13 März 2011

BALTISCHE STUNDE - Dienstag, 15.März 2011 - 19-21 Uhr

... und am Dienstag heisst es dann wieder:
ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!
Die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 15.März 2011 - 19.00-21.00 Uhr 
wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
http://www.radioweser.t/index.php?id=43&L=1

Für alle anderen: im Internet LIVE als Stream-Radio
http://www.radioweser.tv/index.php?id=33&L=1

oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de

unser Hörangebot diesmal
  Gespräch mit
Ricardas Rutkauskas 
Dechant von Pakruojis / Litauen
Es gibt bei uns viele Leute mit guten Ideen
Über die Tätigkeit als katholischer Pfarrer in Litauen, über litauische Seelsorge in Nordddeutschland, Zusammenarbeit mit Rheine, Schüttdorf und Wittmund. Über die Osteuropahilfe Rheine, Sozialprojekte in Litauen, Spendensammlungen und die Verwendung der Gelder, und Straßenkinderprojekte in Pakruojis.
Über die Situation in Litauen nach der Wirtschaftskrise, Arbeit und Arbeitslosigkeit, Projekte der Europäischen Union, Initiativen der privaten Wirtschaft und die Notwendigkeit sozialer Hilfe und staatlicher Beschäftigungsprogramme. 

Über die Rolle der Kirche nach Wiedererlangung der Unabhängigkeit, soziale Einrichtungen unter kirchlicher Führung, das Verhältnis von Kirche und Staat, und über Hilfe aus dem Ausland. 
Über Veränderungen bei den litauischen Gemeinden in Deutschland, die Bewahrung der litauischen Sprache, über die Notwendigkeit der Integration in Deutschland, und die wichtige Hilfe der Auslandslitauer für Litauen.
Kontakt: Ricardas Rutkauskas, Vytauto Didziojo 67A, 83158 Pakruojis >richrut(ät)gmail.com<
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Interview mit
Erika Davidavičius (Galeristin)

Jūratė Kazakevičiūtė (Künstlerin)
 Die Frau sollte sich so annehmen wie sie ist
Zur Konzeption der Galerie MARE LIBERUM, Erfahrungen als Galeristin in Hamburg, gleiche und unterschiedliche Kultur an der Ostsee, und Ideen für Ausstellungen. 
Objekte und Rauminstallationen von Jūratė Kazakevičiūtė, künstlerischer Arbeit in Druskininkai und Studium in Kaunas und das Interesse am Thema Frau in der Kunst. 
Künstlerisches Arbeiten, das typisch Weibliche, das Natürliche und das Gekünstelte. Über das Arbeiten mit ausgesuchten Stoffen und Objekten, das Bedürfnis sich selbst im Verhältnis zu einer künsterlischen Ausdrucksform zu bringen, Frauen und Darstellung von Frauen in Gesellschaft und Medien, und das häufige Ausblenden von Normalität.
Über die Rezeption von betont weiblicher Kunst in Litauen und in anderen Ländern, zum Verhältnis und Funktion von Hässlichkeit und Schönheit, unangenehmen und angenehmen Empfindungen und dem Bedürfnis zur Kommunikation mit den Menschen.
Über Mühe und Arbeit beim Entstehen der Objekte, deren spezielle Beschaffenheit, der Weg von der Idee bis zur Realisierung. Über die Figuren von Wölfinnen und dem Archeotyp der Frau und die Faszination der Arbeit mit diesem Thema. Über die Schwierigkeiten der Kulturpolitik in Litauen, die Möglichkeit von Stipendien und zukünftige Perspektiven.  
Ausstellung "Lass es sein" bis zum 25.März 2001: Galerie Mare Liberum, Hansaplatz 8, Hamburg. 
Ausstellungsbericht
Infos und Fotos zu Arbeiten von Jūratė Kazakevičiūtė
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Karsten Brüggemann, Ralph Tuchtenhagen: Tallinn

Kleine Geschichte der Stadt. Böhlau Verlag 2011, 361 Seiten, € 24.90 [D] / € 25.60 [A]. ISBN
978-3-412-20601-7.
Verlagsinfo:
Die estnische Hauptstadt Tallinn, das alte Reval, geht in seinen Ursprüngen auf eine estnische Burg zurück, die zu Beginn des 13. Jahrhunderts von Dänen erobert wurde. Seit ihrem Beitritt zur Hanse führte die Stadt trotz wechselnder Oberherrschaften ein Eigenleben, das vor allem durch Handel und Handwerk geprägt war. Ungeachtet der Zugehörigkeit zu Schweden und zum Russischen Reich dominierten die deutschen Bürger die städtischen Belange bis in das 20. Jahrhundert hinein. In der Stadt lebten neben Esten und Deutschen auch Schweden, Finnen, Russen und Juden. Nach dem Sturz des Zaren wurde Tallinn für zwei Jahrzehnte Hauptstadt der Republik Estland.
Infolge des Hitler-Stalin-Paktes und der sowjetischen Annexion des Landes lag Tallinn dann für ein halbes Jahrhundert jenseits des Eisernen Vorhangs. Nach der "Singenden Revolution" und dem Zusammenbruch der UdSSR wurde es wieder zur Hauptstadt Estlands. Heute ist die mittelalterlich geprägte Altstadt UNESCO-Weltkulturerbe, und im Jahre 2011 wird Tallinn Kulturhauptstadt Europas sein.
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 Feest/Brüggemann: Von den Restgütern zu den Sowchosen in Estland 1939-1953

Dokumentensammlung. Herausgegeben von David Feest unter Mitarbeit von Karsten Brüggemann. Schriften der Baltischen Historischen Kommission, Bd. 15, Lit-Verlag 2010, 240 Seiten, ISBN 978-3-643-10717-6, 24.90 EUR. 

Verlagsinfo:
Sowchosen sollten das sowjetische Ideal einer landwirtschaftlichen Produktion ohne bäuerliche Traditionen und Lebenswelten verwirklichen. Der vorliegende Band dokumentiert, welche Rolle sie in der 1940 von der Sowjetunion annektierten Republik Estland spielten und unter welchen Bedingungen die Menschen in ihnen tatsächlich arbeiteten. Gleichzeitig geben die Dokumente Einblick in das Schicksal der deutschbaltischen Restgüter unter sowjetischer Herrschaft. 
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Verlagsinfo: Die Litauische Kurzgrammatik auf einen Blick wird Sie auf praktische Weise beim Litauischlernen unterstützen. Egal ob im Sprachunterricht, beim autodidaktischen Lernen oder in Litauen springt Ihnen diese kleine Fibel stets dann zur Seite, wenn Sie ohne langes Einlesen in Grammatikparagraphen eine bestimmte Form bilden wollen. Jede Karte ist so gestaltet, dass Sie alle relevanten Formen zu einem grammatikalischen Thema auf einen Blick vor sich haben. Langes Blättern und Suchen entfällt! Die Litauische Kurzgrammatik auf einen Blick ist als Formensammlung konzipiert und wunderbar kombinierbar mit verschiedenen Lehrwerken oder ausführlicheren Grammatiken der litauischen Sprache, die Sie ganz nach Ihren Bedürfnissen Schritt für Schritt mit allen grammatischen Phänomenen vertraut machen.
21,5 x 15,3 cm, 8 Themenkarten in kartonierter Sammelmappe, ISBN 978-3-940677-71-6, Oktober 2010. Preis 12,00 Euro. Leseprobe
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Kęstutis Kasparavičius: Das verschwundene Bild

Aus dem Litauischen von Jolita und Hans Rolf. IDMI Verlag / Verlagshaus Mescheryakov, 68 Seiten, Format: 182 x 210 mm, ISBN: 978-3-902755-17-9, Altersempfehlung ab 6 Jahren. Preis: € 14,90 (D)/ € 15,30 (A)
Verlagsinfo:
Professor Adalbert, der ehrenwerte Retriever, gibt einen Empfang für eine illustre Gästeschar. Alle sind gekommen, Bär Bernard, ein angesehener Arzt, Ziegenbock Desiderius, Doktor der Philosophie, Enterich Ildefons, gewitzter Rechtsanwalt, und so weiter und so fort. Adalbert, der Kunstliebhaber, möchte seinen Gästen seine neueste Errungenschaft vorstellen, ein berühmtes Bild. Aber das Bild wird gestohlen. Doch wer ist der Täter? Der schlaue Fuchs Inspektor Fox und der kleine Maulwurf Geheimagent Ulf machen sich auf die detektivische Suche.

Eine leidenschaftlich erzählte Geschichte von Kęstutis Kasparavičius ganz im Stil von Agatha Christie, geschmückt mit seinen preisgekrönten Illustrationen. 
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Bilder und Noten
Edition ERES 2867, je 14.95 Euro. Mit Demo-CD.
Info des Herausgebers:
Eugen Kapp (1908-1996) komponierte in den Jahren 1948/1949 seine „Tallinner Bilder“ (Tallinna pildid) für Klavier, die 1950 erstmals im Druck herausgegeben wurden und lange Zeit nicht mehr lieferbar waren. Nun halten Sie davon eine Neuausgabe in Händen.
Heft 1 (leichte Stücke) und Heft 2 (mittelschwere Stücke). Ich habe den Heften Fotos aus meinem Bildbestand angefügt, welche Stimmungen und Ereignisse widerspiegeln. Im Winter und im Frühjahr, wenn die Bäume kein Laub tragen, hat man ganz andere „Durchblicke“ als im Sommer, so ist Tallinn immer wieder neu zu entdecken – und nun auch am Klavier.

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T-E 
d e r    B a l t i s c h e n    S t u n d e

SVIESTS 3 - CD031 – zeitgenössische lettische Folkmusik
Die Auslese SVIESTS kommt alle zwei Jahre heraus und versucht darzustellen, was zur Zeit aktuell in der lettischen Folk-Scene zu hören ist. Diese dritte SVIESTS Auslese umfasst 22 verschiedene Gruppen mit Liedern, die zum Großteil speziell für SVIESTS aufgenommen wurden – die also woanders nicht zu hören sind. 
 Misters - Nebūs miera šaizemē
Zaļa zāle – Kur tu skriesi vanadziņi
Skyforger – Jūras dziesma
Baobabs – Zvejnieciņa meita biju
Folkvakars – Tuoļi dzeivoj
Pērlis - Pikits
Laimas musykanti - Muote
Vēcpilsētas dziedātāji - Es stāvēju agru rītu
Zigrīdas kalpi – ar vilciņu
Gosti – Bali inspirācija
www.lauska.lv
Erhältlich bei: Zentrum für Kulturmanagement „Lauska”,
Miera iela 54-14a, LV-1013 Rīga
--- e-mail: >lauska(ät)lauska.lv< 
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DIE BALTISCHE STUNDE 
nächster Sendetermin:
Dienstag, 12.April 2011 - 19.00 - 21.00 Uhr
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Wahlergebnisse in Estland  --- Lauristin verzichtet --- Zweifel an elektronischer Stimmabgabe? --- dies und mehr, jetzt auf
Volkszählung mit Hindernissen --- Angst vor dem Ombudsmann --- wer zieht ein in die Rigaer Burg? --- dies und mehr, jetzt auf
http://www.lettland.blogspot.com
Heidelberg flaggt --- Wertestarre --- Wahlergebnisse der Regionalwahlen --- dies und mehr, jetzt auf http://www.litauen.blogspot.com

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11 Februar 2011

BALTISCHE STUNDE am Dienstag, den 15.Februar 2011

... und am Dienstag heisst es dann wieder:
ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!
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Dienstag, 15.Februar 2011 - 19.00-21.00 Uhr 
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unser Hörangebot diesmal
  
Informationen rund um den neuen Film von Chris Kraus und den Versuch, die Atmosphäre der russischen Provinz Estland des Jahres 1914, kurz vor Ausbruch des 1.Weltkriegs, filmisch darzustellen: "POLL"

dazu ein Gespräch mit
 Tambo Tuisk
Schauspieler aus Tallinn / Estland
Drehbücher und spannende Geschichten lese ich immer gern - egal wie klein oder groß meine Rolle darin ist
Zur Tätigkeit als Schauspieler in Estland und am Theater NO99, frühes Engagment im sportlichen Bereich, Gastspiele am Thalia-Theater in Hamburg, und wie es ist, in Estland ein Künstler zu sein. 
Vom Unterschied zwischen Film und Bühne, zu den Umständen des Castings für den Film "Poll", von einem interessanten Drehbuch bis zur Rolle im Film, von der Zusammenarbeit mit Chris Kraus, und von der Schwierigkeit in Estland einen Drehort zur Umsetzung der Filmidee zu finden. Von dem extra am Wasser gegbauten Filmhaus und die damit verbundene Symbolik und Atmosphäre, von dem Bemühen, extra für diesen Film genügend Deutsch zu lernen. Über den Mangel an Filmen zur Zeit des 1.Weltkriegs in Estland, die Darstellung der estnischen Geschichte in "POLL" und die künstlerische Freiheit des Drehbuchautors, von "Anarchisten" und Freiheitskämpfern als Teil der Filmstory, und von der Einstellung des Schauspielers Tambet Tuisk zum Stoff des Drehbuchs. 
Über die Rolle von Deutschen und Esten in Geschichte und im Verhältnis zu den Filmfiguren, über Fiktion im Verhältnis zu geschichtlichen Fakten, und über Assoziationen zu anderen Filmen. Über die Art von Chris Kraus, die Erinnerungen von Oda Schäfer darzustellen, über Änderungen am Drehbuch während der Dreharbeiten, und über einige Sätze im Film, die ohne weitere Erklärung nur in Estnisch gesagt werden. Über das Stichwort "Kügelgen" und die Tatsache dass verschiedene Menschen verschiedene Sprachen sprechen, über Reaktionen des estnischen Publikums auf den Film, gute Zusammenarbeit mit den deutschen Schauspielerkollegen, und über die positive Auswirkung gerade dieser Filmproduktion auf die estnische Filmindustrie.

dazu: Reaktionen von Besucherinnen und Besuchern der Filmpremiere am 28.Januar 2011 in Hamburg. Eine der Äußerungen: "Die Kinofilme sehen heute meist eher wie Fernsehfilme aus, und dieser Film hebt sich davon wohltuend ab."
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T-E 
der Baltischen Stunde

Aistė Smilgevičiūtė &
SKY /Litauen
Dzian Dzian
Tolimi lietūs
Gangas
Kolibriai
Babilonas
Manęs nebuvo
Septynis ilgus metus
Žiema
Sintra
Androginas
aus der CD "Babylonas"
www.skyle.lt/
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Dienstag, 15.März 2011 - 19.00 - 21.00 Uhr
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NACHRICHTEN + AKTUELLES
Berichte und Diskussionen rund um den Film  "Poll"  --- Loddar in Estland knapp vor Blamage --- Estland und der Eurostreit --- dies und mehr, jetzt auf
wie korrupt ist Lettland wirklich? --- neue Art von "Menschenhandel" zwischen Lettland und Irland --- ungeliebte Helden im Bobsport --- dies und mehr, jetzt auf
http://www.lettland.blogspot.com
neue Projekte eines jungen litauschen Filmemachers --- russische Sprachregelung zum Jahrestag 1991 --- Litauen riecht ... nach Männern --- dies und mehr, jetzt auf
http://www.litauen.blogspot.com

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17 Januar 2011

Die Baltische Stunde - Sendung am 18.Januar 2011 19.00-21.00Uhr

Und am Dienstag heisst es dann wieder:
ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!
Die 
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 18.Januar 2011 - 19.00-21.00 Uhr 
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 Gespräch mit
 Prof. Dr. Herbert Kubicek
Institut für Informationsmanagement  (IFIB), Bremen
Der Blick auf Estland - manchmal wenig schmeichelhaft für Deutschland
Über eine vergleichende europaweite Untersuchung zu elektronischen Identitäten. Über die Arbeit in einem interdisziplinären Team, über die Forschungsarbeit in Form von vergleichenden Untersuchungen verschiedener Länder unter Einschluß Estlands. Zu wenig schmeichelhaften Untersuchungsergebnissen zum in Deutschland eingeführten elektronischen Personalausweis, zu unterschiedlichem Verständnis von Sicherheit zwischen Ingenieuren und Nutzern, komplizierten Verfahren, Bedürfnissen von Diensteanbietern und Anforderungen an Nutzer elektronischer Dienstleistungen, und über TANs, PINs und andere Verfahren. Über die elektronische Steuererklärung, langwierige Umstellungsverfahren auf elektronische Ausweise, über die Absicht der Europäischen Union zur Einführung von elektronischen Ausweisen und deren Nutzbarkeit in allen Mitgliedsländern. Über Personenkennzeichen und Meldepflicht in anderen EU-Ländern, über Erfahrungen in Skandinavien und Estland. Über die Bildung eines privaten Betreiberkonsortiums zur Nutzung der elektronischen Identitäten in Estland, zum kommerziellen Interesse, exklusiven Anwendungen für den estnischen Personalausweis und der hohen Nutzungsrate. Über Unterschiede bei der Gebührenerhebung in Deutschland und Estland und den konkreten Nutzen des elektronischen Ausweises in beiden Ländern.
Zur Motivation der Nutzer der elektronischen Ausweise in Estland, über die Bremer BOB-Card im öffentlichen Nahverkehr und deren Vergleichbarkeit mit estnischen Lösungen, und über die Perspektiven mobiler Identitäten in der Zukunft. Über den Zusammenhang zwischen Interessen von Banken, Mobilfunkanbietern und Staat, über die hohe Bereitschaft zu Innovationen in Estland und den Konservatismus in den alten EU-Staaten, über hohe Sicherheitsziele bei mobilen Kennwortverfahren, und über teilweise übertriebene Euphorie bezüglich des in Deutschland eingeführten Systems. 
Über wie Möglichkeit in Estland, an Wahlen per Internet teilzunehmen, über das erreichbare Maß an Sicherheit bei verschiedenen Wahlverfahren, über kleinräumigere Verfahren der Internetwahl. Über Gründe, warum in Deutschland Bedenken gegen Wahlen per Internet vorherrschen, über kulturelle Unterschiede zwischen verschiedenen Ländern, und über das Recht einzelner Länder über angemessene Verfahren selbst zu entscheiden. Über Versuche estnischer Unternehmen, estnische Softwarelösungen auch in Deutschland zu verkaufen, über die Chancen der Übertragbarkeit estnischer Modelle. Zum konkreten Nutzen des elektronischen Personalausweises in Estland und Deutschland, über Nutzungsverfahren für Deutsche in Estland, über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Meldepflicht, über die Chancen bei Europawahlen als Deutscher von Estland aus elektronisch teilnehmen zu können.
Über die öffentlichen Debatten zur Sicherheit im Internet in Estland und in Deutschland, über die Einbeziehung privater IT-Experten für öffentliche Nutzungsbedürfnisse, die historische Entwicklung von Sicherheitslücken im Internet und über Schutzmaßnahmen dagegen. Über demokratische Kontrolle staatlicher Bedrohungsszenarien, über gut gemeinte Sicherheitskonzepte des deutschen elektronischen Ausweises und deren komplizierte Umsetzung. Über das Erforderlichkeitsprinzip des deutschen Datenschutzrechts und mögliche Gründe zur Nutzung elektronischer Ausweise. Über den elektronischen Krankenschein in Estland und die Begrenzung der Verfügbarkeit sensibler Daten, und über die Schwächen beim Datenschutz bezüglich des estnischen Personalausweises.

Institut für Informationsmanagement Bremen IFIB - www.ifib.de
L-E-S-E-S-T-O-F-F
Der neue Personalausweis im europäischen Vergleich. Reihe: Kritische Informatik. LIT Verlag, Münster 2010. 336 Seiten, 29.90 EUR. ISBN 978-3-643-10916-3. Über Sinn und Zweck, Chancen und Risiken sowie Akzeptanz des elektronischen Identitätsnachweises auf dem neuen deutschen Personalausweis wird heftig diskutiert - zumeist notgedrungen spekuliert. Dieses Buch liefert empirische Befunde aus einem Vergleich mit nationalen Identity-Management-Systemen in sieben anderen europäischen Ländern. Die Studie kommt zu überraschenden Ergebnissen: Alle bereits eingeführten und analysierten Systeme erreichen trotz erheblicher Unterschiede in Inhalt und Form nicht das Ziel, durch eine sicherere Authentisierung die Sicherheitsbedenken der Nutzer bei Online-Transaktionen zu zerstreuen und damit deren Anteil am E-Government zu steigern. Dem neuen Personalausweis dürfte dies kaum besser gelingen. Mit dem hier vorgelegten Bericht wird ein Forschungsprojekt formal abgeschlossen, in dem die Einführung so genannter elektronischer Identitäten (eIDs) in acht Ländern vergleichend untersucht wurde (Belgien, Spanien, Österreich, Estland, Dänemark, Finnland, Schweden und Deutschland).
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Band 3 in der Reihe «Baltische Bibliothek» im BaltArt Verlag, August 2010. Aus dem Litauischen von Markus Roduner. 352 Seiten, Buchumschlag-Illustration: Martynas Vilimavičius. Preis: CHF 28.-, € 21.- (exklusive Versandkosten).
Verlagsinfo:
In seinen 1950 in den USA zum ersten Mal auf litauisch erschienenen «Partisanen» erzählt der Autor und litauische Widerstandskämpfer Juozas Lukša (1921-1951) in lebhaften Szenen vom Alltag der litauischen Partisanen. Von deren Kampf gegen den übermächtigen sowjetischen Gegner, der sie mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln ausradieren will. Von einem Kampf für ein freies Litauen, gegen Sowjetisierung, Kollektivierung und Deportationen grosser Teile der litauischen Bevölkerung nach Sibirien. Aber auch von Begegnungen, Freundschaften, Ausbildung der Untergrundkämpfer. All dies aus der Perspektive der Zeit, noch frisch berichtet von einem der wichtigsten litauischen Widerstandskämpfer. Ein spannend erzähltes Stück im deutschsprachigen Raum noch kaum bekannter europäischer Nachkriegsgeschichte.
Zum Autor: Juozas Lukša wurde 1921 im Dorf Juodbūdis bei Prienai in eine Bauernfamilie geboren. Nach Abschluss des Gymnasiums studierte er in Kaunas Architektur, konnte sein Studium jedoch infolge der Wirren des Zweiten Weltkriegs nicht abschliessen. Noch während des Studiums beteiligte er sich an antisowjetischen und antinazistischen Widerstandsaktionen. Anfang 1946 schloss er sich als aktiver Kämpfer (Deckname «Daumantas») der litauischen Partisanenbewegung an. Lukša war massgeblich am Aufbau der Pressearbeit des Partisanenbezirks Tauras im Südwesten Litauens beteiligt und zeichnete als Redakteur zweier Partisanenzeitungen. Im Auftrag der Partisanenführung durchbrach er mit Kameraden zweimal die von den Sowjets hermetisch abgeriegelte Grenze zu Polen. Beim zweiten Mal schlug er sich weiter nach Westen durch. Unter anderem trug er ein Memorandum an die UNO und einen Brief der Litauer an den Papst mit sich. 1948 bis 1950 verfasste er in Paris seinen autobiographischen Roman «Partisanen» und suchte den Kontakt zu westlichen Geheimdiensten. Er erhoffte sich vom Westen militärische Unterstützung für den Freiheitskampf der Litauer. In Paris lernte Lukša auch die litauische Emigrantin Nijolė Bražėnaite kennen, die er Ende Juli 1950 bei Tübingen heiratete. Im Oktober 1950 sprang er mit dem Fallschirm über Westlitauen ab. Nach einem weiteren Jahr Partisanenkampf und Informationsbeschaffung für westliche Geheimdienste kam er im September 1951 in einem Hinterhalt ums Leben.
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 Romualdas Granauskas: Das Strudelloch
Roman. Aus dem Litauischen übersetzt von Gila Rom. Wallstein Verlag Göttingen 2010, 248 Seiten. ISBN: 978-3-8353-0480-2Preise: € 19,00 (D) / € 19,60 (A) / CHF 29,50. 

 Verlagsinfo:
Ein wichtiges Alterswerk des großen Meisters der litauischen Literatur: eine bewegende Geschichte um Ausgeliefertsein und Hoffnung, um Schuld und Schicksal.
Romualdas Granauskas gilt als einer der bedeutendsten litauischen Autoren, als »Wortmagier«, der in seinen Werken die Archetypen des kollektiven Unbewussten freilegt und das reale Handlungsgeschehen mystisch-sprachgewaltig überhöht.
In »Das Strudelloch« erzählt er über das Leben von Gaucys Jiuozapas, der abseits der Zivilisation in einem kleinen Dorf am Waldrand zwischen Landstraße und Eisenbahngleisen aufwächst. Gaucys ist ein Träumer, der die Natur liebt und nur wenige Freunde hat. Aber für die ist er der verlässlichste Mensch der Welt. Später, in der Stadtschule, öffnet sich ihm eine neue Welt, er entdeckt das Lesen und träumt von der Universität. Aber der Tod seines besten Freundes wirft Gaucys vollkommen aus der Bahn, er fühlt sich mitschuldig, auch wenn niemand ihm Vorwürfe macht.
Gaucys meldet sich bei einem Bau- und Montagewerk in Klaipeda. Was er dort erlebt, gleicht einem Alptraum. Das Wohnheim ist eher eine Baracke: Gewalt, Diebstahl, Alkohol und allumfassende Rechtlosigkeit haben sämtliche menschlichen Beziehungen, sogar die zwischen den Geschlechtern und zu Kindern, verroht und zerstört. Auch Gaucys hat seinem Schicksal wenig entgegenzusetzen, er ist wie gefangen in einem Zirkel von Schuld und Hilflosigkeit, aus dem es kein Entkommen gibt.


Filmhinweis zum Buch: VORTEX, Gytis Lukšas 2009

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Sympathiemagazin "Estland-Lettland-Litauen verstehen"
Herausgeber: Studienkreis Tourismus und Entwicklung
Redaktion: Albert Caspari

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T-E 
der Baltischen Stunde

JÄÄÄÄR (Estland)

- Õhk kõnnib tänaval -
- Punased kardinad -
- Romanss -
- Soo -
- Kus sa veel aeled mu õeke -
- Kaugeneb mööda pilvi -
- Laul ennekuulmatust lahkusest -
- Mürgiseen -
- Kui me ükskord kokku saame -

aus der CD "Parimad"
- Fado -
aus der CD "Vaaaata"
- Viimane tramm -
aus der CD "Viis"

- Vala veini -
aus der CD "Pojaga restoranis"

www.jaaaar.eu
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Mit gleicher Münze - Estland hat den Euro --- Einstand für die Kulturhauptstadt --- die zweite Savisaar-Affäre --- dies und mehr, jetzt auf
Frohes Neues Jahr: teilweise eingeschneit und ohne Strom --- NEO ist Lettlands Europäer des Jahres --- neue Fotos aus alten Zeiten --- dies und mehr, jetzt auf
http://www.lettland.blogspot.com
zum 13.Januar 1991 - russische Sprachregelung --- Litauen riecht ... nach Männern --- Litauens Start in die OSZE-Präsidentschaft --- dies und mehr, jetzt auf
http://www.litauen.blogspot.com

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19 Dezember 2010

Baltische Stunde 21.Dezember 2010 --- 19.00-21.00 Uhr

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 Gespräch mit S.E.
 Reet Weidebaum
Kulturattachée der Botschaft der Republik Estlands in Deutschland
Die Kulturleute sind oft einen Schritt weiter als alle anderen ...
Über die Planungen zum Programm der Europäischen Kulturhauptstadt Tallinn 2011, die Vorbereitungen und die Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürgern. Über das Kinder- und Jugendsängerfest in Estland 2011 und die Möglichkeiten für Teilnehmer und Gäste, über Projekte der klassischen Musik u.a. von Neeme Järvi und Anu Tali, über Filme aus Estland, das "Black Nights Festival", estnische Filme in Deutschland, und über estnische Animationsfilme. Über historischen Stoff als Hintergrund künstlerischer Arbeiten, Produktionen estnischer Theater, und über den estnischen Sinn für Humor und Selbstironie.
Über das Kulturhauptstadtkonzept als Modell einer umweltfreundlichen Großveranstaltung, ein "grünes" Estland, die Aktion "Let's do it", über einfache Mittel um hochqualitative Kunst zu machen. Über estnische Folkloremusik und die Kooperation mit dem Flensburger FolkBaltica-Festival, über die Kunsthandwerkausstellung im Schloß Charlottenburg, und die lange Nacht der Museen in Berlin am 29.Januar 2011. 
Über die Übersetzung estnischer Literatur ins Deutsche, vom Konzept "Tallinn am Wasser" und Projekte am Meer, und von Modernität und Tradition. Über Angebote im Internet, Kooperationen mit Hotels und anderen Einrichtungen, und über das Freiwilligenprogramm der Kulturhauptstadt Tallinn. Über estnische Familien die Filmstars nach Hause einladen, die Grafiktriennale Tallinn, das Kunstmuseum KUMU, und internationale Filmfirmen die in Estland produzieren. Tipps für Besucherinnen und Besucher des Kulturhauptstadt-Programms.
www.tallinn2011.ee 
L-E-S-E-S-T-O-F-F
Jürgen Motog: Burgen, Kirchen, Götterhaine
Auf den Spuren mittelalterlicher Pilger in Lettland.
Wagner-Verlag 2010, Reihe "Reisebericht". 113 Seiten, 9,90 Euro. ISBN: 978-3-86683-675-4.
  Dieses Reisetagebuch führt ins Baltikum auf die Spuren mittelalterlicher Pilger. Zum einen geht es ins gegenwärtige Lettland mit seiner pulsierenden Metropole Riga, der Altstadt, dem Dom, der lebendigen Musikkultur und in die ursprüngliche Natur des Landes. Dabei begegnet der Leser anhand von Rückblenden wichtigen und für ihre Zeit charakteristischen Persönlichkeiten, wie etwa dem Grafen, Städtegründer und späteren livländischen Bischof Bernhard II. zur Lippe. Dabei erfährt er Neues und Wissenswertes über die Lebensumstände und Triebkräfte der alten Livlandfahrer, ebenso wie über den Götterglauben, die Lebensumstände und Gebräuche der livischen Urbevölkerung. So ermöglicht dieses Buch dem Baltikum Interessierten spannende Entdeckungen, und ist damit zugleich auch ein ungewöhnlicher Reiseführer in die oft erstaunliche Gegenwart einer vergangenen Epoche, die für das Schicksal Lettlands und des Baltikums im Ganzen von grundlegender Bedeutung gewesen ist.
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Johannes Reimer: Aufbruch in Tallinn

Wanja Richters abenteuerliches Leben zwischen russischer Gemeindetraditon und staatlicher Verfolgung. Brunnen Verlag, Basel - Gießen 2008, 192 Seiten, ISBN: 978-3-7655-4021-9. 9,95 Euro / 16,95 SFr / 10,30 Euro (A). 
Wanja Richter, dessen Geschichte Reimer in "Der Verweigerer" eindrücklich geschildert hat, erzählt hier, was vor seiner Zeit in der Roten Armee geschah: Wie sich geistliches Leben in Tallinn Bahn bricht und welchen Schwierigkeiten die Christen dabei begegnen - von Seiten der kommunistischen Verfolger, aber auch aus den eigenen Reihen.
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 David Rupp: Die Rußländische Föderation und die russischsprachige Minderheit in Lettland

Eine Fallstudie zur Anwaltspolitik Moskaus gegenüber den russophonen Minderheiten im "Nahen Ausland" von 1991 bis 2002.Ibidem Verlag, Stuttgart 2007. 152 Seiten. ISBN 978-3-89821-778-1, 24,90 Euro.  Infolge des Zusammenbruchs der Sowjetunion wurden rund 25 Millionen russischsprachiger Menschen in den ehemaligen Sowjetrepubliken zu Minderheiten. Die größten russischsprachigen Gemeinden befanden sich 1991 in Estland, Kazachstan und Lettland. Die Rußländische Föderation (RF) beanspruchte 1991 eine Anwaltschaft für diese Menschen, die häufig der Möglichkeit beraubt waren, die Staatsbürgerschaft ihres Heimatlandes zu erlangen und am politischen Leben teilzunehmen.
Die vorliegende Studie untersucht am Beispiel Lettlands die Glaubwürdigkeit dieses Anwaltsanspruchs. Vor dem Hintergrund der rußländischen Außenpolitik zwischen 1991 und 2002 werden die lettische Staatsbürgerschaftspolitik und die rußländische Anwaltspolitik beschrieben.
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T-E 
der Baltischen Stunde

THE SHIN + Valts Pūce  (Georgien / Lettland)
Pūces Etnogrāfiskā Orķestra ( Valts Pūce, Zane Šmite, Kristīne Kārkle, Normunds Šnē, Ilze Grunte, Ainārs Majors, Mikus Čavarts, Raimonds Ozols)
- KGB dziesma –
- Kaladoo

- E-O –
- Es ari –
 aus der CD "ES ARI"
THE SHIN + Valts Pūce auf dem lettischen Weltmusikfestival PORTA

Homepage THE SHIN

Pūces Etnogrāfiskā Orķestra auf dem Folkfestival Rudolstadt
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ZETOD
"Folk-Rock-Punklore" aus Estland
aus der CD "Lätsi tarrö tagasi": 
- Heiko-Leiko -
- Karmoškale -
- Istsõ ilma veere pääle -
- Kala pala -
- Jõõkõnõ järvekene -
- Sarvõpuhuja -
- Koh kävede mu pujakõnõ -

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Dienstag, 18.Januar 2011 - 19.00 - 21.00 Uhr
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