05 Januar 2024

BALTISCHE STUNDE 16. Januar 2024

 

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 16. Januar  2024, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 27. Januar 2024 16.00 - 18.00 Uhr

  in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -
 
oder per LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"

 
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GESPRÄCHSGAST


Jonas Buechel
(Sozial- und Kulturplaner)

Von dem, welche Kurve mein Leben nimmt, habe ich vorher nichts geahnt! 

Über die Perspektive von 22 Jahren Leben in Lettland, Kindheit nahe dem Kamener Kreuz zwischen Bergbau und Landwirtschaft mit Eltern als Architekt/innen und Stadtplaner/innen. Über eine Orientierung an Kunst, Fotografie und Film, Hamburg als der Nabel der Welt und die Hinwendung zur Sozialarbeit. Über eine Praxis in der Altenpflege, eine schöne Zeit in Münster, den Kontakt zu einem Esten am lettischen Gymnasium, die Fachhochschule für Sozialwesen in Bochum und den Umzug nach Berlin. Über die Alice Salomon Hochschule in Berlin, einen Studienschwerpunkt soziale Planung und Schriften von Heiner Geissler. Über den Aufbau internationaler Netzwerke und den Beginn der Zusammenarbeit mit Kaunas, Riga, Daugavpils und anderen Universitäten. 
Über den Entwurf eines neuen Studienganges und die Chance diese Ideen umzusetzen. Über eine lettische Liebe, Abschied von der Hochschule und den Weg nach Lettland. Über die Anziehungskraft Berlins gegenüber Lettland, die beginnende Zeit der Billigflieger, die lettischen Kleinbusse der RAF, und die Anfänge von Stadt- und Regionalplanung in Lettland. 
Von zuständigen Ministern und dem Aufbau von Strukturen und Institutionen, der fehlenden Entscheidungsfreiheit lettischer Städte, und den Vorgaben des Ministeriums und eines Staatssekretärs. Von der mittelfristigen Stadtplanung in Riga und der Verwirklichung von Demokratie. Von Bürgerbeteiligung und Mitgestaltung, Vergleiche mit Estland und Litauen und ideologischer Einsortierung lettischer Parteien nach deutscher Sichtweise. 
Über die neue lettische Regierung und die neue Premierministerin, Stadtentwicklungsprojekten, Vereine und Initiativen. Über die Weltwirtschaftskrise ab 2007, Überlebensstrategien in Lettland, Optionen in Finnland oder Deutschland und ein geerbtes Haus an der Ostseeküste. Über die Abwanderung von Lettinnen und Letten ins europäische Ausland, politische Strategien unter dem damaligen Regierungschef Valdis Dombrovskis, Bekämpfung von Korruption, rigorose Sparpolitik und zunehmende Förderung demokratischer Prozesse. Über die Krise durch das Unglück des Maxima-Supermarktes in Riga und die Zeit der Europäischen Kulturhauptstadt Riga 2014, nach Vilnius 2009 und Tallinn 2011. 
Über die Änderung der Kommunikationsstrukturen, den Sinn von Kulturhauptstädten in Europa, internationale Wahrnehmung lettischer Projekte und die Perspektive für Liepaja im Jahr 2027. Über die Beantragung eines lettischen Passes, verschuldete deutsche Städte, einen kurzen Ausflug zur Heimatstadt Kamen, finnisches Schulsystem und finnische Mentaltät und das Konzept der Resilienz für die Stadtplanung.
 
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 


Aušra Kaziliūnaitė: Feiertags Makeup

Gedichte, aus dem Litauischen übersetzt von Markus Roduner. Klak Verlag Berlin 2023. ISBN 978-3-948156-78-7, 150 Seiten, 15,00 €

Verlagsinfo:
Aušra Kaziliūnaitė ist eine Stimme der neuen Generation der litauischen Lyrik. Sie verbindet Visualität, Präzision der Form und eine philosophische Perspektive, um das Wesen der Dinge und Phänomene zu hinterfragen.



 

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Mir war, als ob es klopfte

Neue Gedichte aus Lettland. Aus dem Lettischen von Astrid Nischkauer und Kalle Aldis Laar. Parasitenpresse, Köln Leipzig Wien, 2023. 122 Seiten, 15,- €.

Verlagsinfo:
Die Anthologie Mir war, als ob es klopfte stellt zwölf Dichter:innen aus Lettland mit jeweils fünf Gedichten vor. „Mit dem Buch wollen wir vor allem eines: neugierig machen auf mehr. Denn die Lyrikproduktion in Lettland ist von der Quantität ebenso wie von der Qualität her schlichtweg beeindruckend. Lesen Sie Lyrik aus Lettland! Unsere Anthologie können Sie auch gerne wie einen Reiseführer verwenden, um sich ausgehend davon selbst auf Entdeckungsreise in die Welt der lettischen Lyrik zu begeben!“ (Aus dem Nachwort).
Übersetzt und herausgegeben wurde die Anthologie von Astrid Nischkauer und Kalle Aldis Laar. Mit Texten von Anna Auziņa, Anna Belkovska, Krista Anna Belševica, Madara Gruntmane, Valentīns Lukaševičs, Anita Mileika, Artis Ostups, Inga Pizāne, Ligija Purinaša, Agnese Rutkēviča, Māris Salējs und Toms Treibergs.
 

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 
 

FRÄNDER

 Säde Tatar (Flöte, Dudelsack, Maultrommel und Vocals),
Natasja Dluzewska (Vocals &Fiddle),
 Gabbi Dluzewski  (Schwedische Låtmandola, Percussion & Vocals),  
Daniel Dluzewski (Bass und Vocals)
Björn Tollin,  Andreas Berglund (Percussion)
Valter Kinbom (Darbuka und Alludu)
 
- Evigt regn -
- Tid att komma hem -
- Svarta sparvens sorg -
- Kung Björns polska -
- Kom till mig -
- Jag väntar -
- Under ditt hjärta - 
(aus dem Album FRÄNDER II)
 
 
FRÄNDER Homepage
 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin (diesmal ausnahmsweise!):
Mittwoch, 14. Februar 2024 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
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11 Dezember 2023

BALTISCHE STUNDE 19. Dezember 2023

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 19. Dezember  2023, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 30. Dezember 2023 16.00 - 18.00 Uhr

  in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -
 
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GESPRÄCHSGÄSTE

Ilga Valodze-Ābele + Sasha Lurje
(Musikerinnen)

Wir möchten den Namen Emilis Melngailis gerne in der Welt etwas bekannter machen! 

Über die lettische Bezeichnung des "schwarzen Hahns", die Entstehung der Band "Black Rooster", die Vereinigung von lettischer und jüdischer traditioneller Musik, die Liedersammlung von Emilis Melngailis und sein Interesse an verschiedenen Volksgruppen in Lettland und Litauen. Über die Orte an denen Melngailis sein Tagebuch schrieb, die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen jüdischer und lettischer Musik, und ein Konzert im Žanis-Lipke-Museum in Riga. 
Über den Moment, als Melngailis plötzlich die jüdischen Lieder entdeckte, über sein Studium in Dresden und St.Petersburg, die Kulturen der Nachbarn, deutsche, jiddische und lettische Sprache, und exakte Angaben, von welchen Personen die Aufzeichnungen stammen. Über Ginsburg und Marek, zwei andere Sammler jüdischer Musikstücke. 
Über den Wert von Kultur der Menschen auf dem Lande, das Ansehen von Folklore-Musiker/innen heute, zeitlose Musik und die Aktualität alter Liedtexte. Über den 150. Geburtstag von Melngailis im Jahr 2024, seine Arbeit unter verschiedenen politischen Systemen, ein Vergleich mit der Arbeit von Jēkabs Vītoliņš und den Stellenwert der Arbeit in der lettischen Tradition. Über das Verhältnis von Melngailis zu Krišjanis Barons und die unterschiedliche Arbeitsweise der beiden. Über Aufmerksamkeit auch gegenüber die Kultur der Nachbarn und die Diskusionen um den authentischen Charakter von Traditionen. Über alte und neue Arten und Weisen von Kommunikation und der Vermittlung von Traditionen, lebendige Kulturen und den Versuch, Musikstücke aus dem Museum wieder auf den Straßen erklingen zu lassen. 
Über das Zusammenklingen von lettischer und jiddischer Sprache, Erfahrungen aus den Konzerten in Bremen, und die Pläne ein gemeinsames Album zu produzieren und nachfolgende Konzerte in Lettland. Über eine Melngailis-Musikschule in Liepaja, die Gedenkstätte für Žanis Lipke und seine erfolgreichen und kreativen Versuche, Juden vor dem Holocaust zu retten. Über Lett/innen, die Jüdinnen und Juden gerettet haben, und über die Iniative, auch Zeugnisse der jüdischen Kultur in die Gegenwart zu retten. Über kulturelle Unterschiede, die Überlieferung und Lebensfähigkeit von Traditionen, Leben in der Stadt und auf dem Land, Halloween und das Entstehen der lettischen Folklorebewegung seit den 1970iger Jahren. Über die Zelebrierung des Morgens des "Liela diena", Kokle, lettischer Dudelsack, Akkordeon, Stabule und andere lettische Musikinstrumente. Über das Singen "a capella", die machmal missverständliche Berufung auf "Tradition", Brüche in der kulturellen Entwicklung, die Deutschen in Lettland und individuell verschiedenen Wahrheiten. 
Über den Blick die historische Entwicklung und den eigenen individuellen Werdegang, Pläne für eine Konzerttournee auch an den Orten an denen Melngailis gewirkt hat, und die digitale Möglichkeiten im Internet. Über die Arbeiten am neuen gemeinsamen Album und die Planungen für das Melngailis-Jubiläumsjahr 2024. 
 
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 


Anti Selart, Mati Laur: Dorpat / Tartu

Geschichte einer Europäischen Kulturhauptstadt. Böhlau Verlag Wien 2023, ISBN: 978-3-205-21826-5, 224 Seiten, 28,00 €

Verlagsinfo: Als Bischofssitz gegründet, durch den Hansehandel mit Russland reich geworden, dank der Landesuniversität als „Embach-Athen“ gerühmt, sowjetisches Sperrgebiet: Dieses Buch führt seine Leserinnen und Leser durch die spannende und wechselhafte Geschichte der in Estland gelegenen Europäischen Kulturhauptstadt 2024. Weit im Nordosten, nahe der russischen Grenze, scheint Dorpat/Tartu in Estland eine abgeschiedene Provinzstadt am Rande Europas zu sein. Dabei ist die Stadt am Embach/Emajōgi seit ihrer Gründung auf viele Weisen europäisch vernetzt: Zunächst als Bischofssitz im mittelalterlichen Livland (heute: Estland und Lettland) in die Strukturen der römischen Kirche. Als Hansestadt kontrollierte sie mit Riga und Reval/Tallinn den Handel zwischen Russland und dem übrigen Europa. Und seit der Neugründung der Universität 1802 waren ihre Absolventen weit über die Grenzen des russländischen Kaiserreichs gefragte Experten. Doch blieb Dorpat nicht allein Ausbildungsort der deutschbaltischen Eliten, sondern wurde zu einem Kristallisationspunkt der estnischen Nationalbewegung. Die wechselhafte Geschichte des „wohl besten Wohnorts in der Welt“ (Mati Laur), von Aufbau, Zerstörung und Wiederaufbau, schildern die Autoren mit wissenschaftlicher Expertise und estnischem Humor. 

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 
 

BLACK ROOSTER

- garais sauciens -
– vos mir zaynen -
- Ar laiviņu ielaidosi -
– Akh got -
– le chaim rebe -
– Base malke -
– vai būs laime -
– Khatskele -
- Pērkonītis -
– Shpatsim fast -
– Eima eima -
 
Craig Judelman –Violine, Gesang
Elina Ellere – Gesang, Percussion
Ilya Shneyveys – Akkordeon, Gitarre, Flöten, Gesang
Ilga Valodze Ābele – Gesang, Dudelsack, Flöten, Kokle, Vargan
Jānis Zemgus Jātnieks – Akkordeon, Mandoline, Gesang
Sasha Lurje – Gesang, Trommel
 
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Black Rooster auf Youtube
 
Webseite Sasha Lurje
 
 

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
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09 November 2023

BALTISCHE STUNDE 21. November 2023

 

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 21. November  2023, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 2. Dezember 2023 16.00 - 18.00 Uhr

  in Bremen - wie immer auf UKW 92,5 on air -
 
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GESPRÄCHSGÄSTE

 

Enno Juilfs, Holger Frerichs, Claudia Kaminski
(Varel)

Diese Gräber zu restaurieren, das war eine richtige und gute Entscheidung! 

Über die Entstehung des Projekts "Baltengräber" in Varel, vergessene, überwucherte Gräber, und einen Spaziergang über den Friedhof. Über Zuflucht Suchende aus den baltischen Staaten nach dem 2.Weltkrieg. Über das bis 1960 in Varel existierende "internationale Altenheim" in Varel, die Perspektive der "Displaced persons" (DPs) in Westdeutschland, Hoffnung auf Rückkehr in die Heimatländer und die Insassen des Altenheims. 
Über Inschriften auf den Grabsteinen, zerrissene Familien, die Arbeiten zur Restaurierung der Gräber und die Säuberung der Grabstellen. Über die Unterstützung der Kirchengemeinde, vom Heimatverein und von Stiftungen, das Einwerben von Finanzierung, das Agenda-Büro in Varel und private Spenden. Über eineinhalb Jahre Arbeit, 63 erhaltene Grabsteine, bis zu 1000 Altenheim-Bewohner und die nachfolgende Übernahme des Gebäudes durch die Bundeswehr. 
Über Kontakte nach Estland, Lettland und Litauen, Anfragen von Angehörigen und Nachkommen, noch vorhandene Akten, Bestände in anderen Archiven und ein zukünftiges Forschungsprojekt der Universität Osnabrück. Über ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt aktiver Bürgerinnen und Bürger in Varel.
 
Kontaktmöglichkeiten:

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Holger Frerichs: Das „Altersheim für heimatlose Ausländer“ in Varel 1950-1959. 


Verlag Isensee, Oldenburg 2023.
Herausgeber: Trägerverein für die lokale Agenda 21 in Varel e.V.
ISBN: 978-3-7308-2004-9, 106 Seiten, 15,00 €

 

 

 

 

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Andrus Kivirähk: November

Aus dem Estnischen von Maximilian Murmann (Originaltitel: "Rehepap. Novembri esimene pool"). Illustriert von Veiko Tammjärv. Verlag Voland & Quist, Berlin / Dresden 2023. 144 Seiten, ISBN 978-3-86391-391-5, 30,00 Euro. 

Verlagsinfo:
»November« nimmt uns mit in ein namenloses Dorf in Estland, in eine Zeit, als die Esten den Deutsch-Balten als Leibeigene dienten, und zwar mit einer gehörigen Portion Bauernschläue und Zynismus. Die Bediensteten im Herrenhaus klauen alles, was nicht niet- und nagelfest ist und treiben damit regen Handel …
Veiko Tammjärvs Graphic Novel, basierend auf dem gleichnamigen Kultroman des estnischen Autors Andrus Kivirähk, vermischt Absurdes und Groteskes mit einem einzigartigen Humor und strotzt vor übersinnlichen Elementen, gespickt mit estnischer Folklore und Mythologie. Da gibt es etwa die Geister der Toten, die zu Allerseelen an den Familientisch geladen werden, den Teufel, den man beschwören kann und die Pest, die in mannigfaltiger Gestalt ihr Unwesen treibt. Und nicht zu vergessen sind die aus allen möglichen Haushaltsgegenständen gefertigten ›Kratts‹, die den Esten bei ihren Machenschaften gegen die Obrigkeit helfen. / Veiko Tammjärv

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Anete Melece: Der stibitzte Schlaf

Aus dem Lettischen übersetzt von Matthias Knoll. Verlag Antje Kunstmann, München 2023. 32 Seiten, ISBN: 978-3-95614-570-4, 16,00 € (D) .

Verlagsinfo:
Wer hat bloß Stellas Schlaf stibitzt? Als Stella auch nach neun Büchern noch nicht müde ist, machen sie, Paps, die Detektive Nilpferd und Flamingo, deren treuer Gefährte Bobby und all die anderen Bewohner des Kinderzimmers sich auf die Suche …
Es ist viel einfacher einzuschlafen, wenn man vorher noch ein Buch liest. Das weiß jeder, auch Stella und ihr Paps. Aber Stella ist nach neun Büchern noch immer kein bisschen müde! Bei der Hotline des Schlaflieferservice behaupten sie, sie hätten Stellas Schlaf schon längst geliefert. Hat ihn etwa jemand gestohlen? Die beiden Detektive Nilpferd und Flamingo und deren treuer Gefährte Bobby nehmen sofort die Ermittlungen auf. Wo sie den Schlaf schließlich finden, wird hier nicht verraten.
Anete Melece erzählt mit Witz, Charme und Leichtigkeit in ihrem unverwechselbar kraftvollen Stil davon, wie schwierig es manchmal ist, in den Schlaf zu finden – ein Problem, das allen Kindern und Eltern rund um den Erdball wohlbekannt sein dürfte. Mit diesem Buch ist der Schlaf dann ganz schnell da und beschert die buntesten, süßesten Träume.

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Signe Viška / Elīna Brasliņa: Kati will Großvater werden

32 Seiten, Atlantis Verlag in der Kampa Verlag AG, Zürich. Signe Viška (Text), Elīna Brasliņa (Bilder). ISBN 978 3 7152 0847 3, € (D) 18,– | sFr 26,90 | € (A) 18,50 (ab 4 Jahren). 
Verlagsinfo: Kati weiß, was sie werden will: Großvater. Davon lässt sie sich auch nicht abbringen, als die andern sie belächeln. Kati eignet sich an, was zu einem Großvater gehört: große Hände zum Akkordeon spielen oder Streichhölzer und Bonbons für die Jackentasche. Sie schafft es auch, so viel Zeit wie Großvater zu haben. Nur – wie bekommt sie weißes Wolkenhaar? Kurzerhand klebt sich Kati Watte in die Mütze. Und schon bald sitzen die zwei Großväter zusammen am Tisch und machen Großvaterdinge: zum Beispiel Milchtrinken.

Signe Viška (*1997) ist Autorin und Übersetzerin. Sie lebt in Riga. Die deutsche Textfassung stammt von der Autorin.
Die Originalausgabe des Buches erschien unter dem Titel "Kate, kas gribēja kļūt par vectēvu" bei "Liels un mazs", Riga 2021. 
 

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 
 

HaraLDS SĪManis

- Epitāfija -
- Kāds gudrais Teica savam dēlam -
- Balāde mīļotai -
- Labu pamācību balāde pazudušiem ļaudīm -
- Balāde senfranču valodā -
- Balāde, kuru Vijons sacerēja Bluā sarīkotajā konkursā -
- Prom jaunība -
- Dziesma -
- Parunu balāde -
- Balāde, kurā Vijons lūdz piedošanu -
(aus dem Album "Es strauta malā slāpēs eju bojā ...")
Haralds Sīmanis - Musik, Gesang, Orgel, Gitarre
Ilze Grunte - Gesang
nach Gedichten von François Villon
 
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 - Vai pasaule dēļiem aizsista? -
- Pa tīru upi -
- Starp divām gaismām -
- Grūti salst jūra -
- Ai, māt, ai, saule! -
- Vēl esmu -
- Lavīna -
(aus dem Album "Starp divām gaismām")
Haralds Sīmanis - Gitarre, Gesang
Andris Grunte - Kontrabass
Una Vikštrema - Alt
Mārtiņš Burkevics - Oboe
Aleksandrs Sircovs - Gitarre, Tamburin
nach Gedichten von Arvids Ulme

 
 weitere Alben von Haralds Sīmanis sind erhältlich bei

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 19. Dezember 2023 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
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16 Oktober 2023

BALTISCHE STUNDE 24. Oktober 2023

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 24. Oktober  2023, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 4. November 2023 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

 

Maja Linnemann
(Bremen)

Auch Friedhöfe sind oft sehr stimmungsvolle Orte! 

Über den Namen "Maja", mögliche lettische Bezüge und internationale Verständlichkeit. Über Sprachenkenntnisse, Schule in Bremen, Russisch, Spanisch und Chinesisch, den ersten Besuch in Litauen und Sprachkurse an der Bremer VHS. Über das Aufwachsen mit mehreren Sprachen, Reisen zu pandemischen Zeiten, die Überfahrt von Kiel nach Litauen, die Verständigung in Litauen und Besuche in Klaipeda, Kaunas und Vilnius. Über stimmungsvolle Orte der Vergänglichkeit mit schönem Baumbestand. Über Litauen im Umbruch, Gräber, Denkmäler und Gedenkstätten. Über Sehenswertes in Klaipeda, ein deutscher Friedhof, Gedenkstätten für litauische und sowjetische Soldaten und Entdeckungen unter gelben Blättern. Über deutsche Geschichte in Klaipeda, einen jüdischen Friedhof und übrig gebliebene Fragmente. 
Über Geschichtsunterricht in der Schule, Wandern im Sudetenland, die Gräber der Eltern, Katholiken, Protestanten, Orthodoxe und andere Konfessionen. Über einen alten Friedhof in Kaunas, eine Moschee, den Bernhardiner-Friedhof und den Antakalnis-Friedhof in Vilnius und Grabsteine mit russischen Inschriften. Über alte Fotos, Grabsteine mit Porzellanfotos und Bänkchen am Grab. Über einen Besuch zu Allerheiligen, Touristen und Pfadfinder und Grablichter auf allen Gräbern. Über polnische Aktivitäten in Litauen und Kränze für General Piłsudski, das polnische und das litauische Vilnius, das katholische Polen und einen muslimischen Friedhof in Warschau. Über Muslime in Riga, Grabgestaltung und Symbole, fehlende Cafés und verschwundene und überbaute Friedhöfe. 
Über Erinnerung an Holocaust und Judenmord, der Blog "Friedhofswelten", Erinnerung an verschiedene Kulturen und einen verunglückten Zirkusreiter. Über mehrsprachige Namensgebung, finn-ugrische und andere Völker, Sorben in Deutschland, entzifferte Inschriften und den Großen Friedhof in Riga. Über Weltraumforscher Zander, Krišjanis Barons, ehemalige Bürgermeister und einen 250.Geburtstag. Über ehrenamtliche Grabpfleger, russische Denkmäler nach Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine. Über Gespräche mit einem Russen in Riga, Vandalismus und gelegentliche Missgunst. Über Bücher und Publikationen, Friedhöfe als Objekte der Stadtplanung und des Tourismus. Über Fotos und Dokumentationen, Friedhöfe in China, den Versuch einer Bestandsaufnahme, Kontakte mit Gleichgesinnten, Tierfriedhöfe in England, neue Formen der Bestattung, digitale Welten und mögliche weitere Besuche in Litauen, Lettland oder Estland.
 
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Laura Vinogradova: Wie ich lernte, den Fluss zu lieben

Roman, aus dem Lettischen übersetzt von Britta Ringer. Paperento Verlag / Edition Wannenbuch, Chemnitz 2023. 124 Seiten, ISBN: 978-3-947409-57-0, 16,00 Euro.  

Verlagsinfo: Als ihr Vater stirbt, flieht Rute aufs Land. Weg vor ihren Liebsten, vor der Stadt, vor sich selbst. Schier unerträglich ist die Leere, die sie in sich spürt. Und der Schmerz, der sie seit Jahren begleitet. Rutes Mutter sitzt im Gefängnis, die Schwester ist verschwunden, ihren Vater hatte sie nie kennengelernt. Und doch ist da etwas, das sie sanft und fordernd zurück ins Leben holt …
Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen? Laura Vinogradovas Romandebüt erzählt von einem Leben, das von Sehnsucht geprägt ist. Und von einem einsamen Haus weit draußen am Fluss. 

Zur Autorin:  Laura Vinogradova, geboren 1984, stammt aus Lettland und schreibt Bücher für Kinder und Erwachsene. Sie studierte Betriebswirtschaft an der Technischen Universität Riga und fing mit 30 Jahren mit dem Schreiben an. Ihr erstes Buch »Baby Langnase aus dem Langnasendorf« (»Snīpulītis no Snīpuļciema«), eine Geschichte für Kinder, erschien 2017. Es folgten zwei Sammlungen von Kurzgeschichten – »Ausatmen« (»Izelpas«) und »Bärenhügel« (»Lāču kalns«). 2019 veröffentlichte sie das zweibändige Kinderbuch »Geschichten aus dem Wald (»Mežpasakas«). »Wie ich lernte, den Fluss zu lieben« (»Upe«) ist ihr erster Roman. Die Novelle stand auf der Shortlist für den jährlichen Lettischen Literaturpreis und wurde 2021 mit dem Europäischen Literaturpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschien das Kinderbuch »Vater und Hund« (»Tētis un suns«). Laura Vinogradova lebt in Riga und arbeitet dort im Museum für Literatur und Musik. Derzeit schreibt sie an ihrem zweiten Roman.

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

LATHYRUS

Ruven Weithöner - Trompete, Flügelhorn
Conrad Noll - Cello
Max Brackmann - Piano
Monta Tupčijenko - Gesang

- sunrise -
- pavasara vēsmas -
- flowers -
- sunlight - 
- rutina -
- on the brink -
- no words / leaf and rock -
- saule riet -
- sunset -
(aus dem Album "Uz gaismas sliekšņa" / On the Brink of the Light)

Webseite LATHYRUS




Zeitschrift JazzIn

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Aleksandra Line
Uģis Prauliņš

 Evilena Protektore, Santa Šillere, Rūta Dūduma Ķirse - Gesang 
Ēriks Miezis - Vibraphon
Edgars Cīrulis - Piano

 - cauri gaismai -
- through the light -
- сквозь свет -
 (aus dem Album "Through the light")




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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 21. November 2023 - 19.00 - 21.00 Uhr
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16 September 2023

BALTISCHE STUNDE 26. September 2023

 

      Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 26. September  2023, 19.00-21.00 Uhr

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Unser Hörangebot diesmal
 
 

GESPRÄCHSGAST

 

Ēriks Miezis

(Musiker)

Ich mag die Farbigkeit, den Schwung und die Harmonien der Musik aus Brasilien sehr!

Über die Rolle von Gerste, Hafen und Roggen beim Bierbrauen und bei lettischer Namensgebung, über Bandnamen und das Aufwachsen in Jelgava. Über die Musikschule, das Musikstudium in Riga, Veränderungen im erneuerten und verschönerten Jelgava, die Situation in den 1990iger Jahren und die Vergangenheit von Jelgava unter dem Namen "Mitau" als Hauptstadt von Kurland unter Herzog Jakob. Über das Schloss in Jelgava, Zeugnisse verschiedener Zeitalter, die historische Bedeutung und den aktuellen lettischen Roman "Jelgava 94". 
Über Chorsingen, Klavierspielen und Schlaginstrumente, über die Familie, die Tradition der Musikschulen in Lettland, das gut geschulte Publikum in Lettland bei Konzerten, und den ersten Kontakt mit dem Jazz. Über Improvisieren, Harmonie und Rhytmus, den Spaß am Jazz und den Weg vom Schlagzeug zum Vibraphon. Über drei bekannte Vibraphon-Spieler aus Lettland, den Vergleich mit den Charakteristiken anderer Instrumenten und mögliche Prägungen durch lettische Volksmusik. Über Inspirationen aus Afrika, Asien und Südamerika. Über die persönliche Vorliebe für Kuba und Brasilien, den Traum von einem Besuch dort, die Zusammenarbeit mit Kaspars Kurdeko und ein Studium bei Julio Barreto (Julio César Barreto Pénie) in der Schweiz. 
Über die Schweiz als Land des Jazz, Basel und seinen Jazz-Campus, Studieren bei Urs Wiesner und lettische junge Musiker im Ausland. Über Erfahrungen in ungewohnter Umgebung, die Schule des Lebens und Umgebungen ohne die Muttersprache. Über die Tätigkeit als Musikpädagoge, die Notwendigkeit vielseitig in Lettland zu sein und die Entwicklung als Musiker Schritt für Schritt. Über das Überstehen der pandemischen Zeiten, die Fähigkeit Dinge gut und verständlich zu erklären und die Beratung jüngerer Musikerinnen und Musiker. Über das erste eigene Album, die Planung von Konzerten und die Teilnahme an Festivals wie "Rigas ritmi", "Saukrasti Jazz" und anderen - und eine mögliche Einladung nach Brasilien!
 
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Urmas Vadi: Der Ballettmeister

Roman, aus dem Estnischen von Cornelius Hasselblatt. Rote Katze Verlag, Lübeck 2023. 300 Seiten, ISBN 978-3-9824732-5-3, 24 Euro. 

Verlagsinfo: Estland 1940. Erst seit 22 Jahren ist der kleine Staat an der Ostseeküste unabhängig, da beenden die Sowjets die Freiheit brutal und verleiben sich das Land wieder ein. Der Präsident Konstantin Päts wird ins Innere Russlands verschleppt. Estnische Patrioten wollen das nicht hinnehmen und entsenden ein paar junge Männer, um den Präsidenten zu befreien. Getarnt als Ballettgruppe machen sie sich auf die weite Reise. Unter der Führung des „Ballettmeisters“, eines Feuerwehrmannes ohne Tanzkenntnisse, machen sie als Ballett Furore – aber erreichen sie ihr Ziel?

 

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Odeta Rudling: Von der nationalen Form zum nationalen Inhalt

Litauische Folklore zwischen Sowjetisierung und Nationsbildung (1940 - 1990). Reihe Forschungen zur osteuropäischen Geschichte, Harrassowitz Verlag Wiesbaden 2023. ISBN 978-3-447-12049-4, 68,00 Eur[D] / 70,00 Eur[A]

Verlagsinfo:
Odeta Rudling analysiert in Von der nationalen Form zum nationalen Inhalt die Ausformung der sowjetischen Folklorepolitik, die zwischen 1940 und 1990 zur Übertragung und partiellen Übernahme des sowjetischen Modells in der litauischen SSR führte. Mit dem Fokus auf lokale Akteure und deren Rolle in diesem Prozess veranschaulicht sie sowohl die Techniken der Eliten als auch die inhaltliche Transformation der Volkskunst, die sich einerseits auf der Mikroebene des staatlichen Volksmusikensembles, andererseits auf der Makroebene der staatlichen Massenkultur manifestierte.
Im Zentrum des Buchs steht die Frage danach, wie die Sowjetisierungsbestrebungen im Bereich der Folklorepolitik umgesetzt wurden und in welchem Verhältnis sie zur litauischen Nationsbildung standen. Vor dem Hintergrund der Forschung zur sowjetischen Nationalitätenpolitik demonstriert die Autorin, wie und weshalb die kulturpolitischen Maßnahmen zur Kontinuität der Neo-korenizacija beitrugen und damit auch der litauischen Nationsbildung mittels Sowjetisierung Vorschub leisteten. Die Stimulierung der nationalen Identität wird hier anhand zweier zentraler Erzählstränge aufgezeigt, mit der staatlichen folkloristischen Politik auf der einen und einer antimodernistischen ethnonationalistischen Bewegung auf der anderen Seite, die, obwohl sie sich getrennt voneinander entwickelten, im Spätsozialismus interagieren mussten und schließlich in den späten 1980er Jahren zur treibenden Kraft der „Singenden Revolution“ wurden.


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Ēriks Miezis

- Fanfare -
- Zephyr -

 
Ēriks Miezis - Vibraphone / Marimba / Komposition
Evilena Protektore - Gesang
Edgars Cīrulis - keyboard
Albert Reinholdt Østergaard - bass
Pauls Ķierpe - drums
Kaspars Kurdeko - percussion
 
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Turėjo Liepa – Marga Muzika

Erškietėle Garbuonėle – Veronika Povilionionė + Dainius Pulauskas

Ei Gėriau, Gėriau – Evaldas Vyčinas

Vyrų Žaidimas – Saulius Petreikis

Miežis Atsakė – Visi

Kaimo Smuikininko Melodija – Algirdas Klova

Smūtna Liūdna Mano Širdele – Daiva Vyčinienė + Evaldas Vyčinas

Malda – Saulės Broliai

Tututūtututis – Griežikai

(aus dem Album "Folk World / Note Lithuania")

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 24. Oktober 2023 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
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