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17 September 2015

BALTISCHE STUNDE 22.September 2015

heute und wie immer: mehrsprachig! 

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 22.September 2015 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 3.Oktober 2015, 16.00-18.00 Uhr !

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal

Gesprächsgast
Nijolia Buinovskaja,
 Leiterin der Spracharbeit des Goethe-Instituts Vilnius


In der Spracharbeit ist es nötig möglichst nachhaltig zu arbeiten!  

Über Deutsch in Litauen, den Wandel der Berufschancen für Sprachkundige, den Wunsch nach einem Germanistikstudium und sowjetischen Zeiten. Vom Studienabschluß 1992, vielen Jobangeboten und der Faszination des Unterrichtens und der westeuropäischen Sprachen. Von schwankenden Zahlen der Deutschlernenden, dem Aufbau der Goetheinstitute in den baltischen Staaten, Arbeit an der Pädagogischen Universität Vilnius und einem Stipendium 1994 in München.
Vom Erfahrungsaustausch der Deutsch-Vermittelnden, Deutschland als unbekanntes Land und dem Interesse am Sprachen-Lernen. Vom Kennenlernen der deutschen und der Weltliteratur, einem spannenden Studium und selbstbewußten Dozenten und Studierenden. Über Menschen die Faust auswendig zititieren können, Vorlieben für Remarque, Hesse, Kafka und Thomas Mann, vom Vorgang des sich Erschließens anderer Kulturen, Goethe in litauischen Schulklassen, der Zusammenarbeit der litauischen Deutsch-Lehrkräfte mit dem Goethe-Institut und dem Wirken des Instituts in der litauischen Öffentlichkeit.
Von Veranstaltungen in deutscher Sprache mit Experten aus verschiedenen Ländern, vom Sprechen in der Muttersprache, der Zusammenarbeit mit Dolmetschern, spannenden Ideen und strukturierter Arbeit mit regionalen Strategien. Über die Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, die Förderung der deutschen Sprache und den Gedankenaustausch mit litauischen Partnern.
Über Litauen in Europa, unterschiedliche Schwerpunkte in den Regionen Litauens, Deutsch im Kindergarten, von der deutschen Minderheit, dem deutschen Verein in Klaipeda und dem Thomas-Mann-Festival auf der Kurischen Nehrung. Über litauischen Film, viele litauische Filmfestivals, die Berlinale und deutschen Film in Litauen. Von litauischen Filmen in deutschen Kommunalen Kinos, deutschen Filmfassungen und Filmen mit litauischen Untertiteln in Litauen. Von Übersetzungshilfe für litauische Bücher, dem litauischen Kulturinstitut und Kontakten zu den Botschaften beider Länder. Von gut integrierten Litauern in Deutschland, dem gegenseitigen Verständnis für aktuelle Probleme beider Länder, vom Fremdsprachenunterricht im Teenageralter, vom Spielen im Unterricht und vom Lernen verschiedener anderer Fächer in deutscher Sprache.
Über deutsche Umweltkoffer, der deutschen Sprache als Zugang zu spannenden Experimenten, von fachübergreifendem Unterricht und Mehrarbeit für die Lehrkräfte. Über die EXPO2000 in Hannover, Litauen als Buchmessenschwerpunkt Frankfurt, dem EU-Beitrittsland Litauen und der Kulturhauptstadt Vilnius. Von gewonnener Erfahrung und Schauen mit neuen Augen, sich schnell ändernder Gesellschaft und Plänen für die Buchmesse Leipzig 2017. Von der wichtigen Rolle der Dichtung und der Literatur in Litauen, vom Wunsch nach vielen Übersetzungen litauischer Literatur. Über den Vergleich mit Literatur in Skandinavien, Büchern von Jurga Ivanauskaité, die Leipziger Buchmesse 1997, Arbeitsgruppen des litauischen Kulturministeriums und Kontakte zu deutschen Verlegern.
Von interessanten Entwicklungen des litauischen Theaters, Theater als Möglichkeit der Auseinandersetzung mit der litauischen Geschichte, Faust-Aufführungen und der Zusammenarbeit von Oskaras Koršunovas mit Marius von Mayenburg.
Vom Theaterpublikum in Litauen, Theaterbesucher aller Generationen und jungen Menschen im Theater.
Von deutschen Touristen in Litauen, dem Werben dafür, Deutsch zu sprechen, internationalen Konferenzen und gut deutsch sprechenden Litauern. Über den guten Ruf Deutschlands in Litauen, die deutsche Politik und die These litauischer Politikwissenschaftler "Merkel ist das beste, was Europa passieren konnte".
Von der Aufarbeitung schwieriger Themen wie dem Holocaust in Litauen, von Vilnius als Stadt mit multikultureller Geschichte, von sprechenden Skulpturen und von fehlenden Sprachvarianten in der Vilnius-Werbung. Über nötige Anregungen durch deutsche Touristen und der großen Bereitschaft auf Englisch auszuweichen. Von Vorlieben für die Ökolandwirtschaft, vom Gefühl etwas bewegen zu können, von der Zusammenarbeit mit litauischen Behörden, wechselnden Chefs im Goetheinstitut und vermiedener Routine und neuen Inspirationen. Von angeblichen deutschen Namen für die Stadt Vilnius, der Orientierung am heutigen Litauen und abweichender Sprachregelung bei der deutschen Botschaft in Vilnius.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Anu Allas: Spiel der Unsicherheit / Unsicherheit des Spiels

Experimentelle Praktiken in der estnischen Kunst und im estnischen Theater der 1960er Jahre. Transcript Verlag, Bielefeld 2015. 312 Seiten, ISBN 978-3-8376-2966-8, 37,99 Euro.

Verlagsinfo:
Während das Verhältnis zwischen Zentrum und Peripherie heute in den Geisteswissenschaften neu bestimmt wird, bietet dieses Buch eine anregende Perspektive für die Untersuchung der künstlerischen Prozesse der 1960er Jahre. Anu Allas beschreibt den kulturellen Umbruch der 1960er Jahre am Rande der damaligen Sowjetunion mit Blick auf die Ambivalenz des spätsozialistischen kulturellen Milieus. Sie zeigt: Die Kunst- und Theaterexperimente in Estland wurden von der westlichen Neo-Avantgarde ebenso wie vom aktuellen Lebensumfeld beeinflusst und zeichneten sich durch ihre Affinität zum Spielphänomen und durch eine paradoxale Verknüpfung der Neo-Avantgarde zur existenzialistischen Philosophie aus.

Anu Allas arbeitet als Kuratorin im Kumu Kunstmuseum in Tallinn. Ihre Forschungsschwerpunkte sind künstlerische Neo-Avantgarde der 1960er Jahre und osteuropäische Kunst der Nachkriegszeit.

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


SOLO & Indré
Solo Cissokho an der Kora aus Senegal,
an der Kanklė Indrė Jurgelevičiūtė aus Litauen.

- Damma - Gervė -
- Listen -
- Dolo -
- Manssani - Bitelė -
- Listen -
- Saula Yay -
- Petit Pois - Sanoy -
- Kaira - Upelė -
- Leliumoj - Bamba -
(aus der CD "Solo & Indrė")
Worldmusic.net 
Facebook
WOMEX
Music Information Centre Lithuania 

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 20.Oktober 2015 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
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im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
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19 August 2015

BALTISCHE STUNDE 25.August 2015

Theater, Theater! 

Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 25.August 2015 - 19.00-21.00 Uhr 
Wiederholung am Samstag, 5.September 2015, 16.00-18.00 Uhr !

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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Unser Hörangebot diesmal

Gesprächsgäste
Laur Kaunisaare (Dramaturg), i.B. rechts
Vladislavs Nastavševs (Regisseur, Musiker)


  Die baltische Theaterszene ist ein Phänomen in ganz Europa !

Laur Kaunisaare über die Arbeit von Mats Traat, Gründungsidee und Zwischenbilanz des Theaters NO99, über die Inszenierungen der Jahre 2014 und 2015, über die Herausforderungen bei der Theaterarbeit, vom Sich-Selbst-Überraschen und vom Gefühl, jedes Stück sei das letzte. Von der Schönheit des Vergehens, von der Konzentration immer auf das neueste Werk, von der Entstehung der von Mats Traat aufgeschriebenen Lebensläufe, seiner Aura, von Epigrammen und Autoepigrammen, kreativem Überlegen bei der Suche nach einem Titel der Theaterstücke und vielen verschiedenen Wahrheiten.
Von Sehnen nach der absoluten Wahrheit, existenziellen Inhalten beim Schauspielern und der Mischung von Tragik und Ironie. Von Grenzerfahrungen, von unterschiedlichen Sichtweisen auf das Leben, Toleranz gegenüber der Verschiedenheit der Menschen und Charaktere, von speziellen Brillen und Stühlen, und von einem endloser Poesieabend am Fernsehen 1977. Vom Nicht-Narrativen in Inszenierungen, Poetik zwischen den Zeilen und anspruchsvolle Aufgaben für die Schauspieler. Von der Verkörperung einer Intuition, von der emotionalen Haltungen zum Text, von Tragik und Ironie in der estnischen Mentalität, über Stücke von Bulgakow und Juhan Liiv, Sophokles und Euripides, und von Erwartungen von Seiten des Publikums.
Von Politik auf der Theaterbühne, dem Wechsel der Stile, dem Einbau sehr verschiedener künstlerischer Ausdrucksweisen und qualitativ neuen Ebenen.
Über das Stück "Unified Estonia" und den Zusammenhang zum estnischen Wahlkampf, das Stück über Edgar Savisaar und dem Gastspiel bei der Quadrienale in Prag.
Über Savisaar als shakespearehafte Theaterfigur, den Kontext einer griechischen Tragödie, über die Geburt der Demokratie, Theater am Wahlabend und von ungewollt zweideutigen Plakaten. Vom Zusammenhang von Theaterstücken und Wahlergebnissen, der großen Unterschiedlichkeit der Aufführungen und dem Zusammenhang von Poetik und Politik. Über die Arbeit von Tiit Ojasoo und Ene-Liis Semper, die Inszenierung eines Stückes von Peter Handke, vom Kontext der zeitgenössischen Kunst, dem Selbstverständnis von NO99, dem Einfluß der Werke von Pipilotti Rist und Alain Platel und der Bedeutung Peter Handkes.
Vom festen Kreis der Schauspieler bei NO99, gelegentlichen Gästen, vom finanziellen Rahmen und staatlicher Unterstützung.
Über die Bedeutung guter Übersetzerinnen und Übersetzer für Auslandsauftritte, von der Zusammenarbeit mit Cornelius Hasselblatt, vom Charakteristikum des deutschen Theaterpublikums, den theaterfreudigen Estinnen und Esten, und von der Einladung zum Theaterfestival in Avignon. Von der Theaterregion der baltischen Staaten, bestehenden Kooperationen und der weitergehenden Kooperation mit Vladislavs Nastavševs.

Vladislavs Nastavševs über die Einladung nach Tallinn zur Zusammenarbeit mit NO99, über das Stück "Mitjas mīlestības" ("Mitjas Liebe"), Treffen in Moskau, und gemeinsamem Erarbeiten eines Theaterstücks. Von Neuem in Estland, den sehr persönlichen Inhalten der Theaterstücke, dem Erarbeiten der Inhalte von Mats Traat, und estnisch-lettischem Kennenlernen. Von den Unterschieden estnischer Mentalität, den Gemeinsamkeiten im Großen und Ganzen, russischer Seele und menschlichen Übereinstimmungen. Über die russische Herkunft, Leben mit Mama in Riga, über die Schwierigkeit lettisch-russisches zu erarbeiten in Form des aktuellen Theaterstücks in Riga ("Cerību ezers" / "See der Hoffnung"), über fiktive Personen und dem Nachspielen tatsächlicher Ereignisse auf der Bühne.
Über Hamlet und Dänemark, der Notwendigkeit von Veränderung, einer Wohnungsrenovierung, autobiografischen Theaterkonzeptionen und der Einbeziehung von Eltern und Verwandten. Von den Plänen zum nächsten Stück zusammen mit NO99 und einer russischen Großmutter.
Von eigenen Ambitionen auch als Musiker, dem Geige und Klavierspielen, eigenen Kompositionen und Auftritten, Lieder nach Gedichten von russischen Dichtern, und der Hauptsache: dem Theater.

Theater NO99
NO99 am Staatstheater Hannover
Das Stück "Unified Estonia" bei der "Quadrienale" in Prag 
"Cerību ezers" am Jaunais Rīgas Teatris
"Mitjas mīlestība"
"Unified Estonia" / "Savisaar"
NO99 in Hamburg: "Die Stunde da wir nichts voneinander wußten" (Peter Handke)
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Kätlin Vainola: Wo ist die Liebe?

Illustrationen von Kertu Sillaste. (Originaltitel: «Kus on armastus?») Aus dem Estnischen von Carsten Willms. Baltische Bibliothek im BaltArt-Verlag – Band VII, BaltArt-Verlag, Langenthal (Schweiz), 2015. 38 Seiten, ISBN 978-3-9523109-5-3. Preis: 15 CHF / 15 € (plus Versandkosten). Gefördert von Eesti Kultuurkapital.

Verlagsinfo:
«Aber wo ist eigentlich die Liebe, wenn man sie nicht fühlt? Ist sie lebendig? Welche Farbe hat sie? Was kann man mit ihr anfangen? Kann man sie berühren? Kann man sie verlieren?» Diese Fragen stellt die kleine Sahra ihrer Mutter. Im estnischen Kinderbuch «Wo ist die Liebe?» erfährt das Mädchen, was es mit der Liebe auf sich hat und dass man die Liebe hegen und pflegen muss, damit sie gedeiht.
Die farbenfrohen, humorvollen Scherenschnitt-Illustrationen von Kertu Sillaste und der klare, einfühlsame Text von Kätlin Vainola machen das Kinderbuch auch für Erwachsene zu einem Schmaus für Auge und Seele.
Das Buch eignet sich zum Vorlesen und Selberlesen und richtet sich an Menschen ab 3 Jahren.
Preisträchtig: «Kus on armastus?» erhielt 2013 den ersten Preis beim bedeutendsten Kinderbuchwettbewerb Estlands, Põlvepikuraamat, und wurde 2014 mit dem Spezialpreis der Jury im Wettbewerb der schönsten estnischen Kinderbücher «für seine wunderbare Illustration» ausgezeichnet.

Kätlin Vainola wurde 1978 geboren. 2006 debütierte sie mit dem erfolgreichen Kinderbuch «Ville», das von einem Jungen erzählt, der bei den Grosseltern lebt. Anschliessend folgten weitere Bücher für Kinder. Mit «Lift» (2013) sowie mit «Kus on armastus?» (2014) war sie für den Kinderliteraturpreis der Stiftung Eesti Kultuurkapital nominiert. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren beiden Kindern sowie einer Katze und einem Hund in Tallinn.
Kertu Sillaste (geboren 1973) begann ihre Karriere als Buchillustratorin 2008 für die estnische Kinderzeitschrift «Täheke». Seitdem hat sie sich mit der Gestaltung zahlreicher Kinderbücher ein hohes Renommee in Estland erarbeitet. zusammen mit ihrer Schwester ist sie ausserdem Autorin eines estnischen Kochbuchs für Kinder. Sie wohnt mit ihrem Partner und den zwei Söhnen in Tallinn.

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


Vytautas Kernagis

- Mano pievoje -
- Keistumas -
- Kai pasibaigs lietus -
- Mėlynoji paukštė -
- Išeinu -
- Juk sakiau -
- Nemušk žalčio -
- Niekas,niekados -
- Broliai ir saulelės -
- Šiam pasauly visko būna -
- Pasiklydę milžinai -
- Purpurinis vakaras - 
(aus der CD "Pirmieji")
Vytauto Kernagio Fondas - www.kernagis.lt
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 RTU studentu pūtēju orķestris SPO 

- Valts Pūce, Aivara Krūmiņa aranžējums: Ar Dievu, meitenes! -
- Labvēligais Tips, Māra Martinsona aranžējums: Pīrādziņ, nāc ārā! -
(aus der CD: "Jauns un traks")
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 22.September 2015 - 19.00 - 21.00 Uhr
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01 Juli 2011

Baltische Stunde Dienstag 5.Juli

... und am Dienstag heisst es wieder:
ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!

Die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 5.Juli 2011 - 19.00-21.00 Uhr


wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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Unser Hörangebot diesmal

Ausschnitte vom litauischen Landesfinale
JUGEND DEBATTIERT INTERNATIONAL



Diskussionsthema:
Soll in litauischen Unternehmen eine Frauenquote eingeführt werden?


Weitere Informationen zur Veranstaltung und dem Wettbewerb sind erhältlich beim Goethe-Institut Vilnius, Herrn Andreas Rodenbeck, Gedimino prospektas 5, LT-01103 Vilnius (Tel.: +370 5 2314433, >exu@vilnius.goethe.org<)

Info des Goetheinstituts Vilnius zum Landesfinale Litauen

Bericht zum Landesfinale
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Gesprächsgast

Daiva Pilinkienė (Vilnius)
geboren in Klaipeda, mit den (deutschstämmigen) Eltern 1978 nach Deutschland gegangen, Schule in Deutschland, Studium in Deutschland und in Vilnius. Lebt und arbeitet heute in Vilnius.

"Litauisch ist meine Muttersprache!"
Von den Vorstellungen der Eltern zum Zeitpunkt der Ausreise damals, vom Selbstverständnis zwischen Memelland, Litauen und Deutschland. Von Kindheitserinnerungen aus Klaipeda und von der Ostseeküste, von Litauisch als Muttersprache und den Fremdsprachen Englisch und Russisch in der Schule. Von der Aussiedler-Zwischenstation in Neustadt an der Saale und vom neuen Wohnort in Kornwestheim. Von 15 Jahren Schulausbildung und Studium in Deutschland. Vom ersten Besuch zurück in Litauen im Jahr 1990, vom erwachenden Interesse an Litauen, Erinnerungen und neuen Erfahrungen, und ersten Kontakten nach Litauen. Von komplizierten Reisen und interessanten Zeiten, von Männern und Frauen, vom wiederholten Bewußtsein der Zugehörigkeit zu Minderheiten, und von der ersten Wohnung in Vilnius. Von unsicheren Zeiten 1992 in Litauen, Verhältnisse zu Zeiten der russischen Blockade Litauens, vom billigen und aufregenden Studentinnenleben in Vilnius und vom Versuch die Berufsausbildung in Richtung Germanistik, Literaturwissenschaft, Slawistik und Kunstgeschichte in Litauen fortzusetzen.
Von Formalitäten zwischen deutscher und litauischer Staatsbürgerschaft, vom Wahrnehmen der demokratischen Rechte und vom demokratischen Bewußtsein, und von der politischen Entwicklung in Litauen zwischen links und rechts. Zur Vergleichbarkeit der Studiensysteme und -abschlüsse, Ansätzen der Universitätsbürokratie. Von Erfahrungen als Betreiberin einer Kunstgalerie in Vilnius, zum Markt für Übersetzungen Deutsch-Litauisch und deren Qualität, von der Zusammenarbeit mit Goetheinstitut und Deutscher Botschaft, vom litauischen Schwerpunkt auf der Buchmesse Frankfurt, und vom engen Kreis der aktiven Litauisch-Deutsch-Übersetzer/innen. Von seltenen Neuerscheinungen litauischer Literatur in Deutschland, Lesetipps zu litauischer Literatur und von den Themen litauischer Literatur und Filmen. Vom wechselnden Interesse an der sowjet-litauischen Zeit, zweifelhaften und lustigen Ergebnissen von Übersetzungen aus dem Deutschen in Litauen, und von Übersetzungen aus verschiedenen Sprachen über das Russische. Von den Qualitäten des litauischen Theaters und Gastspielen in Deutschland, und vom schwierigen Verhältnis von Litauern die heute in anderen EU-Ländern leben und arbeiten zu ihrem Heimatland. Vom Heimatgefühl und dessen möglichen Interpretationen. Zum Verhältnis der Litauer zu Russland, Belorussland, Polen und Lettland, und zum fehlenden geschwisterlichen Umgang miteinander. Von Polen und Litauern in der Stadtverwaltung Vilnius, von polnischen Touristen und vom Markt für Autos und Immobilien für Nachbarn aus dem Osten. Vom katholischen Litauen und von Erscheinungsformen des Katholisch-Seins in der litauischen Gesellschaft und von Wünschen für die Zukunft Litauens.

-------------LESESTOFF------------



LICHTUNGEN - Zeitschrift für Literatur, Kunst und Zeitkritik. 125/XXXII. Schwerpunktheft LITERATUR AUS LITAUEN Hg. Graz / Österreich 2011. Jahresabo (4 Hefte) Inland: € 25,-/Jahr (inkl. Porto), Ausland: € 30,-/Jahr (inkl. Porto)

aus dem Inhalt:
Eugenijus ALIŠANKA - Tendenz zum Hier und Jetzt… (Einleitung)
Vytautas BLOZE - Gedichte
Kornelijus PLATELIS - Gedichte
Giedra RADVILAVICIUTE - Die Anziehungskraft eines Textes
Aidas MARCENAS - Gedichte
Rimvydas STANKEVICIUS - Gedichte
Laura Sintija CERNIAUSKAITE - Den Vater finden (Romanbeginn)
Donatas PETROSIUS - Gedichte
Eugenijus ALIŠANKA - Gedichte
Andrius JAKUCUNAS - Vaterland (Romanauszug)
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FREIBORD - Zeitschrift für Literatur und Kunst, Nr.151 (1/2011). Herausgegeben und verlegt von Gerhard Jaschke in der Edition Freibord, 1180 Wien, Postfach 47. 70 Seiten, 9 Euro (Einzelheft / Jahresabo 4 Heft 30 Euro).

 
Inhalt:

Valeri Scherstjanoi - Scribentismus

Frederike Mayröcker - ich sitze nur GRAUSAM da

Ditha Brickwell - das Reden der Bäume

Lutz Rathenow - Der Vater, Abschied, u.a. Gedichte

Elisabeth Wäger - Töchter. Aus dem Roman i.A.

Peter Paul Wiplinger - Die Schwester

Petra Ganglbauer - 3 Gedichte aus Irland

Günther Kaip - Ein Fetzen Papier / neue Miniaturen

Marie-Therese Kerschbaumer - Epistula ex ponto IX

Liana Langa - Die Unzugehörigen

Sylvia Treudl - Die Konferenz der Schnesel

Herbert J. Wimmer - Schnee von morgen (haiku-fugen)

Stephan Eibel Erzberg - Licht aus / neue Gedichte

Gerhard Jaschke - Noch nicht (w.i.p.)

Infos zu Liana Langa (deutsch)

Infos zu Liana Langa / Liāna Bokša (engl.)
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Kur Dieviņi tu paliksi. 
Wo Gott wirst du bleiben dann. Lettische Volkspoesie.FÄKÄTA 13

Ausgewählt von Amanda Aizpuriete.

Nachgedichtet von Manfred Peter Hein anhand der Übersetzung aus dem Lettischen von Horst Bernhardt. Queich Verlag, Germersheim 2011. Softcover, 20 Seiten. ISBN 978-3-939207-01-6, € 9,80 [D] € 10,20 [A] CHF 16,80.


M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
d e r B a l t i s c h e n S t u n d e


Jazzensemble der
Balio-Dvariono-Musikschule Vilnius

(Leitung: Oleg Molokojedov)

Klavier - Artūras Daunys

Saxophon – Lukas Smulskis

Schlagzeug – Jonas Filmanavičius

Bass – Nojus Drąsutis
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Šiaurės Kryptis



- Netiekto -
- Čiaten -
- Miestas -
- Skęstant -
- Meilė ir aviacija -
- Trys pižamos -

aus der CD "NETIEKTO"
Infos zur CD (litauisch)

Interview mit Bandmitglied Kristijonas Vildžiūnas (bei Bernardiniai.lt, litauisch)

Šiaurės Kryptis auf Myspace
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VORSCHAU

DIE BALTISCHE STUNDE

nächster Sendetermin:

Dienstag, 2.August 2011 - 19.00 - 21.00 Uhr
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VERANSTALTUNGSHINWEISE

unsere detaillierte Veranstaltungsübersicht ist online im Internet

verfügbar und wird laufend ergänzt.
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aktuell hier abrufbar!

Vorschau auf Fernsehsendungen mit litauischen, lettischen und estnischen Themen.

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NEU: Die Baltische Stunde jetzt mit eigener Webseite!

19 Dezember 2010

Baltische Stunde 21.Dezember 2010 --- 19.00-21.00 Uhr

Und am Dienstag heisst es dann wieder:
ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!
Die 
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 21.Dezember 2010 - 19.00-21.00 Uhr 
wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
http://www.radioweser.t/index.php?id=43&L=1

Für alle anderen: im Internet LIVE als Stream-Radio
http://www.radioweser.tv/index.php?id=33&L=1

oder nachzuhören auf unserer Webseite
http://www.infobalt.de/html/home_radio.html

unser Hörangebot diesmal
 Gespräch mit S.E.
 Reet Weidebaum
Kulturattachée der Botschaft der Republik Estlands in Deutschland
Die Kulturleute sind oft einen Schritt weiter als alle anderen ...
Über die Planungen zum Programm der Europäischen Kulturhauptstadt Tallinn 2011, die Vorbereitungen und die Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürgern. Über das Kinder- und Jugendsängerfest in Estland 2011 und die Möglichkeiten für Teilnehmer und Gäste, über Projekte der klassischen Musik u.a. von Neeme Järvi und Anu Tali, über Filme aus Estland, das "Black Nights Festival", estnische Filme in Deutschland, und über estnische Animationsfilme. Über historischen Stoff als Hintergrund künstlerischer Arbeiten, Produktionen estnischer Theater, und über den estnischen Sinn für Humor und Selbstironie.
Über das Kulturhauptstadtkonzept als Modell einer umweltfreundlichen Großveranstaltung, ein "grünes" Estland, die Aktion "Let's do it", über einfache Mittel um hochqualitative Kunst zu machen. Über estnische Folkloremusik und die Kooperation mit dem Flensburger FolkBaltica-Festival, über die Kunsthandwerkausstellung im Schloß Charlottenburg, und die lange Nacht der Museen in Berlin am 29.Januar 2011. 
Über die Übersetzung estnischer Literatur ins Deutsche, vom Konzept "Tallinn am Wasser" und Projekte am Meer, und von Modernität und Tradition. Über Angebote im Internet, Kooperationen mit Hotels und anderen Einrichtungen, und über das Freiwilligenprogramm der Kulturhauptstadt Tallinn. Über estnische Familien die Filmstars nach Hause einladen, die Grafiktriennale Tallinn, das Kunstmuseum KUMU, und internationale Filmfirmen die in Estland produzieren. Tipps für Besucherinnen und Besucher des Kulturhauptstadt-Programms.
www.tallinn2011.ee 
L-E-S-E-S-T-O-F-F
Jürgen Motog: Burgen, Kirchen, Götterhaine
Auf den Spuren mittelalterlicher Pilger in Lettland.
Wagner-Verlag 2010, Reihe "Reisebericht". 113 Seiten, 9,90 Euro. ISBN: 978-3-86683-675-4.
  Dieses Reisetagebuch führt ins Baltikum auf die Spuren mittelalterlicher Pilger. Zum einen geht es ins gegenwärtige Lettland mit seiner pulsierenden Metropole Riga, der Altstadt, dem Dom, der lebendigen Musikkultur und in die ursprüngliche Natur des Landes. Dabei begegnet der Leser anhand von Rückblenden wichtigen und für ihre Zeit charakteristischen Persönlichkeiten, wie etwa dem Grafen, Städtegründer und späteren livländischen Bischof Bernhard II. zur Lippe. Dabei erfährt er Neues und Wissenswertes über die Lebensumstände und Triebkräfte der alten Livlandfahrer, ebenso wie über den Götterglauben, die Lebensumstände und Gebräuche der livischen Urbevölkerung. So ermöglicht dieses Buch dem Baltikum Interessierten spannende Entdeckungen, und ist damit zugleich auch ein ungewöhnlicher Reiseführer in die oft erstaunliche Gegenwart einer vergangenen Epoche, die für das Schicksal Lettlands und des Baltikums im Ganzen von grundlegender Bedeutung gewesen ist.
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Johannes Reimer: Aufbruch in Tallinn

Wanja Richters abenteuerliches Leben zwischen russischer Gemeindetraditon und staatlicher Verfolgung. Brunnen Verlag, Basel - Gießen 2008, 192 Seiten, ISBN: 978-3-7655-4021-9. 9,95 Euro / 16,95 SFr / 10,30 Euro (A). 
Wanja Richter, dessen Geschichte Reimer in "Der Verweigerer" eindrücklich geschildert hat, erzählt hier, was vor seiner Zeit in der Roten Armee geschah: Wie sich geistliches Leben in Tallinn Bahn bricht und welchen Schwierigkeiten die Christen dabei begegnen - von Seiten der kommunistischen Verfolger, aber auch aus den eigenen Reihen.
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 David Rupp: Die Rußländische Föderation und die russischsprachige Minderheit in Lettland

Eine Fallstudie zur Anwaltspolitik Moskaus gegenüber den russophonen Minderheiten im "Nahen Ausland" von 1991 bis 2002.Ibidem Verlag, Stuttgart 2007. 152 Seiten. ISBN 978-3-89821-778-1, 24,90 Euro.  Infolge des Zusammenbruchs der Sowjetunion wurden rund 25 Millionen russischsprachiger Menschen in den ehemaligen Sowjetrepubliken zu Minderheiten. Die größten russischsprachigen Gemeinden befanden sich 1991 in Estland, Kazachstan und Lettland. Die Rußländische Föderation (RF) beanspruchte 1991 eine Anwaltschaft für diese Menschen, die häufig der Möglichkeit beraubt waren, die Staatsbürgerschaft ihres Heimatlandes zu erlangen und am politischen Leben teilzunehmen.
Die vorliegende Studie untersucht am Beispiel Lettlands die Glaubwürdigkeit dieses Anwaltsanspruchs. Vor dem Hintergrund der rußländischen Außenpolitik zwischen 1991 und 2002 werden die lettische Staatsbürgerschaftspolitik und die rußländische Anwaltspolitik beschrieben.
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T-E 
der Baltischen Stunde

THE SHIN + Valts Pūce  (Georgien / Lettland)
Pūces Etnogrāfiskā Orķestra ( Valts Pūce, Zane Šmite, Kristīne Kārkle, Normunds Šnē, Ilze Grunte, Ainārs Majors, Mikus Čavarts, Raimonds Ozols)
- KGB dziesma –
- Kaladoo
–
- E-O –
- Es ari –
 aus der CD "ES ARI"
THE SHIN + Valts Pūce auf dem lettischen Weltmusikfestival PORTA

Homepage THE SHIN

Pūces Etnogrāfiskā Orķestra auf dem Folkfestival Rudolstadt
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ZETOD
"Folk-Rock-Punklore" aus Estland
aus der CD "Lätsi tarrö tagasi": 
- Heiko-Leiko -
- Karmoškale -
- Istsõ ilma veere pääle -
- Kala pala -
- Jõõkõnõ järvekene -
- Sarvõpuhuja -
- Koh kävede mu pujakõnõ -

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Dienstag, 18.Januar 2011 - 19.00 - 21.00 Uhr
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01 Juli 2010

Baltische Stunde Dienstag 6.Juli 2010 - 19.00-21.00 Uhr


Und am Dienstag heisst es dann wieder:

ESTLAND, LETTLAND & LITAUEN für die Ohren!
Die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 6.Juli 2010 - 19.00-21.00 Uhr
wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen: http://www.radioweser.tv/index.php?id=43&L=1
Für alle anderen: im Internet LIVE als Stream-Radio http://www.radioweser.tv/index.php?id=33&L=1

oder nachzuhören auf unserer Webseite
http://www.infobalt.de/html/home_radio.html
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unser Hörangebot diesmal
im Gespräch:
Dr. Klaus Hübotter
Bauunternehmer aus Bremen
 und Autor des Buches
"600 Versuche, mit 2 Zeilen die Wahrheit zu ereilen" (1950-2006) 

600
2 rindās vajag prast, patiesībai vietu rast
Edition Temmen 2010
Ich habe die Letten immer als außerordentlich verwandt empfunden
Gespräch über das neue Buch und der Übertragung der Verse ins ins Lettische, über die Schwierigkeiten beim Übersetzen, über Dichter von Goethe bis Rainis, über das Dichten und das Unternehmer-Sein, und über Italien und Lettland: "Wo ich hinkomme, freue ich mich immer über nette Leute".  
Über vertrauensvolle Menschen, Freunde und Bekannte in Lettland, über Momente der Zufriedenheit und dem Zusammenwirken von Menschen aus verschiedenen Ländern. Über die Fähigkeit Menschen zusammenzuführen, über investierte Zeit und Mühe, über unnötige deutsche Überheblichkeit und lettischen Fleiß, über notwendige produktive Toleranz zwischen Letten und Russen und die Überflüssigkeit von Nationalistätenkonflikten.
Über gelegentliche Zweifel am Gelingen und über gefährliche Fundamentalisten, über zweifelnde Nationen und Menschen, über verschwundene Strassenschilder und verschiedene in Lettland gebräuchliche Sprachen. Über lettische und deutsche Geschichte, über verschiedene Sichtweisen geschichtlicher Ereignisse, über Lettland und Lenin, und über Schwächen der öffentlichen Geschichtsschreibung und gesellschaftliche Diskussionen.
Über Projekte mit Architekturstudenten, über Vergangenheit und Zukunft des Okkupationsmuseums in Riga, über Jugendstil und neue Bautrends.
Über Landkultur in Lettland, über die Verschiedenheit der Stadt Riga gegenüber dem Land Lettland: "in Wiesen ist es eingehüllt, mit Bäumen vollgestellt, ein jeder Platz ist ausgefüllt, im grünsten Land der Welt."
Über Mühsal, Last und Notwendigkeit der mobilen Kommunikation, über Wissen, Nichtwissen und menschliches Leben, und über die Zusammenarbeit mit der lettischen Denkmalpflege. 
Über Chancen und Perspektiven der lettischen Gesellschaft heute, über mögliche Bezüge zwischen Bremen und Riga, über Illusionen von Casinos und Spielerparadiesen, über Sucht nach schnellem Geld und bleibende Werte, über fehlenden Geschmackssinn und Kultur. 
Über Hoffnungen die Finanzkrise zu überstehen und einen Ausblick zu Riga als Europäische Kulturhauptstadt 2014.
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T-E 

der Baltischen Stunde

 
OTRA PUSE (Lettland)
- Pēc lietus -
- Vēstules -
- Vējš -
- Dziesmiņa -
- Dejas sapnī -
- Nakts Vai Rīts -
 www.otrapuse.net

Ramon Jaffé
  • Ramon Jaffé, Violoncello: Sardana (aus: Gaspar Cassado: Suite por violoncello solo)
  • Enrique Granados: Rondalla aragonesa (mit Andreas Frölich, Piano)
  • Pedro Bacán / Stephan Schmidt / Ramon Jaffé (mit Ines Bacán, Stimme): Fantasia Nana 
  • Pedro Bacán / Stephan Schmidt / Ramon Jaffé: - Guajira
  • Pedro Bacán / Stephan Schmidt / Ramon Jaffé: Fantasia „La Vieuville“
  • Pedro Bacán / Stephan Schmidt / Ramon Jaffé: Colombiana
www.ramonjaffe.de/
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DIE BALTISCHE STUNDE 
nächster Sendetermin:
Dienstag, 3.August 2010 - 19.00 - 21.00 Uhr

mit Interviewgast Gerda Raudonikis
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Baltische Stunde: Tipps für Bremen

INFOBALT-Infotreff
jeden 1.Mittwoch im Monat!

Mittwoch, 7.Juli 2010 - 18.00-20.00 Uhr

ACHTUNG, NEUER TREFFPUNKT!
Hofbräuhaus Bremen, Ostertorstraße 11-13 (Altes Gerichtsgebäude)
(Rückfragen möglich unter Tel. 0421-600398)
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Drei mal Pärnu: Hansetag, Bauernmarkt und Architektur --- Konzertland Estland: die Bremer Philharmoniker erobern die estnischen Konzertsääle --- Estland in Shanghai --- dies und mehr, jetzt auf
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Nasser Mittsommer in Riga: Bücher gerettet --- Manager des lettischen Energieversorgers verhaftet --- Westerwelle im Baltischen --- Der brave Herr Poikans --- dies und mehr, jetzt auf http://www.lettland.blogspot.com

Auch Litauen möchte nordisch werden --- Endende Präsidentschaften --- Keine Trendsetter in Hotpants --- dies und mehr, jetzt auf http://www.litauen.blogspot.com

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