13 Januar 2012

Baltische Stunde - Dienstag, 17.Januar

und verbunden mit den besten Wünschen fürs Neue Jahr heißt es am Dienstag wieder:

ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!

Die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 17.Januar 2012 - 19.00-21.00 Uhr

wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv


Radio Weser.TV hören

oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de
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Unser Hörangebot diesmal


Gesprächsgast

Clemens Hoffmann

(Student an der Hochschule Bremen, Studiengang Wirtschaft und Verwaltung)

Ich gehe lieber dahin, wo sonst keiner hingeht
Über die Motivation zum Auslandssemester in Estland, den Hintergrund des Studiums und die Entscheidungsfindung nach Estland zu gehen. Über Magie und Zufall, die Kontaktaufnahme zur Partnerhochschule TTU Tallinn, über fachlichen Nutzen und Kompetenzen der Dozenten in Tallinn. Über das Erlernen der estnischen Geschichte, das Erlebnis Estland, und das alleine Klarkommen in einem anderen Land. Über die Faszination der Stillle, das Abschalten im Wald, über Freiheit und Einklang mit sich selbst. Über geboren werden auf dem Lande und "back to the roots", über einsame Spaziergänge und Entdeckungsreisen in Estland.

Über Reisen mit dem Fotoapperat, Kontraste zu Tallinn und Kontakt zu anderen Deutschen in Estland. Über Deutschunterricht in Estland, Einladungen in eine estnische Familie und Arbeitsangebote. Zu Kontrasten zwischen Estland und Deutschland, Wiedereingewöhnung in Bremen, und Heimatgefühle in Estland. Über das Bedürfnis Estnisch lernen zu wollen, den Umgang mit anderen Fremdsprachen, und über berufliche Perspektiven.

Über Erfahrungen mit Couchsurfing, Besuche bei einer Ukrainerin in Estland, den Versuch Leute kennenzulernen und dem Ausbruch von fest eingefahrenen Mustern. Über in Estland wichtige Themen, deutsche Brillen und den Versuch andere Perspektiven zu verstehen. Zur Nazi-Vergangenheit und Diskussionen mit estnischen Konservativen, über die notwendige Geduld andere ausreden zu lassen, über Stalinismus und Sozialismus. Über die Realität der DDR und der Sowjetunion, über das Glück verschwindender Grenzen und zerfallener Zwangssysteme. Über seelische Wunden, die bis heute nachwirken, und über die Faszination Esten gegenüber, die ihr Land in der Zeit der Unabhängigkeit wieder aufbauen.

Zu Vergleichen mit Lettland und Litauen, Abneigung gegenüber Kollektivismus, und Fragen der Integration der russischen Minderheit. Über Kehrseiten des Neo-Liveralismus, Ansichten zu Putin, und "Leuten die der Westen toll findet".

Über deutschen Smalltalk und estnisches Schweigen am Küchentisch, über Arbeit bei der Ebert-Stiftung und Treffen mit Besuchern aus Sachsen, über unterschiedliche Einstellungen bei anderen Studierenden aus Deutschland. Über deutsche Ordentlichkeit und freigeräumte Wege, über bemühte Antifaschisten und fehlendes Verständnis für kulturelle Unterschiede. Über Porter-Bier, fehlender Schnee und Vergleiche zwischen Ostdeutschland und Estland. Über flächendeckende Wlan-Versorgung und Internet-Versorgung im Zug, Tradition und Moderne, und über die Notwendigkeit zum eigenen Glück gezwungen werden zu müssen. Zur Überflüssigkeit von Estland-Führern, Reisetipps für Autofahrer, und den Blick für Werte. Über Eisangeln und das Suchen nach dem Meer, Party machen und das Abgewöhnen von schlechten Eigenschaften, und Tartu als Schmiede für aufstrebende Esten.
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Gateways - Kunst und vernetzte Kultur



Erscheint im Rahmen von Tallinn, Kulturhauptstadt Europas 2011. Hrsg. Sabine Himmelsbach, KUMU Art Museum Tallinn, Ralf Eppeneder, Goethe Institut Estland. Hatje Cantz Verlag Berlin 2011. Texte von Sirje Helme, Sabine Himmelsbach, Raivo Kelomees, Tapio Mäkelä, Karin Ohlenschläger u.a., Gestaltung von Labor b. Deutsch/Englisch/Estnisch.264 Seiten, 105 farbige Abb., 35 Euro.

Verlagsinfo:
Die Publikation gateways präsentiert Künstler und Werke, die sich mit den veränderten Bedingungen einer vernetzten, zunehmend medial geprägten Lebenswelt auseinandersetzen. Ihre Arbeiten reflektieren den »digital turn«, indem sie aufzeigen, wie Kunst heute in globalen Kommunikationsnetzwerken agiert und Zugänge zu Konnektivität und Information schafft oder kritisch hinterfragt. Bestehende Technologien werden dabei als soziale, gemeinschaftsbildende Instrumente und Werkzeuge genutzt. Künstlerische Praxis wird als Möglichkeit des Sichtbarmachens unterdrückten Wissens, als Zugang (gateway) zu Informationen verstanden. In unterschiedlichen künstlerischen Formaten – von screenbasierten Installationen bis zu skulpturalen Environments, Einsatz mobiler Technologien, Soundwalks und anderem mehr – wird der Frage nachgegangen, welche Konsequenzen die zunehmende Vernetzung auf unsere Handlungen, unsere Wahrnehmung und unser Erleben von Welt hat.

Zur Ausstellung im KUMU Kunstmuseum, Tallinn 12.5.-25.9.2011
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Irina Leytus / Paul Abramowitz: Panevezyser Mühlen der Geschichte



Eine jüdische Spurensuche in Litauen. Martin Meidenbauer Verlag 2011, 94 Seiten, ISBN 9783899752410, 19,90 Euro.

Verlagsinfo:

Über dieses Buch:
Als sich der Südafrikaner Paul Abramowitz auf Spurensuche nach seinen Vorfahren nach Litauen begibt, begleitet ihn die aus Russland stammende Journalistin Irina Leytus als Dolmetscherin. In Archiven und von Zeugen erfahren sie viel über die „verlorene Zeit“ in Panevezys, wo Paul Abramowitz' Vorfahren im 19. Jahrhundert eine Mühle betrieben und eine Synagoge gebaut haben. Sie finden auch deutliche Spuren des Zweiten Weltkrieges und der jüngsten Geschichte dieses baltischen Landes. Durch vielfältige Begegnungen erfahren und erleben sie das Heute von Litauen.

Die Geschichten von Paul Abramowitz' Vorfahren bilden Mosaiksteine eines persönlichen Bildes vergangenen jüdisch-litauischen Lebens. Diese werden hier in den historischen Kontext eingebettet, vom Mittelalter bis heute. Autobiographische Notizen des russisch-litauischen Historikers Simon Dubnow ergänzen das Gesamtbild und schlagen darüber hinaus Brücken von Litauen und Vilnius nach Deutschland und Berlin.

Über die Autoren:

Irina Leytus und Paul Abramowitz sind beide Mitte Vierzig. Eine weitere Gemeinsamkeit sind ihre jüdischen Wurzeln in Osteuropa: Irina Leytus’ Vorfahren stammen aus Litauen, Weißrussland und Bessarabien, Paul Abramowitz stammt sowohl mütterlicher- als auch väterlicherseits aus Litauen. Irina Leytus emigrierte noch zur Sowjetzeiten ohne ihre Familie in den Westen und lebt seit zehn Jahren in Berlin; Paul Abramowitz studierte in den USA und arbeitete als Arzt in Philadelphia, bis er 1993, nach Ausrufung der ersten freien Wahlen in Südafrika, nach Kapstadt zurückkehrte.
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Marie Saat: Im Grunde



Novelle, 144 Seiten, Ihleo Verlagsbüro, Husum 2011. ISBN 978-3-940926-20-3, 16,95 Euro (17,50 Euro/A). Übersetzung aus dem Estnischen: Irja Grönholm.

Verlagsinfo:
Ein schwedischer Kunsthändler, eine griesgrämige Großmutter, die orthodoxe Nachbarin, ein transsexuelles Malermodell, ein eifersüchtiger Stiefsohn und der zupackend-praktische Onkel ? das Leben der estnisch-russische Malerin ist kompliziert, ein flimmerndes Spiegelbild der Verhältnisse Mitte der 1990er-Jahre in den europäischen Umbruchsstaaten: Alles Alte wirkt noch nach, alles Neue ist schon möglich. Während man also im Grunde mit der Komplexität des Alltags beschäftigt ist, passiert ? unpassend irgendwie ? einfach ein entsetzliches Unglück: 852 Tote, eine stürmische Septembernacht in der gerne harmlosen Ostsee, die Estonia geht unter, der Vater ihrer kleinen Tochter ist unter den Vermissten.Die Welt der jungen Frau zerspringt wie eine Glaskugel in Tausende Facetten, und sie sucht, diese wieder zusammenzufügen. Eine aufregende Reise in das Herz ihres Universums beginnt, schillernd, anrührend, voller Vorurteilen und vorläufiger Wahrheiten, geistreich und lebensecht ?

MARI SAAT ist Dozentin für Wirtschaftsethik an der TU Tallin. Jahrgang 1947, aufgewachsen in Tallinn, studierte sie auch dort Ökonomie und arbeitete als Wissenschaftlerin. Das Jahrzehnt von 1983?1993 lebte sie von der Schriftstellerei, ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen wie dem Friedebert-Tuglas-Preis. Zahlreiche ihrer Schriften sind übersetzt worden, z. B. ins Bulgarische, Englische, Finnische, Russische, Slowakische, Deutsche und ins Ungarische. IM GRUNDE, im Jahr 2000 mit dem Jahrespreis des estnischen Kulturförderung ausgezeichnet, ist ihre erste Novelle in deutscher Übersetzung.


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laiksne


- Šiškin Miškin -
- Mēness Spīd Aiz Pirts -
- Dzāruojs Puika -
- Pār Upīti -

aus der CD "Putra"

Homepage Laiksne

Kultur Management Center Lauska

LAIKSNE auf Facebook
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RUJA



- Teisel pool vett -

RUJA auf Youtube (Originalaufnahme)

Songtext
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TYLOS LABANORO
Dudelsack – Gvidas Kovėra, Todar Kaškurevič
Saxophon – Petras Vyšniauskas

- Apie Smaką -
- Apie Moterį -
- Apie Neturėjimą -
- Apie Dešinę Ranką -



"Tylos Labanoro" auf Youtube

Info zur Musik bei "Music Export Lithuania"
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nächster Sendetermin:

Dienstag, 14.Februar 2012 - 19.00 - 21.00 Uhr
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15 Dezember 2011

Baltische Stunde - Dienstag, 20.Dezember

und einmal vor Weihnachten heißt es am Dienstag nochmal:

ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!

Die
BALTISCHE STUNDE

mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Sendung Nr. 150!

Dienstag, 20.Dezember 2011 - 19.00-21.00 Uhr

wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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Gesprächsgäste

Jana, Sanda, Inga, Liene, Linards, Sigita, Ričards
(junge lettische Hotelfachkräfte im Arbeitspraktikum in Bremen)

Im Gespräch mit Wouter de Groet zu lettischen Arbeitspraktikanten in Bremen, über den Rahmen als EU-Fördermaßnahme (Leonardo da Vinci), und die Zielsetzungen des Projekts. Über das Lernen von Arbeitspraktiken, Arbeitsorganisation und persönlicher Selbständigkeit. Über Kohl und Pinkel und norddeutsche Spezialitäten, über die Einzelheiten zum lettischen Ausbildung im Bereich "Catering" der Hotelfachkräfte. Über die Betreuung und die Konzeption des Projekts, über die Notwendigkeit guter Fachkräfte in Lettland und unterschiedliche Berufsperspektiven. Über die Auswahl der teilnehmenden Restaurants, die Notwendigkeit von Sprachkenntnissen und den Finanzierungsrahmen für Arbeitgeber und Praktikanten. Über die Organisation der Unterkünfte in Bremen und private Freizeitmöglichkeiten.

Im Gespräch mit Herrn Penkun, Küchenchef im Restaurant "Luv" an der Schlachte in Bremen: über die Entstehung der Beteiligung am Projekt mit Lettland, über gute Vorbereitung aufs Praktikum, Spaß an der Arbeit, über lange Erfahrung in der Lehrlingsausbildung und über hohe Ansprüche an Lernziele und Arbeitsmoral. Zu Grundlagen der Berufsverständnisses, Schnelligkeit und Exaktheit bei der Arbeit, und guter Auffassungsgabe der Praktikanten. Zum Lernen in anderen Restaurants, Neues und Gewohntes, und zu Vergleichen der lettischen mit deutschen Berufsanfängern. Zu Fertigprodukten und frischer Zubereitung in Restaurants, dem notwendigen beruflichen Ergeiz, und Erfahrungen mit dem deutschen Arbeitsamt.

Über das Investieren in die Zukunft, Spaß beim Ausbilden des Nachwuchses, und die lange Saison für Köche und Service. Über das Risiko beim Einwerben von Personal, über Preis und Aufwand der Menuerstellung, über lettische Vorlieben für deutsches Schnitzel, über den Umgang mit verschiedenen Sprachen und Arbeitsorganisation in der Küche.


Im Gespräch mit Jana, Sanda, Inga, Liene, Linards, Sigita, und Ričards: zu den Arbeitsbedingungen im Praktikum, über neue Eindrücke und bisher unbekannte Speisen und Gerichte. Über nette Kollegen, Vergleiche Bremens mit Lettland und Riga, und Unterschieden zwischen Stadt und Land. Über wichtige Dinge im Leben, was in Bremen fehlt und was es zu Hause in Lettland nicht gibt. Über Unterschiede bei den Restaurants, und zu persönlichen Plänen und Perspektiven.

Zu neue Erfahrungen, dem Umgang mit Chefs und Arbeitsanweisungen, und zu Fortschritten während des Praktikums. Zu unterschiedlichen Aufgaben in den verschiedenen Restaurants, neue Freunde und typische norddeutsche Gerichte. Über die Vielfalt an Fischangeboten und Zubereitungsweisen und Ähnlichkeiten und Unterschieden zu Lettland. Über große und kleine Portionen, über Kohl und Pinkel, über Stadtrundgänge und Bremische Sehenswürdigkeiten.

Von unterschiedlichen Lebensweisen und Wohnformen, seltsam hoher Aufmerksamkeit für Radfahrer in Bremen, Perspektiven in Deutschland oder in Lettland und Wünschen nach guten Arbeitsplätzen in der Zukunft.
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Piret Jürgenson: Estlands Jugend auf dem Weg in die Zukunft

Eine explorative Studie über Heranwachsende estnischer und russischer Herkunft. TREDITION Verlag, Hamburg 2011, 252 Seiten, ISBN: 978-3-86850-898-7, 39,80 Euro.

Verlagsinfo:
Estland, seit 2004 neues Mitglied der Europäischen Union, durchläuft seit Ende der 80er Jahre eine gesellschaftliche Transformation. Die Studie konzentriert sich auf den Umgang Jugendlicher mit den daraus entstandenen gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen. Auf Basis einer qualitativen Exploration unterschiedlicher Lebenssituationen und Werteorientierungen von estnisch- und russischstämmigen Jugendlichen, werden Probleme und Chancen der Lebensführung herausgearbeitet, mit denen pädagogische Praxis und Erziehungswissenschaft in postsozialistischen Staaten konfrontiert sind.
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Der genormte Blick aufs Fremde - Reiseführer in und über Ostmitteleuropa

Herausgegeben von Rudolf Jaworski / Peter Oliver Loew / Christian Pletzing. Veröffentlichungen des Deutschen Polen-Instituts, Band 28. Zugleich Veröffentlichungen der Akademia Baltica, Band 1. Harrasowitz Verlag, Wiesbaden 2011. ISBN: 978-3-447-06271-8, 290 Seiten, 24,00 Eur[D] / 24,70 Eur[A] / 42,20 CHF

Verlagsinfo:
Reiseführer eröffnen den Kulturwissenschaften ein vielfältiges Spektrum möglicher Beobachtungsfelder: Kulturtransfer, Eigen- und Fremdwahrnehmung, populäre Geschichtsbilder lassen sich an Hand dieses Mediums ebenso untersuchen wie die Differenzierung der angesprochenen Zielgruppen, der Wandel von Reisegewohnheiten oder die wechselnde Attraktivität von Reisezielen. Von wenigen Einzelstudien abgesehen hat diese variantenreiche und kulturgeschichtlich überaus ergiebige Textsorte in der historischen Forschung bislang kaum die ihr gebührende Beachtung gefunden. Nahezu gänzlich fehlen einschlägige Untersuchungen zum ostmitteleuropäischen Raum, obwohl gerade dieser Teil unseres Kontinents zu vielfältigen Beobachtungen Anlass geben kann: Kulturelle Pluralität, Überschneidung und Diffusion bei wechselnder Dominanz verschiedener Ethnien sowie häufig veränderte Grenzen hatten hier komplexe beziehungsgeschichtliche Fundamente gelegt, die sich einfachen Deutungsmustern von vornherein entzogen haben und zu einer "Normierung" touristischer Beschreibungen verleiteten und verleiten. Der Sammelband "Der genormte Blick aufs Fremde" präsentiert als Ergebnis einer wissenschaftlichen Tagung eine breite Palette von Themen und Beobachtungsfeldern zu Reiseführern in und über Ostmitteleuropa, und zwar sowohl in geographischer wie in chronologischer Hinsicht: von Riga bis nach Prag, von frühen Reiseführern aus dem 19. Jahrhundert bis hin zum Reiseführer der Zukunft, der ohne Papier auskommen wird.

Enthält die Beiträge von Marta Kowerko (Musų sostinė - Vilnius unsere Hauptstadt / Wilno po polsku) und Andreas Fülberth (die Behandlung sowjetzeitlicher Bauten in Baltikum-Reisebüchern seit 1991).
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Inna Nurk / Katja Ziegelmann: Estnisch


Lehrbuch der estnischen Sprache. Buske Verlag 2011, 348 Seiten inkl. Audio-CD. ISBN 978-3-87548-544-8, 42.00 Euro.

Verlagsinfo:
Konzipiert für Lernende ohne Vorkenntnisse, vermittelt dieses Lehrwerk Lese- und Sprachkompetenz, fundierte Grammatikkenntnisse sowie einen umfangreichen Wortschatz für Alltag, Reise und Beruf.
Alle 16 Lektionen beginnen mit nützlichen Ausdrücken und Wendungen zum jeweiligen Lektionsthema. Es folgen abwechslungsreiche Dialoge und Texte, ausführliche Grammatikerklärungen, vielfältige Übungen und Vokabellisten. Zusätzliche Lesetexte mit landeskundlichen Informationen ergänzen die Lektionen.
Der Anhang enthält die Transkriptionen der Hörtexte, ein Grammatikglossar, den Lösungsschlüssel sowie ein estnisch-deutsches Wörterverzeichnis.
Auf der beigegebenen mp3-CD sind alle Lektions- und Übungstexte zu hören.

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Mare Kitsnik / Leelo Kingisepp: Sprachkurs Plus - Estnisch



Sprachkurs Plus - Anfänger. Estnisch, systematisch, schnell und gut. Cornelsen Verlag, Berlin 2011. Selbstlernbuch mit CDs und kostenlosem MP3-Download. 320 Seiten, ISBN 978-3-589-01926-7, 26,95 Euro (wird Lehrerinnen und Lehrern ermäßigt angeboten).

Verlagsinfo:
Estnisch wird von ungefähr 1,1 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, von denen 950.000 in Estland leben. Die restlichen Sprecher sind auf der ganzen Welt verteilt, von denen der größte Anteil in Amerika, Australien, Kanada, Russland, Schweden und zunehmend auch in Finnland lebt. Estnisch ist die einzige Amtssprache in der Republik Estland, die eine Bevölkerung von ca. 1,3 Millionen hat. Der Rest der Bevölkerung (ca. 350.000 Personen) ist hauptsächlich russischsprachig, und lernt und spricht Estnisch als zweite Sprache. Das Estnische gehört zusammen mit Sprachen wie Finnisch und Ungarisch zur Gruppe der finno-ugrischen Sprachen, die sich deutlich von den indoeuropäischen Sprachen, zu denen u.a. das Deutsche gehört, unterscheiden. Dies mag für Sie anfangs ungewöhnlich sein, da zum Beispiel vieles durch Endungen ausgedrückt wird, wofür es im Deutschen Präpositionen gibt. Um Ihnen das Lernen zu erleichtern, haben wir in den Vokabellisten jeweils die Grundform des neuen Wortes, das seine Form je nach Stellung im Satz ändert, angegeben, sowie je nach Fortschritt in der Grammatik auf die dazugehörigen Stammformen hingewiesen, die wichtig sind, um alle fehlenden Formen korrekt bilden zu können. In der Wortliste am Ende des Buches sind die gesamten Formen eines Wortes angegeben.
Die Esten sind sich wohl bewußt, dass ihre Sprache schwierig ist. Sie sollten sich davon jedoch nicht entmutigen lassen. Dieser Kurs bietet Ihnen neben der nötigen Grammatik auch fertige Konversationsstücke, die Sie für eine Unterhaltung auf Estnisch benötigen.



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 d e r B a l t i s c h e n S t u n d e


Jaan Tätte
estnischer Dramatiker, Schauspieler und Sänger.

Tätte studierte zunächst Biologie an der Universität Tartu, darauf dann eine Ausbildung zum Regisseur und ein Schauspielstudium. Er ist Ensemblemitglied des Tallinner Linnateaters und wirkte in mehreren Filmen mit. Von seinen Theaterstücken sind einige auch in Deutschland bekannt und aufgeführt worden: „Ristumine peateega“ (Bungee Jumping), „Sild“ (Die Brücke), „Palju õnne argipäevaks!“ (Fasten Seat Belts), oder „Meeletu“ (Elchtest).

- "Ojalaul" -
- "Kevadelaul nr. 2" -
- "Kaugel metsades" -
- "Närvid" -
- "Oliver Truu" -
- "Boonus" -

aus der CD "Mine mine"

mit Are Jaama, Tõnu Raadik und Ann Tenno.

- "Hümn" -
- "Silveri laul" -
- "Rolling home" -


aus der CD "Laulude õhtu 'Vana kuub' " (mit Marko Matvere)


Liedtexte von Jaan Tätte

Jaan Tätte bei Henschel Schauspiel

Theaterkosmos

Theaterkritik "Fasten Seat Belts"

"Elchtest" beim Theater Stendal

Jaan Tätte am Theater Kleve

"Bungee Jumping" am Theater Basel

"Die Brücke" am Theater Augenschein in Berlin

"Bungee Jumping" am Theater Wedel

"Fasten Seat Belts" am Theater Schwerin

"Bungee Jumping" am Fränkischen Theater

"Der Brunnen" am Zimmertheater Tübingen

"Bungee Jumping" am Staatstheater Darmstadt


und ein Fernsehtipp: "Wölfe, Biber, Bären",
Film mit Jaan Tätte

am 3.Januar 2012 um 11.30 Uhr

im NDR Fernsehen
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VORSCHAU

DIE BALTISCHE STUNDE

nächster Sendetermin:

Dienstag, 18.Januar 2011 - 19.00 - 21.00 Uhr
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im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5

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18 November 2011

Baltische Stunde - Dienstag 22.November

. und am Dienstag heisst es wieder:

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Katrin Laur(Drehbuchautorin, Filmemacherin / Regisseurin, freie Autorin, Dramaturgin, seit 2008 Dozentin für Dramaturgie und Drehbuchschreiben an der Baltic Film and Media School der Universität Tallinn, momentan auch Professorin für Drehbuch, Dramaturgie & Film an der Kunsthochschule für Medien in Köln)

Ich bin eine konservative Anarchistin
Vom Jugendtraum Regisseurin zu werden, fehlenden Möglichkeiten in Estland und Studienchancen in Moskau, dem Bewerbungsverfahren und Erfolgsmöglichkeiten dort, von "florierenden Stagnationszeiten" unter Breshnew, von guten Lehrern und ideologischem Unsinn. Vom Kunststudentenleben im Moskau Anfang der 80er Jahre, vom kindlichen Verständnis von Dissidenten und Ideologen, von Gesprächen mit Dozenten und Eltern zur Lage in der Sowjetunion, und von Wünschen endlich auch im Filmbereich arbeiten zu können.
Von vorgeschobenen Familienbesuchen, Kontakt nach Kolumbien und Aufnahme in Deutschland. Von Mißverständnissen Estnisch als "Mundart von Russisch" aufzufassen, von deutschen Bekannten und deutschen Kommunisten, Vom leben in München, Arbeit bei "Radio Freies Europa", von unerwarteter Wende in Estland und der Sowjetunion, und von Anrufen und komplizierten Kontakten nach Estland. Von drohenden Gefängnisstrafen und Abschied vom Sowjetsystem, von unwiderruflichen Entscheidungen und schwierigen Kontakten zwischen Ost und West.
Von eigenen Wegen und Einstieg ins Filmgeschäft, von der Notwendigkeit für Familie und Tochter zu sorgen, und von einem Leben zwischen Selbstverwirklichung und Mutterpflichten. Von Arbeiten für den Bayrischen Rundfunk, und den Anfängen als Drehbuchautorin. Vom Zusammenbruch des Sowjetsystems und eigener persönlicher Genugtuung, vom seltsamen Gefühlen denjenigen Staaten gegenüber, die versprechen alle ihre Bürger glücklich zu machen und fehlendem Glauben an den Sozialismus. Vom Triumph des menschlichen Lebens über die Theorien, von schwedischen und deutschen Erfahrungen und vom Integrationsprozeß in Deutschland. Von Reisen nach Estland, vom Verhältnis zum "geborenen Staatsmann" Lennart Meri, von inneren Überzeugungen und dem Schicksal von Staaten im Verhältnis zu den Möglichkeiten des Filmemachens.
Von Lebenseinstellungen und wichtigen Aufgaben im Leben, von konservativen Ansichten, Mehrsprachigkeit und Nationalbewußtsein. Von beruflichen Erfolgen der Tochter, Mutterstolz und weibliche Helden, und von einer offenen Einstellungen zwischen Eltern und Kindern. Von Filmen aus Skandinavien, Erinnerungen an den Sommer des Unglücks von Tschernobyl, Frauen auf Urlaub und Anhaltern in Schweden. Von kleinen Ereignissen, vom Verhältnis von Nebensätzen und der Wahrheit, der Schwierigkeit Kurzfilme zu machen und dem Denken in längeren Geschichten. Von den Reizen Drehbücher zu schreiben, Regie führen bei eigenen Drehbüchern und von historischen Filmthemen. Von den Arbeiten am Film "Geschlecht weiblich" als erster eigener realisierter Filmidee, vom Thema der Verknüpfungen eines einzelnen Menschenschicksals mit dem Lauf der Geschichte, der langen Lebenszeit eines Menschen und estnischen Tragikkömödien und estnischem Witz. Vom schwarzen Humor in Estland, vom Arbeiten an Kinderfilmen und an gesellschftlichen Themen. Von neuen Filmideen bezüglich der historischen Figur des ersten estnischen Erzbischofs Eduard Profittlich, von filmischer Darstellung politischer Atmosphären und Umstände, von vergangenen schwierigen Zeiten und deren Einfluß auf das Leben von Menschen.
Von der Rezeption estnischer Filme in Deutschland, von deutsch-estnischen Filmgeschichten, der persönlichen Brückenfunktion zwischen zwei Ländern, und der manchmal anzutreffenden estnischen Gewohnheit den Kindern nicht alles zu erzählen. Von der Entwicklung Estlands in den vergangenen 20 Jahren, von der öffentlichen Sichtweise gegenüber Estland als "einem der ärmsten Länder Europas" und den wirklichen Perspektiven im Vergleich zu Deutschland. Vom selbständigen Arbeiten, Finanzproblemen und materialistischen Lebenseinstellungen. Von fehlender Wahrnehmung von Nöten der Mitmenschen, gegenwärtiger seelischer Beschaffenheit der Menschen in Estland und der Sucht unbedingt reich werden zu wollen. Von allgemeiner grundsätzlicher Zufriedenheit der Esten gegenüber der gegenwärtigen Entwicklung, den Beweggründen politischer Kritiker und estnischer Oppositionsparteien, politischem Populismus und vom Murren auf hohem Niveau. Vom 100-jährigen Jubiläum des estnischen Film 2012, von frischen Plänen einen estnischen Klassiker von Tammsaare auf ungewöhnliche Weise zu verfilmen.
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Näheres zu Arbeiten, Drehbüchern und Filmen von Katrin Laur (Auswahl):

"GESCHLECHT: WEIBLICH" -Regie: Dirk Kummer, Drehbuch: Katrin Laur. Produktion: Gambit Film/ SWR 2003
"Ruudi" -Kinderfilm, Regie: Katrin Laur, Produktion: All Film/Schmidtzkatze 2005
"Brüder" -Drehbuch Katrin Laur, zusammen mit Mart Kivastik und Hannu Salonen, Regie: Hannu Salonen. Produktion: Philipp Homberg Filmproduktion/ Allfilm Ltd. 2008

"Revolution aus dem Salon". Dokumentarfilm. Regie: Katrin Laur, Produktion: BR 1987.

"Die lange Reise des Reto Bantli". Dokumentarfilm. Regie: Katrin Laur, Produktion: Triluna Film/DRS 2002

"The Poet and her Time." Dokumentarfilm. Buch und Regie: Katrin Laur. Produktion: Content Providers OÜ (EST)

"Vasha" (früher „Baby and the Killer“). Drehbuch: Katrin Laur und Mart Kivastik, Regie: Hannu Salonen, Produktion: Allfilm (EST), Homberg Filmproduktion (D), Juoanifilm (FIN), Wide Eye Film (Irland)

"Die Tochter des Friedhofswärters" -Regie: Katrin Laur, Produktion: Content Provider / Estin Film 2011
in Vorbereitung: BELLAMORA! Regie: Katrin Laur, Produktion: Taska Film/ Content Providers UÖ
in Vorbereitung:Roots - One hundred years of War and Music. Dokumentarfilm. Regie: Katrin Laur, Gabriel Castro Rouille, Produktion: Content Provider OÜ 
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SCHLAGLICHT

53. Nordische Filmtage Lübeck:
Sind estnische, lettische oder litauische Filme nordisch?

Kurzdarstellung der estnischen Filme aus dem Programm der Filmtage Lübeck 2011:

"Alte Fische" (Eesti lood - vanad kalad) - Katrin Maimik, Triino Ojalo

"Kuku - I will survive" (Kuku ja külavanem) - Andres Maimik, Kaidi Kaasik

"Die Tochter des Friedhofswärters" (Surnuaiavahi tütar) - Katrin Laur

"Tänze für die Milchstraße - Ausschnitte aus Lennart Meris Filmreisen" (Tansud linnuteele - pildistusi Lennart Meri filmirännakutelt) - Jaak Löhmus

"Schicht" (Vahetus) - Anu Aun

ein weiterer Diskussionsbeitrag zu den estnischen Filmen auf den Lübecker Filmtagen 2011 findet sich hier: "Jenseits von Rentieren und Lönneberga"

"Die Bücherschmuggler" (Knygnesiai) - Jeremiah Cullinane / Rasa Miskinyte

"7 Sünden" (7 nuodemes) - Kristina Inčiuraite

„Wie geht es, Rudolf Ming"? (Kā klājas, Rudolfs Mings?) - Roberts Rubiņš

"Der Tiger" (Tiģeris) - Jānis Cimermanis


"Wie die Shammies baden" ( Kā Lupatiņi mazgājās) - Edmunds Jansons
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Veranstaltungshinweis: Black Night FilmFestival Tallinn


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Erkki Tuomioja: Da ich aber eine sehr unverwüstliche Frau bin ...



Hella Wuolijoki - Stichworte für Brecht. Militzke Verlag, Leipzig 2008. 400 Seiten, ISBN 9783861898092, 26,90 €.

Verlagsinfo:
Finnlands ehemaliger Außenminister erzählt brillant und tief greifend die Geschichte seiner Großmutter
Geboren in Estland, erfolgreiche Theaterautorin, raffinierte Geschäftsfrau, politische Gefangene – Hella Wuolijoki war eine der einflussreichsten Frauen in Finnland. Ihre Theaterstücke sind international bekannt. Ihr außerhalb Finnlands berühmtestes Stück "Herr Puntila und sein Knecht Matti" schrieb sie gemeinsam mit Bertold Brecht, der seine finnische Exilzeit während des Zweiten Weltkrieges auf ihrem Gut verbrachte.

Bevor ihr der Durchbruch als Schriftstellerin gelang, arbeitete sie erfolgreich in einer Importfirma. Ihre spektakulären Geschäfte ließen sie jedoch als selbstständige Geschäftsfrau scheitern.
Außerdem nahm Hella Wuolijoki Einfluss auf die Politik Finnlands, zu Estland hielt sie immer Kontakt. Sie empfing Gäste in ihrem linken politischen Salon, begegnete russischen Geheimagenten und soll sich sogar mit Stalin getroffen haben. Während Hella nie einer kommunistischen Partei angehörte, führte ihre Schwester ein Leben als überzeugte Kommunistin und politische Aktivistin in Großbritannien.
Tuomioja erzählt lebendig und wahrhaftig, ohne gefühlsbeladenen familiären Anstrich das ungewöhnliche Leben seiner Großmutter, einer Grande Dame, und das ihrer Schwester. Doch dieses Buch bietet mehr: eine herausragende Darstellung der Geschichte Estlands, Finnlands und dessen Beziehung zu Deutschland sowie einen einzigartigen Überblick der kommunistischen Strömungen in Europa nach den beiden Weltkriegen.
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Amelie Fried: Eine windige Affäre



Roman. 384 Seiten, Heyne Verlag 2011. ISBN: 978-3-453-26588-2. Verkaufspreise: € 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,50

Verlagsinfo:
Eine starke Frau, ein ungewöhnlicher Auftrag, eine Liebe auf dem Prüfstand
Die vierzigjährige Bauingenieurin Katja erhält die Chance ihres Lebens: Sie soll einen Windpark in Litauen bauen. Während zu Hause das Kinder-Chaos tobt, kämpft sie gegen korrupte Politiker und gewaltbereite Windkraftgegner. Mit Mut und Raffinesse überwindet sie alle Widerstände – doch dann taucht das attraktive Au-pair-Mädchen Sofia auf und will Katja offenbar den Platz an der Seite ihres Mannes streitig machen …
Katja Moser ist Bauingenieurin, seit fünfzehn Jahren verheiratet und hat zwei Kinder. Endlich bietet sich ihr die Chance, wieder voll in den Beruf einzusteigen: Ihr Chef macht sie zur Verantwortlichen für ein Windkraftprojekt in Litauen. Trotz ihrer Skrupel, die Kinder so lange allein zu lassen, nimmt sie die Herausforderung an – und alles geht schief: Das erste Au-pair-Mädchen ist völlig unfähig und fährt nach zwei Tagen wieder ab, ihre ausgeflippte Mutter macht das Chaos noch größer, und die Aufgabe in Litauen erweist sich als nahezu undurchführbar – gegen Korruption, Bestechung und massive Bedrohungen fühlt Katja sich machtlos. Als sie dann noch das Opfer einer üblen Intrige wird, scheint ihr Vorhaben endgültig zu scheitern. Verzweifelt kämpft sie um ihr Projekt und schließlich um ihr Leben, denn ihre Gegner scheinen auch vor Mord nicht zurückzuschrecken. Zu Hause hat inzwischen Sofia, das neue Au-pair-Mädchen, ihre Rolle übernommen. Und Katja ist überzeugt, dass die attraktive junge Frau nichts anderes im Sinn hat, als sie zu verdrängen. In ihrer Panik riskiert sie, alles zu verlieren, was ihr wichtig ist . . .

zur Autorin:
Amelie Fried, Jahrgang 1958, wurde als TV-Moderatorin bekannt. Alle ihre Romane waren Bestseller. »Traumfrau mit Nebenwirkungen«, »Am Anfang war der Seitensprung«, »Der Mann von nebenan«, »Liebes Leid und Lust« und »Rosannas Tochter« wurden erfolgreiche Fernsehfilme. Für ihre Kinderbücher erhielt sie verschiedene Auszeichnungen, darunter den »Deutschen Jugendliteraturpreis«. Zuletzt erschienen bei Heyne ihr Sachbuch »Schuhhaus Pallas – Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte« und der Kolumnenband »Wildes Leben«. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

Anschließend an die Buchvorstellung folgt
ein Gespräch über das Buch "Eine windige Affäre"
mit Dr. Jolita Rolf und Albert Caspari



M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
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Dónis

- Kur vainelė vajavoja -
- Kas tave šaukia -
- Anksti rytą -
- Čiulba ulba karvelėlis -
- Juodas varneli -
- Vai bruoli bruoli -


aus der CD „Kas tave šaukia“

Rasa Serra – Gesang
Giedrius Balčiūnas – electric guitar improvisations, lute, acoustic guitar
Jevgenij Sege – electric guitar, acoustic guitar
Elena Trečiokaitė – violine, Gesang
Kęstutis Peseckas – acoustic guitar
Daiva Bielkauskienė – violine
Donatas Bielkauskas – programming, recording, dūda (Baltic bagpipe), dulcimer, keyboards, percussion, birbynė, lumzdelis, žvanguliai, tradicinės kanklės, dambrelis (folk instruments), accordion, piano, wind bells, effects, sampling, electric guitar, vocals.

Info zur CD bei DANGUS

DONIS und Rasa Serra auf Youtube
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VORSCHAU

DIE BALTISCHE STUNDE

nächster Sendetermin:

Dienstag, 20.Dezember 2011 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE

im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5

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21 Oktober 2011

Baltische Stunde 25.Oktober 2011

.. und am Dienstag heisst es wieder:

ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!

Die
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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 25.Oktober 2011 - 19.00-21.00 Uhr
wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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Gesprächsgast

Frau Dr. Gabrielė Žaitytė

(Kulturattaché der Botschaft der Republik Litauen in Berlin)

Kultur ist ein Prozeß des Gebens und Nehmens
Von unterschiedlichen Konzepten und Erfahrungen im Zusammenhang mit der Aufgabe als Kulturattaché, von strategischen Partnerschaften und regionalen Unterschieden in Deutschland, von vergangenen und zukünftigen Projekten. Zur Zusammenarbeit mit den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt, dem Musikfestival Usedom und den gemeinsamen Jubiläen von Miļosz und Čiurlionis. Von neuen Ideen zu Fluxus und Kinderliteratur, Literaturreihen zu Leonidas Donskis, Übersetzungen litauischer Literatur ins Deutsche, und Plänen zum Schreiben von Kindergeschichten. Von Literaturstipendien, vom litauischen Gymnasium dessen Rolle bei der Kulturvermittlung, von guten Partnern und guten Traditionen. Von glücklichen Partnerschaften die der Pflege bedürfen und von bewährten Anprechpartnern.

Von Studienerfahrungen in Eichstätt / Bayern, Einrichtung eines Lehrstuhls für Kulturmanagement und Kulturpolitik in Litauen, und Tätigkeit in Georgien. Von Veränderungen in Deutschland, vielfältigen Herausforderungen und Aufgaben, und vom Spaß und der Freude an der Zusammenarbeit mit anderen. Von den Ressourcen der litauischen Gemeinden in Deutschland, vom guten Ruf Litauens in Georgien und der Ukraine, und von geschichtlichen Themen und ihrer Bedeutung für die Zusammenarbeit. Von Sympathien in Georgien für litauische Popmusik, von Eindrücken in Bayern und in Berlin und von menschlichen Beziehungen und Umgangsweise.

Von erleichterten Reisebedingungen und oberflächlicheren Kontakten, bewußtem Reisen und intensiveren Gesprächen. Von der Umgestaltung Litauens gemäß touristischen Erwartungen, vom Erfahrungsaustausch mit im Ausland lebenden Menschen aus der Ukraine, Belorussland und Moldawien, und von verschiedenen Generationen von Auslandslitauern. Von Plänen mehr zeitgenössische Musik aus Litauen in Deutschland vorzustellen, litauischen Jazz, elektronischer Musik und jungem litauischen Musikernachwuchs.

Von den Möglichkeiten und Chancen langjähriger litauischer Kontakte in Deutschland, von Klassikern und neuen Tendenzen in der Kulturszene Litauens, von Projekten im Bereich des Kultgurmanagement und von Ideen der Zusammenarbeit zwischen litauischen und deutschen Künstlern.
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Kurzvorstellung


Stefan Mühlenweg, Akvilė Kalinaitė und Gints Rācenis

stellen das Projekt BALTICORO vor

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Zur Ausstellung

"KulturMachtOstEuropa" (Stadtwaage Bremen bis Ende November 2011)



Interviews mit

Prof. Dr. Susanne Schattenberg (Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen)



Dr. Rüdiger Ritter
(Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen)
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KURZNACHRICHTEN

Koalitionsverhandlungen nach der vorgezogenen Parlamentswahl in Lettland



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Zuhause in Estland?


Eine Untersuchung zur sozialen Integration ethnischer Russen an der Außengrenze der Europäischen Union. Reihe Gesellschaftliche Transformationen/Societal Transformations

Bd. 14, Lit Verlag, Berlin 2008, 232 Seiten, 19.90 EUR. ISBN 978-3-8258-1396-3.

Verlagsinfo:
Das Buch diskutiert Fragen zu Ethnizität und Minoritäten, Inklusion und Exklusion, Migration, Assimilation und Integration als Entscheidungsproblem. Konkreter geht es um die Frage von Ethnizität und Ethnizitätspolitik im heutigen Estland, um ethnische Esten und ethnische Russen, um nationale Esten estnischer und russischer Herkunft und um Staatenlose. Es werden normative und interessengeleitete Zugehörigkeitsbindungen unterhalb der politisch-rechtlichen Ebene untersucht und Aussagen zur sozialen Integration ethnischer Russen in Estland getroffen.



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Rokas Zubovas
spielt Werke von Mikolajus Konstantinas Čiurlionis

(Ausschnitt des Konzerts am 9.10.2011 in der Stadtwaage Bremen)

Rokas Zubovas auf dem Musikfestival Usedom


BALTICORO

singen litauische Lieder(Ausschnitt des Konzerts am 9.10.2011 in der Stadtwaage Bremen)

Homepage BALTICORO


Ilze Purmaliete (Lettland)


- Draugs, neguli -
- Nesaprasto vārdu vējā –
- Vēl rudenī –
- Tiem, kas augstāk sēž –
- Pūpoliņi –
- Vienu gaišu dienu –
- Mēness šūpuļdziesma zemei –
- Šūpuļdziesma -
(aus der MC "Lidojums - Nesaprasto vārdu vējā", Mikrofons 1996)

Weitere beteiligte Musiker/innen bei „Lidojums“: Ilze Grunte, Nils Īle, Arnis Graps, Ingars Ģirnis, Vita Veismane, Jānis Raģels, Anta Eņģele, Haralds Sīmanis
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VORSCHAU

DIE BALTISCHE STUNDE

nächster Sendetermin:

Dienstag, 22.November 2011 - 19.00 - 21.00 Uhr
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23 September 2011

BALTISCHE STUNDE am 27.September

.. und am Dienstag heisst es wieder:

ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!

Die
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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 27.September 2011 - 19.00-21.00 Uhr

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Gesprächsgäste

aus Anlaß der 5.Deutsch-Lettischen Partnerschaftskonferenz 2011 in Handewitt

Dr. Arthur Christiansen

(Bürgermeister von Handewitt)

Wer die Gemeinden Europas in Brüssel vertritt,soll auch Mitverantwortung für die Aktivitäten übernehmen
Über die Beteiligung an den Partnerschaftskonferenzen, über die deutsche und lettische Perspektive ehrenamtlicher Arbeit, über staatliche Aufgaben und ehrenamtliche Vereine, über die Entstehung der Partnerschaft Handewitt-Salasgriva, über humanitäre Hilfsaktionen und die Entwicklung in Lettland. Über die Perspektive des "gemeinsamen Hauses Europa", über den Vertrag von Maastricht und daraus folgende Änderungen für Gemeindepartnerschaften, über eine gemeinsame Interessenvertretung in Form der Partnerschaftskonferenzen, über Finanzstrategien und über den Rückhalt für die Partnerschaften durch Bürgerinnen und Bürger. Über historische Erfahrungen und heutiges Auf-Einander-Zugehen, über die Funktion des Bürgermeisters im Zusammenhang mit Partnerinitiativen, über positive Beispiele und den Austausch mit Bürgermeisterkolleginnen und -kollegen. Über die Zukunftsaussichten der Partnerschaftskonferenzen, über die Gastgeber- und die Gasterolle, über Planungen für 2012 und 2013, und über Vorhaben den germeinsamen Veranstaltungen eine bessere Basis zu verschaffen. Über Gespräche mit dem "Rat der Regionen und Gemeinden in Europas" (RGRE) und die Fürsprache für die baltische Region und Lettland, und über bisherige Schwerpunktthemen und Arbeitsthemen für die Zukunft.

Roswitha Pentzek, Wilfried Engel, Bengt von Bistram
(Deutsch-baltischer Freundeskreis, Melle)



Die Stadt Melle ist sehr offen für Partnerschaften
Zur Arbeit des deutsch-baltischen Freundeskreises, zur Entstehung der Kontakte nach Jekabpils, zu ersten Aktivitäten in Form eines Jugendtreffens, über enstandene Freundschaften und Kontakte, und finanzielle Unterstützung. Über die Partnerschaften der Stadt Melle, Einladungen an die Partner anläßlich anderer Veranstaltungen, und persönliche Erfahrungen und Empfehlungen zur lettischen Partnerstadt. Über die Faszination persönlicher Begegnungen, Sehenswürdigkeiten in Lettland, und über Versuche im Bekannten- und Freundeskreis für Lettland zu werben. Über Hilfen für soziale Projekte, Sammlungen und Transporte, Unterstützung durch regionale Firmen und Kostenbeteiligung auf lettischer Seite. Über persönliches Vertrauen und Lernen aus Erfahrungen, über die Notwendigkeit der Mitarbeit in Netzwerken und die Bedeutung der Partnerschaftskonferenzen. Über Anfragen aus Lettland, Weiterbildungskurse, Studienreisen und Praktikanten. Über Hilfe bei der Ausbildung von Sozialarbeitern und Altenpflegern, und über positive Beispiele des deutsch-lettischen Austausches. Über Erfahrungen seit der Öffnung des Arbeitsmarkts, über die Rolle von Deutsch- oder Englischkenntnissen bei der Arbeitssuche in Deutschland, und über wieder aufgefrischte Kontakte zu den Gemeindeverwaltungen in Lettland.

Weitere Eindrücke vom deutsch-lettischen Treffen in Handewitt:

Fotos /Bericht im Lettland-Blog

Schlechtwetterstrategien /Jugendpräsentation

Musik von den "Landstreichern" / lettische Chorleiterin in Aktion

Partnerschaften der Gemeinde Handewitt /Schulpartnerschaft
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erstmals in der Baltischen Stunde

R-E-S-T-A-U-R-A-N-T - T-E-S-T


Litauisch essen

in der

"TEIGTASCHE" in Hamburg



Litauisches Restaurant "Teigtasche", Hein-Hoyer-Straße 10, 20359 Hamburg

Inh. Žilvinas Petrauskas, Tel. 015253-192733

die "Teigtasche" auf Facebook

Reeperbahnbummel
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KURZNACHRICHTEN

Präsidentenwahl in Estland und vorgezogene Parlamentswahl in Lettland
 

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Laurynas Katkus: Kabuff. Essays. Akademie Schloss Solitude 2011. 133 Seiten, 15 Euro, ISBN: 978-3-937158-55-6.

Verlagsinfo:
»Die litauische Sprache: schwerfüßig, doch würdevoll, ein Laden voller Dinge, ein Antiquariat oder, um den Vergleich fortzuführen, wie ein Kabuff – eine ausgefüllte Sprache«.
Laurynas Katkus erweist sich als sachter aber wirkungsvoller Erzähler. Alltagsleben, gesellschaftliche Verhältnisse und Atmosphäre im noch kommunistischen und dann im postkommunistischen Litauen legt der Autor kunstvoll offen. Es sind Prozesse des Wandels, des Vergehens und Entstehens, Schwellensituationen, die Katkus thematisiert. Vom politischen Wandel, über eindringliche Schilderungen jugendlicher Lebens- und Liebeserfahrungen bis hin zur Selbstreflexion des Erzählers und Autors, der Schreibprozesse ebenso wie die heutige Bedeutung der Literatur hinterfragt. Er ist ihr zuversichtlichster Anwalt: schließlich ist die Literatur »immer noch das unterirdische Kellergewölbe, ohne das kein Kunstgebäude stehen bliebe«.

Zum Autor: Laurynas Katkus, geb. 1972 in Vilnius/Litauen, studierte in Vilnius und Leipzig vergleichende Literaturwissenschaften und wurde 2006 über Exil in der modernen Lyrik promoviert. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände.

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
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INCULTO
(Litauen)

- Sabroso -
- Welcome to Lithuania -
- Eastern European Funk -


aus der CD "Eastern European Funk EP"

INCULTO auf Myspace / youtube /

Fanclub INCULTO

Eurovisionsbeitrag 2010 / Songtext

Info zu INCULTO (Music Export Lithuania)
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Marijonas Mikutavičius (Litauen) - Trys milijonai -----------------------------------------------------------------------

Jānis Grodums & Līvi
(Lettland)
- Karogi-
- Dzelzgriezējs -
aus der CD "Līvi live" / "Kurzemei - Saules celš"

- Rožu laukums -
- Zvani -
- Kad saule riet (Saules celš) -
- Dzimtā valoda -aus der CD "Jānis Grodums un LĪVI – Nezāles neiznīkst"


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DIE BALTISCHE STUNDE

nächster Sendetermin:

Dienstag, 25.Oktober 2011 - 19.00 - 21.00 Uhr
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24 August 2011

BALTISCHE STUNDE am 30.August

.. und am Dienstag heisst es wieder:
ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!
Die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 30.August 2011 - 19.00-21.00 Uhr
wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv

zusätzlicher Sendetermin:
Sonntag, 4.September 2011, 20.00-22.00 Uhr


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oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de

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Gesprächsgast 
Manfred Böcker
 langjähriger Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Partnerschaft zwischen Weyhe und Madona
Wir haben sehr viel von den Letten auch gelernt!
Über die Entstehung der Kommunalpartnerschaft mit Madona im Jahr 1990, über damalige Überlegungen und Ereignissen und die Möglichkeiten der Partnersuche damals. Über Versuche außerhalb Rigas Kontakte zu knüpfen, Kennenlernen des lettischen Lebens auf dem Lande, das Umgehen sowjetischer Verfahrensweisen, und erste private Kontakte. Über Kennenlernen privater Lebensumstände, über neue Möglichkeiten mit der lettischen Unabhängigkeit, über Wohnen in Familien und über das Entdecken einer bis dahin unbekannten Region.
Über überwältigende Gastfreundschaft, inspirierende menschliche Kontakte und neue Erkenntnisse. Über die politische Entscheidung einer Partnerschaft und der Möglichkeit, auf diese Weise die Entwicklung in Lettland intensiv mitverfolgen zu können. Über erste lettische Besuche in Weyhe und den gezielten Einsatz von Musikkapellen, und über das Interesse der Landesregierung an den Beziehungen zu Lettland. Über Eindrücke aus Madona und lettische Eindrücke in Deutschland, über Vorstellungen von Sauberkeit und Naturverständnis, über Wälder, Störche, Biber und blühende Wiesen. Über die damalige Lage der lettischen Landwirtschaft, aufgelöste Kolchosen und fehlende Gerätschaften und über gesundes Essen.
Über die Unterstützung von Sozialprojekten, Sammeln von Sach- und Geldspenden, über Praktika von Ärzten und Krankenschwestern und veränderte Sichtweisen. Über Kontakte zu Politikern und oft wechselnde Regierungen, und über aktive und engagierte Menschen.
Über Bankenkrisen und Bangen um die Unabhängigkeit, über Konflikte und Diskussionsweisen zwischen Russen und Letten, und über Versuche der Versöhnung zwischen verschiedenen Interessengruppen.
Über Perspektiven des lettischen Beitritts zur Europäischen Union, über Hoffnungen und Bedenken vor und nach dem Beitritt, über EU-Skeptiker und ungeduldiges Warten auf positive Entwicklungen. Über positive Entwicklungen seit 1990, Vergleiche mit Entwicklungen in Deutschland, über geänderte Projektbedingungen und erleichterte Transporte. Über die Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts und lettische Arbeitssuchende und über die Abwanderung von jungen Leuten. Über touristische Möglichkeiten, gut laufende Hotels und deutsche Jagdgesellschaften. Über sehenswerte Naturreservate und den höchsten Berg Lettlands, Sommer- und Wintertourismus und noch offen gebliebene Möglichkeiten. Über das lettische Image und die Kenntnislage bei deutschen Touristen und über Reiseformen und Destinationen. Über die Lage in Lettland und in Madona nach der Wirtschaftskrise, Gegensätze zwischen Arm und Reich, und neue Notwendigkeiten der Unterstützung für soziale Projekte. Über Gastfreundschaft, Fröhlichkeit, Aufeinander-Zugehen und Freundschaft. Über gute Eigenschaften und die Hoffnung diese unter schwierigen Lebensumständen nicht zu verlieren. Über Vergleiche zu Litauen und Estland, über geänderte Strategien der Unterstützung der Partner, und Spendenbereitschaft der Menschen in Weyhe.
Über den Wandel im Partnerschaftsverein und den Abschluß der Tätigkeit als Vorsitzender, über lettische Gebietsreform, Umstrukturierungen auf lettischer Seite und neue Partnerschaftsverträge.
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Postsozialistische Lebensweisen in ländlichen Regionen Mittel- und Osteuropas
Reihe: Gesellschaftliche Transformationen/Societal Transformations. Bd. 16, Lit-Verlag, Münster 2010. 320 Seiten, 24.90 EUR, ISBN 978-3-643-10308-6.

Verlagsinfo: 
Zur sozialen Transformation der ehemaligen staatssozialistischen Gesellschaften liegen mittlerweile eine Reihe empirischer Studien und theoretischer Konzeptualisierungen vor. Über die Veränderungen in ländlichen Räumen wissen wir allerdings immer noch wenig, weil der wissenschaftliche Blick auf die urbanen Zentren fokussiert ist. In diesem Band werden Dörfer fernab von Ballungsräumen dargestellt, entsprechende Entwicklungsszenarien plausibel gemacht. Die Texte sind Resultat mehrjähriger empirischer Feldstudien von multinationalen Teams in Bulgarien, Estland und Russland, ergänzt um Untersuchungen in Ostdeutschland und in Armenien.

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Robert von Lucius: Drei baltische Wege

Litauen, Lettland, Estland – zerrieben und auferstanden
Mit Fotografien von Dirk Bleyer und Robert von Lucius. Mitteldeutscher Verlag 2011, 256 Seiten, ISBN 978-3-89812-822-3, 22.90 Euro.

Verlagsinfo:
Litauen, Lettland und Estland – die drei baltischen Völker an der nördlichen Ostsee leben nach einem halben Jahrhundert als Sowjetrepubliken wieder in drei unabhängigen Staaten. Nicht nur in den letzten 50 Jahren haben sie ihre Sprachen und Kulturen verteidigt. Die Geschichte des Baltikums ist seit Jahrhunderten die Geschichte des Widerstands gegen fremde Herren, gegen Deutsche, Schweden. Polen, Russen, Sowjets … Ihre Kultur, ihre Liebe zum Land am Meer hat sie stets geeint und der Wille, ein gleichberechtigter Teil Europas zu sein. Alle drei Staaten sind seit 2004 Mitglieder der EU und auch der NATO.
Robert von Lucius war in den letzten Jahren vielfach im Baltikum unterwegs. Er erzählt vom Aufbruch nach der Unabhängigkeit, von seinen Begegnungen mit Künstlern und Politikern. In Reportagen und Gesprächen geht es weniger um die Tagespolitik oder wirtschaftliche Analysen: Licht fällt vor allem auf das Selbstverständnis der Litauer, Letten und Esten und erinnert wird an die Aufbruchsstimmung nach 1990. Der erfahrene Journalist Lucius betrachtet Spuren aus der Sowjetzeit, richtet seinen Blick auch auf neuerliche Verwerfungen, vor allem aber auf die vielen hoffnungsvollen Ansätze, auf die Chancen, die die neue Zeit den „baltischen Tigern“ bietet.
Zum Autor: Robert von Lucius, geb. 1949, 1987 bis 2001 Afrikakorrespondent der F.A.Z. und danach bis 2006 Auslandskorrespondent für Nordeuropa und die baltischen Länder; seitdem Landeskorrespondent der F.A.Z. für Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt.
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
d e r    B a l t i s c h e n    S t u n d e

Lauris Reiniks
 die deutsche, litauische, estnische und lettische Fassung
des Songs
"Es skrienu"

Weitere Infos dazu
Homepage Lauris Reiniks 

Ansprechpartner in Deutschland:
spectre media, Hauptstrasse 1, D-53819 Neunkirchen-Seelscheid
Tel. +49(0)2247/969586

"Ich renne" auf Youtube / bei Amazon / bei Musicload / bei Itunes
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Virgis Stakėnas
 - Arbatos Bliuzas -
- Pro Šalį -
- Avis -
- Manekenė -
- Lietuvi! -
- Anam Svieti -
- Yes!
-
- Keliai, Mašinos, Žmonės -
aus der CD "Šiauliai (Baladės 1991)"
Webseite Virgis Stakėnas
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 27.September 2011 - 19.00 - 21.00 Uhr
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