilen der Stadt. Über die Altstadt als Touristenmagnet, als Wohnort der dänischen und deutschen Oberschicht und der Blick in andere Stadtteile. Über ein mögliches Publikum für Texte über Tallinn, und über den Schriftsteller Orhan Pamuk und dessen Texte über Istanbul.
Über die unterschiedliche Charakterisierung verschiedener deutscher Bundesländer, über Sympathie gegenüber Deutschland und architektonische Höhepunkte in Deutschland. Über deutsche Mädchen, estnisches Bier und Erlebnisse beim Zugfahren in Deutschland. Vom Schreiben über verschiedene Städte, Gedichte über Hamburg, Frankfurt und Bremen, über Johann Sebastian Bach in Leipzig und Thomas Mann in Lübeck.
Über Knoops Park in Bremen, mögliche Kontakte zu Narwa in Estland, und Pläne für die Zukunft.

Die vorgetragenen Gedichte stammen aus dem Band "Vasaraheitja" (Der Hammerwerfer)
die Übersetzungen übernahm Kristiina Jessen
Ausschnitte von einer Veranstaltung vom 14.April 2014 in der Bremer Landeszentrale für politische Bildung
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Die Arbeitseinsatzpolitik in den baltischen Generalbezirken des Reichskommissariats Ostland 1941–1944. Klartext Verlag, Essen 2012. ISBN: 978-3-8375-0796-6, 504 Seiten, 34,95 €.
Verlagsinfo:
Es gab sie auch im Baltikum – regelrechte Menschenjagden als Rekrutierungsmethode zur Gewinnung von Arbeitskräften für die deutschen Kriegsanstrengungen. Vor Ort mussten nicht nur jüdische Zwangsarbeiter unter mörderischen Bedingungen in KZs und anderen Haftstätten Zwangsarbeit leisten. Und doch nehmen sich die Gesamtzahlen von Zwangsarbeitern aus dem Baltikum deutlich geringer aus als in anderen Gebieten der besetzten Sowjetunion.
Wie erklären sich diese höchst unterschiedlichen Opferschicksale in der Region? Der Autor geht auf Grundlage bisher nicht bekannter und umfassender Dokumente aus osteuropäischen Archiven dem komplexen Phänomen der Arbeitseinsatzpolitik im Baltikum zwischen 1941 und 1944 nach. Analytisch durchleuchtet er dabei die höchst komplexen Besatzungsstrukturen und die nicht selten widerstreitenden Zielvorstellungen verschiedener Akteure, woraus mitunter die einheimischen Verwaltungskräfte ihren Nutzen zum Nachteil der slawischen Bevölkerungsteile ziehen konnten.
Erstmalig dokumentiert diese Studie die Leiden und das Schicksal zahlreicher Zwangsarbeitergruppen im Baltikum und leitet diese aus den kausalen Zusammenhängen der spezifischen Besatzungssituation im Baltikum ab. Das Buch eröffnet somit sowohl der Zwangsarbeitsforschung als auch der Forschung über die Besatzungsgebiete in Osteuropa neue Horizonte.
Zum Autor:  Tilman Plath, Dr. phil., geb. 1978, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte des Historischen Instituts der Universität Greifswald. Er studierte Osteuropäische Geschichte und Philosophie in Kiel und Riga und war verfasste seine Promotion am Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte in Schleswig. Forschungsschwerpunkte sind die deutsche Besatzungspolitik im Baltikum, lettische Geschichte im 19./20. Jahrhundert, sowie russländische Handelspolitik im 18. Jahrhundert.
Autor der Monographie: Zwischen Schonung und Menschenjagden. Die Arbeitseinsatzpolitik in den baltischen Generalbezirken des Reichskommissariats Ostland 1941–1944, Essen 2012.


M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
 
d e r   B a l t i s c h e n   S t u n d e

Björn Arkö - sax
Rasmus Lindelöw - keyboards
Calle Stålenbring - guitar
Mai Agan - el. bass & compositions
Jonathan Lundberg - drums


- Milarepa -
- April skies -
- Benight -
- Hilton dance -
- Alpha und Omega -
- The eye of Ra -
- 362 -
(aus der CD "Luv")

maigroup 
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Veranstaltungshinweis:
Bremer Sprachen- und Europafest
mit Beiträgen zu Estland, Lettland, Litauen und
BALTCORO aus Hamburg! 
Samstag, 10.Mai 2014 - Ansgarikirchhof Bremen (Altstadt)
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 3.Juni 2014 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
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07 März 2014

Baltische Stunde 11.März 2014

Als Frühlings-Vorspeise:
Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 11.März 2014 - 19.00-21.00 Uhr 
wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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Gesprächsgast

  Prof. Dr. Karsten Brüggemann
  Historiker
Die Tatsache, dass man alle diese Orte kannte, wovon die deutschen Korrepondenten berichteten, das war natürlich schon gut!
Vom Großvater und dessen Bemühungen zur Familienforschung, Nazizeit und vier Generationen Hamburger Geschichte. Von den Prägungen der Eltern, Erwartungen an den beruflichen Werdegang des Sohnes, Seefahrerträumen und Hindernisse bei der Verwirklichung. Von den Planeten des Sonnensystems, Science-Fiction-Romanen und Captain Kirk. Von Latein-Lehrerinnen und dem Weg zu weiteren Fremdsprachen. Von Asterix auf Latein bis zu Russisch in der Schule, Natascha und die Slawistik, und vom Weg zu Osteuropastudien und der Faszination Russland.
Von der plötzlichen Popularität von Russisch und Geschichte zu Zeiten der Perestroika, Solschenizyn im Deutschunterricht, und einem Rundgang in Moskau zusammen mit jungen russischen Jugendlichen 1981. Von Sprachkursen in Leningrad 1988, hautnahem Miterleben der Umbruchzeit, vom mühsamen Einkaufen von Milch und Brot, von 25 Verkäuferinnen und 30 Katzen, und Gesprächen und Spaziergängen mit russischen Bekannten.
Von ersten Besuchen in Tallinn 1984 und Riga 1983, straff organisierten Freundschaftstreffen und den Sex Pistols. Von verpassten Musikproben, Abenden mit Selbstgebranntem, Weihnachtsliedern im Dom, estnischen Freizeitpunks, Begegnungen mit Erik-Niiles Kross und vom Besuch im ehemaligen KZ Salaspils. Von Strumpfhosen auf dem Schwarzmarkt, Finnen in Tallinn, Sylvester in Leningrad und Zugfahrten durch schneebedecktes Finnland. Von Besuchen im olympischen Segelzentrum Pirita, Schneeballschlachten auf der zugefrorenen Ostsee und echten Wintern.
Von Studienangeboten des historischen Seminars in Hamburg, der Notwendigkeit der Erforschung estnischer neben russischsprachigen Quellen, Besuchen im Staatsarchiv in Tallinn und der Entdeckung von Materialien aus Zeiten der estnischen Armee des estnischen Unabhängigkeitskampfes 1918-1920. Von Russischkenntnissen des estnischen Kommandeurs Laidoner und dessen Verhältnis zum russischen General Judenitsch, von Konstatin Päts und Jaan Poska als Absolventen des orthodoxen geistlichen Seminars in Riga. Von heimischen Gefühlen in Riga und Tallinn, von den Geheimnissen osteuropäischer Speisekarten und von volksliedsingenden und fackelschwingenden Menschen. Von der Gründung der estnischen und lettischen Volksfront, den ersten Diskussionen um den Hitler-Stalin-Pakt, von Deutschlehrerinnen am Tallinner Saksa Gümnaasium, neuen Perspektiven auf dem Tallinner Fernsehturm und defensivem Nationalismus.
Vom Studium von Einzelheiten des estnischen Unabhängigkeitskriegs, Lücken in der heutigen Forschung, militärischen Abenteurern und angeblichen Krieghelden. Von verschiedenen Sichtweisen auf das Ende des Ersten Weltkriegs, motivierenden Gesprächen mit einem russischen Kollegen und von einer Frau, die Dolmetscherin für Bermondt-Awaloff war.
Von Sprache und dem Konzept der Unabhängigkeit, der Idee eines freiheitlichen Staats Estland und Esten an verschiedenen Fronten.
Von der Selbstverständlichkeit der Wiederherstellung des estnischen Staates, Erlebnissen nach dem Untergang der "Estonia" und dem Zusammenhalt zwischen Estinnen und Esten. Von der Arbeit an der Buchreihe "Forschungen zur baltischen Geschichte", den unterschiedlichen Sichtweisen von Wissenschaftlern verschiedener Nationalitäten und Publikationssprachen, von alten Sichtweisen in neuem Licht und von studentischen Sichtweisen heute. Von politisierter Geschichte im heutigen Russland, der Einführung des estnischen Siegestages, vom eigentümlich Estnischen, protestantisch norddeutscher Kultur, gelegentlicher Einsamkeit in Estland, leckerem Körnerbrot und knusprigen Rundstücken.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Monika Gonser: Betriebliche Arbeitsbeziehungen in Estland, Lettland und Litauen

Rahmenbedingungen und Praxis. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2013, ISBN 978-3-8487-0545-0, 262 Seiten, 49,- €.

Verlagsinfo:
Das bislang nicht vergleichend und strukturiert erfasste Gebiet betrieblicher Arbeitsbeziehungen in Estland, Lettland und Litauen wird für Leser aus Wissenschaft und Praxis anhand einer neu entwickelten Typologie anschlussfähig analysiert. Nach einer fundierten Analyse wesentlicher Rahmendaten wie wirtschaftliche Rahmenbedingungen, überbetriebliche Vertretungsstrukturen, gesetzlicher Vorgaben und historischer Pfadabhängigkeiten widmet sich der Band der Auswertung von leitfadengestützten Interviews mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern in 25 Unternehmen aus den Branchen Energie und Gas, Personennahverkehr und Einzelhandel, die 2009 und 2010 von der Autorin durchgeführt wurden. Die so entwickelte Typologie von vier Vertretungstypen bietet einen ersten Ansatz, um Besonderheiten, Potentiale und Entwicklungstrends der kollektiven Vertretung von Arbeitnehmerinteressen in den baltischen Ländern schlüssig zu erläutern.
Das Werk ist Teil der Reihe Schriften zur europäischen Arbeits- und Sozialpolitik, Band 11.

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
d e r   B a l t i s c h e n S t u n d e


TERMINAATOR
(Estland)
Ära oota koidikuni
See ei ole saladus
Ütle miks
Torm
Meeletu maailm
Nagu esimene kord
aus der CD 
"Terminaator 20"
www.terminaator.ee

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Aarzemnieki
- Paldies Latiņam  -
- Cake to Bake -
 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 8.April 2014 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
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04 April 2013

BALTISCHE STUNDE 9.April 2013

und danach kommt garantiert der Frühling!

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE

mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 9.April 2013 - 19.00-21.00 Uhr

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Gesprächsgast
 Frau Baronin Babette von Sass

"Die Deutschbalten haben sich immer bemüht das Baltikum unabhängig zu halten"

Über Familiäres und ein Leben in Agenskalns in Riga. Über die Geschichte der Deutschen in Estland und Lettland, über deutsche Strategien zwischen Russland, Schweden, Dänemark und Polen, über deutsche Schulen und deutsche Pastoren, über ein Leben in verschiedenen Welten. Über Einstellungen von Esten und Letten den Deutschen gegenüber, ein Rückblick auf Christianisierung, Landbesitz und Adelstradition. Zu Übereinkünften mit den russischen Zaren, über die Revolution 1917, Enteignungen und Ausreisen nach Deutschland. Vom Leben als Minderheit im unabhängigen Lettland und Estland, Arbeitserfahrungen des Vaters in der Forstwirtschaft und des Großvaters als Journalist. 
  Von der Rolle der Deutschbalten im Zusammenleben mit Esten und Letten, selbstverwaltete Schulen, und die Situation zum Zeitpunkt der Umsiedlung nach dem Hitler-Stalin-Pakt. 
Von der Revolte gegen die Gutsbesitzer 1905 und der Haltung der Gutsbesitzer gegenüber den Veränderungen und gegenüber selbstbewußter werdenden Esten und Letten. Von großen Veränderungen, Heimatliebe und dem deutschen Riga.
 Von speziellen Sichtweisen von Auslandsdeutschen, Enttäuschungen im Warthegau und Illusionen gegenüber dem nazionalsozialistischen Deutschland. Von lettischer (Anfangs-)Begeisterung gegenüber Deutschen wie auch gegenüber der Roten Armee, Freiwilligkeit, Russenhass, sibirischen Lagern und Zwangssystemen. Von neuer russischer Dominanz und lettischer Wahlmüdigkeit.  
Vom Wiederaufleben deutschbaltischer Kulturveranstaltungen nach dem Krieg, Gründungen der Carl-Schirren-Gesellschaft, der Ostdeutschen Akademie und des deutschbaltischen Kulturzentrums in Lüneburg. Von der jährlichen Organisation von Kulturtagen, von Mutters Dunstwolke und dem Kennenlernen vieler Menschen der Zeitgeschichte. Von sozialen Hilfsprojekten der Deutschbalten untereinander, anhaltender Distanz zu Letten und Esten, und von der neuen, jungen studentischen Generation heute. Von Deutschbalten als Schulstoff in Lettland und Estland, der Faszination des Russischen für die Deutschbalten, dem schwierigen Einüben von Demokratie und die Beeinträchtungen durch Korruption.
Vom Gefühl der Sicherheit im Westen leben zu dürfen, vom Bedürfnis als Deutschbalte mit Letten gemeinsam Kulturprojekte machen zu wollen, und von den Chancen der Demokratie unabhängig von einzelnen reichen Menschen. Vom Leben über die Verhältnisse, Wirtschaftskrisen und positive Entwicklungen. Von deutschbaltischen Kulturtagen in Riga, für Deutschbalten organisierte Reisen, vom Lernen von Verwandten und Freunden, vom Restaurieren des Mentzendorff-Hauses in Riga, deutschbaltischen Studentengruppen und dem Gefühl Deutschbaltin zu sein. Vom Bestreben die Geschichte Rigas wach zu halten, vom Rückgang der deutschen Sprache in Lettland und von deutsch-lettischen Initiativen. 
Von aktuellen Projekten in Lettland, einer Initiative für eine neue Orgel für die St-Petri-Kirche in Riga, von Seminaren für Deutschlehrer an der Universität Liepaja, und von freundlichen und dankbaren lettischen Gastgebern. Von finanzieller Unterstützung der Bundesregierung, vom Bemühen Gespräche zwischen Letten und Deutschen zu initiieren und gemeinsamen Erlebnissen während der Seminare. 
Über Unterschiede zwischen lettischer und estnischer Mentalität, deutschbaltische Kulturtage in Tallinn, von der deutschen Minderheit in Estland und vom Zusammentreffen verschiedener Generationen. Von Tanzabenden, von stolzen Esten, einsam wohnenden Menschen, Gedanken an Schleswig-Holstein und der Brauchbarkeit von Second-Hand-Ware. Von verschwiegenen Menschen und verschlungenen Kommunikationswegen, vom Abarbeiten von Vorurteilen und von den feinen Unterschieden zwischen lettischen Deutschbalten und estnischen Deutschbalten. 

Projektinformationen: 
Zum Projekt "Eine Orgel für die Petri-Kirche in Riga"

Zur Carl-Schirren-Gesellschaft und dem "Brömse-Haus" in Lüneburg 
Deutschbaltische Gesellschaft e.V. 
Mentzendorff-Haus / Domus Rigensis Riga 
VIII. Baltisches Studentenseminar des Deutschbaltisch-Estnischen Fördervereins (24.August - 1.September 2013 in Padise und Tallinn) 

 - - - LESESTOFF - - - 

Fabian Pfeiffer: Estlands Außen- und Sicherheitspolitik I

Der estnische Atlantizismus nach der wiedererlangten Unabhängigkeit 1991-2004. Mit einem Vorwort von Helmut Hubel. IBIDEM Verlag, Stuttgart 2012. 170 Seiten, ISBN 978-3-8382-0127-6, 29,90 EUR. 

Verlagsinfo:
Nach Wiedererlangung der staatlichen Unabhängigkeit war die estnische Außenpolitik geprägt von zwei wesentlichen Faktoren: der schnellen Anbindung an den Westen und der euroatlantischen Sicherheitsarchitektur. Das Hauptziel der Außenpolitik Estlands war daher sowohl eine Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union als auch in der NATO. Diese Studie konzentriert sich auf einen weiteren, eher vernachlässigten Aspekt estnischer Außenpolitik nach 1991: den estnischen „Atlantizismus“. Die Untersuchung basiert auf der These, dass die estnische Außenpolitik zwischen 1991 und 2004 von einer starken transatlantischen Orientierung geprägt war und fragt, welche Faktoren diesen außenpolitischen Kurs des Landes determiniert haben. Die Studie gelangt zu dem Ergebnis, dass für eine gründliche Erklärung nicht alleine sicherheitspolitische Faktoren herangezogen werden können. Gleichfalls würde eine Erklärung zu kurz greifen, die einzig eine Überformung durch historische Erfahrungen mit den Vereinigten Staaten von Amerika, Westeuropa und Russland als Determinanten estnischer Außenpolitik heranzieht. Vielmehr sind es historisch-kulturelle, sicherheitspolitische und gesellschaftliche Faktoren, die gemeinsam den „instinktiven Atlantizismus“ Estlands in den Neunzigern ausmachten. Diese Studie liefert nicht nur einen theoriegeleiteten Erklärungsansatz estnischer Außenpolitik gegenüber den Vereinigten Staaten nach 1991, sondern stellt gleichzeitig auch einen Ansatz zur Diskussion, der eine grundsätzliche Beschäftigung mit dem Phänomen des „Atlantizismus“ in Mittelosteuropa ermöglichen kann.
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
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Johanna-Adele-Jüssi Band
Johann Adele Jüssi - Geige
Sven Midgren - Geige
Jalmar Vabarna - Akustische Gitarre
Nicolaj Wamberg - Kontrabass

- TIIRUD -
- THE JUICY ONE -

FolkBaltica 2013 - Programmankündigung
Homepage Johanna Adele Jüssi
Soundcloud
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Menno van Delft 
spielt
Johann Gottfried Müthel
- Largo e stacato - aus Sonata I in F-Dur -
(aus: Sonata I in F-Dur)
- Variazione III -
- Variazione IV -
 - Variazione VIII Andante e piano -
- Variazione XI -
- Variazione XII -
(aus: Arioso I in G-Dur)
- Variazione I -
- Variazione II -
- Variazione XII - 
(aus: Arioso II in C-moll)


Webseite Menno van Delft

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 7.Mai 2013 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
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