19 September 2012

BALTISCHE STUNDE Dienstag 25.September 2012

Einstimmung zum Herbstanfang:

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE

mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 25.September 2012 - 19.00-21.00 Uhr

wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:

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Unser Hörangebot diesmal

Themenschwerpunkt

 - - - - -B-Ü-C-H-E-R- - - -
 - - C-H-O-R-M-U-S-I-K - - -
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Frank Goyke: Mörder im Zug

Reihe "Ostsee-Krimi", Hinstorff Verlag Rostock, 352 Seiten, ISBN 978-3-356-01422-8, 9,95 Euro.

Verlagsinfo:
Auf einer nächtlichen S-Bahn-Fahrt nach Rostock wird ein junger Mann brutal erstochen. Tiefe Stichwunden und Spuren von verzweifelter Gegenwehr weisen auf ein Hassverbrechen hin. Mordmotive finden die Ermittler im beruflichen und privaten Umfeld des Opfers reichlich. Doch offenbar übersehen sie immer wieder etwas.
Der Ermordete war Andriejus Medanauskas, ein Fischzuchtexperte aus Lettland. Der junge Mann wollte einen Betriebsrat gründen und hatte sich seinen Chef, einen einflussreichen Güstrower Unternehmer, damit zum Feind gemacht. Zudem betreibt seine Verwandtschaft auffällig gering frequentierte italienische Restaurants und wohnt dennoch in einer Villa in bester Lage fast am Meer. Auch sein Privatleben erweist sich als Fundgrube für Verletzungen und Rachegefühle. Autor Frank Goyke schickt ein typisch norddeutsch-knorriges Kommissarenduo auf Spurensuche. Bei ihren Ermittlungen durchqueren Barbara „Dampframme“ Riedbiester und Jonas Uplegger einen Sumpf aus menschlichen Makeln, dumpfen Vorurteilen und tiefen Abgründen und bleiben dabei selbst nicht unangetastet. Dem Mörder allerdings kommen sie keinen Schritt näher. Denn wenn alles offensichtlich ist, muss man ein zweites Mal hinsehen ...
Frank Goyke, geboren 1961 in Rostock, studierte Theaterwissenschaften in Leipzig und arbeitete als Redakteur und Dramaturg in Berlin. Seit 1997 wirkt er hier als freier Schriftsteller, Lektor und Herausgeber.In der Reihe Ostseekrimi schreibt er Fälle aus Rostock.
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Wolfgang Klietz: Ostseefähren im Kalten Krieg

Ch. Links Verlag, Berlin 2012. 192 Seiten, 112 Abbildungen, ISBN 978-3-86153-673-4. 29,90 Euro (D), 30,80 Euro (A), 41,90 sFr.
Verlagsinfo: Zwischen 1982 und 1986 wurde bei Sassnitz auf Rügen das größte Verkehrsprojekt der DDR verwirklicht: Für zwei Milliarden Mark errichteten in Mukran Tausende Arbeiter und Hunderte Bausoldaten einen vier Kilometer langen Fährhafen mit 120 Kilometern Gleisanlagen. Fünf riesige Doppelstockfähren mit Breitspurgleisen wickelten fortan einen großen Teil des Güterverkehrs mit der Sowjetunion von hier aus ab, wodurch ein zeit- und kostenaufwändiger Transit durch Polen vermieden wurde. Zugleich war es damit möglich, unbemerkt von Dritten gefährliche Militärgüter über die Ostsee zu transportieren. Die Fähren besaßen dafür in ihrem Inneren geheime Mannschaftsräume für 300 Soldaten.
Wolfgang Klietz legt eine anschauliche Dokumentation dieses Fährverkehrs im Kalten Krieg vor, wobei er die politischen Hintergründe genauso beleuchtet wie die Überwachungsaktionen der Geheimdienste und die Planungen für analoge Verbindungen nach Lübeck und Kiel.
Video zum Buch 
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Orbita - Worüber schweigen Freunde

Artur Punte, Semen Hanin, Sergej TimofejevVladimir Svetlov, Zhorzh Uallik. Auswahl und Übertragung aus dem Russischen: Viktor Hoffmann. Edition Bodoni, Berlin 2012. ISBN  978-3-940781-26-0, 15,00 €.

Verlagsinfo:
Zum ersten Mal kommt ein Lyrikband der lettischen Text-Gruppe Orbita in deutscher Sprache heraus. Mit dieser Ausgabe reiht sich edition bodoni in die Orbita-Publikationen ein, die bereits in Englisch, Italienisch, Schwedisch sowie in osteuropäischen Sprachen erschienen sind.
Die Gründungsmitglieder der Gruppe und Autoren dieses Bandes: Artur Punte, Sergej Timofejev, Semen Hanin, Vladimir Svetlov und Zhorzh Uallik leben in Riga, schreiben in Russisch und gehören zur Generation der heute Dreißigjährigen. Sie sehen sich in der vielfach gebrochenen Tradition der russischsprachigen Literatur im baltischen Raum.
Im Jahre 1999 vereinten sich fünf Freunde zu einer multimedialen Text-Gruppe, gaben sich den kosmischen Namen Orbita und machten sich zur Aufgabe, die Dichtung in die zeitgenössische Kunstlandschaft zu integrieren. Eines der Orbita-Gründungsmitglieder, Sergej Timofejev, erläutert ihre damalige Haltung wie folgt: »Als wir angefangen haben, hatten die Literaturautoren wenig mit Musikern oder bildenden Künstlern zu tun. Die Literatur schien sogar in einer stolzen Opposition zur gegenwärtigen Kultur zu sein. Wir sind schon unter anderen Umständen aufgewachsen, wir nährten uns von allem: von Video-Kunst, neuen Medien, Autorenfilmen, aber natürlich auch von der zeitgenössischen Dichtung und Musik. Deswegen empfanden wir es als selbstverständlich, das alles zusammenzubringen.«

Die Auswahl der Gedichte und ihre ebenbürtige Übertragung aus dem Russischen – für die der deutsche Leser zu danken hat – oblag Viktor Hoffmann, selbst ein Poet und Barde. 
M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T-E
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RAIMONDS PAULS

A CAPELLA
 - Māte saule -
- Tavam mūžam -
- Vairs nesēro -
- Dziesma no k/f Cīrulīši -
- Divas mīlestības -
- Virs uguns rokas turi -
- Tu esi korī -

Cikls „Dziesmas par Latvijas upēm”
- Salaca -
- Gauja -
- Lielupe -
- Ogres Siciliana -
- Venta -
- Irbe -
- Aiviekste -
- Daugava -
Liedtexte von Jānis Peters, Egīls Plaudis, Leons Briedis, Arvīds Skalbe und William Shakespeare. Der Zyklus „Dziesmas par Latvijas upēm” (Texte über Flüsse Lettlands) verwendet Texte der Dichterin Inese Zandere.
An der CD beteiligte Chöre:
Jāzepa Vītola Latvijas Mūzikas akadēmija (JVLMA) Mūzikas skolotāju nodaļas sieviešu koris (Frauenchor der Musiklehrerabteilung an der Lettischen Musikakademie Jāzeps Vītols), vīru kori „Ķekava” un „Absolventi” (die Männerchöre „Ķekava” und „Absolventi”), und der gemischte Chor „Arvīda Platpera draugi” (Freunde von Arvīds Platpers). 
Alle Lieder komponiert von Raimonds Pauls.
Diese CD bei "Microphone Records" (MICREC)
Infoseite zu Raimonds Pauls
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 23.Oktober 2012 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
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09 August 2012

BALTISCHE STUNDE Dienstag 28.August 2012

auf zu neuen Spätsommer-Freuden:

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE

mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 28.August 2012 - 19.00-21.00 Uhr

wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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Gesprächsgast
Verena Rein
Sopranistin
"In Litauen habe ich herrliche musikalische Werke kennengelernt!"
Vom Festival "Nordtöne" in Osnabrück und einem ersten Treffen mit Musikern und Komponisten aus Litauen, Estland und Lettland. Von ersten eigenen Projekten mit Litauen, Zusammenarbeit mit dem Komponisten Anatolijus Šenderovas, und von spontan gutem Verständnis mit den litauischen Partnern. Von Einladungen zu Festivals nach Litauen, einer deutsch-litauischen Musikpartnerschaft mit dem Ciurlionis-Quartett, und ersten Plänen zur gemeinsamen CD-Produktion. Von ersten Informationen über Edwin Geist, Gesprächen mit Buchautor Reinhard Kaiser und mit von der Suche nach den Noten der Werke von Edwin Geist.
Von der Begeisterung für die Musik von Edwin Geist und den Kontakten zum Kulturforum Östliches Europa. Von der Zusammenarbeit mit dem Chordos-Quartett, der Einspielung von Werken Edwin Geists, und vom Sinn für die musikalische Praxis und weiteren Auftritten mit dem Chordos-Quartett. 
Von der Lebensgeschichte Edwin Geist's, seinem Leben in Berlin, arbeiten in Zürich und Stettin, und Bühnenmusiken für das Deutsche Theater Berlin. Von Edwin Geists Übersiedlung nach Litauen 1938, seinem Arbeiten in Kaunas und seiner großen Liebe zu Lyda. Von Aufführungen im Radio, ersten Erfolgen in Litauen, Arbeiten über das litauische Volkslied und einem kurzen Glück vor der deutschen Besetzung Litauens. Von der "Heimkehr des Dionysos" ("Dioniso sugrįžimo") als zentrales Werk von Edwin Geist und der Uraufführung einer Opernfassung 2002 in Litauen. 
Von Edwin Geist als extrovertierter Mensch, seinem Lebensmut und seinem Arbeitsdrang. Vom Arbeiten mit litauischen Motiven, drohendem tragischem Schicksal und unermüdlicher Schaffenskraft. Vom Weg der Rettung seiner Noten, vom Wiederauffinden einiger Noten in Berlin, und vom Umgang mit dem Namen Edwin Geist zu Zeiten Sowjet-Litauens. 
Von der Rezeption der Werke Edwin Geists heute und der Notwendigkeit unabhängig von seinem tragischen Schicksal die Musik sprechen zu lassen. Von der Rezeption litauischer klassischer und zeitgenössischer Musik in Deutschland und in Litauen, und vom Umgang litauischer Komponisten mit der Tradition der Volksmusik. Vom aktuellen Musikleben in Litauen, farbigen musikalischen Klangwolken und Aufführungen litauischer Musik in Deutschland.
Von Wegen litauische zeitgenössische Musik kennenzulernen, der Zusammenstellung von Konzertprogrammen und dem Umgang mit Konzertveranstaltern. 
Vom Litauen-Festival aus Usedom 2011, deutsch-litauische Gastspiel-Konzerte in verschiedenen Ländern, Lyrik aus Litauen und dem Einüben litauischer Aussprache. Zu den im Buchhandel erhältlichen Büchern über Edwin Geist, einer Veranstaltung in den USA und mögliche Konzerte in weiteren Ländern. Von der Ursprünglichkeit des Musizierens in Litauen, von unterschiedlicher Art der Programmgestaltung und Publikumsreaktionen. Von allgemeinen Eindrücken aus Litauen, Urlaubsideen und großer Offenheit der Menschen in Litauen.


Bücher zu Edvin Geist:
Reinhard Kaiser: Unerhörte Rettung. Die Suche nach Edwin Geist.
360 Seiten, € 24,90   €[A] 25,60   SFR 35,50
ISBN: 978-3-89561-065-3


Edwin Geist: Stündlich zähle ich die Tage!
280 Seiten, 32.00 Euro, (42.90 sFr). Die Andere Bibliothek - Band 325
ISBN:9783821862460

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Roman, ab 8 Jahren. Illustrator: Karsten Teich. Aus dem Lettischen von Matthias Knoll. Fischer Schatzinsel, S.Fischer Verlag Frankfurt 2012. 656 Seiten, ISBN: 978-3-596-85452-3. Preis € (D) 14,99 | € (A) 15,50 | SFR 21,90.
Verlagsinfo:
Einer für alle, alle für einen
Eine süße Mohnschnecke als Piratenkapitän, eine wilde Pirogge im Kloster, ein Hörnchen im Kerker, ein Eclair, der Schiffbruch erleidet.
Es wird wild gekämpft, es rieseln die Füllungen, und der Schlachtruf lautet: Macht sie zu Semmelbröseln!
Dieses Buch ist einzigartig. Es ist verrückt, wahnsinnig komisch und abgedreht. Und es hat alles, was ein großer Abenteuerroman braucht. Und alle, wirklich alle, werden ihren Spaß haben und lauthals lachen, wenn sie die essbaren Helden auf ihrem steinigen Weg zum großen Glück begleiten.
Ein Hoch auf alle Kaffeestückchen und Teigtaschen dieser Welt!
Mārtiņš Putniņš, geboren 1950 in Valmiera, Lettland, ist Theater-, Drehbuch- und Kinderbuchautor, Illustrator, Filmproduzent, Schauspieler, Puppenspieler und Bühnenbildner.
M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T-E
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Edwin Geist - Kammermusik und Lieder
Verena Rein · Sopran
Peter Schöne · Bariton
Axel Bauni · Klavier
Mitglieder des Chordos Quartetts aus Litauen

- Ich finde Dich in allen diesen Dingen (Rainer Maria Rilke), für Sopran und Klavier -
- Tagesanbruch (Gustav Falke), drei Lieder für Violine und Bariton -
- Abbild (Peter Hille), drei Lieder für Violine und Bariton -
Durch die Nacht (Richard Dehmel), drei Lieder für Violine und Bariton -
- Kosmischer Frühling (aus der Pantomime "Das Tanzlegendchen", nach Gottfried Keller, für Violine, Violoncello und Klavier) -
- Schwerer Abend (Sutartine), drei litauische Lieder für Sopran und Klavier -
- Seeballade, drei litauische Lieder für Sopran und Klavier -

Mehr Info zur CD / Verena Rein & Edwin Geist

Internationale Edvin-Geist-Gesellschaft:
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PUTNI (Lettland)
 - Brīvības sajūta -
- No vienas bezgalības -
- Ledus grauzējs -
- Un tad ir rīts -
aus der CD "Pilsētas romance"

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
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24 Juli 2012

BALTISCHE STUNDE - Dienstag 31.Juli 2012

die perfekte Olympia-Pause!

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE

mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 31.Juli 2012 - 19.00-21.00 Uhr

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Gesprächsgast
Ulrich Mädge
Oberbürgermeister der Stadt Lüneburg
Gastgeber der Internationalen Hansetage 2012


"Wie sind kein verstaubter Altherrenklub!"
Was macht die Hansetage der "Neuen Hanse" aus? Über seriöses Wirtschaften, Toleranz, überzeugte Kommunalpolitiker und Teilnehmerzuspruch beim Hansetag. Über Neues und Modernes, den Hansetag als internationaler Treffpunkt, die Affinität zu den baltischen Staaten, über Erfahrungsaustausch und Weiterentwicklung. Über Finanzierungsstrategien und Finanzbedarf, Hotelkapazitäten und langfristige Veranstaltervergabe. Über Sponsoring, Mehrwert für Stadt und Region, Vergleiche mit dem "Tag der Niedersachsen", und das ganz besondere Gefühl als Veranstalter der Hansetage.
Über Tartu als Partnerstadt, Unterschiede bei den Veranstalterstädten, den Stellenwert der baltischen Staaten, und einen Oberbürgermeister als Estland-Fan. Über Freundschaften mit estnischen Politikern, das Besondere an Estland und Vereine in Lüneburg. Über Rahmenbedingungen als Veranstalter, Hansetage am Wasser, hanseatische Gebäude und Bürgerstolz. Über von-einander-lernen, über städtische Netzwerke und engagierte Mitarbeiter in den Stadtverwaltungen. Über EU-Projekte, EU-Büros, notwendige Kontinuität und Maßnahmen in verschiedenen kulturellen Bereichen. 
Zur Bodenständigkeit in Estland, Chöre als ein Signal von Freiheit, langwierige Anreisewege, zukünftige Veranstalter der Hansetage, Anforderungen an die Sicherheit bei Großveranstaltungen und Beten für gutes Wetter. Über die Hansetage als Mittel zur Entschleunigung, Nervosität bei Gastronomen, das gute Gefühl wenn alles geklappt hat, und Perspektiven auf Herford 2013 und Lübeck 2014.


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Rundgang in Lüneburg
Hansetage, Hansemarkt, Hansestädte ... - wir sind Hanse!
mit Clemens Hoffmann und Albert Caspari


Rundgang auf dem Hansetag in Lüneburg: Eindrücke von estnischen und lettischen Städten auf dem Hansetag, Handwerkskunst, estnisches Bier, Veränderungen und Ähnlichkeiten im Vergleich zu ähnlichen Ereignissen. Kennen Deutsche Estland und Lettland? Wie verbreitet sind die Kenntnisse? Zu geographischen Ratespielen, die Hanse als verbindende Idee, Namen richtig und falsch ausgesprochen und große und kleine Bühnen. Zum Wetterglück, Kostproben an den Ständen, Musik am Stand von Valmiera, Gespräche und Interviews mit Besucherinnen und Besuchern. Erinnerungen an den Hamburger Hafengeburtstag, Hansetag-Stammbesucher, Stadtflaggen und Staatsflaggen, Lotte am Pärnu-Stand, Shantychöre, besetzte Liegstühle und freundliche Leute an den Infoständen. Über schöne Kirchen, nicht therapierbare Besucher, Lederschuhe aus Tallinn, Aufgaben und Erlebnisse des Hauptmanns der Lüneburger Stadtwache, Regeln des gerechten Handels und zufriedene Lüneburger. Über Freundschaftstrunke, leckere Erdbeeren und Orientierung suchende Deutsche.
Über die tanzenden Christian und Sabine, Hansetouristen aus Hansestädten, den Bekanntheitsgrad von Estland, den Besucheransturm in Lüneburg und einen Aufruf an alle die nicht dabei waren. Zur eigenen Estophilie, abwechslungsreiche Hansetage von Jahr zu Jahr, und 175 Jahre Pärnu. Über immer wiederkehrende Estland-Besucher, deutsche Baltikum-touristen und eine Hanse-Kunstausstellung.

Musikausschnitte live: 
- Harmony4Riga (LV) -
- Piret Aus und Ülle Jantson (EE) -
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Philipp Herzog: Sozialistische Völkerfreundschaft, nationaler Widerstand oder harmloser Zeitvertreib?

Zur politischen Funktion der Volkskunst im sowjetischen Estland. Ibidem-Verlag Stuttgart, 2012. 226 Seiten,  ISBN 978-3-8382-0216-7 / ISSN 1614-3515. 29,90 Euro. Mit einem Vorwort von Andreas Kappeler.

Verlagsinfo:
Die „Singende Revolution“ im Baltikum leitete den Zusammenbruch der UdSSR ein. Die großen, folkloristisch geprägten,baltischen Sängerfeste – Namensgeber der Revolution – wurdenauch hierzulande als kraftvoller Ausdruck desWunsches nach Unabhängigkeit deutlich wahrgenommen. 20 Jahre nach dem Höhepunkt der nationalen Folklorewelle verwundern die immer noch überdurchschnittliche Präsenz von Folklore im Alltag und die vielen Kontinuitäten, welche eine ambivalente sowjetische Folklore- und Nationalitätenpolitik im neuen Nationalstaat Estland hinterlassen hat.Die Frage stellt sich, wie diesowjetische Volkskunstpflege ihr kommunistisches Image ablegen und – als „echt estnisch“ anerkannt – beinahe unverändert weiterbestehen konnte und warum gleichzeitig das Thema „Volkskultur“ bis heute nichts an seiner Relevanz für die Identität der baltischen Völker verloren hat. Zur Beantwortung dieser Fragen geht die Arbeit zurück in die „Goldene Zeit“ der sowjetestnischen Volkskunstpflege um das Jahr 1970 und richtet ihren Fokus auf die gelebte Praxis. Sie schildert den institutionellen Aufbau und dessen Einfluss auf die Werthaltung der Menschen, beschreibt die ideologischen Regeln und wie diese umgangen bzw. zurechtgeformt wurden und eröffnet den Blick auf eine zu dieser Zeit entstehende Folkloreprotestbewegung.Damit beschreitet die Arbeit wissenschaftliches Neuland, deren Erkenntniswert weit über Estland und die Folklorethematik hinausgreift. Als Teil des gesamtsowjetisch gleichen Modells der institutionalisierten und monopolisierten Freizeitgestaltung prägte das „Laienkunstsystem“ den Alltag von Millionen von Menschen im sowjetischen Machtbereich, dessen Fortwirken in weiten Teilen Osteuropas bis heutespürbar ist.
M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
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- Pirts kurināšana -
  - Ceļojums -
- Ceļš -
 - Pēršana -
- Lidošana -
  - Garā pupa -
- Paldies -
aus der CD "Tur Saulīte Pērties Gāja"
("Labākais tautas mūzikas albums 2011"! - Bestes Folkmusik-Album in Lettland 2011!)

Webseite Iļģi

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 28.August 2012 - 19.00 - 21.00 Uhr
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28 Juni 2012

BALTISCHE STUNDE Dienstag 3.Juli 2012

die perfekte Einstimmung auf Mitsommer!

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE

mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

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Gesprächsgäste
Natalja Chughtai
Projekt "Archiv der Sprachen"
"Ich bin eine baltische Russin - aber meine Seele gehört natürlich Lettland!"
Zur Entstehung des "Archivs der Sprachen", von Menschen aus 125 Nationen in einem Stadtteil und deren Sprachenschatz. Vom Erzählfestival "Feuerspuren", von "Sprachspenden" und Ausstellungsfreuden, von heimischen und fremden Sprachen, und von kleinen und großen Sprachen. Vom Sprachensammeln und von der Bedeutung der Muttersprache, von bunten Lebensgeschichten, vom zweisprachigen Aufwachsen und dreisprachigen Studieren. Von Beziehungen zwischen Riga, Rezekne und Bremen, Aufwachsen in Latgale, Leben in Deutschland und Kontakten zur Familie in Lettland. Über die Schulzeit in Rezekne, lettische Schulreformen und zweisprachiges Schulsystem. Vom Lettisch-Lernen der Elterngeneration, Geschichte Russlands und dem Gefühl einer "baltischen Russin". Über die Studienzeit an der Hochschule Rezekne und der Universität in Riga, Nachrichten aus Lettland, lettisches Internetradio, Teilnahme an Wahlen und Volksabstimmungen.
Über das Verhältnis zwischen Letten und Russen, Leben mit einem Partner aus Pakistan, Vergleiche zwischen verschiedenen Kulturen und Traditionen. Von der Schwierigkeit des Beibehaltens lettischer Identität und Selbstidentifikation, den Freundes- und Bekanntenkreis in Bremen, und von lettisch-deutschen Mißverständnissen und fehlenden Kenntnissen der Deutschen. Vom Eingewöhnen in typisch Deutsches und typisch Pakistanisches, vom gesunden Leben, Essgewohnheiten und Weihnachtsgefühlen. Von Kirchgängen und anderen religiösen Sitten, von gemeinsamen Lettland-Besuchen und pakistanischen Lettland-Erfahrungen. 
Von Arbeitssuche in Lettland und in Deutschland, berufliche Chancen in beiden Ländern und Beratung für Freunde und Bekannte. Von studentischen Austauschmöglichkeiten, Integrationskurse in Bremen, der Motivation Türkisch zu können und Deutsch lernen zu wollen. Von Landessprachen und Arbeitsplätzen, Türken als Arbeitskollegen, Kontakten zu Deutschen und lettische Emotionen beim Straßenbahnfahren.

Kultur vor Ort - Archiv der Sprachen
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Christoph Diekmann: Deutsche Besatzungspolitik in Litauen 1941-1944

2 Bände, zusammen 1605 Seiten, Einband gebunden mit Schutzumschlag. Wallstein Verlag, Göttingen 2011. ISBN: 978-3-8353-0929-6. Verkaufspreise: € 79,00 (D), € 81,30 (A), CHF 106,00.

Verlagsinfo:
Die deutschen Verbrechen in Litauen aus der Perspektive der Besatzer, der Bevölkerung und der Opfer. In Litauen verloren mindestens 420.000 Menschen als Folge der deutschen Besatzungspolitik zwischen 1941 und 1944 ihr Leben. Sie wurden von Deutschen und litauischen Helfern ermordet. Christoph Dieckmann analysiert die Prozesse in Politik und Wirtschaft im besetzten Litauen und nimmt auch die nationale Vorgeschichte in den Blick. Auf der Basis deutscher, litauischer und jüdischer Quellen analysiert er im ersten Band die deutsche Besatzungspolitik und ihre Massenverbrechen im Kontext der deutschen Kriegführung und stellt die unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Gruppen dar.
Im Mittelpunkt dieser multiperspektivischen Erzählung der Shoah steht die vor allem im zweiten Band behandelte jüdische Opferperspektive. Dieckmann bezieht in seiner Darstellung das bisher weitgehend unbekannte Geschehen in der litauischen Provinz und den zahlreichen Ghettos und Arbeitslagern ein. Er rekonstruiert auch das Schicksal anderer Opfergruppen anhand deutscher und sowjetischer Quellen. Ein eigenens Kapitel ist der Geschichte der vielfältigen Widerstandsgruppen von Juden, Litauern, Polen und sowjetischen Partisanen gewidmet. 
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Anna Lipphardt: Vilne

Die Juden aus Vilnius nach dem Holocaust. Eine transnationale Beziehungsgeschichte
Ferdinand Schöningh Verlag 2010, 545 Seiten. Reihe Studien zur Migrationsforschung. 58.00 Euro / 81.90 CHF.ISBN: 978-3-506-77066-0. 

Verlagsinfo:
Historische Migrationsforschung beschäftigt sich mit dem Phänomen der Migration in all seinen Erscheinungsformen, darunter v.a. Arbeits- und Siedlungswanderungen, Bildungs- und Kulturwanderungen sowie Zwangswanderungen. Das For­schungsinteresse reicht dabei von der Ausgliederung aus dem Kontext der Herkunftsgesellschaft über Dimensionen und Strukturen des Wanderungsgeschehens sowie das in­di­vi­duelle und kollektive Handeln im Migrationsprozess bis zur Eingliederung in der Aufnahmegesellschaft. Es um­schließt auch die vielfältigen Folge- bzw. Rückwirkungen auf Wirt­schaft und Gesellschaft, Politik und Kultur.

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 INSTRUMENTI (lv)  

- Medicine -
- Born to die -
- Kvikmyndir -
- Peace -
- Life jacket under your seat -
- Pieturi Mani Sev Klāt -
- Zemeslodes -
Apēst Tevi -
- Pilnīgi Viens -
 aus der CD "TRU"

www.instrumenti.in  / www.platforma.lv / "Instrumenti" bei Facebook

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