23 September 2011

BALTISCHE STUNDE am 27.September

.. und am Dienstag heisst es wieder:

ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!

Die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 27.September 2011 - 19.00-21.00 Uhr

wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv

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oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de
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Unser Hörangebot diesmal
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Gesprächsgäste

aus Anlaß der 5.Deutsch-Lettischen Partnerschaftskonferenz 2011 in Handewitt

Dr. Arthur Christiansen

(Bürgermeister von Handewitt)

Wer die Gemeinden Europas in Brüssel vertritt,soll auch Mitverantwortung für die Aktivitäten übernehmen
Über die Beteiligung an den Partnerschaftskonferenzen, über die deutsche und lettische Perspektive ehrenamtlicher Arbeit, über staatliche Aufgaben und ehrenamtliche Vereine, über die Entstehung der Partnerschaft Handewitt-Salasgriva, über humanitäre Hilfsaktionen und die Entwicklung in Lettland. Über die Perspektive des "gemeinsamen Hauses Europa", über den Vertrag von Maastricht und daraus folgende Änderungen für Gemeindepartnerschaften, über eine gemeinsame Interessenvertretung in Form der Partnerschaftskonferenzen, über Finanzstrategien und über den Rückhalt für die Partnerschaften durch Bürgerinnen und Bürger. Über historische Erfahrungen und heutiges Auf-Einander-Zugehen, über die Funktion des Bürgermeisters im Zusammenhang mit Partnerinitiativen, über positive Beispiele und den Austausch mit Bürgermeisterkolleginnen und -kollegen. Über die Zukunftsaussichten der Partnerschaftskonferenzen, über die Gastgeber- und die Gasterolle, über Planungen für 2012 und 2013, und über Vorhaben den germeinsamen Veranstaltungen eine bessere Basis zu verschaffen. Über Gespräche mit dem "Rat der Regionen und Gemeinden in Europas" (RGRE) und die Fürsprache für die baltische Region und Lettland, und über bisherige Schwerpunktthemen und Arbeitsthemen für die Zukunft.

Roswitha Pentzek, Wilfried Engel, Bengt von Bistram
(Deutsch-baltischer Freundeskreis, Melle)



Die Stadt Melle ist sehr offen für Partnerschaften
Zur Arbeit des deutsch-baltischen Freundeskreises, zur Entstehung der Kontakte nach Jekabpils, zu ersten Aktivitäten in Form eines Jugendtreffens, über enstandene Freundschaften und Kontakte, und finanzielle Unterstützung. Über die Partnerschaften der Stadt Melle, Einladungen an die Partner anläßlich anderer Veranstaltungen, und persönliche Erfahrungen und Empfehlungen zur lettischen Partnerstadt. Über die Faszination persönlicher Begegnungen, Sehenswürdigkeiten in Lettland, und über Versuche im Bekannten- und Freundeskreis für Lettland zu werben. Über Hilfen für soziale Projekte, Sammlungen und Transporte, Unterstützung durch regionale Firmen und Kostenbeteiligung auf lettischer Seite. Über persönliches Vertrauen und Lernen aus Erfahrungen, über die Notwendigkeit der Mitarbeit in Netzwerken und die Bedeutung der Partnerschaftskonferenzen. Über Anfragen aus Lettland, Weiterbildungskurse, Studienreisen und Praktikanten. Über Hilfe bei der Ausbildung von Sozialarbeitern und Altenpflegern, und über positive Beispiele des deutsch-lettischen Austausches. Über Erfahrungen seit der Öffnung des Arbeitsmarkts, über die Rolle von Deutsch- oder Englischkenntnissen bei der Arbeitssuche in Deutschland, und über wieder aufgefrischte Kontakte zu den Gemeindeverwaltungen in Lettland.

Weitere Eindrücke vom deutsch-lettischen Treffen in Handewitt:

Fotos /Bericht im Lettland-Blog

Schlechtwetterstrategien /Jugendpräsentation

Musik von den "Landstreichern" / lettische Chorleiterin in Aktion

Partnerschaften der Gemeinde Handewitt /Schulpartnerschaft
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erstmals in der Baltischen Stunde

R-E-S-T-A-U-R-A-N-T - T-E-S-T


Litauisch essen

in der

"TEIGTASCHE" in Hamburg



Litauisches Restaurant "Teigtasche", Hein-Hoyer-Straße 10, 20359 Hamburg

Inh. Žilvinas Petrauskas, Tel. 015253-192733

die "Teigtasche" auf Facebook

Reeperbahnbummel
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KURZNACHRICHTEN

Präsidentenwahl in Estland und vorgezogene Parlamentswahl in Lettland
 

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Laurynas Katkus: Kabuff. Essays. Akademie Schloss Solitude 2011. 133 Seiten, 15 Euro, ISBN: 978-3-937158-55-6.

Verlagsinfo:
»Die litauische Sprache: schwerfüßig, doch würdevoll, ein Laden voller Dinge, ein Antiquariat oder, um den Vergleich fortzuführen, wie ein Kabuff – eine ausgefüllte Sprache«.
Laurynas Katkus erweist sich als sachter aber wirkungsvoller Erzähler. Alltagsleben, gesellschaftliche Verhältnisse und Atmosphäre im noch kommunistischen und dann im postkommunistischen Litauen legt der Autor kunstvoll offen. Es sind Prozesse des Wandels, des Vergehens und Entstehens, Schwellensituationen, die Katkus thematisiert. Vom politischen Wandel, über eindringliche Schilderungen jugendlicher Lebens- und Liebeserfahrungen bis hin zur Selbstreflexion des Erzählers und Autors, der Schreibprozesse ebenso wie die heutige Bedeutung der Literatur hinterfragt. Er ist ihr zuversichtlichster Anwalt: schließlich ist die Literatur »immer noch das unterirdische Kellergewölbe, ohne das kein Kunstgebäude stehen bliebe«.

Zum Autor: Laurynas Katkus, geb. 1972 in Vilnius/Litauen, studierte in Vilnius und Leipzig vergleichende Literaturwissenschaften und wurde 2006 über Exil in der modernen Lyrik promoviert. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände.

M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
d e r B a l t i s c h e n S t u n d e


INCULTO
(Litauen)

- Sabroso -
- Welcome to Lithuania -
- Eastern European Funk -


aus der CD "Eastern European Funk EP"

INCULTO auf Myspace / youtube /

Fanclub INCULTO

Eurovisionsbeitrag 2010 / Songtext

Info zu INCULTO (Music Export Lithuania)
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Marijonas Mikutavičius (Litauen) - Trys milijonai -----------------------------------------------------------------------

Jānis Grodums & Līvi
(Lettland)
- Karogi-
- Dzelzgriezējs -
aus der CD "Līvi live" / "Kurzemei - Saules celš"

- Rožu laukums -
- Zvani -
- Kad saule riet (Saules celš) -
- Dzimtā valoda -aus der CD "Jānis Grodums un LĪVI – Nezāles neiznīkst"


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VORSCHAU

DIE BALTISCHE STUNDE

nächster Sendetermin:

Dienstag, 25.Oktober 2011 - 19.00 - 21.00 Uhr
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24 August 2011

BALTISCHE STUNDE am 30.August

.. und am Dienstag heisst es wieder:
ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!
Die
BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 30.August 2011 - 19.00-21.00 Uhr
wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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zusätzlicher Sendetermin:
Sonntag, 4.September 2011, 20.00-22.00 Uhr


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Gesprächsgast 
Manfred Böcker
 langjähriger Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Partnerschaft zwischen Weyhe und Madona
Wir haben sehr viel von den Letten auch gelernt!
Über die Entstehung der Kommunalpartnerschaft mit Madona im Jahr 1990, über damalige Überlegungen und Ereignissen und die Möglichkeiten der Partnersuche damals. Über Versuche außerhalb Rigas Kontakte zu knüpfen, Kennenlernen des lettischen Lebens auf dem Lande, das Umgehen sowjetischer Verfahrensweisen, und erste private Kontakte. Über Kennenlernen privater Lebensumstände, über neue Möglichkeiten mit der lettischen Unabhängigkeit, über Wohnen in Familien und über das Entdecken einer bis dahin unbekannten Region.
Über überwältigende Gastfreundschaft, inspirierende menschliche Kontakte und neue Erkenntnisse. Über die politische Entscheidung einer Partnerschaft und der Möglichkeit, auf diese Weise die Entwicklung in Lettland intensiv mitverfolgen zu können. Über erste lettische Besuche in Weyhe und den gezielten Einsatz von Musikkapellen, und über das Interesse der Landesregierung an den Beziehungen zu Lettland. Über Eindrücke aus Madona und lettische Eindrücke in Deutschland, über Vorstellungen von Sauberkeit und Naturverständnis, über Wälder, Störche, Biber und blühende Wiesen. Über die damalige Lage der lettischen Landwirtschaft, aufgelöste Kolchosen und fehlende Gerätschaften und über gesundes Essen.
Über die Unterstützung von Sozialprojekten, Sammeln von Sach- und Geldspenden, über Praktika von Ärzten und Krankenschwestern und veränderte Sichtweisen. Über Kontakte zu Politikern und oft wechselnde Regierungen, und über aktive und engagierte Menschen.
Über Bankenkrisen und Bangen um die Unabhängigkeit, über Konflikte und Diskussionsweisen zwischen Russen und Letten, und über Versuche der Versöhnung zwischen verschiedenen Interessengruppen.
Über Perspektiven des lettischen Beitritts zur Europäischen Union, über Hoffnungen und Bedenken vor und nach dem Beitritt, über EU-Skeptiker und ungeduldiges Warten auf positive Entwicklungen. Über positive Entwicklungen seit 1990, Vergleiche mit Entwicklungen in Deutschland, über geänderte Projektbedingungen und erleichterte Transporte. Über die Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts und lettische Arbeitssuchende und über die Abwanderung von jungen Leuten. Über touristische Möglichkeiten, gut laufende Hotels und deutsche Jagdgesellschaften. Über sehenswerte Naturreservate und den höchsten Berg Lettlands, Sommer- und Wintertourismus und noch offen gebliebene Möglichkeiten. Über das lettische Image und die Kenntnislage bei deutschen Touristen und über Reiseformen und Destinationen. Über die Lage in Lettland und in Madona nach der Wirtschaftskrise, Gegensätze zwischen Arm und Reich, und neue Notwendigkeiten der Unterstützung für soziale Projekte. Über Gastfreundschaft, Fröhlichkeit, Aufeinander-Zugehen und Freundschaft. Über gute Eigenschaften und die Hoffnung diese unter schwierigen Lebensumständen nicht zu verlieren. Über Vergleiche zu Litauen und Estland, über geänderte Strategien der Unterstützung der Partner, und Spendenbereitschaft der Menschen in Weyhe.
Über den Wandel im Partnerschaftsverein und den Abschluß der Tätigkeit als Vorsitzender, über lettische Gebietsreform, Umstrukturierungen auf lettischer Seite und neue Partnerschaftsverträge.
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Postsozialistische Lebensweisen in ländlichen Regionen Mittel- und Osteuropas
Reihe: Gesellschaftliche Transformationen/Societal Transformations. Bd. 16, Lit-Verlag, Münster 2010. 320 Seiten, 24.90 EUR, ISBN 978-3-643-10308-6.

Verlagsinfo: 
Zur sozialen Transformation der ehemaligen staatssozialistischen Gesellschaften liegen mittlerweile eine Reihe empirischer Studien und theoretischer Konzeptualisierungen vor. Über die Veränderungen in ländlichen Räumen wissen wir allerdings immer noch wenig, weil der wissenschaftliche Blick auf die urbanen Zentren fokussiert ist. In diesem Band werden Dörfer fernab von Ballungsräumen dargestellt, entsprechende Entwicklungsszenarien plausibel gemacht. Die Texte sind Resultat mehrjähriger empirischer Feldstudien von multinationalen Teams in Bulgarien, Estland und Russland, ergänzt um Untersuchungen in Ostdeutschland und in Armenien.

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Robert von Lucius: Drei baltische Wege

Litauen, Lettland, Estland – zerrieben und auferstanden
Mit Fotografien von Dirk Bleyer und Robert von Lucius. Mitteldeutscher Verlag 2011, 256 Seiten, ISBN 978-3-89812-822-3, 22.90 Euro.

Verlagsinfo:
Litauen, Lettland und Estland – die drei baltischen Völker an der nördlichen Ostsee leben nach einem halben Jahrhundert als Sowjetrepubliken wieder in drei unabhängigen Staaten. Nicht nur in den letzten 50 Jahren haben sie ihre Sprachen und Kulturen verteidigt. Die Geschichte des Baltikums ist seit Jahrhunderten die Geschichte des Widerstands gegen fremde Herren, gegen Deutsche, Schweden. Polen, Russen, Sowjets … Ihre Kultur, ihre Liebe zum Land am Meer hat sie stets geeint und der Wille, ein gleichberechtigter Teil Europas zu sein. Alle drei Staaten sind seit 2004 Mitglieder der EU und auch der NATO.
Robert von Lucius war in den letzten Jahren vielfach im Baltikum unterwegs. Er erzählt vom Aufbruch nach der Unabhängigkeit, von seinen Begegnungen mit Künstlern und Politikern. In Reportagen und Gesprächen geht es weniger um die Tagespolitik oder wirtschaftliche Analysen: Licht fällt vor allem auf das Selbstverständnis der Litauer, Letten und Esten und erinnert wird an die Aufbruchsstimmung nach 1990. Der erfahrene Journalist Lucius betrachtet Spuren aus der Sowjetzeit, richtet seinen Blick auch auf neuerliche Verwerfungen, vor allem aber auf die vielen hoffnungsvollen Ansätze, auf die Chancen, die die neue Zeit den „baltischen Tigern“ bietet.
Zum Autor: Robert von Lucius, geb. 1949, 1987 bis 2001 Afrikakorrespondent der F.A.Z. und danach bis 2006 Auslandskorrespondent für Nordeuropa und die baltischen Länder; seitdem Landeskorrespondent der F.A.Z. für Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt.
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
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Lauris Reiniks
 die deutsche, litauische, estnische und lettische Fassung
des Songs
"Es skrienu"

Weitere Infos dazu
Homepage Lauris Reiniks 

Ansprechpartner in Deutschland:
spectre media, Hauptstrasse 1, D-53819 Neunkirchen-Seelscheid
Tel. +49(0)2247/969586

"Ich renne" auf Youtube / bei Amazon / bei Musicload / bei Itunes
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Virgis Stakėnas
 - Arbatos Bliuzas -
- Pro Šalį -
- Avis -
- Manekenė -
- Lietuvi! -
- Anam Svieti -
- Yes!
-
- Keliai, Mašinos, Žmonės -
aus der CD "Šiauliai (Baladės 1991)"
Webseite Virgis Stakėnas
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DIE BALTISCHE STUNDE
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29 Juli 2011

BALTISCHE STUNDE am 2.August

.. und am Dienstag heisst es wieder:

ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!

Die
BALTISCHE STUNDE

mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
Dienstag, 2.August 2011 - 19.00-21.00 Uhr
wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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Gesprächsgast

Michael Cramer (Mitglied des Europäischen Parlaments)


geboren in Gevelsberg/Westfalen, Studium in Mainz, Lehrer an Gymnasien in Berlin. 1989-2004 Mitglied d. Abgeordnetenhauses von Berlin, seit 2004 Mitglied d. Europäischen Parlaments für die Fraktion Bündnis90/Die Grünen.

"Mit dem Rad bin ich schnell genug um viel zu sehen, und langsam genug um mir etwas anzuschauen!"
Zur Ideenfindung zum "Iron Curtain Trail", Diskussionen in Berlin und im Europäischen Parlament dazu, zur Konzeption der Radwanderroute und zu Kontakten im Rahmen des Projektes. Zu Möglichkeiten der Routenentwicklung in den nächsten Jahren, zu den Kriterien der Routenwahl, und zu dem Ziel, Grenzerinnerungen in die Route zu integrieren und dem Motto "Nur wer seine Vergangenheit kennt, wird seine Zukunft meistern". Zu Projekterfahrungen aus Griechenland, aus Österreich, Slowenien und Ungarn. Zur Projektbeteiligung aus den baltischen Staaten, zum Ausbauzustand des Küstenradwegs in Estland, Lettland und Litauen, und zu Nachholbedarf in Lettland.

Vom ökonomische Wert des Fahrradtourismus, der Sehnsucht beim Radfahren das Meer zu sehen, und der Chance für Touristen, die bereisten Länder aus einem neuen Blickwinkel wahrzunehmen.

Von den Chancen zur Ausschilderung der gesamten Route, von anderen Reisen durch ganz Europa, und abenteuerlichen Eisenbahnfahrten von Berlin nach Tallinn in den 90er Jahren - mit der Bahn 1700km in 60 Stunden, 9 mal umsteigen. Von Vergleichen mit der Reisegeschwindigkeit früherer Dampfloks und Diskussionen mit dem EU-Kommissar für Verkehr. Von der notwendigen Modernisierung der Eisenbahnstrecke unter dem Konzept RAIL BALTICA, von der Haltung der baltischen Verkehrsminister dazu, und von der Gefahr der Abkopplung der baltischen Staaten. Vom Rückbau der Bahn- und Busangebote, von der Notwendigkeit der Kooperation unter den EU-Staaten, und von unterschiedlichen Spurbreiten. Von der Notwendigkeit umweltfreundlicher Verkehrsentwicklung, dem Zusammenwachsen Europas, und vom Drängen des Europaparlaments auf die korrekte Verwendung der dafür vorgesehene EU-Mittel.

Von sehenswerten Orten an der lettischen Westküste, Möglichkeiten sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen, und der Alternative, die Route auch abschnittweise zu nutzen. Über Vorschläge zur Routenverbesserung in der Region Liepaja, von der allgemeinen Unterschätzung des Radtourismus, von Konkurrenz von Städten und Orten untereinander. Von anfänglichen Bedenken des Hotelgewerbes gegen Radtourismus, von Tourismuskonzepten zu dessen Förderung, und von beliebten Radwanderwegen in Europa.

Von der Förderung regional erzeugter Produkte, von lettischen Spezialitäten, und Werbung zum Iron Curtain Trail die schon bis nach New York bekannt wurde.


---------LESESTOFF--------


Eugenijus Ališanka: Exemplum - Gedichte


Aus dem Litauischen von Claudia Sinnig. 111 Seiten, Suhrkamp Verlag 2011, 14,90 € (A: 15,40 € / CH: 23,90 sF). ISBN: 978-3-518-42051-5
Verlagsinfo:
Eugenijus Ališanka, einer der wichtigsten jüngeren Lyriker der Gegenwart, legt nach seinem vielbeachteten Werk aus ungeschriebenen geschichten (2005) einen neuen Gedichtband vor. Ein ruhelos Reisender, a poet on the road, durchmißt er die Räume des neuen Europas, auf den Spuren seiner politischen und kulturellen Topographie.
Seine reimlose, prosodische Lyrik kommt erzählerisch, oftmals auch recht ironisch daher: wenn etwa Odysseus ins heutige »nichtraucher-europa« heimkehrt. Diese Gedichte verweisen nicht auf sich selbst, sondern öffnen den Blick für die Wirklichkeit, die sich in ihnen verfangen hat. Mit traumwandlerisch leichter Hand geschrieben, wirken sie wie die Seiten eines imaginären Reisetagebuchs.

zum Autor:
Eugenijus Ališanka, 1960 in Barnaul/Sibirien geboren, lebt in Vilnius. Er studierte Mathematik, publizierte sechs Lyrikbände, Essays und Übersetzungen. Seit 2003 gibt er die Vilnius Review heraus, die zeitgenössische litauische Literatur auf englisch präsentiert.
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Piret Raud: Die Geschichte vom Herrn Vogel


Estnischer Originaltitel: Härra Linnu Lugu. Text und Illustrationen: Piret Raud. LEIV Leipziger Kinderbuchverlag 2010,36 großformatige Seiten Hardcover 20x26cm, aus dem Estnischen übersetzt von Anu Lehmann. ISBN 978-3-89603-335-2, 12,90 € / 13,30 ö€.

Verlagsinfo
Was passiert eigentlich alles, wenn ein Vogel nicht mehr wie ein Vogel leben möchte, sondern zum Beispiel ein Kissen, ein Igel oder eine Mohrrübe sein möchte?
Piret Raud aus Estland entführt uns mit ihrer lustigen Geschichte und ihren herrlichen Illustrationen in eine skurrile Welt voller verrückter Begebenheiten. Und wie endet so etwas in einem guten Kinderbuch? (ebenfalls erhältlich als englischsprachige Ausgabe "Mister Bird's Story" - mehr Info dazu)
Blog von Piret Raud
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Katrin Reichelt: Lettland unter deutscher Besatzung 1941-1944

 
Der lettische Anteil am Holocaust. Metropol Verlag 2011, 428 Seiten. Reihe Dokumente - Texte - Materialien, Band 78. ISBN 978-3-940938-84-8, Preis: 24,00 Euro
Verlagsinfo:
Die Reaktion der Bevölkerung des Baltikums auf die nationalsozialistische Besetzung (1941–1944) war stark von der vorangegangenen traumatischen Erfahrung der sowjetischen Okkupation geprägt. Bei der Verfolgung, Ausbeutung und Ermordung der Juden Lettlands arbeiteten Besatzer und Einheimische oft Hand in Hand. Zwang und Abhängigkeit ebenso wie Antisemitismus und das Streben nach persönlicher Bereicherung machten Letten zu Mittätern. Die Studie zeichnet Täterstrukturen und -profile nach, diskutiert Ursachen und Motive der Kollaboration angesichts der Gewalt der deutschen Okkupationspolitik und bietet Deutungsmuster an.
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Michael Cramer: Europa-Radweg Eiserner Vorhang
Teil 1: Am "Grünen Band" von der Barentsee zur deutsch-polnischen Grenze. 220 Seiten, geschützte Spiralbindung. Verlag Esterbauer, ISBN 978-3-85000-267-7, Preis: € 15,90.

Verlagsinfo:
Damit man Europäische Geschichte, Politik und Kultur im wahrsten Sinne des Wortes erfahren kann.“ Mit diesen Worten kündigte Michael Cramer, Autor dieses Buches, diesen ganz besonderen Radweg an. In Erinnerung an die Teilung Europas und deren Überwindung nehmen bislang 12 EU-Staaten an diesem einzigartigen Projekt Teil, wo Sie über 6.800 Kilometer entlang des „Grünen Bandes“ die europäische Vergangenheit hautnah erleben können.
Die Etappe durch Estland, Lettland und Litauen stellt im Vergleich zur gesamten Route zwar ein relativ kurzes Teilstück dar, doch bietet es neben der Entdeckung gleich dreier Länder auf engem Raum eine bemerkenswerte landschaftliche, kulturelle und historische Vielfalt.

Weitere Infos des Autors zum Projekt

Webseite zum Projekt

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Kurzinterview:
Andris Gobins,
Präsident der Europäischen Bewegung in Lettland,
zu Präsidentenwahl, Korruptionsbekämpfung, Volksabstimmung, Parlamentsentlassung und Neuwahlen in Lettland.


M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T
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LIBERTE

Vėjau vėjau
Tu karveli, tu pilkasai
Žvilgso raselė
Valsas
Pajūrėly pamarėly
Jau aušt aušružė
Pjesė "Skrydis"
Tututūtututis
Miegužio noriu
Buva kiškelis

aus der CD "Jau aušt aušružė"

Ana Babuškina (Gesang), Vitalija Muraško (Kanklė), Indrė Jurgelevičiūtė (Kanklė), Justina Orlovskytė (Flöte und Gesang), Anželika Daunoravič (Flöte), Tatjana Barkauskaitė (Geige), Katažyna Žemoitin (Geige), Katerina Kiriuchina (Viola, Gesang), Veslav Sobieski (Viola), Martynas Sucyla (Bassgitarre, Kontrabass), Denis Murašov (Bassgitarre, Bass), Andrius Sinkevičius (Percussion), Žydrūnas Mockūnas (Percussion), Vladas Dieninis (Percussion), Bernardas Janauskas (Percussion), Andrej Kusč (rythmische Gitarre), Ivan Šuškevic (Akkordeon), Seržas Grėjus (Bass und Schlagzeug-Programmierung).

Infos zu LIBERTE von Music Export Lithuania

Webseite der Band

LIBERTE bei Dangus

LIBERTE bei YOUTUBE
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DIE BALTISCHE STUNDE

nächster Sendetermin:

Dienstag, 30.August 2011 - 19.00 - 21.00 Uhr
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01 Juli 2011

Baltische Stunde Dienstag 5.Juli

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Ausschnitte vom litauischen Landesfinale
JUGEND DEBATTIERT INTERNATIONAL



Diskussionsthema:
Soll in litauischen Unternehmen eine Frauenquote eingeführt werden?


Weitere Informationen zur Veranstaltung und dem Wettbewerb sind erhältlich beim Goethe-Institut Vilnius, Herrn Andreas Rodenbeck, Gedimino prospektas 5, LT-01103 Vilnius (Tel.: +370 5 2314433, >exu@vilnius.goethe.org<)

Info des Goetheinstituts Vilnius zum Landesfinale Litauen

Bericht zum Landesfinale
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Gesprächsgast

Daiva Pilinkienė (Vilnius)
geboren in Klaipeda, mit den (deutschstämmigen) Eltern 1978 nach Deutschland gegangen, Schule in Deutschland, Studium in Deutschland und in Vilnius. Lebt und arbeitet heute in Vilnius.

"Litauisch ist meine Muttersprache!"
Von den Vorstellungen der Eltern zum Zeitpunkt der Ausreise damals, vom Selbstverständnis zwischen Memelland, Litauen und Deutschland. Von Kindheitserinnerungen aus Klaipeda und von der Ostseeküste, von Litauisch als Muttersprache und den Fremdsprachen Englisch und Russisch in der Schule. Von der Aussiedler-Zwischenstation in Neustadt an der Saale und vom neuen Wohnort in Kornwestheim. Von 15 Jahren Schulausbildung und Studium in Deutschland. Vom ersten Besuch zurück in Litauen im Jahr 1990, vom erwachenden Interesse an Litauen, Erinnerungen und neuen Erfahrungen, und ersten Kontakten nach Litauen. Von komplizierten Reisen und interessanten Zeiten, von Männern und Frauen, vom wiederholten Bewußtsein der Zugehörigkeit zu Minderheiten, und von der ersten Wohnung in Vilnius. Von unsicheren Zeiten 1992 in Litauen, Verhältnisse zu Zeiten der russischen Blockade Litauens, vom billigen und aufregenden Studentinnenleben in Vilnius und vom Versuch die Berufsausbildung in Richtung Germanistik, Literaturwissenschaft, Slawistik und Kunstgeschichte in Litauen fortzusetzen.
Von Formalitäten zwischen deutscher und litauischer Staatsbürgerschaft, vom Wahrnehmen der demokratischen Rechte und vom demokratischen Bewußtsein, und von der politischen Entwicklung in Litauen zwischen links und rechts. Zur Vergleichbarkeit der Studiensysteme und -abschlüsse, Ansätzen der Universitätsbürokratie. Von Erfahrungen als Betreiberin einer Kunstgalerie in Vilnius, zum Markt für Übersetzungen Deutsch-Litauisch und deren Qualität, von der Zusammenarbeit mit Goetheinstitut und Deutscher Botschaft, vom litauischen Schwerpunkt auf der Buchmesse Frankfurt, und vom engen Kreis der aktiven Litauisch-Deutsch-Übersetzer/innen. Von seltenen Neuerscheinungen litauischer Literatur in Deutschland, Lesetipps zu litauischer Literatur und von den Themen litauischer Literatur und Filmen. Vom wechselnden Interesse an der sowjet-litauischen Zeit, zweifelhaften und lustigen Ergebnissen von Übersetzungen aus dem Deutschen in Litauen, und von Übersetzungen aus verschiedenen Sprachen über das Russische. Von den Qualitäten des litauischen Theaters und Gastspielen in Deutschland, und vom schwierigen Verhältnis von Litauern die heute in anderen EU-Ländern leben und arbeiten zu ihrem Heimatland. Vom Heimatgefühl und dessen möglichen Interpretationen. Zum Verhältnis der Litauer zu Russland, Belorussland, Polen und Lettland, und zum fehlenden geschwisterlichen Umgang miteinander. Von Polen und Litauern in der Stadtverwaltung Vilnius, von polnischen Touristen und vom Markt für Autos und Immobilien für Nachbarn aus dem Osten. Vom katholischen Litauen und von Erscheinungsformen des Katholisch-Seins in der litauischen Gesellschaft und von Wünschen für die Zukunft Litauens.

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LICHTUNGEN - Zeitschrift für Literatur, Kunst und Zeitkritik. 125/XXXII. Schwerpunktheft LITERATUR AUS LITAUEN Hg. Graz / Österreich 2011. Jahresabo (4 Hefte) Inland: € 25,-/Jahr (inkl. Porto), Ausland: € 30,-/Jahr (inkl. Porto)

aus dem Inhalt:
Eugenijus ALIŠANKA - Tendenz zum Hier und Jetzt… (Einleitung)
Vytautas BLOZE - Gedichte
Kornelijus PLATELIS - Gedichte
Giedra RADVILAVICIUTE - Die Anziehungskraft eines Textes
Aidas MARCENAS - Gedichte
Rimvydas STANKEVICIUS - Gedichte
Laura Sintija CERNIAUSKAITE - Den Vater finden (Romanbeginn)
Donatas PETROSIUS - Gedichte
Eugenijus ALIŠANKA - Gedichte
Andrius JAKUCUNAS - Vaterland (Romanauszug)
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FREIBORD - Zeitschrift für Literatur und Kunst, Nr.151 (1/2011). Herausgegeben und verlegt von Gerhard Jaschke in der Edition Freibord, 1180 Wien, Postfach 47. 70 Seiten, 9 Euro (Einzelheft / Jahresabo 4 Heft 30 Euro).

 
Inhalt:

Valeri Scherstjanoi - Scribentismus

Frederike Mayröcker - ich sitze nur GRAUSAM da

Ditha Brickwell - das Reden der Bäume

Lutz Rathenow - Der Vater, Abschied, u.a. Gedichte

Elisabeth Wäger - Töchter. Aus dem Roman i.A.

Peter Paul Wiplinger - Die Schwester

Petra Ganglbauer - 3 Gedichte aus Irland

Günther Kaip - Ein Fetzen Papier / neue Miniaturen

Marie-Therese Kerschbaumer - Epistula ex ponto IX

Liana Langa - Die Unzugehörigen

Sylvia Treudl - Die Konferenz der Schnesel

Herbert J. Wimmer - Schnee von morgen (haiku-fugen)

Stephan Eibel Erzberg - Licht aus / neue Gedichte

Gerhard Jaschke - Noch nicht (w.i.p.)

Infos zu Liana Langa (deutsch)

Infos zu Liana Langa / Liāna Bokša (engl.)
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Kur Dieviņi tu paliksi. 
Wo Gott wirst du bleiben dann. Lettische Volkspoesie.FÄKÄTA 13

Ausgewählt von Amanda Aizpuriete.

Nachgedichtet von Manfred Peter Hein anhand der Übersetzung aus dem Lettischen von Horst Bernhardt. Queich Verlag, Germersheim 2011. Softcover, 20 Seiten. ISBN 978-3-939207-01-6, € 9,80 [D] € 10,20 [A] CHF 16,80.


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Jazzensemble der
Balio-Dvariono-Musikschule Vilnius

(Leitung: Oleg Molokojedov)

Klavier - Artūras Daunys

Saxophon – Lukas Smulskis

Schlagzeug – Jonas Filmanavičius

Bass – Nojus Drąsutis
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Šiaurės Kryptis



- Netiekto -
- Čiaten -
- Miestas -
- Skęstant -
- Meilė ir aviacija -
- Trys pižamos -

aus der CD "NETIEKTO"
Infos zur CD (litauisch)

Interview mit Bandmitglied Kristijonas Vildžiūnas (bei Bernardiniai.lt, litauisch)

Šiaurės Kryptis auf Myspace
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02 Juni 2011

Baltische Stunde am Dienstag den 7.Juni 2011

. und am Dienstag heisst es wieder: ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!

Die
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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 7.Juni 2011 - 19.00-21.00 Uhr

wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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Kurzvorstellung

Sarah Jana Portner
Stadtschreiberin in Tallinn 2011

Blog von Sarah Jana Portner als Stadtschreiberin

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Podiumsdiskussion

- Tradition und Internet -
Tallinn Kulturhauptstadt Europas 2011

Diskussionsteilnehmer/innen: Prof. Dr. Krista Kodres (Tallinn), Dr. Mart Laanemäe (Botschafter Estlands in Deutschland), Prof. Dr. Karsten Brüggemann (Tallinn), Mikko Fritze (Helsinki). Moderator: Dr. Christian Pletzing (Akademie Sankelmark)



Aufzeichnung einer Veranstaltung des "Deutschen Kulturforum östliches Europa"

Einige der diskutierten Fragen

Estland vor 25 Jahren: Tallinn Kulturhauptstadt 1986 - wäre das vorstellbar? Wie hätten sich die Deutschbalten dazu verhalten? Welche Eindrücke bleiben aus den 80er Jahren? Haben Deutsche am Konzept der Kulturhauptstadt Tallinn mitgearbeitet? Spielt das Kulturerbe eine Rolle im Alltag der Estinnen und Esten heute? In welcher Form Interessieren sich Russen in Estland für die Geschichte? Vom Interesse der Esten für Architektur, von der Identität als Land- oder als Stadtmensch, von Kirchen als Symbole, vom Internet als Teil der eigenen Identität, vom Siegesdenkmal, von estnischen Siegen und von Denkmaldiskussionen und deren Hintergründen.

Vom kulturellen Erbe in estnischen Schulen, von estnischer Identität und jungen Leuten und von der Schwierigkeit das Thema Russland zur Sprache zu bringen. Von Gesetzen, Ministerien und Behörden und der Kultur. Vom Denkmalschutz zu Sowjetzeiten und heute, von jüdischer Kultur, Holzbauten in Tallinn und verschiedenen Arten für Tallinn zu werben.

(Link zur Veranstaltungsdarstellung)
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L-E-S-E-S-T-O-F-F




Wolfram Wette: Karl Jäger, Mörder der litauischen Juden. Mit einem Vorwort von Ralph Giordano. Fischer Taschenbuch 2011, 288 Seiten. Preis € (D) 9,99 | € (A) 10,30 | SFR 15,90, ISBN: 978-3-596-19064-5.

Verlagsinfos:
Die erste Biographie eines NS-Direkttäters „vor Ort“
Karl Jäger war ein Direkttäter „vor Ort“. Als SS-Standartenführer meldete er am 1.12.1941 die Exekution von 137.346 litauischen Juden, Litauen sei jetzt „judenfrei“. Der „Jäger-Bericht“ wurde zu einem Schlüsseldokument. Wer war dieser Polizeioffizier aus dem zweiten Glied? Wie wurde aus dem Musiker ein Massenmörder? Bis zu seiner Verhaftung 1959 lebte er unbehelligt. Er verübte Selbstmord im Zuchthaus Hohenasperg bei Ludwigsburg.


über den Autor:
Wolfram Wette, geboren 1940, Dr. phil., Historiker und freier Autor, 1971-1995 am Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA) in Freiburg i.Br.; Mitbegründer der Historischen Friedensforschung; seit 1998 apl. Professor an der Universität Freiburg; Ehrenprofessur an der russischen Universität Lipezk.
In der "Schwarzen Reihe": Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion 1941 (als Mithrsg. zus. mit G. R. Ueberschär, Bd. 4437); Stalingrad (als Mithrsg. zus. mit G.- R. Ueberschär, Bd. 11097); Retter in Uniform. Handlungsspielräume im Vernichtungskrieg der Wehrmacht (als Hrsg., Bd. 15221); Zivilcourage. Empörte, Helfer und Retter aus Wehrmacht, Polizei und SS (als Hrsg., Bd. 15852); Die Wehrmacht. Feindbilder, Vernichtungskrieg, Legenden (als Autor, Bd. 15645); Militarismus in Deutschland. Geschichte einer kriegerischen Kultur (als Autor, Bd. 18149).
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Uwe Rada: Die Memel. Kulturgeschichte eines europäischen Stromes. Siedler Verlag 2010, 368 Seiten, € 19,95 [D] | € 20,60 [A] | CHF 33,90* (empf. VK-Preis). ISBN: 978-3-88680-930-1.

Verlagsinfo:

An den Ufern der Geschichte
Drei Länder und nahezu tausend Kilometer bewältigt die Memel zwischen ihrer Quelle und ihrer Mündung im ehemaligen Ostpreußen. In seinem neuen Buch schildert Uwe Rada den enormen kulturellen und historischen Reichtum dieses europäischen Stromes. Ein Muss für alle, die sich für die Geschichte und Gegenwart Osteuropas interessieren.

Für die einen ist sie das Symbol einer untergegangenen Geschichtslandschaft – der Strom Ostpreußens. Für andere symbolisiert sie das Zusammenleben von Deutschen und Litauern, Polen und Weißrussen, Russen und Juden in der Zeit vor den großen Verfolgungen des 20. Jahrhunderts: Die Memel hat mit ihrer multikulturellen Vergangenheit weite Teile Europas bis in unsere Zeit geprägt.

Uwe Rada folgt dem historisch-geographischen Lauf dieses magischen Flusses von Minsk bis ins Kurische Haff und lässt die Städte und Landschaften beiderseits des Flusses lebendig werden. Er begegnet Kaufleuten, Fischern und Flößern, berichtet von der Nationalisierung der Memel, von Flucht, Vertreibung und Neubeginn, und er zitiert Gedichte und Romane, die entlang der Memel spielen. Eine bildreiche Reise entlang dieses faszinierenden Stromes.

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Suicide DJs


- Belarusas -
- Smilgos -
- Meile -
- Long Day -
- The Samurai Song -
- Time to Leave -
- Ponios ir ponai -
- Stebuklingas šeškas -
- Sleep Well -
aus der CD "Animation" (Agentur M.P.3, 2008)
Pressebericht (lit.) zur Vorstellung des Albums "Animation"

Suicide DJs auf MySpace
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01 Mai 2011

Baltische Stunde am Dienstag den 10.Mai 2011

.. und am Dienstag heisst es wieder: ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN für die Ohren!

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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 10.Mai 2011 - 19.00-21.00 Uhr

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Gespräch mit

Don Jaffé

Musiker und Komponist, lettischer Jude geboren in Riga

Das wichtigste ist die Erhaltung der Demokratie
Über eine Kindheit in den 30er Jahren in Riga, vom Bewußtsein als Jude und der deutschen Sprache, vom Umgang mit Mitschülern, vom Zusammenleben mit Letten und von der Regierung Ulmanis. Vom Leben einer jüdischen Familie, von der Umsiedlung der Deutschen, und von deutschem Fleiß und Ehrlichkeit.

Von über Lettland und Riga hereinbrechendem Krieg, von den Erwartungen und Befürchtungen vor dem zu erwartenden Vormarsch Nazideutschlands, von der zwangsweisen Einquartierung der Sowjetarmee, dem Verhältnis der Juden und der Letten zur Sowjetmacht, von den Kenntnissen der lettischen Juden über die damaligen Vorgänge in Deutschland.

Vom Einmarsch der deutschen Truppen in Riga, der Flucht aus der Stadt mit Eltern und drei Kindern, der schwere Weg nach Osten, und von den Grauen des Krieges. Vom schweren Schicksal der lettischen Juden, vom Kampf ums Überleben in Russland und in Sibirien, vom Effekt der Nazipropaganda auch in Russland, von Frost und Kälte.

Von der Rückkehr nach Riga gegen Ende des Krieges, dem Versuch des Neuanfangs in der Geburtsstadt, und von Musikschule und Studium in Sowjetlettland. Von der Arbeit als Musiker, von Konzerten an der Oper Riga, von der Stalin-Zeit der 40er und 50er Jahre, von Straflagern in der Sowjetunion, von der Vorsicht lieber nicht laut zu denken, vom Verschwinden von Mitstudenten, von den Illusionen als Mitglied des Komsomol und vom sowjetischen Geheimdienst. Von Stalins Prozeß gegen jüdische Ärzte, Stalins Tod und wachsendem Misstrauen gegenüber dem Sowjetsystem. Vom Rundfunksinfonieorchester Riga, von Liebe und Heirat zwischen Juden und Letten, Familiengründung, vom entstehenden Wunsch zum Auswandern, und von der Abneigung sich als Sowjetmensch verstehen zu müssen. Vom Zionismus in der Sowjetunion und der Erlaubnis zur Ausreise nach Israel. Vom Leben mit Frau und Kind in Israel, von der Teilnahme am Jom-Kippur-Krieg, und vom Treffen mit sowjetischen Soldaten am Suez-Kanal.

Vom Wunsch, das demokratische Deutschland kennenzulernen, Kennenlernen des deutschen Musiklebens, Arbeiten im Symphonieorchester Berlin und später bei den Bremer Philharmonikern. Von Eindrücken in Bremen und im Bremer Umland, vom kulturellen Leben in Bremen und Bremischer Mentalität. Von Ähnlichkeiten zwischen Norddeutschland und Lettland, von Urlaubsreisen nach Lettland und Eindrücken von Lettland heute. Von neuen Zielen und Tätigkeiten als Komponist und Konzerten mit den selbst komponierten Werken.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

 
Laurynas Katkus: Alle Richtungen

21 und andere Gedichte. RanitzDruck Nr. 15, aus dem Litauischen von Cornelius Hell und Jan Wagner, mit 6 Original-Holzschnitten von Christian Thanhäuser. 40 Seiten, Handpressendruck, japanische Fadenheftung, Edition Thanhäuser, Otensheim an der Donau (A), 60 Euro. ISBN 978-3-900986-72-8.
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Aleš Debeljak / Eugenijus Ališanka - Baltische Adria


RanitzDialog 3.
Aus dem Slowenischen von Ludwig Hartinger, aus dem Litauischen von Cornelius Hell, Illustrationen: Christian Thanhäuser (Federzeichnungen im Text und ein lose beiliegender Original-Holzschnitt). Edition Thanhäuser, Ottensheim/Donau 2010, 104 Seiten, Büttenumschlag, 20 Euro. ISBN 978-3-900986-70-4.



M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T-E

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Kompositionen von Don Jaffé

- "Saulkrasti" - Suite, Fantasie für Cello + Harfe (Ramon Jaffé, M.P. Langlamet) -

- "Passionen" - Cello Sonate (Ramon Jaffé) -

- "Serafinas Träume" für Cello + Klavier (Ramon Jaffé / Ariane Haering) -

- Sinfonie "Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer", Motiv aus Fr. Goya Capriccio 43



Bronius Kutavičius - "Sigitas' Five Miniatures"
aus der CD "ZOOM IN 8 - New Music from Lithuania"


Music Export Lithuania

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Juozas Gruodis - "Meereslied" aus dem Ballett "Jūratė ir Kastytis"
Bronius Kutavičius - "Die letzten heidnischen Riten",
Satz "die Ehrung des Medvegalis"
Feliksas Bajoras - "die Sagen", Suite "die Tiere und die Menschen"
Mindaugas Urbaitis - Präludium G-dur aus "Bachvariationen"
Rytis Mažulis - Das Klavier der reinen Vernunft
aus der CD "Moderne litauische Musik: Vergangenheit und Gegenwart"
(Litauisches Zentrum für Musikinformation und Publikation, 2004)


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DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin: Dienstag, 7.Juni 2011 - 19.00 - 21.00 Uhr
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10 April 2011

BALTISCHE STUNDE - Dienstag, 12.April 2011 - 19-21 Uhr

... und am Dienstag heisst es dann wieder:
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Gespräch mit

Prof. Klaus Peter Nebel
Mit-Initiator des Studiengangs Kultur- und Medienmanagement an der Kulturakademie Riga



Wer lettische Kultur exportieren will, sollte sich schon in den Märkten auskennen

Über die Entstehung der Kooperation der Universität Hamburg mit der Kulturakademie Riga vor dem eigenen beruflichen Hintergrund als Bibliothekar, Journalist, Redakteur, Dozent, Buch- und Drehbuchautor. Vom Exportieren eines Studiengang, von Netzwerken und Kontakte knüpfen, und über das Curriculum-Schreiben. Vom Start eines neuen Studiengangs, vom Reiz eines Praktikumsangebots bei rennomierten deutschen Unternehmen. Zur regionalen Herkunft der Studierenden, der Charakteristika eines internationalen Master-Studiengangs,der Suche nach Dozenten und Förderern, und dem Vergleich zu sonstigen Ausbildungsmöglichkeiten im Kulturbereich in Lettland.

Von Entwicklungen des Studiengangs seit dessen Gründung, dem notwendigen "Plan B", von Berufschancen für Absolvent/innen, von Studiengebühren und Fördermöglichkeiten und von der internationalen Anerkennung von Studienabschlüssen. Über das Hochschulsystem in Lettland, die Berufung von Professoren, vom Wurm, Fisch und Angler, und von der Zusammenarbeit mit der lettischen Seite. Über kostenlose Lettischkurse für Studierende, über die "Sprache des Marktes", und zur Aufgeschlossenheit gegenüber den baltischen Staaten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Über gemischtnationale Arbeitsgruppen, über Globalisierung und Vergleiche mit dem chinesischen Markt, und über Sprache und Vertrautheit.

Über ausgelatschte und nicht so ausgelatschte Wege, Beispiele von Berufswegen nach dem Studium, über neue Chancen bei erweiterten Möglichkeiten des deutschen Arbeitsmarkts, über Letten und ihr Heimatgefühl, und über Spracheloquenz und mehrsprachige Kindheit. Über Synapsen als Autobahnen und Feldwege, Elias Canetti als mögliches Vorbild, und zur Bedeutung des Russischen und der russischen Kultur im modernen Lettland.

Über Finanzierungsstrategien von Bildungsmodellen und Unternehmen, über die Freude Wissen weiterzugeben, honorarfreies Arbeiten, über Profitabilitätsraten und flexible Zahlen von Studierenden. Vom Anklicken an Netzwerke, Rückblick auf 10 Jahre Kulturmanagement-Studiengang Riga, essentiellen Lehrinhalten und neuen Spezifikationen.

Über Vermarktung von Kultur, basisorientierte Ökonomie und dem Aufbau von Marken. Von Schiffen, die ihren Hafen kennen sollten, und Orten wo niemand wartet. Von Fragen wie ein Opern- oder Konzerthaus wirklich funktioniert, vom Öffnen von Seelen und Türen, und vom Sympathiewerben durch Kultur. Zum Bekanntheitsgrad lettischer Künstler im Bereich der klassischen Musik, Übersetzung und Vermarktung von Literatur, vom lettischen Theater in Deutschland, lettische Dokumentarfilme und Plänen für TV- und Filmproduktionen.

Zu Wurzeln Richard Wagners in Riga und die Verleihung des Rienzi-Preises, Ideen auch zu den Bereichen Architektur oder Jazzmusik, und Studiengänge initiiert von Kulturmanagement-Absolventen. Zur Wertigkeit von Kultur in der lettischen Politik, der Gefahr des Vergessens eigener kultureller Prägung im neu zu erschließendem Wirtschaftssystem - "Kultur und Kapitalismus sind nicht gerade Zwillingsschwestern". Vom Geld als flüchtigem Reh, das den Förster nicht riechen möchte, von Strukturen des lettischen Verlagswesens, und der Langwierigkeit des Aufbaus von Exportchancen. Von der Notwendigkeit einigen Auftretens im Ausland, und Chancen des Kulturtourismus.

Von aktiv praktizierten Traditionen in der jungen Generation in Lettland, von der schwierigen Finanzierung kultureller Angebote durch Gebühren oder Beiträge, ständigen politischen Wechseln und dem "italienischen Niveau" lettischer Politik. Vom fehlenden Vertrauen in die Politik, der Notwendigkeit eines funktionierenden und transparenten Rechtsstaates, Unkenntnis, Redlichkeit und Vertragstreue, und von der Attraktivität für Investoren. Vom "schnellen Geld" und fehlender Kontinuität, und von einem möglichen zukünftigen Bildungssystem wo man gerne hingeht.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Renate Šerelytė: Blaubarts Kinder


Roman. EditionZwei, Wieser Verlag 2010. Aus dem Litauischen von Cornelius Hell.

327 Seiten, EUR 14,95 / sfr 27,50, ISBN: 9783851299090.

Verlagsinfo:
Ein Schlüssel zur kommunistischen und postkommunistischen Welt abseits der großen Politik - weit über Litauen und Russland hinaus.

Eine Tote lässt ihr Leben Revue passieren, das sie aus ihrer litauischen Kleinstadt ins tiefe Russland verschlagen hat. Sie war überzeugte Kommunistin und ließ sich von ihrem litauischen Mann - einem passiven, an nicht interessierten Alkoholiker - scheiden und folgte dem Russen Anatolij in eine russischen Kleinstadt. In der Partei hatte sie es schwer mit den Männerhierachien, in der Stadt blieb sie eine Fremde, und der Mann ist jähzornig und gewalttätig und hat ihr das Gesicht verbrannt: "Ich bin Blaubarts Frau mit einem Bügeleisen verbrannten Gesicht."

Sohn und Tochter kehren nacht Litauen zurück und erleben die ersten Jahre der Unabhängigkeit. Während sich die Tochter von den Erinnerungen an "Blaubart", den aggresiven russischen Stiefvater, befreien kann und vor ihrem ständig betrunkenen liltauischen Vater in die Stadt flieht, studiert und Schriftstellerin wird, findet der Sohn keine Lebensperspektive. Sehr spät kommen beide in Kontakt mit ihrem Halbbruder in Russland.

Aus den Erzählungen der vier Personen entsteht nicht nur eine Familiengeschichte, sondern auch ein vielschichtiges Gemälde von Mentalitäten und Milieus, das durch seine bilderreiche Phantasie ebenso fasziniert wie durch seine Ironie. Das Leben in der Provinz und die litauische Hauptstadt Vilnius in den 1990er Jahren werden in vielen authentischen Details in Bild gerückt.
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Alexander Peer / Erwin Uhrmann: Ostseeatem


Wieser Verlag, Klagenfurt / Österreich. 250 Seiten,Lesebändchen, Prägedruck. Reihe "Europa erlesen". EUR 12.95/sfr 24,00, ISBN 978-3-85129-787-4.

Verlagsinfo:
"Beobachten besteht vor allem darin, wahrzunehmen, was man eben nicht zu sehen erwartet." Dieses Zitat aus dem Buch Ostseeatem von Alexander Peer und Erwin Uhrmann steht stellvertretend für die Atmosphäre der literarischen Texte. Sich selbst erfinden ist der Charakter jeder Reise, jeder Begegnung. Die Ostsee verankert den geografischen Raum der Erzählungen. Vilnius, Riga und Tallinn spielen darin zentrale Rollen. Es ist kein Buch über das Baltikum, sondern ein Buch, das das Baltikum mitgeschrieben hat, wo der Mythos vom geheimnisvollen Baltikum lebt und intakt ist. Ironische und stimmungsvolle Reiseerzählungen, Geschichten von Suchenden, die dubiose Welt der Nachtklubs und der Gesetzlosigkeit, verworrene Familienpuzzles, essayistische Auseinandersetzungen mit den Wendejahren sowie Kriegs und Nachkriegsdramen finden darin genauso Platz wie das Gedicht Die Datschas, das noch einmal Mut macht, von einem vereinten Europa zu träumen.

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VILKAČI


aus der CD "Ko kundzini"

Jūs kūmiņas nezinā
Atsaraunat skauga bērni
Saucējs
Redz kā koši
Nu ardievu sīki kārkli
Kārklis
Es pārjāju bērzu birzi
Ai māsiņas ai māsiņas
Apkārt kalnu gāju
Ozoliņš
Ko kundziņi
Apakš liepas zaļa zāle
Projām projām

Erhältlich bei: Zentrum für Kulturmanagement „Lauska”,
Miera iela 54-14a, LV-1013 Rīga --- e-mail: lauska(ät)lauska.lv

www.lauska.lv
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Estnische Wahlrechtsdiskussion --- Winter ade --- Fußballsiege --- dies und mehr, jetzt auf
http://www.estland.blogspot.com

Sagenhafte lettische Riesen aus --- immer wieder 16.März --- Kirmes, Steuern und Blondinen --- dies und mehr, jetzt auf
http://www.lettland.blogspot.com

Grüne Partei in Litauen gegründet --- Užupis-Verfassung jetzt auch in Deutsch --- Schwierigkeiten für Jounalisten --- dies und mehr, jetzt auf
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