02 Juni 2011

Baltische Stunde am Dienstag den 7.Juni 2011

. und am Dienstag heisst es wieder: ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!

Die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 7.Juni 2011 - 19.00-21.00 Uhr

wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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unser Hörangebot diesmal


Kurzvorstellung

Sarah Jana Portner
Stadtschreiberin in Tallinn 2011

Blog von Sarah Jana Portner als Stadtschreiberin

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Podiumsdiskussion

- Tradition und Internet -
Tallinn Kulturhauptstadt Europas 2011

Diskussionsteilnehmer/innen: Prof. Dr. Krista Kodres (Tallinn), Dr. Mart Laanemäe (Botschafter Estlands in Deutschland), Prof. Dr. Karsten Brüggemann (Tallinn), Mikko Fritze (Helsinki). Moderator: Dr. Christian Pletzing (Akademie Sankelmark)



Aufzeichnung einer Veranstaltung des "Deutschen Kulturforum östliches Europa"

Einige der diskutierten Fragen

Estland vor 25 Jahren: Tallinn Kulturhauptstadt 1986 - wäre das vorstellbar? Wie hätten sich die Deutschbalten dazu verhalten? Welche Eindrücke bleiben aus den 80er Jahren? Haben Deutsche am Konzept der Kulturhauptstadt Tallinn mitgearbeitet? Spielt das Kulturerbe eine Rolle im Alltag der Estinnen und Esten heute? In welcher Form Interessieren sich Russen in Estland für die Geschichte? Vom Interesse der Esten für Architektur, von der Identität als Land- oder als Stadtmensch, von Kirchen als Symbole, vom Internet als Teil der eigenen Identität, vom Siegesdenkmal, von estnischen Siegen und von Denkmaldiskussionen und deren Hintergründen.

Vom kulturellen Erbe in estnischen Schulen, von estnischer Identität und jungen Leuten und von der Schwierigkeit das Thema Russland zur Sprache zu bringen. Von Gesetzen, Ministerien und Behörden und der Kultur. Vom Denkmalschutz zu Sowjetzeiten und heute, von jüdischer Kultur, Holzbauten in Tallinn und verschiedenen Arten für Tallinn zu werben.

(Link zur Veranstaltungsdarstellung)
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L-E-S-E-S-T-O-F-F




Wolfram Wette: Karl Jäger, Mörder der litauischen Juden. Mit einem Vorwort von Ralph Giordano. Fischer Taschenbuch 2011, 288 Seiten. Preis € (D) 9,99 | € (A) 10,30 | SFR 15,90, ISBN: 978-3-596-19064-5.

Verlagsinfos:
Die erste Biographie eines NS-Direkttäters „vor Ort“
Karl Jäger war ein Direkttäter „vor Ort“. Als SS-Standartenführer meldete er am 1.12.1941 die Exekution von 137.346 litauischen Juden, Litauen sei jetzt „judenfrei“. Der „Jäger-Bericht“ wurde zu einem Schlüsseldokument. Wer war dieser Polizeioffizier aus dem zweiten Glied? Wie wurde aus dem Musiker ein Massenmörder? Bis zu seiner Verhaftung 1959 lebte er unbehelligt. Er verübte Selbstmord im Zuchthaus Hohenasperg bei Ludwigsburg.


über den Autor:
Wolfram Wette, geboren 1940, Dr. phil., Historiker und freier Autor, 1971-1995 am Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA) in Freiburg i.Br.; Mitbegründer der Historischen Friedensforschung; seit 1998 apl. Professor an der Universität Freiburg; Ehrenprofessur an der russischen Universität Lipezk.
In der "Schwarzen Reihe": Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion 1941 (als Mithrsg. zus. mit G. R. Ueberschär, Bd. 4437); Stalingrad (als Mithrsg. zus. mit G.- R. Ueberschär, Bd. 11097); Retter in Uniform. Handlungsspielräume im Vernichtungskrieg der Wehrmacht (als Hrsg., Bd. 15221); Zivilcourage. Empörte, Helfer und Retter aus Wehrmacht, Polizei und SS (als Hrsg., Bd. 15852); Die Wehrmacht. Feindbilder, Vernichtungskrieg, Legenden (als Autor, Bd. 15645); Militarismus in Deutschland. Geschichte einer kriegerischen Kultur (als Autor, Bd. 18149).
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Uwe Rada: Die Memel. Kulturgeschichte eines europäischen Stromes. Siedler Verlag 2010, 368 Seiten, € 19,95 [D] | € 20,60 [A] | CHF 33,90* (empf. VK-Preis). ISBN: 978-3-88680-930-1.

Verlagsinfo:

An den Ufern der Geschichte
Drei Länder und nahezu tausend Kilometer bewältigt die Memel zwischen ihrer Quelle und ihrer Mündung im ehemaligen Ostpreußen. In seinem neuen Buch schildert Uwe Rada den enormen kulturellen und historischen Reichtum dieses europäischen Stromes. Ein Muss für alle, die sich für die Geschichte und Gegenwart Osteuropas interessieren.

Für die einen ist sie das Symbol einer untergegangenen Geschichtslandschaft – der Strom Ostpreußens. Für andere symbolisiert sie das Zusammenleben von Deutschen und Litauern, Polen und Weißrussen, Russen und Juden in der Zeit vor den großen Verfolgungen des 20. Jahrhunderts: Die Memel hat mit ihrer multikulturellen Vergangenheit weite Teile Europas bis in unsere Zeit geprägt.

Uwe Rada folgt dem historisch-geographischen Lauf dieses magischen Flusses von Minsk bis ins Kurische Haff und lässt die Städte und Landschaften beiderseits des Flusses lebendig werden. Er begegnet Kaufleuten, Fischern und Flößern, berichtet von der Nationalisierung der Memel, von Flucht, Vertreibung und Neubeginn, und er zitiert Gedichte und Romane, die entlang der Memel spielen. Eine bildreiche Reise entlang dieses faszinierenden Stromes.

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
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Suicide DJs


- Belarusas -
- Smilgos -
- Meile -
- Long Day -
- The Samurai Song -
- Time to Leave -
- Ponios ir ponai -
- Stebuklingas šeškas -
- Sleep Well -
aus der CD "Animation" (Agentur M.P.3, 2008)
Pressebericht (lit.) zur Vorstellung des Albums "Animation"

Suicide DJs auf MySpace
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Dienstag, 2.August 2011 - 19.00 - 21.00 Uhr
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01 Mai 2011

Baltische Stunde am Dienstag den 10.Mai 2011

.. und am Dienstag heisst es wieder: ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!

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Gespräch mit

Don Jaffé

Musiker und Komponist, lettischer Jude geboren in Riga

Das wichtigste ist die Erhaltung der Demokratie
Über eine Kindheit in den 30er Jahren in Riga, vom Bewußtsein als Jude und der deutschen Sprache, vom Umgang mit Mitschülern, vom Zusammenleben mit Letten und von der Regierung Ulmanis. Vom Leben einer jüdischen Familie, von der Umsiedlung der Deutschen, und von deutschem Fleiß und Ehrlichkeit.

Von über Lettland und Riga hereinbrechendem Krieg, von den Erwartungen und Befürchtungen vor dem zu erwartenden Vormarsch Nazideutschlands, von der zwangsweisen Einquartierung der Sowjetarmee, dem Verhältnis der Juden und der Letten zur Sowjetmacht, von den Kenntnissen der lettischen Juden über die damaligen Vorgänge in Deutschland.

Vom Einmarsch der deutschen Truppen in Riga, der Flucht aus der Stadt mit Eltern und drei Kindern, der schwere Weg nach Osten, und von den Grauen des Krieges. Vom schweren Schicksal der lettischen Juden, vom Kampf ums Überleben in Russland und in Sibirien, vom Effekt der Nazipropaganda auch in Russland, von Frost und Kälte.

Von der Rückkehr nach Riga gegen Ende des Krieges, dem Versuch des Neuanfangs in der Geburtsstadt, und von Musikschule und Studium in Sowjetlettland. Von der Arbeit als Musiker, von Konzerten an der Oper Riga, von der Stalin-Zeit der 40er und 50er Jahre, von Straflagern in der Sowjetunion, von der Vorsicht lieber nicht laut zu denken, vom Verschwinden von Mitstudenten, von den Illusionen als Mitglied des Komsomol und vom sowjetischen Geheimdienst. Von Stalins Prozeß gegen jüdische Ärzte, Stalins Tod und wachsendem Misstrauen gegenüber dem Sowjetsystem. Vom Rundfunksinfonieorchester Riga, von Liebe und Heirat zwischen Juden und Letten, Familiengründung, vom entstehenden Wunsch zum Auswandern, und von der Abneigung sich als Sowjetmensch verstehen zu müssen. Vom Zionismus in der Sowjetunion und der Erlaubnis zur Ausreise nach Israel. Vom Leben mit Frau und Kind in Israel, von der Teilnahme am Jom-Kippur-Krieg, und vom Treffen mit sowjetischen Soldaten am Suez-Kanal.

Vom Wunsch, das demokratische Deutschland kennenzulernen, Kennenlernen des deutschen Musiklebens, Arbeiten im Symphonieorchester Berlin und später bei den Bremer Philharmonikern. Von Eindrücken in Bremen und im Bremer Umland, vom kulturellen Leben in Bremen und Bremischer Mentalität. Von Ähnlichkeiten zwischen Norddeutschland und Lettland, von Urlaubsreisen nach Lettland und Eindrücken von Lettland heute. Von neuen Zielen und Tätigkeiten als Komponist und Konzerten mit den selbst komponierten Werken.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 
Laurynas Katkus: Alle Richtungen

21 und andere Gedichte. RanitzDruck Nr. 15, aus dem Litauischen von Cornelius Hell und Jan Wagner, mit 6 Original-Holzschnitten von Christian Thanhäuser. 40 Seiten, Handpressendruck, japanische Fadenheftung, Edition Thanhäuser, Otensheim an der Donau (A), 60 Euro. ISBN 978-3-900986-72-8.
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Aleš Debeljak / Eugenijus Ališanka - Baltische Adria


RanitzDialog 3.
Aus dem Slowenischen von Ludwig Hartinger, aus dem Litauischen von Cornelius Hell, Illustrationen: Christian Thanhäuser (Federzeichnungen im Text und ein lose beiliegender Original-Holzschnitt). Edition Thanhäuser, Ottensheim/Donau 2010, 104 Seiten, Büttenumschlag, 20 Euro. ISBN 978-3-900986-70-4.



M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T-E

d e r B a l t i s c h e n S t u n d e


Kompositionen von Don Jaffé

- "Saulkrasti" - Suite, Fantasie für Cello + Harfe (Ramon Jaffé, M.P. Langlamet) -

- "Passionen" - Cello Sonate (Ramon Jaffé) -

- "Serafinas Träume" für Cello + Klavier (Ramon Jaffé / Ariane Haering) -

- Sinfonie "Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer", Motiv aus Fr. Goya Capriccio 43



Bronius Kutavičius - "Sigitas' Five Miniatures"
aus der CD "ZOOM IN 8 - New Music from Lithuania"


Music Export Lithuania

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Juozas Gruodis - "Meereslied" aus dem Ballett "Jūratė ir Kastytis"
Bronius Kutavičius - "Die letzten heidnischen Riten",
Satz "die Ehrung des Medvegalis"
Feliksas Bajoras - "die Sagen", Suite "die Tiere und die Menschen"
Mindaugas Urbaitis - Präludium G-dur aus "Bachvariationen"
Rytis Mažulis - Das Klavier der reinen Vernunft
aus der CD "Moderne litauische Musik: Vergangenheit und Gegenwart"
(Litauisches Zentrum für Musikinformation und Publikation, 2004)


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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin: Dienstag, 7.Juni 2011 - 19.00 - 21.00 Uhr
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10 April 2011

BALTISCHE STUNDE - Dienstag, 12.April 2011 - 19-21 Uhr

... und am Dienstag heisst es dann wieder:
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Gespräch mit

Prof. Klaus Peter Nebel
Mit-Initiator des Studiengangs Kultur- und Medienmanagement an der Kulturakademie Riga



Wer lettische Kultur exportieren will, sollte sich schon in den Märkten auskennen

Über die Entstehung der Kooperation der Universität Hamburg mit der Kulturakademie Riga vor dem eigenen beruflichen Hintergrund als Bibliothekar, Journalist, Redakteur, Dozent, Buch- und Drehbuchautor. Vom Exportieren eines Studiengang, von Netzwerken und Kontakte knüpfen, und über das Curriculum-Schreiben. Vom Start eines neuen Studiengangs, vom Reiz eines Praktikumsangebots bei rennomierten deutschen Unternehmen. Zur regionalen Herkunft der Studierenden, der Charakteristika eines internationalen Master-Studiengangs,der Suche nach Dozenten und Förderern, und dem Vergleich zu sonstigen Ausbildungsmöglichkeiten im Kulturbereich in Lettland.

Von Entwicklungen des Studiengangs seit dessen Gründung, dem notwendigen "Plan B", von Berufschancen für Absolvent/innen, von Studiengebühren und Fördermöglichkeiten und von der internationalen Anerkennung von Studienabschlüssen. Über das Hochschulsystem in Lettland, die Berufung von Professoren, vom Wurm, Fisch und Angler, und von der Zusammenarbeit mit der lettischen Seite. Über kostenlose Lettischkurse für Studierende, über die "Sprache des Marktes", und zur Aufgeschlossenheit gegenüber den baltischen Staaten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Über gemischtnationale Arbeitsgruppen, über Globalisierung und Vergleiche mit dem chinesischen Markt, und über Sprache und Vertrautheit.

Über ausgelatschte und nicht so ausgelatschte Wege, Beispiele von Berufswegen nach dem Studium, über neue Chancen bei erweiterten Möglichkeiten des deutschen Arbeitsmarkts, über Letten und ihr Heimatgefühl, und über Spracheloquenz und mehrsprachige Kindheit. Über Synapsen als Autobahnen und Feldwege, Elias Canetti als mögliches Vorbild, und zur Bedeutung des Russischen und der russischen Kultur im modernen Lettland.

Über Finanzierungsstrategien von Bildungsmodellen und Unternehmen, über die Freude Wissen weiterzugeben, honorarfreies Arbeiten, über Profitabilitätsraten und flexible Zahlen von Studierenden. Vom Anklicken an Netzwerke, Rückblick auf 10 Jahre Kulturmanagement-Studiengang Riga, essentiellen Lehrinhalten und neuen Spezifikationen.

Über Vermarktung von Kultur, basisorientierte Ökonomie und dem Aufbau von Marken. Von Schiffen, die ihren Hafen kennen sollten, und Orten wo niemand wartet. Von Fragen wie ein Opern- oder Konzerthaus wirklich funktioniert, vom Öffnen von Seelen und Türen, und vom Sympathiewerben durch Kultur. Zum Bekanntheitsgrad lettischer Künstler im Bereich der klassischen Musik, Übersetzung und Vermarktung von Literatur, vom lettischen Theater in Deutschland, lettische Dokumentarfilme und Plänen für TV- und Filmproduktionen.

Zu Wurzeln Richard Wagners in Riga und die Verleihung des Rienzi-Preises, Ideen auch zu den Bereichen Architektur oder Jazzmusik, und Studiengänge initiiert von Kulturmanagement-Absolventen. Zur Wertigkeit von Kultur in der lettischen Politik, der Gefahr des Vergessens eigener kultureller Prägung im neu zu erschließendem Wirtschaftssystem - "Kultur und Kapitalismus sind nicht gerade Zwillingsschwestern". Vom Geld als flüchtigem Reh, das den Förster nicht riechen möchte, von Strukturen des lettischen Verlagswesens, und der Langwierigkeit des Aufbaus von Exportchancen. Von der Notwendigkeit einigen Auftretens im Ausland, und Chancen des Kulturtourismus.

Von aktiv praktizierten Traditionen in der jungen Generation in Lettland, von der schwierigen Finanzierung kultureller Angebote durch Gebühren oder Beiträge, ständigen politischen Wechseln und dem "italienischen Niveau" lettischer Politik. Vom fehlenden Vertrauen in die Politik, der Notwendigkeit eines funktionierenden und transparenten Rechtsstaates, Unkenntnis, Redlichkeit und Vertragstreue, und von der Attraktivität für Investoren. Vom "schnellen Geld" und fehlender Kontinuität, und von einem möglichen zukünftigen Bildungssystem wo man gerne hingeht.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Renate Šerelytė: Blaubarts Kinder


Roman. EditionZwei, Wieser Verlag 2010. Aus dem Litauischen von Cornelius Hell.

327 Seiten, EUR 14,95 / sfr 27,50, ISBN: 9783851299090.

Verlagsinfo:
Ein Schlüssel zur kommunistischen und postkommunistischen Welt abseits der großen Politik - weit über Litauen und Russland hinaus.

Eine Tote lässt ihr Leben Revue passieren, das sie aus ihrer litauischen Kleinstadt ins tiefe Russland verschlagen hat. Sie war überzeugte Kommunistin und ließ sich von ihrem litauischen Mann - einem passiven, an nicht interessierten Alkoholiker - scheiden und folgte dem Russen Anatolij in eine russischen Kleinstadt. In der Partei hatte sie es schwer mit den Männerhierachien, in der Stadt blieb sie eine Fremde, und der Mann ist jähzornig und gewalttätig und hat ihr das Gesicht verbrannt: "Ich bin Blaubarts Frau mit einem Bügeleisen verbrannten Gesicht."

Sohn und Tochter kehren nacht Litauen zurück und erleben die ersten Jahre der Unabhängigkeit. Während sich die Tochter von den Erinnerungen an "Blaubart", den aggresiven russischen Stiefvater, befreien kann und vor ihrem ständig betrunkenen liltauischen Vater in die Stadt flieht, studiert und Schriftstellerin wird, findet der Sohn keine Lebensperspektive. Sehr spät kommen beide in Kontakt mit ihrem Halbbruder in Russland.

Aus den Erzählungen der vier Personen entsteht nicht nur eine Familiengeschichte, sondern auch ein vielschichtiges Gemälde von Mentalitäten und Milieus, das durch seine bilderreiche Phantasie ebenso fasziniert wie durch seine Ironie. Das Leben in der Provinz und die litauische Hauptstadt Vilnius in den 1990er Jahren werden in vielen authentischen Details in Bild gerückt.
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Alexander Peer / Erwin Uhrmann: Ostseeatem


Wieser Verlag, Klagenfurt / Österreich. 250 Seiten,Lesebändchen, Prägedruck. Reihe "Europa erlesen". EUR 12.95/sfr 24,00, ISBN 978-3-85129-787-4.

Verlagsinfo:
"Beobachten besteht vor allem darin, wahrzunehmen, was man eben nicht zu sehen erwartet." Dieses Zitat aus dem Buch Ostseeatem von Alexander Peer und Erwin Uhrmann steht stellvertretend für die Atmosphäre der literarischen Texte. Sich selbst erfinden ist der Charakter jeder Reise, jeder Begegnung. Die Ostsee verankert den geografischen Raum der Erzählungen. Vilnius, Riga und Tallinn spielen darin zentrale Rollen. Es ist kein Buch über das Baltikum, sondern ein Buch, das das Baltikum mitgeschrieben hat, wo der Mythos vom geheimnisvollen Baltikum lebt und intakt ist. Ironische und stimmungsvolle Reiseerzählungen, Geschichten von Suchenden, die dubiose Welt der Nachtklubs und der Gesetzlosigkeit, verworrene Familienpuzzles, essayistische Auseinandersetzungen mit den Wendejahren sowie Kriegs und Nachkriegsdramen finden darin genauso Platz wie das Gedicht Die Datschas, das noch einmal Mut macht, von einem vereinten Europa zu träumen.

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T-E

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VILKAČI


aus der CD "Ko kundzini"

Jūs kūmiņas nezinā
Atsaraunat skauga bērni
Saucējs
Redz kā koši
Nu ardievu sīki kārkli
Kārklis
Es pārjāju bērzu birzi
Ai māsiņas ai māsiņas
Apkārt kalnu gāju
Ozoliņš
Ko kundziņi
Apakš liepas zaļa zāle
Projām projām

Erhältlich bei: Zentrum für Kulturmanagement „Lauska”,
Miera iela 54-14a, LV-1013 Rīga --- e-mail: lauska(ät)lauska.lv

www.lauska.lv
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Dienstag, 10.Mai 2011 - 19.00 - 21.00 Uhr
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NACHRICHTEN + AKTUELLES

Estnische Wahlrechtsdiskussion --- Winter ade --- Fußballsiege --- dies und mehr, jetzt auf
http://www.estland.blogspot.com

Sagenhafte lettische Riesen aus --- immer wieder 16.März --- Kirmes, Steuern und Blondinen --- dies und mehr, jetzt auf
http://www.lettland.blogspot.com

Grüne Partei in Litauen gegründet --- Užupis-Verfassung jetzt auch in Deutsch --- Schwierigkeiten für Jounalisten --- dies und mehr, jetzt auf
http://www.litauen.blogspot.com

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13 März 2011

BALTISCHE STUNDE - Dienstag, 15.März 2011 - 19-21 Uhr

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  Gespräch mit
Ricardas Rutkauskas 
Dechant von Pakruojis / Litauen
Es gibt bei uns viele Leute mit guten Ideen
Über die Tätigkeit als katholischer Pfarrer in Litauen, über litauische Seelsorge in Nordddeutschland, Zusammenarbeit mit Rheine, Schüttdorf und Wittmund. Über die Osteuropahilfe Rheine, Sozialprojekte in Litauen, Spendensammlungen und die Verwendung der Gelder, und Straßenkinderprojekte in Pakruojis.
Über die Situation in Litauen nach der Wirtschaftskrise, Arbeit und Arbeitslosigkeit, Projekte der Europäischen Union, Initiativen der privaten Wirtschaft und die Notwendigkeit sozialer Hilfe und staatlicher Beschäftigungsprogramme. 

Über die Rolle der Kirche nach Wiedererlangung der Unabhängigkeit, soziale Einrichtungen unter kirchlicher Führung, das Verhältnis von Kirche und Staat, und über Hilfe aus dem Ausland. 
Über Veränderungen bei den litauischen Gemeinden in Deutschland, die Bewahrung der litauischen Sprache, über die Notwendigkeit der Integration in Deutschland, und die wichtige Hilfe der Auslandslitauer für Litauen.
Kontakt: Ricardas Rutkauskas, Vytauto Didziojo 67A, 83158 Pakruojis >richrut(ät)gmail.com<
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Interview mit
Erika Davidavičius (Galeristin)

Jūratė Kazakevičiūtė (Künstlerin)
 Die Frau sollte sich so annehmen wie sie ist
Zur Konzeption der Galerie MARE LIBERUM, Erfahrungen als Galeristin in Hamburg, gleiche und unterschiedliche Kultur an der Ostsee, und Ideen für Ausstellungen. 
Objekte und Rauminstallationen von Jūratė Kazakevičiūtė, künstlerischer Arbeit in Druskininkai und Studium in Kaunas und das Interesse am Thema Frau in der Kunst. 
Künstlerisches Arbeiten, das typisch Weibliche, das Natürliche und das Gekünstelte. Über das Arbeiten mit ausgesuchten Stoffen und Objekten, das Bedürfnis sich selbst im Verhältnis zu einer künsterlischen Ausdrucksform zu bringen, Frauen und Darstellung von Frauen in Gesellschaft und Medien, und das häufige Ausblenden von Normalität.
Über die Rezeption von betont weiblicher Kunst in Litauen und in anderen Ländern, zum Verhältnis und Funktion von Hässlichkeit und Schönheit, unangenehmen und angenehmen Empfindungen und dem Bedürfnis zur Kommunikation mit den Menschen.
Über Mühe und Arbeit beim Entstehen der Objekte, deren spezielle Beschaffenheit, der Weg von der Idee bis zur Realisierung. Über die Figuren von Wölfinnen und dem Archeotyp der Frau und die Faszination der Arbeit mit diesem Thema. Über die Schwierigkeiten der Kulturpolitik in Litauen, die Möglichkeit von Stipendien und zukünftige Perspektiven.  
Ausstellung "Lass es sein" bis zum 25.März 2001: Galerie Mare Liberum, Hansaplatz 8, Hamburg. 
Ausstellungsbericht
Infos und Fotos zu Arbeiten von Jūratė Kazakevičiūtė
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Karsten Brüggemann, Ralph Tuchtenhagen: Tallinn

Kleine Geschichte der Stadt. Böhlau Verlag 2011, 361 Seiten, € 24.90 [D] / € 25.60 [A]. ISBN
978-3-412-20601-7.
Verlagsinfo:
Die estnische Hauptstadt Tallinn, das alte Reval, geht in seinen Ursprüngen auf eine estnische Burg zurück, die zu Beginn des 13. Jahrhunderts von Dänen erobert wurde. Seit ihrem Beitritt zur Hanse führte die Stadt trotz wechselnder Oberherrschaften ein Eigenleben, das vor allem durch Handel und Handwerk geprägt war. Ungeachtet der Zugehörigkeit zu Schweden und zum Russischen Reich dominierten die deutschen Bürger die städtischen Belange bis in das 20. Jahrhundert hinein. In der Stadt lebten neben Esten und Deutschen auch Schweden, Finnen, Russen und Juden. Nach dem Sturz des Zaren wurde Tallinn für zwei Jahrzehnte Hauptstadt der Republik Estland.
Infolge des Hitler-Stalin-Paktes und der sowjetischen Annexion des Landes lag Tallinn dann für ein halbes Jahrhundert jenseits des Eisernen Vorhangs. Nach der "Singenden Revolution" und dem Zusammenbruch der UdSSR wurde es wieder zur Hauptstadt Estlands. Heute ist die mittelalterlich geprägte Altstadt UNESCO-Weltkulturerbe, und im Jahre 2011 wird Tallinn Kulturhauptstadt Europas sein.
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 Feest/Brüggemann: Von den Restgütern zu den Sowchosen in Estland 1939-1953

Dokumentensammlung. Herausgegeben von David Feest unter Mitarbeit von Karsten Brüggemann. Schriften der Baltischen Historischen Kommission, Bd. 15, Lit-Verlag 2010, 240 Seiten, ISBN 978-3-643-10717-6, 24.90 EUR. 

Verlagsinfo:
Sowchosen sollten das sowjetische Ideal einer landwirtschaftlichen Produktion ohne bäuerliche Traditionen und Lebenswelten verwirklichen. Der vorliegende Band dokumentiert, welche Rolle sie in der 1940 von der Sowjetunion annektierten Republik Estland spielten und unter welchen Bedingungen die Menschen in ihnen tatsächlich arbeiteten. Gleichzeitig geben die Dokumente Einblick in das Schicksal der deutschbaltischen Restgüter unter sowjetischer Herrschaft. 
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Verlagsinfo: Die Litauische Kurzgrammatik auf einen Blick wird Sie auf praktische Weise beim Litauischlernen unterstützen. Egal ob im Sprachunterricht, beim autodidaktischen Lernen oder in Litauen springt Ihnen diese kleine Fibel stets dann zur Seite, wenn Sie ohne langes Einlesen in Grammatikparagraphen eine bestimmte Form bilden wollen. Jede Karte ist so gestaltet, dass Sie alle relevanten Formen zu einem grammatikalischen Thema auf einen Blick vor sich haben. Langes Blättern und Suchen entfällt! Die Litauische Kurzgrammatik auf einen Blick ist als Formensammlung konzipiert und wunderbar kombinierbar mit verschiedenen Lehrwerken oder ausführlicheren Grammatiken der litauischen Sprache, die Sie ganz nach Ihren Bedürfnissen Schritt für Schritt mit allen grammatischen Phänomenen vertraut machen.
21,5 x 15,3 cm, 8 Themenkarten in kartonierter Sammelmappe, ISBN 978-3-940677-71-6, Oktober 2010. Preis 12,00 Euro. Leseprobe
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Kęstutis Kasparavičius: Das verschwundene Bild

Aus dem Litauischen von Jolita und Hans Rolf. IDMI Verlag / Verlagshaus Mescheryakov, 68 Seiten, Format: 182 x 210 mm, ISBN: 978-3-902755-17-9, Altersempfehlung ab 6 Jahren. Preis: € 14,90 (D)/ € 15,30 (A)
Verlagsinfo:
Professor Adalbert, der ehrenwerte Retriever, gibt einen Empfang für eine illustre Gästeschar. Alle sind gekommen, Bär Bernard, ein angesehener Arzt, Ziegenbock Desiderius, Doktor der Philosophie, Enterich Ildefons, gewitzter Rechtsanwalt, und so weiter und so fort. Adalbert, der Kunstliebhaber, möchte seinen Gästen seine neueste Errungenschaft vorstellen, ein berühmtes Bild. Aber das Bild wird gestohlen. Doch wer ist der Täter? Der schlaue Fuchs Inspektor Fox und der kleine Maulwurf Geheimagent Ulf machen sich auf die detektivische Suche.

Eine leidenschaftlich erzählte Geschichte von Kęstutis Kasparavičius ganz im Stil von Agatha Christie, geschmückt mit seinen preisgekrönten Illustrationen. 
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Bilder und Noten
Edition ERES 2867, je 14.95 Euro. Mit Demo-CD.
Info des Herausgebers:
Eugen Kapp (1908-1996) komponierte in den Jahren 1948/1949 seine „Tallinner Bilder“ (Tallinna pildid) für Klavier, die 1950 erstmals im Druck herausgegeben wurden und lange Zeit nicht mehr lieferbar waren. Nun halten Sie davon eine Neuausgabe in Händen.
Heft 1 (leichte Stücke) und Heft 2 (mittelschwere Stücke). Ich habe den Heften Fotos aus meinem Bildbestand angefügt, welche Stimmungen und Ereignisse widerspiegeln. Im Winter und im Frühjahr, wenn die Bäume kein Laub tragen, hat man ganz andere „Durchblicke“ als im Sommer, so ist Tallinn immer wieder neu zu entdecken – und nun auch am Klavier.

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T-E 
d e r    B a l t i s c h e n    S t u n d e

SVIESTS 3 - CD031 – zeitgenössische lettische Folkmusik
Die Auslese SVIESTS kommt alle zwei Jahre heraus und versucht darzustellen, was zur Zeit aktuell in der lettischen Folk-Scene zu hören ist. Diese dritte SVIESTS Auslese umfasst 22 verschiedene Gruppen mit Liedern, die zum Großteil speziell für SVIESTS aufgenommen wurden – die also woanders nicht zu hören sind. 
 Misters - Nebūs miera šaizemē
Zaļa zāle – Kur tu skriesi vanadziņi
Skyforger – Jūras dziesma
Baobabs – Zvejnieciņa meita biju
Folkvakars – Tuoļi dzeivoj
Pērlis - Pikits
Laimas musykanti - Muote
Vēcpilsētas dziedātāji - Es stāvēju agru rītu
Zigrīdas kalpi – ar vilciņu
Gosti – Bali inspirācija
www.lauska.lv
Erhältlich bei: Zentrum für Kulturmanagement „Lauska”,
Miera iela 54-14a, LV-1013 Rīga
--- e-mail: >lauska(ät)lauska.lv< 
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Dienstag, 12.April 2011 - 19.00 - 21.00 Uhr
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Volkszählung mit Hindernissen --- Angst vor dem Ombudsmann --- wer zieht ein in die Rigaer Burg? --- dies und mehr, jetzt auf
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Heidelberg flaggt --- Wertestarre --- Wahlergebnisse der Regionalwahlen --- dies und mehr, jetzt auf http://www.litauen.blogspot.com

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11 Februar 2011

BALTISCHE STUNDE am Dienstag, den 15.Februar 2011

... und am Dienstag heisst es dann wieder:
ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!
Die 
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 15.Februar 2011 - 19.00-21.00 Uhr 
wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
http://www.radioweser.t/index.php?id=43&L=1

Für alle anderen: im Internet LIVE als Stream-Radio
http://www.radioweser.tv/index.php?id=33&L=1

oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de

unser Hörangebot diesmal
  
Informationen rund um den neuen Film von Chris Kraus und den Versuch, die Atmosphäre der russischen Provinz Estland des Jahres 1914, kurz vor Ausbruch des 1.Weltkriegs, filmisch darzustellen: "POLL"

dazu ein Gespräch mit
 Tambo Tuisk
Schauspieler aus Tallinn / Estland
Drehbücher und spannende Geschichten lese ich immer gern - egal wie klein oder groß meine Rolle darin ist
Zur Tätigkeit als Schauspieler in Estland und am Theater NO99, frühes Engagment im sportlichen Bereich, Gastspiele am Thalia-Theater in Hamburg, und wie es ist, in Estland ein Künstler zu sein. 
Vom Unterschied zwischen Film und Bühne, zu den Umständen des Castings für den Film "Poll", von einem interessanten Drehbuch bis zur Rolle im Film, von der Zusammenarbeit mit Chris Kraus, und von der Schwierigkeit in Estland einen Drehort zur Umsetzung der Filmidee zu finden. Von dem extra am Wasser gegbauten Filmhaus und die damit verbundene Symbolik und Atmosphäre, von dem Bemühen, extra für diesen Film genügend Deutsch zu lernen. Über den Mangel an Filmen zur Zeit des 1.Weltkriegs in Estland, die Darstellung der estnischen Geschichte in "POLL" und die künstlerische Freiheit des Drehbuchautors, von "Anarchisten" und Freiheitskämpfern als Teil der Filmstory, und von der Einstellung des Schauspielers Tambet Tuisk zum Stoff des Drehbuchs. 
Über die Rolle von Deutschen und Esten in Geschichte und im Verhältnis zu den Filmfiguren, über Fiktion im Verhältnis zu geschichtlichen Fakten, und über Assoziationen zu anderen Filmen. Über die Art von Chris Kraus, die Erinnerungen von Oda Schäfer darzustellen, über Änderungen am Drehbuch während der Dreharbeiten, und über einige Sätze im Film, die ohne weitere Erklärung nur in Estnisch gesagt werden. Über das Stichwort "Kügelgen" und die Tatsache dass verschiedene Menschen verschiedene Sprachen sprechen, über Reaktionen des estnischen Publikums auf den Film, gute Zusammenarbeit mit den deutschen Schauspielerkollegen, und über die positive Auswirkung gerade dieser Filmproduktion auf die estnische Filmindustrie.

dazu: Reaktionen von Besucherinnen und Besuchern der Filmpremiere am 28.Januar 2011 in Hamburg. Eine der Äußerungen: "Die Kinofilme sehen heute meist eher wie Fernsehfilme aus, und dieser Film hebt sich davon wohltuend ab."
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der Baltischen Stunde

Aistė Smilgevičiūtė &
SKY /Litauen
Dzian Dzian
Tolimi lietūs
Gangas
Kolibriai
Babilonas
Manęs nebuvo
Septynis ilgus metus
Žiema
Sintra
Androginas
aus der CD "Babylonas"
www.skyle.lt/
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Dienstag, 15.März 2011 - 19.00 - 21.00 Uhr
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Berichte und Diskussionen rund um den Film  "Poll"  --- Loddar in Estland knapp vor Blamage --- Estland und der Eurostreit --- dies und mehr, jetzt auf
wie korrupt ist Lettland wirklich? --- neue Art von "Menschenhandel" zwischen Lettland und Irland --- ungeliebte Helden im Bobsport --- dies und mehr, jetzt auf
http://www.lettland.blogspot.com
neue Projekte eines jungen litauschen Filmemachers --- russische Sprachregelung zum Jahrestag 1991 --- Litauen riecht ... nach Männern --- dies und mehr, jetzt auf
http://www.litauen.blogspot.com

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