07 März 2022

BALTISCHE STUNDE 15.März 2022

 

 Solidarisch für Frieden in der Ukraine!

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 15. März 2022, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 26. März 2022, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - in Bremen und umzu
 
oder per LIVESTREAM:
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Unser Hörangebot diesmal
 

GESPRÄCHSGAST

Wolfgang Reiche

(Weltumradler)

Ich habe immer versucht, zwischen Regierung und Bevölkerung einzelner Länder zu unterscheiden  

Über Jugendjahre in Thüringen, Kalter Krieg und Mauerbau, Flucht aus der DDR 1964, ein Moped und eine elektrische Eisenbahn. Über die Flucht über die Grenze im Südharz, Verwandte in Lauterbach/Hessen, Studium in Braunschweig und ein Onkel in Kassel. Über ein geschenktes und ein geklautes Mofa, eine Zeitungsanzeige und den Weg zum Fahrrad. Über die ersten Touren, Freude am Radfahren, Autoabstinenz und Familie und Radlerleben in Bremen. Über das Studium der Elektrotechnik, berufliche Neuorientierung als Berufsschullehrer und Studium der Berufspädagogik in Berlin. Über Bewerbungen und ein Angebot aus Bremen, Wohnungssuche, Jobs, fehlende Perspektiven und ein Angebot der Schulbehörde. Über das Bedürfnis nach einer beruflichen Auszeit, Radtourenpläne und die Suche nach Mitradlern. 
Über die Zeit nach der Weltumradlung, erneute Bewerbung in Bremen und Orientierung am Fahrradklub ADFC und Jan Tebbe und gesammelte weltweite Radlerinfos. Über Stadtverkehr und Radtouren, erste Radtouren in den baltischen Staaten, lettische Fahrradklubs und Zusammenstellung der ADFC-Radlerinfos. Über den Unterschied von gedruckten und digitalen Infos, Unterstützung durch Firmen, die Entwicklung von Fahrradreifen, ausgiebige Materialtests und Langlaufreifen für mindestens 10.000 km. Über Reiseradler/innen und andere Radreiseformen, Radwegnetze und wechselnde Verkehrskonzepte und Fahrradmoden. Über Tourenplanungen, Erkundungen und Testfahrten, die Schönheiten des Ostens und die Altbremer/innen. Über Vortreffen mit Interessierten, Ausarbeitung von Radrouten, Radreiseseminare mit Fahrradinitiativen aus den baltischen Staaten, Unterstützung aus NRW und wagemutige Pioniere aus dem Westen. Über die Suche nach Gruppenunterkünften und Hotels, eine lange Strecke von Tallinn nach Haapsalu und Einzelberatung für Mitradler/innen. 
Über Vertrauen in andere Menschen, Drei-Sterne-Hotels und Zeltplätze, Kontakt und Zusammenarbeit mit der Baltische Tourismuszentrale in Berlin, Gespräche auf der ITB Berlin, Fahrradkarten und Urlaub auf dem Lande. Über die Bremer Radmesse "Radreisen Grenzenlos" in der Unteren Rathaushalle, einen Messerundgang mit Henning Scherf, und den Versuch, Menschen zu längeren Radreisen zu bringen. 
Über einen schönen Sommertag im Juli 2001, ein Bad in der Ostsee und ein verschwundenes Fahrrad. Über Radspuren im Sand, die Hilfe durch einen jungen lettischen Polizisten, Suchhinweise auf Papier und ein unruhiges Wochenende. Über von Feierabendstimmung dominierte Kontakte zur Deutschen Botschaft in Riga, spätere erneute hilfesuchende Versuche und bürokratische Hürden. Über Kontaktversuche nach Deutschland, das Innenleben der Deutschen Botschaft, einen Passersatz, Geldüberweisungen und ein Internetterminal im Rigaer Rathaus. Über Flugtickets, Reisebüros, Fahrradinfos im Internet und eine Schiffspassage. 
Über die Freude an Radreisen, Unterschiede zwischen Regierungen und Bevölkerung, Widerstand gegen Rassismus, über Gastfreundschaft und Konsumlandschaft. Über die Entstehung des "Dachgebers" und Deutschland als Entwicklungsland in Sachen Gastfreundschaft. Über die menschlichen Bedürfnisse, Weltoffenheit, gute und schlechte Menschen, Fahrradklau in Bremen und das Glück im Leben. 

Infoseiten zum Projekt


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L-E-S-E-S-T-O-F-F


 


Semjon Hanin: aber nicht damit

Gedichte. Aus dem Russischen von Anja Utler. Edition Korrespondenzen, Wien 2021. Deutsche Erstausgabe. Zweisprachige Ausgabe. ISBN 978-3-902951-69-4, 184 Seiten, € 22,– 

Verlagsinfo:
Semjon Hanin, geb. 1970 in Riga, ist ein auf Russisch schreibender lettischer Dichter. Er ist Gründungsmitglied von Orbita, einer multimedial agierenden Gruppe russischsprachiger Dichter und Künstler aus Lettland, die national wie international Aufmerksamkeit findet. Mit »aber nicht damit« liegt erstmals ein eigenständiger Gedichtband des Autors auf Deutsch vor.

Hanins Gedichte packen uns immer ganz unmittelbar, denn vom ersten Wort an sind wir schon mittendrin im Geschehen, das sich aber erst allmählich und bruchstückhaft entfaltet. Hanin spricht von »innerer Rede«, und tatsächlich ist es in vielen Fällen so, als säßen wir mitten im Hirn der Figur, die spricht, als käme das Erfassen der Situation erst gerade in Gang. Die Formulierungen sind oft eigenartig schief angeschnitten, wollen nicht ganz passen, kippen oder brechen ganz ab. Dann tendieren sie wieder zu äußerst komischen Fallhöhen, wenn lautlich differenziert gestaltete Verse in dezidiert mündliche, floskelgesättigte Alltagsrede umschlagen oder sich von dort zu klanglich flirrenden Begriffsfügungen aufschwingen.

In den über achtzig unterschiedlichsten Sprechsituationen legt Hanin ein besonderes Augenmerk auf randständige Orte des Lebens: eine Reise mit dem gefälschten Pass, ein Esoterikerkurs, ein Heimwerker-Schwätzer begegnen uns ebenso wie ein Orakel, das leider mit dem falschen Fuß aufgestanden ist. So kommen Figuren zur Sprache, die nicht recht in die Welt passen wollen, grotesk wirken, surreal. Oder passt die surreal gewordene Welt nicht mehr zu ihnen?

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BALTISCHE STUNDE - KOMMENTAR
 
Stellungnahme 
zum Krieg in der Ukraine

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


JÄÄÄÄR

- Külmetab -
- Pilve Piiril -
- Ketikoer -
- Onu Oskar -
- Lihtsad Asjad -
- Viimane Tramm -
(aus dem Album "Oota")


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JÄÄBOILER

- Telegramm -
- Majakavahi Puhkuse Laul -
- Veider Sõber -
(aus dem Album "ELUS!")



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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 12. April 2022 - 19.00 - 21.00 Uhr
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08 Februar 2022

BALTISCHE STUNDE 15. Februar 2022

 Wie die Zeit vergeht ...

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 15. Februar 2022, 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 26. Februar 2022, 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

Matthias Winter

(Tischlermeister)

Riga - das kam mir damals vor wie eine völlig andere Welt! 

Über die Gründung der Firma 1992, einen plötzlichen Anruf und einen überraschenden Wochenendausflug. Über Flugtickets nach Riga, Einrichtungsfragen für zwei Hotels und die Ankunft in Lettland. Über Eindrücke am Flughafen, Marmortreppen, Visaprozeduren, Strommasten und andere völlig neue Eindrücke. Über Kundenvertrauen, Treffen an der Hotelbar, Wodkaausschank und andere Trinksitten. Über Baustellen, Beratung zu Einrichtung und Bauzustand und überraschende Messergebnisse. Über Kostenschätzungen, Schränke und Ablagen, Hotelstandards, Denkmalschutzfragen, Badezimmer und eine Baukonferenz. Über Kommunikation in verschiedenen Sprachen, Funken und Explosionen, wiederholte Besuche, zweifelhafte lettische Banken, Architektenentscheidungen, Bausummen und Honorare. Über die Wiedereinführung der lettischen Währung Lats, soziale Spaltung, Arme und Reiche. Über große schwarze Limousinen, Disziplin am Zebrastreifen, deutsche Mark und lettischer Lats und Hotelpreise. Über Vorproduktion in Bremen, Transporte per Schiff nach Riga und Montage vor Ort. Über schwere Möbel, fehlende Ausbildung für Handwerker in Lettland, und vorausschauende Organisation von Ersatzteilen und Zubehör. 
Über Sorgfalt beim Einbau, Abläufe auf lettischen Baustellen, Spezialtechniken bei Fliesenlegern, Personalbedarf beim Aufhängen von Gardinen und Schwierigkeiten mit Baumaterialien. Über zu fällende Birken, Warenmangel in Lettland, eingehaltene Termine und die Einweihung des Hotels "Konventa Sēta". 
Über lettische Brauereien, das "Jever Bistro", deutsche Enklaven in Riga, Dachisolationen und Vorsicht vor herabfallenden Eiszapfen. Über Metalldächer, Dachpfannen, langfristige Garantien, Zimmermöblierung und hohe Zimmerbelegungen. Über profitierende Hausmeister, Turbo-Kapitalismus, Sommerresidenzen in Jurmala, Bücher von Erich Maria Remarque, Bettler und schwarze Limousinen. Über Begegnung mit lettischen Rentnern und Sprachenlernen durch Kino oder Fernsehen. Über verschobene Pläne wieder nach Riga zu reisen, Pläne für Touren mit dem Segelboot, das wiederaufgebaute Schwarzhäupterhaus, unsichere Unabhängigkeit Lettlands und deutsche Joint-Ventures und das 30.jährige Firmenjubiläum. 
Über Helmut Kohl im Hotel de Rome, Sonderwünsche und Einbautüren, den spannenden Tischlerberuf, Fundsachen in alten Türen und versteckte Mikrophone, und über Hotel de Rome, Konventa Sēta und Riga heute.

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L-E-S-E-S-T-O-F-F


 

Baiba Zīle: Meister der Lügen

Roman, aus dem Lettischen übersetzt von Britta Ringer. Klak-Verlag, Berlin 2021. 444 Seiten, ISBN 978-3-948156-30-5, 19,90 €.

Verlagsinfo:
„Dieser Diamant muss funkeln. Die Schwarze Sonne muss scheinen.“
Alise und Aleksandrs wachsen am Ende der 1980er Jahre in Riga auf – zur selben Zeit, aber in ganz verschiedenen Welten. Alise ist die Tochter eines wohlhabenden Parteifunktionärs, der sich auf mysteriöse Weise das Leben nimmt. Sie lebt in ihrer eigenen Welt aus Träumen und Gefühlen, die sie durch die Sowjetzeit in das unabhängige Lettland trägt. Aleksandrs kommt aus der Provinz und freundet sich mit Kleinkriminellen an. Er flieht aus der UdSSR und wird Teil der internationalen Juwelenmafia. Sie kennen einander nicht, aber ihr Schicksal verbindet ein geheimnisvoller Mann, der sich Meister der Lügen nennt. Ein seltener Diamant, die Schwarze Sonne, führt die Lebenswege von Alise und Aleksandrs dramatisch zusammen…

„Du musst in die Lügen eintauchen, mitten hindurch, um die Wahrheit zu verstehen.“
„Woher wollen Sie das wissen?“
Der Grauhaarige lachte auf.
„Ich weiß es. Ich bin der Meister der Lügen.“
Endlich etwas Neues und Frisches in der lettischen Literatur. Baiba Zīle erzählt eine spannende Geschichte über Liebe, Verrat und Verbrechen sowie die Suche nach dem Sinn des Lebens in der jüngsten lettischen Vergangenheit.

Die Übersetzerin: Britta Ringer, geboren 1985, Studium der Baltistik und Slawistik in Greifswald und Riga. Lebt seit 2010 in Lettland und arbeitet unter anderem als freiberufliche Übersetzerin. Zu ihren Übersetzungen zählen Kurzgeschichten von Inga Žolūde, Rvīns Varde u.a. sowie Kinderbücher von Uldis Daugaviņš, Luīze Pastore, Juris Zvirgzdiņš und Māra Cielēna.
 

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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


 

Džiazo Festivalių Birštonas Laureatai

 

Alexander Fedotov Trio – West Coast Blues
Alto Saxophone – Aleksandras Fedotovas
Bass – Rubinas Vainas
Piano – Gintautas Abarius

Arturas Anusauskas – Ballade
Composed By D. Gillespie
Piano: Artūras Anusauskas

Dainius Pulauskas Sextet – "Red" From Cycle "Colours"
Alto Saxophone – Vytautas Labutis
Bass – Vladislavas Barkovskis
Composed By, Keyboards – D. Pulauskas
Drums – Linas Būda
Percussion – Arkadijus Gotesmanas
Tenor Saxophone – Rimantas Brazaitis
Trumpet, Flugelhorn – Valerijus Ramoška

Skirmantas Sasnauskas Quartet And Vydraga – Composition (Fragment)
Bass – Vladislavas Barkovskis
Composed By – A. Klova
Composed By, Trombone, Bagpipes, Vocals – S. Sasnauskas
Drums – Linas Būda
Keyboards – Dainius Pulauskas

Vladimir Tarasov, A. Gotesman, A. Jofė, G. Laurinavičius, R. Rudis – Drumming (Fragment)
Drums – Arkadijus Gotesmanas, Darius Rudis
Drums, Percussion – Arvydas Joffė, Gediminas Laurinavičius, Vladimiras Tarasovas

Lithuanian State Conservatoire Band – Concerto For Jazz Orchestra (Fragment),
Leitung und Komposition: Vladimir Chekasin

aus dem Album: 
"Džiazo Festivalių Birštonas Laureatai"
 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 15. März 2022 - 19.00 - 21.00 Uhr
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12 Januar 2022

BALTISCHE STUNDE 18. Januar 2022

 Nordische Kulturen, Melodien und Lieder

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 18. Januar 2022, 19.00-21.00 Uhr


Wiederholung am Samstag, den 29. Januar 2022, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - in Bremen und umzu
 
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Thema

Ein estnisch-finnisch-samisches Projekt
Lieder der Sami / der Samen im Norden Europas
eingespielt von einem estnischen Orchester unter der Leitung von Paul Mägi 
 
 

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T

 

Seppo Baron Paakkunainen

Symphony No.1, Sámi Luondu, Gollerisku

 Sápmi Lottázan

geschrieben für Symphonieorchester, eine Improvisationsgruppe und einen Joik-Sänger

komponiert und arrangiert von Seppo „Baron“ Paakunainen

Studioorchester Tallinn unter Leitung von Dirigent Paul Mägi

der finnischen Band KARELIA (Kantele: Matti Kontio)

und den beiden Joik-Sängern Johan Anders Baer und Nils-Aslak Valkeapää

 Ein Projekt der Zusammenarbeit zwischen Estland, den Saami und Finnland, aufgenommen in der Zeit 1990 bis 1992 in Tallinn, Helsinki und Tromsö

discogs 

 
 Gumadii Galbmasit Skábma  - Symphony No.1, Sámi Luondu, Gollerisku (Seppo Baron Paakkunainen, Karelia, Studioorchester Tallinn unter der Leitung von Paul Mägi)
Humadii, Duoddarat Juige - Symphony No.1, Sámi Luondu, Gollerisku (Seppo Baron Paakkunainen, Karelia, Studioorchester Tallinn unter der Leitung von Paul Mägi)
Oappát, Vieljat Váimmustan, Biegga - Symphony No.1, Sámi Luondu, Gollerisku (Seppo Baron Paakkunainen, Karelia, Studioorchester Tallinn unter der Leitung von Paul Mägi)
Eallima áhpi - Symphony No.1, Sámi Luondu, Gollerisku (Seppo Baron Paakkunainen, Karelia, Studioorchester Tallinn unter der Leitung von Paul Mägi)
Čakča - Sápmi Lottázan (Seppo Baron Paakkunainen, Karelia, Studioorchester Tallinn unter der Leitung von Paul Mägi)
Gidda - (Seppo Baron Paakkunainen, Karelia, Studioorchester Tallinn unter der Leitung von Paul Mägi)
Eallin - (Seppo Baron Paakkunainen, Karelia, Studioorchester Tallinn unter der Leitung von Paul Mägi)

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Außerdem: 

VELJO TORMIS - Orjana virossa

aus der Reihe „Forgotten People“ / Karelian destiny

Estnischer Philharmonischer Kammerchor unter Leitung von Tõnu Kaljuste

EPCC

EMIC 

Veljo Tormis

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L-E-S-E-S-T-O-F-F


 

Elīna Brasliņa: Mimi, Jakob und die sprechenden Hunde

Aus dem Lettischen von Matthias Knoll. Handlettering: Michael Hau. Redaktion Heike Drescher, Herstellung Anna Weißmann. Textadaption: Sanita Muižniece. REPRODUKT, Berlin 2021. (Original: "Runajošie suņi", Liels un maz, Riga 2019). ISBN 978-3-95640-296-8, 80 Seiten, 14,00 €

Verlagsinfo:
Wer hätte gedacht, dass Jakobs Aufenthalt bei seiner komischen Cousine Mimi sich als spannendes Abenteuer entpuppen würde! Denn die Moskauer Vorstadt, der heruntergekommene Stadtteil von Riga, in dem Mimi wohnt, wird von einem Rudel sprechender Hunde bewacht. Kaum ist Jakob angekommen, geht es drunter und drüber: Einer der Hunde verschwindet spurlos, und ein gieriger Geschäftsmann will die Moskauer Vorstadt in ein seelenloses Hochhausviertel verwandeln. Mimi und Jakob fackeln nicht lange und starten die Operation “Rettet die Moskauer Vorstadt!”…
Die Abenteuer der beiden Kinder und der sprechenden Hunde wurden von der Kinderbuchautorin Luīze Pastore erdacht. Ihr Buch “Maskačkas Stāsts” (“Die Geschichte der Moskauer Vorstadt”) war ein großer Erfolg in Lettland. Es wurde ins Englische übersetzt und dann von Edmunds Jansons als Zeichentrickfilm adaptiert. Elīna Braslinas Comic “Mimi, Jakob und die sprechenden Hunde” basiert lose auf dem gleichnamigen Film.

 
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Jaan Kross: Gegenwindschiff

Bernhard Schmidts Roman. Aus dem Estnischen von Cornelius Hasselblatt und Maximilian Murmann. Mit einem Nachwort von Cornelius Hasselblatt. 430 Seiten, Osburg Verlag, Hamburg 2021. ISBN: 978-3-95510-254-8, 24,00 € (D) | € 24,70 (AT)
 
Verlagsinfo:
Der Roman "Gegenwindschiff" von Jaan Kross, dem bedeutendsten estnischen Schriftsteller der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, erschien 1987. Hauptperson der Erzählung, die Kross nicht als Biographie, sondern allenfalls als „romanisierte Biographie“ verstanden wissen will, ist der verschrobene Tüftler und Erfinder Bernhard Schmidt. Als Jugendlicher verliert Schmidt beim Experimentieren mit Schießpulver seine rechte Hand. Trotzdem perfektioniert er die manuelle Fertigung von Linsen und Spiegeln für astronomische Geräte und erfindet ein völlig neuartiges Spiegelteleskop, das in der Astrofotografie erfolgreich verwendet wird. Auch andere Erfindungen ersinnt dieser kreative Geist, der ab 1926 in der Sternwarte von Hamburg-Bergedorf arbeitete: das titelgebende "Gegenwindschiff" ist ein gänzlich anders geartetes Segelschiff, das besonders gut im Gegenwind Fahrt aufnimmt.
Der Roman verfolgt zwei Handlungsstränge: Im ersten erzählt Schmidt – zwischen Selbstzweifeln und Hochmut hin- und hergerissen – in der Ichform vom dramatischen Auf und Ab seines Lebens. Damit verwoben ist der zweite Strang, der die spannende Recherche des Autors wiedergibt, der Menschen aufsucht, die Schmidt noch persönlich kannten. Kross gelingt durch seine eindrucksvoll psychologische Darstellungsweise nicht nur ein beeindruckendes Porträt, sondern auch ein plastisches Panorama Deutschlands in der Zeit der Zwischenkriegsjahre von 1926 bis zu Schmidts Tod 1935.
 
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Uta von Arnim: Das Institut in Riga

Die Geschichte eines NS-Arztes und seiner "Forschung". Eine Spurensuche. Verlag Nagel & Kimche, Zürich / München 2021. 240 Seiten, ISBN 978-3-312-01244-2, € (D) 22,00 | sFr 30,90 | € (A) 22,70. Verlagsinfo:
Uta von Arnim zeichnet in »Das Institut in Riga« das scharfkantige Bild eines NS-Arztes und seiner Familie. Ein Arzt, der der Großvater der Autorin war.
Herbert Bernsdorff leitet in den Jahren 1941-1944 das Gesundheitswesen der besetzten baltischen Staaten. Im Gutshaus seiner Ehefrau Edda am Stadtrand von Riga, dem Kleistenhof, gründet er das »Forschungsinstitut«. Dort dienen Juden als »Versuchskaninchen«.
Deutsche Wissenschaftler und Laborantinnen arbeiten in Kleistenhof daran, Impfstoff gegen Fleckfieber herzustellen. Eine Gruppe Juden wurde aus dem Rigaer Ghetto nach Kleistenhof geholt. Ihre Aufgabe im Institut war es, zweimal täglich mit ihrem Blut Tausende Läuse zu »füttern«, die ihnen in kleinen, unten offenen Schachteln für dreißig Minuten auf die Haut gebunden werden. Die Läuse sind zum Teil mit Fleckfieber-Erregern infiziert.
Herbert Bernsdorff saß im »Reichskommissariat Ostland«, dem deutschen Machtzentrum. Er unterstützte Gründung und Aufbau des Instituts. Zudem sorgte er dafür, dass im gesamten Baltikum Gesundheitspolitik im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie umgesetzt wurde.
Aus Gesprächen und Interviews mit Familienmitgliedern, Fotos, Archivrecherchen in Berlin und Riga, Zeitzeugenberichten und dem Studium historischer Fachliteratur werden die Geschehnisse rund um das Forschungsinstitut rekonstruiert. Zwischen die Schilderung der historischen Ereignisse setzt die Autorin subjektive Miniaturen.
Mit »Das Institut in Riga« zeigt Uta von Arnim einen Ausschnitt aus der Brutalität des nationalsozialistischen Regimes. Aus der Spurensuche einer Enkelin, die auch selbst Ärztin ist, entsteht eine ungemein eindringliche Darstellung.
 
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 15. Februar 2022 - 19.00 - 21.00 Uhr
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14 Dezember 2021

BALTISCHE STUNDE 21. Dezember 2021

Lieder und Geschichten

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 21. Dezember 2021, 19.00-21.00 Uhr


Wiederholung am Samstag, den 1. Januar 2022, 16.00 - 18.00 Uhr

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Leelo Tungal

(Dichterin, Schriftstellerin, Autorin)

Ein halbes Jahr lang habe ich mir als Kind jeden Abend die Heimkehr der Mutter erträumt

Über Geburtstagsbräuche im Juni, eine selbst bestimmte Geburt und eine verpasste Mitsommerfeier. Über Indianerspielen und Tarzan, estnische und deutsche Lieder, Märchen und Sagen. Über das Aufwachsen ohne Brüder und Schwestern, das Lesen lernen und der Zugang zu Märchenbüchern. Über das Radiohören, starke Frauen in Estland, die Sehnsucht nach der Heimkehr der Mutter, Menschen in Ledermänteln, engen Kontakt zu Hunden und den Vater als passionierter Jäger. Über Bücher von Viivi Luik, Ilmar Taska, Sandra Kalniete, Māra Zālīte, Kolchosleben und Lehrerfamilie, Memoiren anderer Autoren, die Verfilmung des Buches und die Aufarbeitung der Stalinzeit in Estland. Über mögliche Tabuthemen, zukünftige Aufgaben für Historiker/innen, estnische Mentalitäten, sparsame Kommunikation, der Versuch wahrheitsgetreu zu erzählen und Schwierigkeiten der exakten Erinnerung. 
Über die anfängliche Absicht ein Kinderbuch zu schreiben, die drei Teile des Buches, verschiedene Phasen des Schreibens, Reaktionen von Leserinnen und Lesern und die notwendigen Fortsetzungen. Über die Fülle der Erinnerungen, Schreibblockaden und Ergänzungen durch den dritten Teil. Über Enkelkinder, die Motivation zum Schreiben und Ideen für neue Geschichten. Über authentische Briefe zwischen Vater und Mutter, die Entstehung der Verfilmung des Buches, ein Drehbuch von Regisseurin Moonika Siimets, Diskussionen auf Filmfestivals und ein Publikumspreis auf den Lübecker Filmtagen. Über estnische und deutsche Publikumsreaktionen, eine Vorstellung am französischen Lyceum, interessierte Schülerinnen und den Kontrast zu russischen Perspektiven. Ratschläge für deutsche Leserinnen und Leser, Gefühle und Freuden von Kindern, Ängste und Lachen, das Aufwachsen in schrecklichen und in schönen Zeiten, und den Vater als Vertrauensperson. 

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Gesprächsgast
Cornelius Hasselblatt
mit einem
Ausschnitt aus der Sendung 
"Baltische Stunde" vom 10. Juli 2003
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


 

Leelo Tungal: Genossin Kind

Roman, aus dem Estnischen übersetzt von Cornelius Hasselblatt. 655 Seiten, Plaggenhauer Verlag, Lüneburg 2021. ISBN 978-3-937949-29-1, 23,00 Euro. 
 
Verlagsinfo:
Mit den Augen des Kindes von damals lässt die Autorin einen Teil ihrer Kindheit Revue passieren: Als ihre Mutter von bewaffneten, russisch sprechenden Männern in schwarzen Ledermänteln abgeholt wird, verspricht diese, bald zurück zu sein, wenn die kleine Leelo brav ist. Da sich die Rückkehr der Mutter immer weiter hinzieht, nagt es in der kleinen Leelo, inwieweit sie für die Situation selbst verantwortlich ist. Hin- und hergerissen zwischen der Abneigung gegenüber allem Russischen und der Anziehungskraft der Sowjetpropaganda, wächst sie trotz allem wohlbehalten bei ihrem Vater, Großeltern, Tanten und Kindermädchen auf. Tungal versteht es, in einer faszinierenden Dichte ihre kindliche Lebenswelt im sowjetisch besetzten Estland der frühen 1950er Jahre wieder lebendig werden zu lassen.
Selbstsicher und neugierig ist die kleine Leelo, die bei ihrem alleinerziehenden und voll berufstätigen Vater das Jägerlatein der Jagdfreunde des Vaters hört oder, „zwischengeparkt“ bei Tante Anne, im Frisörsalon in die Welt der feinen Tallinner Damen hineinschnuppern darf.
Der Horizont des kleinen Kindes präsentiert sich durch die Augen Leelos als grenzenloses Universum voller Eindrücke und Erlebnisse, in dem Magisches und Reales noch friedlich nebeneinander hergehen. Aber auch kindliche Furcht schafft sich Raum, diese verknüpft sich mit Erzählungen und dem Erlebten zu einer stereotypen Angst vor schwarzen Männern, die gelegentlich auftaucht, aber nie übermächtig wird. Schillernd erscheint die politische Dimension des Lebens, die die aufgeweckte Leelo schon im Vorschulalter wahrnimmt: Traditionelles Liedgut wird mit pseudosozialistischen Volten von Papa ins Festprogramm des Volkshauses geschummelt; Leelo selbst, über Radio und Kinderbücher zugleich kommunistisch sozialisiert, versteht früh, dass ihre Verwandten politisch betrachtet unsichere Kantonisten sind – wenn es darum geht, an einem warmen Sommertag ein Eis zu bekommen, scheut sie sich nicht, ihre Tante Maali mit ihrem Wissen über eine versteckte Uniform des Onkels aus der Vorkriegszeit zu erpressen. 
 
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Wolfgang von Stetten: Wolfskinder - Glücksmomente

30 Jahre litauisch-deutsche Begegnungen. Molino Verlag, Leonberg / Schwäbisch Hall 2021. 360 Seiten, ISBN 978-3-948696-10-8, 25 Euro.

Verlagsinfo:
Nach dem Krieg beginnt das Elend. Tausende Kinder fliehen durch die ostpreußischen Wälder nach Litauen, hungernd, frierend, oft ohne Eltern. Es ist eines der dunkelsten Kapitel unserer Zeit. Aber es gab auch die Gesten von Mitmenschlichkeit und Hilfe, es gab die litauischen Familien, die nicht nur ihr Brot teilten, sondern den „kleinen Deutschen“, die man später Wolfskinder nannte, ein neues Zuhause gaben. Wolfgang von Stetten zeigt viele Glücksmomente auf und dokumentiert den 30-jährigen Einsatz für diese lange vergessenen Kriegsopfer. Sein Buch veranschaulicht aber auch, dass man als Politiker oft unkonventionell handeln muss, will man wirklich etwas erreichen.
„Ostpreußen, Litauen, Deutschland – was ist die wirkliche Heimat? Dort, wo man geboren wurde, dort wo man aufwuchs und lange lebte, dort wo man hoffte, eine neue (alte) Heimat zu finden? Zweimal versuchte ich vergeblich, die Hilfe für die Wolfskinder auf materielle Bedürftigkeit einzuschränken. Für sie war die Unterstützung eine Art Schmerzensgeld für die Verletzungen, Balsam für die geschundenen Seelen und das Heilmittel für die nächtlichen Albträume. Es war für viele aber auch eine Genugtuung, dass sie nicht vergessen waren und andere die Pflicht des Deutschen Staates übernahmen. Auch wenn sie Wanderer zwischen drei Welten bleiben, mögen sie die innere Heimat finden!“ Wolfgang von Stetten


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


 

Kaido Suss Laulud Juhan Viidingu Sõnadele

(Lieder zu Gedichten von Juhan Viiding)
 
Flöte: Kadri-Ann Suss
Geige: Tiit Kikas
Oboe: Andres Siitan
Tenorsaxophone:  Villu Veski
Geige: Elo Viiding, Mari-Katrina
Gesang: Elo Viiding, Lina-Anette, Mari-Katrina

 - Kõrges Rohus -
- Kahe Rännumehe Tee -
- Orkester Glehni Pargis -
- Soome Lahe Kaldal (Emale) -
- Me Tunneme Ju Teineteist -
- Mälestuste Pääle Kasvab Rohi -
- Palve. Vaimuelu -
- Kui Ma Märkan Alasti Naist -
- Terveks Suureks Suveks... -
- Tõnis Rätsepale - Garderoobikaaslasele -
- Lasteaias. Koolis. Hiljem. (Kasutatud Karjala Rahvaviisi) -
- Üks Korralik Pere Ei Taha (Isale) -
(aus dem Album "Laulud Juhan Viidingu Sõnadele")


 discogs

 Wikipedia

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 18. Januar 2022 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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14 November 2021

BALTISCHE STUNDE 23. November 2021

 

 

 Laufend immer am Wasser entlang!

  Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die


BALTISCHE STUNDE


Informationen und Musik aus Estland, Lettland und Litauen

Dienstag, 23. November 2021, 19.00-21.00 Uhr


Wiederholung am Samstag, den 4. Dezember 2021, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 on air - in Bremen und umzu
 
oder per LIVESTREAM:
www.radioweser.tv
oder "Medialab Nord"
 
oder nachzuhören auf www.baltische-stunde.de


 
Unser Hörangebot diesmal
 
 

GESPRÄCHSGAST

Guido Lange

(Laufender Abenteurer)

Immer Richtung Nordosten - in den hellen baltischen Sommer hinein! 

Über das Buch "Abenteuer Baltikum" und die Tour von Stralsund nach Tallinn und die Fotos von Jonas Danauskas und den persönlichen Lebenslauf. Über geheime Sehnsuchtsorte, ostdeutsche Lebenswege, die Ostsee, die alte Hansestadt Salzwedel und Wohnorte in Baden-Württemberg und im Rheinland. Über das vielfältige Europa, die Traditionen der Hanse, Ostseeurlaub zu DDR-Zeiten und jugendliche Abenteuer auf eigene Faust. Über die Idee eines Laufes entlang der Ostseeküste, Leben im Hunsrück, verschiedene berufliche Tätigkeiten, einen sportlichen Bruder und eine inspirierende Ehefrau. Über den Weg zum Nichtraucher, tägliche Waldläufe, Erfahrungen mit dem Fahrrad in Masuren, ein ungewöhnliches Bahngleis und kein Eintritt in die Oblast Kaliningrad. Über Orientierungsversuche, den langen Sandstrand und der Weg nach Nordosten. Über Wegvarianten, den Wasservorrat, Zeitplanung und Gepäckstrategien. Über Verhandlungen mit dem Arbeitgeber, der "Benpacker" aus dem Schwarzwald, Probezelten, Routenplanung und genaue Planung für das Gebiet Kaliningrad. 
Über den Umgang mit den Menschen vor Ort, Sicherheitsbedenken, Handys und der Umgang mit dem Navigationsgerät. Über Irritationen im Grenzgebiet Litauen/ Lettland, 30 kg Gepäck, Begegnungen mit Wanderern und die einsame lettische Küste. Über die Straßenlage des Gepäckwagens, das Schreiben von Blogbeiträgen, regelmäßiger Tagesablauf und Kalorienverbrauch. Über Unterkühlung in Polen, Antibiotika und ein Pausentag. Über fettiges Essen, Fischsuppe, Dorsch und Salat. Über ein Eis zur Mittagsstunde, Irritationen zwischen dem Wegesystem in Litauen und Lettland, belebte Partystrände und der plötzliche Übergang zur Einsamkeit. Über die lettischen Schotterstraßen, Erfahrungsaustausch mit Radler/innen, ein russisch betriebenes Hotel in Lettland und der Weg durch den Sumpf. Über verpasste Wildpferde, überraschender Wassermangel und fehlende Einkaufsmöglichkeiten und der Weg nach Kolka. Über ehemaliges Militärgebiet und heutigen Naturschutz, Nationalparkranger auf Kontrollfahrt, Ausblick auf Saaremaa, mystische Leere und bevorstehende Mitsommertage. Über zurückhaltende baltische Mentalität, zwei Tage Mitsommerfeier in Riga, lettische Symbolik und Andeutung von Hakenkreuzen, die Nazizeit in Lettland und deren Aufarbeitung. Über Straßenbahnfahren in Riga, authentischer Gesang und Tanz, Kartoffelland Litauen, Pelmeni in Lettland und das Wurstland Estland. 
Über Roggenprodukte, gutes Bier und Brot, die Unterschiede zwischen den baltischen Staaten, Klischees und Praxiserfahrungen, zurückgehende Küstenfischerei, Getreideanbau und -export, russische Großhändler und Vermarktung von Lebensmitteln in Europa. Über gute Streckenbeschilderung in Estland, vielfältige Landschaften, Höhepunkte auf Saaremaa und Hiiumaa und der Plan einer Teilnahme am Marathon in Finnland. Über Windrichtungen, schnell ziehende Wolken, und gestärktes Selbstvertrauen für weitere Touren.



L-E-S-E-S-T-O-F-F

 

Guido Lange: Abenteuer Baltikum

Mein Lauf 2000 km an der Ostseeküste. Ampel Publishing, Nörtershausen 2021. 

Verlagsinfo:
"Das Abenteuer Baltikum ist mein ganz persönlicher Lebenslauf. Er hat mich für immer verändert. In 107 Tagen reiste ich in Laufschuhen entlang der Ostseeküste von Stralsund nach Tallinn. Ohne Begleitung konnte ich mich ganz der Natur, den Menschen und ihren Kulturen widmen. Aus Fremden wurden Freunde, aus Erwartung wurde Wirklichkeit, aus Wagemut wurde Selbstvertrauen. Trubelige Urlaubsorte und einsame Gegenden erlebte ich, genussvolle Pausentage in den Städten wechselten sich mit enthaltsamen Lauf- tagen ab. Ich spürte die Mystik des Baltikums, den Zauber unberührter Natur und die Vielfalt der Menschen in sieben Ländern. Ich fand, was ich suchte, Erlebnisse, Ruhe und nicht zuletzt viel Neues über mich selbst." (Guido Lange, Autor)

Kapitelübersicht
Wieso, weshalb, warum? (Gründe)
Funke, Sehnsucht, Reiselust (vom Anfang)
Was brauche ich denn so? (Über die Ausrüstung)
Auf ins Baltikum! (Das Laufkapitel)
Gesund und munter! (Laufen und Gesundheit)
Iss was! (Essen im Baltikum)
Wohin des Wegs? (Straßen, Wege, Orte im Baltikum)

Reisende soll man nicht aufhalten (Begegnungen mit anderen Baltikumreisenden)
Jede Jeck is anders! (Die Menschen im Baltikum)
Wo man singt, da lass dich nieder (Das Kulturkapitel)
Wie schön ist‘s auf dem Land (Landschaft und Regionen)
Was bleibt? (Eine Nachbetrachtung)

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Antanas Sutkus: Planet Lithuania

Herausgegeben von Thomas Schirmböck. Steidl Verlag, Göttingen, 1. Auflage 2018, 2. Auflage 2021. 272 Seiten, Englisch / Deutsch / Französisch / Litauisch. Übersetzungen: Sandra Bernotaite, Jolanta Jezauskaite (Litauisch), Monte Packham (Englisch), Petra Gaines (Deutsch), Jean-Christophe Vigneau, Marielle Vitureau (Französisch). ISBN 978-3-95829-512-4, 38.00 Euro. 

Verlagsinfo:
Dieses Buch ist ein reichhaltiger Überblick über Antanas Sutkus’ Fotos der Bevölkerung seiner Heimat Litauen während der Besetzung durch die Sowjetunion. Sutkus ist vor allem ein humanistischer Fotograf, sein „Kosmos“ sind seine Mitbürger: Kinder, Liebende, Alte; wie sie sich mit Moderne und Tradition, Natur und Stadt auseinandersetzen und ihre Identität ausdrücken – alles in einem offenen, einfühlsamen Stil, der fernab sowjetischer Ideale das Fundament der litauischen Fotoschule bildet.
Indem Sutkus ein Leben in Würde und Integrität hinter dem Eisernen Vorhang enthüllt, ist Sutkus' Werk ebenso politisch wie persönlich, ein Beweis dafür, wie Litauen sein kulturelles Selbst gegen die Sowjetunion behauptet, die das Land vom Zweiten Weltkrieg bis 1990 besetzte. Der Kampf hat inzwischen Früchte getragen: 2004 wurde Litauen sowohl Mitglied der NATO als auch der Europäischen Union und ist heute eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Europas.

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Antanas Sutkus: children

Text von Wladimir Kaminer, Herausgegeben von Thomas Schirmböck. Verlag Steidl, Göttingen, 1. Auflage 2021. 180 Seiten, 160 Abbildungen, Englisch / Deutsch / Litauisch. Übersetzungen Litauisch: Jolanta Ježauskaite, Lektorat Monte Pakham. ISBN 978-3-95829-709-8, 48.00 Euro. 

Verlagsinfo:

Der litauische Fotograf Antanas Sutkus hat vor allem ein Lieblingsmotiv, dem sich dieses Buch ausführlich widmet: Kinder und ihre Welt. Immer wieder kehrt Sutkus zu ihnen zurück, um die verschiedenen Facetten kindlicher Lebenswelten zu zeigen und wie diese die Welt der Erwachsenen beeinflussen. »Für mich als Fotograf ist die Kindheit die wichtigste Bühne«, hat Sutkus einmal gesagt, »Kinder leben in einer anderen Welt. Manchmal ist es mir gelungen, diese Welt zu zeigen: nicht die reale Welt, die wir gewohnt sind, sondern ihre Welt. Kinder leben nicht auf der Erde, sondern auf einem anderen Planeten.« Auf Augenhöhe, respektvoll und doch präzise zeigt Sutkus die Kinder dieser Welt: gemeinsam mit ihren Eltern und Verwandten, mit Freundinnen und Freunden oder beim Spielen oder Lernen in der Schule. Er fängt die schönen Seiten wie auch die Entbehrungen des Kindseins ein, die Schwierigkeiten des Heranwachsens, Einsamkeit und Zusammenhalt, sowie jene unvermeidbaren Krisen der Kindheit, die ein Erwachsenenleben vielleicht für immer prägen. Für Sutkus leben Kinder nicht in einem Paradies, sondern in einem anderen Universum – einer Lebensphase, die Menschen jenseits ihrer nationalen und kulturellen Grenzen verbindet.

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Antanas Sutkus: pro memoria

Herausgegeben von Thomas Schirmböck. Steidl Verlag, Göttingen, 1. Auflage 2020. 128 Seiten, 86 Abbildungen, Englisch / Litauisch. Übersetzungen: Sandra Bernotaite (Litauisch), Caryl Swift (Englisch), Edita Gudišaukaite (Polnisch-Litauisch). Lektorat Monte Packhan (Englisch). ISBN 978-3-95829-640-4, 35.00 Euro

Verlagsinfo:
Der 1939 geborene Antanas Sutkus erfuhr von seinen Großeltern bereits während des Zweiten Weltkriegs von der Massentötung der Juden. Er distanzierte sich von der Demütigung und Zerstörung der Menschlichkeit in seinem Heimatland Litauen und empfand Scham und Schuldgefühle für die Gräueltaten, die hinter den Toren des Ghettos Vilijampole und des Neunten Festung begangen wurden. Während der „Sonderaktion 1005“ zwischen 1942 und ’44 versuchte die deutsche Besatzungsmacht, die Relikte der Opfer zu beseitigen. 1988 begann Sutkus, die Juden aus Kaunas zu fotografieren, die dem Tod in den Konzentrationslagern entkommen waren; Pro Memoria präsentiert eine Auswahl dieser Porträts und belegt die Beziehungen, die Sutkus zu den dargestellten Personen geknüpft hat.

Bereits zur Zeit des Großfürsten Gediminas (1275–1341), der aus verschiedenen europäischen Staaten Kaufleute und Handwerker nach Litauen einlud, wurde den Juden dort Schutz und Unterstützung geboten. In den folgenden 600 Jahren haben sie durch ihre Leistungen und Gebete, Druckwerkstätten und Synagogen, Bibliotheken und Turnhallen, Lieder und Legenden in Litauen Wurzeln geschlagen. Dieser lebendige Zweig der litauischen Kulturgeschichte wurde dann gewaltsam zerstört, 200.000 Juden ermordet und an Waldrändern, Steinbrüchen und Todeslagern in Gruben geworfen. Dieses Buch ist eine Hommage an diese Menschen und ein Ausdruck von Bemühungen um Verständnis, Buße, Reinigung und Wiedergeburt.

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Lafcadio Hearn: Der Junge, der Katzen malte

Text Lafcadio Hearn, Illustration Anita Kreituse. Aus dem Englischen Gabriela Bracklo. Edition Bracklo, Birkenwerder 2021. 52 Seiten (59 x 59 cm), ISBN 978 3 946986 10 2, 24,80 €. 

Verlagsinfo:
Dieses traditionelle, japanische Märchen bezeugt, dass jeder seine Bestimmung hat, auch wenn sein Ansatz noch so „nutzlos“ erscheinen mag. Wir erleben, dass Begeisterung und nimmermüde Ausdauer bei dem, was uns beseelt, schließlich aus Talent Können macht. Aus Können wird Meisterschaft und wahre Meisterschaft kann Wunder wirken.

Lettische Originalausgabe: "Puika, kas zīmēja kaķus" (Jāņa Rozes apgāds, 2017). Nach Motiven eines japanischen Märchens. Übersetzung Japanisch-Lettisch: Renāte Punka. Verlagsinfo: "Ein Buch, in dem das visuelle Bild mit dem Märchentext interagiert und die Illustrationen eigenständig eine neue Dimension bilden, welche die Fantasie der Betrachter/innen anregt und die Möglichkeiten zur persönlichen Interpretation gibt."
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Rūta Briede: Das Geheimnis der Möwenkönigin

Text und Illustration von Rūta Briede, aus dem Lettischen von Matthias Knoll. Edition Bracklo, Birkenwerder 2021. 44 Seiten, Format: 25,5 × 20,2 cm, ISBN 9783946986119, 15,80 €.

Verlagsinfo:
Liebe verleiht Flügel
Dieses wunderbare moderne Märchen aus Lettland handelt von Renata, die ein Geheimnis in sich trägt, an das sie sich selbst nicht erinnern kann. In einer „Geschichte in der Geschichte“ löst sich das Rätsel um Renata. Sie und Ludwig sind reif für die Insel.


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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


 VERY COOL PEOPLE

- Deep fried -
- Camarada Emigrante -
- Thirty Fourth Festival -
- Renegade -
- Ziliņš Maz -
- Around the Harvest Field -
- Ierindnieks -
- Arnolds -
- Plostnieks / Ej Morjak -
- Oskar -
- Yellow Bride -
aus dem Album "50 Years Of Influence + 30 Years Of Cool Equals
13 Years Of Music Hooliganism"

Oskars Ozoliņš – trompete
Māris Jēkabsons – tenor sax
Laura Rozenberga – Posaune
Kristaps Lubovs – baritone sax
Elvijs Grafcovs - gitarre, banjo
Māris Vitkus - orgela, synth, piano
Jānis Olekšs - bass
Andris Buiķis- drums, percussions, synths 

verycoolpeople 

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
Nächster Sendetermin:
Dienstag, 21. Dezember 2021 - 19.00 - 21.00 Uhr
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im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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