09 Februar 2013

Baltische Stunde, Dienstag 12.Februar 2013

mit oder ohne Karnevalsrausch:

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE

mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 12.Februar 2013 - 19.00-21.00 Uhr

wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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Unser Hörangebot diesmal

Gesprächsgast
Deividas Matulionis
Botschafter der Republik Litauen in Deutschland
"Für die östlichen Nachbarländer der EU wird 2013 ein Jahr der Entscheidung!"
Über die Amtseinführung in Berlin, bisherige Erfahrungen in anderen Ländern, dem Aufbau der litauischen Botschaft in Norwegen und der Zusammenarbeit mit Ex-Regierungschef Kubilius. Zur schwierigen Lage Litauens während der Finanzkrise, notwendige Haushaltskürzungen und strukturelle Reformen, die Orientierung an den Maastricht-Kriterien und die mögliche Einführung des Euro zum Jahr 2015. Zur Einstellung der Litauer zur Euro-Einführung, die gegenwärtige Währungspolitik und die aktuellen wirtschaftlichen Aussichten. 
Zu den Gründen der Abwahl der bisherigen Regierung unter Andrius Kubilius, die ersten Entscheidungen der neuen Regierung und zur Frage des Mindestlohns in Litauen. 
Zur Europapolitik Litauens, die Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft durch Litauen in der zweiten Jahreshälfte 2013, deren gründliche Vorbereitung und Konzentration auf vier inhaltliche Schwerpunkte. Über die Annäherung der osteuropäischen Nachbarländer an die Europäische Union, ein für Ende November geplantes EU-Gipfeltreffen in Litauen, über konkrete Schritte der Annäherung gegenüber der Ukraine, Moldawien, Georgien und Belorussland. Über die europäische Orientierung in Weißrussland, kulturelle Verbindungen mit Litauen, Chancen der Demokratisierung und den Umgang mit Diktator Lukaschenko, EU-Sanktionen und der notwendigen Balance mit wirtschaftlicher Zusammenarbeit. Über Kontakte der litauischen Häfen nach Weißrussland, weißrussische Touristen in Litauen, die weißrussische Exil-Universität in Vilnius, die Bedeutung der Menschenrechtsfrage und die Bedeutung der Souveränität für Litauens Nachbarstaaten. Über eine Orientierung zwischen dem russischen Einflußbereich und Europa, die Zerrissenheit der Ukraine und die verblichenen Hoffnungen der orangenen Revolution. 
Über Litauens Beziehungen mit Georgien, georgische Sympathien für Litauen, das georgische Bestreben nach engeren Beziehungen mit der Europäischen Union und die Perspektiven der Zusammenarbeit mit der neuen Regierung in Georgien.  
Zur Entwicklung der litauischen Außenpolitik seit 1990, zur Ausgangssituation Anfang der 90er Jahre, dem Erreichen erster außenpolitischer Ziele und der Entwicklung der nachbarschaftlichen Beziehungen. Über die Hilfe für Litauen durch den Rat der Ostseeanrainerstaaten, die Integration in EU und NATO und die anstehende EU-Ratspräsidentschaft als symbolische Vollendung dieser Entwicklung. 
Über notwendige Strategien für mehr Arbeitsplätze und Modernisierung in Litauen, Auswanderung von Litauern und Rückkehrmöglichkeiten. Über Angebot und Nachfrage auf dem litauischen Arbeitsmarkt, die Notwendigkeit der Reform der beruflichen Bildung, die Bedeutung technischer Berufe und über den Mangel an Ingenieuren
Über die Bedeutung der Landwirtschaft, Produktionssteigerung und Flächennutzung, Erfolge im Getreideanbau und der Weg der litauischen Bauern durch die Finanzkrise. Über Landankauf deutscher Unternehmen in Litauen und das Ende der litauischen Übergangsperiode der Bodenpreise und die Angleichung an das EU-Niveau. 
Über Erfahrungen als Botschafter in Dänemark und die dänische Sicht auf Europa, dänische Hilfe für Litauen im EU-Erweiterungsprozeß, die Zusammenarbeit im Ostseerat, die leichtem liberale und angenehm freundliche dänische Lebensart. 
Über die weiteren  Prioritäten der EU-Ratspräsidentschaft Litauens: gemeinsame Standards zur Energieversorgung und die Stärkung der EU-Ostseestrategie. Über die Bedeutung der Sicherung der Energieversorgung, Leitungsausbau mit Polen und Schweden, Flüssiggasprojekte im Hafen Klaipeda, den Ergebnissen der Volksbefragung zur Atomenergie, die Entwicklung der Strompreise, EU-Finanzierungsstrategien und die ausstehenden Entscheidungen zu diesem Thema in Litauen.
Über Tendenzen im litauischen Tourismus, deutsche Touristen in Litauen und Tourismusinformation in Deutschland, zu touristisch gut und weniger gut entwickelten Regionen Litauens, über den Erhalt der Kurischen Nehrung und neue Möglichkeiten im Wellness-Tourismus in Druskininkai.
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Michèle Knodt, Sigita Urdze (Hrsg.): Die politischen Systeme der baltischen Staaten

Eine Einführung. Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2012. 414 Seiten,
ISBN: 978-3-531-19555-1, 34,95 €.
Verlagsinfo:
Mit diesem Band wird zum ersten Mal eine Einführung vorgelegt, die alle drei baltischen Staaten – Estland, Lettland und Litauen – systematisch vergleichend analysiert. Meist werden die drei Staaten vor allem von westlichen Beobachtern in einem Atemzug genannt. Während dies auf den ersten Blick gerechtfertigt sein mag, offenbart eine nähere Betrachtung neben Ähnlichkeiten auch gravierende Unterschiede zwischen den Staaten. Die Beiträge der baltischen und nicht-baltischen Experten, die in ihren thematischen Kapiteln immer alle drei baltischen Staaten vergleichend in den Blick nehmen, arbeiten gerade diese Gemeinsamkeiten und Divergenzen deutlich heraus. Somit eignet sich der Band sowohl für einen ersten Überblick als auch für den am Detail interessierten Leser. Dabei werden neben traditionellen Bereichen wie der Geschichte der baltischen Staaten und ihrer Transformation und Konstitution seit den 1990er Jahren auch sehr aktuelle und spezielle Bereiche der politischen Systeme der baltischen Staaten behandelt – so etwa die Auswirkungen der Finanzkrise und die Korruption in den drei Staaten.


Aus dem Inhalt:
Einleitung. - Die baltischen Staaten – Vielfalt in Einheit und doch verschieden?. - Die Geschichte der baltischen Staaten bis 1945. - Deutsche im Baltikum. - Baltische Staaten und ihre Gesellschaften nach dem Zweiten Weltkrieg. - Die baltischen Staaten als Transformationsstaaten. - Lustration in den baltischen Staaten. Aktive Vergangenheitsbewältigung seit 1991. - Die baltischen Staaten und ihr Weg in die EU. - Zentralisierung als Paradox: Europäisierung in den baltischen Staaten?. - Konstitutionelle Verfasstheit der baltischen Staaten. - Beteiligungsformen ethnischer Minderheiten und demokratische Qualität in den baltischen Staaten. - Minderheiten und Minderheitenpolitik in den baltischen Staaten. - Fluide Parteiensysteme in den baltischen Staaten. - Interessenverbände und Zivilgesellschaft in den baltischen Staaten. - Politische Kultur im Baltikum: Entwicklungsverläufe und innergesellschaftliche Konfliktlinien. - Korruption in den baltischen Staaten. - Aufbau und Bewährung der Marktwirtschaften im Baltikum. - Wohlfahrtsregime in den baltischen Staaten: gemeinsame Vergangenheit, unterschiedliche Zukunft. - Doch eine Erfolgsgeschichte ? Zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in den baltischen Staaten. - Wirtschaftsmodell und Integrationsprozess der baltischen Staaten. Die Finanzkrise und ihre Konsequenzen. Ostseekooperation im Schatten der EU. Baltische Regionalpolitik mit unterschiedlichen Akzenten. - Die konzentrierte Außenpolitik der baltischen Staaten.

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VIRRE
 - Pill ei toida peret -
- Nipet näpet -
(aus der CD "Esimene")
- Kus ammu oodatakse -
- Aamer August -
(aus der CD "Folk Rokib")
-  Kivikasukas -
(aus der CD "Teine")
  - Kipsadi kopsadi -
- Ropp Reinländer -


Folkmusik Magazin über VIRRE

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DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 12.März 2013 - 19.00 - 21.00 Uhr
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& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
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13 Januar 2013

BALTISCHE STUNDE Dienstag 15.Januar 2013

zum Hineinfinden ins Neue Jahr:

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

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- - Stalins Kühe
+
estnische moderne Klassiker
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(Stalinin lehmät) Der Roman zum estnisch-finnischen Verhältnis. Zum Nachdenken über Estland im 20.Jahrhundert, über Möglichkeiten und Grenzen interkultureller Verständigung, neidische Nachbarn, aufdringliche und hilfreiche Verwandte, vorteilhafte und weniger vorteilhafte Beziehungen, Vergünstigungen und Belastungen. Über Leben in Haapsalu und Tallinn, in Helsinki und in der finnischen Provinz, über das Estnisch-Sein und Estnisch-Fühlen im Ausland. Über ahnungslose und treulose Männer und Frauen verschiedener Generationen. Über Leben in verschiedenen Gesellschaftssystemen, Finnen in Sowjet-Estland und Estinnen in Finnland. Über Anna, ihre estnische Großmutter, in Finnland lebende Mutter und deren in Estland lebende Schwester. Über Geschäfte mit Gebrauchtwaren, arme und reiche Bekannte, und Estlands Weg in die Unabhängigkeit.
Über die neue bunte Warenwelt des Kapitalismus und ständigen Brechreiz.

Ausführliche Vorstellung des ersten Romans von Sofi Oksanen, nach dem Erfolg von "Fegefeuer" nun ebenfalls auf Deutsch
erschienen im Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2012.

496 Seiten, Euro (D) 22,99 | sFr 30,90 | Euro (A) 23,70 
Infoseite des Verlags / Webseite Sofi Oksanen
Buchvorstellungen in der Presse:
"Der Frauenkörper als Staatsgrenze" (Der Spiegel)
"Meine Mutter ist Estin" (Deutschlandradio)
"Jede Chance erbrochen" (Neue Züricher Zeitung)
"Schweigen, Schande und Scham" (Deutschlandfunk)
"Der Preis der Fabelhaftigkeit" (Cicero)
"Die Frau, die nicht essen konnte" (TAZ)
"In mir geschieeht nichts" (Der Freitag)


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Sven Grünberg
HINGUS

- I Osa -
- II Osa -
- III Osa -
- IV Osa -   
- Teekond -
- Valgusõis -

Info des "Estonian Music Information Centre" zu Sven Grünberg
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- To Mr Lennon -
- Inimene õpib -
- Rahu -
- Eile nägin ma Eestimaad! -
- Siin oled sündinud -
Gesang: Urmas Alender
Gitarre: Jaanus Nõgisto
Tasteninstrumente: Rein Rannap
Bass: Tiit Haagma
Schlagzeug: Jaan Karp

RUJA - estnische Fanseite
RUJA - englischsprachige Fanseite
Rockoper RUJA
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AUGUST
H U N T 

- Tantsulõvi -
aus der CD "Meie aeg on käes..."
 Webseite AUGUST HUNT
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13 Dezember 2012

BALTISCHE STUNDE Dienstag 18.Dezember 2012

 das vorweihnachtliche Hörangebot im Radio

Neues 
aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die 


BALTISCHE STUNDE

 Dienstag, 18. Dezember 2012 - 19:00 - 21:00 Uhr
 
 
Unser Hörangebot diesmal: 
 
 
Gesprächsgast 
 Anete Jurcika
Politikwissenschaftlerin, Mitarbeiterin des Abgeordneten Ingemārs Čaklais im lettischen Parlament (Saeima)



"Lettlands Außenpolitik, das würde mich schon reizen!"
Über Einblicke in die Arbeit des lettischen Parlaments, Vertrauen in die parlamentarische Arbeit, und Jobsuche und Bewerbungsverfahren in Lettland. Über Einstellungstests, Parteinähe und Parteientreue in der Politik, politische Ausrichtungen und die Bandbreite von Auffassungen in zentralen politischen Fragen. Über leichtgläubiges Vertrauen der Wähler in bekannte Personen, Lettland als kleines Land und parteiungebundene Abstimmungen im Parlament. Über die Arbeit der Franktion und der Ausschüsse, die Vielfalt der Parteien in Lettland, schwierige Richtungsentscheidungen und ständig neue Parteigründungen. Über die Vorzüge von Regierungschef Dombrovskis und die Sehnsucht nach Stabilität. Über die bevorstehenden Kommunalwahlen in Riga, Wiederwahlchancen von Bürgermeister Ušakovs.
Über den Vorwurf mangelnder Demokratie in Lettland, Wahlrecht für Russischstämmige, Probleme mit Korruption und Bilanzen postsowjetischer Länder. Über das Problem von Russischstämmigen ohne lettische Staatsbürgerschaft, über die Verantwortung der Eltern für ihre Kinder und deren Möglichkeiten die Staatsbürgerschaft zu bekommen. Über Generationsfragen, die Motivation Lettisch zu lernen, und den Zusammenhang zwischen Staatsbürgerschaft und Staatssprache. Über die Verwendung von Russisch in Riga, bei der Jobsuche, zwischen den Generationen und über zunehmende Lettisch-Kenntnisse bei jungen Russen. Über die Arbeit zu verschiedenen Politikfeldern und über die Arbeitsbelastung im lettischen Parlament.
Über den Abschluß des Bachelor-Studiums in Lettland, nachfolgende Praktika in Österreich und Deutschland, und Studium in Konstanz und in Barcelona. Über vielfältige internationale Kontakte, Vorlesungen und Kurse in Deutsch und in Englisch, über gute Dozenten und methodisch gute Seminare. Über Einblicke in die Verwaltung des Deutschen Bundestags, über deutsche Bürokratie und Formularwirrwarr, über gute Betreuung der Bundestagsstipendiaten. Zu Überbleibseln des Sowjetsystems in Lettland, lettischer Papierkram und die Wichtigkeit der Stempelgewalt. Über die Perspektiven und Rahmenbedingungen der Arbeit im lettischen Parlament, eigene politische Ambitionen und die Vorliebe für die Außenpolitik. Über Perspektiven im Ausland oder Inland, Abgeordnetenarbeit und Arbeit in den Fachministerien, Spezialisierung und die "praktische Seite der Politik". Über Diplomatie und Deutschlandkenntnisse in der lettischen Politik und den politischen Spielraum der Auslandsbeziehungen.
Über die Notwendigkeit besserer Beziehungen Lettlands zu Russland und gesteigertem Bekanntheitsgrad Lettlands in Deutschland. Über die Unterschiede russischer, deutscher und lettischer Interessen und Sichtweisen, über adäquate Gesprächspartner und die Selbstverständlichkeit guter Beziehungen zwischen Lettland und Deutschland. Über lettische Anlehnungsstrategien an deutsche Währungspolitik, lettische Interessen in der Landwirtschaftspolitik und die Notwendigkeit stärkerer Zusammenarbeit außerhalb der rein kommerziellen Interessen. Über Zurückhaltung Lettlands in der Europapolitik, Chancen der Zusammenarbeit der drei baltischen Staaten und der Ostseekooperation. Über die Unterschiede der politischen Wege in Litauen und Estland, Zusammenarbeit mit den nordischen Staaten und die Beliebigkeit des Begriffs "Baltikum". Über vielfältige Kontakte und Netzwerke in Europa und Übersee, und familiäre Traditionen der Beziehungen zu Deutschland.


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Günter Lehmann: 4 1/2 Ossis suchen Ihr Glück 

Spiegelberg Verlag, 2012. 408 Seiten, ISBN: 978-3-939043-13-3, 14.95 Euro. 
Verlagsinfo:
Ermöglicht hat es die Wende. Die 4½ Ossis werden Geschäftsleute. Arbeitslosigkeit senkt das Einkommen. Mit den Einkommen kommen sie nicht aus. Brandt ist der erste in Litauen. Die anderen folgen ihm. Neue Versuche. Ein besseres Auskommen naht. Russlandaufträge fehlen. Kredite, Schutzgeldforderungen, hohe Mieten in US-Dollar. Machtteilung zwischen Mafiosi und Staat.

 

 

 

 

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Krišjānis Barons: LATVJU DAINAS / Lettische Volkslieder
 
Latvian Folksongs / Латышские народные песени. Redaktion dieser 2.verbesserten Auflage (die erste Ausgabe erschien 1984): Dace Bula, Sanita Reinsone. Übersetzungen und Redaktion Englisch: Lauma Lapa, Anna Reinolde. Übersetzungen und Redaktion Deutsch: Margita Gūtmane. Übersetzungen und Redkation Russisch: Milēna Makarova, Aleksejs Andronovs, Nadežda Aleksejeva. Coverdesign: Krišs Salmanis. LU LITERATŪRAS, FOLKLORAS UN MĀKSLAS INSTITŪTS (Institut für Literatur, Folklore und Kunst der Lettischen Universität Riga) 2012. 496 Seiten, 6.00 Lat (Preis bei Direktbezug). ISBN 978-9934-8209-8-4.

Verlagsinfo:
Die von Krišjānis Barons gesammelten Latvju dainas (1894–1915)­ die bisher umfangreichste Ausgabe lettischer Volkslieder ­— war Krönung der nationalromantischen Epoche der Kulturgeschichte Lettlands. Im Laufe der Zeit wurden die Dainas Symbol der lettischen kulturellen Identität, wobei die Volkslieder-Kartothek von Barons — der sogenannte dainu skapis (Dainu-Schrank)
heute zum UNESCO-Weltdokumentenerbe gehört. Diese Ausgabe der Interlinearübersetzungen in englischer, deutscher und russischer Sprache bietet die Möglichkeit einen Teil der Texte sowie die Struktur der Originale der Latvju dainas kennenzulernen.
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Alina Baravykaite: Grammatikübungsbuch Litauisch
 
Buske Verlag, Hamburg 2012. 199 Seiten, ISBN 978-3-87548-631-5, 22.90 Euro.

Verlagsinfo:
Anfänger mit ersten Grundkenntnissen sowie fortgeschrittene Lernende können mit diesem Übungsbuch ihre Grammatikkenntnisse parallel zum Sprachunterricht oder im Selbststudium systematisch vertiefen. Übersichtlich und leicht verständlich werden in 50 Kapiteln alle wesentlichen Aspekte der litauischen Grammatik behandelt und anhand von Erklärungen, Tabellen und Beispielsätzen veranschaulicht. Jedes Kapitel schließt mit einer Vielzahl praxisnaher Übungen zur unmittelbaren Anwendung des gelernten Stoffes.
Der Anhang enthält einen Lösungsschlüssel zu allen Übungen, ein litauisch-deutsches Vokabelverzeichnis und ein Stichwortregister.
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Erkki Sven Tüür
ÄRKAMINE - Awakening

Estonian Philharmonic Chamber Choir,
Sinfonietta Riga unter Leitung von Daniel Reuss

- Awakening (Ärkamine, 2011) -
für gemischten Chor und Kammerorchester
- The Wanderer's Evening Song (Rändaja öhtulaul, 2001) -
für gemischten Chor a capella
- Insula deserta (1989) -
für Streichorchester

Webseite Erkki Sven Tüür Sinfonietta Riga  / Musikverlag ONDINE
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15 November 2012

BALTISCHE STUNDE Dienstag 20.November 2012

der Novemberschmaus im Radio:

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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

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Gesprächsgast 
 Prof. Cornelius Hasselblatt
Finnougrist, Estland-Kenner, Übersetzer und Chronist der estnischen Literatur
"Estnisch als Faszination des Exotischen - so hat es mal angefangen!"
Über den Lehrstuhl für finnisch-ugrische Sprachen und Literaturen an der Universität Groningen, über ähnliche Lehrstühle in Europa, Sprachwissenschaft und Estnischlernen in den Niederlanden. Über die Sammlung von ins Deutsche übersetzter estnischer Literatur, über das Sammeln spezieller Bücher, über Rechercheanforderungen und über neue Entdeckungen bisher unbekannter Bücher. Über Rahmenbedingungen für Publikationen, die Wahrnehmung und Rezeption estnischer Literatur und über Tendenzen zu Publikationen bestimmter Autoren. Über die Wahrnehmung estnischer Literatur in Deutschland, über die Rolle der estnischen Sprache im 19.Jahrhundert, über das estnische Nationalepos Kalevipoeg und desse Erstausgabe, über das Verhältnis zwischen Esten und Deutschen, und über den Unterschied zwischen Übersetzungen und Nacherzählungen. 
Über Motivationen zu Übersetzungen aus dem Estnischen, die Faszination des Exotischen, über das im industriealisierten Mitteleuropa Verlorene, über die Popularität eines Epos und Sammlungen von Persönlichkeiten im Zeitalter Herders. Über estnische Literatur und die Aufklärung, die estnische Volksdichtung, estnische Schulbildung und Lesen lernen. Über die Bezüge zwischen Periodika, Presse und Literatur, die Anfänge der Übersetzungen estnischer Literatur in Deutschland, über erste Anthologien und potentiell interessierte Leserinnen und Leser. Über die Verbreitung estnischer Bücher in deutschen Bibliotheken, die Übersetzungen der Werke von August Gailit, über Kontakte estnischer Autoren in Berlin und das beginnende Interesse deutscher Verlage. Über Versuche der Einflußnahme des Nationalsozialismus auf estnische Schriftsteller, über ideologische Auseinandersetzungen und Dynamiken versuchter Vereineinnahmung.  
Zu Lesetipps zu estnischer Literatur, zu in der DDR erschienenen Übersetzungen und Publikationen im Vergleich zu den in Westdeutschland publizierten Büchern. Tendenzen und Trends von Übersetzungen seit den 90er Jahren, zu Sofi Oksanen und ihren Büchern, zu Finnland als Verstärker einer Rezeption estnischer Bücher auch in Deutschland. Zu Jaan Kross als Auslöser eines kleinen estnischen Literaturbooms in Deutschland, zur Vielfalt der Übersetzungen seiner Werke und Kontakte und Diskussionen mit verschiedenen Verlagen. Über den harten Buchmarkt und die Notwendigkeit von Lobbyarbeit, über verfügbare Übersetzerstipendien und Seminare zur Weiterbildung, über estnische Institutionen zur Literaturförderung und über den Umgang mit Verlagen. Über das Image von Estland in Deutschland, Schwierigkeiten interner deutsch-deutscher Strukturen, und über Jaan Kaplinski als Beispiel eines bekannten estnischen Schriftstellers der bisher keinen deutschen Verleger gefunden hat. Über die Orientierung Estlands in Richtung des Englische, das Computerzeitalter und die virtuelle Vernetzung, über Reisetrends und Reisbücher
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Eine Rezeptionsgeschichte vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2012, 478 Seiten, ISBN: 978-3-447-06586-3. 78,00 Eur[D] / 80,20 Eur[A] / 132,00 CHF.

Verlagsinfo:

Cornelius Hasselblatts Monographie zur Rezeptionsgeschichte der Estnischen Literatur in Deutschland behandelt alle aus dem Estnischen ins Deutsche übertragenen Texte von den frühesten folkloristischen Fragmenten aus dem 17. Jahrhundert bis hin zu modernen Romanübersetzungen und Hörbüchern aus dem 21. Jahrhundert. Damit wird die Rezeption einer ausländischen Literatur im deutschsprachigen Raum erstmals vollständig dargestellt. Es werden nicht nur Primärtexte, sondern auch etliche Sekundärtexte wie z.B. Rezensionen herangezogen. Neben den gut 300 monographischen Veröffentlichungen aus den letzten 150 Jahren werden auch zahllose verstreut publizierte Texte berücksichtigt. In dieser auf einer umfangreichen Materialsammlung basierenden Gesamtdarstellung lassen sich verschiedene Phasen wie Binnenrezeption, Pseudorezeption und "echte" Rezeption erkennen. Ein ausführlicher Anhang mit einem Verzeichnis der monographischen Veröffentlichungen und einem Personenregister verleiht dem Band Handbuchcharakter.
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Oliver Rathkolb, Imbi Sooman (Hg.): Geschichtspolitik im erweiterten Ostseeraum

und ihre aktuellen Symptome - Historical Memory Culture in the Enlarged Baltic Sea Region and its Symptoms Today. Zeitgeschichte im Kontext, Band 4. Vienna University Press bei V&R unipress, Wien 2011, ISBN 978-3-89971-803-4, 217 Seiten, 37,90 Euro.

Verlagsinfo:
Seit dem Ende des Kalten Krieges ist die Auseinandersetzung mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts auch im erweiterten Ostseeraum geprägt von der Beschäftigung mit Geschichtspolitik und Erinnerung (Memory) sowie der Suche nach transnationalen vergleichenden europäischen Zugängen zu bisher nationalgeschichtlich geprägten Perspektiven.
Dieser Band analysiert den europäischen Raum im östlichen Norden am Beispiel der geschichtspolitischen Debatten seit 1991. Im Zentrum stehen zentrale historische Leitbilddebatten in den Transformationsphasen der estnischen, lettischen und litauischen Gesellschaften. Dabei hat die Reflexion über die kommunistische Diktatur einen hohen Stellenwert; ebenso die Auseinandersetzung mit Zweitem Weltkrieg und Holocaust. Als geschichtspolitische Kontrollgruppe werden Finnland, Schweden und Deutschland eingebunden.

aus dem Inhaltsverzeichnis:
Elena Zubkova - Sowjetische Vergangenheit der baltischen Staaten: Schwerpunkte und Kontroverse der kollektiven Erinnerung und Geschichtsschreibung
René Tebel - Das kollektive Gedächtnis Lettlands am Beispiel des „Latvijas Vēstures Atlants“ (Riga 2005)
Karsten Brüggemann - Gefangen in sowjetischen Denkmustern? Anmerkungen zum Umgang mit der sowjetischen Vergangenheit in Estland und Lettland
Vsevolod Bashkuev - Forced Migrations from Lithuania during the Soviet Period, 1940s– 1950s
Eva-Clarita Pettai - Establishing “Holocaust Memory” – A Comparison of Estonia and Latvia 159
Joachim Tauber - Vergangenheitsbewältigung in Litauen. Politik, Gesellschaft und der Holocaust nach 1945

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Marju Mertelsmann / Olaf Mertelsmann: Landreform in Estland 1919
Die Reaktion von Esten und Deutschbalten. Tartuer historische Studien, Band 2. Verlag Dr. Kovač, Hamburg 2012, 114 Seiten, ISBN 978-3-8300-6274-5, 55,00 Euro (A 56.60).

Verlagsinfo:
Über Jahrhunderte hatten die Gutshöfe deutschbaltischer Großgrund­besitzer die Landschaft des Baltikums geprägt und zu einer erheblichen sozialen Ungleichheit der Gesellschaft geführt. Als sich nach dem Ersten Weltkrieg die Republik Estland als unabhängiger Staat etablierte und von 1918 bis 1920 einen Freiheitskrieg gegen Sowjetrussland führte, stand eine lang erwartete Landreform an, die 1919 durchgeführt wurde. Diese war die radikalste sämtlicher derartiger Reformen in Ost- und Mitteleuropa mit Ausnahme der Sowjetunion. Diese Landreform stellte eine der wichtigsten politischen Maßnahmen der jungen Republik dar und sie wurde von den Zeitgenossen erhitzt debattiert. Ziel der Reform war eine Zerstörung des Großgrundbesitzes, ein Brechen der deutschbaltischen Vorherrschaft auf dem Lande und die Etablierung einer breiten Schicht von staatstreuen Landwirten. Soziale, wirtschaftliche und nationale Ziele überlagerten sich somit. Die Reform war weiterhin ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Deutschbalten von einer dominierenden Schicht hin zu einer nationalen Minderheit.
Die Monographie untersucht anhand der damaligen estländischen Presse, wie die Reaktion von Esten und Deutschbalten auf diese Landreform aussah. Diese war keinesfalls innerhalb beider Gruppen einheitlich und Stimmen der Kritik erhoben sich von mehreren Seiten. Die Autoren argumentieren, dass eine weniger radikale Landreform möglicherweise die deutschbaltische Minderheit besser in das junge Staatswesen integriert sowie zu geringeren ökonomischen Verlusten geführt hätte. 

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Ewert & the two Dragons

- (in the End) there is only love -
- Jolene -
- Burning Bush -
- Sailor man - 
- Road to the hill -
- You had me At Hello -

Webseite
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